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Sardinien

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Europa : Südeuropa : Italien : Sardinien
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Sardinien im Mittelmeer.

Sardinien ist eine zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

  • Italienisch: Es gibt nur sehr wenige Menschen, die Englisch sprechen. Möchte man sich mit dem einheimischen Volk verständigen, so empfiehlt es sich, zumindest die Grundbegriffe auf Italienisch zu beherrschen. Durch die große Zahl deutscher Touristen gibt es in Tourismuszentren aber viele Dinge auch auf Deutsch, z.B. Speisekarten, Tourismus-Informationen, usw. Auch bei Führungen sollte man darauf gefasst sein, dass diese in Italienisch stattfinden, auch wenn die Mehrzahl der Teilnehmer kein Italienisch versteht.
  • Sardisch: Die ursprüngliche Sprache Sardiniens, die auf Sardinien von 1-1,3 Mio. Menschen (etwa 80% der Inselbevölkerung) gesprochen wird. Es ist eine romanische Sprache mit stärkerer Verwandtschaft zum Lateinischen als andere romanische Sprachen. Trotz der offiziellen Gleichstellung der Sprache in der Verwaltung dominiert das Italienische. Sardisch sollte auf keinen Fall als Dialekt angesehen werden, was es auch nicht ist; Dies könnte als Beleidigung verstanden werden. Siehe auch Wikipedia:Sardische Sprache.

Anreise[Bearbeiten]

Mit den folgenden Billigfliegern kann man nach Sardinien gelangen: Ryanair, Easyjet, TUIfly, Air Berlin und Meridiana. Flughäfen gibt es bei Cagliari, Alghero und Olbia.

Fähren steuern Cagliari an der Südküste, Porto Torres an der Nordküste sowie Olbia und Arbatax an der Ostküste an.

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Sardinien ist günstig mit dem Bus zu bereisen. Eine Busfahrt von Alghero bis Bosa (ca. 70km) kostete 2006 beispielsweise 4,50€. Allerdings muss eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut vorbereitet werden.

Es gibt eine touristische Schmalspurbahn (Trenino Verde, Fanseite), dessen Gleise man besonders im mittleren Osten (Arbatax) bis zum Zentrum finden kann. Die Strecken sind sehr malerisch, die Preise halten sich mit 21€ Mandas-Arbatax (etwa 5 Stunden, 159 km) Hin- und Rückfahrt (Stand August 2008) in Grenzen.

Auto[Bearbeiten]

Da sich die Straßen auf Sardinien z.T. im Bau befinden (Ausbau, nicht Ausbesserung), empfiehlt es sich, eine aktuelle Straßenkarte auf Sardinien zu kaufen. Bewährt hat sich die Sardinienkarte 1:200.000 von "Istituto Geografico DeAgostini", einem italienischen Verlag (6,90€ im August 2008). Die Karte war auf einem aktuellen Stand, auch kleine Nebenstraßen waren auffindbar. Zudem sind viele touristische Ziele und interessante Streckeninformationen verzeichnet.

Der größte Teil der Straßen ist in optimalen Zustand. Die Autobahnen (Superstrade) sind vergleichbar mit Deutschland, jedoch ohne Standstreifen. Die Landstraßen haben auch mindestens deutsche Qualität. Nur einige kleine Nebenstraßen (auf Karten auch so markiert) sollten eher mit geländegängigen Fahrzeugen befahren werden (es gibt jedoch keine rechtliche Regelung).

Es gibt im Gegensatz zum Festland keine Maut-Straßen. Die Geschwindigkeitbeschränkungen sind wie folgt:

  • Im Ort 50 km/h
  • Außerorts 90 km/h
  • Autobahn 90 km/h (Vorsicht! Weder 110 km/h von Festland-Autobahnen noch die 130 km/h mautpflichtiger Straßen gelten!)

Außerorts muss zu jeder Tageszeit mit Abblendlicht gefahren werden.

Die Fahrweise ist etwas unterschiedlich zu Deutschland, man sollte vorsichtig und angepasst fahren. Die maximal zulässige Geschwindigkeit wird außerorts häufig ignoriert. Da oft (berechtigt) Überholverbot besteht, kommt es mitunter zum Drängeln oder illegalem gefährlichem Überholen. Man sollte sich nicht provozieren lassen, weit rechts fahren, kurz halten und überholen lassen oder mit Blinker signalisieren, dass man überholt werden möchte. Alternativ kann man die Geschwindigkeit anpassen und damit übertreten.

Die Überschreitung der Parkzeit bei zeitlich begrenztem Parken wird in großen Städten als auch in kleineren Orten deutlich intensiver überwacht als das Überschreiten einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Strafen sollen drastisch sein, bei extremen Übertretungen drohen Führerscheinentzug oder Gefängnisaufenthalt. Mitunter warnen entgegenkommende Autofahrer vor einer Polizeikontrolle. Im Sommer stehen Polizisten auf Autobahnen und größeren Straßen nur in schattigen Bereichen, z.B. unter Brücken. Die Polizeipräsenz ist in den Orten höher als in Deutschland.

In einigen Orten (z.B. Cagliari) ist die Straßenmarkierung schwer erkennbar, dort erfordert der Spurwechsel und das Abbiegen besondere Vorsicht. Kleine Bergdörfer haben mitunter extreme Steigungen/Gefälle und enge Straßen. Auch hier besondere Vorsicht walten lassen, notfalls Außenspiegel einklappen.

