Suriname
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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Paramaribo |
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | 1 Suriname-Dollar (SRD) = 100 Cents |
| Fläche: | 163.000 km² |
| Bevölkerung: | 437.000 |
| Sprachen: | Niederländisch (Amtssprache), Englisch (weit verbreitet), Sranang Tongo |
| Religionen: | Hindus 27,4 %, Muslime 19,6 %, Katholiken 22,8 %, Protestanten 25,2 % |
| Stromsystem: | 127 oder 220 Volt Wechselstrom, 60 Hz, Schuko- oder oder EU Stecker mit 2 runden Stiften weit verbreitet gelegentlich auch US-Flachstecker |
| Telefonvorwahl: | +597 |
| Internet TLD: | .sr |
| Zeitzone: | MEZ-4,5h; MESZ-5,5h |
Suriname, die frühere Kolonie Niederländisch-Guyana, ist das kleinste unabhängige Land auf dem südamerikanischen Kontinent. Angrenzende Länder sind Guyana, Brasilien und Französisch Guayana. Im Norden besitzt das Land eine Küstenlinie zum Atlantik, wo der Großteil der recht überschaubaren Bevölkerung lebt.
[bearbeiten] Regionen
Suriname ist administrativ in 10 Distrikte aufgeteilt. Der Distrikt Sipaliwini im Süden ist größer als alle anderen Distrikte zusammen und wird direkt von der Hauptstadt Paramaribo aus verwaltet. Die Bevölkerungsdichte liegt dort nur bei 0,3 Einwohnern je km². Die übrigen Distrikte konzentrieren sich mit Ausnahme von Para und Brokopondo (um den künstlich angelegten Blommesteinsee herum) an der Küste.
Touristisch relevant dürfte folgende Aufteilung des Landes sein:
- Küste - umfasst von Westen nach Osten die Distrikte Nickerie, Coronie, Saramacca, Wanica, Paramaribo (Hauptstadtdistrikt), Commewijne und Marowijne. Die beiden Distrikte Wanica und Paramaribo sind nicht nur die kleinsten, sondern auch die bevölkerungsreichsten und damit die am dichtesten besiedelten Distrikte des Landes.
- Osten - hierzu zählen die Distrikte Para, Brokopondo und der äußerste Osten des Distriktes Sipaliwini.
- Wilhelminagebirge - bedeckt den Südwesten. Der dortige Julianatop ist mit 1.280 Metern die höchste Erhebung des Landes.
[bearbeiten] Städte
- Albina
- Moengo
- New Nickerie
- Paramaribo - Hauptstadt mit 200.000 Einwohnern.
- Paranam
- Wageningen
[bearbeiten] Weitere Ziele
[bearbeiten] Hintergrund
1975 erhielt Suriname seine Unabhängigkeit von den Niederlanden. Fünf Jahre später wurde die Regierung von einem Militärregieme abgelöst, das die Sozialistische Republik ausrief. Internationaler Druck führte 1987 zu einer demokratischen Wahl. Obwohl 1989 erneut das Militär die Macht ergriff, wurde 1991 wieder eine Zivilregierung gewählt. In Suriname leben Menschen afrikanischer, indischer, indonesischer, chinesischer Herkunft. Es gibt fast alle Religionen und im Zentrum steht eine Synagoge neben einer Moschee:
[bearbeiten] Anreise
Deutsche und Österreicher Staatsangehörige benötigen ein Visum und einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass.Schweizer können ohne Visa mit einem mindestens 6 Monate gültigen Reisepass einreisen. Kinderausweise mit Lichtbild werden anerkannt. Der Besitz eines Weiter- oder Rückflugtickets ist obligatorisch. Visa in Europa stellt das Surinamesiche Generalkonsulat in Amsterdam aus. Es gibt die Möglichkeit, ein "Visa on Arrival" in Surinam beim Außenministerium zu berantragen. Dies Visum ist dann für die einmalig Einreise auf einem vorher zu bestimmenden Flug gültig und geht auch nur bei Anreise auf dem Luftweg. Das Verfahren ist etwas kompliziert, es funktioniert aber, wenn man seinen Reiseplan genau festlegen kann.
