Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Philippinen

Aus Wikitravel
Asien : Südostasien : Philippinen
Wechseln zu: Navigation, Suche


Lage
noframe
Flagge
Rp-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Manila
Staatsform: Republik
Währung: Philippinischer Peso (PHP)
Fläche: 300.000 km²
Bevölkerung: 86,2 Mio
Sprachen: Filipino (basierend Tagalog) und Englisch;
Religionen: Römisch-Katholisch 83%, Protestanten 9%, Muslime 5%, Buddhisten und andere 3%
Telefonvorwahl: +63
Internet TLD: .ph
Zeitzone: MEZ + 7h


Karte von Philippinen

Die über 7.000 Inseln der Republik Philippinen liegen im Pazifischen Ozean in Südostasien.

Regionen[Bearbeiten]

Die größten Inseln der Philippinen sind:

Städte[Bearbeiten]

  • Cebu-City
  • Cevanti
  • Davao-City
  • Manila - Hauptstadt der Philippinen. Der Großraum "Metro Manila" umfasst 17 Städte und Gemeinden. Der Regierungssitz befindet sich in Quezon City (Cubao).

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Boracay. Paradiesische Insel mit Traumstränden und guter touristischer Infrastruktur. Ideal für ein bisschen Wellness.
  • Bohol. Sehr schöne Insel mit den wunderbaren Chocolate Hills. Die touristische Infrastruktur ist gut. Ideal für Familien und Taucher.
  • Bantayan. Kleine Insel mit rustikalem Charme, Entspannungsurlaub ohne Massentourismus.
  • Ticao ist eine kleinere Insel (12 x 6 km) die unter den Tauchern durch das Whale-Watching (Walhai-Sichtungen) und Manta-Swimming (Riesenrochen) als "Geheimtipp" gilt. Aber auch für den Touristen, der dem Massentourismus entfliehen will, bietet Ticao viele kleine Buchten mit weißen Stränden
  • Malapascua ist eine Koralleninsel mit vielen Korallensandstränden und Kalksteinfelsen. Besonders beliebt sind Tauchgänge zur "Sunken Island", wo Fuchshaie (Tresher Sharks) und bei viel Glück auch Mantarochen und Hammerhaie beobachtet werden können.
  • San Dionisio

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Philippinen haben eine bewegte Geschichte hinter sich. 1521 endeckt Ferdinand Magellan die Philippinen und kommt dabei bei einem Gefecht zu Tode. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erobern die Spanier die Region. 330 Jahre spanische Herrschaft haben bis heute tiefe Spuren in der Kultur hinterlassen: Überall trifft man auf spanische Namen, Gerichte und Folklore. Eine weitere Folge ist, dass die Philippinen das einzige christliche Land Asiens sind (ca 85 % Katholiken, dazu ca 10 % Protestanten). Ende des 19. Jahrhunderts übernehmen die Amerikaner die Philippinen und bilden den zweiten wichtigen kulturellen Einfluss von aussen. Kulturelles Erbe sind die guten Englischkenntnisse vieler Filipinos und die z. B. in Manila allgegenwärtigen Jeepneys (ehemalige Militärjeeps, die zu Nahverkehrsmitteln umgebaut wurden). Im zweiten Weltkrieg wurden die Philippinen von Japan besetzt, jedoch später wieder von den Amerikanern zurückerobert.

1946 werden die Philippinen von den Amerikanern unter Auflagen in die Unabhängigkeit entlassen. Von 1965 bis 1986 werden die Philippinen von dem Diktator Fernando Marcos beherrscht. In jüngerer Vergangenheit sind die Philippinen unter anderem auch durch die Aktivitäten und Anschläge islamistischer Gruppierungen in Nachrichten gedrungen. Einige Landesteile( Teile von Mindanao, Basilan, Jolo, Tawi-Tawi) sollten gemieden werden (Sicherheit).

Die Philippinen haben ein tropisches Klima. Monsunregenzeit ist Juni bis Oktober mit starken Regenfällen. Der kurze Sommer März bis Mai ist trocken und sehr heiss. Die beste Reisezeit ist November bis Februar, wenn die Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad liegen und starke Regenfälle nur vereinzelt vorkommen.