Es gibt weniger Wegweiser als in Deutschland. Dies ist jedoch meist nicht negativ, man hat nur nicht so oft Gelegenheit, sich zu versichern, dass man noch auf der richtigen Richtung ist. Auch Entfernungsangaben sind seltener vorhanden. In einigen Orten (z.B. Nuoro) ist die Straßenlage komplex, so dass es schwer ist, den richtigen Weg zu finden, obwohl er richtig ausgeschildert ist.

Generell sollte man Acht geben und mit den anderen Autofahrern kommunizieren, d.h. beobachten, signalisieren. Man hat den Eindruck, es ist generell wichtiger, "gut zu fahren", als Regeln strikt zu befolgen.

Außerorts muss man nachts oft mit aufgeblendetem Licht fahren und bei Gegenverkehr schnell abblenden. Die Straßenmarkierung und die Fahrbahnränder erkennt man auch nachts ohne Probleme.

Besonders Landstraßen sind oft aufgrund der ländlichen Gegebenheiten sehr kurvig, mit starken Gefällen an den Straßenseiten. Auch wenn die Geschwindigkeit oft beschränkt ist, heißt das nicht, dass die Geschwindigkeit gehalten werden muss! Die Serpentinenstrecken sind sehr gut ausgebaut, was aber kein Grund für gefährliche Fahrweise ist. An vielen Kurven stehen Kreuze oder Blumen, die auf verunglückte Fahrer hinweisen. Es sollte dringend vermieden werden, die Kurven zu schneiden, da das bei Gegenverkehr schnell tödlich enden kann.

Tankstellen sind überall verteilt, auf ländlichen Straßen u.U. bis zu 50 km entfernt - und beispielsweise von 7 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Die Benzin/Dieselpreise befinden sich 25 % über deutschem Niveau (Stand: 2013). Auch Gastankstellen sind in größerem Abstand vorhanden.

Es gibt zwei Arten von Tankstellen: Mit Bedienung und ohne Bedienung. Man fährt dort in die Tankstelle ein, öffnet den Tankverschluss und wird nach der zu tankenden Menge ("Quanta") gefragt. Bezahlung ist bar oder mit Kreditkarte (mitunter ab ca. 30 €) möglich.

Tankstellen ohne Bedienung sind meist nicht personell besetzt. Hier kann man am Automat Geldscheine oder Kreditkarten eingeben, drückt die Zapfsäulennummer und tankt bis zum bezahlten Betrag. Dazu muss man vorab wissen, wieviel man tanken möchte und tankt notfalls in 5€-Abständen. Autowaschanlagen (automatische und zur Eigenwäsche) sind an größeren Orten zu finden.

Fahrrad[Bearbeiten]

Eine Fahrradtour durch Sardinien ist nur empfehlenswert, denn die schönsten Strände sind mit dem Auto oder Bus gar nicht erreichbar. Da es vor allem in den Sommermonaten Juli und August sehr warm ist, sollte immer genügend Flüssigkeit im Gepäck sein. Ein GPS-Gerät oder eine Fahrradkarte ist ein Muss!

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Capo Caccia
  • Costa Smeralda
  • Capo Comino
  • Grotte di Nettuno (Neptungrotten) - Größte Tropfsteinhöhle Sardiniens

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wandern, Wanderführer, Empfänglichkeit:

Es gibt natürlich auch bereits Wanderführer mit Wanderungen in Sardinien. Die empfehlenswertesten sind die Führer des Rother Verlags (ISBN 3763340238) und des DuMont Verlags (ISBN 3770155408). Anfang 2007 neu erschienen ist außerdem erstmalig ein Weitwanderführer aus dem Conrad Stein Verlag (Trans Sardinien, ISBN 3866861958), der den Spuren des panitalienischen Weitwanderweges Sentiero Italia folgt. In der ersten Auflage des Buches wird dabei das erste Viertel der Inseldurchquerung durch die Gallura (von Santa Teresa bis Monti im Nordosten Sardiniens) abgedeckt. In den weiteren Auflagen wird die Strecke fortgestzt, bis schließlich eine durchgehende Wanderbeschreibung durch die gesamte Insel vorliegen wird. Informationen unter [1]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die reichhaltige, sardische Küche ist überwiegend von frischen Meeresfrüchten und Fleischgerichten geprägt. Ein traditionelles sardisches Menü besteht aus Antipasti (Vorspeisen), Primo und Secondo (1. und 2. Gang) sowie Dolci (Desserts). Dazu trinkt man die obligatorische Flasche Wasser - entweder "gassata" (mit Kohlensäure) oder "naturale" (still) - und ggf. Wein.

Zu jedem Gericht wird Brot serviert. Auf Sardinien serviert man nicht nur das typische italienische Weißbrot, sondern auch ein hauchdünn gebackenes, knuspriges Brot in Halbmondform (Pane Carasau).

Zu den sardischen Spezialitäten zählen:

  • Sebadas (mit Schafskäse gefüllte, frittierte Teigtaschen mit Honig)
  • Bottarga (auch: "sardischer Kaviar". Getrockneter Kaviar von der Meeräsche oder vom Thunfisch, wird traditionell mit Olivenöl zu Pasta serviert)
  • Malloreddus (auch: Gnocchetti Sardi. Kleine, muschelförmige Pasta)
  • Fregola (Körnerförmige Pasta, die zu Suppen serviert werden)
  • Myrto (ein aus Myrte hergestellter Likör)

Ausgehen[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Schon an Pfingsten perfektes Badewetter! Im Sommer ist es oftmals sehr warm (über 30°C). Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 17°C bis 19°C. Im Januar herrschen Temperaturen von etwa 12°C, im Juli werden es etwa 31°C.

Weiter geht's[Bearbeiten]

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