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Queensland

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Queensland ist ein Bundesstaat in Australien.

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Hintergrund[Bearbeiten]

Der australische Bundesstaat Queensland liegt im Nordosten von Australien und bietet auf seinen gut 1,7 Millionen Quadratkilometern eine große Vielfalt an beeindruckenden Landschaften und Attraktionen. Der Norden Queenslands ist bis etwa nach Rockhampton tropisch und bekannt für die Surf- und Tauchmöglichkeiten an der Küste. Der Westen ist das Hinterland von Australien mit heissen Tagen und kalten Nächten. Das Highlight des sogenannten Sunshine States ist das Great Barrier Reef und seine Inseln sowie die Hauptstadt des Staates Brisbane.

Chevron Islad in Surfers Paradise.jpg

Regionen[Bearbeiten]

  • Gold Coast + Hinterland

Die Gold Coast südlich von Brisbane ist bekannt für ihre schönen Strände und die zahlreichen Sportmöglichkeiten. Von Surfen über Kiten bis hin zum Wasserskifahren ist alles möglich. Glitzer, Glanz und Glamour sowie Freizeitparks und über 60 Top-Golfplätze gehören zu den weiteren Attraktionen. Zu den beliebtesten Orten zählen Surfers Paradise und Broadbeach, etwas ruhiger geht es rund um Coolangatta zu. Australiens größtes Naturschutzgebiet mit subtropischem Regenwald, der Lamington National Park, liegt im grünen Hinterland und nur eine Autostunde von der Küste entfernt.


  • Sunshine Coast

Die Sunshine Coast, eine Autostunde nördlich von Brisbane, erstreckt sich zwischen Caloundra und Rainbow Beach. Die unberührten Strände, Seen, Flüsse, Berge und Regenwälder des 150 km langen Küstenabschnittes sowie die dramatische Kulisse der Glasshouse Mountains ziehen Einheimische und ausländische Touristen magisch an. Zu dem beliebtesten Ziel für Urlaubs- und Erholungssuchende gehört Noosa.


  • Fraser Island

Mit 123 km Länge und 14 km Breite ist Fraser Island die größte Sandinsel der Welt und zählt zum Unesco-Weltnaturerbe. Die Aborigines nennen die Insel „K’gari“ („Paradies“). Geprägt wird die gesamte Insel durch Süßwasserseen, Regenwald, Sanddünen und eine einzigartige Tiervielfalt (darunter der bekannte Dingo). Alles was hier wächst, geschieht auf Sand! Erreichbar ist die Insel mit der Fähre von Hervey Bay aus.


  • [1]Great Barrier Reef & Inseln

Das Great Barrier Reef mit seinen über 600 Inseln erstreckt sich rund 2.300 km von Cape York im Norden bis nach Lady Elliot Island im Süden. Es ist das größte Korallenriff der Welt und ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Die Auswahl an Insel-Resorts ist vielfältig.


  • Whitsunday Islands

Die meisten der 74 Inseln der Whitsundays sind unbewohnt. Ausgangspunkt für Segeltörns ist das aufstrebende Hafenstädtchen Airlie Beach. Ein Highlight der Whitsundays ist neben den einzigartigen Resorts (Hayman, Hamilton und Daydream Island) vor allem Whitehaven Beach auf Whitsunday Island. Dort ist der Sand so fein, dass er unter den Füssen quietscht.


  • Regenwald

Im Norden Queenslands erstreckt sich eines der größten Regenwaldgebiete der Erde: die Wet Tropics of Queensland. Hier gibt es Bäume, die mehr als 3.000 Jahre alt sind. Seltene Pflanzen und Tiere, wie das Baum-Känguru, sind hier zu Hause. 1988 erkärte die UNESCO die Wet Tropics zum Weltnaturerbe. Eine hervorragende Möglichkeit, die tropischen Regenwälder zu erkunden, ist der „Great Tropical Drive“, eine große Selbstfahrer-Rundtour durch Queenslands tropischen Norden.


