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Norwegen
Norwegen gehört zu den skandinavischen Ländern Nordeuropas. Es befindet sich auf einer riesigen Halbinsel, die es sich im Osten mit Schweden teilt. Im Norden grenzen außerdem Finnland und Russland an.
[Bearbeiten] RegionenNorwegen besteht aus 19 sogenannten Fylkern, die wiederum in unterschiedliche Kommunen unterteilt sind. Akershus - Aust-Agder - Buskerud - Finnmark (norwegischer Teil von Lappland) - Hedmark - Hordaland - Møre og Romsdal - Nord-Trøndelag - Nordland - Oppland - Oslo - Rogaland - Sogn og Fjordane - Sør-Trøndelag - Telemark - Troms - Vest-Agder - Vestfold - Østfold Geographisch lässt sich das Land in Ostnorwegen, die Hauptstadtregion um Oslo und landschaftlich mit Südschweden vergleichbar, Südnorwegen, Westnorwegen mit den berühmten Fjorden, Mittelnorwegen und Nordnorwegen unterteilen. [Bearbeiten] StädteDie 15 größten Städte:
Weitere nennenswerte Städte:
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] HintergrundNorwegen ist besonders für seine erstaunliche und abwechslungsreiche Natur bekannt. Die vielen Fjorde an der Küste im Westen reichen weit in das Land hinein und werden von hohen Bergen begrenzt. Das Land war einst ein Wikingerreich. Wirtschaftlich ist es vor allem wegen seiner Öl- und Fischexporte bekannt.
Im Winter sind Abfahrts- und Langlaufski sowie Snowboarding sehr beliebt, während sich in den Sommermonaten Wandern und Rad fahren anbietet. Für Abenteurer bietet sich die Natur im Kajak fahren, Rafting, Paragliding oder im Erkunden von Höhlen und Gletschern an. Autofahrer werden die langen Touren entlang der Fjorde und Berge im Westen oder der Mitternachtssonne im Norden mögen. Kurz, Norwegen besitzt eine lange Liste von Freizeitaktivitäten in der Natur. [Bearbeiten] AnreiseNorwegen ist Mitglied des Schengen-Abkommens, das heißt, dass man bei der Einreise aus der EU nur mit wenigen oder gar keinen Passkontrollen rechnen muss. Es ist möglich, mit dem Kraftfahrzeug von Schweden, Finnland oder Russland, mit der Fähre von Dänemark, Deutschland oder dem Vereinigten Königreich und mit dem Flugzeug anzureisen. [Bearbeiten] FlugzeugEntlang der langen Küstenlinie gibt es zahlreiche kleinere Flughäfen, internationale Flüge haben jedoch meistens Oslo, Torp, Bergen, Stavanger, Tromsø und Trondheim als Ziel. Von Deutschland gibt es Direktverbindungen von folgenden Städten:
Von Österreich gibt es Direktverbindungen von folgenden Städten:
Aus der Schweiz gibt es Direktverbindungen von folgenden Städten
[Bearbeiten] BahnElektrotriebwagen in Larvik Reisende ab Kopenhagen müssen in der Regel in Göteborg und Halden umsteigen. Einige Verbindungen führen auch über Helsingør (mit dem Schiff). Die Reisezeit für diese Strecke liegt bei etwas mehr als 9 Stunden und ist daher keine echte Alternative zum Flugzeug. Dies gilt auch für Reisende, die möglicherweise in Trelleborg vom Schiff gegangen sind. Die Bahnpreise in Dänemark sind für nordeuropäische Verhältnisse recht human; bei der Anreise durch Jütland nach Frederikshavn (zur Fähre) muss man in der Regel zwei mal umsteigen - ein mal in Padborg (Flensburg-Express/Regionalzug) und ein zweites mal in Fredericia (Regionalzug/Intercity). Die Reisezeit (6 Stunden von Flensburg nach Frederikshavn) ist jedoch im Vergleich zur Autobahn auch nicht gerade konkurrenzfähig. In Larvik kann man nach Verlassen der Fähre direkt auf die Bahn umsteigen - der Bahnhof liegt direkt hinter dem Fährterminal. Die Züge nach Oslo verkehren von hier stündlich und benötigen etwas mehr als zwei Stunden für die knapp 160 km lange Strecke. [Bearbeiten] BusEs gibt eine Reihe von Unternehmen, die Touristenreisen nach Norwegen anbieten. [Bearbeiten] AutoMit dem eigenen Auto ist man immer am schnellsten! Dieser Satz