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Suriname

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Waterkant as seen from Suriname river
Lage
noframe
Flagge
Ns-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Paramaribo
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Suriname-Dollar (SRD)
= 100 Cents
Fläche: 163.000 km²
Bevölkerung: 541.638 (2012)
Sprachen: Niederländisch (Amtssprache), Englisch (weit verbreitet), Sranang Tongo
Religionen: Hindus 27,4 %, Muslime 19,6 %, Katholiken 22,8 %, Protestanten 25,2 %
Stromsystem: 127 oder 220 Volt Wechselstrom, 60 Hz, Schuko- oder oder EU Stecker mit 2 runden Stiften weit verbreitet gelegentlich auch US-Flachstecker
Telefonvorwahl: +597
Internet TLD: .sr
Zeitzone: UTC−3
Website: Tourismusseite


Karte von Surinam

Suriname, die frühere Kolonie Niederländisch-Guyana, ist das kleinste unabhängige Land auf dem südamerikanischen Kontinent. Angrenzende Länder sind Guyana, Brasilien und Französisch Guayana. Im Norden besitzt das Land eine Küstenlinie zum Atlantik, wo der Großteil der recht überschaubaren Bevölkerung lebt.

Regionen[Bearbeiten]

Suriname ist administrativ in 10 Distrikte aufgeteilt. Der Distrikt Sipaliwini grenzt im Süden an Brasilien. Die vielfältige Flora und Fauna, die wilde Landschaft mit imposanten Wasserfällen und Stromschnellen sowie die authentische Maroon- und Indianer-Siedlungen sind charakteristisch für den mit Abstand größten Distrikt Surinames. Er wird direkt von der Hauptstadt Paramaribo aus verwaltet. Die Bevölkerungsdichte liegt dort nur bei 0,3 Einwohnern je km². Die übrigen Distrikte konzentrieren sich mit Ausnahme von Para und Brokopondo (um den künstlich angelegten Blommesteinsee herum) an der Küste.

Der kleinste, aber dichtbesiedeltste Bezirk Surinames ist der um Paramaribo. Er wartet mit einem großen Unterhaltungsangebot wie Theatern und Tanzclubs auf. Die historische Keimzelle der Stadt ist Fort Zeelandia aus dem 17. Jahrhundert, heute ein Museum. Weitere Spuren der Kolonialzeit finden sich in der typischen Holzarchitektur vieler Häuser.

In Wanica liegt der nach Paramaribo größte Ort des Landes, Lelydorp, sowie die Plantagenansiedlung Domburg.

In Para befinden sich die meisten Naturreservate, die sich für Tagesausflüge ab der Hauptstadt anbieten. Sie sind gekennzeichnet durch schneeweißen Sand mit Savannen-Vegetation. Dem dunklen Wasser der Flussarme wird heilende Wirkung nachgesagt. In der inzwischen unbewohnten Siedlung Jodensavanne entstand ab 1665 eine der ersten Synagogen der neuen Welt.

Der historisch interessanteste Ort des Beziks Saramacca ist Groningen. Dort sind die Spuren holländischer Bauern aus Zeeland zu besichtigen, die sich 1845 hier ansiedelten. Wegen seiner Vielfalt an Vögeln ist der Distrikt besonders bei Ornithologen beliebt.

Coronie zeichnet sich durch seine typische Architektur aus, die auf die Zeit der englischen Besetzung zurückgeht.

Den westlichsten Teil Surinames bildet Nickerie, dessen Provinzhauptstadt Nieuw Nickerie sich mit ihrem Unterhaltungsangebot zu einer touristischen Hochburg entwickelt hat. Im Feuchtgebiet Bigi Pan können seltene Seevögel beobachtet werden.

Commewijne ist bekannt für seine Plantagen, javanische Kultur und Radtouren über jahrhundertealte Pfade. Das Fort Nieuw Amsterdam aus dem 18. Jahrhundert wurde in ein Freilichtmuseum umgestaltet.

Im Küstengebiet von Marowijne befinden sich zwei Naturschutzgebiete, in ihnen leben Meeresschildkröten und Wasservögel. In der Grenzstadt zu Französisch Guyana Albina gibt es einen hübschen Markt sowie eine Vielzahl kleiner Speiselokale und Restaurants.

In Brokopondo liegt einer von Surinames beliebtesten Naturparks, das Brownsberg Nature Resort. Vom Berggipfel überblickt man den Brokopondo-Stausee, in dessen klarem Wasser noch die Überreste gefluteter Maroon-Ansiedlungen sichtbar sind.

