Santa Cruz de la Sierra
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| Santa Cruz de la Sierra | |
| Kurzdaten | |
| Bevölkerung: | 1 614 618 |
| Fläche: | 325,57 km² |
| Höhe über NN: | 437 m |
| Koordinaten: | 17° 47'
21" S, 63° 11' 51" W |
| Vorwahlnummer: | 3 |
| Zeitzone: | UTC-4 |
| Website: | offizielle Website von Santa Cruz de la Sierra |
Santa Cruz de la Sierra ist eine Stadt in Llanos.
[bearbeiten] Hintergrund
Santa Cruz ist die inoffizielle Hauptstadt des westlichen Boliviens und die Stadt mit der höchsten Einwohnerzahl des Landes. Außerdem wird die Metropole als der wirtschaftliche Motor des Landes angesehen. Touristisch gesehen hat die Stadt nicht so viel zu bieten wie La Paz und wird eher als Umsteigeort nach Brasilien oder Argentinien genutzt, bzw. Nach Peru und La Paz in die Gegenrichtung. Wegen anhaltender Landflucht und wachsendem Einkommen der Mittel und Oberschicht frisst sich die Stadt in das Umland hinein, wo immer neue Urbanisationen gebaut werden. Diese Entwicklungen sowie der steigende Energiebedarf tragen zur großen Umwelt und Müllbelastung bei, für dessen Lösung noch kein schlüssiges Gesamtkonzept vorliegt. Beachtet daher bitte den Bereich „Umwelt“ in diesem Artikel.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Der Viru Viru International Airport liegt etwa 10 Km außerhalb der Stadt und wird von verschiedenen Fluglinien, bspw. Aerosur und American Airlines, bedient. Es bestehen direkte Verbindungen zu vielen anderen Städten in Bolivien, in Südamerika, sowie nach Miami und Madrid. Der Flughafen selbst wirkt etwas angestaubt, scheint aber im großen und ganzen internationalen Ansprüchen zu genügen. Die Passkontrolle geht zügig und EU-Bürger bekommen kostenfrei und ohne vorherigen Antrag eine 90-tägige Aufenthaltsgenehmigung für Bolivien.
Um in die Stadt zu kommen stehen zwei Transportmittel zur Verfügung. Die blauen Flughafentaxis bringen Passagiere für etwa 50 Bolvianos zu jedem beliebigen Punkt in der Stadt. Die grün-weißen Micro Busse parken außerhalb des Terminals und bringen ihre Fahrgäste für lediglich 5 Bolivianos inkl. Gepäck ins Stadtzentrum. Beide Transportmittel sind sehr sicher, lediglich sollte darauf geachtet werden, dass eben auch nur die weiß-blauen Taxis sowie die weiß-grünen Busse benutzt werden.
[bearbeiten] Bahn und Bus
La Terminal Bimodal
Der Terminal liegt etwa 2 km Luftlinie von der Stadtmitte entfernt. Bei dieser Institution handelt es sich um eine Kombination aus Bahnhof und Busbahnhof. Mit der Bahn bestehen lediglich Verbindungen zur Grenze mit Brasilien, genauer nach Puerto Suarez bzw. Puerto Quijaro, wobei ausgewählt werden kann zwischen drei Komfortklassen, die preislich zwischen 130 und 240 Bolivianos liegen. Lediglich die höchste Preisklasse kann jedoch die Reise erträglich machen. Busverbindungen bestehen selbstverständlich zahlreicher und sind verbunden mit einer höheren Auswahl bzüglich Komfort und Preis. Es bestehen Direktverbindungen u.a. National nach Cochabama, La Paz, Trinidad, Sucre und Trarija sowie international u.a. Nach Buenos Aires und Asuncion. Kürzere, meist innerhalb des Departemento Santa Cruz bestehende Verbindungen können u. U. Noch vom alten Terminal (Ex-Terminal) in der Innenstadt starten. Ein Taxi ins Zentrum sollte nicht mehr als 10 Bolivianos kosten, Micro Busse außerhalb des Terminals bieten eine günstigere Alternative. Der Aufenthalt im Terminal ist kostenlos, das Betreten der Busparkplätze (vor der Abreise) kostet 1,50 Bolivianos , wofür im Terminal selbst ein Ticket gelöst werden muss.
