Paris

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Paris ist eine große Stadt, die wir in Stadtteilartikel aufgeteilt haben. Dort gibt es evtl. genauere Informationen und umfangreichere Listen!

Paris
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Lage
Lage von Paris
Paris
Paris
Kurzdaten
Bevölkerung: 2.138.551 (2005)
Fläche: 105,40 km²
Höhe über NN: 5 m
Koordinaten: 48° 51' 36" N, 2° 19' 48" O
Postleitzahl: 75001–75020 und 75116
Website: offizielle Website von Paris

Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und mit 2 Millionen Einwohnern sowie um die 10 Millionen in den Vororten, eine der größten Städte Europas.

[bearbeiten] Stadtteile

Die Pariser Innenstadt besteht aus 20 Stadtteilen - den sogenannten Arrondissements. Diese sind von 1 bis 20 nummeriert und liegen spiralförmig im Uhrzeigersinn um das Zentrum angelegt. Ein Arrondissement besteht aus vier Untervierteln, den Quartiers.

Lage der 20 Pariser Arrondissements
Lage der 20 Pariser Arrondissements


La Défense. Im Westen der Stadt befindet sich das architektonisch spektakuläre Bürovierteln mit der für Europa ungewöhnlichen Skyline.

Rund um den Kern der Stadt befinden sich die Vorstädte (banlieue). Im Westen von Paris liegen die reichen Vorstädte (Neuilly, Boulogne, Saint Cloud, Levallois) während im Nordosten die ärmeren Immigrantenviertel liegen.

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Geschichte

Die Parisii, ein Stamm keltischer Gallier, ließen sich auf der île de la Cité, einer Seine-Insel, im 3. Jahrhundert v. Chr. nieder. Chlodwig I. (Clovis I) machte Paris im Jahre 508 zu seinem Sitz. Damit wurde die Stadt zur Hauptstadt des Merowingerreiches. Im Zeitalter der Renaissance wurden die meisten der populären Gebäude errichtet.

Mit dem am 14. Juli 1789 verübten Sturm auf die Bastille, ein Gefängnis im Stadtgebiet, wurde die französische Revolution eingeleitet. Damit war der Weg von der Monarchie zur ersten französischen Republik geebnet. In der Zeit zwischen 1855 und 1937 war Paris Veranstaltungsort von sechs Weltausstellungen. Eine der Begleiterscheinungen dieser Veranstaltungen ist der Eiffelturm, welcher sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. 1909 hätte dieser fast abgerissen werden sollen, wäre sein Zweck als Antennenträger für Fernfunkverbindungen nicht entdeckt worden.

Während des zweiten Weltkrieges war die Stadt zwischen 1940 bis 1944 durch die deutsche Wehrmacht besetzt. Während der Mai-Unruhen im Jahr 1968 kam es zu Studentenrevolten und Massenstreiks. 2005 kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen aufgebrachten Jugendlichen aus der Banlieue (Vororten der Stadt) und der Polizei. Die Gewaltwelle erstreckte sich über mehrere französische Städte. Es dauerte mehrere Wochen, bis diese wieder eingedämmt werden konnten.

[bearbeiten] Kultur

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Paris besitzt zwei große Flughäfen:

  • Roissy Charles de Gaulle

Wegen des hohen Touristenaufkommens und der unübersichtlichen Gestaltung von Roissy Charles de Gaulle müssen erhebliche Lauf- und Suchzeiteneingeplant werden, sonst sieht man seinen Flieger nur noch von hinten. In Roissy gibt es zwei sehr weit auseinander liegende Terminals. Man sollte sich vor der Abreise bei der Fluggesellschaft über den richtigen Terminal informieren, sonst muß man eine halbe Stunde Marsch einplanen.

Beide Flughäfen haben eine direkte Anbindung mit der RER B, also der Vorortbahn, ins Zentrum. Diese verkehrt in kurzen Intervallen und ist ein sehr schnelles und praktisches Verkehrsmittel. Die Strecke zwischen dem Flughafen Orly und der Haltestelle Antony (mit dem OrlyVal shuttle), von der man dann mit der RER B weiter Richtung Zentrum fahren kann, kostet pro Person 8,20 €. Man kann am Flughafen auch ein Kombiticket für die Nutzung der Pariser Metro lösen. Dieses kostet 9,60 €. Einfacher und billiger (ca 40min, 6,30€) ist die Nutzung des Orlybus um vom Flughafen Orly die Pariser U-Bahnstation Denfert-Rocherau zu erreichen. Am Billigsten ist der Bus 183 nach Paris: 1,60€.

Außerdem:

  • Beauvais, hier starten viele Billigflieger.
  • Flughafen Le Bourget, nur mehr General Aviation

[bearbeiten] Bahn

Paris ist der zentrale Eisenbahnknotenpunkt Frankreichs. Wer die deutschen Hauptbahnhöfe gewohnt ist, wo man problemlos zwischen den Fernverkehrszügen umsteigen kann, muss in Paris umdenken. Hier enden die Züge an einem der Kopfbahnhöfe, welche jeweils die Züge in eine Richtung bündeln. Zum Umsteigen muss man mit der Metro zum andereren Bahnhof fahren. Da einige der Bahnhöfe sehr weit verzweigt sind, muß man möglicherweise lange Laufwege von 20 Minuten oder mehr einkalkulieren.

Paris ist der Endpunkt diverser Hochgeschwindigkeitszüge, Thalys aus Belgien/Deutschland, Eurostar aus England. Viele TGV-Linien beginnen in Paris. Von Frankfurt und Stuttgart fahren abwechselnd TGV und ICEs nach Paris zum Gare l'Est. Zeit ca. 4 h. Haltepunkte: Frankfurt/Mannheim/Saarbrücken/Forbach (nicht alle)/Paris

[bearbeiten] Bus

Mit Eurolines kommt man halbwegs günstig nach Paris.

[bearbeiten] Auto

Die Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig, die Preise relativ hoch, was sich aber andererseits auch in einer guten Fahrbahnqualität sowie mäßigen Verkehrsverhältnissen zeigt. Es gilt ein Tempolimit von 130 km/h.

Wenn man den Autobahnring um Paris befährt, ist es wichtig eine Strassenkarte vor sich zu haben, auf denen die alten Tore (Port) eingezeichnet sind. Die Ausfahrten sind nämlich nach diesen Ports benannt.

Die Strassen in Paris sind notorisch verstopft, obwohl die "Grands Boulevards" mit meist jeweils 3 Fahrstreifen groß angelegt wurden. Auch in Kreuzungen, auf denen sich nichts mehr bewegt, fährt der Franzose erstmal hinein, der Rest wird sich schon finden. Es empfiehlt sich daher nicht, mit dem Auto direkt in die Stadt hineinzufahren. Besser ist es, wenn man sich einen bewachten Parkplatz sucht, es sei denn, man hat einen Parkplatz beim Hotel.

Die französische Parkweise (bei einem zu kleinen Parkplatz schiebt man einfach vorne und hinten kurz an, dann geht es schon) hat sich zwar in den letzten Jahren leicht gebessert, trotzdem empfiehlt es sich bei Neuwägen, vorsichtig zu sein. Kratzer und kleine Beulen sind gerade bei lackierten Stoßstangen häufig. Und nur weil es sich um einen Porsche oder Ferrari handelt, machen die Franzosen keine Ausnahme.

[bearbeiten] Mobilität

Metroplan Paris

Die Sehenswürdigkeiten in Paris sind über eine grosse Fläche verteilt und die Innenstadt ist chronisch mit Autos verstopft. Allerdings lassen sich viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen. Das eigene Auto lässt man besser zu Haus oder vor der Stadt. Metro und RER sind die Verkehrsmittel, mit denen es in Paris am schnellsten Voran geht.

[bearbeiten] Metro

Innerhalb von Paris kommt man mit der Metro sehr schnell voran. Es gibt 16 Linien, die häufig auch regelmäßig fahren (ca. alle 4-8 Minuten ein Zug). Außer den von 1-14 nummerierten M-Linien gibt es auch noch die Schnellbahnen RER A-E, die weiter ins Umland fahren, innerhalb von Paris aber wie die Metrobahnen benutzt werden können. Die Bahnen verkehren zwischen 5 Uhr und ca 0:30 Uhr. Tickets werden an den Stationen an der Information gekauft oder am Automaten. Die Automaten haben den Vorteil, dass die mehrsprachig sind, was beim Informationspersonal selten der Fall ist. Paris ist in 8 Zonen unterteilt, wobei die Tickets in 3 Abstufungen zu erhalten sind: 1.-3. Zone, 1.-5. Zone und 1.-8. Zone. Die Zone 1-3 reicht für die Innenstadt von Paris mit allen Touristenattraktionen, die Zonen 4 und 5 reichen bis zum Schloß Versailles. Ein Fahrt zum Flughafen kostet 8€ aus der Innenstadt.

