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Stuttgart

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Stuttgart
Lage
Lage von Stuttgart
Stuttgart
Stuttgart
Kurzdaten
Bevölkerung: 591.000 (2011)
Fläche: 207 km²
Höhe über NN: 207 - 549 m
Koordinaten: 48° 46' 59" N, 9° 10' 59" O 
Postleitzahl: 70173 – 70619
Website: offizielle Website von Stuttgart




Stuttgart ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Der Großraum Stuttgart ist die am dichtesten besiedelte Region des Bundeslandes.

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Im Norden u.a.: Feuerbach, Weilimdorf und Zuffenhausen
  • Im Osten u.a.: Bad Cannstatt, sowie Ober- und Untertürkheim
  • Im Westen u.a.: Botnang und Vaihingen
  • Im Süden u.a.: Möhringen und Degerloch

Die Kernstadt gliedert sich in Stuttgart-Mitte, Stuttgart-Nord, Stuttgart-Ost und Stuttgart-West.

Hintergrund[Bearbeiten]

Stuttgart ist Landeshauptstadt und größte Stadt von Baden-Württemberg, sowie Zentrum des Ballungsraumes Mittlerer Neckar mit etwa 5,4 Mio. Einwohnern. Größere Städte des Ballungsraums sind: Tübingen/Reutlingen, Esslingen, Fellbach/Waiblingen, Ludwigsburg und Sindelfingen/Böblingen.

Stuttgart ist in einen Kessel, der sich zum Neckar hin öffnet, eingebettet. Weinberge und waldreiche Höhenlagen prägen den Ballungsraum nach Osten und Süden hin (Glemswald, Fildern, Schurwald und Berglen); fruchtbare Ebenen nach Westen und Norden (Strohgäu, Oberes Neckartal).

Während Cannstatt schon zur Römerzeit besiedelt war, wurde Stuttgart im 10. Jhdt. als Gestüt an einer Stelle gegründet, an der sich wohl bereits einige Zeit zuvor Menschen niedergelassen hatten. Der Name kommt also tatsächlich von "Stutengarten". 1219 wurde Stuttgart von Hermann V. von Baden zur Stadt erhoben. Ab dem späten 15. Jhdt. war Stuttgart Herzogsitz, ab 1806 Hauptstadt des Königreichs Württemberg. Heute ist Stuttgart kulturelles und politisches Zentrum Baden-Württembergs, aber auch Industrie-, Messe- und Finanzstadt.

Die Stuttgarter Innenstadt ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Stuttgart hat eine hohe Lebensqualität und ein pulsierendes Leben. Kultur und Sport spielen eine wichtige Rolle, aber auch traditionelle Küche und die Weine der Region. Das Umland Stuttgarts ist äußerst attraktiv und läd zu Ausflügen ein.

Für Touristen bietet Stuttgartzahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den ersten Fernsehturm seiner Art, den Schlossplatz mit historischer Kulisse, das Mercedes-Benz Museum und das Porsche Museum.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Stuttgart (STR) ist mit über 9 Millionen Passagieren im Jahr 2010 der siebtgrößte internationale Verkehrsflughafen Deutschlands. Er liegt etwa 12 km südlich der Stuttgarter Innenstadt bei Echterdingen und wird auch aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Sylt (saisonal)
  • Austrian Airlines aus Graz und Wien
  • Germanwings aus Berlin-Schönefeld, Dresden, Hamburg, Hannover, Leipzig/Halle und Wien
  • Lufthansa aus Berlin-Tegel, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt am Main und München
  • Swiss aus Zürich

Der Flughafen ist mit den S-Bahn-Linien S2 und S3 vom Stuttgarter Hauptbahnhof in etwa 30 Minuten zu erreichen.

Bahn[Bearbeiten]

Der Hauptbahnhof liegt direkt im Zentrum, er ist Teil des ICE-, EC- und IC-Netzes der Bahn und bietet sehr gute Nahverkehrsverbindungen in die ganze Region. Der Bahnhof in Stuttgart ist einer der wenigen Sackbahnhöfe in Deutschland und wird seit 2011 umgebaut. Dabei werden die oberirdischen Bahnsteige unter die Erde verlegt und um 90° gedreht. Diese Baumaßnahme wird von massiven Protesten seitens der Bevölkerung begleitet. Am 1. Oktober 2010 hatten 100.000 Bürgen gegen das Projekt Stuttgart 21 protestiert. Bei einem Volksentscheid am 27.11.2011 hatten sich weniger als 20% der Wahlberechtigten für den Ausstieg des Landes aus der Finanzierung des Projektes Stuttgart 21 entschieden, eine deutliche Mehrheit war für den Umbau des Bahnhofes.

Bus[Bearbeiten]

Seit den Bauarbeiten des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 liegt der Busbahnhof nicht mehr in Hauptbahnhof-Nähe, sondern in Stuttgart-Zuffenhausen und in Stuttgart-Obertürkheim. Man sollte sich daher bei der Busgesellschaft erkundigen, an welchem Busbahnhof der Bus hält.

Der ZOB-Obertürkheim liegt direkt an der Haltestelle Obertürkheim der S-Bahn-Linie S1 sowie der Bus-Linien 61, 62 und 65. Mit der S1 hat man eine direkte Verbindung zum Stuttgarter Hauptbahnhof sowie der Innenstadt.

Von ZOB-Zuffenhausen gelangt man mit den S-Bahn-Linien S4, S5 und S6 Richtung "Schwabstr." zum Stuttgarter Hauptbahnhof.

Fernbusbahnhof[Bearbeiten]

  • Flughafen Terminal 1: Karlsruhe, Pforzheim

Auto[Bearbeiten]

Stuttgart liegt an den Autobahnen A8 (München-Karlsruhe) und A81 (Heilbronn-Singen). Es gibt zahlreiche Ausfahrten mit schnellen Zubringern nach Stuttgart-Mitte. Leider sind diese in den Hauptverkehrszeiten sehr staugefährdet (Neue Weinsteige, B10, ...)


Mobilität[Bearbeiten]

Stuttgart verfügt über ein gutes S- und U-Bahnnetz, das durch zahlreiche Buslinien ergänzt wird.

Als Besonderheit gibt es in Stuttgart die einzige innerstädtische Zahnradbahn Deutschlands und eine Standseilbahn.

Am Wochenende verkehren nachts noch die Nachtbusse. Für weitere Informationen: Verkehrsverbund Stuttgart

Die Parkhäuser in der Innenstadt sind durch ein ausgeschildertes Parkleitsystem gut zu finden sind.

