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St. Pierre et Miquelon

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Nordamerika : St. Pierre et Miquelon
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Saint Pierre Miquelon 1.jpg
Lage
France in its region (Saint Pierre and Miquelon special).svg
Flagge
Sb-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Saint-Pierre
Staatsform: Französisches Überseeterritorium (Collectivité territoriale)
Währung: Euro (EUR)
Fläche: 242 km² (schließt acht kleinere Inseln der Saint Pierre und der Miquelon Inselgruppen mit ein)
Bevölkerung: 6314 (Juli 2012)
Sprachen: Französisch
Religionen: 99% Katholiken
Telefonvorwahl: +508
Internet TLD: .pm
Zeitzone: UTC -3
Website: Tourismusseite


Sb-map.png

Saint-Pierre und Miquelon ist eine kleine Inselgruppe östlich der kanadischen Küste, etwa 25 km vor Neufundland. Die Inseln sind heute als französisches Überseegebiet an Frankreich gebunden.

Regionen[Bearbeiten]

  • Die Insel Saint Pierre (inkl. der Inseln Grand Colombier, Petit Colombier, Île aux Marins). Saint-Pierre ist der Hauptort der wirtschaftlichen Aktivitäten in Saint Pierre und Miquelon.
  • Miquelon, die nördliche Hälfte der größeren Insel (inkl. Le Cap, Miquelon (Grande Miquelon)). Hier befindet sich das Dorf Miquelon, mit baskischer and acadianischer Geschichte und reichlich wildlebenden Tieren.
  • Langlade, der südliche Teil der größeren Insel (Petite Miquelon). Hauptsächlich kleinere Gehöfte und Ferienhäuser.

Städte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Saint-Pierre wurde von den Franzosen im frühen 17ten Jahrhundert besiedelt, später aber nach dem Vertrag von Utrecht wieder verlassen um im Jahre 1763 am Ende des 7-Jährigen Krieges erneut besiedelt zu werden. Die Insel war auch ein Zufluchtsort für Arcadische Flüchtlinge aus Neuschottland. Saint-Pierre spielte oft in den Beziehungen zwischen Nordamerika, England und Frankreich eine Rolle. Während der Prohibition war Alkohol in diesem Gebiet nicht verboten, weil es rechtlich ein Teil Frankreichs ist.

Wie sein nördlicher Nachbar Neufundland ist St. Pierre-Miquelon ein wichtiges Zentrum nahe an den Grand Banks, mit einigen der reichsten Fischereigründen der Welt. In letzter Zeit haben, wie in Neufundland, die Rückgänge beim Kabeljaubestand deutliche Spuren hinterlassen. Deshalb wird der Fremdenverkehr als Wirtschaftszweig zunehmend wichtiger. St-Pierre und Miquelon ist ideal für Menschen, die sich für Geschichte und Kultur, Öko-Tourismus und die französische Sprache interessieren. Jenseits der geschichtlichen Denkmäler ist St. Pierre et Miquelon wegen seines milden Klimas, seiner schönen Landschaft, seiner guten Luft und der freundlichen Bewohner eine Reise wert.

Als Teil der EU haben die Inseln viel mit Europa gemein, aber ebenso mit ihren kanadischen und amerikanischen Nachbarn.


Anreise[Bearbeiten]

Europäer benötigen zur Einreise den Reisepass, da dieser für die Rückkehr nach Kanada nötig ist.

Flugzeug[Bearbeiten]

Flüge gibt es ab:

Auto[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Auto ist nur über Neufundland, Kanada möglich. Hierfür ist eine Fähre nötig.

  • Von Argentia nimmt man den Highway 100 nach Nordosten northeast bis zum TransCanada Highway 1. Dann den Highway 210 weiter nach Nordwesten bis man den Highway 220 erreicht, den man wiederum bis nach Fortune fährt.
  • Von Port aux Basques nimmt man den Highway 470 nach Westen bis zum TransCanada Highway 1. Diesen dann weiter nach Osten bis zum Highway 210. Auf dem Highway 210 weiter nach Südwesten bis zum Highway 220 nach Fortune.

Da es auf Neufundland über 100.000 Elche gibt, sollte man bei der Anreise vorsichtig fahren, besonders nachts.

Bus[Bearbeiten]

Wenn man über Port aux Basques/Neufundland anreist, gibt es mit DRL Coachlines Ltd. täglich einen Linienbus zwischen St. John's & Port Aux Basques. DRL's Hauptbüro ist in Dartmouth, Neuschottland, aber man kann sie unter der kostenloses Telefonnummer 1-888-738-8091 erreichen. Ihr Büro in St. John's ist unter 1-709-738-8088 zu erreichen.

Eine andere Busgesellschaft Port Aux Basques-St. John's ist Newhook's Transportation. Telefonnummer 1-709-726-4876.

In beiden Fällen muß man kurz hinter Clarenville aussteigen und dann weiter nach Südwesten nach Fortune und der Fähre nach Saint-Pierre reisen.

Fähre[Bearbeiten]

Die Marine Atlantic Fähre geht ganzjährig von North Sydney, Neuschottland nach Port aux Basques, Neufundland, und nach Argentia (ca. 90 km von St. John's) im Sommer. The Fahrzeit hängt vom Wetter ab, man sollte also etwas Geduld mitbringen. Es empfiehlt sich bei Marine Atlantic (Tel. 1-800-341-7981) vorher für eine Reservierung anzurufen.

Einmal in Neufundland nimmt man den Bus oder fährt mit dem Auto nach Fortune. Von dort geht die Personenfähre nach Saint-Pierre.

Mobilität[Bearbeiten]

Da die Inseln recht klein sind kann man sie gut zu Fuß erkunden, oder man mietet sich ein Moped. Für längere Strecken gib es Taxis und ein paar Tour-Busse.

Sprache[Bearbeiten]

Das Französisch, daß in Saint-Pierre und Miquelon gesprochen wird, ist dem der Normandie, der Bretagne oder dem von Paris sehr ähnlich. Die Einwohner sind sehr stolz auf ihre sprachlichen Wurzeln. Es gibt sogar ein Sprachinstitut namens "FrancoForum".

Kaufen[Bearbeiten]

Wie in Frankreich ist der Euro offizielles Zahlungsmittel, aber Kanadische und US-Amerikanische Dollar werden meistens auch akzeptiert. Die meisten Dinge sind relativ teuer, Wein und Zigaretten dagegen sehr preiswert.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die französische Küche ist in St-Pierre und Miquelon sehr präsent. Ein Tipp für Liebhaber von Meeresfrüchten: Jedes Jahr gibt es in Miquelon gibt es Mitte August ein "Sea Food Festival".

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Sicherheit[Bearbeiten]

Es gibt in Saint-Pierre und Miquelon nur sehr wenig Kriminalität. Dieses Reiseziel ist sicherlich das sicherste in Nordamerika überhaupt.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer guten Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Kommunizieren[Bearbeiten]