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Tübingen

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Tübingen

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Tübingen
Neckarfront mit Hölderlinturm und Stiftskirche
Lage
Lage von Tübingen
Tübingen
Tübingen
Kurzdaten
Bevölkerung: 85.383 (2013)
Fläche: 108,12 km²
Höhe über NN: 332 m
Koordinaten: 48° 31' 22" N, 9° 3' 7" O 
Vorwahlnummer: 07071
Postleitzahl: 72001–72099
Website: offizielle Webseite von Tübingen




Tübingen liegt in Baden-Württemberg.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Auto:
Von Stuttgart sind es über die B27 rund 40 km bis Tübingen. Eine Alternative ist die A81 von Stuttgart Richtung Singen am Bodensee. An der Abfahrt Herrenberg (B28) verlässt man die Autobahn. Von hier sind es auf der Landstraße B28 rund 20 km nach Tübingen.

Mit der Bahn:
Von Stuttgart Hauptbahnhof verkehren stündlich Züge nach Tübingen. Die Fahrt dauert zwischen 45 und 60 Minuten. Eine zweite Möglichkeit ist, mit der S-Bahn (S1) nach Herrenberg zu fahren und von dort mit der Regionalbahn nach Tübingen. Die Fahrt dauert etwas mehr als eine Stunde und führt durch eine sehenswerte Landschaft.

Am Bahnhof in Tübingen angekommen, ist alles bequem zu Fuß zu erreichen. Das Stadtzentrum mit der Neckarbrücke liegt 500m entfernt, der zentrale Busbahnhof mit Anschlüssen in alle Stadtteile liegt direkt vor dem Bahnhofsgebäude. Dort finden sich auch Taxen.

Vom Flughafen Stuttgart/Leinfelden-Echterdingen:
Es steht ein "Airport Sprinter" - Linie 828 - zum Tübinger "Busbahnhof" zur Verfügung, der 50 Minuten benötigt. Der Bus fährt stündlich von der Bushaltestelle ab, die sich zentral vor Terminal 1 auf der Ankunftsebene befindet. Am Wochenende sind die Abfahrtszeiten unregelmäßiger.

Bus[Bearbeiten]

Fernbusbahnhöfe[Bearbeiten]

  • August-Bebel-Str. 13-17: Bad Urach, Betzingen, München, Merklingen, Metzingen, Reutlingen
  • Hauptbahnhof: Bad Urach, Betzingen, München, Merklingen, Metzingen, Reutlingen

Mobilität[Bearbeiten]

Die Tübinger Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, denn die größten Teile sind verkehrsberuhigt. Auch sind hier Parkplätze kostenpflichtig, so dass es sich lohnt, das Auto stehen zu lassen. Es gibt dafür genügend Parkhäuser am Rande der Altstadt.

Ansonsten hat Tübingen ein sehr gut ausgebautes Busnetz, das auch die abseits von der Innenstadt liegenden Stadtteile direkt anbindet.

Tübingen ist Umweltzone, doch sind die wichtigsten stadtnahen Parkgelegenheiten auch mit "Stinker"-Autos zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Tübinger Altstadt ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Hier finden sich die ältesten Gebäude der Universität, alte Fachwerkhäuser, Kirchen und Gassen. Über der Altstadt liegt auf dem Schlossberg das Schloss Hohentübingen (mit Schlossmuseum). Auf der südlichen Seite der Altstadt fließt der Neckar, der von der Neckarbrücke überquert wird. Hier teilt sich der Fluss in zwei Arme und läßt Raum für eine Insel mit der sogenannten Platanenallee, ein beliebter Ort zum Flanieren. Von hier kann man den bekannten gelbfarbenen Hölderlinturm, benannt nach dem gleichnamigen Dichter, der hier wohnte, sehen.