Stuttgarter Standseilbahn[Bearbeiten]

Nostalgie mal schön schräg: die Stuttgarter Standseilbahn:

Sie läuft fast wie ein Perpetum Mobile: seit 75 Jahren bringt die Stuttgarter Standseilbahn Anwohner, Wanderer und Trauergäste in drei Minuten vom Stuttgarter Talkessel zum Waldfriedhof. Der "Erbschleicherexpress" wie viele die Bahn belustigt nennen, war bereits in den ersten Tagen eine Rarität und gehört seit 1986 offiziell zu den Stuttgarter Kulturdenkmälern. Dabei kostet eine Fahrt gerade mal soviel wie ein Kurzfahrschein.

Auf rund einem halben Kilometer des Stuttgarter Schienennetzes überwindet die Standseilbahn im 20-Minuten-Takt sowohl 87 Höhenmeter als auch die steilste Strecke mit 28 Prozent Steigung. Auf Tastendruck entschweben die zwei Wagons mit ihren maximal 74 Fahrgästen über die Brücke Burgstallstraße und gleich geht die Fahrt durch ein herrliches Stück Natur, den Degerlocher Wald. Größte Bedeutung hatte die "Lustige-Witwen-Bahn" als es noch keine geteerte Zufahrtsstraße zum Waldfriedhof gab und ganze Trauergesellschaften einstiegen. Einen Waldweg gab es zwar, doch der Einsatz von kleinen Bussen war zu teuer und zu gefährlich. Was also lag näher als den Pendelverkehr mit einer Standseilbahn zu bewältigen. Im Oktober ruckelte die Bahn zum ersten Mal zwischen Heslach und dem Friedhof entlang, an einem einzigen Tag im November 1930 fuhren bereits 6671 Personen mit - eine Zahl die allerdings weder vorher noch nachher erreicht wurde. Längst gibt es eine komfortable Straße zum Friedhof, doch die Stuttgarter und Bahnliebhaber sind froh, dass die Seile der Bahn nicht zum seidenen Faden wurden, an den ihre Existenz gebunden wurde. So findet sich in einem der holzvertäfelten Wagons immer noch die Abstellmöglichkeit für einen Sarg, was aufgrund der stilvollen Mahagonieausstattung allerdings nicht morbide erscheint sondern gemeinsam mit vielen anderen Details den ganz eigenen Charme der Bahn ausmacht. Der schlichte und doch elegante Bauhaus-Stil der Wagons war zwar auch 1929 nicht der neueste Schrei, kam deshalb allerdings auch nie wirklich aus der Mode und ist einer Friedhofsbahn auf jeden Fall angemessen. Heute kommen viele Touristen und Bahnliebhaber für eine Fahrt mit der historischen Bahn nach Stuttgart, genießen das originalgetreue Ambiente sowie die herrliche Umgebung.

Die beiden Wagen fahren auf Schienen und sind fest mit einem Seil verbunden. Dadurch zieht der talwärts fahrend Wagon den anderen nach oben, der elektrische Antrieb gleicht lediglich die Reibung und das eventuelle "Übergewicht" der Fahrgäste aus. Die Esslinger Maschinenfabrik baute mit der Stuttgarter Standseilbahn die schnellste und modernste Bahn ihrer Art, gleichzeitig auch die letzte, was die Bahn zusätzlich zu einem technikhistorischen Denkmal macht. Eine kleine Panne begleitet die Eröffnungsfahrt: Rüttelschwingungen erschütterten den Antriebsmotor und es dauerte zwei Wochen, bis die Bahn ihren Pendelverkehr mit einem neuen Motor wieder aufnehmen konnte.

Die Stuttgarter Bahn war gleichzeitig auch die erste automatisch gesteuerte Seilbahn. Insgesamt zwölf Seilbahnen gibt es im Bundesgebiet, unter anderem in Bad Wildbad, Heidelberg, Künzelsau und Baden-Baden. Eine neue Verordnung aus Brüssel war das Hauptargument für die Generalüberholung, denn seit ihrer Inbetriebnahme vor 75 Jahren läuft die Bahn praktisch unfallfrei und benötigt außer einer morgendlichen Inspektion so gut wie keine Wartungen. Auch in Sachen Brandschutz waren eigentlich keine große Veränderungen nötig. Dennoch pendelte die Bahn im November 2003 vorerst zum letzten Mal, bevor es zum Sandstrahlen und Grundieren in die Hauptwerkstatt der SSB nach Möhringen ging. In Turin kam anschließend die neue Sicherungstechnik dazu.

Die Substanz sollte so original wie möglich erhalten werden und so wurden Bahn und Gebäude mit viel Liebe zum Detail aufgefrischt. Richtig neu ist deshalb einzig der neue Antrieb. Das neue Aggregat mit waagrecht gelagerten Antriebsrädern löst die alte Anlage mit senkrecht gelagerten Antriebsrädern ab. Der Keilriemen der alten Maschine ist übrigens noch der selbe wie am ersten Betriebstag. Besucher können den historischen Motor jetzt in der Bergstation durch ein Guckloch im Boden bestaunen.

Die Restauratoren gaben den Wänden der Station ihre eigentliche, grau-weiße Tünchung, selbst die Fahrscheinautomaten - die ältesten in ganz Stuttgart - bekamen ihren außergewöhnlichen Farbton wieder. Nachträgliche bauliche Veränderungen wurden ebenfalls in ihre ursprünglich geplanten Versionen zurückversetzt. Die wichtigsten Neuerungen an der Bahn selbst sind das neue Steuerpult und die Sprechstelle für die Fahrgäste, um Kontakt mit dem Fahrer aufzunehmen. Schließlich erhielt das Zugseil einen Gegenspieler. bewegten sich die Wagen vorher allein durch die Schwerkraft abwärts, sorgt nun eine Umlenkrolle dafür, dass sich beide Wagen nun an einer Art Endlosseil bewegen und vom Antrieb mitgezogen werden. Da die Strecke recht kurvig verläuft, setzt die SSB hier ein schwereres Seil mit 35 mm Stärke ein, damit es sich nicht aus den Rollen heben kann. Der nächste Seilwechsel steht dann erst wieder in 15 Jahren an. Drei Millionen Euro berappte die SSB für die Verjüngungskur.

2004 wurde die Bahn mit einem großen Fest wieder eingeweiht. Anlieger traten im Stil der 20er Jahre auf, erinnerten an Alt-Stuttgart und die Anfangszeit des Bahnbetriebs. Zwar dachte man daran den Seilbahnverkehr zwischen Talkessel und Waldfriedhof durch Busse zu ersetzen, doch bleibt die Bahn nach allen Berechnungen nicht nur eines der leisesten sondern auch das wirtschaftlichsten Verkehrsmittel. Vollständig barrierefrei ist die Anlage aufgrund der Topografie allerdings nicht.