Wer die Metro und die anderen öffentlichen Verkehrsmittel in Paris verwenden will, ist gut beraten die Station Châtelet-Les Halles als Ausgangspunkt zu verwenden. Fast die Hälfte der Bahnen passiert diese riesige unterirdische Station zu der auch ein großes Einkaufszentrum gehört. Wenn man an der Oberfläche gekommen ist, befindet man sich mitten in Paris nur ca. 5 Gehminuten von der Seine entfernt. Auch zum Louvre oder Notre Dame sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Die Züge verkehren regelmässig und pünklich. Sie sind zu den Stoßzeiten (7:00 - 8:00, 16:00-18:00), wenn viele Pendler aus den Vororten unterwegs sind, etwas voll aber man findet eigentlich immer zumindest einen Stehplatz. Sobald Gedränge in den Zügen herrscht, sollte man sich nicht mehr auf einen Klappsitz setzen, da dies nicht gern gesehen wird und mehr Platz für die anderen Fahrgäste schafft. Die Kontrolle über eine gültige Fahrkarte erfolgt beim Betreten der Station an den Drehkreuzen. Oft muss man sein Ticket wieder hervorholen beim Verlassen der Station, d.h. ein weiteres Drehkreuz passieren oder aber es gibt dort kleine Tore die automatisch öffnen und schließen beim Begehen. Die Züge an sich sind realtiv sauber. Die Stationen jedoch riechen desöfteren etwas streng. Kenner der Londoner Tube werden die Pariser Metro als eher ungepflegt betrachten. Übrigens sind Züge als auch die unterirdischen Stationen ungewohnt warm.

[bearbeiten] Bettler und Obdachlose

Es kommt vor, dass man Bettler und Obdachlose schlafend oder eben bettelnd vor der Station an den Treppen und auf den Plattformen antrifft. Zudem gehen häufig Menschen durch die Züge und verteilen kleine Zettel neben den freien Plätzen der Fahrgäste. Auf diesen steht generell, dass sie arm sind und um Geld bitten. Die Zettel werden kurz darauf eingesammelt und im nächsten Abteil erneut ausgeteilt. Näher an den Touristenzentren sind diese Zettel dann auch schon auf Englisch nebst Französisch. Nicht selten handelt es sich um gewerbsmäßig organisierte Bettlerbanden. Typische Hilfsmittel, die den Touristen den Geldbeutel öffnen sollen sind süße kleine Hundwelpen oder Kinder ohne Schuhe und in Lumpen gewickelt.

[bearbeiten] Karten

Paris Visite: Diese Karte enthält Vergünstigungen für den Aufstieg zum Arc de Triomphe (6,20€ statt 8€), den Eintritt in die Opera (5€ statt 8€) und das Panthéon (5,70€ statt 7,50€). Zudem erhält man einen Preisnachlass für die Touristenschiffe auf der Seine (-25%), die Sightseeingbusse quer durch die Stadt (22€ statt 26€) und die kleine Bahn durch das Viertel Montmartre (-30%). Nebst diesen Dingen enthält die Karte eher weniger attraktive Angebote, wie -10% bei einem Einkauf bei Lafayette (berühmtes Kaufhaus) oder -50% im Musée du Vin. Da in Paris Jugendliche zwischen 18 und 20 Jahren, oft auch bis 23 oder 25, sowieso einen günstigeren Preis zahlen, empfiehlt es sich für diese Gruppe dieses Angebot zu überdenken und auf ein anderes auszuweichen. Beispiel: Bei Paris Visite kostet der Eintritt ins Panthéon 5,70€ - für Jugendliche 4,80€.

Carte Orange: Diese Karte ist als Wochenkarte, also nur von Montag bis Sonntag, oder als Monatskarte (von 1. bis 30./31.) verfügbar. Man muss diese mit seinem Passfoto versehen, daher nicht vergessen eines mitzubringen. Allgemein bietet diese Karte eine echte Alternative zur Paris Visite mit all ihren überflüssigen Extras.

Carte Mobilis: Diese Karte ist gültig für nur einen Tag und gilt für Metro, RER, Bus, Tram.

Carnet: 10er-Ticket. Für Leute, die an einem oder zwei Tagen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen wollen und nicht oft umsteigen müssen.

Neben diesen vier wichtigsten Karten für Paris gibt es noch Einzelfahrkarten zum Preis von 1,60€. Hierbei steigt man bei einer Haltestelle ein und kann soweit fahren bis man die Station verlässt, beinhaltet also auch das Wechseln von einer Linie zur anderen. Man sollte immer auf seine Karte achten, da diese sehr klein gestaltet wurden und daher einladen verloren zu werden. Bei Paris Visite erhält der Kunde einen kleinen Plastikumschlag zur Aufbewahrung.

Alle Karten beinhalten Fahrten für Metro, Bus, RER und Tram. Alle Preise für die jeweiligen Zonen sind abrufbar unter RATP

Metrofahrplan

[bearbeiten] Taxi

In Paris ein Taxi zu finden ist nicht so schwer (Außer am Wochenende, dann kann es mitunter über eine Stunde dauern, bis man ein freies Taxi findet!). Man sollte auf die Beleuchtung des Taxi-Schildes achten. Ein weißes Leuchten bedeutet, dass das Taxi frei ist, während ein gelbliches bedeutet, dass es besetzt ist. In Frankreich ist es normal, dass vorne außer dem Fahrer niemand sitzt (Außnahmen für Vier-Personen Fahren sind trotzdem möglich). Zu den Preisen muss ich sagen, dass statistisch gesehen die Taxipreise in Paris verglichen mit den anderen (Alten) EU-Hauptstädten die zweit billigsten sind. Somit kann man schon für wenig Geld nachts die ganze Stadt durchqueren. Trotzdem ist es halt so, wie in anderen Städten auch, dass die Taxifahrer die ahnungslosen Touristen versuchen zu betrügen und höhere Preise als normal verlangen. Es hilft (sofern man französisch spricht oder der Taxifahrer der englischen Sprache mächtig ist) sich mit dem Taxifahrer zu unterhalten. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass dieser keinen überzogenen Tarif einstellt.

[bearbeiten] Bus

Das Bussystem in Paris ist sehr gut organisiert. An den Haltestellen und im Bus hängen Ausschnitte aus dem Stadtplan, in denen die Route eingezeichnet ist. Dadurch kann man sich besser orientieren als mit den üblichen shematischen Zeichnungen.

Die Tagesbusse sind quer durch die Stadt in kurzen Intervallen unterwegs sind. Die erste Ziffer der zweistelligen Nummer bezieht sich oft auf einen Fernstreckenbahnhof/zentralen Platz, zu dem dieser Bus fährt oder von dem er kommt.

  • 2x Gare St. Lazar
  • 3x Gare de l'Est
  • 4x Gare du Nord
  • 5x Opera
  • 6x Gare d'Austerlitz
  • 7x Hôtel de Ville/Chatlet
  • 8x Verschiedene Plätze
  • 9x Gare Montparnasse

Die Nachtbusse ("Noctambus/Noctilien") fahren jede volle Stunde ab 1:00 Uhr sternförmig von Chatlet in die Peripherie und umgekehrt jede halbe Stunde zurück. Die Haltestellen sind mit einem N-Symbol gekennzeichnet.

Die Parisier Busfahrer nehmen es selten genau mit der Uhr und so kommen die Bus meist 3-5 min früher. Positiv ist anzumerken, dass die Busse aber selten Verspätung haben. Informationen und Fahrpläne gibt es unter [1].

