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Thailand

Aus Wikitravel
Asien : Südostasien : Thailand
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Lage
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Flagge
Th-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Bangkok
Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Währung: Baht (THB; ฿)
Fläche: 513.115 km²
Bevölkerung: 68,4 Mio
Sprachen: Thai, regional auch Minderheitensprachen (Englisch als Zweitsprache der Gebildeten und im Tourismus) außerdem noch Chinesisch (ist aber rückläufig)
Religionen: Buddhismus (Theravâda) 94%, Islam 4.6%, Christentum 0.8%, Hinduismus 0.1%,
Telefonvorwahl: +66
Internet TLD: .th
Zeitzone: UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5)
Sommerzeit: keine


Karte

Thailand liegt in Südostasien. Es grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia. Es bietet viele Sehenswürdigkeiten, ein tropisches Klima und ist noch dazu relativ preiswert, sicher und - dank eines gut ausgebauten öffentlichen Verkehrssystems - auch auf eigene Faust relativ einfach zu bereisen.

Inhaltsverzeichnis

Regionen[Bearbeiten]

Thailand ist administrativ in 76 Provinzen aufgeteilt, die sich fünf geografischen und kulturellen Regionen zuordnen lassen:

Nordthailand mit den Städten Chiang Mai, Chiang Rai, Sukhothai und den Gebirgsregionen (Das "Goldene Dreieck", "Bergvölker"). Thailändische Bezeichnung:Lan Na (historisch) oder Bahn Nork
Zentralthailand mit der Hauptstadt Bangkok, dem zentralen Tiefland und der historisch bedeutenden Stadt Ayutthaya.
Nordostthailand auch als Isaan bekannt, der touristisch noch weitgehend unerschlossene Nordosten des Landes - Reisfelder, "Hochebenen" und kulturelle Schätze, reiche Musiktradition, mit den Städten Nong Khai, Nakhon Ratchasima, Udon Thani, Khon Kaen.
Ostthailand, östlich von Bangkok bis zur Grenze zu Kambodscha, mit dem Touristenzentrum Pattaya, vielen Stränden und den Inseln Ko Samet und Ko Chang.
Südthailand, bekannt für die Inseln Phuket, Ko Phi Phi, Ko Samui, Ko Phangan, Ko Tao und Ko Tarutao mit ihren palmengesäumten Stränden und einigen der besten Tauchspots in Südostasien. Am Festland (Isthmus von Kra) gibt es eine Reihe von Nationalparks (Urwälder) zu besuchen.

Städte[Bearbeiten]

  • Ayutthaya - historische Hauptstadt mit einer Vielzahl historischer Bauwerke
  • Suphan Buri - District zwischen Ayutthaya und Kanchanaburi. ein lohnenswerter tourismusfremder Zwischen-Stop für Busreisende von Nord nach Süd.
  • Bangkok - Hauptstadt des Landes und Weltmetropole
  • Chachoengsao - 82 km von Bangkok entfernt, Wat sothon
  • Chanthaburi - unweit des Meeres im Südosten
  • Chiang Mai - größte Stadt im Norden und frühere Hauptstadt des Lan Na-Thai-Reiches
  • Chiang Rai - Stadt im Norden, Ausgangspunkt für Reisen in die Berge des Nordwestens
  • Nakhon Ratchasima - größte Stadt im Nordosten, dem Isaan, auch "Korat" genannt
  • Hua Hin - traditionelles Urlaubsziel der thailändischen "High Society", auch heute noch mit dem Flair früherer Glanzzeiten. Das Badeparadies ist sicher eine Reise wert, vor allem für Golfer.
  • Cha-Am - nördlich von Hua Hin gelegen und eher der Wochenend und Ferienstrand der Einheimischen.*
  • Pattaya - früher ein kleines Fischerdorf, in den 1980er Jahren die touristische Boom-Town Thailands; Hotel(Beton-)Burgen und berüchtigtes Nightlife. Hier erwarb das Land leider seinen schlechten Ruf, als sich Soldaten in den 1970 er Jahren im Vietnamkrieg dort "austobten".
  • Phuket - das touristische Zentrum Südthailands, Traumstrände in der Andamanensee und Massentourismus in der Inselhauptstadt
  • Kanchanaburi - im Westen, bekannt durch die Brücke am Kwai und der todes Eisenbahn
  • Songkhla - hübsches Städtchen auf einer Landzunge mit langem Meeresstrand.
  • Sukhothai - die erste Hauptstadt des Thai-Reiches, sehenswerter "historical park" mit Ruinen aus dem 13. und 14. Jahrhundert
  • Surat Thani - Hafenstadt im Süden, Fährverbindungen nach Ko Samui, Ko Phangan, Ko Tao und in die südlichen Länder Malaysia, Singapur und Indonesien
  • Hat Yai - Großstadt im Süden unweit der malaysischen Grenze
  • Khon Kaen - Universitätsstadt des Isaan; zweitgrößte Stadt der Region
Karte von Thailand
  • Krabi Sehr angenehme Stadt im Süden

Weitere Ziele[Bearbeiten]


Vorschläge für ein-monatige Reiserouten gibt es hier.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Zur Mitte des 14. Jhs. wurde ein vereinigtes Thai-Königreich geschaffen. Bis 1939 als Siam bekannt, ist Thailand das einzige südostasiatische Land, das nie von einer europäischen Macht annektiert wurde - und auf diese Tatsache ist man bis heute stolz. Eine friedliche Revolution im Jahre 1932 brachte dem Land die konstitutionelle Monarchie. Im 2. Weltkrieg war Thailand zunächst ein Verbündeter Japans und wurde nach dem Konflikt Bündnispartner der USA. Nach einer Kette von Militärdiktaturen, die dann wieder von Zivilregierungen unterbrochen wurde, hat sich das Land trotz der Krisen von 1997 und 2007 politisch und wirtschaftlich stabilisiert. Über allem steht nach wie vor König Bhumibol Adulyadej (Rama IX), der seit 1946 regiert und damit der dienstälteste Monarch der Welt ist.

Kultur[Bearbeiten]

Das Leben der Thailänder wird stark vom Buddhismus beeinflusst. Anders als in den anderen buddhistischen Ländern Ostasiens sind die Thailänder Anhänger des Theravada-Buddismus, der sich näher an den indischen Wurzeln orientiert und Mönchen eine große Bedeutung zumisst. Für junge Thailänder ist es ein selbstverständlicher Brauch, einmal im Leben ein orange gekleideter Mönch zu werden, typischerweise drei Monate lang während der Regenzeit.

