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Santorin

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Santorin oder Santorini ist eine kleine Inselgruppe der griechischen Kykladeninseln. Die Hauptinsel wird Thira genannt. Sie, die Nebeninsel Thirassia und die unbewohnte Aspronissi bilden einen ungeschlossenen Kreis um die beiden Vulkaninselchen Nea Kameni und Palea Kameni.

[bearbeiten] Orte

  • an der Steilküste: Fira, Oia, Imerovigli, Firostefani
  • an der Ostküste (Orte mit Strand): Kamari, Perissa
  • im Zentrum: Pyrgos

[bearbeiten] Weitere Ziele

[bearbeiten] Hintergrund

Ein schwerer Vulkanausbruch zwischen 1630 und 1600 v. Chr. gab der Inselgruppe ihr markante Form, als er einen großen Teil der zuvor runden Insel wegsprengte und das Meer in den Krater eindrang.

Nea Kameni ist auch heute noch sporadisch aktiv. Seit der großen Eruption gilt der Vulkan als einer der gefährlichsten der Welt, die Caldera soll aber sicher sein.

[bearbeiten] Klima

[bearbeiten] Sprache

Griechisch, Englisch wird fast überall verstanden, in den Touristenzentren oft auch Italienisch, teilweise Deutsch.

Guten Morgen = Kalimera
Guten Tag (ab Nachmittag) = Kalispera
Gute Nacht (als Verabschiedung am Abend) = Kalinichta

[bearbeiten] Anreise

Fähre vom Festland, Kreta, den übrigen Kykladeninseln Flugzeug über den internationalen Flughafen der Insel

[bearbeiten] Mobilität

Es gibt einen recht ordentlichen Busverkehr auf der Hauptinsel Thira. Jedoch sind nicht alle Orte der Insel damit erreichbar. Auch ist der Fahrtakt nicht besonders eng. Die Busfahrpläne werden häufig angepasst, also nicht auf alte Pläne im Hotel verlassen, sondern vor Ort erfragen. Sie sind auch online verfügbar. Für die meisten Individualtouristen ist ein eigener fahrbarer Untersatz praktischer. Zur Auswahl stehen PKW (vorzugsweise koreanische Kleinstwagen), Motorroller und Quads (ATV genannt). Da Motorroller auch in Griechenland nur mit entsprechendem Führerschein gefahren werden können, ist für die meisten deutschen Touristen bei 50 oder 80 ccm Schluss. Die Quads können mit Autoführerschein (also Klasse 3 oder B) gefahren werden und sind dementsprechend häufig etwas stärker motorisiert. Die Beschilderung der Landstraßen ist ausreichend. Bitte nicht wundern: es gibt keine Straßennamen, ein Navi funktioniert also am besten über die Auswahl des entsprechenden POIs.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die größte Sehenswürdigkeit ist die Inselgruppe an sich. Insbesondere die Steilküste von Fira und der Vulkan in der Mitte der Caldera.

Aus minoischer Zeit stammen noch zwei Ausgrabungsstätten:

  • Alt-Thera auf dem Messa Vouno-Felsen zwischen Kamari und Perissa und
  • das antike Akrotiri, das "Pompeji der Ägäis". Seit einem tragischen Unfall 2005 ist es geschlossen, die Wiedereröffnung ist aber zur Sommersaison 2011 geplant.

[bearbeiten] Aktivitäten

Um die Caldera (also Vulkan und Steilküsten) in Gänze zu genießen empfiehlt es sich das ganze aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Z.B. von Fira und Oia aus. Ist genügend Zeit vorhanden und die See nicht zu rauh, bietet sich auch vom Wasser aus ein beeindruckender Blick.
Es gibt verschiedene Bootstouren durch die Caldera. Zum Beispiel die dreistündige Tour vom alten Hafen in Fira aus zum Vulkan und dann zu den heißen Quellen. (Nur kurze Überfahrten mit Landgängen) In der Hauptsaison findet diese Tour 3x täglich statt. Zur Zeit um 11, 14 und 17 Uhr.
Es gibt fünf Tauchschulen auf Thira. Die Tauchreviere sind insbesondere an den Steilküsten interessant und abwechslungsreich. Es gibt die unterschiedlichsten Felsformationen und Höhlen. Die Schulen, die ich gesehen habe, machten alle einen ordentlichen Eindruck und es gibt im Internet keine negativen Einträge.

[bearbeiten] Küche

Fisch, Lamm, pséftikeftédes - frittierte Gemüsebällchen in verschiedenen Variationen, wenn Santorini-Tomaten verarbeitet sind, heißen sie tomatokeftédes, fava - Brei aus den gelben Plattenerbsen, nur noch selten serviert: die weißen Auberginen

[bearbeiten] Nachtleben

Hauptsächlich in Fira, in der Erithrou Stavrou Str. Etwas ruhiger geht es in den Terrassenbars zu.

Kamari bietet auch ein großes Angebot an Nachtclubs.

[bearbeiten] Sicherheit

Die Kriminalitätsrate ist eher gering.

[bearbeiten] Weiter geht's

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