[bearbeiten] Auto
Möglich, aber nicht zu empfehlen, da die Straßenverhältnisse schlecht und die Entfernungen weit sind.
[bearbeiten] Mobilität
Taxi – In Santa Cruz scheint es mehr Taxis als Privatwagen zu geben. Taxis sind hier meistens weiß und haben ein kleines Leuchtschild oder Aufkleber mit der Aufschrift Taxi in der Frontscheibe sowie die Lizenznummer auf der Seite. Taximeter existieren nicht, sodass Preise unbedingt vorher verhandelt werden muessen. Im Stadtgebiet kostet eine Fahrt selten mehr als 15 Bolivianos. Ich habe persönlich nie schlechte Erfahrungen mit der Sicherheit gemacht, jedoch ließt man in der Zeitung manchmal über Raubüberfälle im Zusammenhang mit Taxis. Wer über ein Handy verfügt, kann auf die sicheren Funktaxis zurückgreifen. Am einfachsten gelangt man an diese Nummern, indem man sich eine Nummer auf den Frontscheiben der vorbeifahrenden Taxis notiert. Die Preise für Funktaxi sind meist sogar billiger.
Mircobus – Das Stadtbild der Innenstadt wird maßgeblich von diesen Kleinbussen des Typs Toyota Coaster geprägt. Die Linien sind von 1 bis 120 durchnummeriert und haben jeweils eine eigene Route. Einige Linien führen aus dem Stadtgebiet heraus. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Routen nicht kreisförmig sondern benutzen den Hinweg auch als Rückweg, sodass man aus den Bussen aussteigen, die Straßenseite wechseln und wieder zurückfahren kann. Einige dieser Ausnahmen sind die Busse , die auf den Ringsstraßen verkehren, die kreisförmig um das Stadtzentrum zirkulieren.
Mietwagen – Innerhalb der Stadt ein Auto zu fahren ist ein Erlebnis, da sich die Verkehrsteilnehmer an keine Regeln zu halten scheinen. Außerhalb der Stadt sind die Straßen oft schlecht und für längere Reisen stehen komfortablere Reisebusse zur Verfügung, sodass eigentlich kein Bedarf für einen Mietwagen besteht. Wer es dennoch versuchen möchte, ist mit Localiza gut bedient, die einen guten Service im Pannenfall bieten. Die Wagen sind meistens SUVs und von Ford oder Toyota.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Aktivitäten
Das Karting Center Speed-Karting öffnet von Dienstag bis Sonntag von 15h bis 22h . Ein Rennen kostet lediglich 30 Bolivianos pro Person und wird gestartet, sobald genügend Teilnehmer anwesend sind. Die Ausstattung scheint modern, sicher und zeitgemäß zu sein. Lediglich auf der Strecke geht es etwas rauer zu. Von der „El Christo“ Statue aus in Richtung Aiport an der Avenida „Christo Redentor“ (oder Av. Banzer“) nach etwa 4 Km auf der linken Seite, nicht zu übersehen, liegt das Speed-Karting Center. An der Statue auf der Ausfallstraße einfach einen der grünen Airport Busse anhalten und bescheid geben, dass der Fahrer am Karting Center anhalten soll. Der Fahrpreis sollte nicht mehr als 2 Bolivianos pro Person betragen. Alternativ Taxi für ca. 15 Bolivianos.