[bearbeiten] Fußgänger

Ulrich Wickerts berühmte Reportage, wie man in Paris über eine belebte Straße kommt, ist mittlerweile ein Vierteljahrhundert alt, hat aber bis heute Gültigkeit. Der französische Autofahrer entscheidet über die Vorfahrt gegenüber Fußgängern durch ein Kriterium: Wenn der Fußgänger beim Überqueren der Straße todesverachtend weder nach links noch nach rechts schaut, hält der Autofahrer an. Achtet der Fußgänger hingegen auf den Verkehr, braucht es ja der Autofahrer nicht mehr, sagt sich der Franzose. Wenn Sie also mitten auf der Straße die Nerven verlieren und plötzlich nach den Autos sehen: Viel Glück!

[bearbeiten] Fahrrad

Überraschend gute Möglichkeiten bietet Paris Radfahrern. Oft gibt es spezielle Radwege, zumeist ist sonst für sie eine ganze Spur reserviert, die zwar mit Bussen und Taxis geteilt wird, jedoch ein gutes und recht unbelästigtes Vorankommen garantiert. Faustregel: Sobald man mit Bus und Metro umsteigen müßte, geht es mit dem Fahrrad schneller.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Viele Sehenswürdigkeiten schließen bereits um 17 Uhr und der letzte Einlaß ist entsprechend früher. Der Tag sollte also gut geplant und früh begonnen werden. Die Räumung durch Sicherheitspersonal kann bei entlegenen Abteilungen und oberen Etagen bereits eine Stunde vor Schließung beginnen. Dinge, die einem wichtig sind, sollte man daher nicht bis zuletzt aufschieben. Museen und historische Orte werden in Frankreich gerne und oft umgebaut, auch wegen der alten Bausubstanz. Ein Blick ins Internet ist also kurz vor der Reise hilfreich, wenn man nicht vor verschlossenen Türen stehen will.

Da an vielen Attraktionen Besucher durchsucht werden (erheblich strenger und an wesentlich mehr Orten als z.B. in England), muß mit langen Schlangen gerechnet werden. Und wenn man einen Begriff aus der französischen Sprache mit nach Hause nimmt, dann ist es nicht Merci oder Baguette, Merde oder Metro, es ist "No flash" (kein Blitzlicht). Macht diese ständige Ermahnung von Sicherheitsleuten bei Gemälden wegen der verblassenden Farben noch Sinn, scheint bei Kristallen, Steinstatuen, Tiermodellen aus billigem Plastik oder erläuternden Texttafeln dieses Verbot nicht mehr begründbar und übertrieben.

[bearbeiten] Türme

  • Eiffelturm (La Tour Eiffel) ist eines der Wahrzeichen von Paris. Erbaut wurde er von Alexandre Gustave Eiffel 1889 zur damaligen Weltaustellung. Eigentlich sollte er damals wieder abgerissen werden, heute ist daran jedoch gar nicht mehr zu denken. Jährlich wird er im Durchschnitt von 3 Millionen Besuchern besucht. Auf dem Turm befinden sich drei Aussichtsplattformen in 57, 115 und 274 Meter Höhe. Lange Wartezeiten sollte man mit einberechnen, sowohl vor dem Kartenverkauf, als auch in der 2. und 3. Etage vor den Aufzügen, egal ob nach oben oder unten. Gepäckkontrolle. Metro: Bir-Hakeim, Trocadero, Ecole Militaire oder Champs de Mars/Tour Eiffel. Eintritt: Mit Aufzug: 1. Plattform 4,10€, 2. Plattform 7,50€, 3. Plattform 12,00€. Zu Fuß: 3,80€. Öffnungszeiten: 9:00-24:00, Aufzug 9:30-23:00.[2]
  • Tour Montparnasse - ein 209 Meter hoher Wolkenkratzer der weithin sichtbar den Stadtteil Montparnasse überragt. In der 56. Etage in 196 Meter Höhe befinden sich eine Aussichtsplattform mit Restaurant und Bar mit hervorragenden Blick über Paris. Von hier ist es möglich über eine Treppe auf eine offene Dachterasse zu gelangen. Für Touristen bietet der Tour Montparnasse die beste Möglichkeit die Stadt von oben zu bewundern, aufgrund kurzer Warteschlangen und der geräumigen Dachterrasse. Gepäckkontrolle. Metro: Montparnasse - Bienvenue. Öffnungszeiten: im Sommer 9:30-23:30, im Winter 9:30-22:30. Tel. 01 45 38 52 56. [3].

[bearbeiten] Monumente & andere Bauten

  • Arc de Triomphe - der Triumphbogen, den Napoleon 1806 zu Ehren seiner "großen" Armee bauen ließ. Dieser steht in der Mitte des Place Charles de Gaulle-Etoile und kann erreicht werden durch eine unterirdische Passage in der Nähe der Metrostation (rechte Seite der Champs Elyées vom Place de la Concorde kommend). Durch eine schmale Wendeltreppe(284 Stufen) geht es dann hinauf (man braucht ein wenig Kondition. Einer älteren oder kranken Person sollte man davon abraten. Es ist stickig und so eng, dass man nur schwer anhalten kann um etwas auszuruhen ohne den ganzen Touristenstrom zum Erliegen zu bringen) in das oberste Geschoss direkt unter dem Dach. Dort befindet sich ein kleines Museum zur Geschichte des Arc de Triomphe. Durch eine weitere enge Treppe kann man auf das Dach des Arc de Triomphe gelangen und hat dort den wunderbaren Ausblick über die Champs Elysees, aber auch zum Eiffelturm. Zu beachten ist, dass der kleine Triumphbogen beim Musée du Louvre, der Arc de Triomphe und die Grande Arche in La Défense eine Linie bilden. Am Fuss des Triumphbogens findet man das Grabmal des unbekannten Soldaten, ein Mahnmal zum 1. Weltkrieg M 1, 2, 6, RER A: Charles de Gaule-Etoile; Aufstieg: 8€ (für alle EU-Bürger unter 26 gratis)
  • Grande Arche & La Défense - größte Bürostadt Europas. Man findet la Défense zwischen zahreichen Wolkenkratzern wieder und fühlt sich etwas fremd als Tourist zwischen all den Anzügen. Dennoch ist dieser Teil Paris einen Abstecher wert, zumal hier auch die Grande Arche steht - der morderne Triumphbogen. Ungefähr 10€ kostet es mit dem Aufzug zur Aussichtplattform auf der Grande Arche zu fahren. Auch ein großes Einkaufszentrum befindet sich in La Défense. Grande Arche: Apr.-Sept. Mo-Fr: 9-20 Uhr, Sa/So: -21 Uhr; Okt.-März So-Fr: 9-19 Uhr, Sa: -20 Uhr; M 1, RER A: La Défense; Eintritt 10€
  • Moulin Rouge - die Heimat des Cancan. Moulin Rouge befindet sich im Viertel Montmartre und kann verbunden werden mit einer Besichtigung des dortigen Friedhofs, Sacré Coeur und der schönen kleinen Gassen des Viertels. Wer mehr als nur die Außenfassade und ihre rote Mühle am Dach sehen will, muss für eine Abendvorstellung mit gut 80€ aufwärts rechnen. M 2: Blanche [4]. Wer mehr vom Moulin Rouge und dem Pigalle sehen möchte sollte unbedingt am Abend dort hin gehen. Am Tag ist die ganze Gegend trostlos und unterscheidet sich kaum von anderen Straßen in Paris außer, das fast alle Geschäft geschlossen haben. Am Abend, wenn die Dämmerung einsetzt erwacht die Gegend aber zum Leben, die Neonbeleuchtung wird eingeschaltet und die Straßen sind voll von Menschen. Es ist ein recht buntes Treiben und es sind auch reichlich Touristen zu sehen. Auch Polizei ist präsent so das man sich über seine persönliche Sicherheit zumindest auf der Hauptstraße nicht mehr sorgen machen muss als sonst in Paris. Wer natürlich eines der zahlreichen Lokale betritt tut das ganz sicher auf sein eigenes Risiko. Ein Tipp ist noch das Erotic Museum nur wenige Schritte vom Moulin Rouge entfernt ist. Eine lustige und teilweise auch skurrile Sammlung von erotischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen aus mehreren Jahrhunderten und Kontinenten. Eintritt 7€

