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Stockholm

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Schweden : Svealand : Stockholm
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Stockholm ist die Hauptstadt von Schweden und hat rund 850.000 Einwohner. Damit ist die geschichtsträchtige Stadt die größte in Schweden vor Göteborg und Malmö. Im Großraum Stockholm leben etwa 2,1 Mio. Menschen, womit er der größte Ballungsraum Skandinaviens ist. Sie liegt am Ausfluss des Sees Mälaren in die Ostsee, die dort einen insel- und schärenreichen Meerbusen bildet.

Blick auf Stockholm vom Skinnarviksparken aus

Stadtteile[Bearbeiten]

Karte

Stockholm bedeckt eine Fläche von 187 km² und ist in 117 Stadtteile untergliedert. Diese können in 17 größere Gebiete zusammengefasst werden, wie auf der Karte rechts dargestellt ist:

Hintergrund[Bearbeiten]

Königliche Garde bei einer Parade

Stockholm ist Residenz des Königspaares, Sitz einer Universität und mehrerer Hochschulen. In Stockholm befindet sich der Sitz der evangelischen und katholischen Kirche Schwedens. Im Stadtgebiet liegen 14 Inseln, die durch 53 Brücken verbunden sind. Die Innenstadt unterteilt sich in die Stadtteile Gamla Stan, Kungsholmen, Norrmalm, Södermalm und Östermalm.

Stockholm ist im Sommer, wenn viele Einheimische die Stadt verlassen und zu ihren Ferienhäusern reisen, ein ausgesprochener Touristenmagnet. Busgruppen aus diversen Nationen bevölkern die Stadt dann ebenso wie Rucksacktouristen auf dem Weg zum Nordkap.

Es wirkt nicht übertrieben wenn man behauptet, Stockholm sei eine der schönsten Städte der Welt: Altstadthäuser, unzählige Cafés, Eisdielen, gepflegte Parkanlagen, das Meer, viel Sonne, umgeben von tausenden Schäreninseln. Im Sommer geht zudem die Sonne kaum mehr unter.

Eine besonders treffende Beschreibung der Stadt lieferte Kurt Tucholsky in seiner Novelle Schloss Gripsholm. Dort behandelte er das Thema Stockholm kurz und knapp mit den Worten „Stockholm ist schön. Städte am Wasser sind immer schön“.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Im Großraum Stockholm gibt es drei internationale Verkehrsflughäfen:

Flughafen Stockholm-Arlanda (ARN)[Bearbeiten]

Arlanda ist der größte und wichtigste internationale Flughafen der schwedischen Hauptstadt und dient unter anderem als Drehkreuz der SAS Scandinavian Airlines. Er liegt etwa 35 km nördlich der Innenstadt.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Stockholm-Arlanda aus dem deutschsprachigen Raum an:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel
  • Austrian Airlines aus Wien
  • Germanwings aus Köln/Bonn
  • Lufthansa aus Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München
  • Niki aus Wien
  • Norwegian Air Shuttle aus München und Kopenhagen
  • Ryanair aus Memmingen und Weeze (landet in Skavsta südlich von Stockholm)
  • SAS Scandinavian Airlines aus Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Zürich
  • Swiss aus Zürich

Da das Flughafengebäude sehr weitläufig ist, sollte man vorher wissen von welchem Terminal der Flieger abhebt. Flüge von Lufthansa, SAS, Austrian Airlines und Swiss werden am neuen Terminal 5 abgefertigt. Flüge von Air Berlin, Niki, Air France und KLM am älteren Terminal 2.

