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Santa Cruz de la Sierra

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Südamerika : Bolivien : Santa Cruz de la Sierra
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Santa Cruz de la Sierra
Stadtmitte-Nord
Kurzdaten
Bevölkerung: 1 614 618
Fläche: 325,57 km²
Höhe über NN: 437 m
Koordinaten: 17° 47' 21" S, 63° 11' 51" W 
Vorwahlnummer: 3
Zeitzone: UTC-4
Website: offizielle Webseite von Santa Cruz de la Sierra




Santa Cruz de la Sierra ist die Hauptstadt des Departamento Santa Cruz im südöstlichen Bolivien, ca. 550 km östlich von La Paz

Hintergrund[Bearbeiten]

Santa Cruz ist die inoffizielle Hauptstadt des östlichen Boliviens, die Stadt mit der höchsten Einwohnerzahl und die zweitgrösste Agglomeration des Landes (nach La Paz-El Alto). Außerdem wird die Metropole als der wirtschaftliche Motor des Landes angesehen. Touristisch gesehen hat die Stadt nicht so viel zu bieten wie La Paz und wird eher als Umsteigeort nach Brasilien oder Argentinien genutzt, bzw. Nach Peru und La Paz in die Gegenrichtung. Wegen anhaltender Landflucht und wachsendem Einkommen der Mittel und Oberschicht frisst sich die Stadt in das Umland hinein, wo immer neue Urbanisationen gebaut werden. Diese Entwicklungen sowie der steigende Energiebedarf tragen zur großen Umwelt und Müllbelastung bei, für dessen Lösung noch kein schlüssiges Gesamtkonzept vorliegt. Beachtet daher bitte den Bereich „Umwelt“ in diesem Artikel.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Viru Viru International Airport liegt etwa 10 Km außerhalb der Stadt und wird von verschiedenen Fluglinien, bspw. Aerolines Argentinas und American Airlines, bedient. Es bestehen direkte Verbindungen zu vielen anderen Städten in Bolivien, in Südamerika, sowie nach Miami und Madrid. Der Flughafen selbst wirkt etwas angestaubt, scheint aber im großen und ganzen internationalen Ansprüchen zu genügen. Die Passkontrolle geht zügig und EU-Bürger bekommen kostenfrei und ohne vorherigen Antrag eine 90-tägige Aufenthaltsgenehmigung für Bolivien.

Um in die Stadt zu kommen stehen zwei Transportmittel zur Verfügung. Die blauen Flughafentaxis bringen Passagiere für etwa 60 Bolvianos zu jedem beliebigen Punkt in der Stadt. Die grün-weißen Micro Busse parken außerhalb des Terminals und bringen ihre Fahrgäste für lediglich 6 Bolivianos inkl. Gepäck ins Stadtzentrum. Beide Transportmittel sind sehr sicher, lediglich sollte darauf geachtet werden, dass eben auch nur die weiß-blauen Taxis sowie die weiß-grünen Busse benutzt werden.

Bahn und Bus[Bearbeiten]

La Terminal Bimodal

Der Terminal liegt etwa 2 km Luftlinie von der Stadtmitte entfernt. Bei dieser Institution handelt es sich um eine Kombination aus Bahnhof und Busbahnhof. Mit der Bahn bestehen lediglich Verbindungen zur Grenze mit Brasilien, genauer nach Puerto Suarez bzw. Puerto Quijarro, wobei ausgewählt werden kann zwischen drei Komfortklassen, die preislich zwischen 130 und 240 Bolivianos liegen. Lediglich die beiden höheren Preisklassen sind klimatisiert und können die Reise erträglich machen. Busverbindungen bestehen selbstverständlich zahlreicher und sind verbunden mit einer höheren Auswahl bzüglich Komfort und Preis. Es bestehen Direktverbindungen u.a. National nach Cochabamba, La Paz, Trinidad, Sucre und Tarija sowie international u.a. nach Buenos Aires und Asunción. Kürzere, meist innerhalb des Departemento Santa Cruz bestehende Verbindungen können u. U. noch vom alten Terminal (Ex-Terminal) in der Innenstadt starten oder von noch anderen Orten (z.B. in Richtung Samaipata). Ein Taxi ins Zentrum sollte nicht mehr als 15 Bolivianos kosten, Micro Busse außerhalb des Terminals bieten eine günstigere Alternative. Der Aufenthalt im Terminal ist kostenlos, das Betreten der Busparkplätze (vor der Abreise) kostet 2 Bolivianos , wofür im Terminal selbst ein Ticket gelöst werden muss. Bustickets können mittlerweile auch bei den meisten Busgesellschaften ein paar Tage im Voraus bestellt werden, da der Ticketverkauf digitalisiert wurde.

