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Pjöngjang

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Pjöngjang
Panoramablick auf Pjöngjang
Kurzdaten
Bevölkerung: 3.270.582
Fläche: 2.653 km²
Koordinaten: 39° 1' 48" N, 125° 43' 48" O 




Pjöngjang ist die Hauptstadt von Nordkorea mit etwas über 3 Millionen Einwohnern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Pjöngjang wurde im Koreakrieg völlig zerstört und wurde als kommunistische Musterstadt wieder aufgebaut. Deshalb ist das Stadtbild geprägt von riesigen Wohnblöcken, großen Sichtachsen in Form mehrspuriger Straßen (allerdings meist wenig Verkehr) und Monumenten.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen verbindet Pjöngjang mit Peking, Shenyang, Bangkok und Wladiwostok. Die Flugpläne für Inlandsflüge sind nicht veröffentlicht, so dass man sich diesbezüglich vorher mit der KITC (Korean International Travel Company) in Verbindung setzen muss, ob es eine Verbindung gibt und die Benutzung für den Touristen auch genehmigt wird. Eine Alternative besteht darin, dass man sich an einen Reisevermittlungsdienst für Nordkorea-Reisen wendet, der u.a. Gruppenreisen zu festen Terminen anbietet.

Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise von Peking aus ist auch per Zug von Peking aus über den Grenzübergang Dandong möglich. Andere Zugfahrten innerhalb Nordkoreas werden meist nicht genehmigt. Auch die Anreise von Russland her ist für Touristen derzeit nicht genehmigungsfähig, da die Strecke nicht während der Fahrt von ausreichendem Sicherheitspersonal überwacht werden kann.

Bezüglich der Bahnreise ist anzumerken, dass diese unwesentlich günstiger ist als die Flugreise. Der Unterschied dürfte sich bei ca. 20 Euro pro Richtung bewegen. Dennoch ist es sinnvoll, zumindest einmal mit der Bahn zu fahren, da man hierbei sehr viel vom nordkoreanischen Land sieht. Obwohl man üblicherweise bei der Bahnfahrt alleine ist und kein Reiseleiter mitfährt, sollte man nicht aus dem Fenster hinausfotografieren - vor allem nicht mit Blitz. Das ist nämlich verboten und man muss damit rechnen, dass bei der (sehr lange dauernden) Ausreiseprozedur in Sinuiju durch Grenzpolizisten Bilder in den Kameras kontrolliert und ggf. gelöscht werden. Auch das Zugpersonal ist auf dem nordkoreanischen Streckenabschnitt sehr wachsam. Die Bettenbelegung im Schlafwagen ist dem Sicherheitspersonal bekannt. Eine Unterbrechung der Fahrt in Dandong ist empfehlenswert. Die vom Reiseveranstalter beschaffte Fahrkarte hat eine zweimonatige Gültigkeit.

Wenn man sich die ca. 15-stündige und teure Fahrt von der nordkoreanischen Grenze nach Beijing ersparen möchte, kann man auch einen Flug ab Shenyang buchen - das ist ca. 2 Stunden Bus- oder Zugfahrt von der Grenze entfernt und hat einen internationalen Flughafen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Es existiert eine katholische, eine evangelische und eine russisch-orthodoxe Kirche. Besuche der Kirchen zum Gottesdienst sind in manchen Reiseprogrammen enthalten. Die Echtheit der Gläubigen ist umstritten. Es gibt Vermutungen, dass es sich um Propagandaveranstaltungen handelt um Religionsfreiheit zu demonstrieren.


Bauwerke und Denkmäler[Bearbeiten]

Der Juche-Turm

Kumsusan-Palast: Mausoleum des 1994 verstorbenen "ewigen Präsidenten" und "Großen Führer" Kim Il Sung und deshalb einer der heiligsten Orte für die Nordkoreaner. Der hier zu sehende Führerkult übertrifft alle Vorstellungen, ein Besuch ist äußerst beeindruckend. Nach Passieren umfangreicher Sicherheitskontrollen besichtigt man den Saal der Tränen, Ordensräume und natürlich die Halle wo der Leichnam aufgebahrt ist. Eine Verbeugung an der Fußseite und seitlich wird erwartet ebenso wie gepflegte Kleidung.