Die bunten und mit reichlich Gold verzierten Tempel sind allgegenwärtig; sie werden Wats genannt.

Außerdem hat eine vor-buddhistische Tradition bis heute überlebt, die der Geisterhäuschen (ศาลพระภูมิ saan phraphuum). Sie werden normalerweise an der Grenze eines Grundstücks aufgestellt, sobald dieses bebaut wird, um den Geistern, die hier vorher gewohnt haben, eine Ersatzheimat zu geben. Das vielleicht berühmteste Geisterhäuschen ist der Erawan Shrine in Sukhumvit, der das Grand Hyatt Erawan Hotel beschützen soll.

Zuzätzlich zu dieser "Haupt-Kultur" gibt es kulturelle Minderheiten im Norden von Thailand, die Bergvölker der Karen, Lisu, Hmong, Lahu und Akha. In den südlichen Provinzen ist die Mehrheit der Bevölkerung muslimisch und auf einigen Inseln der Andamanensee leben Chao Leh („Meeresbewohner oder Seenomaden“ - Thai:ชาวเล).

Politik[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

In Thailand gibt es drei Jahreszeiten:

Kühl
Von November bis Februar spricht man von der kühleren Zeit. Insbesondere im Norden sollte man sich auf kältere Nächte vorbereiten.
Heiß
März bis Mai: In diesen Monaten sollte man den Aufenthalt in Bangkok oder im Norden/-Nordosten Thailands möglichst vermeiden. Wasserknappheit und Temperaturen von über 40°C sind keine Seltenheit. In Bangkok wird der Smog unerträglich, im Norden werden die Reisfelder und das Gestrüpp abgebrannt, außerdem gibt es zahlreiche Waldbrände.
Nass
Mai bis Oktober, wobei die meisten Niederschläge in den Monaten September und Oktober niedergehen.

Die beste Reisezeit ist zwischen November und März, Hochsaison. Die Preise sind in dieser Zeit für Hotels und Transport oft höher, als in der restlichen Zeit!

Das offizielle Wetter findet man auf http://www.tmd.go.th/en/

Währung[Bearbeiten]

Die Landeswährung ist der Thailändische Baht (฿). Baht Münzen sind zu 1, 2, 5 und 10 Baht im Umlauf. Banknoten sind zu 10 (nicht mehr verwendet), 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht im Umlauf. Banken und Wechselstuben wechseln problemlos Bargeld und Travellerschecks (mit Reisepass). Der Wechselkurs für Travellerschecks ist häufig besser als der für Bargeld. Allerdings wird pro Travellerscheck eine Gebühr erhoben. Deswegen möglichst Travellerchecks mit höheren Werten kaufen. Das Tauschen von Euro in Thai im Heimatland ist nicht ratsam. Die Kurse inklusive Wechselgebühren sind meistens sehr schlecht. Einen besseren Wechselkurs bekommen sie, wenn sie ihr Geld in Thailand tauschen.

Die Wechselkursunterschiede sind sehr gross. Beispiel: am 24.09.2007 kosteten 100 Baht:

  • bei der deutschen Reisebank: 2,75 €
  • bei der Berliner Sparkasse: 2,52 €
  • bei Amex: 2,38 € (+4,90€ Gebühr)
  • im Devisenhandel: 2,23 €
  • am Geldautomaten in Thailand: 2,11 € (zzgl. 3-5 € Automatengebühr)
  • bei Thailändischer Bank: 2,09 €

Will man 100 Baht in Euro zurücktauschen, bekam man am 24.09.2007:

  • bei der Reisebank: 1,82 €
  • bei der Berliner Sparkasse: 1,84 €
  • bei Thailändischer Bank: 2,06 €

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Tempel in Bangkok

Lufthansa und Thai Airways bieten täglich Nonstop-Flüge ab Frankfurt und München nach Bangkok International Suvarnabhumi Airport an.

Condor und Air Berlin haben mehrere Nonstop-Flüge in der Woche nach Thailand im Angebot, Abflughäfen sind Düsseldorf und München. Seit November 2007 fliegt Air Berlin auch direkt ab Berlin-Tegel.

Andere Fluggesellschaften bieten Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Hubs an, beispielsweise Emirates.

Bahn[Bearbeiten]

Man kann mit dem Zug aus Singapur und Malaysia nach Thailand reisen. Hier verkehrt auch der berühmte Eastern & Oriental Express.

Eine weitere Möglichkeit zur Einreise mit dem Zug von Malaysia nach Thailand ist die tägliche Verbindung von Butterworth nach Hat Yai. Tägliche Abfahrt ist um 13.40 Uhr (Malaische Zeit). Außerdem gibt es täglich mehrere Verbindungen von Penang nach Hat Yai.

Schiff[Bearbeiten]

Es gibt die Möglichkeit auf Frachtschiffen nach Thailand zu gelangen. Ebenso legen Kreuzfahrtschiffe oft vor der Küste Thailands an.

Auto[Bearbeiten]

Die Einreise mit dem Auto ist i.d.R. nur über Grenzübergänge im Süden Thailands von Malaysia aus möglich. Die Grenzübergänge nach Myanmar, Laos und Kambodscha haben nur Regionale Bedeutung.

Mobilität[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Mit der Bahn zu reisen in Thailand ist einfach und sicher. Die Züge verkehren allerdings extrem unpünktlich, weshalb sie bei den Thailändern und bei den Urlaubern auch recht unbeliebt sind. Es gibt eine 1., 2. und 3. Klasse. Die Preise sind - aus europäischer Sicht - sehr günstig, so kostet die Fahrt von Bangkok nach Trang (ca. 700 km) in der 1. Klasse ungefähr 20 Euro. Angenehm ist auch eine Nachtfahrt in der 1. oder 2. Klasse im Schlafwagen. So kommt man relativ ausgeruht z.B. in Chiang Mai oder Chumpon oder anderen entfernten Zielen an. In der 1. Klasse schläft man in einem eigenen Abteil mit zwei Betten und Klimaanlage. In der zweiten Klasse gibt es Großraumabteile und Ventilatoren oder Klimaanlage. Die Klimaanlage ist aber oft sehr kalt - ohne eine dicke Fleecejacke und einen Schlafsack ist eine Erkältung sehr wahrscheinlich! Frische Bettwäsche gibt es in beiden Klassen und allgemein sind die Züge sehr sauber.