[bearbeiten] Kirchen

  • Notre Dame - die Kirche auf der Ile de la Cité ist eines der Wahrzeichen von Paris und zieht zu jeder Zeit im Jahr viele Besuchern an. Der Grundstein wurde 1163 von Papst Alexander dem III. gelegt und in den folgenden 170 Jahren wurde der gotische Prachtbau errichtet. Notre-Dame ist auch die Kirche, in der Napoleon sich selbst krönte, wie auch der Schauplatz von Victor Hugos berühmten Romans "Der Glöckner von Notre-Dame". Beeindruckend sind die Ausmaße des Hauptschiffes und die mittelalterlichen Fensterrosetten in den Querschiffen. Es ist möglich die Türme zu besteigen. Metro: Cité. Öffnungszeiten: tägl. 8-19 Uhr. Eintritt in die Kirche ist kostenlos. Die Besichtigung der Türme kostet hingegen 7,50€

An Samstagen (14Uhr) und Mittwoch werden kostenlose Führungen auf Deutsch durch die Kirche angeboten (Dauer 1 1/2 Stunden), diese werden durch Durchsagen über Lautsprecher angekündigt

  • Panthéon - die Front der zwischen 1764 und 1790 unter Ludwig XV. errichteten Kirche erinnert an einen griechischen Tempel und folgte einer Mode jener Zeit. Überragt wird die Kirche von einer mächtigen Kuppel. Das Pantheon dient auch als letzte Ruhestätte berühmter Persönlichkeiten - u.a. Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau, Voltaire und Emile Zola. Der Physiker Léon Foucault wies hier die Achsendrehung der Erde durch seinen berühmten Pendelversuch nach, welcher in der Mitte des Panthéons zu besichtigen ist. Galerie der Kuppel kann bestiegen werden und bietet einen schönen Ausblick. Fotografieren ist untersagt (wird aber gerne missachtet). Metro: Cardinal Lemoine, Jussieu. Öffnungszeiten: Apr-Sep: 9:30-18:30 täglich. Okt-Mar: 10:00-17:30 Eintritt: 7,50€; Ermäßigt: 4,80€ (für alle EU-Bürger unter 25 gratis)
  • Sacré Coeur liegt auf dem Hügel Montmartre und von ihren Treppen hat man einen schönen Blick über Paris. Die Kirche wurde als nationales Mahnmal nach der Niederlage Frankreichs gegen Deutschland 1870/71 errichtet und 1914 dem Heiligen Herze Jesus geweiht. Im Inneren beeindruckt ein riesiges Mosaik von Jesus Christus. Wer sich die vielen Treppenstufen hinauf zur Kirche sparen will (und damit aber auch nicht die Brunnen zu Gesicht bekommt), kann links neben den Treppen die Zahnradbahn benutzen. Auf die Afrikaner am Treppenaufgang sollte man nicht hereinfallen. Sie flechten einem ein Armband und verlangen dafür 10€, was sich allerdings erst später rausstellt. Wenn man sich schon die Mühe macht Sacre Coeur zu besuchen und den Hügel hinaufsteigt, sollte man auf alle Fälle dem Künstlerviertel daneben einen Besuch abstatten. Dazu eignet sich die kleine Bummelbahn neben der Kriche, die einen quer durch das Viertel fährt. In Montmartre kann man nicht nur nett essen gehen und die verschiedensten Bilder von Künstlern und in Läden kaufen, es ist auch ein sehr hübsches Viertel mit buntem Treiben auf der Strasse. Metro: Anvers. Kein Eintritt.
  • Saint-Chapelle ist ein Juwel der Hochgotik. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert duch König Louis IX erbaut um Reliquien von Jesus Kreuz und die Dornenkrone aufzunehmen. Die Kirche besteht aus zwei Stockwerken. Das obere Stockwerk beeindruckt durch riesige bunte Glasfenster, die den ganzen Raum praktisch umgeben. Metro: Cité
  • Saint-Denis ist die letzte Ruhestätte französischer Könige seit dem 7. Jahrhundert. Insgesamt befinden sich über 70 aufwendig gestaltete Grabstätten in der Kirche (u.a. Katharina di Medici, Louis XVI). 1144 wurde die Kirche zu einem Meisterwerk der Gotik umgestaltet. Metro: Basilique de Saint-Denis. Eintritt unter 18 Jahren frei. Eintritt für EU-Bürger unter 25 Jahren frei. Öffnungszeiten: Apr-Sep: Mo-Sa 10:00-18:15, So 12:00-18:15. Okt-Mär: Mo-Sa 10:00-17:15, So 12:00-18:15.
  • Invalides beinhaltet mit ihrer Größe beeindruckende Särge. Der Sarg von Napoleon ist eines der Hauptgräber in der Invalidenkirche. Metro: Varenne; Eintritt für EU-Bürger unter 26 frei.

[bearbeiten] Museen

Louvre

Eine besondere Einrichtung in Frankreich, ähnlich wie in Grossbritannien, ist die Möglichkeit, alle staatlichen Museen (die der Stadt Paris gehörenden Museen sind generell gratis) am jeweils 1. Sonntag des Monats gratis besuchen zu können. Lange Warteschlangen inklusive. Staatliche Museen sind beispielsweise Musée du Louvre, Musée d'Orsay und Centre Georges Pompidou. Auch Minderjährige haben oft freien Entritt. Viele Museen haben Montags oder Dienstags geschlossen, die anderen sind entsprechend voller.

  • Louvre - Eines der bekanntesten und, gemessen an der Besucherzahl, das größte Museum der Welt mit Attraktionen wie der Mona Lisa, der Venus von Milo und der Nike von Samothrake. Der deutsche Audioguide ist auf magere 350 Kunstwerke begrenzt. Die Sicherheitsmaßnahmen sind erheblich und wer sich wundert, dass er er von Sicherheitsbeamten angeschrien wird, die einen vom anderen Ende des Saals noch gar nicht sehen können, sollte an die Erfindungen Videokamera und Funkgerät denken. Jeden Freitag ist der Eintritt im Louvre nach 18 Uhr für alle unter 26 frei. Es muß lediglich der Personalausweis vorgezeigt werden. Im Louvre kann man mehrere Tage verbringen. Samstags ist der Ansturm auf das Louvre sehr hoch, weshalb es sich empfiehlt, möglichst früh zu gehen. Wenn man sich gegen 8:30 in die Schlange stellt, kommt man mit den ersten Besuchern um 9:00 in das Museum. Sollte man die Mona Lisa sehen wollen, sollte man dies als aller erstes in Angriff nehmen. Am unmittelbaren Anfang des Museumstages hat man die Möglichkeit das Gemälde ohne Zeitdruck zu betrachten. Da sich bereits gegen 9:30 hier eine riesige Schlange bildet, muss man hierfür oft lange stehen und wird - wenn man endlich vorn ankommt - sehr schnell weitergeschoben. Empfehlenswert ist ein Besuch unter der Woche morgens. Des Weiteren scheint es ein Geheimtipp zu sein, dass dieses Museum, sowie alle anderen staatlichen Mussen, wie Musée d'Orsay und Georges Pompidou, am ersten Sonntag jeden Monats gratis sind. Daher kann es einem auch passieren, dass man um 9.30 Uhr kommt und sich durch keine Warteschlange kämpfen muss. Eintritt für EU-Bürger unter 25 frei.
  • Musée d'Orsay - Herausragendes Museum über alle Kunstrichtungen des Zeitraums zwischen 1850 und 1900. Eine dermaßen komplette Dokumention einer Epoche findet auf dieser Welt kaum ein zweites Mal. Einige der bekanntesten Werke von van Gogh, Rodin und den zahlreichen französischen Impressionisten von Weltgeltung dieser Zeit sind hier aus nächster Nähe zu besichtigen. Der Bau war ein Bahnhof für eine Weltausstellung in den 30er Jahren und ist selbst sehenswert. Der deutsche Audioguide ist sehr gut und eine sehr lohnende Investition. Auch die Sicherheitsmaßnahmen sind etwas entspannter, so dass das Musée d'Orsay verglichen mit dem Louvre den höheren Spaßfaktor hat und eigentlich das bessere Museum ist. Angemessene Dauer: ein Tag.Eintritt für EU-Bürger unter 25 frei.
  • Musée Picasso - das Museum enthält ca. 250 Werke Picassos aus allen Perioden, neben Zahllosen Gemälden auch einige Skulpturen und Keramike. Die Sammlung wurde dem französischen Staat von den Erben Picassos überlassen um damit die Erbschaftssteuer auszugleichen. Wer einen Überblick über das Schaffen Picassos erlangen will ist hier genau richtig; wer sich hingegen bereits mit dem Werk Picassos auseinandergesetzt hat und besondere Einblicke oder Meisterwerke erwartet wird enttäuscht. Die Sammlung hat keinen besonderen Schwerpunkt sondern ist vor allen Dingen auf Repräsentativität bedacht. Auch in folge der Entstehungsgeschichte sind die ausgestellten Werke eher von mittelmäßiger Qualität. Schnell kann einen das Gefühl überkommen alles schon einmal gesehen zu haben. Das Museum zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Paris und sollte daher im Sommer und an Wochenenden gemieden werden. Wer sich dem guten Audio Guide widmet kann hier einige Stunden verbringen. Andernfalls reicht auch eine gute Stunde.