Verkehrsanbindung
  • Die Busfahrt mit Flygbussarna nach Stockholm (Endstation ist T-Centralen/Hauptbahnhof) dauert knapp 45 Minuten und gestaltet sich problemlos - selbst zu späterer Stunde verkehren die Busse noch im 15 Minuten Takt. Tickets gibt es an Schaltern (ebenfalls auch noch zu späterer Stunde) in der Terminalhalle, wie auch vor dem Flughafengebäude (teilweise jedoch nur an Automaten). (Hin- und Rückfahrt: 215 SEK; Einzelfahrt: 119 SEK, ermäßigt 150/79 SEK; Wer im Internet die Tickets bucht hat einen deutlichen Preisvorteil, so kostet die Einzelfahrt dort nur 105 SEK). Wer den Bus bereits vor der Endstation verlassen muss, sollte zu Beginn der Fahrt ggf. Kontakt zum Fahrer suchen, da der Haltewunsch per Knopfdruck mitgeteilt werden muss und die Stops nur auf Schwedisch ausgerufen werden (keine Anzeige).
  • Die günstigste, aber auch längste Variante ist die Fahrt mit den SL- Bussen außerhalb der Terminalgebäude, wobei sich vor jedem Terminalgebäude eine Haltestelle befindet. Linie 583 fährt etwa im 15- Minutentakt Richtung Märsta Station, von dortaus den Regionalzug (schwedisch: Pendeltåg) Richtung Stockholm C/ Södertälje C nehmen. Die Fahrt dauert insgesamt etwa 60 Minuten, ist dafür aber mit den Zeitkarten (Travelcards/Stockholm Card) der SL möglich und verursacht somit keine zusätzlichen Kosten.
  • Eine weitere Möglichkeit ist der SweBus, der stündlich ebenfalls von T-Centralen abfährt und 89 SEK (August 2012) kostet. Der Bus war auf die Minute püntlich und braucht ca. 35-40 Minuten. Man reist sehr komfortabel, der Bus hat sogar eine Toilette und kostenloses WLAN. Fahrscheine am Automat, in Kiosken oder online.
  • Eine weitere Möglichkeit (etwa im 30 Minuten Takt) ist der UL (Upptåget) Zug von Arlanda C (unter Sky City, zwischen Terminal 5 und 4) bis Upplands Väsby (ca. 7 Min.) und dann umsteigen in den SL Zug (Stockholm Transport) bis Stockholm Central Station (ca. 27 Min.) Diese Variante kostet 110 SEK (Kombiticket inkl. Interchange Taxe) und kann an SL/UL Fahrkartenschalter gekauft werden (Gültigkeit des Tickets: 2 Stunden).
  • Wer nicht so auf den Geldbeutel schauen muss und schnell im Stadtzentrum sein will nimmt den Schnellzug Arlanda Express. Die Fahrt zum Hauptbahnhof dauert 20 Minuten, der einfache Weg kostet 260 Kronen, die Hin- und Rückfahrt 490 SEK pro Person (Kinder und Jugendliche im Alter zw. 8 und 25 und Studenten zahlen Einfach 130 SEK Hin- und Rückfahrt 260 SEK). Die Fahrscheine sollten nicht beim Schaffner im Zug gekauft werden, da dort noch mal eine Zusatzgebühr von 100 Kronen erhoben wird. Besser ist der Fahrscheinerwerb am Schalter oder Automaten http://www.arlandaexpress.com (in Schwedisch und Englisch).
  • Nimmt man ein Taxi so gelten von Arlanda Festpreise, egal zu welchem Stadtteil man möchte. Die Preise liegen etwa bei 400-450 Kronen. Wer einen Billigflieger gebucht hat sollte beachten, dass der letzte Arlanda-Express um 00:30 Uhr und der erste erst wieder um 04:30 Uhr von T-Centralen abfährt, wodurch es möglicherweise riskant wird, Flüge vor 06:30 Uhr erreichen zu wollen.

Flughafen Stockholm-Skavsta / Nyköping (NYO)[Bearbeiten]

Der Flughafen Stockholm-Skavsta liegt etwa 100 km südwestlich Stockholms bei Nyköping und wird in erster Linie von Billigfluggesellschaften genutzt.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Stockholm-Skavsta / Nyköping aus dem deutschsprachigen Raum an:

  • Ryanair aus Berlin-Schönefeld, Weeze, Bremen, Frankfurt-Hahn, Karlsruhe/Baden-Baden, Lübeck und Memmingen
Verkehrsanbindung

Die Busfahrt mit Flygbussarna nach Stockholm T-Centralen dauert etwa 80 Min. und gestaltet sich problemlos direkt nach Ankunft der Flüge. Tickets gibts sowohl in der Gepäckausgabe, wie auch vor dem Flughafengebäude. (Hin- und Rückfahrt: 249 SEK, Einzelfahrt: 150 SEK).

Flughafen Stockholm-Bromma (BMA)[Bearbeiten]

Direkt im gleichnamigen Stadtteil von Stockholm gelegen, hat Bromma für den internationalen öffentlichen Flugverkehr bis auf einzelne Verbindungen (z.B. nach Brüssel) kaum noch Bedeutung. Es bestehen derzeit auch keine Verbindungen in den deutschsprachigen Raum. Im innerschwedischen Flugverkehr starten hier vor allem die Flüge von Malmö Aviation und Golden Air.

Verkehrsanbindung

Die Busfahrt mit Flygbussarna nach Stockholm T-Centralen dauert etwa 20 Min (Einzelfahrt: 69 SEK, Hin- und Rückfahrt: 130 SEK).

Bahn[Bearbeiten]

Als Verkehrsknotenpunkt hat Stockholm Eisenbahnverbindungen zu allen großen Städten in Schweden. Für deutsche Urlauber ist vor allem die Verbindung nach Malmö interessant. Hier verkehren täglich Nachtzüge mit Liege- und Schlafwagen. Außerdem fährt der Schnellzug X2000 am Tage fast stündlich auf dieser Strecke.

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Stockholm ist eine Großstadt und bietet verkehrstechnisch für Autofahrer alle damit verbundenen Vor- und Nachteile. Seit dem 1. August 2007 wird eine Innenstadtmaut, die Trängselskatt, erhoben. Sie kostet je nach Tageszeit zwischen 10 und 20 SEK (ca. 1 - 2 €). Ausgenommen sind Wochenenden, gesetzliche Feiertage und ein täglicher Zeitraum von 18:30 bis 6:29. Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen sind von der Steuer ausgenommen.

