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Panama

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Mittelamerika : Panama
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Lage
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Flagge
Pm-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Panama-Stadt
Staatsform: Präsidialrepublik
Währung: a) 1 Balboa (B/.)
= 100 Centésimos
b) 1 US-Dollar ($)
= 100 Cents
Fläche: 78.200 km²
Bevölkerung: 3 Mio
Sprachen: Spanisch (offiziell), Englisch 14 %
Religionen: Katholiken 85 %, Protestanten 15 %
Stromsystem: 120V/60Hz (Amerikanischer Stecker)
Telefonvorwahl: +507
Internet TLD: .pa
Zeitzone: UTC -5


Karte von Panama

Panama ist das südlichste Land in Mittelamerika. Es grenzt im Osten an Kolumbien und im Westen an Costa Rica.

Inhaltsverzeichnis

Regionen[Bearbeiten]

Verwaltungsmäßige Einteilung: 9 Provinzen (provincias, Einzahl - provincia) und 2 Territorien* (comarca): Bocas del Toro, Chiriquí, Coclé, Colón, Darién, Herrera, Los Santos, Ngöbe-Buglé*, Panamá, Kuna Yala* (San Blas) und Veraguas.

Städte[Bearbeiten]

  • David - Hauptstadt Provinz Chririquí
  • Colón - Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Colón
  • Santiago - Hauptstadt der Provinz Veraguas
  • Los Santos - Provinzstädtchen auf der Azuero-Halbinsel nahe Chitré

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Bocas del Toro - Inselgruppe vor der Karibikküste, die durch Korallenriffe geschützt ist (keine Wellen)
  • Isla Taboga - Insel, eine Bootsstunde von Panama-Stadt entfernt.
  • Archipel San Blas (Kuna Yala) - Inselgruppe im Nordosten des Landes an der Karibikküste, bestehend aus rund 400 Inseln
  • Boquete - Kleinstadt im Hochland, noerdlich von David. Bekannt wegen des kuehlen Klimas und als Kaffeeanbaugebiet
  • Miraflores Schleusen - etwa 10 km von Panama Stadt entfernt, mit Besucherzentrum, Aussichtsplattform und Museum
  • El Valle - Berglandschaft westlich von Panama-Stadt in einer Vulkan-Caldera gelegen, mit angenehmem Klima und zahlreichen Ausflugszielen
  • Azuero-Halbinsel - Halbinsel westlich Panama-Stadt. Die Landschaft ist intensiv genutzt bietet aber zahlreiche sehenswerte Kleinstädte und archäologische Fundstellen.
  • Natá - kleine Provinzstädtchen mit sehenswerter Kirche. Natá ist eine der ältesten Städte in Panamá.
  • El Caño - als Freilichtmuseum eingerichtete archäologische Fundstelle mit kleinem Museum nahe Natá: Es handelt sich um ein Heiligtum und Bestattungsplatz präcolumbischer Zeit. Archäologische Grabungen erbrachten eine Pferdebestattung sowie spanische Keramikfunde, die noch in die Jahre vor der Entdeckung des "Südmeeres" durch Balboa 1513 gehören.

Hintergrund[Bearbeiten]

Panama ist in Europa vor allem für den Panamakanal bekannt. Aber Panama hat mehr zu bieten als nur den Kanal. Panama hat sowohl an der Karibik- als auch an der Pazifikküste wunderbare Strände und das Land ist voller Nationalparks und tropischen Regenwäldern. Panama ist ein wahres Vogelparadies und bei Vogelbeobachtern besonders beliebt. Aber auch Wassersportler und Naturliebhaber werden in Panama voll auf ihre Kosten kommen. Panamá hat auch historisch einiges zu bieten: In präcolumbischer Zeit dicht besiedelt, entwickelten sich hier keine Hochkulturen wie mit den Maya oder den Inka. Erst mit Ankunft der Spanier entwickelten sich in einigen Regionen (wieder) dichte "Urwälder". Panamá la Vieja ist die eindrucksvolle Ruinenstadt der einstigen spanischen Handelsdrehscheibe in Mittelamerika.