Die Fahrradmitnahme ist fast immer möglich, und kostet -unabhängig von der Länge der Fahrstrecke- 100 Baht. Zu entrichten beim Zugpersonal. Dafür wird immer vorschriftsmäßig eine Quittung mit 2 Durchschlägen erstellt.

Fahrpläne findet man auf der Seite der State Railway of Thailand.

Auto[Bearbeiten]

Das Straßennetz in Thailand ist sehr gut ausgebaut und man kann mit dem Auto fast alles sehr gut erreichen, man muss in Bangkok aber aufgrund des dichten Verkehrs mit Staus rechnen. In Thailand herrscht Linksverkehr. Es ist zu beachten, dass für Expressways und Motorways (Autobahnen) häufig eine Nutzungsgebühr (Maut) fällig ist. Die mehrspurigen Highways (dual Carriageways) sind hingegen kostenlos.

Es besteht Anschnallpflicht in Thailand. Innerorts ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 60 km/h außerorts max. 90 km/h. Auf Expressways zwischen 80 und 120 km/h. Auf Autobahnen 120 km/h.

Autovermietungen gibt es mitlerweile einige nationale und internationale Anbieter. In der Regel ist eine Kreditkarte und ein internationaler Führerschein nötig, dies auch bei Anmietung über einen Vermittler. Vermittler sind meist günstiger als die direkte Bestellung bei den jeweiligen Vermieter. Die bekanntesten internationalen Autovermieter mit den meisten Service Stadionen sind AVIS und Budget. Bei diesen gibt es auch die Einwegmiete, die lohnt sich aber erst bei einer Mindestanmietung von 3 Tagen. Eine länderüberschreitende Autovermietung, wie man sie vor allem in Westeuropa kennt, wird nicht angeboten.

Auch in Thailand besteht eine Versicherungspflicht für jedes KFZ. Diese Basisversicherung kommt nur für Personenschäden bis zu einer Höhe von maximal 50 000,- Baht auf. Bei schweren Verletzungen des Unfallgegners wird diese Summe kaum ausreichen, um die Krankenhauskosten zu decken. Der Differenzbetrag müsste also vom Unfallverursacher beglichen werden. Das kann teuer werden. Trotz Versicherungspflicht und drastischen Strafen fahren viele Thais munter ohne Versicherung durch das Land.

Man erkennt es an den Plaketten an der Windschutzscheibe angebracht, mit der Jahreszahl. Zu beachten ist, dass die Thai Zeitrechnung gegenüber unserer um 543 Jahre voraus ist. Also ein gültiges Versicherungspickerl für 2007 wäre dann 2550.

Die Unfallschuld wird i.d.R. nach den zu vermutenden Vermögen der Unfallgegner geregelt. Bei Unfällen mit reiner Thaibeteiligung ist immer das hubraumstärkere Fahrzeug schuld. Hier gibt es häufig auch einfach die Unfallflucht, vor allem außerhalb von Ortschaften. Daher ist es für Ausländer auch unbedingt wichtig, ein Fahrzeug nur mit einem gültigen internationalen Führerschein zusammen mit dem nationalen Führerschein anzumieten. Fahren nur mit dem nationalen Führerschein gilt als "Fahren ohne Führerschein" und damit ist für die thailändische Polizei die Schuldfrage geklärt.

Bei Unfällen mit einem von einem Ausländer gemieteten Fahrzeug ist i.d.R. der Ausländer Schuld. Aus westlichem Rechtsverständnis mag das zwar ungerecht erscheinen. Man muss aber bedenken, dass die meisten Thailänder keine Krankenversicherung haben und thailändische Polizisten eher ein Herz für schuldige aber arme Thailänder haben als für unschuldige aber reiche Ausländer.

Motorrad[Bearbeiten]

Motorräder (110,125,250ccm) gibt es oft und günstig (meist etwa 150.- THB pro Tag) zu mieten, die Viertakter verbrauchen erstaunlich wenig Sprit. Zwei Personen haben bequem Platz, die Thailänder fahren auch ohne weiteres zu dritt oder viert. Meistens verlangt der Vermieter keinen Führerschein, er ist aber definitv notwendig(wobei man auch als Laie die gut ausgebauten Straßen meistern kann)! Als Pfand wird oft versucht, den Pass einzubehalten, darauf sollte man auf keinen Fall eingehen, bei Problemen hat der Vermieter sonst ein unschlagbares Druckmittel. Man kann z.B. seinen Personalausweis hinterlassen.

Ein besonderes Augenmerk sollte der Versicherung gelten: Während im Norden üblicherweise nur eine geringe Selbstbeteiligung im Schadensfall fällig wird, zahlt man im Süden alles selbst.

Es besteht Helmpflicht, auch wenn sich viele Thailänder nicht daran halten. Üblicherweise wird ein (sehr rudimentärer) Helm beim Verleih mitgeliefert. Außerdem muss das Licht ständig eingeschaltet sein. Die Strafen sind zwar gering, aber das Verfahren kann unangenehm sein.

Einige Grenzposten kann man mit dem Motorrad überqueren, wenn man entsprechende Papiere hat. Über den Three Pagodas Pass in der Provinz Kanchanaburi, kann man eventuell für einen Tagesbesuch nach Payathonzu in Myanmar zu einem Preis von 10 $ ohne Papiere (Visa) einreisen.

Bus[Bearbeiten]

Das Busnetz in Thailand ist sehr gut ausgebaut. Es verkehren zum einen die staatlichen Busse ("bor kor sor" : so wird auch die Busstation oder der Terminal genannt, oder in engl. Aussprache "paw-kaw-saw") und die privaten Busse. Abfahrt und Ankunft in praktisch jeder größeren Stadt (in Bangkok von 3 verschiedenen Busstationen : Ost-, Nord/Nordost- und Südbusbahnhof (Ekamai,Morchit,Bangkok Noi) je nach Reiseziel). Will man sich in einem der zahlreichen Reisebüros nach einer Busverbindung erkundigen, verkaufen diese i.d.R. ein Ticket einer privaten Linie. Besser ist es, direkt zur Busstation zu gehen und dort das Ticket zu kaufen (am Abfahrtstag ist ausreichend, außer vor, nach oder an thailändischen Feiertagen [1]). Private Busgesellschaften bieten in der Regel einen besseren Service (freie Getränke, besseres Essen und besseres "Raumklima" als die staatliche Gesellschaft. Aber Augen auf : Schlepper bringen euch bei freier "Anlieferung" meistens zu den schwarzen Schafen der Zunft. Busse sind insgsamt ein sehr günstiges Reisemittel, wenn euch das lange Stillsitzen oder Schlafen im Sitzen nichts ausmacht.