Touristisch relevant dürfte folgende Aufteilung des Landes sein:

  • Küste - umfasst von Westen nach Osten die Distrikte Nickerie, Coronie, Saramacca, Wanica, Paramaribo (Hauptstadtdistrikt), Commewijne und Marowijne. Die beiden Distrikte Wanica und Paramaribo sind nicht nur die kleinsten, sondern auch die bevölkerungsreichsten und damit die am dichtesten besiedelten Distrikte des Landes.
  • Osten - hierzu zählen die Distrikte Para, Brokopondo und der äußerste Osten des Distriktes Sipaliwini.
  • Wilhelminagebirge - bedeckt den Südwesten. Der dortige Julianatop ist mit 1.280 Metern die höchste Erhebung des Landes.

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

1975 erhielt Suriname seine Unabhängigkeit von den Niederlanden. Fünf Jahre später wurde die Regierung von einem Militärregime abgelöst, das die Sozialistische Republik ausrief. Internationaler Druck führte 1987 zu einer demokratischen Wahl. Obwohl 1989 erneut das Militär die Macht ergriff, wurde 1991 wieder eine Zivilregierung gewählt. In Suriname leben Menschen afrikanischer, indischer, indonesischer, chinesischer Herkunft. Es gibt fast alle Religionen und im Zentrum steht eine Synagoge neben einer Moschee:

Anreise[Bearbeiten]

Für die Einreise nach Suriname benötigen deutsche und österreichische Staatsangehörige ein Visum und einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Schweizer können ohne Visa mit einem mindestens 6 Monate gültigen Reisepass einreisen. Der Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets ist obligatorisch. Visa in Europa stellt das Surinamesiche Generalkonsulat in Amsterdam oder die Botschaft in Brüssel aus. Es gibt die Möglichkeit, eine "Tourist Card" in Suriname bei der Einreise zu beantragen. Dieses gibt es direkt im Ankunftsbereich des internationalen Flughafen Johan Adolf Pengel (PBM) und kostet 30 € bzw. 25 US$. Alternativ kann es auch bei den genannten Behörden sowie im Flughafen Schiphol in Amsterdam erworben werden, insofern man von dort mit KLM oder Surinam Airways in Richtung Suriname fliegt. Die "Tourist Card" gilt nicht für Geschäftsreisende.

Wer auf dem Landweg, per Boot oder über einen lokalen Flughafen einreist, muss das Visum vorher in seiner betreffenden Botschaft besorgen.

Flugzeug[Bearbeiten]

Der einzige internationale Verkehrsflughafen Surinames ist der Johan Adolf Pengel International Airport (PBM) etwa 45 km südlich der Hauptstadt Paramaribo. Er ist aus dem deutschsprachigen Raum mit mehreren Linienflügen pro Woche, allerdings nur mit Umsteigen zu erreichen:

  • KLM mit Umsteigen in Amsterdam (z.B. aus Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München)
  • Suriname Airways ab Amsterdam

Vom Flughafen kann man mit Taxis oder Bussen in die Stadt gelangen. Die großen Hotels organisieren in der Regel einen kostenlosen Shuttle-Service.

Von Suriname aus gibt es nur wenige Flugverbindungen in die Nachbarländer. Regelmäßig erreichbar sind Aruba, Curaçao, Port of Spain, Georgetown und Belém sowie Miami in den USA.

Bahn[Bearbeiten]

Es gibt leider keine Zugverbindungen in Suriname.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt viele Stadtbusse, man winkt den Bus mit der Hand zum Stoppen. Auf Grund der wenigen Straßen im Land gibt es fast nur Buslinien die Küste entlang nach Westen Richtung Guyana (Endstation: Nieuw Nickerie nahe des Grenzflusses Corantijn) und nach Osten Richtung Französisch Guyana (Endstation: Albina am Grenzfluss Marowijne). Eine Verbindung führt nach Süden über Brownsberg weiter bis zum Ende der Strasse ins Landesinnere nach Atjoni. Um von dort weiter zu kommen, muss in Boote umgestiegen werden. Die Abfahrt der Busse nach Süden erfolgt von der Saramaccastraat aus, in der Nähe des Zentralmarktes.

Auto[Bearbeiten]

Es herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist nur teilweise ausgebaut, die meisten Straßen sind zweispurig, eng und zum Teil kurvenreich. Wegen der vielen Sandstraßen, Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Relativ preisgünstige Taxis stehen in der Hauptstadt Paramaribo zur Verfügung. Es gibt grundsätzlich kein Taxameter, Taxiunternehmen verfügen über festgesetzte Preise. Diese sind nachts häufiger höher und müssen mit dem Fahrer ausgehandelt werden. Eine Stadtfahrt kostet 15 SRD, etwa 5 US-Dollar. Für die rund einstündige Fahrt vom Flughafen nach Paramaribo werden 50 US-Dollar veranschlagt. (Zu bestimmten Flügen gibt es einen Bus zum Flughafen kostenfrei, z. B. vom Hotel Torarica zu den KLM Flügen.)