Schiff[Bearbeiten]

Neu ist eine Verbindung von Stockholm nach St. Petersburg, die auch bis zu 72h visafreien Aufenthalt in St. Petersburg anbietet St. Peter Line

Mobilität[Bearbeiten]

Günstig für den Touristen sind die angebotenen Travelcards, die 24 Stunden (115 SEK), 72 Stunden (230 SEK) oder 7 Tage (300 SEK) lang für alle Busse und U-Bahnen gelten. Die 72-Stunden- und 7-Tages-Tickets gelten sogar für bestimmte Fährverbindungen. Jugendliche unter 20 Jahren und Senioren über 65 Jahren können in Stockholm zum ermäßigten Tarif fahren (das 7-Tage-Ticket kostet dann zum Beispiel nur 180 SEK). Die Tickets werden auf eine Smartcard ("SL Access Card") geladen. Diese kostet einmalig 20 SEK.

Wer während seines Aufenthaltes in Stockholm auch mehrere Museen besuchen möchte, ist mit der Stockholmkarte womöglich noch besser bedient: mit ihr hat man nicht nur freie Fahrt auf allen U-Bahnen und Bussen, sondern auch freien Eintritt in die meisten Museen (normaler Eintrittspreis je um 60 SEK) sowie Ermäßigungen bei weiteren Dienstleistungen - sie gilt 24 Stunden (450 SEK), 48 Stunden (625 SEK) bzw. 72 Stunden (750 SEK). Mit ihr ist auch die Benutzung der Djurgårdslinje, Stockholms historischer Straßenbahn, die vom Stadtzentrum zu vielen Museen fährt, kostenlos. Bei Onlinebestellung fallen noch 20,00 SEK für Versand an, oder man kann sie vorbestellt im Touristenhaus abholen(Drottninggatan entlang bis zum Kulturhuset --> Gamla Stan, im U-Geschoss zum Eingang U-Bahn, unter dem Kulturhuset).

Das System der Einzeltickets ist in Stockholm relativ kompliziert. Das Stadtgebiet ist in drei Zonen (A, B, C) unterteilt. Es gibt Einzalfahrscheine für eine, zwei oder drei Zonen. Diese können an den Ticket-Automaten gekauft werden. Darüber hinaus gibt es so etwas wie "Streifenkarten" mit denen mehrere Fahrten möglich sind. Allerdings ist das System hierfür relativ komplex und empfiehlt sich daher nicht für Touristen (Eine kurze Zusammenfassung findet sich hier


Bus

Gleisgebundener Nahverkehr (U-Bahn, Vorortbahn, lokale Kleinbahnen)

Bahnhof der Tunnelbana

Stockholms U-Bahn System ist die Tunnelbana. Drei Stammlinien mit verschiedenen Verästelungen decken das Stadtgebiet grobmaschig ab. Zentraler Umsteigepunkt mit angeschlossenem unterirdischen Einkaufszentrum ist T-Centralen, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Dazu kommt der Vorortzug (Pendeltåg) mit 2 Hauptlinien und verschiedene lokale Kleinbahnen (Saltsjöbanan, Roslagsbanan, etc.).

Ein Plan des U-Bahn-Streckennetzes ist auf den Seiten der Stockholmer Nahverkehrsbetriebe "SL" im PDF-Format downloadbar. Zu beachten ist, dass einige Stationen der Tunnelbana wie z.B. Vreten am frühen Abend schließen und erst zu typischen Arbeitszeiten wieder öffnen. Im Stadtzentrum fahren die Hauptlinien jedoch in 15- bis 30-Minuten-Abständen die ganze Nacht hindurch.

Ein weiterer Genuß sind viele Bahnhöfe der U-Bahn selber, die nicht selten ein Gesamtkunstwerk an sich darstellen (z. B. einige der Haltestellen der "Blauen Linie") und im Sommer erfrischend kühl sind.

Geld[Bearbeiten]

Die schwedische Währung ist die Krone und 1 Krone = 100 Öre. Wenn man also als Tourist Geld umtauschen will, wird das durchaus teuer. Nach zahllosen Wechselstuben wie in anderen Städten sucht man in Stockholm vergebens: Sich an eine Bank zu wenden ist Geldverschwendung, so dass man letztlich bei Forex oder Western Union landet. Bei beiden sind die Wechselkurse und Umtauschgebühren annähernd bis vollkommen identisch, so dass man im Grunde keine Wahl hat. Die Wechselrate bedeutet ca. 4,5% Verlust und hinzu kommen etwa 4 Euro Gebühren. Wer also nur 100 Euro umtauschen will, berappt dafür bei beiden rund 8,50 €. Kreditkarten werden so gut wie überall akzeptiert, werden von den Einheimischen auch zur Bezahlung von Kleinstpreisen (z.b. einem Kaffee) benutzt und sind bei weitem das beste, weil einfachste Zahlungsmittel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In den Gassen von Gamla Stan
Stadshuset bei Sonnenuntergang

Die historische Altstadt (Gamla Stan) ist das Herz von Stockholm. An der Westseite des dicht bebauten Viertels liegt die U-Bahn-Station T Gamla Stan. Das Zentrum der Altstadt ist Stortorget, ein Platz, wo der dänische König Christian II. 1520 beim Stockholmer Blutbad 82 Personen köpfen ließ.

