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Neapel

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Neapel
Die Bucht von Neapel mit Blick auf den Vesus
Lage
Lage von Neapel
Neapel
Neapel
Kurzdaten
Bevölkerung: 994.000
Koordinaten: 40° 49' 59" N, 14° 15' 0" O 
Website: offizielle Website von Neapel




Neapel (italienisch: Napoli) [1]ist die Hauptstadt der Region Kampanien in Italien und ein wichtiger Fährhafen.

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Stadt Neapel besteht aus 31 Stadtteilen und lässt sich prinzipiell in Ober und Unterstadt aufteilen. Die Unterstadt beinhaltet das Stadtzentrum und die Altstadt, das Centro Storico. Die Oberstadt besteht aus Vomero und anderen Stadtteilen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Anreise ist möglich via Boot, Auto, Flugzeug oder Zug.

Flugzeug[Bearbeiten]

Neapel besitzt einen internationalen Verkehrsflughafen, den Aeroporto Internazionale di Napoli (NAP) etwa 7 km nordöstlich des Stadtzentrums. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel (saisonal), Düsseldorf (saisonal), Köln/Bonn (saisonal), München (saisonal) und Stuttgart
  • Austrian Airlines aus Wien (saisonal)
  • Easyjet aus Basel, Genf und Berlin-Schönefeld
  • Germanwings aus Köln/Bonn und Hannover
  • Lufthansa aus Frankfurt und München

Es gibt werktags vom Flughafen in die Stadt vv. den regulären Bus C 58 für 1,20 € sowie den teureren aber schnelleren Alibus für 3,- €, der in 20-Minuten-Takt verkehrt. Beide fahren vom Flughafen zur Stazione Centrale, dem Hauptbahnhof der Alibus fährt danach weiter zur Piazza Municipio in der Nähe des Hafens, wo man auf die Fähren etwa nach Capri umsteigen kann. Für die Rückfahrt befindet sich die Haltestelle für die Busse in Richtung Flughafen an der Ecke bei McDonalds),

Bahn[Bearbeiten]

Der Hauptbahnhof Neapels, Napoli Centrale, ist das derzeitige Ende der wichtigsten italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecke die aus Turin über Mailand, Bologna, Florenz und Rom direkt hierhin führt. Aus diesen Städten und ebenso aus Venedig und Palermo ist Neapel ohne Umsteigen mit den Hochgeschwindigkeitszügen des Eurostar Italia sowie InterCity schnell zu erreichen.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt auch ein gut ausgebautes Bussystem. Die Busse fahren vor allem kleinere Städte an.

Auto[Bearbeiten]

Anreise mit dem Auto ist möglich. In Italien gibt es ein Mautsystem auf den Autobahnen für Pkws. In Neapel sollte man am besten zu Fuß gehen. Der Verkehr ist nach deutschen Maßstäben kein Verkehr sondern ein Chaos. Man fährt dort, wo Platz ist und Verkehrszeichen sind größtenteils bedeutungslos.

Außerdem stehen die Chancen ziemlich gut, dass das Auto gestohlen wird. Kommt in Neapel nicht selten vor. Viele Neapolitaner parken ihre Autos in bewachten Tiefgaragen, auf der Straße gibt es meist keinen Platz zu parken. Wenn überhaupt, kommt man in Neapel motorisiert nur mit dem Roller umher. Aber auch davon ist abzuraten als Tourist, weil der Verkehr einfach zu chaotisch ist.

Schiff[Bearbeiten]

Es gibt einen großen, internationalen Hafen, der hauptsächlich für Fracht genutzt wird. Es gibt Fähren zu den vielen kleinen Inseln (Capri, Procida und Ischia)sowie zur Amalfiküste (Sorrento, Positano, Amalfi). Weitere bedeutende Fährenstrecken sind Neapel - Genua und Neapel - Palermo.

Stadtverkehr[Bearbeiten]

In Neapel geht man am besten zu Fuß oder nimmt den Bus oder die U-Bahn. Das U-Bahnsystem ist ziemlich neu und hat nur zwei Linien. Es ist eher für mittelgroße Strecken konzipiert und fährt auch Ziele weiter außerhalb der Stadt an. Für den innerstädtischen Verkehr gibt es Busse, die auch ziemlich gut funktionieren und vergleichsweise günstig sind. Es gibt einfache Tickets, die 90 Minuten gültig sind, kosten für den Innenstadtbereich 1,30 € (Stand 1. Juli 2013) die Wochenend-24-Stundenkarte 3,10 € (ebenfalls Stand 1. Juli 2013) ferner existieren, Tages-, Wochen- oder Monatstickets.