Selbst bei einer Anreise von Bangkok in entlegende Gebiete Thailands ist die erste Etappe mit der Bahn empfehlenswert, wenn das Reiseziel mehr als 300 Kilometer von Bangkok entfernt ist. Die Fahrt mit einem Taxi zum entsprechenden Busterminal frisst die Ersparnisse des i.d.R. günstigeren Bustickets mehr als auf.

Flugzeug[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug zu reisen ist sehr günstig. Gerade wenn man wenig Zeit hat, bietet sich das Flugzeug an. Die wichtigsten Städte und Touristenziele haben Flughäfen, auf denen Inlandsflüge oder Flüge in die Nachbarländer angeboten werden. Die meisten Flughäfen gehören der AOT (Airports of Thailand). Diese Flughäfen können theoretisch von allen Fluggesellschaften angeflogen werden. Es gibt aber auch einige Flughäfen, z.B. Ko Samui und Sukhothai, die in Privatbesitz sind und nur von einer oder zwei Fluggesellschaften angeflogen werden. Die Flughäfen Sukhothai und Ko Samui gehören Bangkok Airways und bis vor einigen Monaten wurden diese Flughäfen nur von Bangkok Airways angeflogen. Zumindest der Flughafen Ko Samui wird mittlerweile auch von Thai Airways angeflogen. In der Regel ist es ausreichend, ein bis zwei Tage vorher einen Flug zu buchen. Jedes Reisebüro bietet diesen Service an.

Die beiden größten Fluggesellschaften sind Thai Airways und Bangkok Airways/Siam Reap Airways. Daneben gibt es noch die kleineren Fluggesellschaften PB Air (nur Ziele im Norden und Nordosten)und Oriental Thai. Zusätzlich gibt es noch die Low-Cost-Flieger Air Asia, One-Two-Go Airlines (steht seit April 2009 auf der schwarzen Liste der EU) und Nok Air. Die günstigsten Flüge möglichst vorab im Internet über die Webseite buchen. Inlandsflüge sind auf diesem Wege schon für ca. 2000 Baht inkl. Steuern und Gebühren erhältlich. Bei den "Low-Cost-Linien" sollte man vorher aber unbedingt das zulässige Gepäckgewicht erfragen. Sonst zahlt man neben den 50 THB im Reisebüro (pro Person) nochmals THB 1.000 am Flughafen fürs Übergewicht. Mittlerweile bietet zumindest Air Asia bei der Buchung im Internet an das maximale Gepäckgewicht gegen Zuzahlung direkt zu erhöhen.

Nach Möglichkeit sollte man immer Thai Airways den Vorzug geben, da hier die Sicherheit, das Preis/Leitungsverhältnis und der Service am besten sind. Im Sommer 2009 gab es auf dem Flughafen von Koh Samui einen Unfall mit einer Verkehrsmaschine der Bangkok Air.

Sprache[Bearbeiten]

Im Land werden hauptsächlich verschiedene Thai-Sprachen gesprochen. Hierbei gilt die Sprache der Zentralregion (Thai Klaang) als allgemein verbindliche Hochsprache, die auch an Schulen oder im Umgang mit Behörden in anderen Landesteilen verwendet und vereinfacht als "Thai" bezeichnet wird. Daneben gibt es als wichtige Varietäten der Tai-Sprache Kham Mueang im Norden, Lao im Nordosten sowie Dambro im Süden und eine Vielzahl von Tai-Sprachen, die nur von wenigen Sprechern verwendet werden (wie Lü oder Shan). "Thai" ist eine ausgesprochene Mischsprache und hat neben vielen Begriffen aus den altindischen Sprachen Sanskrit und Pali auch viele Wörter sowie syntaktische Strukturen aus dem Mon und Khmer übernommen (beispielsweise ist die gebräuchliche Anrede "khun" ein Mon-Wort). Die thailändische Sprache ist sicher nicht leicht zu lernen. Dasselbe Wort in bis zu 5 verschiedenen Betonungen kann ebenso viele Bedeutungen haben. Eine guten und hilfreichen Anfang kann man mit der Website: Thaikurs starten.

Englisch wird (vor allem in den touristisch frequentierten Gegenden) verstanden. In Teilen der Region Issan wird Laotisch, in anderen Teilen Khmer (die Landessprache Kambodschas) gesprochen. Laotisch ist eng mit Thai verwandt und wird in Thailand aus politischen Gründen mit thailändischen Schriftzeichen geschrieben, in Laos hingegen mit der eigenständigen Lao-Schrift. Die Bergstämme im Norden haben eigene Sprachen,

Kaufen[Bearbeiten]

Preise für Waren und Dienstleistungen sind - aus europäischer Sicht - äußerst niedrig. Gehen Sie von 10-20 % desjenigen Preises aus, den Sie in Europa erwarten würden. Bei Waren, die aus Europa/Nordamerika/Japan importiert werden, sind solche Preisabschläge natürlich nicht zu erwarten, da hier teils drastische Luxussteuern greifen. Trotzdem gilt, der Thai handelt gerne. Jedoch sollte man nicht zu forsch handeln, da der Thai prinzipiell ein guter Geschäftsmann ist und seine Einkaufspreise gut kennt. Ein gewisses Maß an Freundlichkeit und der Wertschätzung des angestrebten Produkt sollte als Grundregel zum Einkaufen in Thailand gelten.

Wie weit runterzuhandeln ist, kommt sicher auf die Ware und die Umgebung an. Als Faustregel gilt die 5-7 fache Aufwertung des Preises. Kaufe ich also etwas im Wert von 20 THB, erzielt der thailändischer Verkäufer 100-140 THB Umsatz. (2-3 EURO).