mag vielleicht bei der Anreise bis zu den Fährterminalen in Frederikshavn und Hirtshals gelten - die Höchstgeschwindigkeit auf dänischen Autobahnen wurde kürzlich auf 130 km/h angehoben und Staus gibt's allenfalls in Aalborg - jedoch nicht in Norwegen. Hier kann man mit maximal 80 km/h auf der Landstraße und 90 km/h, manchmal wenigstens mit 100 km/h auf der Autobahn fahren. Auf den Europastraßen wird man jedoch regelmäßig vor stationären Blitzern gewarnt (automatisk trafikkontrol), selten werden auch Radarkontrollen durchgeführt (gut Versteckt und ohne Warnung). Staus und störende Ampelanlagen sind ein Fremdwort. Viele 50-Zonen, Kreisverkehre und Schilderwälder machen das Autofahren auf den Transitstrecken zu einer Qual. Vielerorts, besonders bei Tunnel- und Ausbaustrecken sowie Stadtpassagen, muss man eine Maut entrichten, bei der Anreise in erster Linie auf der Autobahn in Richtung Oslo und auf dieser zuerst vor Drammen (30 NOK für PKWs). Ansonsten liegt die PKW-Maut bei 10 bis 25 NOK für PKWs. Es gibt drei verschiedene Typen von Mautstellen (TOLL oder BOMSTATION genannt). Die Maut ist nur zahlbar in NOK am Automaten. Tipp: roten Problemknopf drücken...kurzes Klingelzeichen...der Dispatcher fragt nach dem Problem...du sagst: kein Kleingeld vorhanden...die Ampel geht auf grün. Achtung: niemals bei rot fahren - Videoregistrierung. Manchmal gibt es aber auch eurotaugliche und menschlich besetzte Stationen. Kreditkarten (Visa/Mastercard) werden an allen bemannten Mautstationen und auf den Autofähren akzeptiert. [Bearbeiten] SchiffEs fahren folgende Reedereien ab Dänemark:
Es gibt eine direkte Fährverbindung von Deutschland nach Norwegen. Mit der Color Line kann man einmal täglich von Kiel nach Oslo fahren. Die Fähren fahren ab Kiel-Norwegenkai täglich 14.00 Uhr. Ankunft ist in Oslo am nächsten Tag um 10.00 Uhr. Weitere internationale Fährverbindungen bestehen nach Sandefjord. [Bearbeiten] Mobilität
Durch die große Anzahl von Mautstationen ist es oft billiger mit dem Öffentlichen Verkehr zu fahren, jedoch ist es stets mindestens der gleiche Preis. Die Norwegische Staatsbahn (NSB) verbindet die wichtigsten Städte bis nach Bodø hinauf. Zwischen den wichtigen Städten an der Westküste gibt es aufgrund der vielen Fjorde jedoch keine direkten Bahnlinien; das Netz ist hauptsächlich auf Oslo ausgerichtet. Bei einer Reise mit dem Zug wird dir jedoch eine der spektakulärsten Landschaften weltweit geboten. Mit dem ScanRail-Ticket kannst du auch sehr kostengünstig durch Skandinavien reisen ( seit 2008 NICHT mehr verfügbar!!). Die meisten Fernverbindungen werden mehrmals täglich bedient. Vergiss jedoch nicht, für Fernzüge vorher zu reservieren. Solch eine Reservierung kostet 60 NOK zusätzlich. Hurtigruten [Bearbeiten] Sprache[Bearbeiten] Deutsch- und EnglischkenntnisseDie Norweger sprechen in der Regel ein erstaunlich gutes Englisch. Insbesondere in den Städten, aber auch in ländlichen Regionen ist eine Verständigung auf Englisch problemlos möglich. Außerdem haben viele Norweger (insbesondere ältere Generationen) ein passables Deutsch in der Schule gelernt. In größeren Hotels und Restaurant spricht das Personal meist Deutsch, auch sind Sehenswürdigkeiten und Museen zumeist auch auf Deutsch beschildert. [Bearbeiten] Norwegische SpracheAuch wenn für den Kurzurlaub in Norwegen nicht unbedingt Norwegisch-Kenntnisse erforderlich sind, kann es sich lohnen, ein wenig mit der Sprache und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen. Eine Standardsprache (wie bei uns das Hochdeutsch) gibt es nämlich nicht. Die Gründe dafür finden sich vor allem in der (erzwungenen) Union mit Dänemark bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein, wobei Norwegen quasi als dänische Provinz gedient hat und die (sehr nah verwandte) dänische Sprache als Schrift- und Verkehrssprache in den höheren Schichten gebräuchlich war. Ähnlich wie in der Schweiz finden sich heute noch in Norwegen unzählige Dialekte und Dialektvariationen, die als Nichtmuttersprachler häufig schwer zu verstehen sind. Wer Norwegisch lernen möchte, lernt zumeist einer de facto Standardsprache, das Standard Østnorsk (Standardostnorwegisch), die in der Gegend um Oslo weit verbreitet ist und auch im norwegischen Fernsehprogramm dominiert. Eine weitere Besonderheit der norwegischen Sprache ist es, dass es zwei Schriftformen gibt. Als Sprachschüler lernt man zumeist das weiter verbreitete Bokmål ("Buchsprache"), das dem Dänischen sehr nahe kommt und in den Regionen im Norden, Osten und Süden des Landes gebräuchlich ist. Daneben gibt es noch Nynorsk ("Neunorwegisch"), das hauptsächlich in den westlichen Küstenregionen unterhalb Trondheims verbreitet ist. In beiden Formen finden sich neben den Standardbuchstaben des lateinischen Alphabets auch die Buchstaben Å (wie ein langes O gesprochen), Æ (sprich: "Ä") und Ø (sprich: "Ö"), die man auch aus anderen skandinavischen Sprachen kennt und im Wörterbuch am Ende des Alphabets zu finden sind. Bei Bokmål und Nynorsk handelt es sich allerdings streng genommen nicht (wie oft behauptet wird) um verschiedene Sprachen, sondern um zwei unterschiedliche Verschriftlichungen der norwegischen Dialekte. Eng verwandt sind diese vor allem mit dem Dänischen und dem Schwedischen, sodass Norweger, Dänen und Schweden in der Regel problemlos miteinander kommunizieren können. Da diese skandinavischen Sprachen alle der germanischen Sprachfamilie angehören und das Deutsche beispielsweise in der Hansezeit großen Einfluss auf deren Fortentwicklung hatte, springen einem viele Ähnlichkeiten auch zur deutschen Sprache häufig sofort ins Auge. [Bearbeiten] Weitere in Norwegen gesprochene SprachenIn einigen Kommunen im Norden des Landes gilt zudem die Sprache der samischen Bevölkerungsminderheit als offizielle Amtssprache und Beschilderungen sind häufig auch auf Samisch ausgewiesen. Außerdem wird in einer Hand voll Kommunen im Norden auch Finnisch oder Kvenisch (eine Sprache von Nachkommen finnischer Einwanderer) gesprochen. [Bearbeiten] KaufenDie Landeswährung ist die Norwegische Krone (NOK). Zur Zeit entspricht 1 € etwa 7.95 NOK (13.07.2010). 1CHF entspricht ca. 5,95 NOK (13.07.2010) Es gibt in Norwegen kein einheitliches Ladenschlussgesetz, aber die Öffnungszeiten sehen in der Regel wie folgt aus:
Die Öffnungszeiten werden oft kurz und prägnant an der Hauswand oder unter dem Firmenlogo angeschrieben, allerdings für Mitteleuropäer zunächst etwas ungewohnt zu lesen: "9-18(16)" bedeutet unter der Woche von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Samstags 9 bis 16 Uhr. Es ist in vielen Geschäften, den Banken und der Post üblich eine Nummer zu ziehen. Diese Nummern werden dann auf einer Tafel angezeigt, mit dem Hinweis zu welchem Schalter man gehen soll, oder die Nummer wird aufgerufen. Wer keine Nummer gezogen hat kommt auch nicht an die Reihe. Die Preise für Lebensmittel sind auf einem höheren Niveau als bei uns, aber die Preise sind in den Geschäften sehr unterschiedlich, so dass sich ein Preisvergleich sehr lohnen kann. Norwegen wird oft als "trockenes Land" betrachtet, da die Alkoholpreise überhoch sind. Ein Glas Bier oder Wein ist in Restaurants für etwa 60 NOK (6.70 €/10.30 CHF) zu haben. Bier ist in Supermärkten erhältlich, Weine und Hochprozentiges sind wie in Schweden und Finnland jedoch nur in den Alko-Läden (Vinmonopolet) im Angebot. Man muss mindestens 18 Jahre alt sein, um Bier und Wein kaufen zu können. Hochprozentiges (mehr als 22 %) darfst du erst mit dem vollendeten 20. Lebensjahr kaufen. EC-/Maestro-/Kreditkarten werden fast überall (selbst in kleinsten Läden auf dem Land) akzeptiert. Es ist durchaus üblich auch Kleinstbeträge mit der Karte zu zahlen, allerdings sollte man sich vorher bei der eigenen Bank nach den Gebühren erkundigen (abhängig von der eigenen Hausbank, das Angebot reicht von gebührenfrei bis hohe Grundpauschale von mehreren Euro pro Einsatz). Bargeld bekommt man in Norwegen mit der Kredit- und EC-Karte an allen Bankautomaten, die in jedem Ort vorhanden sind. Tax-free-shopping: Es besteht in ca. 3.000 Geschäften die Möglichkeit, bei einem Kauf von Waren im Wert von mehr als 300 NOK sich einen "Tax-Refund-Scheck" ausstellen zu lassen. Damit erhalten Sie bei der Ausreise aus Norwegen einen Teil der norwegischen Mehrwertsteuer zurück, die zur Zeit bei 25 % liegt. Man bekommt ca. 11-19 % zurückerstattet, muss die Ware aber bei der Ausreise noch originalverpackt haben und spätestens vier Wochen nach dem Einkauf außer Landes sein. Man geht bei der Ausreise mit dem Tax-Refund-Scheck und den gekauften Gegenständen, sowie einem gültigen Ausweis zu den entsprechenden Schaltern auf dem Flughafen, der Fähre oder dem Grenzübergang. [Bearbeiten] KücheDas Essen setzt sich aus allem zusammen, was in dem rauhen Klima gedeihen kann. Die Erzeugnisse werden ein Jahr lang bis zur nächsten Ernte gebunkert und enthalten genug Energie für härtere Arbeitsaufgaben. Typische Beispiele sind Formen von Hefe- und Nichthefebrot sowie anderer Bäckereierzeugnisse, Haferbrei, Suppen, einfallsreiche Zubereitungsvariationen aus Kartoffeln, gesalzenes und geräuchertes Fleisch und frischer, gesalzener oder geräucherter Fisch. Die regionalen Unterschiede sind jedoch teilweise sehr groß, so dass dir manch ein Norweger nur schlecht die Frage beantworten kann, welche Speise nun traditionell norwegisch wäre. Hochwertigere Traditionsspeisen basieren oft auf Jagdwild und frischem Fisch. Steaks und Fleischklößchen vom Ren oder vom Elch besitzen einen internationalen Ruf, ebenso frische, geräucherte oder panierte Lachssorten, aber auch andere Fischprodukte. Backerzeugnisse wie "Lukket valnøtt" (Cremekuchen mit Marzipanglasur) haben ebenfalls einen Beitrag in der internationalen Küche geleistet. [Bearbeiten] Ausgehen[Bearbeiten] UnterkunftEin Einzelzimmer in einem Hotel kostet 800 NOK und aufwärts, es gibt jedoch auch günstige Möglichkeiten wie Campinghütten (300 bis 600 NOK, Platz für die ganze Familie), Berghütten (150 bis 300 NOK pro Person), Jugendherbergen (150 bis 250 NOK pro Person)(Norske Vendrerhjem) u.a. Die meisten dieser Optionen setzen Selbstversorgung, das Mitbringen von eigener Bettwäsche und das Reinigen des Zimmers vor der Abreise voraus. [Bearbeiten] Lernen[Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] Feiertage
[Bearbeiten] SicherheitNorwegen hat eine niedrige Verbrechensrate. Verbrechen beschränken sich meistens auf Diebstahldelikte und Vandalismus. Auch Frauen ohne Begleitung sollten keine Probleme haben. Die Norweger tendieren nicht dazu, Warnschilder bei nicht wirklich existierendem Grund aufzustellen. Wo sich Warnschilder befinden, ist deswegen dringend Vorsicht geboten. Jedes Jahr werden Touristen in den Bergen verletzt oder sogar getötet, weil sie solche Warnungen missachtet haben, z.B weil sie ohne ausreichende Kenntnisse eine Gletscherspalte betreten haben. Beim Fahren solltest du folgende Umstände beachten:
[Bearbeiten] Gesund bleibenRauchen: Das Rauchen ist in Restaurants und Bars nicht erlaubt. [Bearbeiten] KlimaDank des Golfstroms ist das Klima in Norwegen wärmer, als es bei der nördlichen Lage zu erwarten wäre. Fast die Hälfte des Landes liegt nördlich des Polarkreises. Die Sommer können ziemlich warm werden (um die 30°C), sogar im Norden, jedoch nur für eine kurze Zeit. Die Länge des Winters und die Schneemenge variieren von Jahr zu Jahr. Selbstverständlich fällt im Norden mehr Schnee; außerdem ist es entschieden dunkler. Im Süden und an der äußersten Westküste sind die Winter ziemlich mild und regnerisch, während im Inland die Temperaturen -25°C erreichen können. Viele Berge sind vergletschert. Temperaturdaten für Oslo:
[Bearbeiten] RespektNorweger sind normalerweise aufrichtige und freundliche Menschen, behandele sie deswegen auf die selbe Art. Theoretisch ist es nicht gestattet, Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken. Das zugehörige Gesetz untersagt es sogar, Alkohol auf der eigenen Gartenterrasse zu trinken, da man von anderen Leuten gesehen werden könnte. In der Praxis kommt dieses Gesetz kaum zur Anwendung und viele Norweger nehmen sogar in öffentlichen Parkanlagen ein Bier zur Hand. Es gibt Debatten um die Abänderung des veralteten Gesetzes, und kürzlich fanden auch Diskussionen in den Medien statt: demnach scheinen die meisten Norweger die Meinung zu vertreten, dass das Trinken in öffentlichen Parkanlagen in Ordung geht, solange die Tageszeit stimmt und die Leute friedlich bleiben. Falls Sie jedoch andere Leute belästigen sollten oder zu stark betrunken erscheinen, ist es möglich, dass Sie von Polizisten aufgefordert werden, den Alkohol wegzuschütten. Im schlimmsten Fall müssen Sie eine Geldstrafe zahlen. Anders ist die Situation auf einer Straße. Hier werden Sie die Aufmerksamkeit eines Polizisten eher auf Sie ziehen als bei einem Picknick im Park...also lassen Sie es lieber!!! [Bearbeiten] KommunizierenTelefonzellen sind in besiedelten Gebieten überall vorhanden. Sogar in den entlegensten Berghütten ist es möglich, Postkarten zu verschicken. Da 66 % der Norweger einen eigenen Internetanschluss besitzen, sind Internetcafés nur schwer zu finden. In den größeren Bahnhöfen (Oslo, Trondheim) gibt es Sidewalk Internet-Cafe's. Ihr könnt dort in NOK oder SEK bezahlen. Der Zettel ist bei allen Sidewalk Express Cafe's gültig, viele 7/11 Stores haben ein Terminal im Laden bzw. in Schweden sind diese Sidewalk Express auch sehr stark vertreten und die Zettel sind in Norwegen sowie Schweden gültig. Preis liegt bei c.a. 9 SEK oder 10 NOK (ca. 1,20 EUR) die Stunde und ist somit auch mit Abstand das günstigste Angebot gewesen. Jede Kommune hat eine öffentliche Bibliothek, in der man häufig kostenlos ein Internetterminal nutzen kann. Manchmal wird die Zeit jedoch auf 30 Minuten begrenzt. Ausdrucke müssen bezahlt werden, jedoch sind diese nicht teuer. Die Mobilfunk-Abdeckung ist erstaunlich hoch - mobil telefonieren kann man sogar in vielen vermeintlich menschenleeren Gebirgsregionen, zumindest in Straßennähe. Jedoch sollte man sich in Notsituationen im Hochgebirge nicht auf das Mobiltelefon alleine verlassen. Es ist gerade in menschenleeren Gebieten unbedingt zu empfehlen, die geplante Wanderroute und eine Zeitangabe am Ausgangspunkt zu hinterlassen. Wer länger im Land bleibt, kann darüber nachdenken, sich eine norwegische Prepaid-Karte zu besorgen, mit der man häufig günstiger (auch ins Ausland, z.B. nach Deutschland) telefoniert als mit dem deutschen Vertrag. LEBARA ist hier als Anbieter weit verbreitet und hat häufig gute Angebote für eine Prepaidkarte mit Gesprächsguthaben. Starterpakete (auch anderer Anbieter) gibt es in jedem Kiosk. Allerdings muss ein Personalausweis, Reisepass o.ä. vorgelegt werden für die Registrierung der Prepaid-Karte. [Bearbeiten] Telefonvorwahl und wichtige NummernDie internationale Telefonvorwahl für Norwegen ist +47... Polizei, Notruf: 112 Feuerwehr: 110 (Leicht zu merken - die Nummern sind genau umgekehrt wie in Deutschland, wobei im Fall der Fälle sicher die Polizei auch an die Feuerwehr weiterverbindet und umgekehrt.)
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