  • Centre Georges Pompidou - an der Architektur des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst scheiden sich die Geister. Der Prestigebau aus Glas wird durch Röhren umgeben in denen Rolltreppen verlaufen. Alles was notwendig zur Versorgung des Gebäudes (Rolltreppen, Wasser, etc.) ist, ist an der Aussenfassade untergebracht. Innen können dadurch Wände beliebig verschoben werden. Im Inneren finden sich Kunst von 1905 bis heute, z. B. Werke von Matisse, Picasso, Dalí, Kandinsky und Warhol. Daneben beherbergt der Bau verschiedene Bibliotheken und ein Zentrum für Industriedesign. Leicht zu übersehen ist die Brancusi Dauerausstellung in einem Pavillion auf dem Vorplatz. Diese ist im Eintrittspreis enthalten und sehr zu empfehlen. Metro: Bambuteau/Hôtel de Ville. Eintritt 10€; für alle unter 26 8€; für alle EU-Bürger unter 25 ist das Museum, jedoch nicht die derzeitigen Ausstellungen gratis;, Öffnungszeiten: Tägl 11:00-21:00, Do 11-23:00, Di geschlossen. Das Museum ist extrem beliebt und weist gerade im Sommer und an Wochenenden lange Schlangen auf. Deswegen wird empfohlen Werktags und nicht zu spät zu kommen.
  • Musée Rodin - Das ist allein dem Bildhauer Auguste Rodin gewidmet. Gelegen ist es gleich neben dem Invalidendom und ist zu Fuß leicht erreichbar. Der Eintritt beträgt 8 € bzw. 6 € mit Ermäßigung wie sie z.B. für Studenten gewährt wird. Im Garten sind einige der bedeutendsten Bronze Plastiken von Rodin ausgestellt wie z.B das Höllentor oder Der Denker. Man sollte nicht vergessen den Park zu geniesen und die Hölzernen Liegebetten im hinteren Teil des Gartens die jedermann benutzen darf. Im Inneren des Gebäudes (Hôtel Biron) sind weitere Plastiken ausgestellt. Für einen Besuch in dem Museum sollten man mindesten 2 Stunden einplanen.
  • Musée de Cluny (offizieller Name Musée National du Moyen Age) beherbergt eine einzigartige Sammlung von mittelalterlicher Kunst. Das Gebäude ist ein mittelalterlicher Palais, der auf den Ruinen einer römischen Thermenanlage von 200 erbaut wurde, ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Metro: Cluny, St. Michel, Odéon.
  • Musée Carnavalet (Museum der Stadt Paris) ist ein sehr interessantes Museum mit vielen Ausstellungsstücken, die einem die Geschichte und Entwicklung von Paris näherbringen. Ganzjährig kostenloser Eintritt. Metro St. Paul, Linie 1
  • Musée Baccarat Museum oder besser 2 Ausstellungsräume in Wohnzimmergröße des Glasherstellers. Abgesehen von 3 oder 4 wirklich beeindruckenden Kron- und Stehleuchtern gibt es einige Vitrinen mit weit weniger beeindruckenden Gläsern und Vasen. Wenn man sich alles genau ansieht, braucht man etwa 20 Minuten und berappt dafür 7 Euro.
  • Musée Jacquemart-André Große Meisterwerke in einer prachtvollen Privatresidenz. Stellen Sie sich eine künstlerische Reise vor ins Herz der italienischen Renaissance, zu den Meisterwerken der französischen Schule des 18. Jahrhunderts und den flämischen Meistern. Stellen Sie sich diese Schätze ganz in der Nähe der Champs-Elysées vor, präsentiert in einer luxuriösen Stadtresidenz, in der der ganze Prunk und das Ambiente des zweiten französischen Empires erhalten blieben. Official website
  • Musée de l'Armée Armeemuseum mit direkter nähe zur Invalidenkirche, welche das Grab von Napoleon beinhaltet. Eintritt frei für EU-Bürger unter 26.

[bearbeiten] Straßen und Plätze

  • Champs Élysées, Prachtstrasse. Hat leider ihre beste Zeit hinter sich. Heute gibt es dort vor allem teure Restaurants, Burgerläden (McDonalds) für Touristen und einige Geschäfte. Trotzdem hat die Straße immer noch ihren Charme. Je näher man dem Arc de Triomphe kommt, desto schöner wird die Straße und desto mehr (teuere) Geschäft findet man. Wer den Elysée-Palast, den Sitz des Staatspräsidenten, begutachten will, macht einen kleinen Umweg in die Avenue de Marigny. Vom Palast zu sehen bekommt man allerdings wenig.Der Fußmarsch vom Louvre über die Champs Elysees hinauf bis zum Arc de Triomphe dauert je nach Tempo ca. 1 Stunde.
  • Place de la Concorde, sehenswerter Platz mit großen Brunnen im Herzen von Paris. Hier stand die berühmte Guillotine, die Ludwig XVI, Marie-Antoinette und andere bekannte Leute einen Kopf kürzer machte. In der Mitte des Platzes steht ein ägyptischer Obelisik, der aus Luxor stammt und hier aufgebaut wurde. Der Platz ist umgeben von acht großen Frauenstatuen, die die acht größten Städte Frankreichs symbolisieren. M 1, 8, 12: Concorde
  • Place Charles de Gaulle, sehenswerter Platz, auf dem der Arc de Triomphe steht. An diesem Platz laufen 12 Avenuen sternförmig zusammen. Der Arc de Triomphe kann durch eine Wendeltreppe bestiegen werden, so kann man dann von oben die Fahrkünste der Franzosen begutachten. Interessant: Im französischen Kreisverkehr warten die Autos im Kreis und nicht wie in Deutschland üblich außerhalb. Zudem gibt es überhaupt keine Fahrspuren.
  • Place des Vosges - wunderschöner Platz im Marais der durch seine gleichmäßige Bebauung von 1612 besticht. Rund um das grüne Zentrum verlaufen Arkaden in denen sich kleine Geschäfte, Gallerien und Restaurants (insbesondere das sehr teure Ambroisie) befinden, bei schlechtem Wetter allerdings auch schon mal einen Clochard. Metro: Bastille.
  • Place de la Bastille Die eigentliche Bastille, deren Erstürmung den Beginn der Revolution markierte, wurde noch am gleichen Tag abgerissen. Allerdings findet man in einer der Nebenstraßen am Rand des Platzes die Umrisse des Gefängnisses im Strassenpflaster.

[bearbeiten] Parks

  • Jardin des Tuileries, großer Park zwischen dem Louvre und dem Place de la Concorde
  • Jardin du Luxembourg - der Park liegt im Quartier Luxembourg und grenzt an den Palais du Luxemborg, in dem der französische Senat tagt. Die Gartenanlage ist die grüne Lunge des Viertels. Sein großer oktogonaler Teich ist im Sommer oft durch Heerscharen von Spielzeugbooten befahren. Am besten verbindet man den Besuch des Gartens mit einem Abstecher ins Panthéon und vorbei an der berühmten Universität Sorbonne, um sich dann eine Pause auf einem der zahlreichen Stühle um den Brunnen zu gönnen. Metro: Luxembourg (RER), Notre-Dame-des-Champs oder Odéon.
  • Jardin des Plantes
  • Champ de Mars
  • Parc Monceau
  • Jardins du Trocadéro

[bearbeiten] Friedhöfe

  • Cimetière de Montmartre - Dieser große Friedhof in Montmarte wurde zur Ruhestätte von beispielsweise Emile Zola, Heinrich Heine und Jacques Offenbach. Beeindruckend sind die großen Grabmäler, die teilweise schon sehr heruntergekommen sind. Dennoch ist er ein Spaziergang wert, besonders im Herbst. Wer nur die deutschen Friedhöfe kennt mit ihren kleinen Grabsteinen, wird ins Staunen geraten bei den dortigen Grabmälern, die etwas wie kleine Häuser wirken. Leider aber führt die Rue Caulaincourt mit einer häßlichen blauen Stahlbrücke über einen Teil des Friedhofes und überdacht somit einige Grabmähler, die fast bis zur Brücke selbst hinaufreichen. Dies tut dem Friedhof dennoch wenig Abbruch und jeder der halbwegs daran interessiert ist, ist hier gut beraten. (M 13: La Fourche) tägl. 8-17.30 Uhr (Winter -18 Uhr)
  • Cimetière du Père Lachaise

[bearbeiten] Aktivitäten

[bearbeiten] Einkaufen

Paris ist eine der bekanntesten Shopping-Städte auf diesem Planeten, alle Weltmarken sind hier vertreten. Es gilt: "Kein Luxus ist zu viel, kein Preis ist zu hoch." Viele dieser Luxusmarken finden sich weniger am Champs Elysèes, sondern an der davon abzweigenden Avenue Montaigne, die auch einen kurzen Spaziergang wert ist.

