Südkorea

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Asien : Ostasien : Südkorea
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Lage
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Flagge
Bild:Ks-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Seoul
Staatsform: Republik
Währung: südkoreanischer Won (KRW)
Fläche: 98.500 km²
Bevölkerung: 48,6 Mio
Sprachen: Koreanisch
Religionen: Keine 46 %, Christen 26 %, Buddhisten 26 %, Konfuzianer 1 %
Telefonvorwahl: +82
Internet TLD: .kr
Zeitzone: UTC + 9h

Südkorea liegt in Ostasien auf der Südhälfte der koreanischem Halbinsel, zwischen gelbem Meer und Ostmeer, mit nur einer Landgrenze zu Nordkorea. Geographisch zwischen China und Japan gelegen, steht seine Kultur seit langem in Austausch mit den beiden Nachbarländern.

[bearbeiten] Regionen

Karte von Südkorea
Karte von Südkorea

[bearbeiten] Städte

  • Seoul: Die Hauptstadt Südkoreas. Zwischen den Betonburgen der Millionenstadt finden sich unter anderem der Königspalast und das imposante Osttor.
  • Gyeongju: Die Hauptstadt des historischen Silla-Reiches hat viel zu bieten: Königsgräber, den weltbekannten Bulguksa-Tempel und ein historisches Museum.
  • Busan

[bearbeiten] Weitere Ziele

  • Jeju-do: Eine schöne Insel mit sehr angenehmen Klima. Zur Reisezeit der Koreaner(innen) sollte man vor einem Besuch jedoch Abstand nehmen, weil nicht nur schwer ein Zimmer zu bekommen ist, sondern auch sämtliche Sehenswürdigkeiten überlaufen sind.
  • Soraksan: malerisches Gebirge im Nordosten Südkoreas, mit schroffen Felsen. Befestigte Wege führen durchs Sorak-Gebirge, an buddhistischen Tempelanlagen vorbei und durch wunderschöne Bergwälder mit Magnolien und Ahorn (besonders schön zur Zeit der Laubfärbung). Die Gegend ist auch bekannt für ihre an Wildgemüsen reiche Küche.
  • Jirisan

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Geschichte

[bearbeiten] Kultur

[bearbeiten] Politik

[bearbeiten] Klima

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Flüge aus Europa kommen am Incheon International Airport (ICN) an. Der alte internationale Gimpo Airport wird für Inlandsflüge und teils für Flüge ins benachbarte Asien genutzt.

Die Flugzeit von Frankfurt nach Incheon beträgt rund 10.30 Stunden, zurück eine runde Stunde mehr. Flüge ab Frankfurt gibt's mit Lufthansa, Korean Air und Asiana. Günstigere Preise meist mit Airfrance über Paris (CDG) oder auch mit KLM über Amsterdam (AMS). Emirates bieten zwar gute Preise an, die Flugzeit beträgt aber ganze vier Stunden mehr plus zusätzlich Aufenthalt für Anschlußflug in Dubai.

Der Flughafen ist sehr modern und man findet sich leicht zurecht. DutyFree Shopping beim Rückflug ist nur für Zigaretten interessant, alles andere gibt's billiger in Seoul.

Einreise: Das Einreiseformular und die Zollerklärung gibt's bereits im Flieger. Nach dem Aussteigen geht's zuerst zum Einreiseschalter, dann ein Stockwerk tiefer zum Gepäckband (Obst, Fleischprodukte usw. sollte man wirklich vorher weggeworfen haben, denn mit niedlichen kleinen Hunden wird danach geschnüffelt), danach geht's noch durch den Zoll (Zollerklärung!), wobei Europäer in der Regel nicht kontrolliert werden - hauptsächlich Koreaner, die vom Euro-Shopping zurückkommen.

Ausreise: Das Handgepäck darf max. 8 kg wiegen, Laptop(s) können vor dem wiegen herausgenommen werden. Nach dem Sicherheitscheck geht's zum Ausreiseschalter (insgesamt solte man dafür in Hauptverkehrszeiten 30 Minuten einkalkulieren). Lounges befinden sich, mit Ausnahme der Diners Club Lounge (zusammen mit Hyundai Lounge)und ein paar Lounges koreanischer Firmen, hinter dem Sicherheitscheck.

