Oldenburg

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Oldenburg
Schloss Oldenburg
Lage
Lage von Oldenburg
Oldenburg
Oldenburg
Kurzdaten
Bevölkerung: 160.023
Fläche: 102,96 km²
Höhe über NN: 4 m
Koordinaten: 53° 8' 38" N, 8° 12' 50" O
Vorwahlnummer: +49-441
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)
Website: offizielle Website von Oldenburg
Website: Fremdenverkehrsamt
Im Notfall
Notruf: 112
Polizei: 110
Feuerwehr: 112

Oldenburg ist die viertgrößte Stadt in Niedersachsen und liegt ca. 40 km westlich von Bremen und 90 km südlich der Nordseeküste bzw. 40 km südlich des Jadebusens. Zur ehemaligen Residenzstadt bzw. Hauptstadt des Landes Oldenburg gehören neun Stadtbezirke, welche jeweils in weitere Stadtteile untergliedert sind. Als Oberzentrum zwischen Weser und Ems ist Oldenburg administrativer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des nordwestlichen Niedersachsens.

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Bremen und ist von Oldenburg aus in etwa 40 Minuten zu erreichen. Kleine Privatflugzeuge können den Flugplatz Oldenburg-Hatten ansteuern, von wo aus auch Flüge zu den Ostfriesischen Inseln unternommen werden können.

[bearbeiten] Bahn

Der Oldenburger Bahnhof (Achtung, bei der Fahrplanauskunft der Bahn heißt der Bahnhof Oldenburg (Oldb), nicht zu verwechseln mit Oldenburg (Holst)!) ist ein Bahnknotenpunkt für den äußersten Nordwesten Deutschlands. Vom Hauptbahnhof gibt es regelmäßige Verbindungen, teils auch mit IC und ICE Zügen in Richtung Bremen, Osnabrück, Wilhelmshaven, Emden, Hannover und München. Neben der Deutschen Bahn werden auch einige Strecken von der NordWestbahn bedient. Oldenburg liegt im Bereich des Verkehsverbunds Bremen-Niedersachsen (VBN). Vom Hauptbahnhof aus sind es nur wenige Minuten in die Innenstadt. Auf der Nordseite befindet sich auch der ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) mit allen Linien. Zudem gibt es am Hauptbahnhof einen Fahrradverleih.

[bearbeiten] Bus

Oldenburg ist direkt an die Autobahnen A28 und A29 angeschlossen. Vom Stadtautobahn-Ring führen alle Straßen in die City mit Ihren Parkflächen. Parkplätze für Reisebusse gibt es am Cäcilienplatz (hinter dem Staatstheater), am Bundesbahnweg und bei der Weser-Ems Halle. Weser-Ems-Bus betreibt einige Busverbindungen ins Oldenburger Umland.

[bearbeiten] Auto

Oldenburg ist mit der A28 und der A29 an das Autobahnnetz angebunden. Die beiden Autobahnen bilden einen Ring um die Oldenburger Innenstadt, so dass jeder Punkt der Stadt einfach von der Autobahn zu erreichen ist.

[bearbeiten] Schiff

Wassersportler kommen über die Weser und die Hunte oder den Küstenkanal und legen am Stadthafen Stau an.

[bearbeiten] Mobilität

Die Radwege sind im gesamten Stadtbereich gut ausgebaut. Am Hauptbahnhof gibt es eine Fahrradstation, in der Räder diebstahlsicher abgestellt werden können und bei der es auch Fahrräder zur Ausleihe gibt.

Die Innenstadt, Sehenswürdigkeiten, Kultureinrichtungen und die nahen Stadtteile können bequem zu Fuß erreicht und erkundet werden.

Es gibt ein städtisches Bussystem (VWG), das mit 16 Linien einen Großteil der Stadt abdeckt. Zentraler Umsteigepunkt ist die Haltestelle Lappan im Stadtzentrum und der ZOB am Hauptbahnhof. Zusätzlich verkehrt ein Nachtexpress nicht nur am Wochenende, sondern auch täglich um 00.30 Uhr ab Haltestelle Lappan. Zusätzlich fährt der Nachtexpress in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag um 0:30 Uhr, 1:30 Uhr und 2:30 Uhr. Zudem bietet die Weser-Ems Busverkehr GmbH Fahrten in das Oldenburg Umland.