Das BioCentro Guembe ist ein Freizeit Komplex bestehend aus künstlich angelegten, kleinen Pools, die über Wasserfälle verbunden sind, sowie einem großen Schmetterlingsdom und verschiedenen Lehrpfaden. Vor allem bei gutem Wetter ein gutes Ausflugsziel außerhalb der Stadt. Der Eintritt kostet etwa 70 Bolivianos pro Person (für Nicht-Studenten eventuell mehr) und ist damit relativ teuer, bietet jedoch auch eine Menge. Der Komplex liegt etwa 15Km nordöstlich (über den Fluß Porongo) des Zentrums und kann nicht mit dem Micro Bus erreicht werden. Taxis sollten etwa 25 Bolivianos kosten und können auf dem Rückweg bestellt werde. Eventuell kann auch mit dem Taxifahrer direkt eine Abmachung darüber getroffen werden.
Mit etwas Glück trifft man im Schmetterlingsdom auf ein Faultier, von denen mindestens eins dort frei in den Bäumen herumkletter und auch mal die Treppen zur Aussichtsplattform als Klettergerüst nutzt.
Im Süden der zweiten Ringsstraße auf Höhe der Av. „Las Americas“ liegt dieses Multiplex Kino mit angeschlossenem Food-Court und Shopping Center. Sehr amerikanisches Ambiente , auch die meisten Filme werden im Originalton gezeigt. Die Preise bewegen sich zwischen 30 und 35 Bolivianos pro Film. Die Kinos sind klimatisiert. Ein Taxi ins Zentrum sollte etwa 12 Bolivianos kosten, u.a. die Buslinie 10 sowie die Ringbusse des zweiten Rings halten für 1,50 Bolivianos direkt vor dem Eingang.
An der Plaza Blacutt, südlich der Avenida Irala (erster Ring), liegt das Bowling Center „Cosmic Bowling“. Hier geht es zu wie in jedem Bowling Center der Welt und die Ausstattung kann problemlos mit den Bowlingbahnen zu hause mithalten (Nachtmodus etc) . Die Miete für eine Bahn liegt bei 30 Bolivianos pro Stunde. Unter anderem verkehren die Micros 14 und 15 aus dem Stadtzentrum hier her. Ein Taxi von dort sollte etwa 10 Bolivianos kosten
Die wahrscheinlich spektakulärste Attraktion die Santa Cruz zu bieten hat liegt etwa eine 2,5-stündige Autofahrt entfernt. In Samaipata, einem kleinen, ursprünglichen Ort nrödloch von Santa Cruz, kann man in tropischen Wasserfällen baden, die Inka Opferstätte „El Fuerte“ besichtigen, eine Wanderung zu den Kondoren der Region unternehmen oder in einem Wald aus riesigen prähistorischen Farmen spazieren. Allein die Fahrt nach Samaipata lohnt den langen Weg und führt nach etwa einer Stunde Überlandfahrt durch subtropische Bergregionen, die dem Reisenden nachdrücklich in Erinnerung bleiben. Um nach Samaipata zu gelangen, empfiehlt es sich, früh morgens ein Sammeltaxi an der Straßenkreuzung Av. Omar Chavez / S. De Olguien zu nehmen, wo das Unternehmen „Expresso Samaipata“ seine Filiale hat. ( 30 Bolivianos pro Person) Sehr zu empfehlen vor Ort ist das naturnah geführte Andorina Hostel.
Las Lomas – Diese Sanddünenformation außerhalb der Stadt ist nur mit Tourguides und mit Allradantrieb zu erreichen. Hier kann man in Lagunen schwimmen und Sandboarden. Am besten über ein Reisebüro in der Innenstadt buchen.
Cotoca ist ein kleines, aber feines bolivianisches Flachlanddorf, das von Einheimischen vor allem wegen seiner idylischen Plaza und der Wallfahrtskirche geschätzt wird. Wer nur wenig Zeit in Bolivien verbringt und trotzdem etwas Lokales sehen möchte, ist hier gut aufgehoben. Es verkehren Micros von der Avenida Melchor Pinto stadtauswärts. Um günstig dorthin zu gelangen sollte man sich einfach auf dieser Straße in fahrtrichtung west positionieren und auf die Busschilder achten. Die Fahrt sollte pro Person etwa 5 Bolivianos kosten. Alternativ verkehren dort auch Sammeltaxis bzw. Normale Taxis, die meistens auch „Cotoca“ auf der Windschutzscheibe stehen haben. Die Fahrt führt vorbei am botanischen Garten, wo ein Zwischenstopp eingelegt werden kann.