Auto[Bearbeiten]

Möglich, aber nicht zu empfehlen, da die Straßenverhältnisse schlecht und die Entfernungen weit sind.

Mobilität[Bearbeiten]

Taxi – In Santa Cruz scheint es mehr Taxis als Privatwagen zu geben. Taxis sind hier meistens weiß und haben ein kleines Leuchtschild oder Aufkleber mit der Aufschrift Taxi in der Frontscheibe sowie die Lizenznummer auf der Seite. Taximeter existieren nicht, sodass Preise unbedingt vorher verhandelt werden müssen. Im Stadtgebiet kostet eine Fahrt selten mehr als 15 Bolivianos. Man sollte immer handeln 2 bis 5 Bolivianos sind meist drin. Ich habe persönlich nie schlechte Erfahrungen mit der Sicherheit gemacht, jedoch liest man in der Zeitung manchmal über Raubüberfälle im Zusammenhang mit Taxis. Wer über ein Handy verfügt, kann auf die sicheren Funktaxis zurückgreifen. Am einfachsten gelangt man an diese Nummern, indem man sich eine Nummer auf den Frontscheiben der vorbeifahrenden Taxis notiert. Die Preise für Funktaxi sind meist sogar billiger. In Santa Cruz gibt es das einzige, nur mit weiblichen Fahrern, betriebene Frauentaxi unter Bella Unión, Tel. 426918 zu erreichen ist.

Mircobus – Das Stadtbild der Innenstadt wird maßgeblich von diesen Kleinbussen des Typs Toyota Coaster geprägt. Die Linien sind von 1 bis 120 durchnummeriert und haben jeweils eine eigene Route. Einige Linien führen aus dem Stadtgebiet heraus. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Routen nicht kreisförmig sondern benutzen den Hinweg auch als Rückweg, sodass man aus den Bussen aussteigen, die Straßenseite wechseln und wieder zurückfahren kann. Einige dieser Ausnahmen sind die Busse, die auf den Ringsstraßen verkehren, die kreisförmig um das Stadtzentrum zirkulieren.

Mietwagen – Innerhalb der Stadt ein Auto zu fahren ist ein Erlebnis, da sich die Verkehrsteilnehmer an keine Regeln zu halten scheinen. Außerhalb der Stadt sind die Straßen oft schlecht und für längere Reisen stehen komfortablere Reisebusse zur Verfügung, sodass eigentlich kein Bedarf für einen Mietwagen besteht. Wer es dennoch versuchen möchte, ist mit Localiza gut bedient, die einen guten Service im Pannenfall bieten. Die Wagen sind meistens SUVs und von Ford oder Toyota.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Bezug auf Kirchen und Museen hat die Stadt nicht viel zu bieten. Es lassen sich aber durchaus ein paar gemütliche Tage in wohltuender Wärme gestalten.

Neben kurzen Ausflüge in die Umgebung lassen sich Rundtouren durch die Chiquitania bis ins Pantanal unternehmen. Die Nationalparks Amboró und Noél Kempff Mercado sind mit ihrer Artenvielfalt der Flora und Fauna zwei lohnende Ziele. Auch eine Weiterreise über Trinidad, Rurrenabaque nach La Paz bieten unvergleichliche Naturerlebnisse. Das sind nur zwei der vielen Möglichkeiten welche einem in diesem immergrünen Landesteil geboten werden.

Basílica Menor de San Lorenzo

Auf dem Gelände der heutigen Kathedrale der Stadt wurde erstmals 1605 eine Kirche errichtete. Sie wurde 1684 und 1770 um bzw. ausgebaut. 1834 begannen die Arbeiten zur Neugestaltung der Kathedrale im eklektischen Stil nach den Plänen des Franzosen Felipe Bertres. 1915 erfolgte die letzte Renovierung, dabei verschwanden leider die Regenablaufdrachen an der Seite der Kathedrale, welche z.B. an der Kirche von Notre Dame zu finden sind. Die Basilika mit drei Kirchenschiffen ist bemerkenswert durch sein Dachgewölbeprofil aus Holz und die Bemalung. Ein Großteil der Silberarbeiten des Hauptaltars stammen aus der Jesuiten Mission von San Pedro de Moxos, wie auch vier Reliefs.

