Tirol (Bundesland)
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Währung: | Euro(EUR) |
| Fläche: | 12.648 km² |
| Bevölkerung: | rund 700.000 |
| Sprachen: | Deutsch |
| Stromsystem: | 230V/50Hz |
| Telefonvorwahl: | +43 |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) |
| Sommerzeit: | UTC+2 (MEZ+1) |
Es gibt andere gleichnamige Orte, siehe Tirol (Wegweiser).
Das Bundesland Tirol gehört zu Österreich und bildet den österreichischen Teil der historisch gewachsenen Alpenregion Tirol, auch bekannt als das "Herz der Alpen" oder das "heilige Land Tirol".
[bearbeiten] Regionen
- Tiroler Oberland: ist der Teil von Nordtirol (ausgenommen das Außerfern) westlich von Innsbruck (genaugenommen westlich der Mellach, einem kleinen Bach in Kematen in Tirol). Das Oberland besteht aus den Bezirken Landeck, Reutte, Imst und einem Teil des Bezirkes Innsbruck Land.
- Außerfern: ist das Nordwestliche Eck von Tirol
- Tiroler Unterland: der Teil von Nordtirol östlich von Innsbruck. Die Bezirke Innsbruck Land (teilweise), Schwaz, Kufstein und Kitzbühel bilden diesen Teil von Tirol.
- Osttirol: Diese Bezeichnug wurde erst gebräuchlich nachdem Südtirol im Jahr 1919 Italien zugeschlagen wurde. Osttirol liegt dadurch abgetrennt von Nordtirol und besteht aus dem politischen Bezirk Lienz.
[bearbeiten] Städte
Die Landeshauptstadt Innsbruck ist mit ca. 135.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt in Tirol. Besondere Bekanntheit erlangte die Stadt (und damit auch das gesamte Land) durch die Olympische Winterspiele 1964 und 1976. Die Stadt ist bekannt für ihre beeindruckende Lage zwischen der markanten Nordkette im Norden und den etwas sanfteren Tuxer Alpen mit dem Patscherkofel im Süden. Das geschichtsträchtige Goldene Dachl und die spektakuläre Skisprungschanze am Bergisel sind zwei der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
[bearbeiten] Orte in Tirol
Aus touristischer Sicht gibt es einige Zentren in Tirol. Neben der Landeshauptstadt Innsbruck, sind dies besonders die Wintersportzentren Kitzbühel, Sölden im Ötztal, Ischgl, Seefeld in Tirol sowie das Zillertal und das Stubaital.
[bearbeiten] Regionen
Touristisch betrachtet besteht Tirol aus den Regionen.
| Achensee | Lechtal | St. Anton am Arlberg |
| Alpbachtal&Tiroler Seenland | Mayrhofen | Stubaital |
| Ferienregion Zillertal | Mieminger Plateau | Tannheimertal |
| Ferienland Kufstein | Osttirol | Tiroler Oberland |
| 5) Ferienregion Hohe Salve | 17) Ötztal Tourismus | 29) Tiroler Zugspitz Arena |
| Ferienregion Reutte | Paznaun | Tirolmitte |
| Ferienregion St. Johann in Tirol | Pillerseetal | Tirol West |
| Imst-Gurgltal | Pitztal | Tux - Finkenberg |
| Innsbruck & seine Feriendörfer | Region Hall-Wattens | Wilder Kaiser |
| Kaiserwinkel | Seefeld | Wildschönau |
| Kitzbühler Alpen - Brixental | Serfaus-Fiss-Ladis | Wipptal |
| Kitzbühel Tourismus | Silberregion Karwendel | Zell-Gerlos, Zillertalarena |
[bearbeiten] Weitere Ziele
[bearbeiten] Hintergrund
Schon in der Steinzeit leben Menschen in Tirol. Nachdem um bereits um 15 vor Christus die Römer in dieses Gebiet kamen die hier die die Provinz Rätien gründeten, rücken im 6. Jahrhundert die Byuwaren vor. Der Deutsche Kaiser übertrug dann im Jahre 1027 das Land den Bischöfen von Trient und Brixen, die die einzelnen Talschaften an die Grafen als Lehen übergaben. Eine wichtige Rolle in der Geschichte Tirols spielte Graf Meinhard II. von Görz-Tirol und sein Enkelin, die Gräfin Maultasch. Nachdem Graf Meinhard durch Kauf und Erbschaften die einzelnen Talschaften zur Grafschaft Tirol zusammengeschlossen hatte, übergab seine Enkelin Tirol 1363 an den Herzog Rudolf IV von Österreich, einem Habsburger. Entscheidend zur Entwicklung Tirols beigetragen hat auch Tirols bedeutenster Landesfürst – Kaiser Maximilian I. Unter Ihm erlebte speziell die Landeshauptsadt Innsbruck einen enormen kulturellen Aufschwung, außerdem erteilte er den Tirolern das Recht zur Landesverteidigung. Anfang des 17. Jahrhundert tobten in Tirol erbitterte Kämpfe im Spanischen Erbfolgekrieg. Fast genau 100 Jahre später, 1805 wurde Tirol an die Bayern – die damals mit Frankreich verbündet waren – abgetreten. Im anschließenden legendären Freiheitskampf von 1809 schlugen die Tiroler Schützen unter der Führung von Andreas Hofer 3 siegreiche Schlachten gegen die bayrisch-französische Heere, schlussendlich musste sich die Tiroler „Rebellen“ allerdings der Übermacht beugen. Beim Wiener Kongress 1814 wurde Tirol dann aber wieder Österreich zugesprochen.