Eine Fahrt mit der Bahn kostet einen ganz normalen Kurzfahrschein innerhalb der Tarifzone 10, derzeit 2,20 €. Außerdem wird das Baden-Württemberg Ticket und das Schöne Wochenend Ticket in der Zahnrad- und Seilbahn, sowie im gesamten Stadtverkehr anerkannt. Laut Fahrplan fährt morgens die erste Bahn um 9.10. die letzte Fahrt ist um 17.50 Uhr, im Winter bereits um 17.10 Uhr.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Stuttgart bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten. Ein Stadtrundgang könnte wie folgt aussehen: Vom Hauptbahnhof (Überblick vom Turm) über die Königsstraße bis zum Schloßplatz (Neues Schloss); von hier auf den Schillerplatz (Altes Schloss, Stiftskirche, evtl. Abstecher auf den Karlsplatz und zur Markthalle) und weiter auf den Marktplatz (Rathaus). Über Schul- und Büchsenstraße (Königsstraße queren) in die Calwer Straße; diese vor zum Rotebühlplatz. Auf der Königsstraße zurück zum Schloßplatz und durch den oberen Schloßgarten (Landtag, Staatstheater, Abstecher durch die Unterführung zur Kunstgalerie) zurück zum Hauptbahnhof.

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Altes Schloss, Schillerplatz 6 (beherbergt das Württembergische Landesmuseum). Das massive Alte Schloss war ursprünglich eine Wasserburg aus dem Jahr 941, im 14. Jahrhundert bewohnte Eberhard im Barte, also Graf Eberhard I. das Gemäuer. Auch in den Folgejahren residierten hier üblicherweise die Grafen und Herzöge Württembergs. 1553 bis 1578 trieben die Herzöge Christopf und Ludwig den Umbau des Schlosses voran und beschäftigten die Baumeister Aberlin Tresch, Blasius und Marin Berwart, die den Ausbau im Renaissance-Stil vornahmen und leiteten. Im 18. Jahrhundert wurde der Wassergraben trockengelegt und 1931 brannte das Schloss teilweise aus, bevor 1944 der Krieg auch hier nicht ganz spurlos vorübergegangen ist. Trotz aller Beschädigungen blieb die reizvolle und wuchtige Fassade des Alten Schlosses fast vollständig erhalten, so auch die drei Rundtürme. Als besonders gelungen gilt der Schlosshof, der mit seinen Arkadengängen oft stimmungsvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen bietet. Der Wiederaufbau zog sich 22 Jahre ab 1948 und 1970 schließlich erhielt das württembergische Landesmuseum hier eine stetige Heimat. Der damalige Schlossplatz entstand im 16 Jahrhundert, heißt heute Schillerplatz und in der Mitte erinnert ein Denkmal an den schwäbischen Dichter aus Marbach. Bilder und weitere Informationen: [1]
  • Neues Schloss. Das Neue Schloss in Stuttgart ist in weiten Teilen eine barocke Schlossanlage. Baubeginn war 1744 unter unter Herzog Carl Eugen, der Baumeister Leopoldo Matteo Retti beauftragte, mit dem Ziel, Stuttgart zu einem zweiten Versailles zu machen. Retti war übrigens der Neffe des Ludwigsburger Baumeisters Giovanni Frisoni. 1746 bis 1951 entstand also der Hauptbau - Corps de Logis - sowie der barocke Gartenflügel. Dem Vorbild Versailles folgend, bilden drei Gebäudeflügel einen hufeisenförmigen Ehrenhof, den am Eingang die Wappentiere Hirsch und Löwe zieren. Die schlichte Fassade schmücken lediglich einige Skulpturen. Nach Rettis Tod setzte der Pariser Architekt Louis Philippe de la Guêpière den Bau fort. Er schuf die stadtseitigen Flügel und setzte 1760 die Kuppel. 1768 übernahm R.F. Fischer die Bauleitung bevor Hofbaumeister Thouret ab 1806 das größtenteils barocke Schloss mit dem Planieflügel in klassizistischem Stil vollendete. Die 365 Räume des Schlosses waren fertig und zeigen Elemente des Barock, Rokoko, Klassizismus und des Empirestils. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Neue Schloss Schlossmuseum, im zweiten Weltkrieg wurde es zerstört. Am 15. April 1920 erblickte in einer Dachwohnung des Schlosses übrigens der spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker zur Welt. 1956 bis 1962 erfolgte der vereinfachte Wiederaufbau des Neuen Schlosses, bei dem die äußere Fassade des Schlosses sowie einige repräsentative Räume des Mittelbaus wiederhergestellt wurden. Heute befinden sich die Repräsentationsräume der Landesregierung Baden-Württemberg im Neuen Schloss, darunter der Marmorsaal, der Runde Saal und der Weiße Saal im Mitteltrakt, ebenso ein Teil des Kultusministeriums im Planieflügel sowie des Finanzministeriums im Schlossgartenflügel.
  • Schloss Solitude Sehenswert ist das am Rand des Glemswald gelegene Schloss Solitude (6km westlich), ein prunkvolles Jagdschloss von Herzog Karl Eugen aus dem späten 18. Jhdt.. Die Solitude-Allee führte geradlinig zum etwa 13km entfernten Residenzschloss in Ludwigsburg; man kann ihren Verlauf gut erahnen.(Geöffnet tägl. außer Mo bis 17 Uhr bzw. bis 16 Uhr im Winter; Erw. 4 €.
  • Schloss Hohenheim mit Landesarboretum und gleichnamiger Universität
  • Schloss Rosenstein heute staatliches Naturkundemuseum, siehe Rosensteingarten.

Kirchen und Kapellen

  • Evang. Stiftskirche Die Stiftskirche ist Hauptkirche und Wahrzeichen der Stadt. Sie stellt das Zentrum der württembergischen Protestanten dar. Ihre Anfänge liegen in einer frühromanischen Dorfkirche des 10. Jhdts.; die bei späteren Umbauten gestutzten Grundmauern wurden freigelegt und können im Rahmen von Führungen in den Räumen unter der Kirche besichtigt werden. Grundlegende Umbauten erfolgten im 13.Jhdt., aber auch in den folgenden Jahrhunderten; nach dem 2. Weltkrieg musste die Kirche wieder aufgebaut werden. Das Innere ist schlicht und durch den modernen Stil der Sanierung zu Anfang des neuen Jahrtausends geprägt; besonders auffällig sind die Glassegel an der Decke. Bedeutendes Denkmal ist die Doppeltumba von Graf Ulrich I. „dem Stifter“ und Herzogin Agnes von Liegnitz in der Stifterkapelle.
  • Grabkapelle auf dem Württemberg (Rotenberg) Mausoleum von Katharina Pawlowna, Königin von Württemberg und Grabstätte König Wilhelm I.; die Sarkopharge stehen im Unterraum der Kapelle. Der sehenswerte Kuppelbau wurde in den 1820er Jahren auf dem Württemberg, der zuvor Standort der Burg Wirtemberg war, errichtet. Der Württemberg ist eine bevorzugte Weinlage; sehenswert ist das kleine Winzerdorf Rotenberg zu Füßen der Kapelle. Man hat einen herrlichen Blick auf das Neckartal und auf Stuttgart.(Geöffnet tägl. außer Mo bis 17 Uhr, an WE bis 18 Uhr, im Winter geschlossen; Erw. 2,20€, Kinder die Hälfte, Fam. 5,50€)
  • Evang. Hospitalkirche (Hospitalstraße 20) Als Kirche eine Dominikanerklosters im späten 15. Jhdt. errichtet; das Kloster wurde nach der Reformation als Hospital genutzt. Die einst wuchtige Langhalle der Kirche ist als Ruine erhalten; im 2. Weltkrieg zerstört ist sie heute eine Mahnmal.
  • Leonhardskirche (Christophstr.) Siehe Leonhardsviertel.
  • Dom St.Eberhard Katholische Hauptkirche in der Königsstraße, frühes 19. Jhdt..
  • Johanneskirche am Feuersee (Gutenbergstr., 1870er Jahre) Prachtvoller Bau am Stuttgarter Feuersee.

