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Tel Aviv

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Tel Aviv
Tel Aviv Collage 3.JPG
Kurzdaten
Bevölkerung: 405.300
Fläche: 70 km²
Koordinaten: 32° 4' 59" N, 34° 48' 0" O 
Vorwahlnummer: (+972) 3
Zeitzone: UTC+2
Website: offizielle Website von Tel Aviv





Tel Aviv ((Hebräisch: תֵּל־אָבִיב-יָפוֹ, Arabisch: تَلْ أَبِيبْ يَافَا) ist nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt in Israel. Sie liegt am Mittelmeer, ca. 100 km südlich von Haifa. Der offizielle Name Tel Aviv-Yaffo umschließt Tel Aviv und das südlich gelegene Yaffo/Jaffa, der eigentliche Ursprung der Stadt. Während in Tel Aviv überwiegend Juden wohnen, ist Yaffo/Jaffa auch arabisch geprägt.

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Stadtzentrum
  • Yaffo/Jaffa
  • Neve Tzedek
  • Kerem HaTeymanim
  • HaYarqon
  • Hatikva
  • Florentin
  • Ramat Aviv

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Für die Einreise nach Israel ist für Deutsche, die vor 1928 geboren wurden, ein Visum vorgeschrieben. Dies sollte bereits vor der Reise beantragt werden, kann aber auch an beiden internationalen Flughäfen des Landes ausgestellt weden. Für Deutsche, die nach 1928 geboren wurden, besteht keine Visumspflicht. Personen mit arabischer Staatsangehörigkeit oder auch solchen mit doppelter Staatsangehörigkeit (z.B. syrische und deutsche Staatsangehorigkeit) wird die Einreise nach Israel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verweigert (Ausnahmen: jordanische- und ägyptische Staatsangehorigkeit). Auch wenn im Reisepass ein Visa oder ein Stempel arabischer Länder vorhanden ist, kann die Einreise nach Israel verweigert werden (Ausnahme Ägypten und Jordanien) .

Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Verkehrsflughafen von Tel Aviv und gleichzeitig der größte und wichtigste des Landes ist der Ben Gurion Airport (TLV) etwa 20 Kilometer östlich der Stadt. Die Flugzeit aus Deutschland beträgt etwa vier Stunden. Folgende Fluggesellschaften fliegen Tel Aviv direkt aus dem deutschsprachigen Raum an:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel (bis Eröffnung von BER), Berlin-Brandenburg (ab Eröffnung), Düsseldorf, Köln/Bonn und München
  • Austrian Airlines aus Wien
  • Easyjet aus Basel, Manchester, Genf und Hamburg
  • El Al aus Berlin-Schönefeld, Frankfurt am Main, München, Wien und Zürich
  • Germanwings aus Köln/Bonn
  • Israir aus Berlin-Schönefeld (saisonal bis 2.6.2012), Berlin-Brandenburg (saisonal ab 3.6.2012)
  • Lufthansa aus Berlin, Frankfurt am Main und München
  • Niki aus Wien
  • Sun d'Or aus Frankfurt am Main (saisonal)
  • Swiss aus Zürich
  • TUIfly aus Köln/Bonn (saisonal), München (saisonal) und Stuttgart (saisonal)


Vom Flughafen gelangt man per Bahn, Bus, Sherut (ca. 45 Schekel) oder Taxi (ca. 120-150 Schekel) in die Innenstadt von Tel Aviv.

Bahn[Bearbeiten]

Der nationale Bahnverkehr in Israel ist sehr gut. Die Züge sind modern und entsprechen den europäischen Standards. Die Webseite der israelischen Bahn Israrail hat auch eine englische Verbindungsauskunft. Aufgrund der Landesgröße erinnert das Streckennetz eher an ein S-Bahn Netz. Bahnfahren stellt eine schnelle und vorallem sichere, und nur unwesentlich teuere Alternative zu den sonst populären Buslinien dar. Die Bahn verbindet alle wichtigen Städte Israels und führt teilweise durch bezaubernde Landschaften und menschenleere Wüsten. Tel Aviv selber verfügt über vier Bahnhöfe (Tel Aviv University, Savidor Merkaz, Hashalom, Hahagana), die allerdings von der Größe nicht mit deutschen Metropolenbahnhöfen verglichen werden können. Trotzdem bieten sie Toiletten, Banken und Geschäfte.