Geburtshaus von Kim Il Sung: Etwas außerhalb von Pjöngjang befindet sich in Mangyongdae das Geburtshaus von Kim Il Sung. Es ist heute eine bedeutende Gedenkstätte. Neben den Räumlichkeiten sind einige Gegenstände aus dem Besitz der Familie zu besichtigen wie z. B. Töpfe oder landwirtschaftliche Werkzeuge.

Triumphbogen: Nach Pariser Vorbild (aber drei Meter höher) wurde 1982 der Triumphbogen eingeweiht. Hier wird an die Rückkehr von Kim Il Sung aus dem Kampf gegen die japanischen Besatzer gedacht.

Ryugyong-Hotel: Das auffälligste Bauwerk an der Skyline von Pjöngjang ist das Ryugyong-Hotel, eine 330m hohe Pyramide. Nach vierjähriger Bauzeit wurde der Weiterbau wegen Finanzierungs- und Stabilitätsproblemen 1991 eingestellt. Seit kurzem wird wieder weitergebaut, die Fertigstellung wurde für 2012 angestrebt, dem 100. Geburtstag Kim Il Sungs.

Juche-Turm: Am Ufer des Taedong steht der 170m hohe Turm mit einer nachts von innen beleuchteten Fackel. Er symbolisiert die von Kim Il Sung geschaffene Juche-Ideologie, der besonderen nordkoreanischen Form des Kommunismus. Mit einem Aufzug kann man auf den Turm hochfahren (5 EUR) und hat dort einen guten Überblick über die Stadt.

Kim Il Sung-Denkmal am Mansu-Hügel: Ein Pflichtbesuch am Beginn jeder Nordkorea-Reise ist das Denkmal am Mansu-Hügel. Es handelt sich um eine 20m hohe Bronzestatue vom Großen Führer. Links und rechts davon sind ebenfalls noch riesige Figurengruppen, die das revolutionäre Volk darstellen. Im Hintergrund der Statue befindet sich ein Mosaik mit 70m Länge, dass den heiligen Berg Päktu zeigt. Erst wird eine Verbeugung erwartet, manchmal sind auch Blumen niederzulegen, anschließend darf dann fotografiert werden. Die Statue darf nur im Ganzen und nicht von hinten abgelichtet werden.

Studienhaus des Volkes: Gegenüber vom Juche-Turm am anderen Taedong-Ufer steht der Studienpalast des Volkes. Das Studienhaus dient der Bildung der Bevölkerung mit einer Bücherei von 30 Mio. Büchern, Lehrsälen für Abendkurse, etc. Es werden meist Bücher in der Sprache der Besucher vorgeführt, in deutschsprachigen Reiseberichten wird immer ein Hühnerzuchtbuch erwähnt. Vom Balkon hat man einen guten Überblick über den Kim Il Sung-Platz und den Fluss zum Juche-Turm.

Denkmal für die Parteigründung: Am Parteidenkmal wird der Gründung der Partei der Arbeit Koreas gedacht. Auffällig ist, dass in Nordkorea im Parteisymbol neben Hammer und Sichel auch der Schreibpinsel als Kennzeichen der Intellektuellen enthalten ist. Von hier aus können schöne Fotos vom Ryugyong-Hotel gemacht werden.

Chollima-Denkmal: Das geflügelte Chollima-Pferd soll nach einer alten koreanischen Legende am Tag 400km zurückgelegt haben. Im revolutionären Korea versinnbildlicht das Chollima-Pferd den sozialistischen Aufbau und Fortschritt. Die Gesamthöhe des Denkmals beträgt 46m, davon die eigentliche Statue 14m. Das Denkmal wurde 1961 eingeweiht.

1. Mai-Stadion: Auf der Insel Rungna steht seit 1989 das Stadion des 1. Mai mit 150.000 Sitzplätzen. Es dient nicht nur dem Sport, sondern auch politischen Massenveranstaltungen. Am beeindruckendsten ist die Arirang-Massengymnastik mit rund 100.000 Mitwirkenden, die allein eine Reise nach Nordkorea lohnt. Die nächste Gelegenheit zum Besuch dieser Veranstaltung ist im August/September 2008.