  • Cape York und Cape Tribulation

Ganz im Norden zählt die Halbinsel Cape York zu den größten Regenwaldgebieten, die noch gänzlich unberührt sind. Die atemberaubende Landschaft lässt sich am besten auf einer geführten Tour oder auch auf eigene Faust im Geländewagen erkunden. Urlauber, die nur bis Cape Tribulation und den zum Weltnaturerbe der UNESCO gehörenden Daintree Nationalpark fahren, benötigen keinen 4WD, erleben aber dennoch Regenwald hautnah. Auch das entlegene Cooktown, der Ausgangspunkt für Touren durch Cape York, ist mit seinen historischen Gebäuden und dem James Cook Historical Museum einen Rundgang wert.


  • Atherthon Tablelands

Direkt im Hinterland von Cairns wird es bergig. Besucher können die Atherton Tablelands (auch Cairns Highlands genannt) auf unterschiedliche Weise erreichen. Die Verbindung per Zug von Cairns nach Kuranda (gleiche Strecke ist auch als Gondelfahrt über Regenwald möglich) eignet sich besonders für Tagestouristen. Da die Atherton Tablelands in Flora, Fauna, Landschaft und Kultur sehr abwechslungsreich sind, ergeben sich hier viele Freizeitmöglichkeiten. Besonders beliebt sind Wanderungen und Ausflüge zu mehreren Wasserfällen (Tipp: die Millaa Millaa Falls).


  • Outback

Das sonnenverwöhnte Outback von Queensland reicht von der südlichen Grenze Queenslands bis Cape York, dem nördlichsten Zipfel des australischen Kontinents und zählt über 20 Nationalparks. Felszeichnungen und Artefakte der Ureinwohner, uralte Fossilien und zeremonielle Stätten zeugen von der langen Geschichte. Besonders der nördliche Teil ist für seine Fossilienfunde bekannt.


Die besonderen Naturwunder von Queensland werden in 215 Nationalparks und weiteren 235 „Protected Areas” geschützt. www.epa.qld.gov.au/parks_and_forests Gleich fünfmal hat die UNESCO in Queensland den Titel Weltnaturerbe verliehen. Damit liegt fast die Hälfte der insgesamt elf besonders schützenswerten Gebiete Australiens in Queensland. Dazu zählen das Great Barrier Reef, Fraser Island, der Gondwana Rainforest (Lamington Nationalpark), die Wet Tropics im Norden und auch die Riversleigh Fossil Fields im Nordwesten Queenslands.

Orte[Bearbeiten]

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Brisbane ist mit rund zwei Millionen Einwohnern die Hauptstadt und damit das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Queenslands. Liebevoll nennen die lebensfrohen Bewohner ihre florierende City „Brissie“. Dreh- und Angelpunkt sind die Southbank Parklands am Brisbane River, gesäumt von preisgekrönten Restaurants und Cafés im Freien. Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten sich in der komplett neu gestalteten Queen Street Mall. Brisbane ist optimaler Ausgangspunkt, um die Vielfalt von Südqueensland zu erkunden und gilt dank des internationalen Flughafens als das Tor zu Queensland.


Cairns im tropischen Norden von Queensland ist das Tor zu einzigartigen Stätten des Weltnaturerbes: dem Great Barrier Reef, den Regenwaldgebieten Cape Tribulation und dem Daintree Nationalpark im Norden sowie dem Wooroonooran Nationalpark im Süden. Viele Tagesausflüge starten in Cairns; darunter Segeltörns zu den vorgelagerten Inseln und dem Riff, Regenwald- und Aborigines-Touren, Heißluftballonfahrten und Wildwasser-Rafting-Trips. Lohnenswert ist auch ein Ausflug mit der Kuranda Scenic Railway ins Hinterland (und mit der Skyrail Gondel zurück).


Auf dem Nordzipfel in Queensland – Cape York – ist Abenteuer vorprogrammiert. Vom roten Outback über Sumpfgebiete mit einer großartigen Artenvielfalt an Vögeln und Fischen bis hin zu Goldgräberstädten und Wasserfällen – die Cape York Peninsula verspricht eine Vielzahl von Einblicken in die australische Geschichte und bietet zugleich einen Hauch von modernem Leben in den kleinen abgeschiedenen Dörfern. Auf Durchreise in Cape York können Aborigines-Stämme und Nationalparks besucht werden. Diese Gegend ist auch für ihre Höhlenmalereien bekannt, die vor rund 15,000 Jahren von Aborigines gemalt wurden. Um sich auf Cape York fortzubewegen, ist ein Vierrädrig angetriebenes Fahrzeug unverzichtbar, da die Straßenverhältnisse sehr unterschiedlich sind – größtenteils ungeteert, staubig und schlecht befahrbar.