Anreise[Bearbeiten]

Zur Einreise in die Philippinen wird ein gültiger Reisepass benötigt, mit mindest 6 Mon. Gültigkeitsdauer. Besucher aus den meisten Ländern der EU bekommen automatisch ein 30-Tage Touristenvisum. Ein Visum benötigen Besucher aus Estland, Lettland, Litauen und Slowenien. Visa können bis auf 59 Tage verlängert werden. Dies ist nicht nur in Manila möglich, sondern in fast jeder grösseren Provinz(haupt-)stadt (Immigration-Office). Offensichtlich gibt es aber keine eindeutige Regelungen zu den Gebühren, die je nach Laune des zuständigen Beamten stark variieren können. Sie kosten jedoch um die 50 EUR, sind also teurer als die Beantragung bei einem Konsulat vor Abflug.

Bei Abreise ist eine Flughafengebühr ("Terminal Fee") von 550 PHP in bar zu entrichten. Terminal Fee am Terminal 3 beträgt 200 PHP. Terminal Fee bei regionalen Airports unterschiedlich, z.B. in TAC (Tacloban) nur 30 PHP.

Flugzeug[Bearbeiten]

Fast jeder Tourist wird wohl per Flugzeug anreisen. Wichtigster und internationaler Flughafen der Philippinen ist der Ninoy Aquino International Airport wenige Kilometer vor den Toren Manilas, aber auch Cebu-City/CEBU und Davao-City/MINDANAO (siehe unten) wird International angeflogen. Der Flughafen verfügt über vier Terminals, eines für die Philippine Airlines ("NAIA 2"), eines für vor allem ausländische Fluggesellschaften ("NAIA 1"). Das neueste Terminal 3 (NAIA 3) wird derzeit für Flüge von Cebu Pacific und Airphil Express genutzt. Vom alten Domestic Passenger Terminal 4 wickeln Zest Air und Seaair ihre Flüge ab. Für evtl. weiterflüge besteht eine SHUTTLE-Verbindung zwischen den Terminals.

Vom Flughafen gelangt man in die Stadt entweder mit den Pauschaltariftaxis, die etwas teurer aber auch sicherer sind, oder mit einem normalen Taxi. Im ersteren Falle empfiehlt es sich den Fahrpreis am Schalter zu bezahlen, im letzteren darauf zu achten, dass der Fahrer das Taxameter einschaltet. Am besten erkundigt man sich vor der Abfahrt nach dem Fahrpreis.

Tipp: Bei der Reservierung des Hotelzimmers in Manila gleich nach dem (hoteleigenen) Airport-Shuttle fragen. Deren Nutzung ist oft im Übernachtungspreis inbegriffen, und man wird von einem Hotelangestellten beim Flughafenausgang abgeholt.

Cebu City und Davao City verfügen über Direktverbindungen vor allem in andere asiatische Länder, wobei Davao City derzeit nur von Singapur aus direkt angeflogen wird. Wer nicht abgeholt wird, kann direkt am Ausgang der Airports an den TAXI-COUNTERS ein Fahrzeug ordern, ratsam fur Touristen, die sich mit den philippinischen Geflogenheiten nicht auskennen.

Seit ca. 2 Jahren wird auch die ehemalige US-Airport-Base (Clark) in Angeles-City/Pampanga/Luzon (ca. 2 Fahrstunden von Manila) von asiatischen "BILLIG-FLUGGESELLSCHAFTEN" bedient,ebenso verkehr Emirates und Qatar Airways von Ihren Drehkreuzen direkt nach Angels,meinen Recherchen zu Folge, werden von dort 10 Ziele innerhalb und 6 Flughäfen ausserhalb der Philippinen angeflogen.

Schiff[Bearbeiten]

Einige Fähren kommen in den frühen Morgenstunden in Manila an. Wer dann schon von Bord geht (z. B. am berüchtigten Pier 8) und nicht bis 6.00 Uhr morgens an Bord wartet, setzt sich Gefahren aus!

