| Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch. |
Sankt Gallen
St. Gallen liegt in der Schweiz im gleichnamigen Kanton. [Bearbeiten] HintergrundDie Stadt St. Gallen verdankt Namen und Entstehung dem irischen Wandermönch Gallus, der vom Bodensee her ins Hochtal der Steinach kam. Um seine Zelle entstand im 8. Jahrhundert ein Kloster und später die Stadt. Im Kloster St.Gallen wurden Kunst und Wissenschaft gepflegt, deren Zeugen heute noch in der weltberühmten Stiftsbibliothek bestaunt werden können. bis ins 18.Jahrhundert blühte der Handel des Leinwandgewerbes, später die Baumwoll- und Stickereiindustrie. Mit ihren Produkten aus der Textilindustrie trieben die St. Galler Kaufleute seit dem Spätmittelalter einen regen Handel, zuerst in Europa, später in Asien und Amerika. [Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugDer nächste Flughafen ist der Flughafen Altenrhein. Doch auch von Zürich-Kloten aus ist die Stadt per Bahn und Auto in ca. 1 Stunde erreichbar. [Bearbeiten] BahnDer Hauptbahnhof St. Gallen ist am internationalen Zugnetz angeschlossen. Vom Bahnhof führen viele S-Bahnlinien und Intercity-Züge in die Vororte und Nachbarstädte. Fahrpläne gibt es unter www.sbb.ch [Bearbeiten] BusDie Stadt St. Gallen verfügt über ein exzellentes Busnetz. Die Busse fahren in sehr geringen zeitlichen Abständen. [Bearbeiten] Fernbusbahnhof
[Bearbeiten] AutoIn der Stadt St. Gallen, ist es besser auf das Auto zu verzichten. Parkplätze sind selten und oftmals auch sehr teuer. Zudem ist in St. Gallen alles sehr nahe beieinander und man kann es gut zu Fuß oder mit dem Bus erkunden. [Bearbeiten] Schiff[Bearbeiten] Mobilität[Bearbeiten] SehenswürdigkeitenDie Stiftsbibliothek zählt zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt. Bereits im 8. Jahrhundert verfügte das Kloster St. Gallen über eine Sammlung von Büchern, die sich rasch vermehrte. Der heutige Bibliotheksraum entstand zwischen 1758 und 1767. Jedes Jahr besuchen um die 100 000 Personen die darin gezeigte Ausstellung wertvoller Manuskripte. Über dem Portal des Bibliotheksraumes laden zwei Putten mit dem griechische Schriftband "Psyches iatreion" (Seelen-Apotheke) zum Besuch ein. Die Bibliothek soll als geistige Unterstützung der Besucher und Benützer, als Heilstätte der Seele, dienen. [Bearbeiten] Kirchen
Die Stiftskirche St.Gallen (heute Kathedrale) ist ein Werk des späten Barocks. Sie stellt eine der letzten monumentalen Klosterbauten des Barocks im Abendland dar. Erbaut wurde sie von 1755 bis 1767. Dort wo heute die Kathedrale, das ehemalige Kloster steht, errichtete Gallus um 612 eine Einsidelei. Nach seinem Tod blieb sein Grab ein Ort der Verehrung.Der Priester Otmar baute die geistliche Niederlassung des Gallus zu einem eigentlichen Kloster aus. Die Abtei erreichte bald eine europäische Ausstrahlung. In kultureller Hinsicht bildeten das 9. bis 11. Jahrhundert die Blütezeit des Klosters. Im Jahre 1805 verliess der letzte Mönch das Kloster.
Die St.Laurenzenkirche ist neben der Kathedrale die bedeutenste Kirche der Stadt. Mit der Einführung der Reformation wurde die Kirche zur Hauptkirche der reformierten Bürgerschaft. Vom Turm hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. [Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten] BauwerkeDer Stickereiboom Ende des 19. Jahrhunderts löste eine Baubegeisterung mit hohem künstlerischen Anspruch aus: Palastartige Fabriken, Villen und Museen entstanden in den Formen des Jugendstils. Daneben setzen Bauwerke von Santiago Calatrava oder Herzog & de Meurons moderne Akzente. [Bearbeiten] Denkmäler
Auf dem Marktplatz Bohl befindet sich das Denkmal des ehemaligen Bürgermeisters von St.Gallen, Joachim Vadianus (gebürtiger Name: Joachim von Watt, 1484-1551). Er führte in St. Gallen die Reformation durch und genoss dadurch grosses Ansehen in der Bevölkerung. Erschaffen wurde das Denkmal 1904 vom Schweizer Bildhauer Richard Kissling. [Bearbeiten] MuseenDas Naturmuseum lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Naturgeschichte ein. Die Themen sind vielfältig und für Jung und Alt gleichermassen spannend. Das 1877 eröffnete Kunstmuseum gehört zu den schönsten klassizistischen Gebäuden der Schweiz.