Das größte Kaufhaus Les Galeries Lafayette (Metro: Opera) ist wegen einer pompösen Kuppel, die an eine Kathedrale erinnert und wegen der guten Aussicht von der kostenlosen Dachterasse einen Besuch wert. Das Sortiment ist stark auf Damenwünsche ausgerichtet: Parfum, Mode und Accessoires.

Ansonsten ist Frankreich ein Land der kleinen Läden. Dementsprechend sind die Preise. Und leider auch manchmal die hygienischen Verhältnisse. Abseits der grossen Sehenswürdigkeiten und in den Nebenstrassen der grossen Boulevards findet man eigentlich immer einen kleinen Supermarkt.

An den Lebensmitteln merkt man den Unterschied zu Deutschland deutlich: Wenn man die richtigen Adressen kennt, stellt man fest, daß Lebensmittel dieser erstklassigen Güte einfach nicht nach Deutschland geliefert werden. Selbst wenn man in Feinkost- oder Bioläden geht und viel Geld ausgibt, es gibt diese Qualität in Deutschland einfach nicht. Dabei haben Franzosen sicher nicht mehr Geld als Deutsche.

Öffnungszeiten der meisten Läden:

  • Montag-Samstag: 10:00-19:00 Uhr
  • Sonntag: kleine Lebensmittelläden haben häufig auch sonntags geöffnet, dafür am Montag geschlossen. Man sollte sich also rechtzeitig eindecken.

Kaufhäuser

Paris besitzt einige weltberühmte Kaufhäuser. Le Bon Marché wurde von Gustave Eiffel mitentworfen und ist das älteste Kaufhaus der Stadt (M 10, 12:Sèvres Babylone) Öffnungszeiten: 9-20 Uhr Lafayette ist ein weiteres großes Kaufhaus der Stadt und ist vor allem wegen seiner tollen Glaskuppel bekannt. In der Nähe zu Lafayette befindet sich das dritte große Kaufhaus: Printemps. Auch diese Gebäude besitzt eine schöne Glaskuppel. Zudem gibt es Dienstags kostenlose Modeschauen. (M 3,7,8: Opéra; RER A: Auber; M 3, 9: Havre-Caumartin) All diese Kaufhäuser haben gehobenere Kundenkreise, woran sich auch die Angebote und Preise orientieren.

Flohmarkt

Der grösste Pariser Flohmarkt ist jener in St. Ouen (Metro Linie 4, Porte de Clignancourt). Er ist in zwei Teile aufgeteilt und besteht einerseits aus einem Strassenmarkt für mehr oder weniger echte Markenartikel, sowie Souvenirs und Kitsch, andererseits erstreckt sich ein Antiquitätenparadies über mehrere km², das keine Wünsche offen lässt.

Bücher

Der Buchladen im Centre Pompidou bietet neben Werken zu moderner Kunst auch Reiseführer, z.B. den Reise- und Einkaufsführer "Paris Pas Cher" und ein umfangreiches Angebot an Postkarten.

Viele kleine und charmante Buchläden befinden sich am Fuße der Sacre-Coeur in Montmatre, vor allem in Nähe der Metro-Station Abbesses

Märkte

Am Place de la Bastille (M 1, 5, 8: Bastille) gibt es einen lohnenden Markt mit einigen guten Lebensmittelhändlern. Am Dienstag und Freitag vormittag kann man Paris größten und wohl multikulturellesten Markt besichtigen. Der Markt Belleville ist zu erreichen mit der M 2, 11: Belleville oder mit der M 2: Menilmontant und erstreckt sich entlang des Boulevard de Belleville. Die Angebote reichen von Billigkleidung über CD-Rohlinge und DVDs bishin zu Fisch, Obst, Gemüse und Gewürzen.

Schokolade

In Paris gibt es einige hervorragende Chocolatiers, die ihre Schokolade noch selbst herstellen. Und wenn es noch so teuer ist: Le Maison du Chocolat[[5]] dürfte beim Rennen um die besten Pralinen der Welt kaum zu schlagen sein. Tipp: Auch wenn die deutlich billigere Tafelschokolade (4,50 Euro/100gr.) als Kompromiß lockt, sollte man lieber die Pralinen wählen. Man darf sie probieren.

Pâtisserie (Konditorei)

Paris ist bekannt für seine hervorragenden Pâtissiers (Feinbäcker), die es meisterhaft verstehen, Süßes nicht nur optisch sondern auch geschmacklich sehr attraktiv zu gestalten. Ein 'Eclaire'(Windbeutel) sollte man schon einmal gekostet haben. Ansonsten hilft nur eines: viel ausprobieren. Ein Tipp ist das 'Maison Julien' (75, Rue Saint Honoré - ganz in der Nähe des Louvre).

Käse

Entweder isst man in Paris irgendwann mal einen Käse oder man war eben doch nicht in Frankreich. Die mitunter sehr aromatischen und stark riechenden Sorten sind vielleicht nicht jedermans Geschmack, aber probiert haben sollte man sie doch.

[bearbeiten] Küche

Nachdem die adligen Herren der Suppenköche in der Revolution einen Kopf kürzer gemacht wurden, waren viele französische Spitzenköche gezwungen, ihr eigenes Restaurant zu eröffnen. Bis heute gilt Paris als die Heimat der Spitzengastronomie. Die Preise pro Mahlzeit/Person können jenseits der 200 Euro liegen. Allerdings sollte man sich vorher informieren, nicht jedes superteure Restaurant ist diesen Preis wert.

Aufgrund der kolonialen Vergangenheit gibt es auch zahlreiche arabische oder afrikanische Einflüsse. Für ca. 10 Euro bekommt man einen Couscous. Im Marais nahe dem Place de la Bastille gibt es auch ein kleines jüdisches Viertel.

Zu Essen findet man vor allem in Cafés und Brasserien. Die Preise sind natürlich deutlich höher als in Deutschland bzw. die Mengen kleiner. Besonders das Viertel St. Germain de Prés bietet eine große Auswahl an Cafés und Brasserien.

Allgemein muß man sagen, dass man bei der Hygiene Abstriche machen muß. Man sollte die Gaststätten mit offenen Augen betrachten und auswählen (oder auch abwählen).

Fast Food:

Fast Food-Restaurants sind etwas seltener als in anderen Weltstädten, es gibt in erster Linie McDonalds und QuickBurger. Nicht überrascht sein: die Burgerrezepturen bei McDonalds unterscheiden sich von denen in Deutschland. Erstens erheblich im Preis und zweitens bei der Toilettennutzung! Zu beachten ist auch, dass die meisten gelben M's in Paris nicht auf einen "MacDo" hinweisen, sondern lediglich auf die Metro. Auch Burger King und Pizza Hut gibt es kaum. Dagegen sind Filialen von Kentucky Fried Chicken etwas öfter anzufinden. Die Sandwich-Kette Subway setzt sich erst ganz langsam durch (z.B. gegenüber von Notre-Dame). Wer sonst noch auf der Suche nach einem schnellen Imbiss ist, kann sich an den meisten Touristenplätzen einen Crêpe oder Sandwiches holen.

Man sollte auch immer schauen genug Wasser bei sich zu führern, vor allem bei langen Wartezeiten beispielsweise vor Museen. Nicht umsonst werden daher kleine Wasserflaschen schon für 1€ vor dem Louvre und d'Orsay angeboten.

