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Ostfriesland

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Ostfriesland liegt im äußersten Nordwesten von Niedersachsen. Das weite flache Land liegt direkt an der Nordsee mit den ostfriesischen Inseln. Durch das milde Klima, die schöne Landschaft und die guten Wege ist die Region ideal zum Radfahren oder Reiten geeignet. Typisch für Ostfriesland ist der Ostfriesentee und die plattdeutsche Sprache, die noch von den meisten Ostfriesen gesprochen wird.

Orte[Bearbeiten]

Ostfriesische Inseln:

Festland:

Mühle Wynhamster Kolk

Hintergrund[Bearbeiten]

Ostfriesland liegt im äußersten Nordwesten Deutschlands. Die Region ist ländlich mit weiten, flachen Abschnitten und durchzogen von Moor, Geest und Marsch. Im Norden Ostfrieslands ist die Nordsee mit den ostfriesischen Inseln. Kanäle, Schleusen und Kanalbrücken im nierländischen Stil, sowie Gulfhöfe, Burgen, Leuchttürme und Mühlen sind besondere Merkmale der Region. Die schmalste Autobrücke Deutschlands und ein Kirchturm, der schiefer ist als der Turm von Pisa, sind hier zu finden. Ostfriesen sind traditionsbewusst, aber verstehen auch Spaß wie der bekannte ostfriesische Komiker Otto Waalkes beweist.

Landschaft[Bearbeiten]

Nationalpark Wattenmeer

Besonders herausragend in der Region Ostfriesland ist der Nationalpark Wattenmeer. Zwischen Den Helder (Niederlande) und Esbjerg (Dänemark) entstand ein 10000 Quadratkilometer großes Feuchtgebiet, das in der ganzen Welt einzigartig ist. Über 3000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten sind auf den Dünen, Salzwiesen, Schlick- und Sandwatten zu Hause. Zwischen dem Festland und den ostfriesischen Inseln herrschen Ebbe und Flut, die dafür sorgen, dass zweimal täglich das Meerwasser verschwindet und das Watt freilegt wird. Auch die Deiche stellen etwas besonderes dar. Etwa 1000 n. Chr. wurde mit der Eindeichung der Küstenlinie begonnen, so dass im 13. Jahrhundert erstmals eine geschlossene Deichlinie entlang der Nordseeküste entstand. Die Deiche ermöglichten den Menschen, von den Wurten und Warften auf die tiefer liegenden Marschgebiete umzusiedeln und neue Dörfer zu gründen. Hinterm Deich befindet sich das ostfriesische ländliche Flachland mit seinen offenen Marschen, Nieder- und Hochmooren, grasgrüne Weiden, vielen Seen und einer Wall-heckenlandschaft. Das Große Meer ist mit nur einem Meter Wassertiefe der größte erhaltene Flachmoorsee Niedersachsens.

Klima[Bearbeiten]

Kanalfahrt

Ostfriesland liegt in der warmgemäßigten Zone mit ganzjährigen Niederschlägen. Die Temperaturen sind aufgrund der Nähe zur Nordsee relativ ausgeglichen; die Sommer sind warm, häufig liegt die Höchsttemperatur über 20 °C, doch wird die 30 °C-Marke nur an wenigen Tagen erreicht oder überschritten. Die Winter sind im Allgemeinen mild und feucht mit sehr wenigen Eistagen, leichter Frost ist aber jederzeit möglich. Nur selten gibt es Temperaturen unter −10 °C und auch die Anzahl der mittleren Schneetage liegt im einstelligen Bereich.

Die Jahresmitteltemperatur liegt bei etwa 10 °C und ist somit über dem Mittel Deutschlands. Im Laufe des Jahres fällt im Mittel zwischen 700 und 800 mm Niederschlag. Auf den Inseln sind die Temperaturen im Gegensatz zum Festland noch ausgeglichener; im Winter meist etwas höher, im Sommer etwas niedriger als auf dem Festland.