U-Bahn: Die Fahrt zwischen den beiden prächtigsten Metro-Stationen gehört zum Standardprogramm. Diese sind äußerst schön gestaltet mit Kronleuchtern, Mosaiken, etc. Bemerkenswert ist auch die besondere Tiefe der Stationen, in die man mittels Rolltreppen hinabfährt. Über die beiden Stationen hinaus gehende Fahrten werden nur im Ausnahmefall genehmigt, man sollte aber bereits bei der Reiseplanung danach fragen, wenn man das machen möchte. Vor allem dann, wenn man bereits vorher einmal in Nordkorea war und die kurze Metro-Strecke gefahren ist, ist eine längere Fahrt durchaus möglich.

Museen[Bearbeiten]

Revolutionsmuseum: Das Revolutionsmuseum in der heutigen Form wurde 1972 eröffnet. Es zeigt auf 54.000m² den Kampf gegen die Japaner, die Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea, den "Vaterländischen Befreiungskrieg" (Koreakrieg) und die Fortschritte im Aufbau des Sozialismus.

Museum über den Sieg im Vaterländischen Befreiungskrieg: Seit 1974 wird hier ausführlich in 80 Ausstellungsräumen die nordkoreanische Version des Vaterländischen Befreiungskrieges gezeigt, welcher im Westen als Koreakrieg bekannt ist. Der Rückzug an die Nordgrenze wird von den Nordkoreanern als strategischer vorübergehender Rückzug bezeichnet und das spätere erneute Vordringen ist ausschließlich der Führung von General Kim Il Sung zu verdanken. Die Rolle der chinesischen Freiwilligenarmee wird verschwiegen oder nur nebenbei erwähnt. Der Waffenstillstand wird als Niederlage der Amerikaner und ihrer "Marionetten" bezeichnet. Es ist davon abzuraten, Zweifel an dieser Version zu äußern, da dies zu Ärger führen kann. An historischem Militärgerät interessierte Personen sollten ihre Touristen-Guides rechtzeitig vorher darauf hinweisen, dass für den Besuch genug Zeit eingeplant wird, da man sonst durch die große Sammlung nur durchhetzt.

Eisenbahn - Museum: In der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich ein Eisenbahnmuseum, in welchem sehr ausführlich über den Bau der Eisenbahnen und über die Eisenbahn im Vaterländischen Befreiungskrieg (Koreakrieg) ausgestellt wird. Auch wenn es kein Museum im westlichen Sinne ist - im Vordergrund steht nicht die technische Darstellung der Eisenbahn, sondern gesellschaftliche Aussagen bzw. politische Aussagen, auch über den Präsidenten Kim Il Sung - es ist ein sehr interessantes Museum, welches einen Besuch lohnt.

Metro - Museum: Es gibt auch ein Metro-Museum, es ist ähnlich aufgebaut wie das Eisenbahnmuseum. Im Vordergrund stehen das Handeln und die Entscheidungen des Präsidenten Kim Il Sung im Zusammenhang mit dem Bau der Metro, es finden sich aber auch viele technische Informationen über die Metro und die Probleme beim Bau. Ebenfalls ein recht interessantes Museum.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Kim Il Sung-Platz: Vorm Studienhaus des Volkes befindet sich der 75.000 m² große Kim Il Sung-Platz. Hier hängen an den umgebenden Gebäuden Portraits von Kim Il Sung. Der Platz dient der Abhaltung von Massenveranstaltungen, z. B. findet an den Führergeburtstagen ein Massentanz mit 10.000 Menschen und großem Feuerwerk statt.

Kwangbok-Straße: Die 100m breite Kwangbok-Straße wird von riesigen Wohnblöcken flankiert, die 1989 für die Weltjugendspiele gebaut wurden. In den größten Wohnblöcken wohnen 30.000 Menschen. Hier befindet sich der Zirkus, der in vielen Reiseprogrammen enthalten ist und eine erstklassige Aufführung zeigt.

Parks[Bearbeiten]

Moranbong-Park: Der schönste Park ist am Moranbong (Pfingstrosenhügel), auf dem immer, aber vor allem bei einem Besuch zur Zeit des Kim Il Sung-Geburtstages unbedingt ein Spaziergang eingeplant werden sollte, da die vielen Bäume blühen. Man hat hier von verschiedenen Stellen gute Ausblicke auf die Bauwerke der Umgebung (Triumphbogen, Kim Il Sung-Stadion, Chollima-Statue). Im Park befindet sich auch das Moranbong-Theater.