  • Mission Beach

Der bei Touristen beliebte Ort zwischen Townsville und Cairns bietet Strandidylle pur. In Mission Beach gibt es einen acht km langen weißen Sandstrand. Viele Hotels und Tourenanbieter sind hier ansässig. Von hier aus können Urlauber unter anderem den verwunschenen Paronella Park besuchen


  • Palm Cove

Mit der palmengesäumten Strandpromenade und paradiesischem Strand ist Palm Cove eines der beliebtesten Reiseziele in Australien, um in einem der Spa-Hotels zu entspannen, eine „Bilderbuch Hochzeit“ zu feiern oder die Flitterwochen zu verbringen. Mit den langen Sandstränden und den mit Regenwald bestückten Bergen im Hintergrund bietet Palm Cove tropische Gelassenheit mit Postkartenmotiven. Das Städtchen ist der perfekte Platz, um sich mit einem Buch bewaffnet am Strand zu sonnen, die exklusive Mode an der Esplanade zu begutachten oder in einem der angesehenen Restaurants die kulinarischen Köstlichkeiten der Region zu genießen. In Palm Cove kann man in mehreren exklusiven Spa-Resorts absteigen und sich dabei jeglichen Luxus gönnen. Palm Cove liegt nur rund 30 Minuten nördlich von Cairns. Besucher haben somit eine perfekte Anbindung zu den Attraktionen der Region. Unbedingt besuchen sollte man den Cairns Tropical Zoo vor den Toren von Palm Cove – Australiens Tierwelt ist hier auf engstem Raum zu finden.


  • Port Douglas

Das ehemalige Fischerdorf hat den Charme eines entspannten Küstenortes. Port Douglas ist aber auch ein beliebter Zufluchtsort für Wohlbetuchte und Prominente. Der Ort liegt eine Stunde nördlich von Cairns. Der Weg dorthin führt Touristen entlang des Captain Cook Highways, eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, wo auf der einen Seite der Regenwald und zur anderen Seite das Korallenmeer bewundert werden kann. Von Port Douglas aus starten zahlreiche Touren in den Daintree und Cape Tribulation Regenwald sowie zum Great Barrier Reef. Der Four Mile Beach in Port Douglas kann genauso entlang gewandert werden wie die Hauptstraße mit zahlreichen Boutiquen. Tierliebhaber können während des „Breakfast with the Birds“ ihr Frühstück mit den Vögeln der Tropen im Wildlife Park teilen. In den verschiedenen Restaurants können lokale Produkte oder deftige Mahlzeiten im typischen australischen Pub bestellt werden. Sonntags bietet ein Markt frische tropische Früchte an. Während Luxusresorts und Villen den Großteil von Übernachtungsmöglichkeiten ausmachen, kommen Backpacker und Familien aber auch auf ihre Kosten und können aus genügend Angeboten wählen.


  • Townsville/Magnetic Island

Townsville gilt als Tor zum nördlichen Outback von Queensland (Richtung Mount Isa). Darüber hinaus bietet die tropische Stadt ihren Besuchern eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen das historische Schiffswrack der HMS Pandora und das sehenswerte und weltgrößte Korallen-Aquarium Reef HQ. Zu ihren besonderen Qualitäten zählt darüber hinaus, dass sie mit rund 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet ist. Beste Voraussetzung, um Strand und Meer in vollen Zügen zu genießen. Zum Beispiel auf der vorgelagerten Insel Magnetic Island mit ihren einladenden Buchten und Stränden sowie schicken Hotels. Lustig ist eine Fahrt im offenen Moke.