Taxen sind am Hauptbahnhof und in der Innenstadt am Kasionplatz hinter der St. Lambertikirche zu finden.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[bearbeiten] Kirchen

Ev.-luth. St. Lambertikirche, Markt 17. Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Do, Fr 11 bis 16.00 Uhr, Sa 11 bis 12.30 Uhr. Majestätischer Backsteinbau mit fünf Türmen und rundem Inneren, das an das Pantheon in Rom erinnert. Übrigens eine von fünf Rundkirchen in Deutschland.

Gertrudenkapelle + Friedhof mit Mausoleum, in der Gabelung Alexanderstraße und Nadorsterstraße. 1428 einst Seuchenspital außerhalb der Stadtmauern. 1480 neu errichtet. Mittelalterliche Fresken. Auf dem Friedhof ist ein haushohes Mausoleum im klassizistischen Stil zu finden, das Herzog Peter Friedrich Ludwig für seine früh verstorbene Frau erbauen ließ (Beginn des Klassizismus in Oldenburg). Letzte Ruhestätte berühmter Persönlichkeiten.

Ev. Dreifaltigkeitskirche, Bremer Str. 28 (Osternburg). Erbaut 1614 - 1616. Saalkirche wurde auf Veranlassung des Grafen Anton Günther errichtet. Enthält ein Jugendstilfenster mit Christus als Weltenrichter.

Kath. Kirche St. Peter, Peterstr. 20. Erbaut 1873 - 1876. Die St. Peterkirche war das erste bedeutende Gebäude der Neogotik in Oldenburg. Die Hallenkirche ist mit einem hoch aufragenden Turm ausgestattet und durch Strebepfeiler und Maßwerke reich gegliedert. Die ursprünglich noch höhere und steilere Turmspitze ist 1972 durch einen Orkan zerstört worden. Sie wurde in stark verkürzter Form wiederhergestellt.

Ev.-luth. Garnisonkirche, Peterstrasse 41. Erbaut 1901 - 1903. Die Kirche wurde für die Oldenburger Garnison errichtet. Die Gestaltung zeigt frühgotische Formen. Nach 1918 wurde die Kirche von der zivilen Gemeinde mitgenutzt. 1955 und 1974 fanden Renovierungen statt, die die Kirche im Inneren erheblich veränderten.

Friedenskirche, gegenüber vom Friedensplatz. Die seit 1858 bestehende Methodistengemeinde in Oldenburg errichtete 1894 an der Westseite des Friedensplatzes in exponierter Lage ihre Kirche im neogotischen Stil.

Synagoge, Wilhelmstr. 17. Jüdisches Kulturzentrum. Hinter dem Kulturzentrum PFL befinden sich einige Gebäude, die zum ehemaligen Krankenhauskomplex gehörten. In einem davon, einer einstigen Baptistenkirche (1868), ist seit 1995 die Synagoge und das Kulturzentrum der 1992 neu gegründeten Jüdischen Gemeinde untergebracht. Die neue Synagoge steht somit nicht weit vom Standort der einstigen Oldenburger Synagoge entfernt. Sie stand in der Peterstraße gegenüber des Kulturzentrums PFL und wurde 1938 in der Reichspogromnacht zerstört.

[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

  • Schloss mit Schlosswache, Augusteum und Prinzenpalais, Schlossplatz 1, 0441 2207300 (), [1]. Di, Mi, Fr 9 bis 17 Uhr, Do 9 bis 20 Uhr, Sa u. So 10 bis 17 Uhr.  edit Das Schloss, bis 1919 Sitz der Großherzöge von Oldenburg, ist heute ein Museum für Kunst und Kulturgeschichte. In drei Häusern zeigt es nicht nur 400 Jahre alte Exponate von Tischbein oder italienischer Barockmalerei aus dem Besitz des ehemaligen Großherzogs, sondern ebenso die Vielfalt und kulturhistorische Besonderheiten des Oldenburger Landes.

[bearbeiten] Bauwerke

Prinzenpalais, Damm 1. Erbaut 1821 - 1826; das vom Hofbaumeister Heinrich Carl Slevogt errichtete zweigeschossige klassizistische Eckgebäude diente zunächst zwei verwaisten Enkeln des Oldenburger Herzogs Peter Friedrich Ludwig /1755 - 1829), den russischen Prinzen Alexander und Peter, als Domizil. In den Jahren 1914 - 1919 war das Palais ein Lazarett für die Verwundeten des Ersten Weltkrieges, später folgte seine Nutzung als Schulgebäude und Behördensitz. Seit 2003 gehört es zum Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und enthält die Galerie der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts (u.a. vom Dangaster Maler Radziwill). Öffnungszeiten siehe Schloss.

