Tirol

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Tirol ist eine geographische Region im Herzen der Alpen. Sie setzt sich aus Nord- und Osttirol (dem österreichischen Bundesland Tirol) sowie dem zu Italien gehörenden Südtirol zusammen. Die Landeshauptstädte sind Innsbruck respektive Bozen.

[bearbeiten] Regionen

Das Bundesland Tirol besteht aus 9 Bezirken:

Bundesland Tirol

Südtirol

[bearbeiten] Täler

  • Inntal, Lechtal, Tannheimertal, Stanzertal, Paznauntal, Kaunertal, Pitztal, Ötztal, Stubaital, Wipptal, Zillertal, Achental, Alpbachtal, Brixental, Pillerseetal, Defreggental, Passeiertal, Iseltal, Lesachtal, Pustertal, Virgental,

[bearbeiten] Seen

  • Achensee, Walchsee, Thiersee, Hechtsee, Pillersee, Schwarzsee, Plansee, Heiterwangsee, Fernsteinsee, Haldensee, Vilsalpsee, Piburger See, Tristacher See

[bearbeiten] Flüsse

  • Inn, Lech, Rosanna, Trisanna, Sanna, Faggen, Gurglbach, Pitze, Ötztaler Ache, Melach, Leutascher Ache, Ruetz, Sill, Ziller, Alpbach, Wildschönauer Ache, Brixentaler Ache, Kitzbüheler Ache, Isel, Schwarzach, Drau

[bearbeiten] Hintergrund

Tirol war bereits seit der Steinzeit besiedelt. Um 15 vor Christus kamen die Römer in das Alpengebiet, gründeten hier die römische Provinz Rätien. Im 6. Jh. rückten von Norden die Bayuwaren vor. 1027 wurde dieses Gebiet von den deutschen Kaiser den Bischöfen von Brixen und Trient übertragen.

Die Bischöfe übergaben einzelne Talschaften Tirols an verschiedene Grafengeschlechter als Lehen. Graf Meinhard II. von Görz-Tirol schloss 1286 durch Kauf und Erbe die Gebiete zur Grafschaft Tirol zusammen. Seine Enkelin, die Gräfin Maultasch, übergab Tirol 1363, an Herzog Rudolf IV von Österreich aus dem Haus Habsburg. Der bedeutendste Tiroler Landesfürst war Maximilan I, unter dem Innsbruck zum kulturellen Zentrum aufstieg: er gab den Tirolern das Recht auf eigene Landesverteidigung.

Im Spanischen Erbfolgekrieg war Tirol Schauplatz erbitterter Kämpfe (1703). 1805 musste Tirol an Bayern (verbündet m. Frankreich) abgetreten werden. Im Freiheitkampf von 1809 blieben trotz der erfolgreichen Schlachten am Bergisel unter der Führung Andreas Hofers letztlich die Bayern siegreich; erst beim Wiener Kongress 1814 wurde Tirol wieder Österreich zugesprochen. Der 1. Weltkrieg zerschlug die Einheit Tirols erneut. Im Friedensvertrag von St. Germain 1919 wurde Südtirol Italien zugesprochen.

[bearbeiten] Sprache

In Nord- und Osttirol Deutsch, in Südtirol zusätzlich Italienisch und Ladinisch.

[bearbeiten] Anreise

In Innsbruck gibt es einen internationalen Flughafen, der u.a. von Frankfurt am Main und Hannover aus angeflogen wird. Bahnmäßig ist Innsbruck mit allen wichtigen Städten Österreichs, wie Wien, Graz, Salzburg, Linz und Bregenz direkt verbunden.

[bearbeiten] Geografie

Tirol grenzt im Westen an das Bundesland Vorarlberg, im Norden an die Bundesrepublik Deutschland (Bayern), im Osten an die Bundesländer Salzburg und Kärnten und im Süden an Italien (Südtirol) und im Westen an die Schweiz. Der Landesteil Osttirol ist seit der Abtrennung Südtirols vom Mutterland abgeschnitten und nur über Salzburg (Felbertauern-Straßentunnel) oder Italien (Südtiroler Pustertal) erreichbar.