  • Daintree & Cape Tribulation

Am Cape Tribulation im Daintree Nationalpark treffen mit dem tropischen Regenwald und dem Great Barrier Reef zwei Weltnaturerben aufeinander, was es sonst auf der Welt kein zweites Mal gibt. Der mit 150 Millionen Jahren älteste Regenwald der Welt bietet eine unglaubliche Kulisse für unzählige Arten von Pflanzen und Tieren. Der Park beginnt etwa 100 Kilometer nördlich von Cairns und setzt sich fort bis nach Cooktown. Das Land gehört den Aborigines vom Stamm der Kuku Yalanji. An zahlreichen Orten kann man hier die Kultur der australischen Ureinwohner erleben und während Wanderungen durch den Regenwald und dem Erlernen des Jagens und Malen der fremden Kultur ganz nahe sein. Ausflügler können während einer Cruise auch den Daintree River entlang schippern und dabei Krokodile entdecken, bei Wanderungen Mangroven bewundern oder durch die Baumwipfel des Regenwaldes surfen. Kehrt man dem Grün den Rücken zu, gelangt man direkt zum türkisfarbenen Meer mit den langen und verlassenen Stränden. Ein High-Speed Boot bringt Besucher auf eine nahegelegene Sandbank, von wo aus geschnorchelt werden kann. Im Daintree Nationalpark finden sich einige gemütliche Hotels, Lodges und Eco-Resorts. Urlauber können sogar in Baumhäusern übernachten.


  • Torres Strait

An der Spitze von Cape York, wo der Südpazifik mit dem Arafura Meer zusammenfließt, liegen die 274 Torres Strait Inseln, die das zu Hause der Torres Strait Aborigines sind und eine vielfältige und eigene Kultur präsentiert. Die Inseln sind (noch) wenig touristisch erschlossen. Um auf eine der Hauptinseln – Thursday und Horn Island – zu gelangen, kann man die Fähre ab Seisia in Anspruch nehmen oder den Flieger ab Cairns.


  • Cooktown

Cooktown ist bekannt als der Ort, wo sich James Cook mehrere Wochen aufgehalten hat, um sein Schiff – die Endeavour – zu reparieren. In der Zeit zurück gesetzt, fühlt man sich im James Cook Museum, welches die Ankunft und Reisen des berühmten Seemannes dokumentiert. Jedes Jahr im Juni findet ein drei-tägiges Festival statt, bei dem die Ankunft Captain Cooks gefeiert wird. Denkmäler, Goldruinen, handgepflasterte Straßen, malerische Gebäude, die einst der Knotenpunkt von Handel waren, sind wohlerhalten und geben Besuchern einen Eindruck davon, was sich hier früher abgespielt hat. Örtliche Geschichte können Besucher auch im Botanischen Garten von Cooktown entdecken. Die Geschichte und Kultur der Aborigines vom Hope Vale Stamm kann im örtlichen Arts and Cultural Center oder bei einer der von Aborigines geführten Touren kennen gelernt werden. Cooktown kann man von Cairns aus mit dem 4WD über den Bloomfield Track erreichen (oder mit dem normalen Pkw über eine ausgebaute Straße etwas landeinwärts). Alternativ besitzt Cooktown einen kleinen Flughafen, der regelmäßig ab Cairns angeflogen wird. Übernachtungsmöglichkeiten reichen vom Campingplatz bis hin zum Vier-Sterne Hotel.


  • Kuranda

Das farbige und bergige Kuranda befindet sich nur 25 Kilometer nordwestlich von Cairns und ist vom Regenwald umgeben. Der Ort hat das Image als Kunst- und Handwerk-Region und ist ein besonders beliebtes Ziel für die von hier startenden/endenden Kuranda Scenic Railway und Skyrail Rainforest Cableway Touren. Das milde Klima eignet sich perfekt für Wanderungen und Spaziergänge entlang des Barron River oder durch den Ort selbst, der mit Feigenbäumen geschmückt ist und das zu Hause von farbigen Papageien ist. Folgt man der Barron Falls Road, entlang des üppigen Regenwalds, gelangt man zu der spektakulären Barron Gorge und ihrem mächtigen Wasserfall. Bei der Besichtigung von Kunstausstücken der Indigenen Bevölkerung der Djabugay kann man das Didgeridoo spielen erlernen und in kleinen Parks können Begegnungen mit Schmetterlingen, Vögeln oder Koalas gemacht werden.

Naturparks und Weltnaturerbe[Bearbeiten]

Queenslands Natur ist so abwechslungsreich wie einmalig. Gleich fünfmal hat die UNESCO in Queensland den Titel Weltnaturerbe verliehen. Durch zahlreiche Nationalparks schützt der australische Sunshine State besonders schöne oder naturbelassene Gebiete. Insgesamt gibt es mehr als 160 Nationalparks, in denen eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vorhanden ist. Um diesen Schatz zu schützen, nimmt Queensland in Sachen Naturschutz eine weltweite Vorreiterrolle ein.