Bauwerke

  • Hauptbahnhof – Kaum ein Projekt hat Stuttgart je so polarisiert wie der Umbau des Kopfbahnhofs in einen modernen, unterirdischen Durchgangsbahnhof – besser bekannt als Projekt „Stuttgart 21“. Der von „Stuttgart 21“-Gegnern als politische Plattform mit Bildern, Thesen, Zeitungsausschnitten, Karikaturen und Objekten dekorierte Bauzaun am Nordeingang der Haupthalle lohnt einen Besuch. Der ursprüngliche, vor dem Abriss des Nordflügels im Sommer 2010 aufgestellte Zaun ist bereits als zeitgeschichtliches Objekt entfernt und dem Stuttgarter „Haus der Geschichte“ übergeben worden; der neue Bauzaun hat die Funktion übernommen und ist zur Zeit (Sommer 2011) wohl eines der am meisten fotografierten Objekte der Stadt. Auch der einstmals architektonisch wegweisende Bahnhofsbau ist einen Besuch wert: Der erste Teil des unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofs wurde 1922 nach 8 Jahren Bauzeit in Betrieb genommen; die endgültige Fertigstellung erfolgte 1928. Die Pläne stammten von den renommierten Architekten Paul Bonatz und Friedrich Eugen Scholer, die der sogenannten „Stuttgarter Schule“ angehörten. Vom Nordeingang aus schlendert man durch die lebhafte Haupthalle. Ein Abstecher nach rechts führt in die sogenannte „Kleine Schalterhalle“, die heute noch so verkleidet ist wie früher der gesamte Bahnhof; Verwendung fand Muschelkalk aus der Nähe von Crailsheim. Die Besteigung des Bahnhofsturm lohnt sich alle mal: zum einen hat man einen herrlichen Blick auf Stuttgart und den Talkessel, zum anderen ist der Turm mit dem sich drehenden Mercedes-Stern eines der Wahrzeichen Stuttgarts. In den Stockwerken unter der Aussichtsplattform gibt es neben einem Bistro eine Ausstellung zum Thema „Stuttgart 21“.
  • Markthalle (Dorotheenstraße 4) Ein Besuch wert ist die Stuttgarter Markthalle. Auch wenn sie nicht allzu groß ist: hier Gerüche, Sprachenwirrwar und optische Eindrücke aufzunehmen ist ein besonderes Erlebnis. Zudem kann man hier natürlich einkaufen, heute Lebensmittel im gehobenen Preissegment und aus aller Welt. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1911-1914 und ist durchaus sehenswert; eine Arkade führt rund um den Innenraum.
  • Fernsehturm (Degerloch) Der Fernsehturm wurde 1954-1956 als weltweit erster Fernsehturm erbaut; es gibt eine Aussichtsplattform und ein Restaurant (U-Bahn-Haltestelle Ruhbank)
  • Villa Reizenstein, Sitz der Landesregierung (Aussicht - keine Besichtigungen)

Plätze, Straßen und Viertel

  • Schlossplatz Der lebendigste und auch monumentalste Platz Stuttgarts ist der Schlossplatz. In der barocken Anlage laden symmetrisch angelegten Rasenflächen, aber auch Bänke zum Verweilen ein. Im Sommer kann man sich in den seitlich angelegten Planien oder an den Brunnen des Platzes aufhalten. Letztere rahmen die Jubiläumssäule mit einer Figur der Göttin Concordia (1841) ein. An der Ostseite des Platzes liegt das gewaltige „Neue Schloss“ mit dem Ehrenhof (siehe dort). Auf der Gegenseite befindet sich der „Königsbau“ mit seiner Säulenarkade (1850er Jahre, heute Börse und Passage), links daneben der 2005 eröffnete Glaskubus des Kunstmuseums mit der neuen Freitreppe (siehe auch dort).
  • Königsstraße Längste und beliebteste Einkaufsstraße Stuttgarts. Hier findet man alle angesagten Labels und Marken; außerdem gibt es Cafés und schattige Plätzchen zum Ausruhen. Die Königsstraße passiert den Dom St. Eberhard und den Schlossplatz; jenseits des Rotebühlplatzes setzt sie sich in der Marienstraße fort.
  • Schillerplatz Etwas ruhiger als der Schlossplatz ist der benachbarte Schillerplatz mit dem Schillerdenkmal. Dienstags und donnerstags findet vormittags ein Markt statt. An der Ostseite des Platzes liegt das wuchtige „Alte Schloss“; rechts daneben die „Stiftskirche“ (siehe jeweils dort) und der „Fruchtkasten“ (13. Jhdt., heute Instrumentenmuseum). Gegenüber liegt die „Alte Kanzlei“, daneben das Gebäude des Justizministeriums, der „Prinzenbau“ (17.Jhdt.).
  • Karlsplatz Hinter dem „Alten Schloss“ liegt der Karlsplatz. Dieser ruhige Platz ist von altem Baumbestand umstanden und wird vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal (1898) dominiert.
  • Marktplatz Der vierte große Platz in der Stuttgarter Innenstadt ist der Marktplatz. Nach der Zerstörung im Krieg wurden die historischen Gebäude des Platzes nicht mehr aufgebaut, so dass der Platz heute etwas nüchtern wirkt. Dienstags, donnerstags und samstags findet vormittags ein Markt statt. Auf der Südseite liegt das „Stuttgarter Rathaus“ mit dem Turm inklusive Glockenspiel (siehe dort).
  • Calwer Straße Gilt als eine der schöneren Straßenzüge Stuttgarts und ist derzeit durchaus angesagt. Hier sind einige Fachwerkhäuser erhalten; es gibt Cafés und Bistros.
  • Leonhardsviertel (Bohnenviertel) Im 15.Jhdt. als Handwerker- und Bauernviertel außerhalb der Stadtmauer entstandenes Quartier; ein Rest der später gezogenen Mauer ist in Form des Schellenturms (Weberstraße, heute Weinlokal) erhalten. Nach dem Krieg zerfiel das Viertel und wurde zum Rotlichtmillieu; im südlichen Teil ist man sich da heute auch noch nicht so ganz sicher. In den 80er Jahren wurde das Viertel saniert, mit Grünflächen und Plätzen versehen. Mittelpunkt ist auch heute die Leonhardskirche (frühes 15. Jhdt.). Wie wohl schon immer werden die "Leid ausm Bohnavierle" etwas skeptisch angeschaut, de facto die das Viertel heute eines der schönsten und lebendigsten Stuttgarts.