Schiff[Bearbeiten]

Wer nicht auf einer Segeljacht einreist, hat eher keine Chance mit dem Schiff nach Surinam zu kommen.(man kann auf Containerschiffen von Hamburg/Amsterdam einreisen) In Suriname gibt es rund 1.200 Kilometer befahrbare Wasserwege. Sie sind vor Ort neben dem Flugverkehr die wichtigste Verbindung in die Dörfer im südlichen Buschland.

Mobilität[Bearbeiten]

Zum Führen eines Kraftfahrzeuges ist ein Internationaler Führerschein notwendig, den man in Deutschland bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes oder der Stadtverwaltung beantragen kann. Es wird kein Internationaler Führerschein benötigt, wenn ein Auto für maximal zwei Wochen gemietet wird. In Österreich stellen die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ solche Scheine aus. Sie gelten drei Jahre und sind nur bei Besitz des EU-Führerscheins (nicht vor 1999) erhältlich.

Sprache[Bearbeiten]

Die offizielle Landessprache ist Niederländisch. Lokalsprache ist Sranan Tongo (früher auch abwertend Taki Taki genannt); weiterhin 25 (!) Sprachen vorhanden. In touristischen Einrichtungen und bei jungen Menschen kommt man mit Englisch gut weiter, ansonsten nur vereinzelt. Besonders außerhalb von Paramaribo sind Englischkenntnisse bei der Bevölkerung kaum verbreitet.

Kaufen[Bearbeiten]

In Suriname können ausländische Währungen in Hotels, Wechselstuben und in den meisten Banken getauscht werden, wobei der USD am weitreichendsten akzeptiert wird. Von Umtausch auf der Straße wird wegen der Betrugsgefahr abgeraten. Traveller Cheques werden von den meisten Banken akzeptiert. Zahlung per Kreditkarte (z.B. Mastercard, Visa) ist zumindest in der Hauptstadt in den größeren Hotels, Restaurants, Reisebüros und einigen Geschäften möglich. Maestro-Karten zur Zahlung im Onlineverfahren unter Einsatz der PIN direkt im Geschäft werden selten akzeptiert. In Abhängigkeit vom aufstellenden Kreditinstitut akzeptieren nicht alle Geldautomaten gängige Kreditkarten / sonstige Bankkarten.

Die Geschäfte in der Innenstadt Paramaribos sind generell von 08:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, auf der Tourtonnelaan und Gompertstraat von 10:00 bis 22:00 Uhr. Einkaufszentren sind von Montag bis Samstag ebenfalls zwischen 10:00 und 22:00 Uhr geöffnet und sonntags von 16:00 bis 21:00 Uhr.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einheimische Spezialitäten sind indonesische Rijstafel mit Reis (gekocht oder gebraten), gut gewürzten Fleisch- und Gemüsebeilagen, Nasi Goreng (indonesischer gebratener Reis) und Bami Goreng (indonesische gebratene Nudeln). Wohl schmeckend sind auch kreolische Gerichte wie Pom (pürierte Tayerwurzel und Geflügel), Pastei (Hühnerpastete mit Gemüse) und Erdnusssuppe. Indische Gerichte wie Roti (eine Art Fladenbrot), mit Hähnchencurry und Kartoffeln serviert, und chinesische Gerichte wie Chow Mein und Chop Suey sind ebenfalls erhältlich. Moksi Meti (verschiedene Fleischsorten auf Reis) ist eine einheimische Spezialität. Getränke: Dawet (Kokosmilchgetränk), Gemberbier (kreolisches Ingwergetränk) und Pilsner Parbo Bier sind einheimische Spezialitäten. Das Leitungswasser in Paramaribo ist ohne Bedenken trinkbar.

Ausgehen[Bearbeiten]

In Paramaribo gibt es Restaurants, Bars, Night Clubs und erstaunlich viele Casinos.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt in Paramaribo Hotels von erster Klasse bis Absteige. Man kann auch Apartments wochenweise mieten. Privates Apartment in Paramaribo Cupido-Evitastraat (sicher) bei Rita und Giddeon Vreden tel.005978831310 kwasie4life@hotmail.com Ebenfalls günstig: Albergo Alberga in der Lim A Po-Straat oder das Guesthouse Twenty4 in der Jessurunstraat.