Plagiate[Bearbeiten]

Oftmals werden auf den Märkten scheinbare Produkte bekannter Marken zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten. Rein äußerlich sind diese nicht vom Original zu unterscheiden. Dass die Qualität nicht mit der der Originale vergleichbar ist, sollte klar sein und wenn man bei dem günstig erworbenen Rucksack nach ein paar Wochen die Nähte aufgehen, dann weiß man, warum er nur 350 THB gekostet hat. Der Erwerb und der Import solcher Plagiate ist inzwischen strafbar. Gerade bei der Landung von Flugzeugen aus Thailand ist der deutsche Zoll oft höchst aufmerksam und macht stichprobenartige Kontrollen. Hat man solche Waren importiert, ist man diese Ware los und man muss noch mit einer saftigen Strafe rechnen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

"Essen" heißt in Thai gin khâo, "Reis essen". Reis ist fixer Bestandteil fast jeder Mahlzeit. Schon zum Frühstück gehört Kao Tom, eine Reissuppe, für die der Reis mit viel Wasser und gemeinsam mit verschiedenen Zutaten gekocht wird. Sie ist milder als es bei Speisen in der thailändischen Küche oft üblich ist und wird vor dem Servieren meist mit frischen Frühlingszwiebeln, manchmal auch geröstetem Knoblauch, garniert. Kao Tom Gai bezeichnet eine Reissuppe mit Hühnerfleisch, Kao Tom Gung jene mit Garnelen.

Die thailändische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Raffinesse und zählt für Kenner zu den besten der Welt. Gutes Essen ist Thais wichtig. Durch die Lage am Meer, sind natürlich Fisch und andere Meeresfrüchte ein fixer Bestandteil des Angebots. Speisen sind im Allgemeinen von hoher Qualität und sehr preiswert. Die Zutaten - Gemüse, Fisch, Fleisch (vor allem Huhn, daneben auch Rind und Schwein) - sind frisch und werden oft im Wok zubereitet, wodurch sie schnell erhitzt werden und ihren frischen Geschmack behalten.

Die Thailänder essen fünf bis sechs mal am Tag. Es gibt daher auch keine feste Menüplanung oder Gänge wie sie im Westen und im arabischen Raum üblich sind. Speisen werden zusammen serviert - auch ein Grund weshalb es empfehlenswert ist, nicht alleine, sondern in einer Gruppe essen zu gehen und nach Lust und Laune zu kombinieren.

Für westliche Zungen sind die Speisen oft sehr sehr scharf. Was Thais als nicht sonderlich scharf empfinden, ist für die meisten Westler oft zu scharf. Wer scharf nicht mag, sollte ausdrücklich "not spicy" bestellen. Auf der sicheren Seite ist man meistens mit "Fried Rice Chicken/Pork/Vegetable" Gerichten, diese sind nicht scharf.

Die häufigsten Gewürze, neben Knoblauch (kràtiam) und Chilli (phrik), sind Zitronengras (ta-krai), Limettensaft, Tamarindensaft (náam makhaam), Galgant (khàa), Ingwer (khing), schwarzer Pfeffer, Korianderblätter (pak chii), Thai-Basilikum (bai horapah), Zitronenblätter (bai magrud) und Austern-Sauce (náam manhoy). Salz wird kaum verwendet, statt dessen sorgen Fischsauce (náam pla) und Shrimp-Paste (kà-pi) für einen salzigen Geschmack. Kokosmilch (gatih) ist gerade im Süden Thailands - auf Koh Samui und Koh Phangan sind Kokospalmen-Plantagen nach dem Tourismus immer noch der wichtigste Wirtschaftszweig, Thailand der größte Exporteur weltweit - Bestandteil einer Vielzahl von Suppen, Curries und Saucen.

Einfache Gerichte sind verschiedene Reis- und Nudelteller mit unterschiedlichen Zutaten - meist Gemüse und/oder Huhn. Überall in Thailand findet man auch Imbiss-Wägen, die am Straßenrand Hühnerfleischspieße, einfache aber raffinierte Reisgerichte und Früchte anbieten. Die wahrscheinlich bekannteste Suppe ist Tom Yam Gung, eine sehr scharfe Garnelensuppe mit Pilzen, Zitronengras, Koriander, Galgant und weiteren Gewürzen. Unbedingt einen Versuch wert ist die mildere Tom Khaa Gai, eine Kokosmilchsuppe mit Hühnerfleisch, Pilzen, Tomaten, Zitronengras und Galgant. Die Stengel des Zitronengras und die Galgantwurzeln werden übrigens nur zur Würze mitgekocht und serviert - sie werden nicht gegessen.

Thailändische Curries sind nicht zu verwechseln mit indischen Curries oder der im Westen als Curry bekannten Gewürzmischung (die in Indien nur für den Export hergestellt wird). Während indische Curries im allgemeinen lange gekochte Gerichte mit Fleisch und Gemüse und eher dickflüssige Saucen sind, werden thailändische Curries im Allgemeinen schnell zubereitet, basieren auf Curry-Pasten, sind leichter und eher mit Suppen zu vergleichen. Gewöhnlich werden sie mit einer Portion Reis serviert. Typische Currygerichte sind Rotes Curry mit Huhn und Bambussprossen oder das, auf die muslimische Bevölkerung Südthailands zurückgehende, Masaman Curry mit Rindfleisch und Kartoffeln.

Fisch wird sowohl im Wok gebraten oder gegrillt angeboten. Ngob Plaah sind beispielsweise gewürzte und in Bananenblättern eingewickelt gegrillte Fischfilets.

Als Dessert werden meist frische Früchte - Papayas, Mangos, Rambutan und Ananas - oder mit Früchten gesüßter Klebreis in Bananenblättern gegessen. Eine Spezialität sind Durian-Früchte, deren Verzehr wegen ihres durchdringenden und von vielen als ekelerregend empfundenen Geruches in geschlossenen Räumen aber vielerorts ausdrücklich verboten ist.

Tischmanieren[Bearbeiten]

Wer im thailändischen Restaurant in Deutschland stolz war, dass er mit Stäbchen gegessen hat, wird verwundert sein, dass die Thailänder nur die aus China importierte Nudelsuppe mit Stäbchen essen. Ansonsten bevorzugen sie Gabel und Löffel. Man isst mit dem Löffel, die Gabel dient dazu, das Essen auf den Löffel zu befördern. Die Gabel in den Mund zu stecken ist unüblich, wie bei uns das Messer in den Mund zu stecken. Wenn man aber z.B. einen Hamburger bestellt, dann bekommt man den ganz westlich mit Messer und Gabel. Im Isaan wird hingegen auch mit den Fingern gegessen z.B. Klebreis.