Parks

  • Schlossgarten Die Anfänge des Schlossgartens liegen wohl im 14. Jhdt.. Die Anlage gliedert sich in oberen (zwischen Königsstraße und Staatstheater/Landtag), mittleren (im Bereich des Hauptbahnhofs) und unteren Schlossgarten (bis an den Neckar) und setzt sich von dort nach Westen hin im Rosensteingarten zum sogenannten "Grünen U“ fort. Insgesamt laden etwa 4,5 km Parklandschaft zum Spazieren gehen ein und machen Stuttgart zu einer grünen Stadt. Es gibt mehrere Seen, Spielplätze und alten Baumbestand. An den oberen Schlossgarten grenzt das „Neue Schloss“, der Landtag, sowie das alte und das neue Haus des Staatstheaters. Über einen Steg gelangt man über die Schillerstraße in den mittleren Schlossgarten mit dem Planetarium. Hier laden ein Biergarten und ein Café zum Verweilen ein. Im Konflikt um "Stuttgart 21" entlud sich hier die Wut der Bürger - in der Bauphase müsste der Park über Jahre hinweg eine Schneise ertragen. Über einen weiteren Steg gelangt man in den unteren Schloßgarten.
  • Rosensteingarten (Bad Cannstatt) Der Rosensteingarten entstand im frühen 19.Jhdt. auf Anordnung von König Wilhelm I. als großer Landschaftsgarten im englischen Stil. Er setzt den unteren Schlossgarten in westliche Richtung fort und bildet mit ihm zusammen das sogenannte "Grüne U". Nach Norden schließt der zoologisch-botanische Garten "Wilhelma" an. Das Schloss Rosenstein im östlichen Teil des Parks stammt ebenfalls aus dem frühen 19. Jhdt.; es beherbergt heute das staatliche Naturkundemuseum. Der größere Teil der Ausstellung befindet sich im Museum am Löwentor, im westlichen Teil des Parks; hier werden Fossilien, sowie der "Steinheimer Schädel", der älteste Menschenfund Mitteleuropas, ausgestellt (tägl. außer Mo bis 17 Uhr; Erw. 4€, Kinder 2,50€, Fam. 9€; Kombiticket +1€). Am Nordwestausgang steht das monumentale Löwentor als Portal in den Park.
  • Wilhelma (Bad Cannstatt) Der zoologisch-botanische Garten "Wilhelma" entstand zur selben Zeit wie der Rosensteingarten. Gewächshäuser und Parkanlagen sind im maurischen Stil gehalten. Die Wilhelma ist somit Zoo, botanischer Garten und reizvolle Gartenanlage in einem und damit unbedingt sehenswert (täglich bis 18 Uhr, im Winter bis 16 Uhr; Erw. 14 €.
  • Höhenpark Killesberg (Stuttgart-Nord) Der Park entstand 1939 anlässlich der Reichsgartenschau auf dem Gelände eines aufgelassenen Steinbruchs. Später gastierte hier auch die Bundesgartenschau und die IGA. Mit der Verlegung der Messe 2007 kann die Anlage nun noch erweitert werden. Seit 2001 gibt es einen 42 m hohen Aussichtsturm auf dem Gelände.
  • Hohenheimer Gärten des Schlosses Hohenheim


Museen

  • Staatsgalerie (Konrad-Adenauer-Str.) Der Bau aus den 1840er Jahren wurde in den 80er Jahren durch einen futuristischen Anbau von James Stirling bereichert; ein weiterer Anbau wurde 2002 fertig gestellt. Hauptsächlich wird hochkarätige Kunst des 20. Jhdts., aber auch Gemälde und Plastiken ab dem 14. Jhdt. ausgestellt. Immer wieder erstklassige Sonderausstellungen. (Geöffnet tägl. außer Mo bis 18 Uhr, Di und Do bis 20 Uhr; Mi und Fr freier Eintritt in die Sammlung, Sonderausstellungen 10€, Kinder frei)
  • Kunstmuseum Das Museum befindet sich in einem beeindruckenden Glaskubus auf dem Schlossplatz; dieser wurde 2005 eröffnet. Neben regionaler Kunst des Avantgart und des Impressionismus kann man unter anderem Werke von Otto Dix bewundern; zudem gibt es Sonderausstellungen. (Geöffnet tägl. außer Mo bis 18 Uhr, Mi und Fr bis 21 Uhr; Erw. 5€, Kinder frei, Sonderausstellungen teurer)
  • Mercedes-Benz Museum. (Bad Cannstatt) Das neue Mercedes-Benz-Museum befindet sich seit 2006 in einem imposanten Neubau in Bad Cannstatt. Zuvor war das Museum im Museumsgebäude innerhalb des Untertürkheimer Werkgeländes untergebracht und war wie heute beliebter Treffpunkt für Touristen und Fans aus allen Ländern. Es kamen viele neue Exponate hinzu, beispielsweise eine LKW-Abteilung; in erster Linie sind natürlich die ersten Benz- und Daimlerkutschen zu sehen, die legendären Silberpfeile sowie die Limousinen der Stars und Politiker. Sie alle dokumentieren die Entwicklung des Automobils, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Werkstätten der Ingenieure Benz und Daimler ihren Anfang nahm. Ein Museumsshop und Gaststätten ergänzen die einzigartige historische und gleichzeitig aktuelle Ausstellung. (Geöffnet tägl. außer Mo bis 18 Uhr; Erw. 8€, Kinder frei, ab 16:30 Uhr 4€)
  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Konrad-Adenauer-Str.) Erzählt wird die Geschichte Südwestdeutschlands seit 1790. Zahlreiche multimediale Elemente; Sonderausstellungen. (Geöffnet tägl. außer Mo bis 18 Uhr, Do bis 21 Uhr; Erw. 3€, Schüler frei, Kombitickets für Sonderausstellungen)
  • Landesmuseum Württemberg Im Alten Schloss. Wegen Umbau ist die Ausstellung z.Z. nur in Teilen zu sehen, der Eintritt daher frei (geöffnet tägl. außer Mo bis 17 Uhr).
  • Rosensteinmuseum und Museum am Löwentor - Staatliches Naturkundemuseum (Bad Cannstatt) Siehe Rosensteinpark.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Stadtbummel über die Königstraße
  • Einen Spaziergang von Stuttgart-Mitte zur Villa Reitzenstein, fantastische Blicke auf den Stuttgarter "Kessel"
  • Besuch im Musical
  • Besuch im Mercedes-Benz Museum / Porsche-Museum
  • Besuch in der Wilhelma, dem zoologisch-botanischen Garten von Stuttgart
  • Spaziergang im "Grünen U", den öffentlichen Parks, die am Schlossplatz starten
  • Schifffahrt auf dem Neckar
  • Entspannung in der Innenstadt: Die Grünflächen am Schlossplatz sind besonders im Sommer Treffpunkt der Stuttgarter