Sprache[Bearbeiten]

In Ostfriesland wird heute noch, von mehr als der Hälfte der Bevölkerung, das ostfriesische Plattdeutsch aktiv gesprochen, das sich deutlich von den restlichen Dialekten der Niedersächsischen Sprache abhebt. Das wohl am häufigsten benutzte plattdeutsche Wort ist "Moin". Mit diesem Gruß wünschen Ostfriesen einen „Schönen Tag!“.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegenste internationale Flughafen ist der Flughafen Bremen. Flüge verkehren täglich ins In- und Ausland. Von zahlreichen kleinen regionalen Flughäfen aus werden auch die Ostfriesischen Inseln angeflogen. In wenigen Minuten gelangt man von Emden, Norden-Norddeich und Wittmund-Harle über das ostfriesische Wattenmeer hinweg auf die vorgelagerten Eilande. Einzige Ausnahme: Die Insel Spiekeroog, die ganz bewusst über keinen Flugplatz verfügt.

Bahn[Bearbeiten]

Aus Süddeutschland, dem Rheinland und dem Ruhrgebiet bietet die Deutsche Bahn durchgehende IC-Verbindungen bis Leer, Emden und Norden-Norddeich an. Auch von Berlin, Potsdam, Leipzig, Magdeburg, Hannover, Bremen und Osnabrück bestehen durchgehende IC-Zugverbindungen nach Oldenburg (Oldb) und weiter in Richtung Leer, Emden, Norden-Norddeich. In Oldenburg (Oldb) besteht Anschluss nach Wilhelmshaven und Esens. Tipp: Fahrradbeförderung vorher reservieren!

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Ostfriesland ist aus Richtung Süden und Westen schnell über die neu gebaute A31 zu erreichen. Die Reisezeit vom Ruhrgebiet aus beträgt weniger als zwei Stunden. Aus Richtung Südosten führt die A1 und die A29 über Oldenburg in die Region. Im Sommer verkehren Autozüge von München und Lörrach bis Bremen. Lediglich auf den Inseln Borkum und Norderney ist ein - allerdings recht stark eingeschränkter - privater Autoverkehr zugelassen. Die Inseln Juist, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sind gänzlich Autos und auch Motorräder-frei. Wer hierher mit seinem eigenen Wagen anreist kann diesen auf bewachten Parkplätzen in der Nähe der Fährhäfen für die Zeit seines Urlaubs gegen Gebühr abstellen.

Autofähre

Fährverkehr zu den Ostfriesischen Inseln[Bearbeiten]

Die Inseln Langeoog, Norderney und Borkum sind tideunabhängig, also sowohl bei Ebbe als auch bei Flut per Schiff erreichbar. Nach einem festen Fahrplan werden diese Inseln bis zu 13-mal (Norderney) täglich von den Fährschiffen angesteuert. Juist, Baltrum, Spiekeroog und Wangerooge sind aufgrund flacherer Fahrrinnen nur gezeitenabhängig erreichbar, die Abfahrtzeiten variieren deshalb von Tag zu Tag. Insbesondere die Insel Juist kann deshalb teilweise nur einmal pro Tag angelaufen werden.

Die Fahrtzeiten zu den Inseln betragen zwischen einer halben Stunde (Baltrum) und 2 Stunden (Borkum). Die Preise für eine Tagesrückfahrkarte betragen bei Erwachsenen zwischen 16,- und 25,- Euro.

Mobilität[Bearbeiten]

Häfen mit schleusenfreier Verbindung zur Nordsee gibt es in Pogum, Ditzum, Midlum, Jemgum, Bingum, Weener, Leer, Oldersum, Petkum, Emden, Greetsiel, Norddeich, Neßmersiel, Dornumersiel, Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel, und Harlesiel, sowie auf den Ostfriesischen Inseln.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirche Suurhusen