Das Historische und Völkerkundemuseum wurde als zweites städtisches Museum erbaut. Das Museum ist in eine kulturgeschichtliche und eine ethnologische Abteilung unterteilt. Die permanente Ausstellung im Textilmuseum geht auf die geschichtliche Entwicklung der Ostschweizer Textilindustrie und auf ihre Einbindung in die Weltmärkte ein. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges stellte die St. Galler Stickerei den wichtigsten Bereich der Schweizer Exportgüter dar. Aus dieser Zeit sind hand- und Maschinenstickereien, repräsentative Grossstickereien für Weltausstellungen und andere kostbare Textlilien zu sehen. Sonderausstellungen zeigen zeitgenössische Werke in- und ausländischer Künstler. In der zum Museum gehörenden Textilbibliothek finden sich Musterbücher aus der Maschinenstickerei, der Weberei und des Textildruckes, sowie Textilentwürfe, Modezeichnungen- und fotografien. In der ehemals berüchtigten Linsebühlstrasse ist ein Postbureau aus dem Jahr 1898 praktisch vollständig erhalten geblieben. Diese Räumlichkeiten beherbergen das POINT JAUNE museum, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, traditionelle Kommunikationstechniken wie Buchdruck (Hand-/Bleisatz) und Briefpost mit zeitgenössischer Kunst – Mail Art, Postpostismus etc. – zu verbinden. [Bearbeiten] Straßen und PlätzeDie Gassen der Stadt verlaufen heute noch etwa so, wie sie nach dem grossen Brand von 1418 angelegt wurden. So lässt sich die ursprüngliche Anlage noch erahnen, obwohl ganze Strassenzüge der Bauwut vergangener Jahrzehnte zum Opfer gefallen sind. Spiser-, Multer-, Markt- und Neugasse bilden heute St.Gallens Fussgänger- und Einkaufszone, sozusagen das Herz St.Gallens. Die 111 Erker der Stadt St. Gallen verleihen dem Gassenbild zusätzlich Abwechslung und künstlerischen Schmuck. Die Erker zeugen vom Wohlstand zahlreicher Kaufleute der Stadt. Sie schmückten mit den oft reichverzierten Ausbauten die Fassaden ihrer Wohnhäuser. [Bearbeiten] Parks
Nur wenige 100 Meter vom Marktplatz liegt der Stadtpark mit seinen 33'737 m2: die grösste zusammenhängende Grünfläche im Innenstadtbereich. Das Kunst- und das Naturhistorische Museum sowie das Stadttheater und die Tonhalle liegen direkt nebenan. Der Stadtpark ist ein beliebter Platz für Familien, Studenten und Jogger. Der Wildpark Peter und Paul liegt am östlichen Rosenberg. Er ist durchgehen das ganze Jahr über geöffnet. In weitläufigen Gehegen im Wald werden Rothirsche, Sikahirsche, Damhirsche, Gämsen, Steinböcke, Murmeltiere, Wildschweine, Luchse und Wildkatzen gehalten. Der Eintritt ist frei. [Bearbeiten] Verschiedenes[Bearbeiten] AktivitätenIn St.Gallen kann man vieles unternehmen. Egal ob Sommer oder Winter, Sonne oder Regen. St .Gallen bot im Advent 2005 erstmals einen großen Weihnachtsmarkt in der verkehrsfreien historischen Altstadt zwischen Kathedrale und Waaghaus. Dazu gab es eine Vielfalt von kulturellen Veranstaltungen mit Bezug zur Weihnachtszeit. Der St. Gallen-Bodensee Tourismus bietet täglich um 17 Uhr geführte Stadtrundgänge durch die St. Galler Altstadt an. [Bearbeiten] EinkaufenDie Einkaufsmöglichkeiten in der Gallusstadt sind reichhaltig. Die meisten Geschäfte liegen nahe beieinander, viele in verkehrsfrein Gassen, wie Multergasse, Spiesergasse oder Neugasse. [Bearbeiten] KücheDie Zahl der Restaurants und "Beizli" in St. Gallen ist fast unzählbar. Zahlreiche Hotels, Gasthäuser und Restaurants bieten einheimische, italienische, französische, griechische, ja sogar chinesische und indische Gerichte an. Typisch für die Stadt sind die sogenannten Erststock-Beizli. Zu den St. Galler Spezialitäten gehören der Biber, verschiedene Süssigkeiten aus Schokolade, die von den Confiserien mit grosser Kunst fabriziert werden und natürlich, die "wohl populärste St. Gallerin", die St. Galler Bratwurst, welche schon vor vielen hundert Jahren hergestellt wurde. [Bearbeiten] Essen[Bearbeiten] Traditionell
[Bearbeiten] Mediterran
[Bearbeiten] Gehoben/Frische Küche[Bearbeiten] Ausgehen[Bearbeiten] GünstigHouse/Electro/Hip-Hop:
Rock/Metal/Alternative:
Konzerte:
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Unterkunft[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Lernen[Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] Sicherheit[Bearbeiten] Gesund bleiben
[Bearbeiten] Klarkommen[Bearbeiten] Kommunizieren[Bearbeiten] Weiter geht's[Bearbeiten] Weblinks
|
|