Anreise[Bearbeiten]

Für die Einreise nach Panama benötigen EU Bürger und Schweizer einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Offiziell wird auch ein gültiges Rück- bzw. Weiterreiseticket verlangt, dies wird jedoch, vor allem am internationalen Flughafen in Panama-Stadt, nur selten kontrolliert. Bei der Einreise über den Landweg von Costa Rica wird dies jedoch sehr wohl kontrolliert. Ebenso ist es notwendig, mindestens 500 Dollar Bargeld oder eine Kreditkarte vorzuweisen. Eine Einreise über den Landweg von Kolumbien aus ist derzeit nicht möglich. Es gibt zwischen Panama und Kolumbien keine Straße sondern nur den Darien Trek (ein schmaler Pfad mitten durch den Regenwald), die Durchquerung dieses Weges ist jedoch äußerst gefährlich und viele europäische Staaten warnen vor der Durchquerung, weil immer wieder kolumbianische Guerillas oder Paramilitärs vordringen und es auch immer wieder zu Gefechten mit panamaischen Grenzeinheiten kommt.

Flugzeug[Bearbeiten]

Die zwei internationalen Flughäfen Panamas sind der Tocumen International Airport in der Nähe von Panama-Stadt und der internationale Flughafen in David, welcher jedoch nur von Costa Rica aus angeflogen wird. Die meisten europäischen Touristen, die mit dem Flugzeug anreisen, werden also in Panama Stadt ankommen. Aus Europa fliegen Condor von Frankurt, KLM von Amsterdam[1] und Iberia von Madrid aus direkt nach Panama. Außerdem kann man mit Lufthansa, Air France oder Delta über die USA nach Panama fliegen. Regelmäßige Direktflüge gibt es aus vielen mittelamerikanischen Ländern, aus südamerikanischen Ländern und den Vereinigten Staaten (Miami). Von Kolumbien aus ist die Anreise mit dem Flugzeug die einzig sichere Möglichkeit.

Bahn[Bearbeiten]

Eine Anreise mit der Bahn ist leider nicht möglich.

Bus[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Bus aus Costa Rica ist sehr beliebt und auch problemlos möglich. Nur die Grenzkontrollen sind meistens strenger als auf dem Flughafen.

Auto[Bearbeiten]

Mit dem Auto kann man ebenfalls aus Costa Rica anreisen. Am besten fährt man über den Grenzübergang in Paso Canoas. Der Grenzübergang ist täglich von 7:00 bis 23:00 geöffnet, wobei sich die Zeiten aber ständig ändern.

Schiff[Bearbeiten]

Von Europa aus verkehren regelmäßig Containerschiffe nach Panama, die Überfahrt dauert etwa 3 Wochen und ist sehr teuer. Nähere Informationen gibt es beim Hamburger Unternehmen Margis, Tel.: (040) 8512860.

Eine Anreise mit dem Schiff ist auch von Kolumbien aus möglich. Es gibt viele Frachtschiffe die Passagiere gegen Bezahlung mitnehmen. Es sei jedoch davor gewarnt, dass es sich häufig um Drogentransporte, oder Transporte illegaler Einwaderer, handelt. Wird so ein Schiff von der Polizei aufgegriffen, dann sind die Chancen, an einem Gefängisaufenthalt vorbeizukommen, auch für Touristen sehr gering. Egal, ob man von den Drogen etwas wusste oder nicht. Es gibt jedoch eine Alternative zu den "Drogenschiffen". In manchen Unterkünften, vor allem in Jugendherbergen, findet man immer wieder Annoncen von Reisenden, die mit dem privaten Segelschiff nach Kolumbien reisen und Mitfahrer suchen.

