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Papua-Neuguinea

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papouasie, fetival de mount hagen
Lage
Lagekarte von Papua-Neuguinea
Flagge
Flagge von Papua-Neuguinea
Kurzdaten
Hauptstadt: Port Moresby
Staatsform: Parlamentarische Monarchie im Commonwealth
Währung: 1 Kina (K)
= 100 Toea
Fläche: 462.840 km²
Bevölkerung: 6.858.000
Sprachen: Englisch, Pidgin, Papua-Sprachen
Religionen: Katholiken 22 %, Lutheraner 16 %, Sonstige
Stromsystem: 240 V / 50 Hz / noch 110 V
Telefonvorwahl: +675
Internet TLD: .pg
Zeitzone: UTC+10
Website: Tourismusseite


Karte von Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea liegt in Ozeanien.

Regionen[Bearbeiten]

Einige der schönsten Regionen Papua-Neuguineas sind Manus Province, Milne Bay Province, Bougainville, Madang, Western Highlands Province (PNG) und New Ireland.

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Von Australien aus nur mit dem Flugzeug möglich. Falls man aus Europa/Asien kommt und man genug Zeit hat, ist es auf jeden Fall günstiger über den Landweg von Westpapua aus einzureisen. Man erreicht den Grenzübergang in Port Wutung von Jayapura aus in zwei Stunden per Autostopp oder public taxi. Das PNG-Konsulat in Jayapura kann aber keine Visa ausstellen (Stand 2011). Man muss es sich schon vorher z.B. in Jakarta oder Bangkok besorgen. Ein Problem stellt die Ausreise aus Indonesien mit einem Visa-on-arrival dar. Normalerweise dürfen die Grenzbeamten im migration office Jayapura bei Visa-on-arrival keinen Ausreisestempel hergeben. Wenn sie gut aufgelegt sind (oder etwas Trinkgeld bezahlt wird) kann man unter Umständen einen Ausreisestempel aus "humanitären Gründen" bekommen. Es wurden aber auch schon Reisende zurückgeschickt. Ohne den Ausreisestempel lässt einen PNG nicht ins Land.

Flugzeug[Bearbeiten]

Die Einreise erfolgt in den meisten Fällen mit Air Niugini. Die größte Airline Papua-Neugiuneas bietet internationale Flüge von und nach Australien, Singapur, Bangkok und Manila.

Bahn[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Man kann im Land zwar gut per Bus (PMV - public motor vehicle) reisen, die Einreise per Bus ist aufgrund der Insellage allerdings problematisch ;-). Von Jayapura (Indonesien) aus, kann man allerdings mit dem Sammeltaxi/Bus bis zur Grenze fahren und dort auf andere PMVs umsteigen und bis Vanimo weiter reisen. Von Vanimo aus lässt sich der Rest des Landes per Schiff oder Flugzeug erkunden.

=== Auto ===Zwischen Vanimo und Indonesien/Jayapura muss es ebenfalls Motorboote geben. Informationen besorgt man sich am besten vor Ort, da Zeitpläne sich kurzfristig ändern können.

Mobilität[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Auf Papua-Neuguinea gibt es eine unglaubliche Sprachenvielfalt. Es ist sehr schwierig für Touristen, die Sprachen der Bevölkerung Papuas zu erlernen. Bevor man jedoch nach Neuguinea fährt, sollte man sich wenigstens einen Grundwortschatz im relativ verbreiteten "Pidgin English" (Tok Pisin) aneignen. Eine nützliche Hilfe ist das "Pidgin Phrasebook" von Lonely Planet und der Tok Pisin Sprachführer aus der Kauderwelsch-Reihe. In den Städten kommt man auch mit Englisch ganz gut zu recht. In der Nordhälfte Papua-Neuguineas sprechen einige ältere Menschen sogar noch das Unserdeutsch, einen deutschen Dialekt, der in der Kolonialzeit verbreitet war.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Zu empfehlen ist in POM das Airways Hotel (meiner Meinung nach das beste Hotel des Landes); es ist sehr nah am Flughafen und hat jeglichen Komfort.

Wer es abgelegen und ruhig haben möchte kann auf der Insel Loloata Island übernachten. Loloata liegt ca. 30 min außerhalb von POM und ist mit einem Hotelbus zu erreichen.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

In der Regel muss der Arbeitgeber ein Workpermit für ausländische Angestellte beantragen, was langwierig sein kann. Eine andere Möglichkeit ist das business visa.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalitätsrate in Papua-Neuguinea ist sehr hoch. Besondere Vorsicht wird bei Aufenthalten in der Hauptstadt Port Moresby, in Lae, im Hochland, in Mount Hagen und auf der Insel Bougainville (siehe unten) empfohlen. Insbesondere im Hochland kann es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Clans kommen. In den Bergbauprovinzen Southern Highlands, Enga und Hela kam es bei Auseinandersetzungen innerhalb der lokalen Bevölkerung teilweise zur Verhängung eines unbefristeten Ausnahmezustandes, wie zuletzt in Porgera (Enga) im Mai 2014. Die Zahl der Berichte über gezielte Vergewaltigungen steigt; Übergriffe erfolgen meist ohne Vorwarnung. Für alleinreisende Frauen besteht erhöhte Gefahr.