Es bestehen keine internationalen Zugverbindungen. Die Züge verkehren, genau wie die Busse, nicht am Schabbat.

Bus[Bearbeiten]

In Tel Aviv verkehren zwei große Busunternehmen, Dan und Egged. Der Tel Aviver Stadtverkehr wird fast ausschließlich von Dan bestritten, Egged-Busse fahren Überlandstrecken. Die städtischen Buslinien haben eine guten Takt und ein ordentliches enges Netz. Die Einzelfahrkarte kostet 2008 5,20 Schekel (ca. 1 Euro). Eine 10er-Fahrkarte ist für rund 51 Schekel im Bus erhältlich. Gewöhnungsbedürftig, weil ungewohnt, sind die Sammeltaxis (Sherut), die auf den Buslinien verkehren, auf Handzeichen hin zum Einsteigen anhalten, wenn sie freie Plätze haben, und dann auf Zuruf zum Aussteigen anhalten. Eine Fahrt kostet innerhalb der Stadt 5.50 Schekel. Sheruts sind die einzigen Verkehrsmittel, die am Shabbat verkehren (Freitags ab Sonnenuntergang bis Samstags nach Sonnenuntergang).

Busbahnhöfe mit einem guten preiswerten Überland-Bus-Netz sind eine weitere Eigenart. Die meisten dieser Busse fahren vom Neuen Zentralen Busbahnhof ab, weitere Busstationen sind Arlozorov Busstation. Für 18 Schekel kommt man z.B. mindestens im Stundentakt von Tel-Aviv nach Jerusalem. Die Informationen beider Busunternehmen befinden sich im oberen Teil des Zentralen Busbahnhofs. Fahrkarten kann man entweder dort oder im Bus kaufen. Eine preiswertere Option sind 2er-Fahrkarten, mit denen man entweder zu zweit fahren kann oder eine Hin- und Rückfahrt nutzt, die Ersparnis beträgt etwa 10%.

Neben dem Zentralen Busbahnhof befindet sich ebenfalls der allgemeine Sherut-Parkplatz für die Sammellinisntaxis, die Überland fahren. Sie fahren ab, wenn sie voll sind. Ggf. kann es zu weniger frequentierten Uhrzeiten zu längeren Wartezeiten kommen.

Auto[Bearbeiten]

Mietwagen sind preiswert ca 40$ pro Tag.

Taxis sind ebenfalls preiswert. Aber die Taxifahrer neigen zum Abstellen des Taxameters, deswegen beim Einstieg deutlich einfordern, dass es benutzt wird. Andernfalls sollte man sich bereits anfangs auf einen Fahrpreis einigen und andernfalls aussteigen. Aber, wenn eingestellt, zählte das Taxameter recht preiswert ca. 4 Schekel pro Kilometer hoch.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb Tel Avivs kann man sich problemlos mit Bus, Sherut und zu Fuß bewegen. Bei längerem Aufenthalt lohnt sich die Anschaffung eines Fahrrads. Auch wenn diese sehr häufig gestohlen werden, ist es in der flachen Stadt eine gute Fortbewegungsmöglichkeit. In Tel Aviv gibt es außerdem ein von der Stadt betriebenes System grüner Mietfahrraeder, die man mit Kreditkarte stundenweise mieten kann.

Innerhalb des Stadtzentrums von Tel Aviv sind die Entfernungen meistens so klein, dass man zu Fuß gut Alles erreichen kann.