Museum der Kathedrale

In dem Museum werden religiöse Gegenstände ausgestellt, es befinden sich ebenfalls eine Gegenstände aus den Jesuiten Missionen darunter. Bemerkenswert ist ein Buch welches das Format eines Daumennagels hat. Der Eingang zum Kunstmuseum befindet sich rechts neben dem Haupteingang der Kathedrale. Es ist geöffnet Di-Do von 8:30-12 u. 14:30-18.

Es gibt natürlich noch weitere Kirchen in Santa Cruz, da diese aber nur durchschnittlich sind.

Casa de la Cultura Municipal Raúl Otero Reiche

Die Begegnungstätte hat eine Cafeteria und meist zwei verschiedene Kunstausstellungen zu bieten. Es gibt gelegentlich auch Theater und Filmvorführungen. Man kann sich hier gut über das Programm der Stadt informieren. Leider ist das Kulturprogramm für eine Millionenstadt wie Santa Cruz mehr als provinziell. Das Kulturhaus An der Plaza (Libertad 65) gelegen ist von 8:30-12 u. 15- ca. 20 Uhr geöffnet, kommt ganz drauf an was läuft. Der Eintritt ist frei, sofern es sich nicht um spezielle Veranstaltungen handelt.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Karting Center Speed-Karting öffnet von Dienstag bis Sonntag von 15 bis 22 Uhr . Ein Rennen kostet lediglich 30 Bolivianos pro Person und wird gestartet, sobald genügend Teilnehmer anwesend sind. Die Ausstattung scheint modern, sicher und zeitgemäß zu sein. Lediglich auf der Strecke geht es etwas rauer zu. Von der „El Christo“ Statue aus in Richtung Airport an der Avenida „Christo Redentor“ (oder Av. Banzer“) nach etwa 4 Km auf der linken Seite, nicht zu übersehen, liegt das Speed-Karting Center. An der Statue auf der Ausfallstraße einfach einen der grünen Airport Busse anhalten und bescheid geben, dass der Fahrer am Karting Center anhalten soll. Der Fahrpreis sollte nicht mehr als 2 Bolivianos pro Person betragen. Alternativ Taxi für ca. 15 Bolivianos.


Das BioCentro Guembe ist ein Freizeit Komplex bestehend aus künstlich angelegten, kleinen Pools, die über Wasserfälle verbunden sind, sowie einem großen Schmetterlingsdom und verschiedenen Lehrpfaden. Vor allem bei gutem Wetter ein gutes Ausflugsziel außerhalb der Stadt. Der Eintritt kostet etwa 150 Bolivianos pro Person (50 Bolivianos für Personen über 60, kein Studentenrabatt) und ist damit relativ teuer, bietet jedoch auch eine Menge. Der Komplex liegt etwa 15Km nordöstlich (über den Fluß Porongo) des Zentrums und kann nicht mit dem Micro Bus erreicht werden. Taxis sollten etwa 40 Bolivianos kosten und können auf dem Rückweg bestellt werde.

Mit etwas Glück trifft man außerhalb des Schmetterlingsdoms auf Faultiere, von denen mindestens eins dort frei in den Bäumen herumklettert. Im Schmetterlingsdom selbst gibt es vor allem Papageien und Tukane sowie eine tolle Aussichtsplattform. Am besten unter der Woche morgens besuchen, um dort fast alleine unterwegs zu sein!

Im Süden der zweiten Ringsstraße auf Höhe der Av. „Las Americas“ liegt dieses Multiplex Kino mit angeschlossenem Food-Court und Shopping Center. Sehr amerikanisches Ambiente , auch die meisten Filme werden im Originalton gezeigt. Die Preise bewegen sich zwischen 30 und 35 Bolivianos pro Film. Die Kinos sind klimatisiert. Ein Taxi ins Zentrum sollte etwa 12 Bolivianos kosten, u. a. die Buslinie 10 sowie die Ringbusse des zweiten Rings halten für 1,50 Bolivianos direkt vor dem Eingang.