Einen voll ausgebauten Wasserpark findet man direkt an der Route Richtung Flughafen, ungfähr 200 Meter vor der Abzweigung zu diesem. Der Eintrittspreis ist mir nicht mehr präsent, sollte aber nicht teurer als 50 Bolivianos sein. Die Attraktionen reichen von interessanten Wasserrutschen über langweilige Wasserrutschen bis hin zu einem Wellenbad und günstigem Bier. Der Weg ist der gleiche wie der Weg zum Flughafen, einfach am „El Christo“ am Ende der Av. Monsenor Rivero in Fahrtrichtung Nord an die Straße stellen und auf die grün-weißen Micros mit der Aufschrift „Viru Viru“ warten und für 5 Bolivianos pro Person mitfahren. Aqualand befindet sich in Fahrtrichtung links und ist vom Fenster aus gut sichtbar. (Nicht beim kleineren Freizeitpark Playland , etwa 1Km vorher, aussteigen)
Luz del Mundo – Hierbei handelt es sich um ein sehr zu empfehlendes Projekt, das immer und jederzeit ausländische Volunteers mit mindestens guten Basiskentnissen der spanischen Sprache sucht. Es wird geleitet von Senora Gabriela, einer Dame aus Santa Cruz, die versucht, mit bescheidenen Mitteln Kindern aus der ärmsten Gegend der Stadt, dem Plan 3000, kulturelle Begegnungen zu ermöglichen. Volunteers benötigen mindestens etwa ein bis zwei Wochen Zeit, gerne länger, um mit den Kindern, etwa zehn bis zwanzig an der Zahl, viermal pro Woche zwischen 9,30h und 12h zu basteln, zu lernen oder die Zeit anderweitig zu gestalten. Ihr seid absolut frei in der Gestaltung. Señora Gabriela spricht nur Spanisch, ist aber sehr freundlich und ist für jede Hilfe dankbar. Um mit Luz del Mundo in Kontakt zu treten sollte man am besten das Hostal Jodanga (siehe unten) nach der Telefonnummer fragen. Aus dem Stadtzentrum einfach einen Micro Bus mit der Nummer 69 bis zur „Rotonda“ im Plan 3000 nehmen (etwa 30-40 Min, 1,50 Bolvianos) und von dort aus etwa 200 Meter zurück gehen, bis auf der rechten Seite die Hähnchenbraterei „Don Gordo“ erscheint. Der Seitenstraße (nicht asphaltiert) etwa 400 Meter folgen und auf das Blechschild mit der Aufschrift „ Luz del Mundo“ auf der rechten Seite achten. Die Gegend ist zumindest tagsüber sicher und gefahrlos zu betreten, auf Grund der evidenten Armut der Einwohner sollte jedoch auf auffällige Kleidung etc. Verzichtet werden.
[bearbeiten] Einkaufen
Es gibt hier 3 Supermarktketten nach westlichem Vorbild: Hipermaxi, Slan und Fidalga. Alle drei sind von 6h bis 22h geöffnet, auch Sonntags und unterscheiden sich preislich als auch im Sortmiment nur minimal.
Souvenirs sind auf dem regelmäßig stattfindenden Kunsthandwerkermarkt hinter der Zentralkirche erhältlich. Kleidung, meist aus Amerika oder Brasilien/Argentinien importiert, findet man in kleinen Läden im Zentrum oder auf den großen Märkten wie „La Ramada“ „Los Pozos“ oder „La Nueva Feria“
[bearbeiten] Essen
In der Stadt selbst gibt es bestimmt so viele Restaurants wie Einwohner, sodass eine objektive Auswahl der besten unmöglich ist. Ich beschränke mich daher auf meine persönlichen Lieblingsplätze, mit denen ich persönlich immer sehr zufrieden war.