  • Obere Stadt

Gemeint ist der Teil der Altstadt, den die Oberschicht und der Adel bewohnte; 1477 wurde hier von Graf Eberhard im Bart die Universität gegründet. Zentral gelegen ist der Holzmarkt mit der Stiftskirche. Auf den Treppen vor der Stiftskirche trifft man sich und lässt das geschäftige Treiben an sich vorbeiziehen. In der Stiftskirche (spätes 15. Jhdt.) kann man einen schönen Lettner, sowie die Grablege des württembergischen Herrscherhauses besichtigen. Der weithin sichtbare Turm ist eines der Wahrzeichen Tübingen; er kann besichtigt werden. Über die Kirchgasse erreicht man den Marktplatz mit einem Ensemble schöner Fachwerkhäuser; im Sommer pulsiert hier das Leben bis in die Nacht hinein. Mo, Mi und Fr findet hier vormittags Markt statt. Schönstes Gebäude am Platz ist das kunstvoll verzierte Rathaus (frühes 15. Jhdt.) mit seiner astronomischen Uhr; davor steht der Neptunbrunnen um den sich Cafés gruppieren. Unweit des Marktplatzes liegt der evang. Stift mit großem Garten am Neckar (keine Besichtigung). Etwas weiter östlich an einem baumbestandenen Platz oberhalb des Neckars liegt die Alte Burse; sie zählt zu den beeindruckensten Gebäuden, die die Universität der Stadt hinterlassen hat. Die Alte Aula neben der Stiftskirche war lange Zeit die Verwaltung der Universität. Direkt am Neckar steht der kleine gelbe Hölderlinturm; der Dichter lebte hier 1807-1843. Heute ist es ein Museum (tägl. außer Mo; Erw. 2,50€, Kinder 1,50€). Vom Hölderlinturm aus kann man entlang des Neckars zurück zur Neckarbrücke laufen.

Einen schönen Blick auf die Oberstadt genießt man von der Neckarbrücke oder von der Neckarinsel mit der Platanenallee.

  • Untere Stadt

Die Unterstadt mit ihren kleinen Handwerker- und Gogei(=Winzer)häuschen schließt sich nahtlos nach Norden an die Oberstadt an und ist ein Muss eines jeden Tübingen-Besuchs. Flanieren sie doch durch die Kornhausstraße mit dem Kornhaus (heute Stadtmuseum; tägl. geöffnet; Erw. 2,50€, Kinder 1,50€) zur Kurmmen Brücke mit einem lebendigen kleinen Platz und weiter durch die Ammergasse, die der hier nicht gedeckelten Ammer folgt, zum Haagtorplatz. Besuchen sie die Jakobskirche oder die weiter östlich gelegene Johanneskirche. Schlendern sie auf alle Fälle auch durch die etwas abseits gelegenen Gässchen, die zum Teil einen besonderen Charm versprühen und gönnen sie sich eine Pause an der Ammer, in einem der Cafes im Nonnenhaus. Weitere sehenswerte Gebäude sind die Fruchtschranne (16. Jhdt., Schmiedtorstr.), ein gewaltiger Fachwerkbau, der heute das Bürgeramt beheimatet, der Wilhelm-Stift (Collegiumsgasse) oder das ansprechend renovierte Nonnenhaus.

  • Schloss Hohentübingen

Über die Burgsteige erreicht man Schloss Hohentübingen. Der Bau diente den Grafen von Tübingen als Sitz und wurde als solcher erstmals 1078 erwähnt. Heute beheimatet es neben weiteren Einrichtungen das Museum der Universität, in dem u.a. die Vogelherd-Steinzeitfiguren zu sehen sind (täglich außer Mo, Di; Erw. 5€, Kinder 3€). Sehenswert ist das Renaissanceportal durch das man den Schlossbezirk betritt. Vom Schlossvorplatz aus hat man eine schönen Blick auf den Neckar und Südstadt; etwas versteckt auf der rechten Seite liegt ein Aussichtspunkt mit schönem Blick auf die Altstadt.

  • Alter Botanischer Garten und Universitätsviertel

Den Alten Botanischen Garten erreichen sie über die Unterführung am Nonnenhaus. Im Sommer ist dieser schöne Park ein beliebter Treffpunkt der Studenten der angrenzenden Universität. Es gibt zahlreiche Bänke und einen Spielplatz; in Norden wird der Park von der Ammer durchflossen. Zentral steht das Hölderlin-Denkmal. Nördlich des Alten Botanischen Gartens liegt die Universität. Die Neue Aula (1840er Jahre), ein klassizistischer Bau mit großem Festsaal, ist der beeindruckende Mittelpunkt des Viertels; rechts daneben liegt das Gebäude der Universitätsverwaltung, schräg gegenüber die Universitätsbibliothek mit dem alten Lesesaal im Bonatzbau. Hinter dem Hörsaalgebäude Kupferbau liegt der Stadtfriedhof mit Gräbern von Ludwig Uhland, Friedrich Hölderlin, Friedrich Silcher und anderer Persönlichkeiten.