[bearbeiten] Flugzeug
Von Amsterdam aus gibt jeweils mehrmals pro Woche Flüge mit KLM, Suriname Airways und Martinair. Die Nachbarländer sind mit dem Flugzeug kaum zu erreichen. Lediglich Trinidad und Curacao werden von Caribbean Airlines, Suriname Airway und Insel Air angeflogen. Meta Air aus Brasilien fliegt mehrmals pro Woche nach Georgetown, Guyana und Belem, Brasilien Flugzeuge landen auf dem Johan Adolf Pengel International Airport, der früher Zanderij International Airport genannt wurde. Er befindet sich 45 km südlich von Paramaribo. Von dort kann man mit Taxis oder Bussen in die Stadt gelangen. Die großen Hotels organisieren in der Regel einen kostenlosen Schuttle-Service
[bearbeiten] Bahn
Es gibt leider keine Zugverbindungen in Suriname.
[bearbeiten] Bus
Es gibt viele Stadtbusse, man winkt den Bus mit der Hand zum Stoppen. Auf Grund der wenigen Strassen im Land gibt es nur Buslinien die Küste entlang nach Guyana und Franz. Guyana sowie eine Strecke über Brownsberg weiter bis zum Ende der Strasse ins Landesinnere nach Atjoni. Um von dort weiter zu kommen, muss in Boote umgestiegen werden.
[bearbeiten] Auto
Achtung: Linksverkehr (ein Überbleibsel aus der englischen Zeit)
[bearbeiten] Schiff
Wer nicht auf einer Segeljacht einreist, hat eher keine Chance mit dem Schiff nach Surinam zu kommen.(man kann auf Containerschiffen von Hamburg/Amsterdam einreisen)
[bearbeiten] Mobilität
In Suriname gilt Linksverkehr. Zum Führen eines Kraftfahrzeuges ist ein Internationaler Führerschein notwendig, den man in Deutschland bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes oder der Stadtverwaltung beantragen kann. In Österreich stellen die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ solche Scheine aus. Sie gelten drei Jahre und sind nur bei Besitz des EU-Führerscheins (nicht vor 1999) erhältlich.
[bearbeiten] Sprache
Die offizielle Landessprache ist Niederländisch. Lokalsprache ist Sranan Tongo (früher auch abwertend Taki Taki genannt); viele sprechen englisch; weiterhin 25 (!) Sprachen vorhanden.
[bearbeiten] Kaufen
[bearbeiten] Küche
Indisch, indonesisch, chinesisch, kreolisch. Lokalbevölkerung isst viel Bami/Nasi Goreng.
[bearbeiten] Ausgehen
In Paramaribo gibt es Restaurants, Bars, Night Clubs und erstaunlich viele Casinos.
[bearbeiten] Unterkunft
Es gibt in Paramaribo Hotels von erster Klasse bis Absteige. Man kann auch Appartments wochenweise mieten. Privates Appartment in Paramaribo Cupido-Evitastraat (sicher) bei Rita und Giddeon Vreden tel.005978831310 kwasie4life@hotmail.com Ebenfalls günstig: Albergo Alberga in der Lim A Po-Straat.
Im Landesinneren viele Unterkünfte in Verbindung mit Touren. Nationalpark Brownsberg u.a. kann über die Umweltbehörde STINASU ohne Tour besucht werden - gute Unterkünfte. (Unbedingt vor 12h buchen, weil man sonst von Brownsweg nicht hochkommt, und in dem kleinen Dorf dann bis am nächsten Tag warten muss auf den Bus.)
[bearbeiten] Touren
Recht abenteuerlich sind Boots-Touren am Grenzfluss Marovijne River (franz. Maroni) zu Französisch Guayana. Man fliegt mit einem zweimotorigen Buschflieger von Paramaribo nach "Aéroplane Kondé" in der Nähe der einstigen Missionsstation Village on Marovijne River. Von hier aus startet man mit einer sogenannten Piroge, einem langen, offenen Boot mit Sonnendach und Außenborder. Die Reise bis Albina, einem 5000-Seelen-Städtchen etwa 30 km oberhalb der Flussmündung, das gegenüber von St. Laurent-du-Maroni (Grenzstadt in Französisch Guayana) liegt, dauert etwa drei Tage. Außer einem kleinen Srädtchen namens Apaton auf der französischen Seite des Flusses kommt man an drei winzigen Siedlungen vorbei, die von entlaufenen afrikanischen Sklaven (den sog. Marrons) angelegt wurden. Dazwischen ist nur Regenwald und der an Stromschnellen (sog. Sulas) nicht gerade arme Fluss. Für die Passagiere heißt es da mit Hand anlegen, um das Boot sicher durch die Untiefen zu bugsieren. Anfangs hat man da ein ziemlich mulmiges Gefühl, denn die Bootsführer versäumen nicht, die Busch-Greenhorns darauf hinzuweisen, dass sich Piranhas im überraschend klaren Wasser tummeln. Nächtens besteht das Schlafgemach aus einer Hängematte, einem Moskitonetz und dem hoffentlich sternklaren Himmelszelt, die Morgentoilette findet im Fluss statt und die Verpflegung bereitet der Bootsführer über einem offenen Feuer. Wem das zu mühsam ist, der kann die Tour auch mit Nightstops in sogenannten Lodges buchen, sehr einfache Unterkünfte, die der Tour aber viel von ihrer Romantik nehmen. Am Ende der Tour steht ein Besuch des Banjo in St.Laurent-du-Maroni, dem berühmt-berüchtigten französischen Gefängnis, wo Papillion seine Haft verbüßte.