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht zu Fuß fortbewegen und auf Überlandfahrten verzichten. Nachdrücklich wird empfohlen, ausschließlich Transportmittel der Hotels beziehungsweise Reiseveranstalter zu verwenden und wegen der Gefahr von Überfällen auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu verzichten. Überfälle auf Autos im Straßenverkehr (car-jacking) sind eine allgegenwärtige Bedrohung. Die Fenster des Fahrzeuges sollten geschlossen und die Türen verriegelt sein.

In der autonomen Provinz Bougainville ist mit einer noch höheren Kriminalitätsrate als in anderen Landesteilen zu rechnen. Insbesondere betroffen ist der Süden der Insel, der von mehreren Rebellengruppen kontrolliert wird. Das Bergland in Zentralbougainville um die Panguna-Mine ist eine verbotene Zone. Es wird dringend davon abgeraten, dieses Gebiet ohne offizielle Genehmigung zu betreten. Reisende nach Bougainville müssen sich grundsätzlich vor Reiseantritt mit der Provinzverwaltung von Bougainville in Verbindung setzen (Telefon: +675 973 9798) und die Provinzverwaltung bei Ankunft nochmals kontaktieren.

Bei Individualreisen sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Sie sollten besonders umsichtig geplant werden. Es gibt in Papua-Neuguinea keine Infrastruktur für Individualtouristen. Öffentlicher Transport steht nur sehr eingeschränkt durch Kleinfahrzeuge (siehe dazu ergänzender Hinweis) und auf Grund der geografischen Gegebenheiten, auch nicht in allen Gebieten, zur Verfügung. Reisende werden an öffentlichen Plätzen und auch in Unterkünften häufig zu Opfern von Raubüberfällen. Einfache Unterkünfte sind weit unter den int. Standard und verfügen oftmals nicht über Sicherheitspersonal. Organisierte Gruppenreisen mit ortskundiger Begleitung sind in jedem Fall vorzuziehen. Bei Überlandfahrten muss mit einem schlechten Straßenzustand gerechnet werden. Stellen, an denen Hindernisse (z.B. Erdrutsch, beschädigte Brücke) zum Anhalten zwingen, bieten Wegelagerern eine ideale Gelegenheit zum Überfall.

Die Sicherheitsstandards auf Fähr- und Küstenschiffen entsprechen nicht internationalen Standards.

Im September 2013 kam es zu einem Überfall auf eine Trekkinggruppe auf dem Black Cat Track in der Morobe Provinz. Auf Grund ungeklärter Landverhältnisse und rivalisierender Stammesgruppen können gewalttätige Zwischenfälle bei der Begehung des Kokoda Trek nicht ausgeschlossen werden.

Häufig kommt es zu Überflutungen und Erdrutschen, teilweise mit Todesfolgen. Erkundigen Sie sich vor Reisebeginn bei den örtlichen Stellen, ob die Straßen bei Regen passierbar sind.


Reisenden nach Papua-Neuguinea wird empfohlen, sich mit ihren Kontaktdaten in die Krisenvorsorgeliste einzutragen. Deutschland unterhält keine Botschaft in Papua-Neuguinea. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Canberra / Australien. In Notfällen kann der deutsche Honorarkonsul in Port Moresby um Unterstützung gebeten werden.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Bei direkter Einreise aus z. B. Deutschland besteht keine Impfnotwendigkeit gegen Gelbfieber. Man empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch Masern, Mumps, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. In der Morobe-Provinz ist es in der Vergangenheit zu mehreren Fällen von Durchfallerkrankungen, u.a. Cholera, gekommen. Besonders betroffen ist die Provinzhauptstadt Lae; es wurden auch Cholerafälle aus Port Moresby gemeldet.

Es wird empfohlen ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs zu trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser, im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser zu benutzen, unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser zu benutzen Nahrungsmittel zu kochen, zu schälen oder desinfizieren.

Klima[Bearbeiten]

In Papua-Neuguinea herrscht ein tropisches, feucht-warmes Klima. In den Monaten Oktober/ November kann es zu Regenfällen kommen. Die höchst Temperatur liegt bei 39°C, die niedrigste bei etwa 23°C. In den Monaten Dezember/Januar ist es am wärmsten, im Juni/Juli am kältesten.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]




Es gibt in jeder größeren Stadt die Möglichkeit einen PKW zu mieten. Es ist jedoch ratsam nur bei den großen und bekannten Firmen einen Wagen zu mieten da der Zustand der Fahrzeuge doch sehr abenteuerlich sein kann. Es ist dringend davon abzuraten nach Einbruch der Dunkelheit das Hotel zu verlassen und ohne Begleitung Einheimischer um die Häuser zu ziehen. Die Kriminalität ist äußerst hoch.

Schiff[Bearbeiten]

Eine preiswerte Möglichkeit im Land zu reisen, ist auf dem Wasser. Zwischen Port Moresby, Oro, Alotau und Lae gibt es einen regelmäßigen Verkehr. Von Lae und Madang aus sind mit Lutheran Shipping und anderen Unternehmen Neubritannien, Manus und die größeren Häfen an der Küste zu erreichen. Teilweise handelt es sich um Frachtschiffe mit zusätzlichem Personenverkehr. In den Küstenstädten gibt es in der Regel regelmäßigen Motorboot-Verkehr zu den angrenzenden Dörfern und Inseln.