Die Busse sind allerdings ständig überfüllt, Höflichkeitsabstand gibt es dort nicht und es ist Vorsicht auch vor Taschendieben angebracht.

Taxis gibt es mehr als genug, die Preise sind vergleichsweise eher niedrig. Manche Taxifaherer neigen dazu, Preise aufzurunden, die Zuschläge - etwa für Gepäck - nicht extra am Taxameter auszuweisen oder auch einen Umweg einzulegen, insgesamt ist die Taxibranche aber nicht anders zu beurteilen als in anderen Großstädten auch. Für viele touristische Strecken gibt es vorgegebene Tarife [2], die auch im Taxi aushängen und für die Taxifahrer verbindlich sind, wie z. B. Flughafen - Hauptbahnhof. Es empfiehlt sich, vor Fahrtantritt auf diesen Tarifen zu bestehen.Man sollte Taxis besser nicht anrufen und kommen lassen, da man für die Anreise keine Pauschale zahlt, sondern den vollen Fahrtpreis und käme der Taxifahrer auch aus Rom. Offizielle Taxis sind weiß (selten noch alte Taxis in gelb) und sind mit dem Wappen der Regione Campania und einer Nummer gekennzeichnet.

Zwischen Unterstadt und Oberstadt verkehren drei Bergbahnen (Funicolare, unterirdische Seilbahnen), die Teil des öffentlichen Nahverkehrs sind und mit den normalen Tickets benutzt werden können.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die historische Altstadt, das Centro storico, ist voll von Sehenswürdigkeiten. Die Altstadt wird begrenzt von der Via Toledo und der Via Monteoliveto im Westen, der Piazza Cavour, der Via Carbonara und der Via Alessandro Poerio im Norden und Nordosten sowie durch den Corso Umberto I. im Südosten. Es gibt hunderte alte Gebäude und Kirchen, darunter den Dom von Neapel.

Außerhalb der Altstadt gibt es 2 große Museen, das archäologische Museo Archeologico Nazionale di Napoli nähe Piazza Museo (Piazza wird immer Pz. abgekürzt) (Anreise mit Bahn, Bus oder zu Fuß) und eines für Gemälde am Capo di Monte im Bosco di Capo di Monte, einer Art Stadtwald auf einem der Berge in Neapel (Anreise zu Fuß oder besser mit dem Bus ab Pz. Cavour bspw.). Daneben gibt es noch verschieden Burgen, Castelli, zu sehen wie z.B. Castell St'Elmo, Castell Nuovo / Maschio Angioino und weitere. Es gibt die Inseln vor Neapel, unter anderem Ischia und Capri (letztere ist besser für Tagesreisen, da wesentlich kleiner).

Dann gibt es natürlich den Vulkan Vesuvio, die Ausgrabungsstätten von Pompeji und Herculaneum, und überhaupt die Küstenregion an sich, die Costa Amalfitana mit einer wundervollen Landschaft.

Solfatara

eine der Hexenküchen

ist ein Vulkankrater im Gebiet der Phlegräischen Felder zwischen Pozzuoli und Neapel. Auf einem Rundweg durch den Krater kann man einige spektakuläre vulkanische Phänomene aus der Nähe beobachten. Am meisten beeindrucken wohl die Gasquellen, die wie eine Hexenküche anmuten. Dort tritt heißer, mit Schwefelwasserstoff und anderen übelriechenden Gasen angereicherter Wasserdampf aus der Erde. Der Kraterboden ist immer noch in leichter Bewegung. Um stärkere Aktivitäten vorhersagen zu können, wird der Krater ständig mit hohem technischen Aufwand aus dem Weltall vermessen. Zurzeit scheint keine Gefahr zu bestehen, denn im weniger aktiven Teil des Kraters hat man den netten kleinen Campingplatz Pozzuoli-Solfatara eingerichtet. Der Zugang zum Krater liegt etwas versteckt. Man findet ihn am schnellsten, wenn man im wahrsten Sinne der Nase nach fährt: Man sollte an der Stelle von der Via Solfatara nach Norden abbiegen, an der es am stärksten nach Schwefelwasserstoff, d.h. nach faulen Eiern riecht.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt überall Supermärkte, aber auch sehr viele kleine Lebensmittelläden, Straßenhändler und -stände und auch ganze Märkte, wie z.B. Porta Nolana, einen großen Markt entlang einer Straße, die an dem alten Stadttor namens Porta Nolana beginnt, vor allem für frischen Fisch und sonstige Lebensmittel. Die Supermärkte sind ok, die Straßenhändler haben aber oft bessere Qualität und Preise, wenn man einheimische Produkte kauft, insbesondere Obst, Gemüse und Käseprodukte (vor allem der exzellente Mozzarella di Buffala, der wahre Mozzarella den es nur in dieser Region gibt). Die Bauern verkaufen ihre Produkte oft selbst, zumeist an Ständen. Für alles andere gibt es kleinere Fachgeschäfte, die Enoteca für Wein, die Latteria für Milchprodukte (zumeist ein kleiner Laden für alles) die Bäckereien und die Konditoreien etc.