Mobilität[Bearbeiten]

Jeepneys in Manila

Sprache[Bearbeiten]

Annähernd 50 Jahre amerikanische Herrschaft hat dafür gesorgt, dass Englisch nicht nur Amtssprache der Philippinen ist, sondern auch von sehr vielen Einwohnern fließend gesprochen wird. Zweite Amtssprache ist Filipino, das hauptsächlich auf dem Tagalog (einem von 80 lokalen Dialekten) basiert. Tagalog beinhaltet etliche spanische Worte.

Kaufen[Bearbeiten]

Makati

Das wichtigste Einkaufsgebiet ist ein Stadtviertel in Manila - Makati. Dort finden sich unzählige Shopping Malls, aber auch zwei riesige "Schwarzmärkte" - Divisoria und Baclaran. Für authentische philippinische Produkte sollte man sich von der Hauptstadt wegbewegen, auf den Inseln und in ländlichen Gebieten wird man schnell fündig.

Die meisten Geschäfte haben zwischen 9.00 und 21.00 Uhr geöffnet.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Im Vergleich zu anderen asiatischen Küchen hat die philippinische keinen herausragenden Ruf. Das Essen ist in der Regel sehr fettig und oft fritiert. Der amerikanische Einfluss hat für eine Unmenge Fastfood-Restaurants gesorgt, auch die spanische Geschichte hat ihren Einfluss auf einige Gerichte hinterlassen (z. B. in Form von Empanadas).

Philippinische Mangos gelten als die besten der Welt. Die Früchte sind das ganze Jahr über verfügbar. Die gelben Mangos werden oft als Nachspeise gereicht, während die etwas bitteren grünen Mangos eher Eingang in Hauptspeisen finden. Aus beiden Früchten wird auch köstlicher Saft hergestellt.

Lechon ist die lokale Variante des Spanferkels. Traditionell wurde das Gericht vorallem für größere Feierlichkeiten zubereitet. Heute bekommt man kleine Portionen in vielen Restaurants und Essständen. Die Haut ist knusprig, das innere Fleisch in der Regel saftig. In verschiedenen Teilen des Landes werden verschiedene Varianten zubereitet (in Cebu beispielsweise ohne jede Soße).

Der Bibingka ist ein Reiskuchen der u. a. aus Enteneiern, Käse und Carabao Milch zubereitet wird und vor allem Nachmittags serviert wird.

Eher exotisch und nicht jedermanns Sache ist Balut, ein Ei in dem schon ein fast entwickelter Vogel steckt. Die Schale gilt es vorsichtig an einer Seite abzupellen, ohne dass das Innere ausläuft. Nachdem man die Flüssigkeit ausgesaugt hat, das Ei zuende pellen und das festgekochte Eigelb mit dem Vogelembryo herausnehmen. Mit ein bisschen Salz genießen.

Weniger Überwindungskraft kostet sicherlich der Halo-Halo Nachtisch. Für dieses Nationalgericht werden verschiedene Zutaten wie Bananen-, Mango-, Kokusnussstreifen, Kokusnuss Gelee, Creme Brulee kandierte Jackfrucht und Speiseeis gemischt und mit Milch und geraspelten Eis übergossen. Bevor anfängt das ganze zu Essen sollte man das Ganze gut umrühren. Halo-Halo heisst nämlich wörtlich übersetzt soviel wie "Mix-Mix".

Ausgehen[Bearbeiten]

Wer sich in Manila aufhält, sollte das Stadtviertel Malate nicht verpassen, ein Ort mit vielen Restaurants, Pubs, Clubs, etc. Auf den touristischen Inseln ist das Ausgehen meistens kein Problem, dort ist immer etwas los. Wenn Sie sich auf kleineren Inseln aufhalten (und das noch dazu in der Nebensaison), werden Sie sehen, dass dort partymäßig weniger los sein wird. Prinzipiell kann man aber überall schön essen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt viele Möglichkeiten, auf den Philippinen zu übernachten. In den Großstädten findet man teure Hotels mit hohem Komfort. Aber oft bieten die kostengünstigen Hotels bereits einen sehr guten Service.