In die Stadt: Am bequemsten mit einem KAL-Limousine Bus (ca. 13.000 KRW, Tickets in der Ankunftshalle oder direkt an der Haltestelle), verschiedene Linien zu den großen Hotels und dem Bus-Terminal. Fahrzeit zwischen 1h und 1h30. Taxi ist wegen der langen Strecke sehr teuer, Zug gibt's noch nicht. Einfachere Busse gibt es auch, habe aber keine Infos dazu.

[bearbeiten] Bahn

Zwischen Seoul und Busan verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug KTX (vergleichbar mit dem französischen TGV), der die Strecke in ca. 2h 40 min zurücklegt. Der Preis für eine Fahrt beträgt 42.000 KRW, günstiger sind Gruppentickets (4 Personen) an einem Platz mit Tisch.

[bearbeiten] Bus

[bearbeiten] Auto

Eine Anreise mit dem Auto ist nicht möglich, da Südkorea nur eine gemeinsame Grenze mit Nordkorea hat und ansonsten von Wasser umgeben ist. Da Nordkorea hermetisch abgeriegelt ist, gibt es keine Möglichkeit, mit dem Auto nach Südkorea zu gelangen. Unter Umständen kann man evtl. sein Auto auf einem Schiff mitnehmen.

[bearbeiten] Schiff

Es besteht unter anderem eine Fährverbindung von Busan nach Jeju-Do. Die Überfahrt dauert ca. 12 Stunden.

[bearbeiten] Mobilität

[bearbeiten] Sprache

Mit Englisch kommt man durch. Das heißt aber noch lange nicht, daß jedermann gut Englisch spricht oder versteht. Besonders in Gegenden abseits der großen Städte und bekannten Touristenzentren ist es sehr ratsam, ein paar Brocken koreanisch zu sprechen. Wer Japanisch spricht, wird auch schnell ein paar Worte koreanisch dazulernen können, da sich Grammatik und chinesische Lehnwörter sehr ähnlich sind. Die koreanische Schrift ist einfach zu erlernen.

[bearbeiten] Kaufen

Der Won steht zum Euro etwa im Verhältnis 1230:1. Die Preise unterscheiden sich kaum vom mitteleuropäischen Preisniveau.

[bearbeiten] Küche

Die koreanische Küche ist reich an Meeresfrüchten, Gemüsebeilagen (banchan) wie z.B. Gimchi und zeichnet sich durch eine reichliche Verwendung von scharfem Paprika, Knoblauch und Sesamöl aus. Dem Reis sind oft andere Getreide und Hülsenfrüchte beigemengt.

Bekannte Gerichte sind Bulgogi (auf einem speziellen Tischgrill zubereitetes Rindfleisch), Gimbab (koreanische Maki), Mandu (Maultaschen) und Naengmyeon (kalte Nudeln). Essen gehen ist in Korea relativ günstig und Restaurants haben sich oft auf einige wenige Gerichte spezialisiert, die sie dann auch entsprechend gut und frisch zubereiten.

Direkt am Meer oder an den großen Fischmärkten kann man Hwae (koreanisches Sashimi) essen, das im Gegensatz zur japanischen Variante mit würzigen Dips angeboten wird. Sehr lecker!

Die ungefilterten Reisweine, wie Makkori und Dongdongju, werden oft in traditionellen Restaurants oder kleinen Verkaufsständen in den Bergen angeboten.

[bearbeiten] Ausgehen

Mit Koreanern kann man sehr schnell Kontakt knüpfen und ins Gespräch kommen. Nahazu alle Koreaner sind extrem offen gegenüber neuem und sehr aufgeschlossen bei allem, was sie noch nicht kennen. Desweiteren sind sie begnadete Trinker, die keinen Vergleich mit Chinesen oder Japanern scheuen brauchen. man könnte sie in einem Satz mit Russen nennen, wenn es ums trinken in geselliger Runde geht. Daher sollte abends z.b. in Seoul keine Langeweile aufkommen.

[bearbeiten] Unterkunft

[bearbeiten] Lernen

Deutsche Schule Seoul

[bearbeiten] Arbeiten

[bearbeiten] Feiertage

Neujahr vom 19.02 bis 21.02 einschliesslich

[bearbeiten] Sicherheit

[bearbeiten] Gesund bleiben

[bearbeiten] Respekt

Höflichkeit wird in Korea ganz groß geschrieben, hängt aber oft von sozialer Stellung und Alter ab. Es existieren in der koreanischen Sprache unterschiedliche Verbformen und Wortzusätze um viele Abstufungen ausdrücken zu können. Es wird natürlich nicht erwartet, daß Ausländer sich darin perfekt auskennen, aber Höflichkeitsgesten kommen immer gut an.