Wistupiku -Typisch südamerikansiche Empanadas sowie typisch bolvianische Getränke bietet diese Kette an vielen Plätzen der Stadt, etwa an der Calle Espana im Stadtzentrum auf Höhe Av. Mercado.
Pizza Capri – Pizza-Kette mit Filialen im ganzen Stadtgebiet. Die urigste in der Mitte der Av. Melchor Pinto, die größte in der Av. Monsenor Rivera. Letztere hat den Vorteil, dass bei Nichtgefallen auch zu einem der vielen umliegendes Restaurants gewechselt werden kann.
Las Cazuelas – Am Anfang des Party Viertels „Equipetrol“ in der Av. San Martin gelegenes Restaurant, dessen Klientel vor allem die reichere Oberschicht des Stadt darstellt, wo die Preise und Ausstattung jedoch volkstümlich sind. Typisch für Santa Cruz und günstig im Preis ist etwa das Maniok-Gericht „Sonzo“.
La Casa del Camba – Direkt an der zweiten Ringstraße auf Höhe der Av. Trinidad / Av. Alemana liegt diese Institution bolivianischer Flachlandküche. Die Portionen sind riesig und vegetarische Speisen sucht man hier wahrscheinlich vergeblich. Steak ist Trumph in diesem großen Restaurant, in dem Kellner in typisch weißer Ausgehkleidung der Crucenos auftreten und manchmal Live Musik gespielt wird.
[bearbeiten] Nachtleben
[bearbeiten] Unterkunft
Residencial 26 de Septiembre – Für 25 Bolivianos pro Nacht bekommt man hier ein sauberes Zimmer jedoch ohne Ventilator oder Klimaanlage. Das Gebäude befindet sich zentral gelegen unweit der „7 Calles“ in der Innenstadt in den Straße : Die Besizer sind freundlich und hilfsbereit.
Jodanga – Das einzig echte Hostel in Santa Cruz. Für 60 Bolivianos im Dormitory kein Schnäppchen aber dennoch äußerst empfehlenswert. Inkl. Sind Klimaanlage, großer Pool, Internet, DVDs, Billard uvm. Einzel und Doppelzimmer in verschiedenen Ausführungen liegen zwischen 130 und 180 Bolivianos. Die Rezeption spricht gut englisch und hilft bei jeglicher Art von Fragen und Problemen. Die Lage ist nicht zentral aber strategisch gut gelegen in der Parallelstraße zur Straße , die südlich am Stadtpark „ Parque Urbano“ vorbeiführt. Die Busse 69 und 100 fahren von hier direkt in die Innenstadt, 72 und 73 bringen einen an jedweden Ort an der zweiten Ringstraße.
Hotel Cortez- Das Hotel Cortez ist ein 4-Sterne Haus der gehobenen Klasse und bieten alles, was das Herz begehrt. Am Ende der Av Monsenor Rivero gelegen, besteht die Möglichkeit, in 10 Min in die Innenstadt zu gelangen und trotzdem in einem Hotel mit schöner Pool-Anlage zu wohnen. Die Preise liegen bei .
[bearbeiten] Lernen
Die Stadt beherbergt eine Vielzahl an Universitäten, sowohl privater als auch öffentlichert Träger. Die Semestergebühren können bis zu $500 betragen. Wer hier ein Praktikum machen möchte, dem sei die Deutsch-Bolivianische Handelskammer empfohlen, die bei Betreuung, Praktikumssuche und Unterkunft behilflich ist.
