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Ruanda

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Lage
noframe
Flagge
Rw-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Kigali
Staatsform: Republik
Währung: Rwandan franc (RWF)
Fläche: 26.300 km²
Bevölkerung: 7,95 Mio
Sprachen: Kinyarwanda, Französisch, Englisch
Religionen: Römisch-katholisch 56.5%, Protestant 26%, Adventist 11.1%, Islam 4.6%,
Stromsystem: 220V/50Hz (Europäischer Stecker)
Telefonvorwahl: +250
Internet TLD: .rw
Zeitzone: UTC +2 (MEZ+1)



Ruanda (Rwanda) liegt in Zentralafrika.

Regionen[Bearbeiten]

Ruanda lässt sich am besten in 3 Regionen einteilen:

Städte[Bearbeiten]

  • Hauptstadt Kigali, Butare,
  • am Kivusee: Cyangugu, Kibuye und Gisenyi
  • am Fuß der Vulkane: Ruhengeri
  • im Osten des Landes: Kibungo

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Parc des Volcans mit den Berggorillas,
  • Akagera Nationalpark als Savannenlandschaft für Safaris,
  • Forêt de Nyungwe als Bergnebelwald,
  • der Kivu-See
  • Nationalmuseum Butare
  • Königspalast in Nyanza,
  • heiße Quelle von Bugarama,
  • Rusumo Falls an der Grenze zu Tansania

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Ruanda

Anreise & Mobilität im Land[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Alle internationalen Flüge landen auf dem Aeroport Grégoire Kayi Banda (KGL) in der Hauptstadt Kigali. Direktflüge aus Deutschland gibt es derzeit keine. Direktverbindungen nach Brüssel und Amsterdam gibt es mehrmals wöchentlich, ansonsten Umsteigeverbindungen über Addis Abeba und Nairobi.

Bahn[Bearbeiten]

Ruanda verfügt über kein Bahnnetz.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt gut ausgebaute (Mini-)Busverbindungen zwischen allen Städten in Ruanda. In den Bussen dürfen auch immer nur so viele Passagiere sitzen, wie es Plätze gibt. Für Afrika typisch: die Busse haben keinen festen Fahrplan. Abfahrt ist, wenn der Bus voll ist.

Auto[Bearbeiten]

Ein Denkmal für den Ruandischen Völkermord

Man kann durch das Land mit Mietwagen reisen. Das Straßennetz ist auch ziemlich gut ausgebaut. Es wird nur empfohlen, nicht nachts Auto zu fahren, da dann wegen schlechter Sicht die Unfallgefahr zu groß ist.

Schiff[Bearbeiten]

Auf dem Kivu-See verkehren Schiffe zwischen Cyangugu, Kibuye und Gisenyi. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass diese nicht sonderlich zuverlässig fahren (bezüglich des Termins!).


Sprache[Bearbeiten]

Die am meisten gesprochene Sprache ist Kinyarwanda, die Muttersprache nahezu aller Ruander. Rund 90% der Landbevölkerung beherrschen ausschließlich diese Sprache. Daneben sind Französisch und Englisch die weiteren offiziellen Amtssprachen. Französich sprechen auch auf dem Land einige Menschen. Englisch sprechende Ruander dagegen trifft man nur in Kigali an.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Traditionelle Handwerkswaren, Flecht- und Töpferwaren sind landesstypische Produkte und daher seh günstig. Gebrauchte Elektronikartikel sind sehr günstig. Traditionelle Textilien findet man vor allem im muslimischen Bezirk. Sie sind ebenfalls sehr günstig.

Besonders die Dienstleistungsgewerbe in den Städten sind empfehlenswert. Z.B. Friseure sind gut und günstig. Sollte mal ein elektrisches Gerät defekt sein, findet man an jeder Straßenecke einen kleinen Laden, in dem das Gerät repariert wird.

Landeswährung ist der Ruanda-Franc. 100 RWF entsprechen ca. 0,12 Euro. (Stand: 25.07.2011) Da der RWF einen stark schwankenden Kurs hat, ist der US-Dollar die gern gesehene Zweitwährung.