Stadtführungen:

  • Stadtführungen in Stuttgart Führungen rund um Sehenswürdigkeiten, Stadtgeschichte, Kostümführungen vom offiziellen Touristikpartner der Stadt Stuttgart
  • Stäffelestouren Stadtwanderungen und Stadtführungen über die heimlichen und oft unbekannten Wahrzeichen Stuttgarts, die Stäffele (Treppen).
  • Stadtführungen zu Sagen und Legenden Geisterführungen: Stuttgarter Sagen und Legenden, im historischen Zusammenhang erzählt.

Veranstaltungen:

  • Einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands ist von Ende November bis Weihnachten in Stuttgart. Die Stände sind allesamt sehr schön dekoriert.
  • Stuttgarter Frühlingsfest
  • Cannstatter Volksfest] auf dem Cannstatter Wasen - zweitgrößtes Volksfest der Welt. Im Unterschied zum Münchner Oktoberfest weniger Überfüllungsprobleme.

Neben den großen Veranstaltungen bietet Stuttgart und sein Umland in den warmen Monaten zahlreiche unkommerzielle, traditionelle Feste, Hocketse und Weinproben - die typische schwäbische Lebensart.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Die Königstraße mit zahlreichen Neben-Gassen ist die größte Einkaufsmeile.
  • Die 2006 eröffnete Königsbau-Passagen im gleichnamigen Bau am Schlossplatzes. In den oberen Etagen residiert das Stilwerk mit seiner Sammlung von Möbel- und Einrichtungsgeschäften.
  • Die Calwer Passage in der Nähe der gleichnamigen Straße.
  • Die Markthalle mit diversen Marktständen sowie schönen Lifestyle-Geschäften.
  • Schwabengalerie in Stuttgart-Vaihingen oder Cannstatter Carré in Bad Cannstatt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Restaurants und (Brauerei)gasthäuser

  • Gaststätte zum Paulaner (Calwerstraße 45) Gasthaus im bayrischen Stil mit Biergarten, solide bayrische Kost direkt am Rothbühlplatz im Zentrum Stuttgarts.
  • Amadeus (Charlottenplatz 17) Gemütliches Lokal mit einem Biergarten im Innenhof, das neben einheimischen Gerichten auch Snacks und raffinierte Gerichte bietet.
  • Calwer-Eck-Bräu (Calwer Straße 31) Uriges Restaurant in altem Fachwerkhaus, eigenes Bier.
  • Sophies Brauhaus (Marienstraße 28) Uriges Brauereigasthaus mitten in Stuttgart.
  • La Piazza (Charlottenstraße 1) Erstklassige italienische Küche mitten in Stuttgart.
  • Besitos (Rotebühlplatz 21) Tapas und alles was Mexiko zu bieten hat, sehr zentral, Abends gechillte Cocktail-BAr.
  • Der Zauberlehrling (Rosenstr. 38) Internationale Gourmet-Küche, große Weinauswahl, moderne atmosphäre.

Cafes und Bistros

  • Academie der schönsten Künste (Charlottenstraße 5) Café und Bistro in der ehem. Kunstgalerie, im Sommer auch Draußengastronomie. Sehr gemütlich, Frühstück fast den ganzen Tag.
  • Holanka Bar Steht für "Hochlandkaffee", puristische Kaffeebar an der Stiftskirche.
  • Eiscafe Pinguin (Eugensplatz 2a) Ein Klassiker: Eis - Aussicht - Pinguin; könnte Ziel einer "Stäffeles-Tour" sein.

Kneipen und Weinstuben hier gibt es meist gutbürgerliche Küche, guten Wein und Stuttgarter Bier.

  • Schlesinger (Schloßstraße 28) Urige größere Kneipe mit sehr guter gutbürgerlicher Küche, 500 m von der Liederhalle entfernt.
  • Kochenbas (Immenhofer Str.33) Uriges, enges Weinlokal mit guter schwäbischer Küche.
  • Troll (Hasenbergstraße 37) Witziges Wirtshaus im Stuttgarter Westen.

Biergärten

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig

Es ist relativ schwer in Stuttgart günstig auszugehen. Die günstigste Möglichkeit bieten die drei Studentenkneipen Unithekle, Wunderbar und Boddschamber auf dem Campus der Universität in Stuttgart-Vaihingen (an S-Bahnhaltestelle Universität aussteigen und fragen).

  • Das Unithekle ist die größte Kneipe und hat in der Regel täglich geöffnet.
  • Das Boddschamber ist allgemeinhin als urige aber auch tückische Kneipe bekannt. Es gibt viele Leute die dort mit den Worten "Es gibt nur noch ein Bier, dann schließen wir." empfangen wurden, dann aber 4 Stunden später mit nur 5 Euro weniger sternhagelvoll ins Freie taumelten.
  • Außerdem die Sichtbar im Haus 44 des evang. Jugendwerks. Überwiegend junges Publikum; neben an gibt es eine kleine Kletterhalle.
  • Der direkt in der Innenstadt liegende Club Schocken (Hirschstraße 36) darf auch noch als günstige Ausgehmöglichkeit gezählt werden da man keinen Eintritt bezahlen muss und trotzallem humane Preise für Getränke bezahlt. Auf der Theodor-Heuss-Straße gibt es ebenso Möglichkeiten umsonst oder vergünstigt feier zu gehen. Rechtzeitig informaieren und am besten vor 23 Uhr dort sein.
  • Im Sommer muss man sich in Stuttgart gar nicht groß überlegen wo man weggehen soll. Der Schlossplatz im Herzen Stuttgart ist der ideale Ort um zu chillen und Leute kennenzulernen - und er ist umsonst! Meistens ist sogar durch Gitarristen und Trommler für musikalische Unterhaltung gesorgt.