Mobilität[Bearbeiten]

Flugzeug

Es gibt in Panama zwei regionale Fluggesellschaften, Aeroperlas und AirPanama, die beide ueber ein sehr dichtes Streckennetz verfuegen und nahezu sämtliche Regionen in Panama anfliegen. Wegen der geringen Größe des Landes sind die Flüge auch nicht sehr teuer, und zum Beispiel die Isla Contadora ist überhaupt nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Wer nach Kuna Yala (San Blas) will, ist ebenfalls mit einem Flug am besten bedient, da es nur eine Landverbindung zur Inselgruppe im Nordosten gibt

Bahn

Es gibt in ganz Panama nur eine Bahnlinie, nämlich die zwischen Panama-Stadt und Colón. Auf dieser Strecke werden hauptsaechlich Gueter transportiert, seit 2001 betreibt die Panama Canal Railway Company auch einen Passagierzug. Dieser faehrt von Montag bis Freitag jeweils einmal die Strecke Panama-Stadt - Colòn (7:15 Uhr) und Colòn - Panama-Stadt (17:15 Uhr). Eine einfache Fahrt kostet 22 Dollar, die Hin- und Rueckfahrt kosten 35 Dollar. Zum Vergleich: Das einfache Flugticket zwischen beiden Städten kostet 45 Dollar (incl. Tax) und der Bus (Express) 2,50 Dollar. Die Bahnfahrt ist zwar relativ teuer, jedoch ein touristisches Highlight. Sie fuehrt am Kanal und den Schleusen entlang, zeitweise fährt man durch dichten Dschungel und ueber den Lake Gatun. Die Fahrt dauert eine Stunde.

Bus

Das Bussystem in Panama funktioniert sehr gut und es wird nahezu jeder Ort von Bussen angefahren. Richtige Busstationen gibt es nur in den größeren Städten, wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Städten muss man sich erkundigen, auf welcher Straße man Busse stoppen kann. Ein Handzeichen genügt, und die Busse bleiben stehen. Aussteigen kann man unterwegs ebenfalls überall, man muss lediglich "Parada (por favor)!" ("Anhalten, bitte") rufen. Wenn man in eine fremde Stadt fährt, sollte man dem Busfahrer ungefähr sagen, wo man hinmöchte, damit er einem dann den besten Aussteigepunkt zeigt. Wer ohne Mietauto in Panama herumreist, wird an Bussen nicht vorbeikommen. Die Fahrten sind sehr günstig, kurze Strecken innerhalb von Orten kosten 0,25 Dollar (Balboa) mit den sogenannten Diablo Rojos, zu zahlen, wenn man aussteigt. Oder 1,25 Dollar (Balboa) mit den Metrobussen, die klimatisiert sind. Für längere Strecken mit Überlandbussen kann man die Tickets in der Regel im Voraus am Busbahnhof kaufen - je nach Distanz kosten sie zwischen 5 und 25 Dollar.

Auto

Auto fahren in Panama ist grundsätzlich relativ problemlos. Die Straßen sind für mittelamerikanische Verhältnisse relativ gut ausgebaut. Es kann aber, vor allem zwischen Mai und Oktober, immer wieder vorkommen, dass Straßen wegen Überschwemmungen gesperrt sind. Bei Unfällen ist auf jeden Fall die Polizei zu verständigen. In der Nacht sollte man besser nicht fahren, weil viele Straßen nur sehr schlecht markiert sind und man leicht vom Weg abkommen könnte.

Schiff

Das Reisen mit dem Schiff hat in Panama eine große Bedeutung. Es gibt viele Inseln die nur mit einem Linienschiff oder mit Wassertaxis zu erreichen sind. Häufig führen einen auch Fischer mit ihren Booten von einer Insel zur anderen.

Sprache[Bearbeiten]

Ganz ohne Spanisch ist eine Reise durch Panama relativ schwierig. Englisch wird nur auf der Inselwelt Bocas del Toro gesprochen. Auch in Panama-Stadt und in Boquete findet man immer wieder Leute, die Englisch können. Überall sonst kann aber kaum jemand Englisch. Eine kleine Hilfe ist unser Sprachführer Spanisch.

Kaufen[Bearbeiten]

Für Modeliebhaber, Technikfreaks und Gourmets ist Panama-Stadt ein Shoppingparadies - es gibt in der Innenstadt und an den Flughäfen riesige (wirklich riesige!) Shoppingmalls mit so gut wie allen Labels und Produkten weltweit. Dinge des täglichen Gebrauchs findet man überall in Kiosken und kleinen Geschäften, genannt Mini Super.

