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Piemont

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Das Arnas-Tal bei Usseglio
Lage
Piedmont in Italy.svg
Flagge
Flag of Piedmont.svg
Kurzdaten
Hauptstadt: Turin
Staatsform: Region
Währung: Euro (€)
Fläche: 25.399,83 km²
Bevölkerung: 4.436.798 (31. Dez. 2013)
Stromsystem: 230V, 50Hz
Zeitzone: UTC+1 UTC+2 (März bis Oktober)



Piemont liegt im Nordwesten von Italien

Regionen[Bearbeiten]

Die Region Piemont besteht aus den Provinzen Alessandria, Asti, Biella, Cuneo, Novara, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli und der Metropolitanstadt Turin

Orte[Bearbeiten]

  • Acqui Terme - kleine Kurstadt mit Thermalquellen.
  • Alessandria - bekannt für die Hutfabrik Borsalino.
  • Arona - Stadt am Lago Maggiore.
  • Alba - Kleinstadt in der Langhe und bekannt für seine Trüffelmesse sowie den Barolo des nahen Weinanbaugebietes.
  • Asti - Zentrum eines der besten piemontesischen Weinanbaugebiete im Monferrato und Heimat des berühmten Pferderennens Palio d'Asti.
  • Biella - eine kleine Stadt mit ausgeprägter Tradition in der Woll- und Textilverarbeitung.
  • Cuneo - Provinzhauptstadt im Südwesten des Piemont.
  • Novara - zweitgrößte Stadt des Piemont.
  • Saluzzo - mittelalterliche Kleinstadt zu Füßen des Monviso, gilt mit ihren Kirchen und Palazzi als Geheimtipp.
  • Turin (Torino) - war die erste Hauptstadt des modernen Italiens und ist heute die Metropole des Piemont.
  • Verbania - größte Stadt am Lago Maggiore.
  • Vercelli - liegt inmitten des größten europäischen Reisanbaugebietes.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

An der Grenze zu Frankreich und der Schweiz gelegen, war das Piemont schon seit jeher ein Durchreisegebiet. Im Mittelalter entwickelten sich einige Stadtrepubliken, doch wurde deren Streben nach Unabhängigkeit durch das Ausbreiten des Hauses Savoyen gestoppt. Nach und nach beherrschten die Savoyer das ganze piemontesische Gebiet.

Landschaftlich umfasst das Piemont sehr unterschiedliche Gebiete. Im Norden und Westen befinden sich die Alpen, im Süden und Südosten die Berge und Hügel der Langhe sowie des Monferrato und dazwischen liegt die flache Po-Ebene. Dabei ist das Piemont eine der wenigen italienischen Regionen, die nicht an das Mittelmeer grenzen. Bademöglichkeiten gibt es lediglich in den Seen im Norden, z.B. im Lago Maggiore.

Bekannt ist das Piemont neben seinen Naturschönheiten vor allem als kulinarisches Paradies. So reisen vor allem im Herbst zahlreiche Wein- und Trüffelliebhaber ins Monferrato und in die Langhe.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Der Flughafen Caselle in Turin ist der wichtigste Flughafen der Region. Er wird mit Linienfliegern aus den wichtigen europäischen Verkehrsdrehscheiben und aus weiteren italienischen Städten bedient. Betreiber sind sowohl die großen Fluggesellschaften als auch Billigflieger.

Die nächstgelegene interkontinentale Flugverkehrsdrehscheibe ist der Flughafen Malpensa in Mailand/ Lombardei mit direkten Autobahn- und Zugverbindungen nach Piemont.

Eine andere Möglichkeit ist der Fughafen Le Valdigi in Cuneo; dieser wird jedoch nur von wenigen Fliegern bedient und ist nicht besonders gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

Mit dem Zug:

Mit dem Auto:

  • von Frankreich durch den Frejus- oder Mont-Blanc-Tunnel, Ventimiglia oder den Tendapass
  • von der Schweiz über den Sempione oder andere wichtige Pässe
  • innerhalb Italiens über die A 4 (Triest - Turin), die A 21 (Piacenza - Turin) oder die A 6 (Savona - Turin)

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Die zwischen Turin und Susa auf dem Monte Pirichiano gelegene Sacra San Michele ist das Symbol des Piemonts schlechthin und eines der bedeutendsten Michaelsheiligtümer.
  • Mit der Kapelle auf dem 3.538 m hohen Gipfel des Rocciamelone befindet sich im piemontesischen Susatal der höchste Wallfahrtsort der Alpen.
  • Die Schlösser der Savoyer, die um Turin herum liegen und zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Am sehenswertesten sind die Schlösser Venaria Reale, Stupinigi und Castello di Rivoli.
  • Das Castello della Manta oberhalb von Manta besitzt wunderschöne spätgotische Fresken.
  • Die mittelalterlichen Klöster Abbazia di Staffarda und Abbazia di Vezzolano sind sehr gut erhalten und beeindrucken durch ihre architektonische Schönheit.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Durch seine landschaftliche Vielfalt bieten sich diverse Sportarten wie Skifahren, Wandern und Radfahren an. Auch Weinproben und der Besuch der zahlreichen regionalen Feste sind sehr beliebt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Piemont ist für Feinschmecker der Himmel auf Erden. Bei den Speisen wird meist auf Regionalität und hohe Qualität geachtet. Die Slowfood-Bewegung, die viel Wert auf Traditionen legt und bei der der Genuss im Vordergrund steht, wurde im Piemont gegründet. Grundsätzlich ist die piemontesische Küche etwas gehaltvoller als in den südlicheren Regionen Italiens. Die Pasta wird mit Ei hergestellt und anstelle von Olivenöl wird häufig Butter verwendet.

Zu den lokalen Spezialitäten zählen neben den berühmten Weinen vor allem Trüffel und Haselnusserzeugnisse wie z.B. das Nougat. Aber auch der in der Po-Ebene angebaute Reis und zahlreiche Käsesorten finden reichhaltige Verwendung in der Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Piemont gilt generell als sehr sicher.

Klima[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Wikitravel hilft bei der Suche eines Campingplatzes in dieser Region mit der Liste der Campingplätze.






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