Ecobank in Kigali bietet Geldautomaten (ATM) zum Abheben mit Visa-Cards an. Desweiteren werden nur in der Hauptstadt Kigali und in den großen Hotels Visa-Cards akzeptiert. Das Einlösen von TravellerChecks kann problematisch sein.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Küche Ruandas besteht aus den lokal angebauten Zutaten. Dazu gehören Kochbananen, Bohnen, Getreide. Fleisch isst der Ruander sehr selten, da die meisten diese Tiere zur zur Selbstversorgung züchten und nicht über größere Viehbestände verfügen. In den Touristen-Restaurants erhält man aber eine große Auswahl an leckeren Rind-, Schwein- und Geflügelgerichten. In den Restaurants der Orte rund um den Kiwusee sollte man sich auf keinen Fall ein Fischgericht entgehen lassen.

Ausgehen[Bearbeiten]

Kigali, Gisenyi und Butare sind die einzigen Städte mit einem nennenswerten Nachtleben. Sowohl in Kigali als auch in Gisenyi gibt es Nachtclubs. Eine Sperrstunde gibt es nicht.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Ruanda gibt es sehr viele Hotels, Gasthäuser o.a.. Viele Kirchen haben ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten.

In den großen Städten wie Kigali und Kibuye findet man moderne Hotels wie z.B. das der Intercontinental-Gruppe oder das Mille Collines.

Rund um die Nationalparks gibt es bereits zahlreiche Hotels, Lodges und Gästehäuser. Einige inzwischen auch mit Campingplätzen. Weitere sind in der Entwicklung.

Lernen[Bearbeiten]

Es gibt sowohl primäre als auch sekudäre Schulen. Während ein Großteil der Primärschulen staatlich ist, sind viele der weiterführenden Schulen privat und somit kostenpflichtig. Die wohl bekanntesten Beispiele sind hier die Greenhills Academy und die Riviera Highschool. Auch mehrere Universitäten sind verfügbar, wie z.B. die NUR (National University Rwanda) und KIST.

Arbeiten[Bearbeiten]

Mit einem normalen dreimonatigen Urlaubsvisum (z. Zt. erhältlich für 25 000 Rwf.) ist eine berufliche Beschäftigung untersagt, mit einem Einjahresvisum (z. Zt. erhältlich für 200 000 Rwf.) allerdings gestattet.

Sicherheit[Bearbeiten]

Auch wenn Ruanda ein anderes Image hat: Es ist eines der sichersten Reiseländer in Ostafrika z.Zt.. Auch alleinreisende Frauen haben keine Probleme.

Gesundheit[Bearbeiten]

Eine Gelbfieberimpfung ist offiziell Einreisebedingung, eine Malariaprophilaxe ist sinnvoll. Europäische Mägen sind das Essen in Ruanda nicht gewohnt. Um Magen-Darm-Probleme auszuschließen, sollte man in den ersten Tagen das Hotelessen bevorzugen.

Respekt[Bearbeiten]

Jeder Reisende sollte in jedem Land der Bevölkerung allen Respekt entgegenbringen. Das ist in Ruanda nicht anders. Beim Fotografieren immer die Personen vorher fragen. Manche Einheimische sind ängstlich oder ärgerlich, wenn sie nicht wissen, was mit ihrem Konterfei passiert.

Kommunizieren[Bearbeiten]

In den größeren Städten gibt es ein recht gut ausgebautes Telefonnetz. Auch der Internetzugang ist in den großen Städten kein Problem. Es kann jedoch zeitweise zu Netz- oder Stromausfällen kommen. Deutsche Handys funktionieren in Ruanda. Von den deutschen SIM-Karten funktionieren leider nur die von Vodafone (D2). Für Kunden anderer Netzbetreiber empfiehlt sich der Kauf einer Prepaid-Karte.

Weblinks[Bearbeiten]





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