Auch auf dem Land findet man meistens gute Supermärkte, bei denen man Artikel für den täglichen Bedarf bekommt. Nur in sehr abgelegenen Dörfern findet man meistens nur das notwendigste.

Beliebte Souvenirs sind vor allem die Mola und der Panamahut. Die Mola ist eine handgemachte Stickerei, die die Blusen der Kuna Indianer verschönert. Die Kuna bieten die Mola in ganz Panama an. Ein beliebter Platz um die Mola und andere Handarbeiten zu kaufen ist El Valle. Der Panamahut, der eigentlich aus Ecuador stammt, wird in ganz Panama verkauft und ist die traditionelle Kopfbedeckung der Männer in Panama.

Die Landeswährung in Panama ist zumindest theoretisch der Balboa. Dieser existiert jedoch nur in Münzform und ist 1:1 an den US-Dollar gekoppelt, der das Hauptzahlungsmittel ist. Die Balboa-Münzen sehen aus wie die US Dollar Münzen, als Wechselgeld bekommt man ohnehin gleich Dollar. Ein Tausch Dollar-Balboa ist also völlig unnötig. Kreditkarten werden in der Hauptstadt und in den Touristenzentren meistens akzeptiert (vor allem Visa und Mastercard), in abgelegeneren Gegenden sollte man aber immer genügend Bargeld (Dollars) mithaben. (Was sich allerdings in einigen Regionen Panamas nicht immer mit den vorkommenden Überfällen vereinbaren lässt.)

Obwohl Panama als ein Land angegeben ist, welches Maestro Karten akzeptiert, ist dies z.Z. nicht der Fall.(Stand 10-2010) Die Länderauflistung bei Maestro ist nicht gültig. Alle Banken nutzen das gleiche Netz, es bringt also nichts von einer Bank zur anderen zu gehen. Geld am Automaten bekommt man nicht mit Maestro Karten (Stand: Mai 2011). Die Internetseite des Auswärtigen Amts bietet aktuelle Informationen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nico's Cafe in Panama-Stadt

Aehnlich der Kolumbianischen. Es wird Rind- und Schweinefleisch gegessen, viel Huhn und Fisch. Zu jedem Gericht gibt es Reis und ein Huelsengemuese, d.h. Bohnen oder Linsen, auch Yucca (aehnlich Kartoffeln, nur ein bisschen fasriger) und Platanos (Kochbananen) sind sehr beliebt. Viel wird frittiert, frische Salate und schoenes Gemuese gibt es nur in Restaurants und Supermaerkten, da der Panamaer selber nicht viel davon isst. Die meisten Speisen sind nicht rassig gewuerzt, meistens wird nur ein bisschen Salz verwendet. Tropische Fruechte und Fruchtdrinks oder Batidos (Fruchtdrinks mit Milch) sind dafuer umso leckerer und fast ueberall bedenkenlos zu kaufen und konsumieren.

Ausgehen[Bearbeiten]

Zum Ausgehen eignet sich vor allem Panama-Stadt. Hier ist immer etwas los und es gibt zahlreiche Clubs, Bars und Diskotheken. Auch Kinos und Theatren findet man am leichtesten in der Hauptstadt. Im Restaurant und Nightguide http://www.hastatarde.com findet man immer, was wo gerade los ist. Am Land gibt es meist nur wenige Bars und diese sind am Abend eher den einheimischen Männern vorbehalten. Frauen werden dort nicht gerne gesehen, es sei denn sie sind Prostituierte und auch Fremde werden eher zurückhaltend behandelt werden. Aber in den Städten und Dörfern in denen man sich schön langsam an Touristen gewöhnt, wird man auch immer einen Platz finden wo man seinen Abend verbringen kann.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Panama bietet Hotels für jeden Geldbeutel. Von den internationalen Luxusketten bis zu einfachen Jugendherbergen, alles ist in Panama zu finden. Vor allem in der Hauptstadt gibt es etliche Hotels. Aber auch am Land gibt es keine Knappheit an Hotelzimmern. Eine Vorreservierung ist normalerweise nicht nötig. Nur in der unteren Preisklasse wird es manchmal knapp. Außerdem sollte man auf den Bocas del Toro vorreservieren, denn dort zieht es sehr viele Touristen hin, und zu manchen Zeiten können Hotelzimmer dann Mangelware werden.