1.Das Great Barrier Reef Das Great Barrier Reef ist das größte Korallenriff der Erde. Auf mehr als 2.300 Kilometern wechseln sich Riffsysteme mit reicher Tierwelt und verträumten Inseln ab. Während sich unter Wasser die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt tummelt, werden auf den Inseln Tauch-, Schnorchel- und Segelausflüge sowie Busch-wanderungen angeboten. Unterkünfte auf den Inseln des Riffs reichen vom einfachen Zeltplatz im Busch bis zum anspruchsvollen Luxus Rresort.

2. Die weltgrößte Sandinsel Fraser Island Vor Hervey Bay, etwa 250 Kilometer nördlich von Brisbane, befindet sich die größte Sandinsel der Welt. Das Weltnaturerbe Fraser Island erstreckt sich über 123 Kilometer mit endlos weißen Sandstränden, beeindruckend gefärbten Sandklippen, majestätischen Regenwäldern und zahlreichen Frischwasserseen mit glasklarem Wasser. Landschaftlich reizvolle Rundstrecken für Allradfahrzeuge und herrliche Wanderwege führen den Besucher durch dieses einmalige Ökosystem. Fraser Island ist die Heimat von 230 Vogel- und 25 Säugetierarten.

3. Die Wet Tropics of Queensland liegen zwischen Townsville und Cooktown. Reißende Flüsse, tiefe Schluchten, Regenwälder, die bis ans Meer reichen, und imposante Wasserfälle ziehen jeden Besucher in den Bann. Das von der UNESCO ausgezeichnete Gebiet bedeckt fast 9,000km2 und ist damit halb so groß wie Sachsen. Die Wet Tropics sind der Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil seit Urzeiten in diesem Ökosystem überlebt haben. So kann man auf einem der 150 geführten Wege durch die wunderschöne Landschaft einige Stufen der Evolutionsgeschichte nachverfolgen.

4. Gondwana Rainforest of Australia Der Gondwana Rainforest of Australia schützt den größten subtropischen Regenwald der Erde, der sich über ein gebirgiges Gebiet mit bis zu 1.100 Höhen-metern erstreckt. Dieses Weltnaturerbe besteht aus mehreren Nationalparks: dem Springbrook Nationalpark, dem Mount-Barney Nationalpark und dem Main Range Nationalpark. Der berühmteste ist der Lamington Nationalpark. Manche der Pflanzenarten, die hier vorkommen, haben noch eine direkte Verbindung zum ersten pflanzlichen Leben auf der Erde vor über 100 Millionen Jahren.

5. Die Riversleigh Fossil Fields Im Nordwesten Queenslands liegt eine tiefgrüne Oase inmitten des trockenen Outback. Der Boodjamulla (Lawn Hill) Nationalpark bietet neben seinen spektakulären Felsschluchten mit roten Steilwänden außerdem das Weltnaturerbe der Riversleigh Fossil Fields. Diese Felder sind eine der vier bedeutendsten Fossilienfundstätten der Welt und eine einzigartige Illustration der urzeitlichen australischen Tierwelt. Besonders kalkhaltiges Wasser hat hier die Überreste von 20 Millionen Jahre alten Lebewesen mit Kalkstein eingehüllt und all die Zeit über konserviert.

Nähere Einzelheiten zu allen Nationalparks findet man hier: www.epa.qld.gov.au/parks_and_forests

Einreise/Visum[Bearbeiten]

Zur Einreise wird ein Visum benötigt. Das „eVisitor“ wird einfach im Internet beantragt und im Normalfall innerhalb von 24 Stunden per E-Mail bestätigt. eVisitor

Anreise[Bearbeiten]

Internationale Flughäfen befinden sich in Brisbane (BNE) und Cairns (CNS). Sie werden von allen großen Fluggesellschaften angeflogen. Vom Brisbane International Airport erreicht man die City mit dem Airtrain innerhalb von 20 Minuten. Der Cairns International Airport liegt 4 km nördlich der Stadt.