[bearbeiten] Nachtleben

Paris ist bekannterweise ein teures Pflaster. Dies gilt insbesondere für das Bier am Abend. Ein paar Beispiele: Bier (0,5 "une Pinte") in einer normalen Kneipe: ca. 5-7 Euro, Eintritt in eine Disko mit "conso" (Freigetränk) ca. 15-20 Euro. Jedoch kann man in den meisten Kneipen eine gute Flasche Wein schon für 12 Euro bekommen. Schade ist in Paris, dass um zwei fast alle Kneipen schließen und - will man den Abend noch nicht beenden - man in einen Club ausweichen muss. Um ein paar Tipps zu geben:

  1. Das "batofar", Club, ein stillgelegtes Feuerwehrschiff, in dem so ziemlich alles läuft von Reggae bis Techno. Im 13. arr., gegenüber der BNF Francois Mitterrand, direkt in der Seine.

Geheimtipps: Hier einige günstige Bars, die vor allem von einheimischen Studenten frequentiert werden:

  1. Bistrot des Artistes, rue des Anglais, Metro Place St. Michel, alternative Bar mit Vernissage und manchmal auch Live-Musik
  2. Le Hide-Out, rue du pot de fer (quartier Latin), Metro Place Monge, in der Happy Hour (bis 10 Uhr) kostet ein Bier (0,5l) nur die Hälfte (2,50 €)
  3. Le cafe Tribal, cours des petits ecuries, Metro Chateau d'Eau, Geheimtipp: Wer Mi-Sa um 21 Uhr ein Getränk bestellt, bekommt ein Couscous oder Moules frites (Muscheln mit Pommes Frites) gratis! Dazu noch äußerst günstige Getränkepreise.

Um sich eine Überblick über die Musikszene von Paris zu machen, lohnt sich außerdem der Blick in das Magazin Lylo, das unentgeltlich in Touristenbüros, in manchen Bars und bei FNAC erhältlich ist. Nach Tagen und Stadtteilen sortiert, werden hier viele Konzerte aufgelistet. Weitere Informationen wie Eintrittspreise, Stilrichtung und einen Übersicht von Bars und Diskotheken machen Lylo zur guten Basis für die Abendplanung. Seit Februar 2009 versucht La Societe du Spectacle [6] die Lücke im Bereich von Veranstaltungskalendern im Internet zu schließen. Dort werden vor allem Konzerte und Clubs angekündigt.

Wer einen Film sehen möchte, muß nicht unbedingt französisch sprechen. In Frankreich werden oft (untertitelte) Originalversionen gezeigt ("version orginale, VO" oder "version orginale sous-titre francais VOstfr" im Gegensatz zu "Version francaise, VF".

[bearbeiten] Unterkunft

Hotels sind in Paris, je nach Nähe zum Zentrum, relativ teuer. Empfehlenswert sind Hotels in Zentrumsnähe (Beispiel: 13., 14., 15. Arr.) mit Metroanschluß. Ein 2-Sterne-Hotel, das diese Sterne auch verdient hat, kostet pro Einzelzimmer etwa 80 Euro, alles was darunter liegt, hat üblicherweise einen Haken. Günstige Preise bieten oft die Hotelbuchungsseiten im Internet. Dort kann man Doppelzimmer incl. Frühstück für ca. 60 Euro buchen. Vor Ort liegen die Preise für das gleiche Hotel bei ca. 100 Euro. Für Familien sind Ferienwohnungen in Paris gut geeignet und meist eine günstigere Alternative zu Hotels.

Wikitravel hilft bei der Suche eines Campingplatzes im Raum Paris mit der Liste der Campingplätze.

  • Hotel Sophie Germain (Hotel Sophie Germain Paris), 12 rue sophie germain 75014 Paris, +33(0)143214375, [7]. Das Hotel Sophie Germain befindet sich in Paris an der „Rive gauche“, nahe der Place Denfert-Rochereau, nur wenige Minuten vom Bahnhof Montparnasse und dem Quartier Latin entfernt. Leicht erreichbar für die Messe an der Porte de Versailles und in Villepinte.  edit

[bearbeiten] Lernen

[bearbeiten] Arbeiten

Die Mieten im Zentrum sind exorbitant hoch, Durchschnittswohnungen kosten 2.000-3.000 Euro. Nicht umsonst haben sich für ärmere Bevölkerungsteile die Vorstädte entwickelt.

In Frankreich gibt es mehrere >Schulen< die Vorschule ist von 2-5 Jahren.

[bearbeiten] Sicherheit

Alles in allem kann man sagen, dass das Zentrum von Paris sicher ist. Auch Rotlicht-Gegenden können fast problemlos nachts durchlaufen werden. Man sollte jedoch die üblichen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Innerhalb von Paris gelten einzelne Teile des 18., 19. und 20. Arrondissements als gefährlich. Ein Drittel aller Gewalttaten ereignet sich ausschließlich in diesen drei Arrondissements.

Teile einiger Vorstädte ( frz. "Banlieues" ) sind zudem soziale Brennpunkte. Sollten Sie mit dem Auto anreisen und in einer dieser Gegenden übernachten, so stellen Sie dieses über die Nacht in eine bewachte Tiefgarage (die meisten Hotels verfügen über eine solche Möglichkeit).

Sollten Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein, bedenken Sie bitte auch, welche Gebiete mit einer bestimmten Linie durchfahren werden müssen, um Ihr Hotel zu erreichen. Beispiel: In Survilliers Fosses lässt es sich sicher und günstig übernachten. Mit der S-Bahn (RER D) ist der Ort scheinbar problemlos von Paris aus zu erreichen, doch führt die abendliche Heimfahrt nach dem Sightseeing direkt durch die zwei gefährlichsten Departements der Ile-de-France.

Im Departement Seine-Saint-Denis (Postleitzahl 93xxx; Beispiele: Saint-Denis, Aubervilliers, Pantin, Noisy-le-Sec, Noisy-le-Grand, Stains, La Courneuve, Saint-Ouen, Bobigny, Aulnay-Sous-Bois) ist die Kriminalität besonders hoch. Die sieben gefährlichsten Städte ganz Frankreichs liegen dort. Übergriffe sind im Schnitt doppelt so häufig wie in allen anderen Pariser Banlieues.

Das Nachbar-Departement Val-d'Oise (Beispiele: Sarcelles, Villiers-le-Bel) ist ebenfalls zu meiden. Mehr als 70% aller Delikte sind hier Gewalttaten.

Auch die Departements Essonne (Beispiele: Évry, Juvisy-sur-Orge) und Val-de-Marne (Beispiele: Villeneuve-Saint-Georges, Créteil) genießen nicht den besten Ruf.

Gut leben lässt es sich dagegen in vielen Teilen des Departement Yvelines (Beispiele: Marly-le-Roi, Saint-Germain-en-Laye, Versailles) und des Departement Hauts-de-Seine (Beispiele: Neuilly, Sèvres, Saint-Cloud, Clamart, nicht aber Plessis-Robinson und Clichy).

Weitere Infos gibts z.B. hier in einem französischen Artikel.

An Touristenorten warten afrikanische Einwanderer, die gerne mit den Damen flirten, ihnen ein Stück Garn um den Arm binden und etwas von "Glück bringen", "Hakuna Matata" oder ist gut vor "Gullu Gullu" reden und anschließend von den verdutzten Männern 10 Euro verlangen. Diese Masche trifft man vorwiegend in Montmartre am Fuß der Sacré Coeur an. Überall in der Stadt, insbesondere aber an hochfrequentierten Plätzen wie dem Place de la Concorde oder dem Studentenviertel um Notre Dame trifft man auch nicht selten auf bettelnde Frauen, die versuchen Mitleid zu erregen und einen um eine "Spende" bitten.

Entlang der Seine wird es auch gerne mit dem Ring-Trick versucht, den Touristen, vorwiegend Pärchen, Geld zu entlocken. Hierbei wird vom Betrüger vor dem Opfer ein Ring "gefunden", der dem Mann des Pärchens gegeben wird. Der Betrüger tut dabei so, als ob er etwas Verlorengegangenes gefunden hätte und es dem rechtmäßigen Besitzer, der man ja nicht ist, zurückgibt. Getäuscht vom Eindruck eines ehrlichen, netten Kerls kommt kurz darauf die Mitleidsmasche. Da man ja eh schon den Ring erhalten hat, soll man doch Geld locker lassen, damit sich der Betrüger etwas zum Essen kaufen kann. Einmal den Ring in der Hand, wird man diese Typen nicht so schnell wieder los. Diese Betrüger reagieren empfindlich und oft auch unberechenbar darauf, wenn man ihnen ins Handwerk pfuscht.