Die Riddarholmskyrkan in der Altstadt ist eine wunderschöne mittelalterliche Kirche. Am nördlichen Ende befindet sich die Kirche St. Nikolai (Storkyrkan) aus dem 13. Jahrhundert, die zwischen 1736 und 1743 umgebaut wurde. Weiter südlich befindet sich die deutsche Kirche.

Das königliche Schloss, gebaut zwischen 1697 und 1754, liegt auf der Ostseite der Altstadt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Obwohl letzteres im Stadtzentrum liegt, lebt die königliche Familie im Schloss Drottningholm auf der Insel Lovö am Rande der Stadt. Es ist mit Öffentlichen Verkehrsmitteln etwa eine Stunde vom Zentrum entfernt.

Unter diesem Stichwort ist der Reichstag in der Altstadt hervorzuheben. Hinzu kommt das Stadshuset mit seinem begehbaren, 105m hohe Turm und dem Blauen Saal, der übrigens nicht blau ist, und wo jedes Jahr am 10. Dezember das Nobelpreisbankett stattfindet. Die Nobelpreise werden zuvor im Konserthuset verliehen. Ebenso lohnenswert ist ein Besuch des 155 Meter hohen Kaknästurm, von dem man einen schönen Blick über Stockholm hat.

Sehenswert ist ferner das Wrack des Schiffes "Vasa" im eigens dafür errichteten Museum und das nahe gelegene Nordisches Museum, das in schönem Bau Schwedens Kulturgeschichte auf eigenwillige Weise näher bringt. Nahe liegt das Freilichtmuseum "Skansen" mit Gehegen mit typisch schwedischen Tieren wie Elchen, Rentieren, Wölfen und Luchsen.

Skinnarviksparken (Södermalm, U-Bahn Zinkensdamm) ist ein kleiner Park um einen Sendemast herum. Über einen Weg mit zahlreichen Stufen erreicht man die Anhöhe und es eröffnet sich ein fantastischer Blick auf die am gegenüberliegen Ufer liegende Stadt.

Katarinahissen Alter Aufzug am Verkehrsknotenpunkt Slussen. Von hier hat man einen schönen Blick über die Stadt. Von hier ist das Stadshuset, die Gamla Stan und die Halbinsel Djurgården zu sehen. Der Fahrstuhl selbst wurde 2011 stillgelegt, doch der Aussichtspunkt kann noch vom höher gelegenen Eingang im Stadtteil Södermalm erreicht werden.


Das besondere Erlebnis[Bearbeiten]

Das besondere Erlebnis zur Vorweihnachtszeit ist dasLucia-Fest in dem schönen mittelalterlichen St. Nikolai (Storkyrkan). Das Luciafest ist ein auf ein Heiligenfest zur Wintersonnenwende zurückzuführender Brauch, der vor allem in Schweden verbreitet ist. Das Fest fällt auf die Nacht vom 13. Dezember auf den 14. Dezember, denn vor der vor der Gregorianischen Kalenderreform war dies der Abend des kürzesten Tages eines Jahres. Dem in den christlichen Kirchen Skandinaviens mit dem Gedenktag der Heiligen Lucia begangen wurde. Zum Lucia-Fest trägt ein Mädchen ein weißes Gewand, ein rotes Band um die Taille und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf. Ihr folgen weitere Mädchen (tärnor), die Kerzen in den Händen halten, sowie manchmal auch Sternenknaben (stjärngossar), in einer regelrechten Prozession und singen dazu das Lucia- Lied. Das ganze ist sehr stimmungsvoll und romantisch.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Empfehlenswert sind Ausflüge in das Schärengebiet vor Stockholm, die mittels Fähren gut erreichbar sind oder auch diverse Sight-seeing Touren per Bus oder auch Boote. Die wichtigsten Fährgesellschaften sind Waxholmsbolaget und Strömma Kanalbolaget

Am Abend bei Einbruch der Dunkelheit ist es einmalig, entlang des Skeppsbron oder in Richtung Strömkajen zu den Inseln Skepps– oder Kastellsholmen entlang zu schlendern, die Lichter der Stadt genießend.

Kino

Wer die englische Sprache beherrscht, braucht in Stockholm nicht auf den neuesten Hollywoodstreifen verzichten, da die Filme nicht synchronisiert werden, sondern in Orginalsprache mit schwedischen Untertiteln gezeigt werden. Einzige Ausnahme sind Kinderfilme, die am Zusatz „alla talar svenska“ (Alle sprechen Schwedisch) erkennbar sind. Eine Karte kostet etwa 90 Kronen.