So sollte man ein Geschenk mit beiden Händen geben oder entgegennehmen, einem Gast immer sein Glas nachfüllen und besonders alten Leuten Respekt zeigen.

[bearbeiten] Kommunizieren

Die Koreaner nutzen gerne die Gelegenheit, ihr Englisch auszuprobieren. Deutsche werden oft auf die Wiedervereinigung angesprochen. Mit Vorsicht zu behandelnde Reizthemen für viele Koreaner sind Nordkorea und Kommunismus im allgemeinen und auch die ehemalige Kolonialmacht Japan.

Mobiltelefone:

Probleme mit europäischen GSM-Mobiltelefonen

Der koreanische Netzstandard ist CDMA, die Telefone haben keine SIM-Karte. Das Mobilfunknetz in Korea wurde jedoch in den vergangenen Jahren modernisiert und somit auch für ausländische Mobilfunktnutzer nutzbar gemacht. Selbst GSM-Roaming ist bereits (eingeschränkt?) möglich. Es gibt folgende Möglichkeiten, um in Südkorea mobil erreichbar zu sein:

Mögliche Lösungen:

A. Koreanische Leihhandys

1.) Leihhandy für die eigene SIM-Karte, gibt's von KT oder SK in der Ankunftshalle (vielleicht auch von anderen). Die Handy-Leihgebühr ist mit rund 1.- Euro pro Tag sehr moderat, Gesprächsgebühren lt. deutschem Mobilfunkanbieter. Mit Vodafone-SIM-Karten gibt's wohl des öfteren Probleme. 2.) Leihandy mit koreanischer Nummer. Kostet rund 5.- Euro pro Tag und gibt's auch bei den anderen Telefonfirmen in der Ankunftshalle. Gespräche im Land und nach Deutschland sind damit deutlich günstiger als mit der SIM-Karten option oben. Für beide Varianten ist auf jeden Fall eine Kreditkarte erforderlich. Manche bessere Hotels stellen als kostenlosen Serivce ein Leih-Handy auf dem Zimmer zur Verfügung. Sonst gibt's noch Telefonkarten ab 10.0000 KRW für öffentliche Telefonzellen.

B. International Roaming über GSM-Standard

Die koreanische Firma SK Telecom bietet mittlerweile auch für ausländische Handynutzer des GSM-Standards 'international roaming' über das GSM-Netz an. Nähere Infos finden sich auf der Hompage von SK Telecom: SK-Roaming-Guide.

C. Die Nutzung des UMTS-Netzes in Korea

Eine dritte Möglichkeit steht ebenfalls in Korea zwischenzeitlich zur Verfügung: Die Nutzung des UMTS-Netzes. Die UMTS-Technologie arbeitet auf der Basis von 2100 MHz. Viele moderne Handys sind UMTS-fähig und dürften deshalb auch in der Lage sein, in Korea genutzt zu werden. Seit 2003 soll das UMTS-Netz in Korea erreichbar sein. Aktuelle Liste der Länder mit UMTS-Netz

Zu beachten ist aber unbedingt, dass die eigene SIM-Card bereits UMTS-fähig ist. Bei ältern SIM-Cards ist es möglich, dass sie in UMTS-Netzen noch nicht einsatzfähig sind. Hier ist es nötig, sich frühzeitig mit seinem Netzbetreiber in Verbindung zu setzen und eine neue SIM-Card zu ordern. Ggfs. ist auch noch eine Freischaltung zur Nutzung des UMTS-Standards erforderlich.

D. Laptop

Falls mit Laptop unterwegs, empfehlen sich Programme wie Skype (mit Skype-Out) und ein Headset für Gespräche nach Deutschland. Internetzugänge gehören in koreanischen Hotels zum Standard. Probleme gab es in der Vergangenheit - nach Userberichten - mit GMX / 1&1 Softphone (wohl wegen Firewall-Eistellungen der Hotels), das WEB.DE Softphone funktionierte hingegen.

Und noch die Vorwahl für Deutschland aus dem Hotel: 00149... (Null weglassen)

[bearbeiten] Weblinks

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