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
Wenn man Arbeit findet und die entsprechenden Leute von Behörden kennt alles ohne Problem. Lohn normal ca. 300-350 $ Monat.
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. Januar | Nieuwjaarsdag | Neujahr |
| 11./12. März 2009 | Holi | Hinduistisches Frühlingsfest am Vollmondstag des Monats Phalguna (Februar/März). |
| 10. April 2009 | Goede Vrijdag | Karfreitag, vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond |
| 13. April 2009 | Pasen | Ostermontag |
| 1. Mai | Tag der Arbeit | |
| 1. Juli | Gedenktag zur Abschaffung der Sklaverei | |
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30. Sep. | Ende des Ramadan, Zeitpunkt variiert vom kalendarischen Ramadan um einige Tage. | |
| 25. November | Unabhängigkeitstag | |
| 25. Dezember | Kerstdag | 1. Weihnachtstag |
| 26. Dezember | Kerstdag | 2. Weihnachtstag |
[bearbeiten] Sicherheit
Im Vergleich zu Brasilien und Venezuela viel ungefährlicher. Es gibt nachts in Paramaribo Strassenraub und Einbrüche. Touristen werden sehr selten betroffen; viel Drogenexport-Kriminalität. Im Landesinneren kaum Kriminalität. Vorsicht in Albina und Gebieten mit Goldsuchern.
Achtung: Sowohl bei der Ausreise aus Surinam als auch bei der Einreise nach Amsterdam finden teilweise sehr strenge Drogenkontrollen statt. Man sollte dafür genügend Zeit einplanen und auf keinen Fall Pakete, Päckchen oder Geschenke, deren Inhalt man nicht kennt mitnehmen.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen für tropische Länder sollten beachtet werden. Dengue Fieber, Malaria und Gelbfieber kommen - vor allem in Landesinneren - vor. Insektenschutz für Haut und Kleidung ist anzuraten. Da Paramaribo fast auf Meereshöhe liegt ist die Stadt von Kanälen durchzogen, so dass man auch dort mit Moskitos rechnen muss. Auf jeden Fall sollte man sich vor der Reise nach Malariaprophylaxe erkundigen. Für die Reise von / nach Franz. Guyana ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Weiterhin ist eine Impfung gegen Hepatitis A zu empfehlen und man sollte den Impfschutz gegen Polio und Tetanus ggf. auffrischen lassen.
Vor ungeschützten Sexualkontakten sollte man wegen möglicher AIDS oder Hepatitis Infektionen abstand nehmen.
[bearbeiten] Klima
Das Klima Surinames ist völlig äquatorial. Man unterscheidet an der Küste die kleine Regenzeit vom Dezember bis Februar, auf welche im März und April die kleine trockene Jahreszeit folgt, und die große Regenzeit vom Mai bis in den Juli, auf welche vom August bis Dezember die große trockene Jahreszeit folgt. Die beste Reisezeit ist zwischen Februar und April. Die Regengüsse beginnen im Mai und sind von starken Gewittern begleitet; zahllose Scharen Moskitos durchschwärmen die Luft, und die Pflanzenwelt entwickelt sich mit der größten Schnelligkeit und Üppigkeit; aber die aus dem Boden aufsteigenden schädlichen Dünste machen diese Jahreszeit zu der ungesundesten. Mit dem Juni beginnt der Regen nachzulassen, und im August erscheint der reine, klare Himmel; die Ostwinde erheben sich, und bisweilen bringt besonders die große trockene Jahreszeit eine schädliche Dürre. Die Hitze wird von 10 Uhr vormittags an durch Seewinde gemäßigt, die bis gegen Abend hin zu-, in der Nacht wieder abnehmen. Bei Tagesanbruch ist es oft empfindlich kühl.
[bearbeiten] Respekt
[bearbeiten] Kommunizieren
[bearbeiten] Weblinks