Vorbeugen von Diebstählen: Wie in vielen Großstädten kommt es auch in Paris zu Taschendiebstählen, besonders in Metrostationen und -zügen. Daher empfiehlt es sich im Gedränge den Rucksack nicht auf dem Rücken zu tragen, um den Verlust von Wertsachen zu vermeiden. Im Zug stellt man seine Taschen besser auf den Boden und lässt sie nicht am Rücken. Seinen Geldbeutel trägt man zudem besser in einer der vorderen Taschen der Hose oder man benutzt gleich einen Brustbeutel. Wer diese Ratschläge befolgt, sollte in Paris bzw. in jeder größeren Stadt keine Problem haben.

[bearbeiten] Gesund bleiben

Bei kaltem Wetter sollte man die teils extremen Temperaturunterschiede zwischen Metrostationinnerem und draußen berücksichtigen. In den Stationen und Zügen herrscht teilweise sehr stickige Luft. Viele Sehenswürdigkeiten in Paris erreicht man meist am besten zu Fuß. Daher ist es ratsam immer genug Wasser mit sich zu führern. Vor dem Louvre und Musée d'Orsay werden auch Wasserflaschen für 1€ verkauft, um bei langem Warten und großer Hitze einen Kreislaufkollpas zu vermeiden. Bei kühlerem Wetter um Profit zu machen. Wer Paris meist zu Fuß und per Metro erkundet, sollte auch etwas gegen Blasen an den Füßen und Bandage mit sich führen. Füße kann man sich leicht verstauchen, besonders bei Plastersteinwegen. Gegen richtig schwere Erkrankungen hilft nur das Mitnehmen einer guten Reiseapotheke. Dennoch hoffe ich, dass keiner diese allzu sehr in einer der schönsten Städte der Welt brauchen wird. Wenn man dann aber doch Pech hat und auch nicht die richtigen Medikamente mitgebracht hat, kann man in "la pharmacie" nachrüsten. Die Apotheken sind meist gut gekennzeichnet durch ein an der Fassade angebrachted grün-blinkendes Kreuz. Ferner empfiehlt es sich seinen Impfpass mitzunehmen (gelbes Heftchen).

[bearbeiten] Klarkommen

Leider sind Franzosen für ihre fehlenden Fremdsprachen-Kenntnisse bekannt. Franzosen sind sehr stolz auf ihre Art und Sprache. Obwohl die meisten (zumindest etwas) englisch sprechen, werden diese vielleicht sagen, dass sie es nicht können. In Paris ist dies jedoch seltener der Fall, da hier die meisten Menschen Touristen sind und somit wie in vielen Touristen-Gebieten sehr gut englisch gesprochen wird. Somit sollte es fast keine Probleme geben sich zu verständigen, solange man sich bei den bekannten Sehenswürdigkeiten aufhält.

Toiletten: Die alten französischen Stehtoiletten wird man in Paris kaum noch finden, die Kloschüssel hat in den letzten 20 Jahren auch hier Einzug gehalten. An zahlreichen Stellen findet man mittlerweile kostenlose öffentliche Toilettenhäuschen, deren Bedienung sich nicht immer sofort erschließt. Öffentlichen Toiletten fehlt oft Papier und Seife, hier sollte man einen Notvorrat an Tempos und feuchten Tüchern dabei haben. Den abenteuerlustigen Touristen ist ein Besuch in einer öffentlichen Toilette zu empfehlen und wird sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Allen anderen ist davon abzuraten. Wer auf die Benutzung von Toiletten in Cafés, Brasserien oder ähnlichem spekuliert, wird entäuscht feststellen, dass man oft einen Zahlencode zum Öffnen des Toilettenbereiches braucht. Dieser Code findet sich auf der Rechnung - man muss also vorher etwas kaufen. Zudem gibt die Sauberkeit der Toiletten oft auch Auskunft über die Qualität der Lokalität. Nur dumm, dass man oft vorher bestellen muss und dann erst austreten darf. Toiletten an U-Bahn Stationen sind eine Rarität und man sollte nicht hoffen, eine zu finden, wenn man es dringend hat.

[bearbeiten] Kommunizieren

Internetcafès sind seltener als in vergleichbaren Großstädten, auf etwas Suchen muß man sich einstellen. Briefmarken bekommt man nicht nur auf dem Postamt, sondern auch in kleinen Läden mit dem Zeichen Tabac. Postkarten muss man nicht selbst zur Post bringen, sondern kann sie in der Regel an der Rezeption im Hotel abgeben.

[bearbeiten] Außerhalb von Paris

Versailles:

  • Dienstag bis Sonntag täglich geöffnet außer an bestimmten Feiertagen
  • 4. Juli - 31. Oktober 2006: 9.00 bis 18.30 Uhr
  • 1. November 2006 - 31. März 2007: 9.00 bis 17.00 Uhr
  • Vorortverkauf bis 15.00 Uhr

Versailles erreicht man am besten mit der Bahn RER C (VICK) Richtung Versailles - Rive Gauche. Die Fahrt dauert ca. 30-40 min und führt heraus von der dichtgesiedelten Stadt Paris ins eher ländliche Umfeld. Wer die langen Warteschlangen umgehen will, kauft sich am besten bei FNAC (z.B. in La Défense) einen Tag zuvor eine Karte. Zudem ist der Eintritt ab 16.00 Uhr auf 11.60€ reduziert und beinhaltet alles wichtige, wie Gemächer des Königs, der Königin und der Tronerben, wie auch einen Audioguide auf Deutsch. Ein weiterer Vorteil ist, dass gegen Abend die Besucherzahlen abnehmen und somit auch das Gedränge in den Sälen und vor den Toiletten. Zudem ist anzumerken, dass in den nächsten Jahren das Schloss renoviert wird und daher gewisse Bereiche nicht zur Besichtigung freigegeben sind, wie momentan die Chapelle. Nach der Ankunft am Bahnhof hat man die Möglichkeit direkt gegenüber sich die letzte "königliche" Mahlzeit bei McDonalds zu holen, um gestärkt den Besuch zu starten. Nach ca. 5 min Fußmarsch ist man letztendlich am Schloß und kann es nach Karten- und Gepäckkontrolle betreten. Rücksäcke können dort kostenlos deponiert werden. Einzig bei den Audioguides muss man mit etwas mehr Wartezeit rechnen. Fotografieren ist im Schloss untersagt. Befolgt wird dieses Verbot dennoch nicht und man hat daher auch nicht mit Ärger zu rechnen. Wer hohe Erwartungen an den Spiegelsaal hat, sollte diese etwas zurückschrauben. Der Audioguide verrät über diesen Saal, dass 1919 die Versailles Friedensverträge abgeschloßen wurden, verschweigt aber, dass 1871 dort das Deutsche Kaiserreich gegründet wurde. Hat man das Schloss besichtigt, kann man seinen Besuch im eindrucksvollen Schlossgarten fortsetzen. Zusätzlicher Eintritt wird hier nicht verlangt. Man hat die Möglichkeit mit einem Golf-Caddie den Garten zu erkunden. Voraussetzung sind 23 Jahre, ein Führerschein und 28€ pro 1h. Billiger kommt man entweder zu Fuß weiter oder mit dem kleinen Zug für ca. 6 oder 7€. Dieser hält insgesamt drei Mal im Park und man kann jeder Zeit mit dem Ticket wieder zusteigen. Unterm Strich sieht man vom Zug aus allerdings wenig vom Park und eignet sich auch weniger aus ihm Fotos zu machen, aufgrund des vielen Schlaglöcher, Mulden und Rinnen in der Straße. Am Grand Canal, das riesige kreuzförmige Becken im Garten, an dem auch die Bahn hält, kann sehr kostspielig mit Ruderboten befahren werden.

Fontainbleau: 50 km im Süden liegt Fontainbleau mit dem bekannten Schloß.

Eurodisney: Eurodisney (Disneyland Ressort Paris) liegt eine halbe Zugstunde von Paris entfernt. Bei mehreren Personen kann es allerdings ein sehr teurer Tag werden.

[bearbeiten] Siehe auch

Paris in vier Tagen erkunden