Skyview Ericsson Globe, U-Bahnstation Globen, die grüne Linie T19. Der Globen ist das derzeit größte Kuppelgebäude der Welt und wird als Stadion für Sport und sonstige Events genutzt. An der Außenseite gibt es die Möglichkeit mit zwei Gondeln bis zum höchsten Punkt der Kuppel des Globen zu fahren, dies ist der sogenannte Skyview. Man kann eine tolle Aussicht über die ganze Stadt genießen. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet für einen Erwachsenen 130 SEK. Tickets können im Internet bestellt und bezahlt werden, es gibt Sonderarrangements die man auf der Homepage der Stockholm Globe Arena findet.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Sergels Torg ist der zentrale Ausgangspunkt für eine ausgedehnte Shopping-Tour - den Auftakt könnte eine kleine Stärkung im Panorama-Café des Kulturhuset direkt am Sergels Torg machen. Anschließend besuchen Sie dann...

  • Drottninggatan - Die zentrale Fußgängerzone, gesäumt von vielen Geschäften, Café, Restaurants und Take Aways. Sie beginnt im Zentrum und führt direkt in die Altstadt.
  • Einkaufszentren
  • SoFo - SoFo heißt "South of Folkungagatan" und ist ein Netz aus kleineren Straßen auf Söder. Hier gibt es vor allem kleinere, alternative Läden von jungen Designern aus Schweden und anderen skandinavischen Ländern, schwedisches Textil, Plattenläden und auch günstiges Second Hand ist zu finden, vor allem in den Läden der Stadsmission. Zur Stärkung wie immer kleine Cafés zwischendurch, auch weniger touristenüberflutet.
  • Interessante Läden
    • Tomtar och Troll, Österlånggatan 45 - Kleiner Laden mitten im Gamla Stan mit süßen handgemachten Trollen in allen Größen.
    • Sirlig, kleiner, einmalig hübscher Einrichtungsladen in der Tyska Brinken 22 auf Gamla Stan, schräg gegenüber der Deutschen Kirche (Tyska Kirkan). Es gibt schwedische Wohnaccessoires, von Schmuck bis zu vereinzelten Kleidungsstücken, Möbel oder auch Kleinigkeiten für Garten und Balkon.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Angebot an Restaurants, Bistros und Kneipen ist in Stockholm unüberschaubar. Für jeden Geschmack wird sich reichlich finden, in allen Preisklassen und in allen Stufen der 'Noblesse'. Eine kleine Ideensammlung mit immerhin 200 Lokalitäten und Angaben zum Preisniveau findet sich hier.Zu schwedischen Spezialitäten vgl. Schwedische Küche

  • Gamla Stan
    • Nilssons Restaurang, Stortorget 22 - Kleines gemütliches Restaurant im Bistrostil. Leckere hausgemachte Köttbullar.
    • La Cantina, Stortorget 16 - Italienisches Restaurant mit leckerem Essen. Mittleres Preisniveau.
  • City
    • Kungshallen, Hötorget - Viele verschiedene Theken mit 15 verschiedenen Restaurants. Ziemlich günstig (50-85 SEK = 6-10 €).

Am St. Eriksplan und nördlich davon gibt es viele kleinere Restaurants.

  • Östermalm
    • Die Ur-Form eines gemütlichen Cafés findet sich im Sturekatten, sehr verwinkelt und eingerichtet wie Großmutters Wohnzimmer und am Wochenende auch über zwei Etagen geöffnet - Riddargatan 4, Station T Östermalstorget.
  • Södermalm. Viele kleine nette Restaurants und Bars fernab der Touristenwege.
    • Echt schwedisch isst man im Blå Dörren, z.B. Elch-Köttbullar oder Hering, sonntags mit Extra-Karte im Preisniveau 125 SEK bis 180 SEK. Reservieren ist telefonisch möglich und auf jeden Fall anzuraten! - Södermalmstorg 6, T Slussen.
    • Hermans Trädgårdscafé Rein vegetarisches Restaurant/Café mit großem, leckerem Buffet (Menüwahl von ca. 130 SEK bis 150 SEK) und Tee oder Kaffee und/oder Kuchen im Preis inklusive. Im Sommer von der Terrasse aus hervorragender Blick auf Djurgårdens Grönalund, Gamla Stan und den Hafen - Fjällgatan 23 A, T Slussen

Unbedingt probieren sollte man eine Tunnbrödsrulle - die schwedische Antwort auf die türkische Dönertasche: ein bis zwei Würste nach Wahl, bestrichen mit Senf und Ketchup, angereichert mit Kartoffelpüree, eingerollt in dünnes Fladenbrot und bisweilen noch garniert mit Gurkenscheiben und weiteren Zutaten - erhältlich im Straßenverkauf. Auch die Zimtschnecke, schwedisch Kanelbulle, ist ein Muss. Für ca. 10 SEK gibt es sie frisch aus dem Ofen in einem der zahlreichen "Pressbyran", den Kiosken in der Tunnelbana oder natürlich auch in den zahlreichen Cafés. Wer es dekandent mag, nimmt die Prinsesstarta, Prinzessinnentorte, ein grüner Hügel aus Sahne und Marzipan.

Für den Sonntagmorgen Brunch eignet sich in jedem Fall das Kafé Kompott, Karlbergsvägen 52. Hier gibt's für 124 Kronen ein gutes Büffet einschließlich Kaffee und Tee.