Es gibt aber auch sehr gute hochpreisige Waren, insbesondere Lederwaren wie Gürtel, Handtaschen etc. bekommt man in einer gewaltigen Auswahl. Besonders viele Klamottenläden gibt es auf dem Corso Umberto oder auf der Via Roma. Es gibt auch noch zahlreiche Schneider, die ihnen (Teil-)Maßgeschneiderte Kleider herstellen, ab dreistelligen Preisen i.d.R.. Am Herculaneum, vor der Stadt, gibt es wohl (nicht sicher, von gehört) auch einen riesigen Flohmarkt einmal die Woche morgens, von dem viele Neapolitaner erzählt haben. Feilschen ist grundsätzlich möglich; die Neapolitaner lieben es geradezu (als Kunden) zu feilschen, wobei ihnen egal ist ob sie ein paar Socken oder ein Auto kaufen. Grundsätzlich ist zum bedächtigen, vergleichenden Kauf zu raten - es ist gut möglich, daß sie einmal um die Ecke das selbe Produkt für die Hälfte finden, insbesondere bei niedrigpreisigen Produkten aller Art.

Man sollte DRINGEND davon absehen, Dinge auf der Straße zu kaufen, die mehr als 5 Euro wert sind. Überall laufen Betrüger rum, die gestohlene oder gefälschte Ware verkaufen, von Kameras, Handys bis hin zu Bohrmaschinen. Sollten Sie ihr Glück wagen, haben Sie am Ende weder Ware noch Geld. Auch populär sind Stände, Bancarelle, an denen Karten, Hütchen oder sonstige Spiele praktiziert werden. Dort spielt man um Geld, allerdings nur um Ihres. Alle anderen Spieler gehören zum Team und sie können am Ende nur verlieren. Es gibt auch viele billige Sachen auf der Straße zu kaufen, Socken, T-Shirts, kopierte CDs oder DVDs, Koffer und allen möglichen anderen Krempel. Wenn Sie mögen - kaufen Sie, aber wundern sie sich nicht wenn der Koffer nach einem Tag auseinanderfällt!

Sehr beliebt bei Touristen ist auch der Weihnachtsmarkt entlang Spacca Napoli, zu dem in- und ausländische Touristen vor der Weinachtszeit strömen um handgemachte Krippen und ähnliches zu kaufen. Zu dieser Zeit ist die Straße kaum begehbar aufgrund der schieren Anzahl an Menschen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Küche in Neapel ist exzellent. Man sagt, Pizza, Pasta und Kaffee, also quasi die halbe italienische Küche, stammen aus Neapel. Es gibt viele von einer Familie geführte Restaurants, die mittags und abends Menüs zu guten Preisen servieren. Abzuraten ist von Pizzaprodukten, die den ganzen Tag in einem Schaukasten gelegen haben und dann zum Aufwärmen kurz in die Mikrowelle gelegt werden.

Man sollte auch die (vermeintlich) simplen probieren, die Margherita oder Marinara, die in ihrer Einfachheit das größte Geschmackserlebnis bieten. Es gibt Pizzerien die sogar nur diese anbieten. Die besten Pizzerien liegen im historischen Zentrum. Eine weitverbreitete Spezialität ist "Fritto Misto", in dünnem Teig fritierte kleine Meerbarben, Garnelen und Calamari.

In allen Restaurants zahlt man Servizio (Entgelt für die Bedienung) und Coperta (Gebühr für Besteck Teller etc.), also sind die angegebenen Preise immer Netto und man muss nochmal 1-4 Euro pro Person hinzurechnen. Wasser gibt es oft sehr günstig, manchmal umsonst, Softdrinks hingegen kosten mehr Geld. Auch die Hausweine, Vini di Casa, sind i. d. R. gut und günstig.

Neapolitaner lieben Süßes. Es gibt hervorragende Süßigkeiten, die man hier und da kaufen kann. Die Neapolitaner selber schwören vor allem auf den Babà, ein alkoholgetränktes Gebäck. Man kann die Süßigkeiten oft auch an kleinen Geschäften kaufen, miniaturisiert, um sie auf dem Weg ohne weiteres zu essen. Es gibt ständig kleine Geschäfte, wo man sich etwas zu Essen kaufen kann wie Minipizzen (Pizzette) oder Saltimboca oder Brötchen und ähnliches. Es gibt auch sehr gute Eismacher und Schokoladenmacher, bspw. die Gay Odin Filialen, (eine auf der Spacca Napoli, Nähe Via Mezzocannone), einer langen Straße, die die gesamte historische Altstadt zweiteilt.

Ausgehen[Bearbeiten]

Es gibt einige Theater, Kinos, sehr viele Cafes. Clubs sind entweder in der historischen Altstadt (zumeist Studentenclubs) oder sonst Kreuz und Quer über die Stadt verteilt. Die Neapolitaner die etwas auf sich halten gehen gerne nach Chiaia, einem extrem reichen Viertel, wo das Leben vollkommen anders läuft als in der historischen Altstadt. Dort sitzt man zumeist in Cafes, sieht und wird gesehen. Buchhandlungen haben oft sehr spät auf, so daß Leute gerne dort hingehen und ein Buch lesen (Kauf nicht unbedingt notwendig).

Sein Ziel erreicht man zumeist mit Bussen oder Bahnen, aber für die Rückreise sollte man wohl Taxis in Anspruch nehmen, da die Bahnen gegen 11 den Verkehr einstellen, und die Busse oft nicht in die Peripheria (alles außerhalb des Stadtzentrums), wohin man öfter als einem Lieb ist hin muß, fahren. Außerdem muss man nachts sowieso vorsichtig sein wegen Räubern.

Unterhaltsam ist auch die Notte Bianca, die weiße Nacht in der die Nacht zum Tag gemacht wird und tausende auf den Straßen unterwegs sind um öffentliche Konzerte oder sonstige Dinge zu sehen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt zahlreiche Hotels. Besonders verbreitet sind sogenannte Bed & Breakfast (B&B), zumeist günstigere Unterkünfte, vergleichbar mit 2-3 Stern-Hotels (allerdings ohne allzuviel Service, da zumeist privat betrieben), die aber durchaus auch mal kleine vier-Sterne Hotels sein können, mit luxuriösen Zimmern und Fresken an der Decke. Hotels gibt es etwa ab 30 bis hin zu 100 € und mehr, von 1 bis 5 Sternen. Günstiger geht es auch in Mehrbettzimmern, zusammen mit anderen Touristen, wo man dann nur für ein Bett bezahlt (ab 20€). Es gibt wohl auch Jugendherbergen, die aber etwas weiter außerhalb liegen. Man kann vor Ort auch über den Hotelpreis feilschen wenn einem danach ist, zumindest der Vergleich lohnt sich oft.

Hotels können sie zumeist auch über Vermittlungsdienste buchen.Bed & Breakfast werden Sie in der Regel nur vor Ort buchen können oder fernab telefonisch, obwohl es auch einige neapolitanische und italienische Internetseiten gibt, die eine Übersicht über die verschiedenen B&B's geben. Was Capri betrifft – verdoppeln Sie einfach alle Preise - Und dabei kommt man noch günstig weg!

Für längerfristige Aufenthalte kann man sich auch an den Universitäten und in der näheren Umgebung umschauen nach angeklebten Zetteln (sehr zahlreich) oder man kauft sich einer der zwei Anzeigenzeitungen die ein oder zweimal die Woche erscheinen Bric à Brac und Il Mattone). Vermieter sind zumeist privat, die Mieten sind oft höher als in Deutschland da normalerweise nur Ausländer und Studenten zur Miete wohnen - Neapolitaner kaufen Wohnungen, spätestens wenn sie heiraten.