Der höchste Berg Österreichs, der Großglockner (3797 m), liegt an der Grenze Osttirols, die Wildspitze (3770 m) ist der höchste Berg Nordtirols. Der größte Gletscher des Landes ist der Gepatschferner, er bedeckt eine Fläche 17,7km2 Fläche und ist 8,7 km lang. Tirol besitzt mit dem Brenner (1370 m) den niedrigsten Alpenübergang und ist deshalb eines der wichtigsten und am meisten frequentierten Transitländer für Personen- und Warenverkehr.

[bearbeiten] Mobilität

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[bearbeiten] Aktivitäten

[bearbeiten] Winter

Tirol bietet im Winter vielzählige Möglichkeiten. Ob Skifahren, Snowboarden, Langlaufen oder Rodeln, für jeden Wintersportler gibt es Möglichkeiten en masse. Tirol bietet aber nicht nur für Wintersportler viele Gelegenheiten:

[bearbeiten] Sommer

  • Wandern, Mountainbiken, Schwimmen, Raften, Golf, Segeln (Achensee),

[bearbeiten] Küche

Auf den heimischen Speisekarten findet man bekannte Gerichte der österreichischen Küche, wie auch leichte, gesunde Speisen aus heimischen Produkten der modernen regionalen Küche.

Typische Tiroler Spezialitäten sind: Tiroler Speckknödel (in Rindsuppe oder zu Kraut oder Salat serviert), das Tiroler Gröstel ("Gröschtl") - aus Kartoffeln, Fleisch, Speck, Ei hergestellt - oder Tiroler Leber - gebraten mit Speck und Zwiebeln. Getrunken werden am liebsten Südtiroler Rotwein, Weißweine aus Niederösterreich und natürlich Bier. Ob vor, nach oder zum Essen, es gehört einfach dazu: das ¿Schnapsl¿ - selbstgebrannt aus Äpfeln, Birnen, Vogelbeeren, Enzian oder Wacholder.

[bearbeiten] Ausgehen

In den Skigbieten gibt es eine Vielzahl an Discos und Bars mit teils gehobenen Preisen aber urigem Ambiente. In den Sommermonaten eher kaum besucht bzw. geschlossen.

[bearbeiten] Klima

Tirol gehört zum kühlgemäßigten, mitteleuropäischen Klimabereich, die meisten Niederschläge fallen im Sommer. Die Sommer sind kurz und relativ kühl, die intensive Sonneneinstrahlung, die mit der Höhe zunimmt, täuscht über die niedrige Lufttemperatur hinweg. Häufig tritt ein rascher und kräftiger Wetterumschwung ein, worauf sich Bergwanderer besonders einstellen müssen.

Am regenärmsten ist das obere Inntal (stellenweise weniger als 600 mm Niederschlag/Jahr). Die meisten Sonnenstunden/Jahr gibt es in Hochserfaus, nämlich 1940, das sind 52 % der überhaupt möglichen Sonnenscheindauer. Im Herbst und Winter, wenn das Alpenvorland oft tagelang unter einer geschlossenen Nebeldecke liegt, zeichnen sich die hochalpinen Täler und die Berg- und Gipfellagen durch Sonnenschein und klare Luft aus und sind daher bevorzugte Wintererholungsgebiete.

Ein alpines Wetterphänomen ist der Föhn, der entsteht, wenn Süd- bzw. Nordwinde den Alpenhauptkamm überqueren. Im Staugebiet, wo die Luftmassen aufsteigen, regnet es, auf der anderen Seite des Gebirges - im Föhngebiet - ist das Wetter meist schön und die Luft klar, solange der Föhn weht. Innsbruck ist ein bekanntes Südföhngebiet mit durchschnittlich 64 Föhntagen im Jahr. Vermehrt tritt der Föhn im Frühjahr und Herbst auf, oft böig und orkanartig.

[bearbeiten] Weiter geht's

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[bearbeiten] Weblinks

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