Sierra Leone
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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Freetown |
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | 1 Leone (SLL) = 100 Cents |
| Fläche: | 71.740 km² |
| Bevölkerung: | 6,005 Mio. (07/2006) |
| Sprachen: | Englisch (offiziell), Mende, Temne, Krio (lingua franca) |
| Religionen: | Muslime 60 %, Naturreligionen 30 %, Christen 10 % |
| Telefonvorwahl: | +232 |
| Internet TLD: | .sl |
| Zeitzone: | UTC |
Sierra Leone liegt an der Küste von Westafrika. Im Norden grenzt Guinea und im Süden Liberia an. Die Länge der Atlantikküste beträgt 402 km. Hinter einem 100 km langen Flachlandstreifen an der Küste hebt sich das Land in Richtung Osten zu einem 1.200 bis 2.000 m hohen Gebirgsplateau an.
[bearbeiten] Administrative Gliederung
3 Provinzen und ein Gebiet:
- Southern Province (Westliche Provinz); Distrikte: Bo, Bonthe, Moyamba, Pujehun
- Northern Province (Nördliche Provinz); Distrikte: Bombali, Kambia, Koinadugu, Port Loko, Tonkolili
- Eastern Province (Östliche Provinz); Distrikte: Kailahun, Kenema, Kono
- Western Area (Westliches Gebiet) mit der Hauptstadt Freetown; Distrikte: Western Area Rural, Western Area Urban
Jeder Distrikt ist außerdem in mehrere Chiefdoms untergliedert.
[bearbeiten] Städte
- Freetown - landeshauptstadt, Hauptstadt der Western Area
- Kenema - Hauptstadt der Eastern Province
- Makeni - Hauptstadt der Northern Province
- Bo - Hauptstadt der Southern Province
[bearbeiten] Weitere Ziele
- River No 2 - der wohl schönste Strand Afrikas: feinsanding, türkisblaues Mehr, grüne Hügellandschaft; muss sich nciht vor der Karibik verstecken. Allerdings inzwischen vor allem an Wochenenden auch sehr gut besucht, mit touristischer Infrastruktur ausgestattet
- Lakka Beach, Toke Beach, Kent Beach
- Nationalmuseum in Freetown (direkt beim Cotton Tree)
- Cotton Tree - riesiger, jahrhunderte Alter "Baumwoll-Baum" im Zentrum von Freetown: gepflanzt wurde er angeblich von den ersten Sklaven, die über Sierra Leone nach Amerika verschifft werden sollten. Da sich jeden November für mehrere Wochen eine Kolonie Flughunde in dem Baum niederlässt, gilt er einigen Sierra Leonern als verflucht und es gibt Diskussionen, ihn zu fällen.
- Eisenbahn-Museum (in Cline Town, Western Area)
- Bunce Island
- Banana Island: abgesehen von einem kleinen Dorf und einigen Überbleibseln der britischen Kolonialherren (Kirche, Kanonen, nicht mehr funktionierende Strassenlaternen) gibt es auf der verschlafenen Insel ein kleines Dorf und auch ein Guesthouse für Touristen. Kleine Buchten und Strände laden zum schwimmen ein und wer sich davon losreissen kann, entdeckt vielleicht auch den alten Friedhof oder eine Hähle. Zur Insel übersetzen kann man problemlos mit Fischerbooten von Kent aus.
- Tacugama Chimpansen-Schutzgebiet [1]
- Outamba-Kilimi Nationalpark, mit einigen der letzten Zwerflusspferde der Erde
- Moa-Island
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
Alle Einreisenden müssen einen gültigen Reisepass besitzen. Bis auf Bürger der westafrikanischen Union müssen alle anderen in den ausländischen Vertretungen des Landes ein Visum beantragen.
[bearbeiten] Flugzeug
Freetown wird von Europa aus mit SN BRUSSELS von Brüssel aus angeflogen, mit Britisch Airways sowie Astreaus Airlines von London und mit der Royal Air Maroc von Casablanca. Es bestehen Zubringerflüge (außer Astreaus Airlines) der jeweiligen Fluggesellschaften von Frankfurt aus zum Abflughafen.