Im Zentrum bezahlt man für kleine Einzelwohnung 400-800 €. Die meisten Studenten teilen sich eine Wohnung oder sogar ein Zimmer. Man unterscheidet zwischen Appartemento intero (eigene Wohnung für ein bis drei Leute, 400-X €), Camera singola (Einzelzimmer, 200-500 €) und Posto letto (Bettplatz, 150-300 €) mit ein bis 4 Leuten. Italiener mieten oft ein große Wohnung gemeinschaftlich an, es gibt Wohnungen in denen bis zu 12-15 Leute Wohnen (insbesondere in Altbauten, den Palazzi).

Wenn man eine Wohnung braucht, sollte man am besten nach Neapel fahren und dort in ein günstiges B&B einchecken, um dann eine Wohnung zu suchen, die sich normalerweise innerhalb höchstens einer Woche finden kann. Insbesondere am Semesterende, also zwischen Juni und Oktober, gibt es sehr viele freie Wohnungen.

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel San Giorgio [3] - Via Alessandro Poerio, 9 (Central Station) - Neapel. Das San Giorgio Hotel befindet sich in einer günstigen Lage und ist nur 50 Meter vom Hauptbahnhof und dem historischen Zentrum Neapels entfernt. Das elegante Anwesen bietet den Gästen eine Bar, Internetpoint und einen Tagungsraum für bis zu 100 Personen.

Mittel[Bearbeiten]

B&B Zia Maria - modern schnökellos und wohnlich - mitten im Centro Storico, oberste Etage - direkt mit Fahrstuhl zu erreichen. Große Dachterrasse, Zimmer mit Klimaanlage, TV, Haartrockner und WiFi. Piazza San Gaetano, 322, 80132 Napoli, Italien +39 349 187 9087

Gehoben[Bearbeiten]

  • Ferienwohnung Neapel Apartments mit Bad und voll ausgestatteter Kochnische. Perfekt für Familien und Paare ebenso wie für Singles.
  • La Bouganville Bed and Breakfast Napoli Via Alessandro Manzoni 155 Tel +39 081 7692205 http://www.labouganville.com, E-Mail: info@labouganville.com.Das Bed & Breakfast La Bouganville (b&b) liegt in einer strategisch günstigen Zone Neapels, in der bekannten Via Manzoni, die das Villenviertel Vomero mit dem Viertel Posillipo verbindet, einem von Malern und Künstlern des 19.Jhdts bevorzugten Stadtteil. Heute ist die Zone voll mit Bars, Geschäften und Restaurants. Liegt in einem 5-stöckigem Gebäude, mit Terrasse und Garten. Zentral gelegen, ermöglicht es dem Gast, sich verschiedener Fortbewegungsmittel zu bedienen und bequem die Hautzonen der Stadt von Mergellina bis hin zur Altstadt zu erreichen.
  • Art Resort Galleria Umberto Napoli Galleria Umberto I , 83 - 80132 Napoli Tel.081.4976224 [4].
  • Hotel Britannique Neapel Corso Vittorio Emanuele , 133 - 80121 - Naples - Italy http://www.hotelbritannique.it Tel +39 081 7614145 - Fax +39 081 660457 EMail: reception@hotelbritannique.it
  • Caravaggio Hotel Napoli Piazza Cardinale Sisto Riario Sforza n 157 Napoli Tel +39 081 2110066 [6]. Vier-Sterne-Hotel im Zentrum von Neapel in der Altstadt Neapels, nur wenige Meter von der Klosterkirche San Gregorio Armeno und dem Dom entfernt, in dem die Reliquie des San Gennaro aufbewahrt wird. 200 Meter vom Hotel entfernt, befindet sich eine U-Bahn-Station; in unmittelbarer Nähe auch das Museo Archeologico (Archäologisches Museum) und das Museo Madre.
  • Hotel Micalò Napoli, Riviera di Chiaia, 88 - 80122 Napoli, Tel. +39 081 7617131 [7]. Design Hotel mit Blick auf den Golf von Neapel.
  • Hotel Nesis Napoli, Via Nuova Agnano, 5 - 80125 Napoli Italy, Tel: +39 081 7620024, [8]. Das Vier-Sterne-Hotel auf dem Messegelände von Neapel (Mostra d’Oltremare), Stadtzentrum von Neapel 10 Minuten entfernt, Stadtautobahn und öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe. Verfügt über 39 liebevoll und detailgetreu eingerichtete Zimmer. Kostenloser Privatparkplatz.
  • Hotel Nuovo Rebecchino, Corso Garibaldi, 356 - 80142 Napoli Tel. 081/553.53.27 [9]. Das 3-Sterne Hotel Nuovo Rebecchino ist eines der ältesten Hotels der Stadt Neapel.
  • Hotel Palazzo Alabardieri Napoli, Via Alabardieri, 38 - 80121 Napoli Tel +39 081415278, [10]. Das im Herzen einers der elegantesten und vornehmsten Stadtviertel von Neapel gelegene Hotel Palazzo Alabardieri befindet sich in einem sorgfältig renovierten historischen Gebäude aus 1870, das im ehemaligen Kreuzgang des Santa Caterina a Chiaia-Klosters gebaut wurde.
  • hotel Punta Quattro Venti Via Marittima, 59 80059 Ercolano - tel +39 081 777 30 49 [11]
  • Hotel Ramada Naples Via Galileo Ferraris, 40 - Napoli tel. +39.081.360.21.11 [12]. Eine perfekte Mischung aus Tradition und Moderne.
  • Hotel Toledo Napoli, Via Montecalvario, 15 - 80134 Napoli. Tel/ Fax + 39 081 406800. [13]. Lage von einer der ältesten zone des Geschichtlichen zentrum, nicht weit entfernt von Via Toledo, umgeben von Büros, Dienste, einkaufzentrum in der nähe von dem Molo Beverello von dem die Fähren zu den inseln Capri, Ischia, Procida und Sorrento führen.
  • Le Chemineè Business hotel Napoli, Via Stadera 91, 80143 Napoli tel ; +39 081 5846651, [14]. Das Gebäude, in dem heute das Business Hotel Le Cheminée untergebracht ist, war ursprünglich eine Keramikfabrik "Stingo", die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt wurde. Der gesamte Komplex wurde komplett renoviert und in ein elegantes und hochmodernes 4SterneHotel umstrukturiert, das sich als Business Hotel versteht,
  • Le Stanze del Vicerè boutique hotel Napoli, Via Stella n. 94 (traversa Via Santa Teresa degli Scalzi) 80135 Napoli Tel. +39 081 5648797 [15].
  • MH Hotel Napoli, Via Chiaia, 245 80121 Napoli +39 081 19571576 [16].
  • Pamaran hotel Nola, Via Madonna della Stella, 7 Nola (NA), tel: 081 5105724 [17].