  • Neuer Botanischer Garten

Umfangreiche Anlage etwas außerhalb der Stadt im Bereich der Universität Morgenstelle/Kliniken am Schnarrenberg (Nordring; geöffnet täglich bis 16:45, an WE im Sommer teils länger; freier Eintritt)

  • Französisches Viertel und Loretto

Nach Abzug der französischen Armee aus der Tübinger Südstadt (1991) wurden die Offizierskasernen zu neuen Wohneinheiten umgebaut und das Viertel durch zahlreiche Neubauten zu einem lebhaften Stadtviertel, dem Französischen Viertel, ergänzt. Ähnlich entstand das etwas weiter westlich gelegene Loretto-Viertel. In beiden Vierteln trifft moderne, teils etwas eigenwillige Architektur auf ebensolche Lebensstile. Durchaus sehens- und erlebenswert.

  • Österberg

Der Nordhang ist ein Naherholungsgebiet (Schlachthausstr.); der steile Hang läd im Herbst zum Drachensteigen, im Winter zum rodeln ein. Von oben hat man einen schönen Blich auf Tübingen, das Ammertal und den Schönbuch; der Aussichtsturm ist nur nach Anmeldung zu betreten. Am Südhang liegen zum Neckar schauend die teils palastartigen Häuser der Studentenverbindungen (Österberg- und Stauffenbergstraße; zu erreichen über die Germanenstaffel von der Neckarbrücke), die man auch von der Neckarbrücke aus sieht.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der wärmeren Jahreszeit bieten sich Ausflüge in die Umgebung von Tübingen an:

  • Hauptsehenswürdigkeit der näheren Umgebung ist das im Schönbuch gelegene Zisterzienser-Kloster Bebenhausen (spätes 12. Jhdt.; 7 km nördlich), das auch als Klosterschule und Schloss genutzt wurde. Sehenswert ist u.a. der äußerst malerische Klosterbezirk (frei zugänglich), die schöne Klosterkirche und der Kreuzgang mit Klostergarten (tägl. außer Mo bis 17 Uhr, im Sommer tägl. bis 18 Uhr, Erw. 4€, Kinder die Hälfte, Fam. 10€). Die Wälder und Tälchen des Naturparks Schönbuch lassen einen Besuch mit einem Spaziergang, einer ausgedehnten Wanderung oder einer Fahrradtour verknüpfen. Beliebt ist vor allem das Goldersbachtal mit zahlreichen Grill- und Rastplätzen; ein Infozentrum des Naturparks gibt es im Schreibturm des Klosters (tägl. außer Mo bis 17 Uhr, im Winter geschlossen).
  • Die Wurmlinger Kapelle (7 km westlich) liegt malerisch auf einem frei stehenden Berg, der einen herrlichen Ausblick auf das schwäbische Stufenland in Richtung Rottenburg bietet.
  • Der erhöht gelegene Schwärzlocher Hof (B 28 Richtung Herrenberg, 2km) mit Biergarten bietet einen wunderschönen Ausblick und gute schwäbische Hausmannskost.
  • Ebenso läd das auf dem Schönbuchtrauf gelegene Schloss Hohenentringen (erreichbar vom Stadtteil Hagelloch) zur Einkehr ein; weiter kann man den Obstgärten des Traufs aussichtsreich bis nach Herrenberg folgen.
  • Die beiden Baggerseen "Hirschauer-Baggersee" und "Kirchentelleninsfurter Baggersee" laden zum Grillen, Baden, Sonnen-Anbeten und FKK-Baden ein.

Tübingen verfügt über ein reiches kulturelles Angebot:

  • Museum im Schloss Hohentübingen, sowie das Stadtmuseum (siehe oben)
  • Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop (Brunnenstraße; tägl. außer Mo, Di bis 17 Uhr, im Winter nur an WE; Erw. 6€, Kinder 2,50€)
  • Konzerte, vor allem in der Stiftskirche: Motette (Sa 20 Uhr, kostenlos), Orgelsommer und mehr
  • Theater, vor allem das Landestheater Tübingen (LTT) (Eberhardstr.), aber auch das kleine Zimmertheater mitten in der Altstadt (Bursagasse)
  • Freilichtkino im Schlachthaus (Universitätsviertel)
  • Konzerte, Kabarett, Theater, Partys, Ausstellungen, ... im Sudhaus (B 27 Richtung Mössingen, 2 km)
  • Märkte und Feste: Umbrisch-provenzialischer Markt im September, chocolART (Schokoladen-Festival) und Weihnachtsmarkt im Dezember.