Ausgehen[Bearbeiten]

Allgemein lässt sich sagen, dass Essen gehen in Stockholm recht teuer ist. Es gibt aber in ausreichenden Maße überall auch Imbisse, wenn man den Geldbeutel schonen möchte. In vielen Stockholmer Gaststätten gibt es, genau wie im übrigen Schweden, an den Arbeitstagen „dagens rätt“. Das ist eine begrenzte Auswahl an Mittagsgerichten die meist zwischen 11 Uhr und 14 Uhr zu Preisen zwischen 50 und 75 Kronen angeboten wird. Im Preis enthalten sind weiterhin ein alkoholfreies Getränk oder Leichtbier, ein Teller vom Salatbuffet und eine Tasse Kaffee.

Zum abendlichen Ausgehen empfiehlt sich ein Besuch von Södermalm (ab T Slussen), das ein bisschen als Szeneviertel gilt. Das Leben spielt sich hier vor allem auf Medborgarplatsen und dessen Seitenstraßen ab. Wenn gegen 3 Uhr die meisten Lokale schließen, sind viele Betrunkene unterwegs. In Södermalm bewegen sich die ansonsten sehr teuren Preise für alkoholische Getränke meist zwischen 40 und 60 SEK, ein Glas Wein kostet ca. 55 SEK (ca. 6 bis 7 Euro), was noch gutes Mittelmaß ist. Cocktails und andere Mixgetränke entsprechend teurer, ca. 75 bis 100 SEK.

Im Gegensatz zu deutschen Gewohnheiten, in Bars mit Bargeld zu bezahlen, ist es in den Stockholmer Bars durchaus üblich, ein Glas Wein oder Bier mit Kreditkarte zu bezahlen. Sehr praktisch! Bei der Abrechnung mit Kreditkarten in Geschäften ist es üblich, seine persönliche PIN-Nummer zu benutzen; natürlich kann man, wie auch in Deutschland, per Unterschrift zu autorisieren. Häufig wird bei Kreditkartenzahlungen der Personalausweis verlangt, um das Geburtsdatum zu bestätigen.

Sowohl zum Ausgehen als auch zum Shoppen ist das so genannte SoFo - South of Folkungagatan - sehr geeignet. Rund um die Skånegatan finden sich Bars und Kneipen, z.B. die angesagte PetSoundsBar, wo auch kleinere Konzerte stattfinden. Erreichbar vor allem über T Medborgaplatsen. "SoFo" wird von den Schweden gern mit den Bar- und Ausgehvierteln Mitte und Prenzlauer Berg in Berlin verglichen.

  • Debaser Slussen - Debaser Medis, erste Adresse für Live-Konzerte bekannter und weniger bekannter schwedischer und internationaler Bands. Danach bis 3 Uhr Tanzen. Eintritt kostet 100 SEK, vor allem im Debaser Slussen am Wochenende lange Schlange, am besten ein bisschen früher kommen.

Als weiteres Szeneviertel hat sich in den letzten Jahren Vasastaden etabliert. Hier sind vor allem die Bars, Kneipen und Restaurants um Odenplan und Rörstrandsgatan von Interesse.

Hochpreisig geht es auf Östermalm zu. Die wichtigesten Läden finden sich am Stureplan. Aber auch Berns Salonger am Nybroplan und Café Opera am Kungsträdgården sind beliebte Hotspots der Reichen und Schönen.


  • Spybar, Birger Jarlsgatan 20 - Eine kleine Bar im ersten Stock eines Eckhauses am Stureplan. Gehobenes Publikum und Preise. Auch die Töchter des Königshauses sollen hier hin und wieder einkehren.


Schwul/Lesbisch

Stockholm ist wie ganz Schweden sehr liberal. Als Schwuler und als Lesbe kann man sich hier frei und ungezwungen bewegen. Lediglich gegenüber Betrunkenen sollte man vorsichtig sein.

Folgende gastronomische Einrichtungen sind von besonderem Interesse. Die Cafés sind zu empfehlen.