Museen

  • Ostfriesisches Landesmuseum - größte historische, stadteigene Waffensammlung Deutschlands
  • Schlossmuseum in Jever - eines der schönsten Baudenkmäler Ostfrieslands
  • Kunsthalle Emden - beliebtes Ziel für Kunstfreunde aus aller Welt
  • Deutsches Sielhafenmuseum in Carolinensiel - Dauerausstellungen: Handelsschiffahrt unter Segeln und Fischerei
  • Maritime Meile in Wilhelmshaven - Wattenmeerhaus, Aquarium, Oceanis, Deutsches Marinemuseum


Kirchen und Orgeln

  • Kirche in Suurhusen - Schiefer als der Turm von Pisa
  • St. Johanneskirche Wiefelstede - älteste Kirche im Ammerland
  • Orgel der ref. Kirche in Rysum von 1457 - älteste bespielbare Orgel Deutschlands
  • St.-Stephanus-Kirche in Schortens: Lettner, spätgotischer Schnitzaltar, J.Kayser-Orgel von 1686

Schlösser und Burgen

  • Schloss Jever - mit Schlossmuseum
  • Manninga Burg in Krummhörn - mit Burgmuseum
  • Evenburg in Leer - mit Cafe, Führungen

Mühlen

  • Stiftsmühle in Aurich - mit Mühlenfachmuseum
  • Kokerwindmühle in Edewecht - aus dem 16. Jahrhundert
  • Peldemühle in Wittmund - der älteste Galerieholländer Deutschlands und noch funktionsfähig

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Radfahren

Radfahren Mit seinem rund 3.500 Kilometer langen Radwegenetz ist Ostfriesland ein wahres Dorado für Radfahrer und Radfahrerinnen. Die grünen Wege führen durch Marsch, Moor und Geest, sind hervorragend ausgeschildert und lassen sich auf mehrtägigen Touren oder in Teilstrecken leicht abfahren. Bekannte mehrtägige Themenrouten sind die folgenden:

  • Internationale Dollard Route - 205 km langer deutsch-niederländischer Radweg
  • Tour de Fries - verbindet den Nordseestrand, Nationalpark Niedersächisches Wattenmeer und das grüne Binnenland
  • Friesischer Heerweg - führt vorbei an mittelalterlichen Hünengräber, Burgen und Kirchen
  • Ammerland Route - führt duch eine abwechslungsreiche Region mit vielen parks und Gärten
  • Deutsche Fehnroute - führt vorbei an Kanäle, Klappbrücken und Schleusen nach niederländischem Vorbild
  • Friesenroute Rad up Pad - führt über die Seehafenstadt Emden nach Greetsiel, Marienhafe, Norden,Wiesmoor und schließlich ins „Fünf-Mühlen-Land“ Großefehn.

Reiten Durch das milde Reizklima ist Ostfriesland sehr beliebt bei Reitern und ihren Pferden. Daher kommen immer mehr Menschen für einen Reiturlaub hierher. Kurze Reitwege oder sogar Mehrtagesritte mit Übernachtungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Bett und Box werden vielfältig angeboten.

Sport

  • Nordic Walking - in Ostfriesland gibt es viele Routen von unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgraden geeignet für diese Sportart.
  • Inlineskaten - das ostfriesische Flachland ist geradezu prädestiniert für Inlineskaten und sehr beliebt in Ostfriesland
  • Golfen - moderne Golfanlagen in schöner Landschaft gibt es in Rastede, Bad Zwischenahn, Wiesmoor, Wilhelmshaven, Norderney und Jührdenerfeld.
  • Klettern - zum Beispiel in dem Forest4Fun Park in Conneforde.