Mobilität[Bearbeiten]

Queenslands vielfalt lässt sich am besten mit dem Mietwagen oder Wohnmobil erkunden. Egal, ob entlang der Küste, zu Traumstränden, durch Regenwald oder quer durchs Outback – das Streckennetz ist vielerorts sehr gut ausgebaut. Zu den beliebtesten Strecken gehören die „Pacific Coast Touring Route“ von Brisbane bis Cairns, der „Great Sunshine Way“ im Süden zwischen der Gold- und Sunshine Coast sowie Fraser Island, der „Great Tropical Drive“ zwischen Cairns, Townsville und Cooktown sowie „Reef to Outback“ in Central Queensland. Ob mit dem Auto, dem Wohnmobil, zu Fuß, mit dem Bike, mit dem Zug, auf dem Wasser oder in der Luft – Besuchern stehen alle Möglichkeiten offen.

  • Der Klassiker – entlang der Küste - Pacific Coast Touring Route

Die Strecke von Brisbane nach Cairns ist ideal für den ersten Australien-Besuch. Zu den Höhepunkten dieser abwechslungsreichen Route gehören die lebendige Metropole Brisbane, das Gold Coast Hinterland mit dem Lamington Nationalpark (subtropischer Regenwald), die weltgrößte Sandinsel Fraser Island, das Great Barrier Reef, die Whitsunday Islands, der tropische Norden rund um Cairns und viele Nationalparks. An vielen Stellen lohnt es sich, auch mal das Auto stehen zu lassen und sich auf das Wasser zu wagen, sei es im Segelboot oder einfach nur zum Baden.

  • Fraser Island: Die weltgrößte - Sandinsel im 4WD erkunden

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und gehört seit 1992 zum UNESCO Weltnaturerbe – sie zählt zum Pflichtprogramm eines Australien-Urlaubs. Auf geführten 4WD-Touren lernen Besucher die Insel am besten kennen. Dabei fahren sie entlang des 115 Kilometer langen, unberührten Sandstrands, durch immergrüne Regenwälder und zu kristallklaren Seen. Mit etwas Glück kann man sogar einen australischen Wildhund, den Dingo, entdecken. Dieses Abenteuer ist auch auf eigene Faust – dann allerdings mit einem Geländewagen – möglich.

  • Great Sunshine Way

Diese Selbstfahrerroute ist der beste Weg, den Süden Queenslands kennen zu lernen. Der Great Sunshine Way führt seine Besucher von Queenslands Hauptstadt Brisbane zu Welterbe zählenden Nationalparks wie Fraser Island, an die Fraser Coast, die wunderschöne Sunshine Coast und belebte Gold Coast sowie das grüne Hinterland der Gold Coast. Reisende können in verschiedenen Wildlife Parks Koalas knuddeln und Kängurus füttern, Buckelwale beobachten oder einfach nur an einen der weißen Sandstrände die Seele baumeln lassen. Auch Weingüter können besucht werden. Empfohlen sind sieben Tage, um die diversen Regionen zu erforschen. Je nach Zeit- und Finanzkontingent können aber auch kürzere oder längere Touren unternommen werden.

  • Great Tropcial Drive

Diese Selbstfahrerstrecke im Norden von Queensland führt zu zwei Weltnaturerben – dem Great Barrier Reef und dem Daintree Regenwald, der bekannt ist für seinen tropischen Regenwald, seine Wasserfälle und die Vielzahl wild lebender Tiere. Außerdem stehen verschiedene Inseln, beliebte Badeorte (Port Douglas, Palm Cove und Mission Beach) und das Outback (mit Undara, dem längsten Lavatunnel der Welt) auf dem Programm. Je nach Interessen und der zur Verfügung stehenden Zeit können Urlauber entweder die komplette, über 2.000 Kilometer lange Strecke rund um Cairns und Townsville in etwa zwölf Tagen erkunden oder eine der 13 kürzeren Routen zu verschiedenen Themen wie Aborigine-Erlebnisse, Natur oder Abenteuer-Reisen.

Tiere[Bearbeiten]

Queensland bietet zahlreiche tierische Vergnügen. Zu den Top-Tipps gehören:

  • Buckelwale: Am besten von Juli bis November in Hervey Bay und entlang der Küste
  • Zwergwale: Von Juli bis Anfang September in Port Douglas
  • Delphine: Ganzjährig entlang der Küste
  • Dingos: Ganzjährig auf Fraser Island
  • Kängurus: Überall, am besten bei Sonnenauf- und untergang
  • Koalas: Ganzjährig in Noosa National Park und auf Magnetic Island sowie in vielen Wildlife Parks
  • Schildkröten: Von November bis April in der Region rund um Bundaberg und Gladstone
  • Schnabeltiere: Ganzjährig im Mackay`s Eungella National Park

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Great Barrier Reef ist eines der besten Orte zum Tauchen in der Welt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kangaroo ist ein beliebtes Gericht im Queensland. Fisch von der See ist auch beliebt und lecker.