Desweiteren werden von den Studenten der Universität Stuttgart sehr viele Partys veranstaltet. Einen Überblick über die Veranstaltungen gibt es hier. Die häufigsten Veranstaltungsorte sind die Gebäude K2 (Keplerstr. 17) und K4 (Geschwister-Scholl-Str. 24) auf dem Campus Stadtmitte sowie das Gebäude V47 (Pfaffenwaldring 47; S-Bahn-Haltestelle Universität) auf dem Campus Vaihingen.

Mittel

  • Im Woody's - einem American Restaurant - kann man in stilvoller Atmosphäre essen und trinken was das Herz begehrt. Eine große Auswahl an Gerichten und Drinks lässt keine Wünsche offen. Ab 23 Uhr gibt es die Double-Time, zwei Essen zum Preis von einem.
  • Ein Insidertip ist das "Alte Zollamt" in Bad Cannstatt. Es gibt verschiedenen Räume mit Reggae, HipHop, Drum & Base,... Vor allem für seine Reggae/Dancehallkonzerte mit Künstlern aus der ganzen Welt ist das Alte Zollamt bekannt. Und wenn's einem vom vielen Tanzen zu heiß wird, kann man sich bei einem kühlen Getränk auf den Sand im Innenhof chillen.
  • Die Röhre war eine Disco in der Innenstadt, gleich neben dem Bahnhof. Die Disco musste in Folge der Stuttgart 21-Arbeiten schließen.
  • Das Adulis ist über die Stadtgrenzen bekannt für sein riesen Cocktailangebot. Die Karte umfasst etwa 200 verschiedene Cocktails. Sind zwar wie immer nicht ganz günstig, aber wenn man zur Happy Hour hingeht kann man günstig fantastische Drinks einnehmen.
  • Strand und Urlaubsatmosphäre gibt es mitten in Stuttgart - den SkyBeach. Das Dach des Kaufhof wurde mit Sand bedeckt, mit ein paar Liegen bestückt, hier eine Palme und da eine Bar und fertig ist das Urlaubserlebnis über den Dächern von Stuttgart (mit Sonnenuntergang!).
  • In den letzten Jahren hat sich die Theodor-Heuss-Straße, eine nördliche Parallelstraße der Königstraße, als "Ausgehmeile" etabliert. Hier findet man zahlreiche Bars, Clubs und Discos (z.B. Mono, "Bett"). Bei den Discotheken muss man mit ca. 5 € Eintritt rechnen.
  • In der Bolzstraße, die die Heuss-Straße und den Schlossplatz verbindet, befinden sich v.a. Kinos sowie Bars und Cafés und eine Einkaufspassage (Königsbau-Passage).
  • Im westlichen Stadtzentrum findet man einen Irish Pub. Noch weiter westlich, in der Gegend Feuersee/Rotebühlstraße, findet man weitere Bars (Zwölfzehn), Cafés und Theater (Theater der Altstadt, Rosenau).

Teuer

  • Es gibt viele Clubs in der Stadtmitte und in der näheren Umgebung (M1, Fahrenheit, Perkins Park, ...). Hier kostet der Eintritt ~7 Euro, bei einzelnen Specialevents oft auch das Doppelte. Man sollte allerdings aufpassen: die Getränke sind astronomisch teuer (Alcopops kosten nicht selten 7 - 8 € pro Flasche), ebenso sollte man relativ früh (19:30 - 20:00Uhr) dort sein, sonst darf man lange anstehen.

INFO zu Bars, Clubs und Discos

Altes Zollamt
Perkins Park
Schocken
Bett
MONO
Rocker 33 (Club)
Zwölfzehn (Rock'n'Roll- und Indie-Bar)


Es gibt auch das Cafe-Mp mit Balkan Live Musik Freitags und Sonntags.Die Preise für ein halbes betragen 4 € doch Alcopops sind relativ teuer mit 6 € für 0,33 Liter.

Kultur[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Oper[Bearbeiten]

Die Staatsoper Stuttgarter gilt als eine der besten in Europa. Das Opernhaus befindet sich im Oberen Schlossgarten, schräg hinter dem Alten Schloss, am Eckensee. Das Staatstheater Stuttgart (inklusive der Staatsoper) ist das größte Drei-Sparten-Theater für Oper, Schauspiel und Ballett in Europa.

Ballett[Bearbeiten]

Das ausgezeichnete Stuttgarter Ballett befindet sich ebenfalls im Oberen Schlossgarten.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Stuttgart hat einen der schwierigsten Wohnungsmärkte in ganz Deutschland. Viele Leute, die in Stuttgart arbeiten oder studieren, sind zum Einpendeln gefunden, da die Mieten in Stuttgart teuer sind und Wohnraum sehr knapp. Für jemanden, der einen Umzug langfristig planen kann, empfiehlt sich die Mitgliedschaft in einer Wohnungsbaugenossenschaft. Ansonsten sollte man versuchen, flexibel zu sein und viel Zeit und Geduld für die Suche einplanen. Eine deutsche Eigenart ist in Schwaben besonders ausgeprägt: Die Kehrwoche. Wer in einem Mehrfamilienhaus mit der Kehrwoche dran ist, zeichnet verantwortlich für Sauberkeit von Treppenhaus, Hauseingangsbereich, Keller und eventuell sogar die Mülltonnen. Dies wird in und um Stuttgart ernster genommen als beispielsweise in Norddeutschland.

Günstig

  • Jugendgästehaus Stuttgart, Richard-Wagner-Straße 2 - Übernachtung mit Frühstück ab €16, einfach und sauber, großer Garten mit Ausblick auf Stuttgart. (keine Mitgliedschaft)
  • ALEX 30 Hostel, Alexanderstrasse 30 - Übernachtung ab €19, einfach und sauber, großer Garten mit Ausblick auf Stuttgart. (keine Mitgliedschaft)
  • Jugendherberge Stuttgart, Haußmannstrasse 27 - Übernachtung mit Frühstück ab €20,30. (Nur für Mitglieder des Hosteling International / Deutschen Jugendherbergswerk!)

Mittel

Gehoben

  • Le Meridien Stuttgart, Willy-Brandt-Straße 30. Übernachtung €138, modernes Hotel im Stadtzentrum mit 291 Zimmer und Suiten, französischem Restaurant und Bar. Außerdem gibt es einen Wellness- und Fitnessbereich.
  • Der Zauberlehrling, Rosenstr. 38. Tel: 0711 2377770 Übernachtung von €125, Design-Hotel im Stadtzentrum mit 17 Zimmern und Suiten, Kochschule, Restaurant und Meeting-Raum. Ca. 5 Gehminuten vom Schloss- und Rathausplatz entfernt. Jedes Zimmer ist in einem anderen Stil eingerichtet. Das Hotel ist in zwei Gebäude aufgeteilt, kein Aufzug (3 Stockwerke) dafür nettes und hilfsbereites Personal. Tiefgarage vorhanden.