An der Plaza Blacutt, südlich der Avenida Irala (erster Ring), liegt das Bowling Center „Cosmic Bowling“. Hier geht es zu wie in jedem Bowling Center der Welt und die Ausstattung kann problemlos mit den Bowlingbahnen zu hause mithalten (Nachtmodus etc) . Die Miete für eine Bahn liegt bei 30 Bolivianos pro Stunde. Unter anderem verkehren die Micros 14 und 15 aus dem Stadtzentrum hier her. Ein Taxi von dort sollte etwa 10 Bolivianos kosten.

Auf Höhe KM 8,5 der Straße Richtung La Guardia liegt der Park Yvaga Guazú , der im Prinzip ein kleines privates Naturschutzgebiet mit angeschlossener Baumschule ist. Zusätzlich werden dort auch Tiere auf die Auswilderung vorbereitet, die einen Grßteil ihres Lebens in Privathaushalten verbringen mussten. Anfang 2015 waren das u.a. zwei Spinnenaffen,Totenkopfaffen, eine Art Stachelschwein und andere heimische Tierarten. Der Eintrittspreis ist mit 70 Bolivianos nicht ganz billig, enthält aber standardmäßig eine Führung ( auf spanisch) und dient der Erhaltung des Parks. Insgesamt lohnt sich der Besuch in jedem Fall. Gespart werden kann dagegen bei der Hin- und Rückfahrt. An der Kreuzung 2. Ring / Doble Via a La Guardia einen Micro Bus mit der Aufschrift "El Torno" oder "La Guardi" anhalten und den Fahrer bitten, am KM 8,5 zu halten. Der Park befindet sich von Santa Cruz aus gesehen direkt auf der Hauptstraße auf der linken Straßenseite. Auf der Rückfahrt haben die gleichen Busse Schilder mit der Aufschrift "La Terminal" oder " Santa Cruz" in der Windschutzscheibe. Fahrpreis pro Fahrt pro Person zwischen 3 und 5 Bolivianos. Ein Taxi kostet etwa 40 Bolivianos pro Strecke.

Die wahrscheinlich spektakulärste Attraktion die Santa Cruz zu bieten hat liegt etwa eine 2,5-stündige Autofahrt entfernt. In Samaipata, einem kleinen, ursprünglichen Ort südwestlich von Santa Cruz, kann man in tropischen Wasserfällen baden, die Inka Opferstätte „El Fuerte“ besichtigen, eine Wanderung zu den Kondoren der Region unternehmen oder in einem Wald aus riesigen prähistorischen Farmen spazieren. Allein die Fahrt nach Samaipata lohnt den langen Weg und führt nach etwa einer Stunde Überlandfahrt durch subtropische Bergregionen, die dem Reisenden nachdrücklich in Erinnerung bleiben. Um nach Samaipata zu gelangen, empfiehlt es sich, früh morgens ein Sammeltaxi an der Straßenkreuzung Av. Omar Chavez / S. De Holguín zu nehmen, wo das Unternehmen „Expresso Samaipata“ seine Filiale hat. (30 Bolivianos pro Person/ 150 pro ganzes Auto) Sehr zu empfehlen vor Ort ist das naturnah geführte Andorina Hostel.

Las Lomas – Diese Sanddünenformation außerhalb der Stadt ist nur mit Tourguides und mit Allradantrieb zu erreichen. Hier kann man in Lagunen schwimmen und Sandboarden. Am besten über ein Reisebüro in der Innenstadt buchen.

Cotoca ist ein kleines, aber feines bolivianisches Flachlanddorf, das von Einheimischen vor allem wegen seiner idylischen Plaza und der Wallfahrtskirche geschätzt wird. Wer nur wenig Zeit in Bolivien verbringt und trotzdem etwas Lokales sehen möchte, ist hier gut aufgehoben. Es verkehren Micros von der Avenida Melchor Pinto stadtauswärts. Um günstig dorthin zu gelangen sollte man sich einfach auf dieser Straße in fahrtrichtung west positionieren und auf die Busschilder achten. Die Fahrt sollte pro Person etwa 5 Bolivianos kosten. Alternativ verkehren dort auch Sammeltaxis bzw. Normale Taxis, die meistens auch „Cotoca“ auf der Windschutzscheibe stehen haben. Die Fahrt führt vorbei am botanischen Garten, wo ein Zwischenstopp eingelegt werden kann.