Ausgehen[Bearbeiten]

Seit 2004 gibt es neue Sperrstundenregelungen. Discos, Beerbars und Massagesalons müssen in der Regel um 1 Uhr früh schließen, mit Sondergenehmigung auch erst um 2 Uhr. In den Touristenregionen, d.h. insbesondere auf den Inseln, gibt es jedoch zumeist keine Einschränkungen. Restaurants und Essstände dürfen durchgehend offen bleiben. Dadurch spielt sich das Nachtleben fast durchwegs auf der Straße ab. Die Leute sitzen rund um die Essbuden, holen sich Ihre Getränke aus den durchgehend offenen Minimärkten 7/11 oder Family Mart und es herrscht eine tolle Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.

Trinkgeld ist in Thailand eher unüblich. Aber bei einer Rechnung von 480 baht kann man schon einen 500er liegenlassen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Auch in Bangkok ist schon ab 200 THB ein Zimmer mit Ventilator zu bekommen. Als Europäer sollte man sich aber - zumindest in den ersten Tagen - ein Zimmer mit Klimaanlage gönnen, um sich an das feucht-warme tropische Klima zu gewöhnen. Nach oben sind die Preise wie in jedem Land offen.

Günstige Unterkünfte haben oft ein Gemeinschaftsbad/Toilette und kein warmes Wasser.

Eine Buchung sollte in der Regel über einen deutschen Reiseveranstalter oder Reisebüros erfolgen. Deutsche / Europäische Reisenanbieter verlangen zumeist einen Preis pro Person, die Hotels selber und auch die meisten Buchungsmaschinen verlangen einen Preis pro Zimmer. Der Preis pro Zimmer ist häufig günstiger als der deutsche Preis pro Person, jedoch ist hier eine größere Sicherheit geboten. Außerdem genießen Sie in einem Reisebüro einen sorgfältigen Service, der Sie bei Ihrer gesamten Reise begleitet. Auch bei einer Buchung in Thailand sollte man die Preise vergleichen, denn es ist nicht immer gesagt, dass eine Direktbuchung günstiger ist.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Arbeiten ist mit dem Touristen-Visum nicht möglich. Wer in Thailand eine Arbeitsstelle annehmen möchte, muss an einer thailändischen Botschaft oder Konsulat ein Non-Immigrant-Visum beantragen. Dazu muss der künftige Arbeitgeber einige Papiere bereitstellen. In den Anrainerstaaten sind die Beamten in den Botschaften und Konsulaten ziemlich streng, während in Europa das Ausstellen eines Non-Immigrant-Visums mit relativ geringem Aufwand möglich ist. Aber auch hier gilt: Ohne thailändischen Arbeitgeber gibt es auch in Europa kein Non-Immigrant-Visum!

Das Arbeiten für Ausländer ist von der Regierung eingeschränkt. Es gibt zahlreiche Berufe die für Ausländer "gesperrt" sind.

Feiertage[Bearbeiten]

Chinesisches Neujahr: Die Feierlichkeit über 3 Tage im Zeitraum von Ende Januar bis Mitte Februar.

Thail. Neujahr: 13.- 15. April (songkran): Rechtzeitig zum Beginn des Hitzemonats wird dieses Fest meistens bereits schon Tage zuvor mit viel Wasser gefeiert. Neben Bangkok ist Chiang Mai der Platz an dem dieses Fest besonders intensiv gefeiert wird. Man sollte während dieser Zeit nicht unterwegs sein, ohne seine Wertsachen (Kamera, Portemonnaie) in einer Plastiktüte zu verstauen, denn Farangs (Westler) sind ein bevorzugtes Ziel der Wasserattacken!

Tag der Arbeit: 1.Mai

Tag des Königs: 5.Mai,König Rama IX, feierte in diesem Jahr sein 60. Jahr als König.

Geburtstag d. Königin: 12.August: Ausnahmezustand in Bangkok, nicht nur der Geburtstag der Königin, auch jeder andere feierliche Anlaß der Königsfamilie bringt ein Verkehrchaos in Bangkok. Dennoch ist ein Großteil Bangkoks farbenfroh mit Blumen geschmückt. Eilige Reisende jedoch, sollten möglichst diesen Tag/ Nachmittag in Bangkok meiden.

Todestag König Rama V: 23.Oktober: Der damalige König verbrachte dem thailändischen Volk die jetzigen westlichen Einflüsse. Als ältester Sohn des an Malaria erkrankten Königs Rama IV. wurde er im Alter von 16 Jahren gekrönt. In 42 Jahren entwickelte sich durch seinen Einfluß das damalige Siam zu einem modernen Staat.

Geburtstag d. Königs: 5.Dezember: Ausnahmezustand in Bangkok, nicht nur wegen des Geburtstags.

Sicherheit[Bearbeiten]


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Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten..

Quelle: Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes -- (Stand 21.10.2012)





Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen sollte abgesehen werden. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.

In Thailand gibt es außerhalb von Städten keinen Grund Angst zu haben, solange man sich auf den üblichen Touristenpfaden aufhält. Es ist leicht und sicher mit Bus oder Bahn zu reisen. Das gut ausgebaute Busnetz ermöglicht es, so gut wie das ganze Land zu erkunden. Auch für Frauen ist alleine zu reisen weitgehend ungefährlich. Bei Fähr- und Ausflugsbooten sind die Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oft mangelhaft. Fähren werden gerne mal überladen und sinken.

Kriminalität: In den Städten oder größeren Menschenansammlungen (z. B. Strandparties) gilt dasselbe wie z.B. in europäischen oder amerikanischen Städten - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste; insbesondere vor den trickreichen Taschendieben.

In Bangkok gibt es Trickbetrüger, die Touristen zum Kauf wertloser Edelsteine verlocken wollen. Vorsicht bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Krankheiten[Bearbeiten]

Malaria ist in der westlichen Gebirgsregion an der Grenze zu Myanmar (Burma), in den Tropenwaldgebieten der malaiischen Halbinsel (nördl. der Stadt Krabi) und in den Grenzgebieten zu Kambodscha (z.B. Isan) relativ weit verbreitet. Eine Prophylaxe wird vom Tropeninstitut nur noch für Trekking-Reisende empfohlen. Allen übrigen reisenden wird empfohlen Stand-by-Medikamente zur prophylaktischen Selbstbehandlung im Falle eines Fiebers mitzuführen. Großstädte wie Bangkok, Krabi oder Chiang Mai gelten als Malariafrei. Ebenfalls keine Malariagefahr besteht auf den Touristeninseln Koh Samui und Koh Phangan. Allerdings wurden gerade von diesen Inseln in den Jahren (2000-2004) immer wieder Fälle von Dengue-Fieber gemeldet. Zum Schutz empfiehlt es sich Insektenschutzmittel zu verwenden, in der Dämmerung und am frühen Morgen im Freien Kleidung mit langen Hosen und Ärmeln zu tragen und unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Impfungen findet man auf Tropeninstitut.de.