Augusteum, Elisabethstr. 1/Ecke Damm. Erbaut 1865 - 1867; das Augusteum wurde 1867 als Großherzogliche Gemäldegalerie (Obergeschoss) und Ausstellungsgebäude des Oldenburg Kunstvereins (Erdgeschoss) eröffnet und war der erste Museumsbau im Großherzogtum Oldenburg. Enthält heute u.a. die "Galerie Alte Meister" des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Öffnungszeiten siehe Schloss.

Altes Rathaus, Markt 1. Erbaut 1886 bis 1888; es gilt als "originellstes Gebäude der Gründerzeit" nicht zuletzt wegen seiner Dreiecks-Form. Auch heute noch ist es Sitz des Oberbürgermeisters. Glockenspiel: Spielzeit um 11:00/14:00/17:00

Lambertihof, Eingang vom Markt und von der Kleinen Kirchenstraße. Glasüberdachte Passage, die Ende der achtziger Jahre auf dem Areal der früheren Markthalle errichtet wurde. Die Fassade am Ausgang zur Kleinen Kirchstraße ist noch ein Überbleibsel aus dieser Zeit. Die Mauer wurde restauriert, dort befindet sich auch das alte Stadtwappen, das bis 1819 gegolten hat.

Degode-Haus, Markt 2. Erbaut 1615 bis 1617 ist das Degode-Haus (benannt nach der Kaufmannsfamilie Degode) mit seiner markant hervorspringenden Dachkonstruktion eines der ältesten noch erhaltenen Bauwerke der Stadt. Im Inneren hat sich eine bemerkenswerte bemalte Holzdecke erhalten, die 1645 von dem gräflichen Rat Hermann Mylius von Gnadenfeld, dem damaligen Besitzer, in Auftrag gegeben wurde. Die Deckenbemalung zeigt eine allegorische Darstellung der vier damals bekannten Erdteile. Nach 1888 kam es zu Ladeneinbauten im "altdeutschen" Stil. Heute dient das Haus als Geschäftshaus.

Lappan, Lange Str. 3. Erbaut 1467 - 1468 als Turm des Heiligengeisthospitals; das Heiligengeisthospital wurde anlässlich der Pest von 1350 als Krankenpflege- und Altersheim errichtet und beim Stadtbrand 1676 mit der Kapelle zerstört. Der Turm blieb als eines der wenigen mittelalterlichen Bauwerke erhalten und wurde zum Wahrzeichen der Stadt. 1709 ist die Renaissancehaube aufgesetzt und die Schindeldeckung gegen einen Kupferbeschlag ausgetauscht worden. Der Name Lappan stammt von mittelalterlichen Flurnamen für ausgegrenzte Areale von Hospizen und Klöstern. Heute beherbergt der Lappan ein Reisebüro.

Pulverturm, Schlosswall. Erbaut 1529; Rundbau aus Ziegelsteinen und Teil der ehemaligen Stadtbefestigung Oldenburgs. Er fungiert heute als Ausstellungsraum. Der Pulverturm diente bis 1765, wie der Name schon sagt, der Aufbewahrung von Schießpulver. Die kegelförmige Kuppel erhielt er erst um 1735, während der dänischen Regierungszeit.

Oldenburgisches Staatstheater, Theaterwall 28. Seit 1893 prägt die Kuppel des Oldenburgischen Staatstheaters das Stadtbild: In neu-barockem Stil eingerichtet, ist das Haus, wenn auch teilweise umgebaut, in seinem Kern bis heute noch erhalten geblieben.

Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital (PFL), Peterstr. 3. Erbaut 1838 - 1841. Das Gebäude wurde als Denkmal zu Ehren Peter Friedrich Ludwigs, des Landesvaters und Begründers der neuen Dynastie in Oldenburg, errichtet und 1841 vollendet. Die Nutzung als Krankenhaus endetet 1984. Mit seiner langen Straßenfront, dem sechsteiligen Säulenportikus und der geschwungenen Auffahrt wirkt es äußerst imposant.