Im Landesinneren viele Unterkünfte in Verbindung mit Touren. Nationalpark Brownsberg u.a. kann über die Umweltbehörde STINASU ohne Tour besucht werden - gute Unterkünfte. (Unbedingt vor 12h buchen, weil man sonst von Brownsweg nicht hochkommt, und in dem kleinen Dorf dann bis am nächsten Tag warten muss auf den Bus.)

Einige Hotels bieten rollstuhlgerechte Zimmer und Arrangements an. Tourenanbieter beraten Reisende mit Einschränkungen, welche Ausflüge ins Landesinnere und die Dschungelgebiete möglich sind.

Touren[Bearbeiten]

Recht abenteuerlich sind Boots-Touren am Grenzfluss Marovijne River (franz. Maroni) zu Französisch Guayana. Man fliegt mit einem zweimotorigen Buschflieger von Paramaribo nach "Aéroplane Kondé" in der Nähe der einstigen Missionsstation Village on Marovijne River. Von hier aus startet man mit einer sogenannten Piroge, einem langen, offenen Boot mit Sonnendach und Außenborder. Die Reise bis Albina, einem 5000-Seelen-Städtchen etwa 30 km oberhalb der Flussmündung, das gegenüber von St. Laurent-du-Maroni (Grenzstadt in Französisch Guayana) liegt, dauert etwa drei Tage. Außer einem kleinen Städtchen namens Apaton auf der französischen Seite des Flusses kommt man an drei winzigen Siedlungen vorbei, die von entlaufenen afrikanischen Sklaven (den sog. Marrons) angelegt wurden. Dazwischen ist nur Regenwald und der an Stromschnellen (sog. Sulas) nicht gerade arme Fluss. Für die Passagiere heißt es da mit Hand anlegen, um das Boot sicher durch die Untiefen zu bugsieren. Anfangs hat man da ein ziemlich mulmiges Gefühl, denn die Bootsführer versäumen nicht, die Busch-Greenhorns darauf hinzuweisen, dass sich Piranhas im überraschend klaren Wasser tummeln. Nächtens besteht das Schlafgemach aus einer Hängematte, einem Moskitonetz und dem hoffentlich sternklaren Himmelszelt, die Morgentoilette findet im Fluss statt und die Verpflegung bereitet der Bootsführer über einem offenen Feuer. Wem das zu mühsam ist, der kann die Tour auch mit Nightstops in sogenannten Lodges buchen, sehr einfache Unterkünfte, die der Tour aber viel von ihrer Romantik nehmen. Am Ende der Tour steht ein Besuch des Banjo in St.Laurent-du-Maroni, dem berühmt-berüchtigten französischen Gefängnis, wo Papillion seine Haft verbüßte.

Ähnliche Touren sind auch in der Region Boven Suriname in Süd-/Zentralsuriname möglich. Mit dem Bus geht es in ca. 3 Stunden von Paramaribo nach Atjoni. Hier - am Ende der Strasse - erfolgt der Umstieg in eines der Boote. Die sogenannten Koreals fahren entlang der zahlreichen Dörfer am Suriname River, an dem es im oberen Verlauf ca. 20 Lodges gibt. Vorausbuchung ist empfohlen, da nicht immer alle ganzjährig besetzt sind. Stromschnellen, Piranhas und dichtesten Dschungel gibt es hier ebenfalls, sodass man ein einzigartiges Naturerlebnis genießen kann. Auch ein Lodge-Hopping mit mehreren Unterkünften ist möglich.

Ausflüge ins Landesinnere werden in der Regel mehrsprachig angeboten, zu den wichtigsten Anbietern gehören: Lodgeholders Boven Suriname: www.upper-suriname.com, Waterproof: www.waterproofsuriname.com, Oetsi Tours: www.oetsitours.com, Discover Suriname: www.discoversurinametours.com.

Lernen[Bearbeiten]

In Suriname werden die Kinder ab dem 8. Lebensjahr zur Schule geschickt.