Nach dem 1. Weltkrieg war es mit der Tiroler Einheit wieder vorbei – Als Verlierernation musste Österreich Südtirol an Italien abtreten.
[bearbeiten] Fläche
Mit 12.648 km2 ist Tirol das drittgrößte Bundesland Österreichs. 37% der Fläche besteht aus 37&% Wald, 27% Gebirge, 11% landwirtschaftlich nutzbarer Boden und 25% sonstige Fläche. Als Dauersiedlungsraum steht nur ein Achtel, also 1.542 km2, zur Verfügung. Ein Viertel der Landesfläche steht unter Naturschutz. Tirol hat ca. 700.000 Einwohner, die Bevölkerungsdichte beträgt 54,3 Einwohner pro km2 bezogen auf die Gesamtfläche und 445 Einwohner pro km2 auf das dauernd besiedelte Gebiet bezogen. Tirol hat neun Bezirke: Innbruck, Innsbruck-Land, Reutte, Landeck, Imst, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel, Lienz. Innsbruck ist Landeshauptstadt und Sitz der Leopold-Franzens-Universität. Der höchste Berg Tirols ist die Wildspitze mit 3.768 m. Der größte See ist der Achensee mit 6,8 km2. Der längste Fluss ist der Inn (212,5 in Tirol, Gesamtlänge: 518,5 km
[bearbeiten] Klima
Tirol gehört zum kühlgemäßigten, mitteleuropäischen Klimabereich, die meisten Niederschläge fallen im Sommer. Die Sommer sind kurz und relativ kühl, die intensive Sonneneinstrahlung, die mit der Höhe zunimmt, täuscht über die niedrige Lufttemperatur hinweg. Häufig tritt ein rascher und kräftiger Wetterumschwung ein, worauf sich Bergwanderer besonders einstellen müssen.
Am regenärmsten ist das obere Inntal (stellenweise weniger als 600 mm Niederschlag/Jahr). Die meisten Sonnenstunden/Jahr gibt es in Hochserfaus, nämlich 1940, das sind 52 % der überhaupt möglichen Sonnenscheindauer. Im Herbst und Winter, wenn das Alpenvorland oft tagelang unter einer geschlossenen Nebeldecke liegt, zeichnen sich die hochalpinen Täler und die Berg- und Gipfellagen durch Sonnenschein und klare Luft aus und sind daher bevorzugte Wintererholungsgebiete.
Ein alpines Wetterphänomen ist der Föhn, der entsteht, wenn Süd- bzw. Nordwinde den Alpenhauptkamm überqueren. Im Staugebiet, wo die Luftmassen aufsteigen, regnet es, auf der anderen Seite des Gebirges - im Föhngebiet - ist das Wetter meist schön und die Luft klar, solange der Föhn weht. Innsbruck ist ein bekanntes Südföhngebiet mit durchschnittlich 64 Föhntagen im Jahr. Vermehrt tritt der Föhn im Frühjahr und Herbst auf, oft böig und orkanartig.
[bearbeiten] Bevölkerung
Die Tiroler Bevölkerung gründet zu einem Großteil auf dem bayerischen Stamm, allein das Außerfern im Nordwesten Tirols ist alemannisch. Als um 15 v. Chr. die Römer nach Tirol kamen, verschmolz dieser Stamm zu den Rätoromanen. Diese wurden wiederum ab dem 6. Jh. Nach Christus von den deutschen Bajuwaren überlagert. Die alten Zentren Tirols waren durchwegs Verkehrsknotenpunkte und Durchgangswege wie Innsbruck, Kufstein und Landeck, oder aber in Orten mit zu jener Zeit wertvollen Bodenschätzen wie Salz (Hall in Tirol), Silber (Schwaz, Rattenberg) und Kupfer (Raum Kitzbühel).