Cäcilienbrücke, über dem Küstenkanal am Endes des Damms/Anfang Bremer Strasse. Erbaut 1927 - 1928; beim Ausbau des Hunte-Ems-Kanals zum Küstenkanal wurde die damalige schmale Klappbrücke über den Kanal durch eine moderne elektrisch angetriebene Hubbrücke ersetzt. Ihre vier gedrungenen Brückentürme, ausgeführt in expressiver Klinkerarchitektur, markieren die Eingangssituation in die Stadt. Mit einer Spannweite von 40 Metern ist die Cäcilienbrücke ein bedeutendes technisches Kulturdenkmal. Die Fahrbahn der Brücke wird mit Stahlseilen und Gegengewichten gehoben, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.

[bearbeiten] Denkmäler/Skulpturen

Friedenssäule am Friedensplatz. Die 1878 zum Gedenken an die Gefallenen im Krieg 1870/1871 erbaute Säule trug ursprünglich eine Bronzefigur, welche dann im 2. Weltkrieg zwecks Metallgewinnung entfernt wurde.

Statue Karl Jaspers auf dem Cäcilienplatz (1983 von Christa Baumgärtel). Die in der humanistischen Tradition stehende Büste wurde anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Jaspers (Philosoph) in Auftrag gegeben und in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Geburtshaus aufgestellt.

Julius Mosen auf dem Julius Mosen Platz (1992 v. Ivo Gohsmann, Stefan Sakic). Julius Mosen war früher Dramaturg am Oldenburger Hoftheater. Die Plastik wurde im Zuge der Renovierung dieses Platzes vom Oldenburger Kaufmann Kurt Müller-Meinhardt in Auftrag gegeben und als Geschenk an die Stadt Oldenburg übergeben.

Drei Bären am Berliner Platz (1964 v. Paul Halbhuber). Der Bremer Bildhauer gewann mit seinen "drei stehenden Bären" eine Ausschreibung der Stadt Oldenburg, welche auf eine Spende Oldenburger Handwerker zurückging, die am Bau der damaligen Schwimmhalle am Berliner Platz beteiligt waren. Im Zuge der Baustelle für die Schlosshöfe hatte das Trio weichen müssen und wurde in Sicherheit gebracht, bis ein neuer Platz gefunden ist.

Kissen auf dem Rathausmarkt vor Galeria Kaufhof (1979 v. Yoshito Fujibe). Als ein in vielen Kulturen bekannter Gebrauchsartikel vermittelt das Kissen in allgemein verständlicher Form das menschliche Bedürfnis nach entspannter Geselligkeit und zwischenmenschlichem Austausch. Die provisorische Lage entspricht der japanischen Nutzungsweise.

Hüterin vor dem Staatstheater (1974 v. Gerhard Marcks (nach dem Modell der ältesten Tochter Brigitte) - heilende, schützende Kräfte, die Gott in die weibliche Natur gelegt hat.

[bearbeiten] Museen/Ausstellungshäuser

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Das Museum befindet sich teils im Schloss und teils in zwei weiteren Gebäuden: Im Augusteum (Elisabethstr. 1) und im Prinzenpalais (Damm 1). Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 9-17 Uhr/ Do. 9-20 Uhr, Sa. + So. 10-17 Uhr. Montags geschlossen.

Schloß: Dauerausstellung zur Oldenburgischen Landesgeschichte / Dauerausstellung Papiertheater

Prinzenpalais: Galerie der Kunst des 19. + 20. Jahrhunderts.

Augusteum: "Galerie Alter Meister" - Kunstwerke von ca. 1400 bis 1900

Landesmuseum für Natur und Mensch, Damm 38-44. Dauerausstellung "Landschaftsreichtum Nordwestdeutschlands". Dazu gehören das Moor, die Geest und natürlich Küste und Marsch sowie die Hunte als verbindendes Element. Herausgestellt sind die charakteristischen Merkmale der jeweiligen Region, die Vielfalt der Landschaft als Lebensraum für Flora und Fauna und auch die chronologische Abfolge historischer Objekte. Außerdem gibt es das Aquarium, in dem die heimische Unterwasserwelt der Hunte zu sehen ist und das Naturalien-Cabinett. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 9-17 Uhr/ Sa. + So. 10-17 Uhr. Montags geschlossen.

Stadtmuseum, Am Stadtmuseum 4-8. Im Stadtmuseum erwartet den Besucher eine Reise durch die Oldenburger Geschichte. Wie sah die Stadt in ihren Anfängen um 800 aus? Welche Möbel gab es zur Jahrhundertwende? Alte Stadtmodelle und komplett eingerichtete Zimmer zeigen das Aussehen Oldenburgs und die Lebensart vergangener Zeit. Theodor-Francksen-Villa: Teil des Stadtmuseums. Öffnungszeiten: Di.-So. durchgehend von 10-18 Uhr. Montags geschlossen.