Wasser

  • Paddel und Pedal - An 19 Paddel-und-Pedal-Stationen können Fahrräder und Kanus für Tagesausflüge oder ausgedehnte Rundtouren ausgeliehen werden um Ostfriesland's Landschaft zu erkunden.
  • Wattwandern - der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wird bei Ebbe zu einem Watt und ist daher ideal um barfuß zu wattwandern. Es ist dann sogar möglich zu einigen ostfriesischen Inseln zu laufen.
  • Baden, Schwimmen - die Nordsee, natürliche Badeseen oder auch Erlebnisbäder laden zum Schwimmen ein.
  • Segeln, Surfen, Wassersport - kann man in den Wassersportrevieren Großes Meer, Timmeler Meer oder Zwischenahner Meer oder an der Nordsee
  • Boot - Hafenrundfahrten in Leer oder Rundfahrten am Zwischenahner Meer, sowie Bootsverleih an vielen Orten Ostfrieslands ist möglich
  • Angeln - wegen des hohen Fischbestandes ist Ostfriesland ideal zum Angeln. In Flüssen, Seen, Kanälen, Sieltiefs und Kolken kann geangelt werden oder man fährt mit einem Fischkutter zum Hochseeangeln in der Nordesee.

Typisch Ostfriesisch[Bearbeiten]

Tee[Bearbeiten]

Tee trinken

Der Tee ist das ostfriesische Nationalgetränk. Rund ein Viertel des in der Bundesrepublik Deutschland konsumierten Tees geht hierher. Bei einer echten ostfriesischen Teemischung werden in der Regel weit über zehn unterschiedliche Teesorten gemischt, um möglichst immer den markentypischen Geschmack beizubehalten. Den Tee, der sehr stark serviert wird, genießt man am besten mit Kluntje und Sahne. Dabei wird die Sahne mit einem Sahnelöffel an den Rand der Tasse abgesetzt. Die kalte Sahne läuft in dem heißen Tee nach unten und steigt wie eine Wolke auf. Umgerührt wird der Tee nicht. Er wird „dreistöckig“ getrunken. Der Teetrinker oder die Teetrinkerin schmeckt also zunächst die Milde der Sahne, dann die Herbheit des heißen Tees und schließlich die Süße des Kandis. Da es heißt "Dreimal ist Ostfriesenrecht" werden mindestens drei Tassen Tee getrunken.

Ostfriesische Spezialitäten[Bearbeiten]

In Ostfriesland existiert noch das alte Wissen um die Zubereitung der alten alltäglichen Speisen und Getränke. Viele ostfriesische Familien sind Selbstversorger. Sie verstehen sich darauf, Bohnen im Fass zu konservieren, Früchte einzuwecken und Schinken und Speck zu räuchern. Ostfriesland bekanntestes Gericht ist Grünkohl mit Pinkel, ersatzweise mit Kassler. Der Grünkohl wird erst geerntet, nachdem er mindestens einen Tag Frost ausgesetzt war. Häufig werden sogenannte Kohlfahrten veranstaltet. Hier wird zuerst in frischer Winterluft geboßelt oder ein Spaziergang unternommen und danach Grünkohl gegessen. Das beliebteste Fleischgericht der Ostfriesen ist wohl der Snirtjebraa. Frischer Nacken- oder Schulterbraten vom Schwein wird scharf angebraten und dann im Brattopf geschmort. Eine andere Spezialität Ostfrieslands sind die ausschließlich zu Silvester gebackenen Neujahrshörnchen.


Friesensport[Bearbeiten]

Klootschießen

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten die Friesen einige ganz eigentümliche Spiele wie zum Beispiel das Boßeln, Ostfrieslands Nationalsport Nr. 1. Beim Boßeln wird eine Kugel aus Holz oder Gummi von neun bis zwölf Zentimeter Durchmesser mit voller Kraft über die Straße geworfen. Die Wurftechnik ähnelt der des Kegelns. Spitzenkönner treiben die Boßelkugel 400 Meter weit.Die Spielregeln sehen vor, daß die Kugel von dem Punkt, an dem sie zur Ruhe kommt, weiter geworfen wird. Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielern und so wird bei einem Wettkampf manchmal eine Strecke von 10 Kilometern zurückgelegt. Die Straßen sind dabei abgesperrt oder so ausgewählt, daß nur wenige Autos die Boßler stören. Ein Wettkampf dauert etwa 2 1/2 Stunden. Begleitet werden die Boßler von "Käklern" und "Mäklern" - Zuschauern und Fans, die ihre Mannschaft antreiben und die Würfe mit Kommentaren begleiten.