Metroplan

Ufer des Flusses Taedong: Wenn man bei der Bestellung der Reise angibt, dass man auch durch die Stadt laufen möchte, dann wird sicher auch ein Spaziergang am Taedong River entlang angeboten. Das sollte man annehmen, es ist ein schönes Parkgelände, in welchem auch viele Koreaner unterwegs sind.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Bowling: Es gibt eine moderne Bowling-Bahn (Golden Lane), deren Besuch für Ausländer möglich ist.

Golf: Beim Yanggakdo-Hotel existiert ein kleiner Golfplatz. Ausserhalb Pjöngjangs existiert ein großer Golfplatz mit internationalem Standard. Bei Interesse sollte man dies zeitlich vorher klären, da es bei einer normalen Rundreise keine ausreichende Freizeit für ein Golf-Spiel gibt.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ein Besuch der Warenhäuser oder der normalen Geschäfte für die Bevölkerung ist Touristen generell nicht erlaubt. Man hat aber mehr als genug Möglichkeiten Souvenirs zu erwerben, da bei jeder Sehenswürdigkeit die Möglichkeit besteht, welche zu kaufen. Auch in den für Ausländer zugänglichen Hotels existieren Bücher-, Souvenir- und Gebrauchswarengeschäfte. Es gibt auch spezielle Geschäfte für Touristen an denen gehalten wird, z. B. die Kumgangsan-Warenverkaufsstelle oder die Exportwarenausstellung. Beliebte Mitbringsel sind Ginseng-Produkte, Zigaretten, Schnaps (Schlangenlikör Pulrosul), Kunsthandwerk (z. B. große Handstickereien), Propagandamaterial in Form von CDs/VCDs/Bücher, Fahnen,... Die Preise sind für unsere Verhältnisse sehr günstig. Die Preisauszeichnung ist in Euro, bezahlt werden kann ferner in Dollar, Renminbi-Yuan und Yen. Nicht für Ausländer zu erwerben sind Gegenstände mit dem Bild der Führer, wie z. B. die von allen Nordkoreanern getragenen Kim Il Sung-Anstecker.

Restaurants[Bearbeiten]

Allgemeines: Bei allen touristischen Reisen ist das Essen im Reisepreis enthalten und wird von den örtlichen Reiseleitern organisiert. Eine spontane Restaurantwahl ist daher nicht möglich, eventuelle Sonderwünsche sind am besten schon vor der Reise anzugeben. Touristen werden nie in Restaurants geführt, in denen auch die einheimische Bevölkerung essen geht. Es werden meist koreanische Spezialitäten serviert, manchmal auch europäisches Essen wie Schnitzel oder Frikadellen. Das Essen ist immer gut und reichlich. Ob koreanische Metall-Stäbchen oder Besteck gereicht wird ist unterschiedlich, manchmal gibt es auch beides. Trinkgelder an die Bedienungen sind unüblich und werden abgelehnt. Fast immer laufen auf einem Fernseher Karaoke-Videos oder es gibt Live-Gesang von den Bedienungen.

Bekannte Restaurants sind das Ongnyu für Nudelgerichte, das Ryugyong zum Bulgogi-Essen (koreanisches Rinder-Grillfleisch), das Okryu mit seiner koreanischen Architektur am Tädong-Ufer oder das Fernsehturm-Restaurant mit seinem schönem Ausblick. Die beiden Luxus-Hotels Koryo und Yanggakdo haben Drehrestaurants mit guter Aussicht.