  • Cafés
    • Populära Sibirien, Roslagsgatan 9 - Kleines Café mit kleinen Snacks. Sehr nette Bedienung.
    • Mälarpaviljongen, Norr Mälarstrand 64, direkt am und über dem Wasser - Tolles Café/Restaurant mit sehr schönem Blick übers Wasser auf Stockholm. Im Winter nur am Wochenende geöffnet. Nächste U-Bahn Fridhemsplan.
    • Chokladkoppen, Stortorget 18 - Kleines Café mitten in der Stockholmer Altstadt. Sehr leckere Torten und Obstpajs. Leider auch sehr viele Touristen.
    • Café Muren, Västerlånggatan 19 - Kleines, gemütliches Café. Nicht so viel Auswahl wie im Chokladkoppen. Ebenfalls zu viele Touristen.
  • Bars/Restaurants
    • Mandus Bar & Kök, Österlånggatan 7, ganz in der Nähe des Schlosses - Kleines Restaurant mit gewagt, kitschiger Einrichtung. Nette Stimmung.
    • Torget, Mälartorget 13, direkt am Ausgang aus der U-Bahn-Haltestelle Gamla Stan - Schick-kitschige Bar mit Speisenangebot. Täglich unterschiedliche Musik, am Wochenende auch Party.
    • O'Connell's Irish Pub- Stora Nygatan 21- Eine nette, freundliche Bar in Gamla Stan. Gute Whisky- und Bierauswahl mit der Musik vom Donnerstag bis Samstag. Der ganze Sport wird in großen Fernsehen gezeigt, und es gibt eine Keller-Bar von 400 Jahren alt.
  • Clubs
    • Bysis Klubb, Hornsgatan 82 [U-Bahn: Zinkensdamm, Mariatorget], Fr 20:00 – 02:00
    • Club Pigalle, Järntorgsgatan 5 [U-Bahn: Gamla Stan], Mi-Sa 18:00 – 03:00; So (Brunch) 13:00 – 23:00
    • Coco Loco @ Mango, Sveavägen 36 [U-Bahn: Hötorget], Fr 22:00 – 03:00
    • G – The Electric Gay Ballroom @ Kolingsborg, Slussen, Gula Gången [U-Bahn: Slussen], Fr 22:00 – 03:00, Eintritt: 80 SEK
    • Lino Club, Södra Riddarholmshamnen 19 [U-Bahn: Gamla Stan], Sa 22:00 – 03:00
    • Alle die auch gern unter Woche Party in gehobener Atmosphäre machen, kommen im Laroy mit Sicherheit auf ihre Kosten (Eintritt: 120 Kronen).

Jährlich findet Anfang August Stockholm Pride statt, was einem deutschen CSD entspricht. Hierzu wird im Tantolunden auf Södermalm der sogenannte Pride Park erichtet.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig

Eine preiswerte, praktische und verlässliche Hotelbuchung bieten insbesondere die beiden Internetseiten von Stockholmtown und Stockholm à la Carte. Bei beiden Internet-Buchungssysteme werden z. B. für Wochenenden teilweise Zimmer bis zur Hälfte der üblichen Preise angeboten. Besonders praktisch ist, dass bei beiden Systemen noch bis einen Tag vor Anreise eine kostenfreie Stornierung der Reservierung möglich ist. Bei Buchungen über die Seite der "Stockholm à la Carte" ist zusätzlich noch die Stockholmkarte im Preis enthalten. Hiermit können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel in Stockholm genutzt, sowie eine Vielzahl von Museen besucht werden.

Stockholm hat drei Jugendherbergen (vandrarhem). Die zentralste liegt auf der Insel Skeppsholmen in der Nähe der Altstadt. In der Hauptsaison ist eine Vorbuchung empfehlenswert. Die anderen beiden Jugendherbergen liegen bei der U-Bahn-Station Zinkensdamm bzw. auf der Insel Långholmen. Eine weitere Jugendherberge heißt Fridhemsplan in der Sankt Eriksgatan 20. Trotz ausgebuchten Hauses war eines der Badezimmer immer frei und sauber. Eine besonders günstige Unterkunft ist das Motel Formula 1 bei der U-Bahn-Station Telfonplan. Die Übernachtung im Doppelzimmer mit möglicher Aufbettung kostet hier zurzeit 320 Kronen (etwa 35 Euro). Dafür muss man die ungünstige Lage direkt an der Autobahn und eine Fahrzeit in die Innenstadt von ca. 30 Minuten in kauf nehmen.

Es gibt diverse Hostels bzw. Backpacker-Unterkünfte, z.B. http://www.hostelbedandbreakfast.com/ (sympathisch + sauber, ab 260SEK).

Mittel

  • Mälardrottningen Hotel***, Riddarholmen, 111 28 Stockholm - Die berühmte Yacht der 20er Jahre Millionärin Barbara Hutton hat im Hafen der Stockholmer Altstadt festgemacht - und dient jetzt als Hotel. Der Blick über die Wasserwege Stockholms ist spektakulär und all die Sehenswürdigkeiten der Altstadt sowie die Haupt-Einkaufsgegend der Innenstadt sind bequem zu Fuß zu erreichen. Gute Parkmöglichkeiten. Die meisten der Kabinen sind Einzelzimmer mit einem Extra Etagenbett.
  • Lord Nelson Hotel***, Västerlånggatan 22, 111 29 Stockholm - Nur fünf Meter ist das Lord Nelson breit - das dürfte schwedischer Hotelrekord sein. Von den Maßen auf die Qualität zu schließen, wäre jedoch völlig verfehlt. Im Gegenteil, der Standard ist sogar recht hoch, und die 31 Zimmer (davon 22 Einzelzimmer) sind zwar klein, aber ausgesprochen gemütlich. Das liegt vor allem an ihrem maritimen Flair. Überhaupt erinnert vieles in dem hübschen Jugendstilhaus an ein Schiff, sogar die Stockwerke heißen hier ”Deck”. Allerdings müssen die Gäste - viele Geschäftsreisende - niemals befürchten, seekrank zu werden. Und wenn man aus dem Fenster hinaus - oder von der Dachterrasse herabschaut, blickt man nicht auf das wogende Meer, sondern auf die belebteste Gasse der Stockholmer Altstadt.
  • Best Western Hotel Terminus***, Vasagatan 20, 101 25 Stockholm - Das Terminus gegenüber vom Hauptbahnhof und dem City Air Terminal wird von der Familie des Besitzers geführt. Die Altstadt, Restaurants, Shopping, Vergnügungs- und Regierungsviertel liegen rundum in kurzer Distanz. Die U-Bahn Station liegt unter dem Gebäude. Von der U-Bahn ist nichts zu hören und die Umgebung des Hauptbahnhofs ist nicht mit derer anderer Haupt- und Großstädte zu vergleichen! Wer Wert auf eine gepflegte und zentrale Unterkunft zu moderatem Preis legt, ist hier genau richtig.