Arbeiten[Bearbeiten]

Wenn man Arbeit findet und die entsprechenden Leute von Behörden kennt alles ohne Problem. Lohn normal ca. 300-350 $ Monat.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Nieuwjaarsdag Neujahr
Holi Hinduistisches Frühlingsfest am Vollmondstag des Monats Phalguna (Februar/März).
14. April 2017 Goede Vrijdag Karfreitag, vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond
17. April 2017 Pasen Ostermontag
1. Mai Tag der Arbeit
1. Juli Gedenktag zur Abschaffung der Sklaverei

30. Sep. 2008

Ende des Ramadan, Zeitpunkt variiert vom kalendarischen Ramadan um einige Tage.
25. November Unabhängigkeitstag
25. Dezember Kerstdag 1. Weihnachtstag
26. Dezember Kerstdag 2. Weihnachtstag

Sicherheit[Bearbeiten]

Im Vergleich zu Brasilien und Venezuela viel ungefährlicher. Es gibt nachts in Paramaribo Straßenraub und Einbrüche. Touristen werden sehr selten betroffen; viel Drogenexport-Kriminalität. Im Landesinneren kaum Kriminalität. Vorsicht in Albina und Gebieten mit Goldsuchern.

Achtung: Sowohl bei der Ausreise aus Surinam als auch bei der Einreise nach Amsterdam finden teilweise sehr strenge Drogenkontrollen statt. Man sollte dafür genügend Zeit einplanen und auf keinen Fall Pakete, Päckchen oder Geschenke, deren Inhalt man nicht kennt mitnehmen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für tropische Länder sollten beachtet werden. Dengue Fieber, Malaria und Gelbfieber kommen - vor allem in Landesinneren - vor. Insektenschutz für Haut und Kleidung ist anzuraten. Da Paramaribo fast auf Meereshöhe liegt ist die Stadt von Kanälen durchzogen, so dass man auch dort mit Moskitos rechnen muss. Auf jeden Fall sollte man sich vor der Reise nach Malariaprophylaxe erkundigen. Für die Reise von / nach Franz. Guyana ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Weiterhin ist eine Impfung gegen Hepatitis A zu empfehlen und man sollte den Impfschutz gegen Polio und Tetanus ggf. auffrischen lassen.

Vor ungeschützten Sexualkontakten sollte man wegen möglicher AIDS oder Hepatitis Infektionen abstand nehmen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima Surinames ist tropisch: Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei gut 27°C begleitet von kurzen Niederschlägen, überwiegend am Nachmittag. Man unterscheidet an der Küste die kleine Regenzeit vom Dezember bis Februar, auf welche im März und April die kleine trockene Jahreszeit folgt, und die große Regenzeit vom Mai bis in den Juli, auf welche vom August bis Dezember die große trockene Jahreszeit folgt. Die beste Reisezeit ist zwischen Februar und April. Die Regengüsse beginnen im Mai und sind von starken Gewittern begleitet; zahllose Scharen Moskitos durchschwärmen die Luft, und die Pflanzenwelt entwickelt sich mit der größten Schnelligkeit und Üppigkeit; aber die aus dem Boden aufsteigenden schädlichen Dünste machen diese Jahreszeit zu der ungesundesten. Mit dem Juni beginnt der Regen nachzulassen, und im August erscheint der reine, klare Himmel; die Ostwinde erheben sich, und bisweilen bringt besonders die große trockene Jahreszeit eine schädliche Dürre. Die Hitze wird von 10 Uhr vormittags an durch Seewinde gemäßigt, die bis gegen Abend hin zu-, in der Nacht wieder abnehmen. Bei Tagesanbruch ist es oft empfindlich kühl.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Mobilfunk

Mobilfunk ist kein Problem, jedoch auf die Städte beschränkt. Man kann PrePaid-SIM-Karten fast überall kaufen und oft ist keine Registrierung notwendig. Das eigene Telefon darf aber keinen SIM-Lock haben. Aber bitte beachten, das GSM1900-Netz ( bei Triband-Geräten ) funktioniert nicht immer in ländlichen Regionen, deshalb sollte das eigene Telefon immer auch GSM850 ( Quadband ) unterstützen. Sonst kann es einem schnell passieren das andere telefonieren, man selbst aber nicht. Oft gibt es auch günstig PrePaid-Pakete komplett mit Telefon und PrePaid-SIM-Karte. Meistens hat das Telefon aber ein SIM-Lock und kann dann nur mit dieser SIM-Karte genutzt werden. Grundsätzlich funktionieren hiesige Mobiltelefone und Smartphones in Suriname.

Satellitentelefon

Wer in entlegenere Gebiete reist, sollte bedenken das die Mobilfunkversorgung nicht so dicht ist, wie man es aus Europa gewohnt ist. Oft ist dann ein Alpaka der einzige Nachbar der Hilfe holen könnte, deshalb sollte man immer die Versorgungskarten der Mobilfunkbetreiber konsultieren und dann ggf. entscheiden ob man ein Satellitentelefon mitnimmt. Es können GlobalStar, Iridium und INMARSAT Telefone eingesetzt werden. Diese können entweder vor Ort oder bereits in Europa ausgeliehen werden.








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