Ausgehen[Bearbeiten]

Ein Nachtleben in unserem Sinn existiert in Pjöngjang nicht. Da die Hotels nicht ohne nordkoreanische Reiseleiter verlassen werden dürfen, bleiben abends zum Ausgehen nur die Hotelbars. Diese bieten eine gute Auswahl an Getränken (national und international) und entsprechen durchaus westlichen Standards. Die Preise der koreanischen Getränke sind günstig, z. B. kostet ein lokales Bier 50 Cent (z. B. Taedonggang-Lagerbier oder das malzige Ryongsong), auf der anderen Seite sind für ein importiertes Heineken 5 EUR fällig. Tip: Ausreichend Kleingeld mitnehmen (Münzen, 5 EUR-Scheine), da man sonst bei der Bezahlung mit größeren Scheinen das Wechselgeld manchmal in verschiedenen Währungen erhält.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Touristen werden im Normalfall im Koryo-Hotel oder im Yanggakdo-Hotel untergebracht. Diese werden als Luxus-Hotels bezeichnet und sind auch nach westlichen Standards gemessen mindestens der 4-Sterne-Kategorie zuzuordnen. Es gibt zahlreiche Hotels der unteren Kategorien, allerdings wird einem Aufenthalt in diesen Hotels nicht immer von der KITC (Korean International Travel Company) zugestimmt. Gruppenreisende von kommerziellen Anbietern nächtigen immer in den beiden Luxus-Hotels.

Koryo-Hotel: Ein 45stöckiger Doppelturm-Bau mit 140 m in der Zanggwangstraße mit rund 500 Räumen. In der Umgebung befinden sich einige Restaurants für Touristen. Auch im Hotel befinden sich mehrere Restaurants, Konferenzräume, Kino, Bars, Geschäfte, Tennisplatz, Frisörsalon, Kosmetik- und Massagesalon.

Yanggakdo-Hotel: Ein moderner 47-stöckiger Bau in Dreiecksform mit 450 Zimmern und 158 m. Das Hotel befindet sich auf der Yanggak-Insel im Tädong-Fluss. Das Hotel hat mehrere Restaurants, Konferenzräume, Hallenbad, Bars, Geschäfte, Sauna, Frisörsalon, Kosmetik- und Massagesalon. Direkt neben dem Hotel befindet sich ein Golfplatz.


Sicherheit[Bearbeiten]

Durch die ständige Überwachung existiert gegenüber Ausländern keine Kriminalität. Zahlreiche Reiseberichte ergaben die Erfahrung, dass die Hotelzimmer und Restaurantbereiche abgehört werden können.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Auch in der Hauptstadt sollte kein Leitungswasser getrunken werden. Mineralwasser ist in den Hotel-Shops günstig erhältlich (nordkoreanisches Sindok oder chinesische Marken).

Im Krankheitsfall kümmern sich die Touristen-Guides oder das Hotel-Personal um einen Arzt. Es gibt zwar Berichte, dass Ausländer in Notfällen in gute Krankenstationen für die Partei-Elite gebracht wurden, aber es ist dennoch ratsam eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, bei der ein Rücktransport in die Heimat inklusive ist.

Klarkommen[Bearbeiten]

Da die Touristen-Guides im Normalfall die Muttersprache des Reisenden sprechen gibt es während des Tages keine größeren Verständigungsprobleme. Für Einkäufe in den Hotel-Shops hat sich für speziellere Wünsche das kleine Deutsch-Koreanisch-Vokabelheft bewährt, dass an den Bücherständen oft verkauft wird (Verlag für fremdsprachiges Buch, Pjöngjang, 1984). Meist kann aber zumindest ein Teil der Verkäuferinen auch ein bisschen Englisch.

In Pjöngjang ist es besonders ratsam die im Nordkorea-Artikel genannten Verhaltensregeln einzuhalten, da hier die Überwachung besonders stark ist! An den großen Sehenswürdigkeiten stehen sehr oft auffällig unauffällige Herren mit dem Notizblock in der Hand. Auch kommt es vor, dass man von angeblichen Studenten auf Englisch angesprochen wird und nach dem Beruf gefragt wird oder was man in Pjöngjang am schönsten findet. Hier sollte man sich seine Worte natürlich vorher überlegen.

Kommunizieren[Bearbeiten]

In den beiden Luxus-Hotels sind vom Zimmer-Telefon aus internationale Gespräche möglich, aber teuer. Ferner befindet sich in den Hotels ein "Business-Center" mit Post, Telefon, Telefax und Internet. Man sollte bei jeglicher Kommunikation bedenken, dass man überwacht wird. Post kommt nach zwei bis drei Wochen an. Tip: Klebestift für die Postkarten mitnehmen, da die Briefmarken kaum kleben.





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