In den Touristengebieten ist es fast schöner, anstatt Hotels ein Resort zu besuchen, dort kann man oft Bungalows anmieten, zu günstigen Preisen.

In der Provinz gibt es auch die Möglichkeit, in kleinen privaten Pensionen zu nächtigen, wo aber oftmals nur wenig Service geboten wird.

Die günstigste Möglichkeit für Urlauber, die einen Monat oder länger bleiben, ist, eine Wohnung anzumieten. Hier gibt es sehr günstig unmöblierte Kleinarpartments, aber auch möbilisierte werden angeboten.

Es gibt sogar Touristen, welche es sich gewagt haben die Philippinen im Zelt zu erkunden, hierzu gehört schon ein gewisses Maß an Campingerfahrung, denn es ist nicht an jedem Ort einfach, die hier normalen Sachen des Lebens zu kaufen.

Sich richtig zu entscheiden, ist schwer und es kann einen in den einschlägigen Philippinenforen bestimmt geholfen werden bei der Frage, welches Hotel oder Resort zur Zeit einen guten Service bietet.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Arbeiten auf den Philippinen für Ausländer ist oftmals nur selbstständig möglich, oder über große Konzerne, die dort Mitarbeiter hin entsenden.

Mit 10.000 Pesos pro Monat im Schnitt werden Mitarbeiter bezahlt, je nach Bildungs- Ausbildungsgrad mehr aber eher auch schon mal weniger, gesetzlich festgelegter Mindestlohn, 245 PhP/täglich (Stand Dezember 2010).

Die Philippinen avoncieren dazu, eines der grössten Länder im CALLCENTER-Business zu werden, einige Callcenter suchen händeringend nach Multilinguare Agenten (perfektes Deutsch und Englisch), für einen Inbound-Agenten wird z.Zt. 15000 PhP, für einen Outbount-Agenten 20000 PhP, bei 40 Stunden/Woche bezahlt

Zu warnen bleibt es vor Anzeigen im Internet wie deutscher Arbeiter in Manila gesucht. Oftmals sind dort leider nur Betrüger am Werk welche nur ihr Geld wollen. Also bitte vorsichtig (vorab Zahlungen via WesterUnion, Moneygram oder XOOM für ihr Working-Permit oder Flugticket)mit Stellenausschreibungen vorgehen, welche nicht von bekannten Konzernen sind. Unternehmen die wirklich an Ihrer Arbeitskraft interessiert sind, werden Sie zu einem persönlichen Interview einladen, Sie können aber davon ausgehen, das die angefallenen Kosten für Flug und Unterkunft nicht ersetzt werden.

Wenn ein Arbeitsplatz durch einen philippinischen Staatbürger besetzt werden kann, dann wird das Unternehmen für einen "Ausländer" keine Arbeitserlaubnis (Working-Permit) erhalten!

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
01. Jan Neujahr Neujahrstag
09. Jan Araw ng Kagitingan ---
13. Mrz Gründonnerstag christlicher Feiertag
14. Mrz Karfreitag christlicher Feiertag
14. Mrz Tag der Tapferkeit ---
01. Mai Tag der Arbeit ---
12. Jun Unabhängigkeitstag ---
letzter Montag im Aug. Heldengedenktag ---
01. Nov Allerheiligen christlicher Feiertag
30. Nov Bonifacio Tag ---
24-26. Dez Weihnachten ---
30. Dez Rizal Tag Rizal war der Volksheld der Filipinos
MassKara Fest in Bacolod
Monat Fest Ort
Jan Ati-Atihan Kalibo, Aklan
Sinulog Cebu
Dinagyang Iloilo
Feb Panagbena Baguio City
Kaamulan Bukidnon
Mrz Paraw Regatta Iloilo City and Guimaras
Pintados de Passi Passi City, Iloilo
Araw ng Dabaw Davao
Apr Moriones Marinduque
Mai Magayon Albay
Pahiyas Lucban, Quezon
Sanduguan Calapan, Oriental Mindoro
Aug Kadayawan Davao
Sep Peñafrancia Naga, Bicol
Oct MassKara Bacolod