Eine weitere friesische Sportart ist das Klootschießen. Dies ist ein Feldkampf, der auf überfrorenen Weiden stattfindet. Eine 5,6 cm dicke, mit Blei ausgegossene Holzkugel wird mit einer blitzschnellen Armbewegung von einem Absprungbrett aus hoch in die Luft geschleudert. Auf dem glatten Untergrund gibt eine Anlaufmatte dem Werfer Halt. Ein Trompetensignal gibt den Wurf frei und warnt die Zuschauer; die besten Werfer befördern die 475 g schwere Kugel über hundert Meter weit durch die Luft, auf dem Boden "trüllert" sie dann noch 50 bis 80 Meter weiter. Der traditionell bedeutenste Feldkampf ist der "Klootschießer-Feldkampf" zwischen Ostfriesland und Oldenburg, in dem die alte Rivalität sportlich ausgetragen wird. Aber auch einzelne Dörfer tragen Kämpfe aus; als Zeichen der Herausforderung wird in der Dorfgaststätte eine geschmückte Klootkugel an einem Bindfaden aufgehängt. Wenn der Gegner die Kugel abreißt, gilt der Kampf als angenommen, die Bedingungen werden ausgehandelt, und schon wenige Stunden später kann es losgehen. Früher warf man "up't Ünnerst", nur mit langer Unterhose und mit Unterhemd bekleidet, und hielt sich mit Schnaps warm. Das Klootschießen (ebenso wie das Boßeln) hat eine durch Urkunden belegte Tradition von 400 bis 500 Jahren; die Entstehung ist allerdings ungewiss. Der Klootschießer-Verband hat heute etwa 41000 Mitglieder. Sehr ähnliche Spiele gibt es übrigens in allen Ländern rund um die Nordsee.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Urlaubsregion bieten ca. 15.000 Gastgeber ein Quartier an. Vom Luxushotel über Jugendherbergen, Campingplätze und Reisemobilstellplätze bis zum Urlaub auf dem Bauernhof finden sich alle Unterkünfte in den örtlichen Gastgeberverzeichnissen. Eine Unterkunft kann auch über www.zimmerfrei-ostfriesland.de gebucht werden. Bei dieser Seite werden die Unterkunftssysteme der örtlichen Tourist-Informationen ortsübergreifend nach freien Unterkünften durchsucht.

Blütenfest Wiesmoor

Ausgehen[Bearbeiten]

Trotz aller Gemütlichkeit ist Ostfriesland kein verschlafenes Nest. Im Sommer haben Straßencafes und Biergärten bis tief in die Nacht hinein geöffnet, stilvolle Restaurants und gemütliche Kneipen das ganze Jahr über. Beliebte Treffpunkte sind der Neue Markt in Emden oder der Börsenplatz in Wilhelmshaven. Hier sind Diskotheken sowie kleine und große Lokale Tür an Tür. Des weiteren haben alle größeren ostfriesischen Städte moderne Kinosäale in denen die topaktuelle Filme laufen. Auch die Inseln werden von "Kinofliegern" aus der Luft mit Filmen versorgt. Zu dem größten jährlichen Volksfest in Ostfriesland gehört der Gallimarkt in Leer. Jedes Jahr Mitte Oktober zieht er rund eine halbe Million Besucher an. Andere Volksfeste sind das Blütenfest in Wiesmoor oder der Michaelismarkt in Weener. Auch jährliche Musikveranstaltungen finden in Ostfriesland statt. Dazu gehört unter anderem das zweitägige Omas Teich Festival in Großefehn das Indie-Rock präsentiert oder auch die Blues Night auf Borkum. Es gibt auch traditionellere Veranstaltungen. In den Winter- und Frühjahrsmonaten werden zahlreiche plattdeutsche Theateraufführungen mit ostfriesischen Laienschauspielern.

Sicherheit[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

... in die Region Elbe-Weser-Dreieck, ins Oldenburger Münsterland, Niedersachsen oder auch in die Niederlande.



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