[bearbeiten] Bahn
Es bestehen keine Bahnverbindungen von/nach und innerhalb Sierra Leones.
[bearbeiten] Bus
[bearbeiten] Auto
[bearbeiten] Schiff
[bearbeiten] Mobilität
Vor allem ausserhalb der Städte ist man grösstenteils auf ein geländetüchtiges Auto angewiesen, da der Zustand der "Strassen" oft katastrophal ist.
Bus Für wenige Cent fahren die typischen, überladenen afrikanischen Kleinbusse, in Sierra Leone PodaPoda genannt, durch Freetown. Die PodaPodas fahren nur auf bestimmten Routen, allerdings sind alle Teile der Stadt damit erreichbar. Das Fahrtziel wird von dem "apprentice" aus dem Fenster oder der Tür gerufen, ihn kann man auch fragen, ob der Bus an dem eigenen Ziel vorbei fährt. Ein- und aussteigen kann man überall, wo die PodaPodas vorbei kommen. Die Preise sind festgelegt: für bestimmte, relativ lange Abschnitte je 900 Leones (ca. 25 Cent). In andere Provinzen fährt man am besten mit den komfortableren Reisebussen.
Taxi In Freetown kann man in Sammeltaxis auf festen Strecken mitfahren. Für kurze Strecken sind die Preise ebenfalls festgelegt (ebenfalls 900 Leones, aber für eine kürzere Distanz als mit den PodaPodas), für längere muss man unter Umständen verhandeln. Man kann auch Taxis chartern, wobei der Preis stark vom Verhandlungsgeschick abhängt. Für 15.000 Leones (umgerechnet knapp 4 Euro)sollte man ein ein Taxi für eine Stunde mieten können. Der Zustand der PodaPodas und Taxis ist oft genauso abenteuerlich wie die Fahrweise, doch da zumindest in der ständig verstopften Hauptstadt meist keine hohen Geschwindigkeiten möglich sind, gehen die meisten Unfälle glimpflich aus.
Motorradtaxi
[bearbeiten] Sprache
Amtssprache ist Englisch, allerdings sprechen dies nur wenige, gebildete Menschen. In Freetown wird hauptsächlich Krio geredet, was eine Art Pidgin-Englisch, ein Englischer Dialekt darstellt. Mit etwas Übung versteht man, wenn man Englisch kann, zumindest ungefähr worüber die Leute auf Krio reden - sollte jedoch nicht erwarten, dass umgekehrt auch von jedem Englisch verstanden wird. Vor allem ausserhalb der Hauptstadt wird vorwiegend die Sprache der lokalen Ethnie gesprochen: im Norden hauptsächlich Temne, im Süden meist Mende, allerdings auch viele weitere Sprachen.
[bearbeiten] Kaufen
[bearbeiten] Küche
Typisch westafrikanische Küche mit Grundnahrungsmittel Reis.
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Unterkunft
- Hotel Cabenda
- The Country Lodge Complex
- Sierra Light House
- Hotel Barmoi
- Hotel Kimbima
- Family Kingdom Resort
- YMCA Hostel in Freetown
- Weitere Hotels, Gästehäuser etc. [2]
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| xx. yy | Xyz | Xyz |
[bearbeiten] Sicherheit
Gewaltkriminalität ist relativ selten in Sierra Leone, was gerade angesichts des brutalen Krieges in der jüngeren Vergangenheit wie ein Wunder erscheint. Man kann tagsüber problemlos auch in der Hauptstadt allein in fast allen Vierteln unterwegs sein, sollte sich nur im Gedränge vor Taschendieben in acht nehmen. Eines der grössten Risikos dürfte der Strassenverkehr sein, in dem viele eigentlich nicht mehr verkehrstüchtige Wagen und Motorräder von ihren Fahrern rücksichtslos gesteuert werden.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird von allen bei Einreise verlangt. Weiterhin wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (einschließlich Typ A und W) empfohlen.
[bearbeiten] Klima
[bearbeiten] Respekt
[bearbeiten] Kommunizieren
[bearbeiten] Weblinks
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