Alle Daten stammen von WOW ohne copyright

Für Philippinenreisende lohnt es sich in Erfahrung zu bringen, welche Feiertage in der Provinz hinzukommen. Sollte ein Feiertag auf einen Sonntag fallen wird oftmals der folgende Montag als Feiertag ausgerufen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Wer die Philippinen bereist, sollte stets etwas Aufmerksamkeit der Sicherheit widmen. Islamistische Rebellen aus südlichen Inseln haben in jüngster Vergangenheit unter anderem durch Anschläge auch in Manila auf sich aufmerksam gemacht. Daneben ist die Rate an Kapitalverbrechen ebenfalls hoch, Schusswaffen sind unter der Bevölkerung weiter verbreitet als in Europa und Entführungen kommen immer wieder vor. Im Alltag wird man durch die vielen bewaffneten Schutztruppen, die in Tourismuszielen und Geschäftszentren Kontrollpunkte errichtet haben, an die angespannte Lage erinnert. Touristische Zentren wie Cebu oder Boracay gelten als sicher, während von der Reise in den südlichen Teil von Mindanao abgeraten wird.

Neben der Bedrohung durch Gewalt gibt es auf den Philippinen auch verschiedene gefährliche Krankheiten, u. a. Malaria und Dengue-Fieber, allerdings nur in abgelegenen Gebieten Vor Abreise am besten bei einem Arzt beraten lassen. Nomalerweise sind aber keinerlei Impfungen erforderlich.

Detaillierte Sicherheitshinweise finden sich auf den Seiten des Auswärtigen Amts: [1]

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Impfungen findet man auf Tropeninstitut.de.

Klima[Bearbeiten]

Monat J F M A M J J A S O N D
Tagestemperatur 30 31 33 34 35 34 33 32 31 31 31 30
Nachttemperatur 22 23 25 26 27 27 27 26 25 24 24 23
Sonnenstunden 6 7 7 9 7 5 4 4 4 5 5 5
Regentage 2 1 1 4 7 15 22 20 20 11 9 7
Wassertemperatur 26 26 27 28 28 29 29 28 28 28 27 27


Wichtig ist, dass es Mittelwerte sind. Es gibt verschiedene Klimazonen auf den Philippinen, diese aufzuführen wäre zu viel. Auch in der Regenzeit gibt es gemäßigte Gebiete, in denen Sie dann bedenkenlos Urlaub machen können mit wenig Regen. An den Ostküsten ist es das ganze Jahr über sehr schwül, ganz besonders von Juni bis September während der Regenzeit herrscht extreme Schwüle. Die Nächte bieten keine Abkühlung und es enstehen in der feuchtheißen Tropikluft ständig heftige Gewitter. Wer hier Urlaub macht, braucht eine klimatisierte Unterkunft. Nach Regenschauern ist es durch die nochmals erhöhte Luftfeuchtigkeit oft noch unangenehmer als vor dem Regen. Auch ist zu beachten, dass Gewitter oft Überschwemmungen und Erdrutsche auch in größeren Städten verursachen können. Im Frühjahr ist es in den Tälern und Küstengebieten heiß und staubig, Regen fällt nicht so viel (insbesondere an der nördlichen Westküste)! Temperaturen können z.b. in Manila auf bis zu 40 Grad ansteigen! Jedoch scheint in dieser Saison häufig die Sonne und die Gefahr von Taifunen ist eher gering, weshalb viele diese Reisezeit auswählen. Jedoch sollte man dann auch auf extreme Hitze gefasst sein! Taifunsaison ist von Juli bis Dezember, es kann aber auch vorkommen, dass es außerhalb dieser Zeit zu Taifunen kommt. Besonders Luzon ist gefährdet, insbesondere die Ostküste. Dort treffen die meisten Taifune aufs Land. Aber auch auf den Visayas kann es zu Taifunen kommen, besonders Samar ist gefährdet. Boracay liegt in den westlichen Visayas, dort ist also die Gefahr von einem Taifun direkt getroffen zu werden eher gering. Ausläufer von nördlich durchziehenden Taifunen sind aber möglich! In Mindanao sind Taifune seltener, dafür oft sehr hefig mit vielen Toten wie z.B. Bopha im Dezember 2012.