Horst-Janssen-Museum, Am Stadtmuseum 4–8. Seit 2000 wird einer der größten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts mit einem eigenen Museum in Oldenburg gewürdigt: Horst Janssen (1929-1995), der hier seine Kindheit verbrachte und auch beigesetzt wurde. Auf insgesamt 1.000m² Fläche werden alle Aspekte seines Schaffens vorgestellt. Außerdem finden regelmäßig große Wechselausstellungen statt. Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr. Montags geschlossen.

Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23. Hier werden medienorientierte Themen aufgegriffen, die gesellschaftsrelevant und zukunftsorientiert sind. Medienkunst arbeitet mit Licht, Bewegung, und dem Fluss von elektronischen Daten. Ein Ort, an dem die Kunst diskutiert und präsentiert wird. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14–17 Uhr, Sa./So. 11–17 Uhr.

Oldenburger Kunstverein (Ausstellungshaus), Damm 2a. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 14-17 Uhr/ Sa. + So. 11-17 Uhr. Montags geschlossen.

[bearbeiten] Straßen und Plätze

Rathausplatz Auf der einen Seite wird der Platz vom Rathaus und der Lambertikirche, auf der anderen von diversen Cafés und Bars gesäumt, die nach einem Einkaufsbummel zum Kaffeepäuschen einladen. Hier kann man ausruhen oder Leute treffen in einer historisch angehauchten Atmosphäre. Ebenso haben aber auch Wochenmarkt (Di,Do,Sa) und Bauernmarkt (Fr) hier einen Stammplatz. In der Adventzeit erstreckt sich der bekannte und beliebte "Lambertimarkt" mit zahlreichen Glühweinbuden, Ständen mit Leckereien, Kunsthandwerk, Schmuck etc.

Schlossplatz: Ein großzügig angelegter Platz direkt zwischen Oldenburger Schloss und Schlosswache. Voraussichtlich bis 2011 ist nur eine eingeschränkte Nutzung möglich aufgrund des ECE-Baus.

Pferdemarkt - ursprünglich als solcher genutzt, heute in erster Linie großer Parkplatz und Ort des Wochenmarktes (Di,Do,Sa). Auch finden hier Großveranstaltungen statt, z.B. Public Viewing zur Fussball-EM/-WM oder durchaus hin und wieder "Pferdemärkte" mit Vorführungen etc.

Waffenplatz: Hier gibt es jährlich den "Tanz in den Mai" sowie das Weinfest und andere Veranstaltungen. Desweiteren wird dieser Platz jährlich im Rahmen der Aktion "Traumgärten" kreativ bepflanzt und gestaltet. Sehr zentral und gute Parkmöglichkeiten im anliegenden Parkhaus. Auch ist dort die Volkshochschule Oldenburg angesiedelt.

Friedensplatz, Ecke Ofener Str./Peterstr. In der Mitte des Platzes steht die "Friedenssäule", die 1878 zum Gedenken an die Gefallenen im Krieg 1870/1871 erbaut wurde. Diese Säule trug ursprünglich eine Bronzefigur, welche dann im 2. Weltkrieg der Metallgewinnung zugeführt wurde.

Julius Mosen Platz: Einst als Halbrund gestaltet, erhielt der Platz Anfang der 1990er sein jetziges Aussehen. Dort steht die Bronzebüste des Namensgeber Julius Mosen, Dichter und Theaterdramaturg in Oldenburg 1844-1848.

Der parkartige Cäcilienplatz liegt hinter dem Staatstheater, umringt von schönen alten Stadtvillen. In diesem kleinen Park trifft man sich gerne, besonders zum Boulespiel. Ferner sind zwei Bronzebüsten aufgestellt, die Helene Lange (Vorkämpferin der Frauenbewegung) und Karl Jaspers (Philosoph) zeigen.

Stau/Hafen: Wird heute im vorderen Teil als Yachthafen genutzt. Hier findet jährlich das dreitägige Hafenfest statt; im Sommer gibt es ausserdem den "StattStrand" mit hellem Sand, einer Bar und Liegestühlen. Der Hafen liegt im Schnittpunkt der Seewasserstraße Hunte und der Binnenwasserstraße Küstenkanal. Er ist über die Bundesautobahnen A 28 und A 29 (Abfahrt Oldenburg-Hafen) gut erreichbar. Mit einem jährlichen Umschlag von durchschnittlich 1,4 Mio. to. gehört der Oldenburger Hafen zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen Niedersachsens.