Einen voll ausgebauten Wasserpark findet man direkt an der Route Richtung Flughafen, ungfähr 200 Meter vor der Abzweigung zu diesem. Der Eintrittspreis ist mir nicht mehr präsent, sollte aber nicht teurer als 50 Bolivianos sein. Die Attraktionen reichen von interessanten Wasserrutschen über langweilige Wasserrutschen bis hin zu einem Wellenbad und günstigem Bier. Der Weg ist der gleiche wie der Weg zum Flughafen, einfach am „El Christo“ am Ende der Av. Monsenor Rivero in Fahrtrichtung Nord an die Straße stellen und auf die grün-weißen Micros mit der Aufschrift „Viru Viru“ warten und für 5 Bolivianos pro Person mitfahren. Aqualand befindet sich in Fahrtrichtung links und ist vom Fenster aus gut sichtbar. (Nicht beim kleineren Freizeitpark Playland , etwa 1Km vorher, aussteigen)

Luz del Mundo – Hierbei handelt es sich um ein sehr zu empfehlendes Projekt, das immer und jederzeit ausländische Volunteers mit mindestens guten Basiskentnissen der spanischen Sprache sucht. Es wird geleitet von Señora Gabriela, einer Dame aus Santa Cruz, die versucht, mit bescheidenen Mitteln Kindern aus der ärmsten Gegend der Stadt, dem Plan 3000, kulturelle Begegnungen zu ermöglichen. Volunteers benötigen mindestens etwa ein bis zwei Wochen Zeit, gerne länger, um mit den Kindern, etwa zehn bis zwanzig an der Zahl, viermal pro Woche zwischen 9,30h und 12h zu basteln, zu lernen oder die Zeit anderweitig zu gestalten. Ihr seid absolut frei in der Gestaltung. Señora Gabriela spricht nur Spanisch, ist aber sehr freundlich und ist für jede Hilfe dankbar. Um mit Luz del Mundo in Kontakt zu treten sollte man am besten das Hostal Jodanga (siehe unten) nach der Telefonnummer fragen. Aus dem Stadtzentrum einfach einen Micro Bus mit der Nummer 69 bis zur „Rotonda“ im Plan 3000 nehmen (etwa 30-40 Min, 1,50 Bolvianos) und von dort aus etwa 200 Meter zurück gehen, bis auf der rechten Seite die Hähnchenbraterei „Don Gordo“ erscheint. Der Seitenstraße (nicht asphaltiert) etwa 400 Meter folgen und auf das Blechschild mit der Aufschrift „ Luz del Mundo“ auf der rechten Seite achten. Die Gegend ist zumindest tagsüber sicher und gefahrlos zu betreten, auf Grund der evidenten Armut der Einwohner sollte jedoch auf auffällige Kleidung etc. verzichtet werden.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt hier 3 Supermarktketten nach westlichem Vorbild: Hipermaxi, Slan und Fidalga. Alle drei sind von 6h bis 22h geöffnet, auch Sonntags und unterscheiden sich preislich als auch im Sortmiment nur minimal.

Souvenirs sind auf dem regelmäßig stattfindenden Kunsthandwerkermarkt hinter der Zentralkirche erhältlich. Kleidung, meist aus Amerika oder Brasilien/Argentinien importiert, findet man in kleinen Läden im Zentrum oder auf den großen Märkten wie „La Ramada“ „Los Pozos“ oder „La Nueva Feria“

Hevea Bolivia Accessories verkauft modische Handtaschen und Zubehör, die in eigener Herstellung aus ausrangierten Reifen bzw. deren Luftkammern entstehen. Zu finden sind die Produkte zusammen mit anderen lokalen alternativen Designern in "Elay Espacio" in der Calle Bolivar, etwa 2 Blocks von der Plaza entfernt. Ein eigenes Ladenlokal bestand Anfang 2015 nicht.

Essen[Bearbeiten]

In der Stadt selbst gibt es bestimmt so viele Restaurants wie Einwohner, sodass eine objektive Auswahl der besten unmöglich ist. Ich beschränke mich daher auf meine persönlichen Lieblingsplätze, mit denen ich persönlich immer sehr zufrieden war.