Die Qualität der Hotelzimmer ist meistens in Ordnung. In der Hauptstadt sollte man aber aufpassen, dass man sich nicht in ein Stundenhotel verirrt, diese sind nämlich relativ häufig.

Arbeiten[Bearbeiten]

Um eine Arbeitsbewilligung zu erhalten braucht man viel Zeit, Geld und einen guten Anwalt. Ohne Bewilligung ist es relativ schwierig eine gute Anstellung zu finden, da die panamaische Arbeitskraft sehr billig ist (Mindestlohn US$ 310.00/Monat). Auch wird der Panamaer geschuetzt mit einem Gesetz das besagt, dass nur 10% Auslaender von einer Firma angestellt werden duerfen. Wenn man als Servicios Profesionales arbeitet, bezahlt man keine Sozialversicherung und ist nicht beim Arbeitsamt gemeldet.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Año Nuevo Neujahr
9. Januar Día de los Martires Erinnert an die Ausschreitungen vom 09. Januar 1964 (Flaggenstreit)
beweglich Carnaval Karneval
beweglich Carnaval Karneval
11. März Lehrertag
17. April 2014 Jueves Santo Gründonnerstag
18. April 2014 Viernes Santo Karfreitag, vor dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond
1. Mai Día del Trabajo Maifeiertag
15. August Fundación de la Ciudad de Panamá Panama City-Tag, nur in Panama-Stadt
1. November Tag der Kinder
3. November Seperación de Panamá de Colombia Unabhängigkeitstag, erinnert an die Unabhängigkeit von Kolumbien im Jahre 1903
4. November Día de la bandera Tag der Flagge
10. November 1er grito de Independencia Proklamation der Unabhängigkeit
28. November Independencia de Panamá de España Unabhängigkeitstag, erinnert an die Unabhängigkeit von Spanien
8. Dezember Día de la Madre Muttertag
25. Dezember Navidad Weihnachten

Hinweis: Einige der Feiertage werden u.U. auch mal spontan verlegt, um lange Wochenenden zu erhalten.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Gefahren für Touristen sind in Panama relativ gering. Kriminalität gegen Touristen ist im ganzen Land eher unüblich. Natürlich kann es auch hier zum Gelegenheitsdiebstahl kommen. Normale Sicherheitsvorkehrungen, die man auf jeder Reise treffen sollte, reichen aber aus. Meiden sollten Touristen nur einige Viertel in Panama-Stadt, in Colon und die Grenzregion zu Kolumbien. Vor allem nahe der Grenze zu Kolumbien kommt es immer wieder zu Entführungen durch kolumbianische Paramilitärs. Die panamaischen Behörden stehen diesem Problem leider relativ machtlos gegenüber. In Panama-City ist die Polizeipräsenz außergewöhnlich hoch und man begegnet fast überall Uniformierten. Auch der Weg zurück zum Hotel gestaltet sich sicher, wenn man in der Nacht von der Diskothek zurück geht. Jedoch sollte man auch hier in einigen Stadtteilen die Seitenstraßen meiden. Generell ist die Polizei sehr freundlich und hilfsbereit Touristen gegenüber.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Einige unkundige Besucher haben oft übermäßige Angst vor Malaria. Eine medizinische Vorsorge ist dennnoch nicht nötig, es sei denn, man wandert in abgelegenen Regionen. Die gefährlichste Form der Malaria, die Malaria tropica, kommt in Panama nur in der Provinz Darien vor. Der beste Schutz vor Malaria ist den Mückenstich von Haus aus zu vermeiden. Am besten ist es, immer mit langer Hose und langärmliger Oberbekleidung zu wandern. Da das aber wegen der Hitze nicht immer möglich, bzw. nicht sehr bequem ist, sollte man unbedingt ein gutes Insektenspray verwenden. Das Leitungswasser ist, außer in den Provinzen Darien und Bocas del Toro trinkbar, enthaelt aber je nach Region kein bis sehr viel Chlor. Das größte Gesundheitsrisiko geht in Panama sicherlich von der Sonne aus. Vor allem hellere Hauttypen sollten auf jeden Fall ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor mitnehen.