GEFAHREN: Hitze bei extremer Schwüle, heftige Gewitter, Taifune

Respekt[Bearbeiten]

Die Filipinos sind in der Regel ein freundliches und zuvorkommendes Volk, Europäer, besonders Deutsche und Österreicher sind gerne gesehen. Sollte man zu einer Familie eingeladen werden, wird erwartet, dass man ein Gastgeschenk mitbringt. Je nach finanziellem Stand der Familie, reicht es aus für die "Ärmeren" etwas Obst, Snacks oder Alkoholika mitzubringen. Wer der englischen Sprache oder des Tagalogs nicht 100%ig mächtig ist, sollte es tunlichst vermeiden mit Filipinos über Politik zu diskutieren, denn ein falsch ausgesprochene Wort kann im Streit enden.

In den Kinos der späten 70er bis Anfang der 90er Jahre (jetzt fast Alles auf CD/DVD erhältlich) wurden auf den Philippinen sehr viele Kriegsfilme gezeigt, in denen zwar der "Amerikaner" immer als Sieger hervorgeht, aber die Deutschen von den Filipinos als die Unterlegenen "verehrt" werden. Daher wird man als Deutscher gelegentlich auf das Dritte Reich angesprochen.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Mobil-Telefone:

Unbedingt Mailbox in Deutschland ausschalten. Sonst berechnen die Mobilfunkanbieter bei Umleitung auf die Mobilbox gleich 2 x die diskreten Roaminggebühren.

Wer viel Geld sparen und die deutschen Mobiltelefonprovider nicht sponsern will, kauft sich für sein Handy unbedingt eine philippinische Prepaid-Karte. Die bekommt man u. a. in den Einkauf-Centern in Manila(SIM-Karte mit 300 PhP Guthaben für ca. 6 Euro). Momentan gibt es vier Mobiltelefonprovider auf den Philippinen; die führenden sind SMART und Globe, mit denen auch Vodafone Deutschland zusammen arbeitet. Ein internationales abgehendes Gespräch kostet z. B. bei SMART oder Globe einheitlich nur US$ 0,40 pro Minute. Und ankommende Gespräche aus dem Ausland kosten gar nichts. Für das Versenden einer SMS nach Deutschland nimmt SMART PHP 15,00 (ca. € 0,24) und Globe nur PHP 0,50 (ca. € 0,008)

Vodafone Deutschland verlangt für einen Roamingtelefonat von den Philippinen nach Deutschland (vergleichshalber) für die erste Minute "nur" € 3,53 bis € 3,064 (je nach philippinischem Provider bzw. nach Tageszeit). Die zweite Minute ist dann - aber nur, wenn das Roaming über Globe durchgeführt wird - "wesentlich billiger": Sie kostet "nur noch" € 2,663.

Aus dem Ausland ankommende Gespräche kosten je angefangene Minute (je nach philippinischem Provider) € 0,245 bzw. € 0,343 zuzügl. (Aufschlag von Vodafone Deutschland) in Höhe von € 1,49 bzw. € 1,501 (bei D2-Alt-Verträgen).

Das Versenden einer SMS nach Deutschland kostet (je nach Provider) € 0,228 bzw. € 0,331. Die Roaming-Preise der anderen deutschen Provider dürften entsprechend "günstig" sein. Die obigen Preise schwanken, weil die Berechnung auf US$-Basis erfolgt.

Eine LTE Flatrate kostet ca. 995 PHP (~18 €) für 30 Tage und ist eine gute Option, um überall - auch mit dem Laptop - über das Mobilfunknetz im Internet zu surfen.

(Stand: 03.01.2006)

Weblinks[Bearbeiten]







Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten