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Pampa Húmeda

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Die Pampa Húmeda ist der östliche Teil der argentinischen Pampa. Es ist eine weite, dichtbesiedelte Graslandschaft, in der sich viele großen Städte befinden.

Regionen[Bearbeiten]

Die Pampa Húmeda ist als Region recht einheitlich. Nach Westen hin nimmt allerdings die Trockenheit zu und nach Norden hin geht sie fast unmerklich in die Landschaft des argentinischen Chaco über.

Die Gegend umfasst Gebiete der Provinzen Buenos Aires, Santa Fe und Córdoba.

Orte[Bearbeiten]

  • Buenos Aires, 12 Mio. Einwohner,Bundeshauptstadt und Zentrum des Landes.
  • Rosario, 1,2 Mio. Einwohner, am Río Paraná, große Handels- und Hafenstadt
  • La Plata, 600.000 Einwohner, südlich von Buenos Aires, moderne, grüne Provinzhauptstadt
  • Río Cuarto, 170.000 Einwohner, in Córdoba, moderne Handels- und Industriemetropole
  • San Nicolás de los Arroyos, fast unbekannte,
  • Luján, 80.000 Einwohner, bedeutendster Wallfahrtsort Argentiniens
  • San Pedro, Erholungsort am Río Paraná, in subtropischer Feuchtlandschaft
  • San Antonio de Areco, bekannt für seine Gaucho-Tradition

Grenzstädte zur Region des argentinischen Chaco sind Córdoba und Santa Fe.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Delta des Paraná, eine Vielfalt von bewaldeten Inseln.
  • Lagunen in der westlichen Pampa

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Pampa Húmeda wird oft als die typischste argentinische Landschaft bezeichnet. Sie ist am dichtesten von allen Gegenden besiedelt, neben der Hauptstadt Buenos Aires gibt es weitere bedeutende Großstädte. Sie ist jedoch ebenso eine Gegend der Landwirtschaft und der Viehzucht und gleicht oft einer einzigen riesigen Rinderweide.

Die Landschaft ist Heimat des Gauchos, dem argentinischen Cowboy, der die Pampa im 18. und 19. Jahrhundert durchstreifte und verwildertes Vieh einfing. Ab etwa 1850, als die Ländereien an Wert zu gewinnen begannen und die Felder und Weiden nach und nach eingezäunt wurden, verkam er zu einem einfachen, berittenen Landarbeiter. Heute gibt es im eigentlichen Sinn keine Gauchos mehr, sondern peones, die das Vieh auf den riesigen Weiden betreuen und zusammentreiben. Ihr Kleidungsstil erinnert jedoch oft an den des traditionellen Gaucho, mit seinem markanten Hut, einem Hemd und einer bombacha genannten Faltenhose.

Sprache[Bearbeiten]

Die Sprache der Region gilt als argentinisches Standardspanisch.

Anreise[Bearbeiten]

Da die Region sehr zentral liegt, ist sie sowohl mit dem Flugzeug, mit dem Bus oder mit den Auto sehr gut zu erreichen. Bester Ausgangspunkt ist Buenos Aires mit seinen beiden Flughäfen.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Busnetz ist sehr dicht und verbindet praktisch alle Orte miteinander. Es ist sternförmig auf Buenos Aires ausgerichtet, daneben gibt es aber auch zahlreiche Querverbindungen.

Es existiert weiterhin seit Mitte der 1990er Jahre wieder ein relativ engmaschiges, nur auf Buenos Aires ausgerichtetes Eisenbahnnetz. Die Züge sind relativ langsam, aber konkurrenzlos günstig.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die meisten architektonischen Sehenswürdigkeiten befinden sich in Buenos Aires, in der man vom Kolonialstil über Art Nouveau bis hin zu futuristischen Hochhäusern aus den 90er Jahren alles finden kann. Aber auch La Plata und einige Kleinstädte wie San Antonio de Areco bieten noch reichlich Kolonialarchitektur.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Viele Estancias (Gutshöfe) bieten Unterkunft und Aktivitäten in der Pampa an. Sie sind heute sehr "professionell" organisiert und meistens eher im oberen Preisbereich angesiedelt.

Sehr lohnend sind Reit- und Fahrradtouren in der Pampa, wo einem die Weite dieser flachen Landschaft am besten bewusst wird.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Essenz der Küche der Pampa Húmeda ist das Rindfleisch, populärstes Gericht ist das Asado (Grillplatte).

Ausgehen[Bearbeiten]

In allen Städten findet man Bars und Pubs, viele haben eigene Diskotheken. Beliebt ist die Cumbia, ein kolumbianischer Tanz mit in Argentinien hergestellten lokalen Varianten (Cumbia Romántica, Cumbia Villera). Die beste und vielfältigste Szene findet man in Buenos Aires und Rosario (etwas billiger).

Sicherheit[Bearbeiten]

In den Großstädten gelten die üblichen Sicherheitstipps. Auf dem Land braucht man keine Kriminelle zu fürchten, auch wenn man natürlich trotzdem immer auf sein Hab und Gut aufpassen sollte.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima der Pampa Húmeda ist gemäßigt. Es fällt das ganze Jahr über reichlich Regen, man kann aber immer auch mit Sonnenperioden rechnen. Im Sommer ist es besonders im Norden (Provinz Santa Fe) oft heiß und zudem sehr schwül. Erträglicher, da trockener, sind die Sommer im Westen der Region.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Beliebte Reiseziele sind die Atlantikküste der Provinz Buenos Aires mit vielen Badeorten und die Sierras Bonaerenses Australes, bis 1200 m hohe Mittelgebirgszüge nahe der südlichen Atlantikküste.

Weblinks[Bearbeiten]



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