Klima[Bearbeiten]

Es herrscht tropisches Klima mit nur zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (Sommer) und Regenzeit (Winter). Die Trockenzeit ist vom Januar bis April, Temperaturen von 28 bis 36 Grad, einer dauernden Brise und einer nicht gar so hohen Luftfeuchtigkeit wie im Winter. Die Regenzeit ist vom Mai bis ca. Mitte Dezember, wobei es anfaenglich wenig regnet, nur alle 2-3 Tage ca. 1-2 Stunden, die sich aber bis im November intensiviert und es dann, in Nähe des Regenwaldes, tagelang regnen kann. In Panama-City und den südlichen Regionen kommt das so gut wie gar nicht vor. Die Regenschauer ergießen sich vielleicht 15 Minuten, dafür umso heftiger, und anschließend kommt die Sonne wieder raus. Die Luftfeuchtigkeit in der Regenzeit kann bis zu 93% betragen, Temperaturen von 26 bis 34 Grad.

Respekt[Bearbeiten]

In Panama wird sehr viel Wert auf die äußere Erscheinung gelegt. Vor allem in der Hauptstadt sind Menschen mit kurzen Hosen eine Seltenheit. Man wird zwar nicht schief angeschaut wenn man mit kurzer Hose herum geht, aber man ist doch eindeutig als Tourist indentifizierbar. Wenn man vorhat einen Club in Panama-Stadt zu besuchen, gehören elegante Schuhe, eine schöne Hose und ein Hemd auf jeden Fall ins Reisegepäck.

In Panama geht es, vor allem im öffentlichen Bereich, sehr förmlich zu, man sollte deshalb bei der Anrede immer die Höflichkeitsform wählen.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Mobil[Bearbeiten]

Wie üblich ist es günstiger eine SIM Karte im Land zu kaufen statt die horenden Roaming Gebühren zu zahlen. Dabei ist zu beachten, daß in Panama die Frequenzen 850MHz und 1900MHz verwendet werden. Hat man ein deutsches Dualband Handy kann man es also vergessen. Hat man ein Triband Handy sollte man sich ansehen welcher Anbieter welche Frequenzen nutzt. Laut mobileworldlive waren derzeit (Mai 2011) Claro und Digicel für Triband Handys geeignet, allerdings funktioniert Digicel wohl nicht immer. Wer ein Quadband Handy hat kann natürlich jedes Netz nutzen. Zumindest von Claro ist der internationale Code 06600, also z.B. für Deutschland 0660049. Mit der Claro Prepaidkarte kann man keine SMS nach Deutschland schicken.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Panama gibt es eine riesige Anzahl an Aktivitäten für Touristen. Neben den Sehenswürdigkeiten in Panama Stadt, wie z.B. Casco Viejo oder Insel Taboga kann man den Panama Kanal per Transit auf einem der Transporter durchqueren oder ihn sogar im Kanu befahren. Zusätzlich gibt es einige grosse Flüsse, wie z.B. Rio Chagres oder Mamoni die wie gemacht für Wildwasser Rafting Touren oder Kajaks sind. Diese Flüsse sind so gut wie unberührt und beeindrucken mit einer unglaublichen Anzahl an Tieren und Pflanzen. Dies ist der natürliche Lebensraum der Embera Indianer, nur durch den Chagres Fluss mit der nächsten Strasse, Zivilisation verbunden leben sie in den tiefen des Regenwalds. Es ist ein offenes Volk welches auch Touristen über Nacht oder Tagsüber aufnimmt und von ihrer Geschichte berichtet.





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