Hygiene[Bearbeiten]

In fast jeder kleinen Stadt kann man seine Wäsche waschen lassen. Man gibt sie normalerweise in einer Plastiktüte verpackt ab und bekommt sie am nächsten Tag in derselben gewaschen und gebügelt zurück. Meist wird noch mit der Hand gewaschen. Bitte nur pflegeleichtes abgeben und auch Allergiker sollten evtl. lieber selber waschen, da nicht nachvollziehbar ist, mit welchen Mitteln gereinigt wird.

Respekt[Bearbeiten]

Buddha-Statue in Sukhothai

Der sicherste Weg, nicht respektiert zu werden, ist, sich laut und ausfallend zu benehmen. Thais sind sehr höfliche Menschen. Der Beiname "Land des Lächelns" ist auch heute noch berechtigt. Nur sollte man als Gast das allgegenwärtige Lächeln nicht mit freundschaftlicher Herzlichkeit verwechseln. Es ist ein Zeichen der Höflichkeit und mehr eine Lebensart als ein Zeichen von Erheiterung.

Besonderen Respekt kann man als Gast erlangen, wenn man sich bemüht, zumindest ein paar Wörter oder Sätze in Thai zu erlernen. Die Sprache ist nicht leicht zu erlernen, Missverständnisse sind zumindest anfangs vorprogrammiert, aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Was man nicht tun sollte:

  • Sich lauthals beschweren, herumschreien. Durch Heben der Stimme oder gar Wutausbrüche verlieren Sie in den Augen eines Thailänders Ihr Gesicht. Eine große Portion Gelassenheit zur Kompensation von Unzulänglichkeiten gehört unbedingt in das Gepäck eines Thailand-Touristen.
  • Mit dem Finger auf Menschen oder geheiligte Gegenstände zeigen.
  • Beim Sitzen die Füße anderen Personen oder Buddha-Bildnissen und -Statuen entgegenstrecken.
  • Kindern über den Kopf streicheln (Erwachsenen sowieso nicht). Das allerdings trifft nur noch bedingt zu. Kindern, zumal innerhalb der eigenen Familie in Form einer Liebkosung über den Kopf zu streicheln, ist mittlerweile (selbst auf dem Lande) fast Alltag in Thailand. Die Berührung des Kopfes wird im Allgemeinen als sehr unhöflich empfunden.
  • Auf Buddha-Statuen herumklettern. Buddha-Bildnisse sind heilig und sollten immer mit Respekt behandelt werden. Dies gilt auch für defekte Statuen oder Sockel, auf denen sich früher einmal Statuen befanden. Man sollte sich auch nie so in einem Tempel hinsetzen, dass die Füße zum Buddha-Abbild zeigen.
  • Tempel mit Schuhen betreten.
  • Tempel in "Strandkleidung" - z. B. Shorts oder ärmellosen Tops - betreten.
  • Unangemessen gekleidet sein - z. B. Shorts oder ärmellosen Tops - in der Öffentlichkeit.
  • Als Frau einen Mönch berühren oder ansprechen.
  • Sich in einem Autobus auf die hinterste Sitzbank setzen, da diese in der Regel für Mönche reserviert ist.
  • Geheiligte Gegenstände wie Hausaltäre oder eines der allgegenwärtigen "Geisterhäuschen" berühren.
  • Sich respektlos gegenüber der königlichen Familie äußern oder beispielsweise auf einen Geldschein mit dem Abbild des Königs treten. Majestätsbeleidung kann mit Gefängnis bestraft werden!
  • Sich während der Nationalhymne, welche um 8 Uhr morgens und um 18 Uhr abends an großen Plätzen und Märkten ertönt, nicht zu erheben und nicht zu schweigen. Dies gilt auch im Kino, wo vor jedem Film die Nationalhymne gespielt und Bilder der Königsfamilie gezeigt werden.
  • Umarmungen und Zärtlichkeiten bei Paaren in der Öffentlichkeit sind in einigen Landesteilen nicht gerne gesehen.
  • Das Händeschütteln als Begrüßung
  • Häuser von Thais in Schuhen betreten.
  • In einem thailändischen Haus auf die Schwelle treten.
  • Sich nicht wundern, wenn ein Thai vor einem wichtigen Termin diesen mit einem Wahrsager abstimmt. In Thailand wird fast nichts ohne die Zustimmung der Geister getan.
  • Mit Geld und Gold angeben, dies zieht nur Diebe und Gauner an.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Internetzugang[Bearbeiten]

In allen touristisch erschlossenen Städten und Regionen gibt es im Allgemeinen eine große Anzahl von öffentlich zugänglichen Internet-Cafés, meist mit der Möglichkeit von dort auch internationale Telefonanrufe zu tätigen. Die meisten Hotels haben zumindest einen Internet PC den man kostenpflichtig nutzen kann. Die neueren oder auch älteren besseren Hotels bieten mittlerweile auch WLAN im Zimmer an (zumeist kostenpflichtig).

Mobiles Internet[Bearbeiten]

Man kann sich in einem beliebigen Supermarkt (z.B. 7-11) für ฿50 eine 12call Freedom Sim Karte kaufen. Diese lädt man dann entsprechend dem Tarif auf. Der aufgelistete Tarif ist ohne Steuer! Zum Aktivieren von z.B. 20h EDGE/GPRS benötigt man ein Guthaben von ฿100 zzgl. Steuer und wählt dann zum Aktivieren *138*33#.

Paket Guthaben (zzgl. Steuer) Aktivierungsnummer
3 hrs. ฿30 *138*31#
6 hrs. ฿50 *138*32#
20 hrs. ฿100 *138*33#
100 hrs. ฿350 *138*34#
Unlimited ฿799 *138*79#

Eine SMS bestätigt die erfolgreiche Aktion. Bei der Konfiguration des Modems muss man (im KNetworkmanager) nichts einstellen außer der Nummer *99#.