Sport[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es viele Grünflächen, z.B. im Schlosspark, der parallel (südlich) zur Königstraße verläuft, im Stadtpark östlich des Stadtzentrums, der sich zwischen dem östlichen Ende der Königstraße (Nähe Hauptbahnhof) und Bad Cannstatt befindet. Zudem bieten der Rosensteinpark, die Gegend am Killesberg, der Kräherwald, der Botnanger Wald und die Gegend um das Schloss Solitude (mit einigen kleineren Seen wie dem Bärensee) Möglichkeiten zu sportiven Aktivitäten wie Jogging oder auch nur Spaziergängen.

Die beiden bekanntesten Fußballvereine der Stadt sind der Bundesligist VfB Stuttgart und der Regionalligist SV Stuttgarter Kickers. Während die Mannschaft des VfB, die oft als "die Roten" bezeichnet wird, ihre Heimspiele in Bad Cannstatt (Mercedesstraße) in der Mercedes-Benz Arena, in dem auch Spiele der Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006 stattfanden, austrägt, spielen die "Blauen" von den Kickers unterm Fernsehturm im GAZi-Stadion (früher Waldaustadion) in Stuttgart-Degerloch.

Hochschulen[Bearbeiten]

Stuttgart ist keine klassische Studentenstadt, bietet aber viele Möglichkeiten einer akademischen Ausbildung:

Neben zwei Universitäten, der Uni Stuttgart (einige Gebäude im Zentrum und einige in S-Vaihingen) und der Uni Hohenheim, die sich im südlichen Stadtteil Hohenheim befindet, gibt es die HdM (Hochschule der Medien) in S-Vaihingen, die Akademie der bildenden Künste am Killesberg, die Musikhochschule südlich des Stadzentrums, die Hochschule für Technik, das Stuttgart Institute for Management and Technology (SIMT), eine Duale Hochschule (früher Berufsakademie) und einige Max-Planck- und Fraunhofer-Institute.

Arbeiten[Bearbeiten]

Stellenangebote

  1. Jobs an der Uni in Stuttgart
  2. bei der Agentur für Arbeit in Stuttgart
  3. über das Internet Stellenangebote in Stuttgart bei JobScout24
  4. über das Internet Jobs in Stuttgart bei Jobs.de
  5. Stellenangebote in Stuttgart und Umgebung

Sicherheit[Bearbeiten]

Stuttgart ist eine sehr sichere Stadt. Stuttgart hat den zweithöchsten Ausländeranteil, aber die niedrigste Kriminalitätsrate sowie die niedrigste Arbeitslosenrate junger Migranten aller großen Städte in Deutschland. Trotzdem sollte man den Schlosspark, die Klett-Passage sowie den sozialen Brennpunkt Hallschlag (Bad Cannstatt) in der Nacht meiden.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

In Bad Cannstatt gibt es 19 Mineralquellen, das ist das zweitgrößte Mineralwasseraufkommen in Europa. Das Mineralwasser wurde schon von den Römern entdeckt und genutzt. Insgesamt gibt es drei Mineralbäder. Das Leuze, Mineralbad Berg und das Thermalbad am Kurpark. Diese Bäder laden alle zum Kuren und Entspannen ein. Auch gibt es zahlreiche Quellen, an denen man frisches Mineralwasser "zapfen" kann.

Klarkommen[Bearbeiten]

Viele Stuttgarter sind recht aufgeschlossen gegenüber Touristen.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die wichtigsten Sätze, die für Stuttgart typisch sind: Oi Halbe bidde - Ein 0,5l Bier bitte
Oi Halbe ham se it - Ein 0,5l Bier bitte
Derft I mol eiarn Fahrschei säh - Dürfte ich mal ihren Fahrschein sehen.
Heb des amol - Halte das mal fest
Heilandzack! - Verdammte Scheiße!

Internetcafés:

  • Yorma's Imbiss und Café im Hauptbahnhof Nähe Gleis 3/4 und am Eingangsbereich zur unterirdischen Stadtbahnstation von der Königstr. kommend. Die dort erhältlichen Web-Minuten-Gutscheine können in jeder Yorma's-Filiale weiterverwendet werden.[2]
  • In der Stadtbücherei-Hauptstelle am Mailänder Platz 1 besteht kostenloser Internet-Zugang mit Voranmeldung. Es gibt auch Rechner ohne Voranmeldung für Kurzrecherchen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

  • nach Ludwigsburg - ca. 15 km (Linie S4 oder S5) - mittelgroße Kreisstadt mit mehreren Schlössern, großem Barockpark, Oper, ...
  • nach Esslingen - ca. 20 km (Linie S1) - kleine Kreisstadt mit sehenswerter Altstadt (Fachwerkhäuser, Reste der Verteidigungsanlage)
  • nach Sindelfingen - ca. 20 km - hübscher kleiner Fachwerk-Kern, Parkanlagen
  • nach Böblingen - ca. 25 km (Linie S1) - hübscher kleiner Altstadtkern, sonst haupts. Pendlerwohnstadt
  • nach Eberdingen - ca. 30 km - hüsche Kleinstadt im Strohgäu / Heckgäu mit vielen Wanderwegen und einem Keltenmuseum
  • nach Nürtingen - ca. 30 km. Nürtingen ist viel mehr als die Stadt der "drei H's" - Hölderlin, Härtling und Harald Schmidt. Fachwerkhäuser, Barockgebäude und eine schmucke Altstadt.
  • nach Weil der Stadt - ca. 30 km (Endhalt S6) - kleine Fachwerkstadt mit gut erhaltenen Stadtmauern
  • nach Tübingen - ca. 40 km - alte Studentenstadt, viele schöne Häuser, idyllischer junger Neckar (Fluss), Kloster Bebenhausen und Naturpark Schönbuch
  • nach Heilbronn - ca. 50 km
  • nach Schwäbisch Gmünd - ca. 50 km
  • nach Pforzheim - ca. 50 km - Eine Großstadt, mit vielen Diskotheken
  • nach Aalen - ca. 80 km - Schöne Altstadt, Besucherbergwerk und Limesmuseum
  • nach Rottweil - ca. 80 km - Älteste Stadt des Landes Baden-Württemberg
  • nach Karlsruhe - ca. 80 km - Einkaufsstadt, dominiert von großem Schloss, einige weitere schöne Gebäude
  • nach Ulm - ca. 90 km - höchster Kirchturm der Welt, viele schöne Fachwerkhäuser, idyllische Lage an der Donau
  • nach Heidelberg - ca. 120 km - Studentenstadt mit schönen Häusern, Touristenmagnet ist die große Schlossruine mit riesigem Weinfass, Aussichtsberge,
  • nach Augsburg - ca 160 km
  • nach Freiburg - ca. 200 km - alte Studentenstadt, nette kleine Altstadt mit Stadttoren, Start für Ausflüge in den Schwarzwald

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