[bearbeiten] Sicherheit
In der Innenstadt bewegt man sich zu jeder Tageszeit und in einer größeren Gruppe so gut wie immer sicher und gefahrlos. In den Außenbezirken kann es nachts vereinzelt zu Überfällen etc. Kommen. Gesunder Menschenverstand ist hier die beste Waffe, um nicht Opfer eines solchen Verbrechens zu werden. Generell ist die Stadt, verglichen mit anderen lateinamerikanischen Großstädten, relativ sicher.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Vorsicht ist bei Mückenstichen geboten, da sich Santa Cruz in Dengue Gebiet befindet. Wasser kann zum Zähneputzen und sogar als Trinkwasser gefahrlos genutzt werde. Für empfindliche Naturen ist das Essen, das am Straßenrand angeboten wird, nicht zu empfehlen.
[bearbeiten] Nachtleben
Irish Pub, Cafe Llorca Unter der Woche oder zum Warmtrinken gut geeignet sind die Bars direkt um die Haupt-Plaza herum, wo das Publikum international aber dennoch nicht übermäßig touristisch ist. Die Preise für Bier liegen bei ca. 15 Bolivianos und für Longdrinks bei unter 30 Bolivianos. In beiden wird ebenfalls solides Essen serviert.
Equipetrol Bolivianische Kinder reicher Eltern, oft auch mit deren überdimensionierten Geländewagen, finden sich hier Freitags, Samstags und Sonntags en masse und läuten den Abend ein mit lauter Musik aus Auto Boxen sowie einer Menge Bier. In die großen Clubs (aktuell nur „Coolers“) kommt man nur hinein, wenn man Kontakte zum Besitzer oder einheimische Freunde hat, die über eine Mitgliedskarte verfügen.(Leider kein Witz) Angenehmere und entspanntere Atmosphäre an der Tür und Innen bieten z.b. „Orange“ oder „Voodoo“ . Die Eintrittspreise variieren je nach Tag zwischen 0 und 50 Bolivianos. Zu erreichen ist dieses Ausgehviertel leicht, es befindet sich zwischen der zweiten und dritten Ringstraße auf der Avenida San Martin. Da ab ca. 22.30h keine Busse mehr fahren, ist ein Taxi aus dem Zentrum für etwa 15 Bolivianos ohne Alternative und vor 23.30h ist hier ohnehin nichts los. Die Gegend ist relativ sicher, da überfüllt mit Securities, jedoch ist ein betrunkener Ausländer alleine in einer Seitenstraße immer ein leichtes Ziel für Raubüberfälle.
Avenida Busch Liegt zwischen erstem und zweitem Ring,zwischen Equipetrol und Innenstadt. Hier gilt das gleiche wie für Equipetrol, jedoch mit weniger wohlhabendem Publikum.
Luna Park Nur ein Beispiel unter hunderten Karaoke Bars in den ganzen Stadt. Hier gibt es günstiges Bier, alte Klassiker in Karaokeversion und es geht ruhiger zu als in den Clubs. Ein guter Platz um die Nacht ausklingen zu lassen. Diese Karaokebar befindet sich im Nordwesten der zweiten Ringstraße
[bearbeiten] Kommunizieren
Die Einwohner sprechen relativ schwer verständliches Spanisch. Das S bleibt oft stumm.
[bearbeiten] Umwelt
Santa Cruz braucht unbedingt einen schlüssigen Plan zur Bewältigung seiner Umweltprobleme. (Müll und Lärm vor allem, aber auch Gewässerverschmutzung und Urbanisierung) Als Touristen könnt ihr vor allem helfen, indem ihr im Supermarkt eigene (Jute statt Plastik) Beutel mitnehmt und Mehrwegflaschen benutzt (gibt’s nicht im Supermarkt sondern nur in den Kiosken ->Retornables) Wer das Bus-System durchschaut, dem bietet sich auch hier eine umweltfreundliche Alternative zum Taxi. Plus: Wer die unfassbar großen Flächen zwischen Sao Paulo und der Grenze zu Bolivien gesehen hat, die die Viehwirtschaft in Anspruch nimmt, dem sei gesagt, dass vegetarische Ernährung nur ein Zehntel der Fläche in Anspruch nimmt, bei gleicher Nähstoffversorgung.