Bergstraße und Nikolai-Viertel, Das alte Stadtquartier „Nikolai-Viertel“, bildet einen wunderbaren Gegenpol zur neu gestalteten Fußgängerzone. In den mit Kopfstein gepflasterten Straßen, die wohl ältesten der Stadt, werden Kunst und Kunsthandwerk groß geschrieben.

Dobbenviertel: Dieses Viertel wurde im ehemaligen Überschwemmungsgebiet eines Flusses erbaut. Mit dem Begriff "Dobben" werden sumpfige Gelände mit vielen Tümpeln und Wasserläufen bezeichnet. Heutzutage befindet sich dort ein beliebtes Wohnviertel mit herrschaftlichen Gebäuden. Bei den sog. "Hundehütten" handelt es sich um einen bestimmten Baustil, der im 19. Jahrhundert bevorzugt in Oldenburg umgesetzt wurde und im Dobbenviertel oft vorkommt.

Johannisviertel und Ziegelhofviertel: Die engen Gassen, kleinen Plätze und die alten Häuser und Villen mit urigen Läden erzeugen eine ursprüngliche Atmosphäre.

[bearbeiten] Parks

Schlossgarten Haupteingang Gartenstraße. Im Herzen der Stadt liegt Oldenburgs "Schlossgarten". Angelegt im Stil eines englischen Landschaftsgartens prägen uralte Bäume, prächtige Rhododendren (z.T. die ältesten Deutschlands), Wasserläufe und Wiesen das Bild. Der Schlossgarten ist mit dem Boot auf der Mühlenhunte auch aus einer anderen Perspektive zu erkunden. Öffnungszeiten: 08.00 Uhr bis Anbruch der Dunkelheit.

Botanischer Garten, Philosophenweg 39-41. 1882 als "Seminargarten" für die Lehrerausbildung gegründet, ist der Botanische Garten heute eine wissenschaftliche Einrichtung des Instituts für Biologie und Umweltwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er umfasst 3,7 Hektar Fläche und enthält ca. 7000 verschiedene Pflanzenarten in unterschiedlichen Pflanzrevieren (Arzneipflanz- u. Bauerngarten, Alpinium) sowie exotische Gehölze. Öffnungszeiten je nach Jahreszeit zwischen 8 und 20 Uhr; Wochenende u. feiertags ab 10 Uhr.

Hörgarten, Marie-Curie-Str. 2. Direkt neben dem "Haus des Hörens" der Oldenburger Hörforschung kann man auf spielerische Weise mehr über Hören und Akustik erfahren. Dazu dienen faszinierende Exponate wie die Flüstergalerie, die akustische Kanone oder die Windharfe. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" hat den Hörgarten zu einem 'ausgewählten Ort' benannt. Öffnungszeiten: täglich 9 bis 18 Uhr

Wallanlagen, rund um die Innenstadt verlief die ehemalige Stadtbefestigung und noch immer erinnern diese Wallanlagen mit ihren geschwungenen Wasserläufen an alte Zeiten, in denen es den Stadtkern zu verteidigen galt. Nach 1800 wurden die Festungsanlagen entfernt und die Wallanlagen in eine Parklandschaft verwandelt. Heute prägen sie das Stadtbild durch ihr üppiges Grün.

Eversten Holz, Hauptstraße. In der direkten Nachbarschaft zum sehenswerten Dobbenviertel mit seinen historischen Villen liegt das Eversten Holz. Großherzog Paul Friedrich August beauftragte 1832 den angesehenen Landschaftsgärtner Julius Bosse, das Eversten Holz in einen Landschaftspark umzugestalten. Heute gibt es dort schattige Wege zwischen Buchen und Eichen zum Spazierengehen, Joggen und Walken. Auch ein großer Spielplatz ist vorhanden.

Großer und Kleiner Bürgerbusch, Eingänge: Scheideweg, Bahnweg und Feldstraße. Der Bürgerbusch war einst das Waldgebiet der Oldenburger Bürger, aus dem sie ihr Brennholz holten. Heute ist er in den Kleinen und den Großen Bürgerbusch geteilt. Während der Große Bürgerbusch über weitläufige Grünflächen, einen Spielplatz und einen Trimm-Dich-Pfad verfügt, lädt der Kleine Bürgerbusch eher zum kurzen Spaziergang ein.