Außerdem:

  • Typisch Tübingen: Eine Stocherkahnfahrt rund um die Neckarinsel (ab 50€/Std. für 10 Pers., am Hölderlinturm), auch als Abendfahrt, Weinseminar, Sektfrühstück ... am besten aber mit einer Flasche Bier im Gepäck; alternativ Tretboote an der Touristeninformation an der Neckarbrücke; Stocherkahnrennen im Juni.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Altstadt Tübingens bietet eine große Zahl von kleinen Boutiquen, Geschäften und Lädchen:

  • Im Silberburg am Marktplatz gibts Souvenirs, unter anderem hochprozentige; Souvenirs gibts auch beim Verkehrsverein an der Neckarbrücke
  • Die Buchhandlungen Osiander hat mehrere Geschäfte in Tübingen, das Haupthaus liegt in der Wilhelmstraße; es gibt auch zahlreiche kleine und spezialisierte Buchhandlungen (Buchhandlung Gastl am Lustnauer Tor, Rosa Lux in der Langen Gasse, ...)
  • Ladenzentrum (mit Supermarkt) im Nonnenhaus
  • Mo, Mi und Fr vormittags Markt auf dem Marktplatz
  • Laden mit allerlei nützlichem, schönen und lustigem Badzubehör, direkt am Haagtor.

Ein modernes Einkaufszentrum gibt es im Bahnhofsviertel (u.a. Kaufhaus Zinser); Verbrauchermärkte schwerpunktmäßig in der Reutlinger Straße (u.a. das neue "Depot-Areal").

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Tübingen besitzt eine ausgeprägte "Wirtschafts-Topographie" mit vielen Restaurants und Kneipen, jedoch durchaus geprägt durch seinen Status als Universitätsstadt.

  • Schranners Waldhorn, Schönbuchstr. 49 (Bebenhausen), 07071/61270, [1]. Di - So 12.00 - 14.00 und 18.00 - 22.00 Uhr. 13 € bis 59 €.  edit http://restaurant.michelin.de Französisch
  • Am Schloss, Burgsteige 18, 07071/92940, [2]. täglich 11.30 - 15.00 und 17.30 - 00.00 Uhr. 12 € bis 30 €.  edit Regional Deutsch
  • Museum, Wilhelmstraße 3, 07071/22828, [3]. Di - So 12.00 - 15.00 und 18.00 - 00.00 Uhr. 12 € bis 39 €.  edit Regional Deutsch, Kreativ, Modern

Regionale Küche bieten das "Mauganeschtle" im Hotel am Schloss (mit schöner rückwärtiger Terrasse, aber nicht billig), die "Wurstküche" am Lustnauer Tor, die "Krumme Brücke" in der Kornhausstraße und die traditionsreichen Weinstuben "Forelle", "Göhner" und "Rebstock", die auch Restaurants sind. Studentisch gehts in der "Schnitzelakademie" (Marquartei; Herrenberger Str.) zu. Hausmannskost und in der eigenen sowie der nahegelegenen Mössinger Brauerei gebrautes Bier findet man im "Neckarmüller", dem Klassiker mit großer Terrasse und Biergarten direkt am Neckar (direkt an der Neckarbrücke und somit auch vom Bahnhof aus bequem zu erreichen).

Italienische Spezialitäten findet man beim "Alten Fritz" in einem schönen Gewölbekeller (Gartenstraße), im "Al dente" unterhalb der Stiftskirche, in der "Alten Kunst" (schöne Terasse) in der Marktgasse oder in der "Neuen Kunst" (Haagtorplatz, unschlagbare Preise). Selbstverständlich gibt es auch Balkan- ("Ratskeller"), chinesische ("China Twon"), indische, .... Küche in Tübingen.

In der Südstadt seien das "Herzog Ulrich" und das "Loretto" empfohlen; auch in Lustnau gibt es mehrere Gaststätten.

Fast-Food: Besonders beliebt ist auch das traditionsreiche "X" in der Altstadt (Kornhausstraße). Im "Wok in" gibts schnelle chinesische Küche (Wilhelmstr.); den besten Döner gibts beim "Kalender" an der Neckarbrücke.

Ausgehen[Bearbeiten]

Empfehlenswerte Cafes und Bistros sind das "Schöne Aussichten" (Wilhelmsstraße), das "Il dolce" (Metzgergasse), sowie das "Piccolo sole d'oro" mit Terrasse an der Ammer (am Nonnenhaus); auch am Marktplatz gibt es hübsche Cafés. Wer es studentisch will, kann sich auf der Terrasse der "Cafete" in der Wilhelmstraße (gegenüber der Neuen Aula)gemütlich machen.