Zeit[Bearbeiten]

In Queensland ist es im europ. Sommer acht Stunden später als in Mitteleuropa, im Winter sind es neun Stunden Zeitdifferenz.

Währung[Bearbeiten]

Die Währung Queenslands ist der Australische Dollar (AUD). Am einfachsten ist es, am Geldautomaten mit der EC-Karte (mit Geheimzahl) Bargeld abzuheben. Fast überall kann man aber auch ohne Probleme bargeldlos bezahlen – mit der Kreditkarte.

Sicherheit[Bearbeiten]

Hinsichtlich der allgemeinen Kriminalitätsbelastung ist Australien grundsätzlich ein sicheres Reiseland. Allerdings kommt es auch hier zu Diebstählen und Autoaufbrüchen, insbesondere an für Touristen attraktiven Plätzen. Handtaschen, Rucksäcke oder dergleichen sollten nicht unbeaufsichtigt, Wertgegenstände nicht im Auto zurück gelassen werden. Rucksacktouristen sollten sich besonders in Sammelunterkünften der Diebstahlsgefahr bewusst sein.


Reisen ins Outback Es wird dringend empfohlen, ausreichend Trinkwasser mitzunehmen, um Dehydrierung vorzubeugen. Es wird geraten, ein Satellitentelefon mitzunehmen bzw. beim Tourveranstalter nachzufragen, ob ein Satellitentelefon für Notfälle verfügbar ist. Außerhalb der Ballungsräume sind Probleme bei der Mobilfunknutzung zu erwarten, und medizinische Versorgung ist unter Umständen erst nach mehreren Stunden verfügbar. Es können GlobalStar, Iridium, Thuraya und INMARSAT Telefone eingesetzt werden. Satellitentelefone können in fast allen europäischen Ländern geliehen werden.

Touristen, die abgelegene Strecken im Outback befahren wollen, wird empfohlen, sich und ihre geplante Reiseroute bei den örtlichen Behörden zu registrieren. Die Registrierung kann meist bei der Polizei erfolgen, teilweise auch in Tankstellen oder Geschäften. Sie ermöglicht es den Behörden, in Notfällen schneller reagieren zu können.


Baden Beim Baden achten Sie bitte auf Hinweisschilder am Strand sowie auf Hinweise in der lokalen Presse. Dies betrifft punktuell die saisonal auftretende fußballgroße Seewespe aus der Klasse der Würfelquallen, die zu den gefährlichsten Meerestieren Australiens zählt. Sie tritt vor allem in den Monaten Oktober bis Juni an flachen Sandstränden der nordaustralischen Küste zwischen Broome in Western Australia (NW) und Gladstone in Queensland (NO) auf. Bei Kontakt mit den bis zu drei Meter langen Tentakeln kann es innerhalb weniger Minuten zu schweren kardiotoxischen Symptomen bis hin zu Atemstillstand und Herzversagen kommen.

Ebenfalls an den nördlichen Küsten Australiens kommt die mit der Seewespe verwandte, nur wenige Zentimeter große Irukandji vor. Nach Vernesselungen treten zunächst undramatische Hauterscheinungen auf. Dann folgen in einem Intervall von etwa 30 Minuten starke Schmerzen in Rücken, Bauch, Brust und Extremitäten, teilweise treten aber auch ernste Herz-Kreislaufsymptome auf.

Aktuelle Information finden Sie auf der Webseite des [2]Auswärtigen Amtes.

Klima[Bearbeiten]

Queensland ist von zwei Klimazonen geprägt. Im Norden herrscht tropisches, im Süden subtropisches Klima. Die Jahreszeiten sind denen Europas entgegen gesetzt. Dennoch gelten die australischen Wintermonate als ideale Urlaubszeit, weil die Temperaturen angenehmer sind und die Regenzeit vorbei ist. Beste Reisezeit: April – November.




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