Den Hauptlebensraum in Tirol bildet Damals wie Heute das Inntal. Tirol ist seit je her ein Transitland, für Reisende aus ganz Europa stellte es immer schon eine wichtige Nord-Süd Verbindung dar. Naturgemäß entstanden dadurch an den wichtigen Verkehrswegen schon früh viele Gasthäuser und Raststätten. Als dann mit er Zeit auch Tirols einzigartige Naturschönheit in den Vordergrund rückte kamen allmählich auch Bildungsreisende und Naturwissenschaftler als quasi „erste wirkliche Touristen“ ins Land. Schon in jener Zeit galten die Tiroler als ausgesprochen gastfreundliches und bodenständiges Volk, das auf liebenswerte Art tief in seine, meist christlich geprägten Traditionen verwurzelt ist. Das Bild vom sturen, hinterwäldlerischen Bergvolk, das ebenfalls hartnäckig vielerorts von der Tiroler Bevölkerung gezeichnet wird, wird schnell vergessen, sobald man das erste Mal die moderne und weltoffene Hauptstadt Innsbruck und die Menschen, die dort leben kennengelernt hat.
[bearbeiten] Anreise
In Innsbruck gibt es einen internationalen Flughafen, der u.a. von Frankfurt am Main und Hannover aus angeflogen wird. Bahnmäßig ist Innsbruck mit allen wichtigen Städten Österreichs, wie Wien, Graz, Salzburg, Linz und Bregenz direkt verbunden.
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Pannenhilfe
- ARBÖ: Landeszentrum Tirol, A-6020 Innsbruck, Stadlweg 7, Tel. 0 512/34 51 23
- ARBÖ Pannenhilfe: 123, Reise-Notruf: 0 222/78 25 28
- ÖAMTC: Landessekretariat Tirol, A-6020 Innbruck, Andechsstraße 81, Tel. 0 512/33 20
- ÖAMTC Pannenhilfe: 120, Euro-Notruf: 0 222/982 13 04
[bearbeiten] Feiertage
- 1. Januar: Neujahrstag
- 6. Januar: Fest der Hl. Drei Könige
- 19. März (Josefitag = Landesfeiertag)
- 13. April 2009
- Ostermontag
- 1. Mai: Staatsfeiertag
- 21. Mai 2009
- Christi Himmelfahrt
- 1. Juni 2009
- Pfingstmontag
- 11. Juni 2009
- Fronleichnam
- 15. August: Mariä Himmelfahrt
- 26. Oktober: Nationalfeiertag
- 1. November: Allerheiligen
- 2. November (Allerseelen)
- 8. Dezember: Mariä Empfängnis
- 25. Dezember: Christtag
- 26. Dezember: Stephanitag
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die Swarovski Kristallwelten im 15 km östlich von Innsbruck gelegenen Wattens sind ein Freizeitpark rund um das Thema Kristalle. Im Inneren eines künstlich geschaffenen wasserspeienden Riesen, wurde 1995 vom André Heller zum hundertjährigen Firmenjubiläum des Kristallerzeugers, eine Glitzerwelt in 14 Wunderkammern erschaffen. Die Kristallwelten sind eine der größten Tourismusattraktionen in Österreich mit ca. 700.000 Besuchern pro Jahr.
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Küche
Die Tiroler Küche ist durch historische wie neuere Entwicklungen durch die italienische Küche beeinflußt. Typische Tiroler Gerichte sind unter anderem Speckknödel, Tiroler Zwiebelrostbraten und Schlutzkrapfen. Eine typische Landesspezialität stellt Schinken dar, insbesondere der Schinkenspeck. Bei den Brotsorten sind das Dauerbrot "Schüttelbrot" und die Vinschgerl genannten ursprünglich im Vingschau beheimateten flachen Roggenbrote mit Gewürzen zu nennen. An Dauerwürsten sind insbesondere die Kaminwurzen zu nennen.
[bearbeiten] Nachtleben
[bearbeiten] Sicherheit
[bearbeiten] Weiter geht's
[bearbeiten] Weblinks
- Tiroler Landesregierung (offizielle Seite)
- Informationen zum Urlaubsland Tirol
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