Kneipen und Bars mit zum Großteil studentischem Flair gibts in der Innenstadt: das "Alt-Tübingen", in dem es u.a. Bier aus Tonkrügen gibt und Montags Abend ein "Song-Rat Wettbewerb", welcher der Gewinnergruppe mit einer Gratisrunde Schnaps winkt, den "Jazzkeller", der allerdings nicht nur Jazz zu bieten hat, das "Schloss-Cafe" oder das "Collegium" in dem es auch selbstgemachte Limonaden gibt. Eine Cocktail-Bar gibt es in den beeindruckenden Gemäuern der "Alten Kelter". Eine Besonderheit ist die urige kleine Gastwirtschaft "Boulanger" (wird deutsch ausgesprochen), die es nachweislich schon seit Jahrhunderten gibt und die auch seitdem so gut wie nicht verändert wurde. In dem krummen Fachwerkhaus in der Collegiumsgasse sollen schon Hegel, Schelling und Hölderlin zusammen einen Stammtisch gehabt haben.

Und immer wieder: der "Neckarmüller" mit seinem großen Biergarten unter alten Bäumen am Neckar. Nicht weit vom Neckarmüller entfernt, nämlich ein Stockwerk höher liegt das "El-Chico". Eine Trendkneipe im südländischen Stil, die allerdings den Geldbeutel nicht sehr schonend behandelt. Nahe der Universität gibt es den "Irish Pub".

Tübingen ist eine Stadt der Kneipen, in der Innenstadt braucht man nicht mehr als 3 Minuten bis zur nächsten Kneipe, deswegen sollte man sich mit einer ausgedehnten Kneipentour am besten selbst ein Bild von den zahlreichen und unterschiedlichen Kneipen Tübingens machen.

Zum Abtanzen laden der "Zoo", in dem es alle paar Wochen eine Ärzte Fan Party und ansonsten vieles in Richtung Metal gibt, außerdem der "Bierkeller", in dem regelmäßig Musik in Richtung Alternative gespielt wird. Das R&B-, House- und HipHop-Publikum fühlt sich wohl eher im "Nice" oder im "Blauen Turm" aufgehoben. Seit ein paar Jahren gibt es im Depot-Areal (Reutlinger Straße) mit dem "TOP10" eine große Disco; in der Düsseldorfer Straße gibt es den Club "Twenty-7".

Tipp: Wer es entspannt möchte, kann sich im Sommer bei den Studenten auf dem Marktplatz niederlassen; oft ist eine Gitarre zur Hand und Bier gibt es beim "X" in der benachbarten Kornhausgasse.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Gehoben:

  • Ambiente Hotel La Casa*****: Im "In-Viertel" Loretto, 2km in die Innenstadt, Dz ab 166€
  • Hotel Krone****: Direkt an der Neckarbrücke, DZ ab 139€
  • Hotel Domizil****: Zentral und direkt am Neckar, DZ ab 135€
  • Hotel Stadt Tübingen****: Konferenzhotel am Stadtrand, DZ ab 120€

Mittel:

  • Hotel am Schloss***: Im Herzen Tübingens, DZ ab 108€
  • Hotel Barbarina: In der Nähe der Universität; DZ ab 98€
  • Hotel Metropol: Neubau in Bahnhofsnähe; DZ ab 89€
  • Hotel Alte Krone: In Lustnau, 3km in die Innenstadt; DZ ab 79€

Einfach:

  • Victor-Renner-Haus: Gästehaus des IB, in der Nähe der Kliniken, DZ ab 55€
  • Jugendherberge: Direkt am Neckar (Gartenstraße 22), relativ zentrumsnah

Eine Übersicht über weitere Unterkunftsmöglichkeiten bietet das Verzeichnis der Stadt Tübingen.

Camping[Bearbeiten]

Der Zeltplatz "Neckarcamping" liegt am südwestlichen Stadtrand, in der Rappenberghalde 61, ca. 2 km vom Bahnhof.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Tagesausflüge kann man auf die Schwäbische Alb oder nach Stuttgart (40km) unternehmen. Zum Shoppen gehts nach Reutlingen (12km) oder gleich zu den Outlets in Metzingen (20km). Zum Entspannen seinen die Thermen in Bad Urach und Beuren (je 28km) empfohlen.



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