Stadtwald und Blankenburger Holz, stadtauswärts über die Holler Landstraße, in Höhe Kloster Blankenburg auf der linken Seite. Ende 1995 wurde im Rahmen einer großen öffentlichen Pflanzaktion der Oldenburger Stadtwald gegründet. Angepflanzt wurden ca. 150.000 Bäume auf einer 30 ha großen Fläche. Dieser naturnahe Laubmischwald setzt sich vorwiegend aus heimischen Laubbaumarten wie Eiche, Birke, Espe, Erle, Buche, Winterlinde und Eberesche zusammen. Rund 10 ha der Fläche wurden der Entwicklung verschiedener Biotope vorbehalten. Eine Teilfläche des Stadtwaldes ist zudem einem Walderlebnispfad gewidmet. Der Rundgang durch den Stadtwald und den Blankenburger Forst informiert an 17 Stationen über den Lebensraum Wald.

[bearbeiten] Verschiedenes

[bearbeiten] Jährlich wiederkehrende Veranstaltungen

Traumgärten (Mai/Juni bis Juli/August): Garten- und Landschaftsbauer verwandeln Straßen und Plätze in der Innenstadt zu Orten der Flora und des pflanzlichen Wachstums und schaffen so mehr Aufenthaltsqualität.

Oldenburger Promenade (Kammermusikfestival im Juni): Internationales Musikfestival mit Flaniercharakter - Musik von Klassik bis Jazz, Weltmusik, Alte Musik, Kirchen- und Chormusik.

Kultursommer (Juli bis August): Der Kultursommer bietet eine große Vielfalt an Veranstaltungen verschiedener Genres - Musik, Kunst und Kultur: Jazz, Pop, Rock, Klassik, Open-Air-Kino, Ausstellungen, Lesungen und Theater.

Internationale Keramiktage Oldenburg (1. Augustwochenende): An diesem Wochenende steht Oldenburg ganz im Zeichen der Keramikkunst. Bestandteil der Keramiktage ist der traditionelle Keramikmarkt mit hervorragenden Ausstellern verschiedener Nationalitäten.

Oldenburger Stadtfest (Ende August): Viel Neues und viel Bewährtes - so startet jedes Jahr im August das Oldenburger Stadtfest, mit vielen Buden, Bühnen und Bands.

Internationales Filmfest Oldenburg (September): Eine Spezialität für alle Cineasten, die unabhängiges Filmschaffen und die Produktionen junger deutscher und internationaler Filmemacher lieben und schätzen.

Kramermarkt (Ende Sept./Anfang Okt.): Auch "Oldenburgs fünfte Jahreszeit" genannt. Der Kramermarkt ist eines der größten Volksfeste im Nordwesten mit jährlich über einer Million Besucher. Tradition und familienfreundliche Atmosphäre verleihen diesem Markt einen ganz besonderen Charakter. Der Kramermarkt beginnt stets an einem Freitag und dauert 10 Tage.

KIBUM (Größte nicht-kommerzielle Kinder- und Jugendbuchmesse): Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM) präsentiert alljährlich im November Neuerscheinungen im Bereich der Kinder- und Jugendmedien. Ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Autorenlesungen, Theateraufführungen. Erzähl- und Märchenstunden, Mitmachveranstaltungen und Vorträgen bereichert die 11-tägige Messe.

Internationale Oldenburger Pferdetage (November): Die Topstars der internationalen Elite sowie talentierte Nachwuchsreiter messen sich in verschiedenen Dressur- und Springprüfungen.

Lambertimarkt (Weihnachtsmarkt, Ende Nov. bis 22.Dez.) An rund 30 Tagen vor den weihnachtlichen Feiertagen verbreitet sich der Duft von Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Glühwein in der Altstadt Oldenburgs. Der vorweihnachtliche Lambertimarkt präsentiert sich mit rund 125 liebevoll geschmückten Holzhütten, Verkaufsständen und viel Tannengrün.

[bearbeiten] Aktivitäten

Oldenburgisches Staatstheater, Theaterwall 28. In den zwanziger Jahren zählte das Staatstheater zu den progressivsten Bühnen Deutschlands. Sechs Sparten bieten hier Programm: Schauspiel, Konzert, Musiktheater, Niederdeutsches Theater, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater. Die neue Spielstätte in der Alten Exerzierhalle am Oldenburger Pferdemarkt ist der Platz für experimentelles (Tanz-)Theater.