Der israelische Straßenverkehr ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Die Autofahrer sind gemeinhin für ihre autistische Fahrweise bekannt, die Anzahl der Verkehrsunfälle (leider oft auch mit todlichem Ausgang) ist recht hoch.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Die Altstadt von Jaffa, wunderschöne alte Stadt mit kleinen Gassen und vielen Sehenswürdigkeiten, Samstags kostenlose Stadtführung durch Mitarbeiter des Tourismusministeriums, Treffpunkt 11.00h am Old Clock Tower in Jaffa. Jaffa gilt als ältester Stadtteil von Tel Aviv und beherbergt Gebäuden wie die St.Peter's Church aus dem 17.Jahrhundert oder die Al-Bahr Moschee aus dem 16.Jahrhundert, um nur einige zu nennen.
  • Der neben Jaffa älteste Teil Tel Avivs ist Neve Tsedek , wo 1877 das erste jüdische Viertel ausserhalb der Altstadt gegründet wurde.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Strand, schönster Strand mit nettester Strandbar vor dem Hilton
  • Park Hayarkon, großer Park im Norden der Stadt mit Teich und viel grüner Wiese

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Shenkin Straße, _die_ Einkaufsstraße im Stadtzentrum, mit vielen (sehr teuren) Bekleidungsgeschäften, Freitags bis zum Sonnenuntergang sehr voll
  • Der Shuk HaCarmel, bekanntester und größter Markt in Tel Aviv, an der Kreuzung Allenby-Straße/King Gorge Straße/Shenkin-Straße, im vorderen Teil vor allem Kleider, im hinteren Teil alle Lebensmittel, Gewürze
  • Handwerksmarkt im ersten Teil (Fußgängerzone) der _Nachalat Binyamin Straße_, immer Dienstags und Freitags bis Sonnenuntergange
  • Dizengoff Center, Tel Avivs erstes Einkaufszentrum (Shopping Mall), Dizengoff Straße.
  • Azrieli Mall, größtes Einkaufszentrum, mit Bahnanschluss

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Bistro & Bar "Benjamin Siegel", Opera Tower, Tel Aviv Promenade, 03-5166224, sehr angenehmes, gehobenes Restaurant mit akzeptablen Preisen
  • Restaurant "Manta Ray", Strandpromenade Tel Aviv
  • "Mike's Place", Cocktail Bar & Essen, Tel Aviv Promenade nähe Metropolitan Hotel,gleich neben der Amerikanischen Botschaft
  • "Moses", Die besten Hamburger der Stadt, nicht koscher aber lecker, gemäßigte Preise Tel Aviv Boulevard Rothschild
  • "Gootcha", gutes Fischrestaurant mit gemäßigten Preisen, Dizengoff Street 171
  • Goam Restaurant, neben dem Panorama Hotel, sehr stilvoll, aber preislich relativ günstig für das Niveau)
  • Bellini Restaurant, der beste Italiener der Stadt, etwas gehoben, 20-40 Euro je nach Appetit können erwartet werden. Das Lokal befindet sich im Suzanne Dellal Centre in Nveh Tzedek.

Ausgehen[Bearbeiten]

Tel Aviv ist die Stadt der Bars, Clubs und Kneipen. Ausgehen kann man im Prinzip überall und immer.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

In jedem Restaurant oder öffentlichen Plätzen werden die Besucher mit Detektoren oder händisch durchsucht. Dies verleiht den selbigen Sicherheit und ein gewisses Maß Geborgenheit. Europäer werden sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase daran gewöhnt haben.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Das israelische Gesundheitssystem ist sehr gut. Durch die große Anzahl an Einwanderern gibt es genügend Ärzte, die u.a. auch Deutsch sprechen. Bei der Deutschen Botschaft kann eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten erfragt werden.

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner in Tel Aviv sprechen Hebräisch als erste Sprache. Die zweite offizielle Sprache in Israel, Arabisch wird von Vielen im Süden der Stadt, insbesondere in Jaffa gesprochen. Der überwiegende Teil der Israelis spricht Englisch. Daneben sprechen viele Neu-Einwanderer ihre alte Muttersprache, zum Beispiel Russisch, Französisch etc..

Offizielle Beschriftungen sind Hebräisch und Arabisch und in der Regel auch Englisch. Alle Straßenschilder sind dreisprachig beschriftet. Geschäfte sind insbesondere in den Bereichen, in denen viele russische Immigrantinnen und Immigranten wohnen, auch russisch beschriftet.

Weiter geht's[Bearbeiten]




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