Gehoben

  • Nordic Sea Hotel****, Vasaplan 7, City - Unmittelbar am Hauptbahnhof und damit ideal zentral entpuppt sich dieses Vier-Sterne-Hotel mit dem sehr schönen Innendesign als Mogelpackung. In Wirklichkeit handelt es sich wohl mehr um ein Drei-Sterne Budget-Hotel, vor allem wenn das Hotel voll ist kommt beim Frühstück Bahnhofsatmosphäre auf und es entbrennt ein Kampf um Essen und Sitzplätze. Die Zimmer sind recht klein. Und, Nichtraucher aufgepasst, Nichtraucherzimmer werden zwar beworben, sind aber nicht garantiert, sodass man durchaus gezwungen ist in einem extrem nach Rauch stinkenden Zimmer unterzukommen. Erwähnenswert noch die bekannte ABSOLUT ICEBAR STOCKHOLM, die sich ebenfalls im Hotel befindet.
  • Radisson blu Royal Park Hotel, Frosundaviksalle 15, Solna - Das Hotel liegt in sehr schöner Umgebung nördlich des Stadtzentrums im Royal Haga Park. Vom Frühstückraum hat man einen schönen Blick auf einen See. Der Flughafen Bus hält ca. 400m vom Hotel entfernt.
  • Hotel Stallmästaregarden****, Norrtull, SE-11347 Stockholm, ein Hotel mit viel Seele, ideal um z.B. ein romantisches Wochenende zu zweit zu verbringen. Am nördlichen Rand von Stockholm (etwas über 2km zum Zentrum) direkt an einem kleinen See gelegen, bietet das familiäre Hotel liebevoll renovierte Zimmer und einen sehr freundlichen Service. Im Hotel befindet sich das Restaurant Stallmästaregarden, in dem man nicht nur hervorragend mittags oder abends essen kann, man bekommt hier auch als Hotelgast ein vorzügliches Frühstücksbuffet.

Camping

  • Bredäng Camping****, Stora Sällskapets Väg, S - 127 31 SKÄRHOLMEN, liegt direkt an der U-Bahn Station Bredäng. Man muss mit der U-Bahn richtung Norsberg fahren. Durch einen eigenen Zugang zum Strand und der Nähe zur U-Bahn ideal für Leute die auch Abends etwas unternehmen wollen und nicht auf das Auto angewiesen sein wollen. Es gibt auf dem Campingplatz ein Restaurant und einen kleinen Shop. Direkt am U-Bahnhof gibt es aber auch einen normalen Supermarkt, der in 3 Geh-Minuten zu erreichen ist. Entgegen Skandinavischer gewohnheiten ist das Duschen mit warmen Wasser kostenlos.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Stockholm ist eine relativ sichere Stadt, selbst die in anderen Metropolen aufdringlich wirkende Bettelei findet hier dezenter statt. An Orten mit hohem Touristenaufkommen wie dem Bahnhof ist allerdings mit der üblichen Kleinkriminalität wie Taschen- und Gepäckdiebstahl zu rechnen.

Klarkommen[Bearbeiten]

Es gibt im Hauptbahnhof im Obergeschoss ein Sidewalk Express Internet-Cafe. Dort kann man für (2008) 11 SEK eine Stunde surfen. Die Coupons gelten an allen Sidewalk Express Stationen. Es gibt in vielen 7eleven kleine Kiosk Terminals an denen die Codes auch gelten. Selbst Länderübergreifend, falls man weiter nach Oslo fährt gelten diese.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die gängigste Sprache ist hier natürlich Schwedisch, allerdings ist es für Touristen nicht notwendig, diese zu erlernen, da Englisch von so gut wie jedem fließend gesprochen wird; die Ausnahmen sind fast immer Immigranten aus Ländern mit geringen Englischkentnissen.

Spricht man die ältere Generation an hat man gute Chancen jemanden zu treffen, der Deutsch spricht. Das Deutsche weist eine recht große Ähnlichkeit zum Schwedischen auf und es ist möglich, jemanden anzutreffen, der langsames Deutsch versteht ohne es zu sprechen. Besonders das Lesen von diversen Schildern gestaltet sich für deutsche Besucher recht problemlos.

Sollte man trotzdem Probleme haben, kann man nahezu jeden auf der Straße um Hilfe bitten.

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