Wistupiku -Typisch südamerikansiche Empanadas sowie typisch bolvianische Getränke bietet diese Kette an vielen Plätzen der Stadt, etwa an der Calle Espana im Stadtzentrum auf Höhe Av. Mercado.

Pizza Capri – Pizza-Kette mit Filialen im ganzen Stadtgebiet. Die urigste in der Mitte der Av. Melchor Pint , eine weitere an der Plaza Blacutt.

Vegetarisches Buffet "Cuerpomente"  : In der Calle Cochabamba auf Höhe der Plaza 24 de Septiembre liegt dieses vegetarische Selbstbedienungsrestaurant, in dem pro 100g bezahlt wird, meines Wissens aber nur tagsüber. Ein gut gefüllter Teller kostet hier etwa 30 Bolivianos und ist sowohl schmackhaft als auch gesund.


Las Cazuelas – Am Anfang des Party Viertels „Equipetrol“ in der Av. San Martin gelegenes Restaurant, dessen Klientel vor allem die reichere Oberschicht des Stadt darstellt, wo die Preise und Ausstattung jedoch volkstümlich sind. Typisch für Santa Cruz und günstig im Preis ist etwa das Maniok-Gericht „Sonzo“.

La Casa del Camba – Direkt an der zweiten Ringstraße auf Höhe der Av. Trinidad / Av. Alemana liegt diese Institution bolivianischer Flachlandküche. Die Portionen sind riesig und vegetarische Speisen sucht man hier wahrscheinlich vergeblich. Steak ist Trumph in diesem großen Restaurant, in dem Kellner in typisch weißer Ausgehkleidung der Crucenos auftreten und manchmal Live Musik gespielt wird.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Residencial 26 de Septiembre – Für 25 Bolivianos pro Nacht bekommt man hier ein sauberes Zimmer jedoch ohne Ventilator oder Klimaanlage. Das Gebäude befindet sich zentral gelegen unweit der „7 Calles“ in der Innenstadt in den Straße : Die Besizer sind freundlich und hilfsbereit. Es gibt viele weitere günstige Hotels in dieser Gegend, einige Straßen südwestlich der Plaza.

Amazonas - Unweit der Plaza gelegen (in der Calle Junín) gibt es Zimmer für etwa 100 Bolivianos. Es kann aber nachts durch die Nähe zur Plaza auch etwas lauter sein.

'Jodanga' – Das einzig echte Hostel in Santa Cruz. Für 85 Bolivianos im 10-Bett-Dormitory kein Schnäppchen aber dennoch äußerst empfehlenswert. Inkl. Sind Klimaanlage, großer Pool, Internet, DVDs, Billard uvm. Einzel und Doppelzimmer in verschiedenen Ausführungen liegen zwischen 210 und 400 Bolivianos. Die Rezeption spricht gut englisch und hilft bei jeglicher Art von Fragen und Problemen. Die Lage ist nicht zentral aber strategisch gut gelegen in der Parallelstraße zur Straße , die südlich am Stadtpark „ Parque Urbano“ vorbeiführt. Die Busse 69 und 100 fahren von hier direkt in die Innenstadt(durchaus auch zu Fuß zu bewältigen!), 72 und 73 bringen einen an jedweden Ort an der zweiten Ringstraße.

Hotel Cortez- Das Hotel Cortez ist ein 5-Sterne Haus der gehobenen Klasse und bieten alles, was das Herz begehrt. Am Ende der Av Monsenor Rivero gelegen, besteht die Möglichkeit, in 10 Min in die Innenstadt zu gelangen und trotzdem in einem Hotel mit schöner Pool-Anlage zu wohnen. Die Preise sind wie in vielen anderen Luxus-Hotels der Stadt in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen, mittlerweile ca. 140€.

Lernen[Bearbeiten]

Die Stadt beherbergt eine Vielzahl an Universitäten, sowohl privater als auch öffentlichert Träger. Die Semestergebühren können bis zu $500 betragen. Wer hier ein Praktikum machen möchte, dem sei die Deutsch-Bolivianische Handelskammer empfohlen, die bei Betreuung, Praktikumssuche und Unterkunft behilflich ist.