Theater Laboratorium, Wilhelmstr. 13. Das Laboratorium wurde 1995 gegründet und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Privattheatern in Niedersachsen. In einer besonderen Mischung aus Elementen des Schauspiels, des Figuren- und Objekttheaters vermittelt das Theater Laboratorium die kleinen großen Dinge.

theater hof/19, Bahnhofstr. 19. Oldenburgs jüngstes Theater wird seit 2001 in einer alten Werkhalle im Bahnhofsviertel gespielt. Auf dem Programm stehen eigene Inszenierungen klassischer und moderner Stoffe sowie Gastspiele.

Theater Wrede, Rosenstr. 2. Seit 1985 besteht die Spielstätte, die sich auch an Kinder und Jugendliche richtet. Die Aufführungen sind nicht nur gewöhnliche Theateraufführungen, sondern zeichnen sich durch Einbindung von Video, Klang- und Bewegungsperformance aus.

Kulturetage, Bahnhofstr. 11. Konzerte, Lesungen, Filme, Kabarett, Partys und das Theater k garantieren hier gute Unterhaltung und zudem kritische Auseinandersetzung mit Kunst und Zeitgeschehen.

Oldenburger Bike & Inliner Nights Dieses Event findet von Mai bis September jeweils am ersten Mittwoch des Monats statt - die ca. 90minütigen Bike & Inliner Nights werden stets von mehreren tausend Teilnehmern besucht. Sie führen durch verschiedene Stadtbezirke, dafür werden eigens Straßen für den Autoverkehr abgesperrt.

[bearbeiten] Einkaufen

Dank einer charmanten Altstadt mit kleinen inhabergeführten Geschäften, einer großen Fußgängerzone und Einkaufszentren ist Oldenburg Einkaufsziel für das Umland. In der Innenstadt finden sich in der Fußgängerzone (Achternstr, Lange Str. usw.), regionale und international vertretene Modegeschäfte wie zum Beispiel C&A, Leffers, H&M, Zara Moden oder Männermode Bruns sowie das Schuhhaus Schütte. Das Nikolai-Viertel, als altes Stadtquartier, bildet einen Gegenpol zur neu gestalteten Fußgängerzone. In den mit Kopfstein gepflasterten Straßen, die wohl ältesten der Stadt, werden Kunst und Kunsthandwerk groß geschrieben.

Am Stadtrand sind die großen Möbelgeschäfte (z.B. Ikea, Poco, Möbel Buss) und Einkaufszentren (famila Einkaufsland Wechloy).

Mehrere verkaufsoffene Sonntage und zahlreiche Floh-, Trödel und Handwerkermärkte laden am Wochenende zum Stöbern ein.

[bearbeiten] Küche

  • Grünkohl mit Pinkelwurst und Kochwurst
  • Spargel

[bearbeiten] Ausgehen

Wallstraße, zwischen Lappan und Waffenplatz. Oldenburgs "Kneipenmeile", d.h. es gibt verschiedenste Kneipen (z.T. mit Lifemusik), Bistros und Bars. Ideal, um Freunde zu treffen oder neue Leute kennenzulernen. Besonders turbulent zur Stadtfestzeit (Ende August).

Baumgartenstraße - ein beliebter Treffpunkt für Partygänger im Herzen der Altstadt mit den Locations "César", "Loft" & "Cubes", in denen auch häufig Mottopartys stattfinden.

Rathausplatz, direkt am Rathaus. Dort liegen diverse Cafés, Bistros und Bars nebeneinander.

[bearbeiten] Unterkunft

[bearbeiten] Lernen

Oldenburg hat eine Universität und eine Fachhochschule.

[bearbeiten] Klarkommen

Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH unterhält eine Tourist-Information in der historischen Altstadt.

  • Tourist-Information Oldenburg, Kleine Kirchenstraße 10, 0441/36161366 (, fax: 0441/36161350), [3]. Mo. - Frei. von 10 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 14 Uhr.  edit

[bearbeiten] Kommunizieren

In Oldenburg wird Hochdeutsch und teilweise auch die Niederdeutsche Sprache (Plattdeutsch) gesprochen. Zudem spricht ein Großteil der Menschen englisch.

[bearbeiten] Weiter geht's

[bearbeiten] Weblinks