Alle Mobilfunkbetreiber (AIS, true, dtac) bieten auch günstige 3G-Volumentarife an. Zum Beispiel: 1GB Traffic im 3G Netz für einen Monat für ฿399. Am einfachsten ist es, in einem der vielen Einkaufszentren in einem Laden der Mobilfunkbetreiber zu gehen und die Karte dort auch gleich vom hilfsbereiten Personal mit dem gewählten Tarif aktivieren zu lassen. Ansonsten ist die Prozedur, bei dem verschiedene Codes einzugeben sind, für den ungeübten Touristen oft nicht zu durchschauen. Wichtig ist, die Bestätigungs-SMS abzuwarten. Diese ist in der Regel in Thai, aber der Preis des Tarifes und das Wort "Internet" sind der Hinweis, das der gewünschte Tarif aktiviert wurde.

Post[Bearbeiten]

Geschäftsstellen der Post sind in jeder größeren Stadt oft mehrfach vorhanden. Auf grossen Märkten, wie z.B. dem Jatujak Weekend Market in Bangkok, sind oftmals neben der Post auch private Paketdienste zu finden. Diese sind häufig auf den Versand ins Ausland spezialisiert. Für Briefe die innerhalb von Thailand versendet werden sollen ist es ratsam sich jemanden zu suchen, der die Adresse in Thai schreibt, da sicherlich nicht jeder Postbote in der Lage ist unsere Lateinische Schrift zu lesen. Für den Versand ins Ausland ist es ratsam die Schrift des jeweiligen Ankunftslandes zu wählen. In den Geschäftsstellen der Post wird auch ein Expressdienst (EMS) angeboten. Die Farbe der Post in Thailand ist Rot und auch die Briefkästen, wenn man welche findet, sind häufig rot. Je nach Art des Versandes kostet ein Brief

  • innerhalb von Thailand ab 5 Baht bis ca 50 Baht
  • nach Europa ab 25 Baht bis ca. 1550 Baht

Telefon[Bearbeiten]

Ein Telefonnetz ist in Thailand vorhanden. Aber speziell in den ländlichen Bereichen besitzen die Thais eher ein Handy als einen Festnetzanschluss. Hotels und Firmen verfügen aber zumeist über einen Festnetzanschluss. In den meisten Hotels finden sich auch Telefone auf dem Zimmer, aber es fast immer günstiger eine Prepaid-Karte für das Handy zu kaufen als aus dem Hotelzimmer zu telefonieren.

Handy[Bearbeiten]

Mit dem eigenen Handy kann man fast überall in Thailand problemlos telefonieren, jedoch sind die Minutenpreise für Gespräche nach Europa bisweilen atemberaubend (2 EUR pro Minute sind nicht außergewöhnlich). Thailändische Prepaid-SIM-Karten für das Handy - wiederaufladbar - sind dagegen vergleichsweise billig (etwa 200 Baht inkl. 50 Baht Gesprächsguthaben). Damit kostet die Gesprächsminute nach Europa nur etwa 10 Baht pro Minute. Recht problemlos funktioniert beispielsweise die AIS one-2-call prepaid card oder Happy-Card der thailändischen Mobilfunkgesellschaft DTAC, erhältlich in Handy-Shops, Drogerien, Foto-Läden und in jedem 7-Eleven-Laden. Die freundlichen Bedienungen helfen gerne bei der sachgerechten Code-Eingabe. Solche SIM-Cards kann man allerdings nur nutzen, wenn das eigene Handy SIM-Lock-frei (d.h. nicht subventioniert) ist. Die sog. Happy-Card kostet 99 Baht als SIM-Karte und es sind 35 Baht zum Abtelefonieren enthalten (Stand 29.2.2008). Zusätzlich muss man dann eine Prepaidkarte kaufen.Z.B. für 300 Baht. Hier rubbelt man die letzten Stellen frei und gibt nach Anleitung den Code in das Handy mit der eingelegten SIM-Karte ein. Hört sich ALLES kompliziert an. Ist es aber nicht. Für Telefonate von Thailand ins jeweilige Ausland unbedingt: 009 vorweg wählen. Hierdurch wird das Gespräch noch günstiger. Also 009(Vorwahl)49(Deutschland)40(Hamburgvorwahl ohne führende Null)12345678(Nummer Teilnehmer). Mit der 009-Nummer kostet das Gespräch dann ca. 9 Cent/Min. statt 40 Cent/Min.

Beste Netzabdeckung landesweit bietet AIS (one-2-call), die anderen Netzbetreiber sind in den Ballungsräumen wie Provinzhauptstädten und Touristenzentren eine kostengünstige Alternative.

Für Leute die kein Handy ohne Simlock besitzen, gibt es in Thailand einen grossen Gebrauchtmarkt für Handys. In Bangkok ist hier das Einkaufszentrum MBK zu empfehlen. Dort gibt es alles um das Handy.

Anfang Juli 2001 wurde das System der Telefonnummern in Thailand umgestellt. Grundsätzlich ist jetzt immer die Vorwahl mit zu wählen, auch wenn man sich in der gleichen Stadt oder Provinz aufhält. Auch die Null gehört dazu.

Die Landesvorwahl für Thailand ist 0066 oder +66. Nach der Landesvorwahl ist die erste Null der Vorwahl wegzulassen!

Wichtig: Die internationalen Vorwahlen (für Deutschland 0049) funktioniert NICHT. Man muss z.B. 00149 (oder 009, siehe oben) wählen. Besser ist es, die Telefonnummern im Handy mit vorgestelltem + zu speichern, also +49. Das funktioniert in jedem Land.

Mobilfunknummern beginnen mit 08 oder 09.

Bei 12call Prepaid-Simkarten sollte man nicht seine Rufnummer verbergen. Dann funktionieren keine Anrufe sondern nur SMS und da wird die Rufnummer eh mit übertragen (Stand 2013)!

Strom[Bearbeiten]

In der an den meisten Orten vorhandenen Steckdose passen auch unsere westeuropäischen Stecker (Standard ist 220 Volt). Für in Thailand gekaufte elektronische Geräte ist aber für den Anschluss an eine deutsche Steckdose ein Adapter nötig. Diesen sollte man am besten gleich in Thailand für wenig Geld mitkaufen.









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