Sicherheit[Bearbeiten]

Seit Sommer 2011 wird Santa Cruz von einer Kriminalitätswelle erfasst. Vor allem in den Außenbezirken sind ungesicherte Häuser oft das Ziel bewaffneter Einbrüche, doch auch Tankstellen, Banken und Importeure in der Stadt sind betroffen. Mittlerweile haben sich auch verschiedene Gruppen der organisierten Kriminalität, brasilianischer, kolumbianischer und russischer Herkunft, niedergelassen, die Ihre Scharmützel aber freundlicherweise meist unter sich austragen. Touristen sind nicht oft Ziel von Überfällen, jedoch sollte eine gute Portion gesunder Menschenverstand die beste Versicherung gegen derartige Überraschungen sein. Besonders nachts sollte nicht in der Innenstadt ( mehr als 2 Blocks vom Hauptplatz entfernt) herumspaziert werden. Am Busbahnhof sollte man etwas aufpassen, es gibt dort nicht nur Taschendiebe, sondern auch eine "superspezielle Polizei", die mit Cap und einer kleinen Karte herumläuft und besonders Touristen ins Verhörzimmer nehmen unter dem Vorwand der Drogen, in Wirklichkeit geht es denen aber um ausländische Devisen. Die Bolivianos lassen sie auf dem Tisch zählen und die ausländischen zählen sie zuerst selber unter dem Tisch um Fragen zu stellen und ein paar Scheine runterfallen zu lassen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Vorsicht ist bei Mückenstichen geboten, da sich Santa Cruz in Dengue Gebiet befindet. Wasser kann zum Zähneputzen und sogar als Trinkwasser gefahrlos genutzt werde.

Der in Hamburg ausgebildete Arzt Dr. Patiño hat seine Praxis in der Calle Cueller # 365, Clínica Alemán 1. Stock, Tel. 351621. Sprechstunde 10-13, 15-19 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Irish Pub, Cafe Llorca Unter der Woche oder zum Warmtrinken gut geeignet sind die Bars direkt um die Haupt-Plaza herum, wo das Publikum international aber dennoch nicht übermäßig touristisch ist. Die Preise für Bier liegen bei ca. 15 Bolivianos und für Longdrinks bei unter 30 Bolivianos. In beiden wird ebenfalls solides Essen serviert.

Equipetrol Bolivianische Kinder reicher Eltern, oft auch mit deren überdimensionierten Geländewagen, finden sich hier Freitags, Samstags und Sonntags en masse und läuten den Abend ein mit lauter Musik aus Auto Boxen sowie einer Menge Bier. In die großen Clubs (aktuell nur „Coolers“) kommt man nur hinein, wenn man Kontakte zum Besitzer oder einheimische Freunde hat, die über eine Mitgliedskarte verfügen.(Leider kein Witz) Angenehmere und entspanntere Atmosphäre an der Tür und Innen bieten z.b. „Orange“ oder „Voodoo“ . Die Eintrittspreise variieren je nach Tag zwischen 0 und 50 Bolivianos. Zu erreichen ist dieses Ausgehviertel leicht, es befindet sich zwischen der zweiten und dritten Ringstraße auf der Avenida San Martin. Da ab ca. 22.30h keine Busse mehr fahren, ist ein Taxi aus dem Zentrum für etwa 15 Bolivianos ohne Alternative und vor 23.30h ist hier ohnehin nichts los. Die Gegend ist relativ sicher, da überfüllt mit Securities, jedoch ist ein betrunkener Ausländer alleine in einer Seitenstraße immer ein leichtes Ziel für Raubüberfälle.

Avenida Busch Liegt zwischen erstem und zweitem Ring,zwischen Equipetrol und Innenstadt. Hier gilt das gleiche wie für Equipetrol, jedoch mit weniger wohlhabendem Publikum.

Luna Park Nur ein Beispiel unter hunderten Karaoke Bars in den ganzen Stadt. Hier gibt es günstiges Bier, alte Klassiker in Karaokeversion und es geht ruhiger zu als in den Clubs. Ein guter Platz um die Nacht ausklingen zu lassen. Diese Karaokebar befindet sich im Nordwesten der zweiten Ringstraße

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die Einwohner sprechen relativ schwer verständliches Spanisch. Das S bleibt oft stumm.