Lernen[Bearbeiten]

Es gibt ein gutes halbes Dutzend Universitäten in Neapel. Sprach-, Kultur- und andere Wissenschaften, wie in Deutschland zumeist an philosophischen Fakultäten vertreten, kann man am besten an der L'Orientale studieren, der Università degli Studi di Napoli "L'Orientale". Daneben gibt es noch die Parthenope oder die Università Federico II (Secondo), insbesondere für Jura und BWL/VWL populär, und weitere. In Italien gab es vor einigen Jahren ein Reform, so daß man jetzt ein BA/MA ähnliches System hat, in dem Credit Points, Punti crediti, gesammelt werden. Normalerweise wird mündlich geprüft. Dabei versammeln sich alle Studierenden in der Aula und die Prüfungskommission, neben dem Professor meist aus 3-4 Hilfskräften bestehend, geht die Liste der angemeldeten Studierenden der Reihe nach durch. Es handelt sich um öffentliche Veranstaltungen, es dürfen also auch Nichtstudierende anwesend sein und den Vorgang beobachten. In der Regel gibt es drei Prüfungstermine. Wer es nicht im ersten Anlauf schafft oder mit dem Ergebnis unzufrieden ist, kann zwei weitere Male antreten. Hausarbeiten werden nur in Ausnahmefällen geschrieben.

Die Universitäten sind verhältnismäßig klein, da die Studenten auf so viele verteilt sind. Die Strukturen sind oft verwirrend, da die Unis sowohl in Fakultäten als auch in Dipartimenti unterteilt sind, und sich die Zuständigkeiten überschneiden. Aktuelle Vorlesungsverzeichnisse gibt es oft nicht, nur Raumpläne die auch oft nicht stimmen. Zu Semesterbeginn sucht man sich am besten eine Liste von Dozenten raus, und sucht deren Büros auf, wo Aushänge über Kurse, Orten und Zeiten informieren - oder man fragt die italienischen Studenten. Grundsätzlich gilt Ruhe bewahren, die Kurse fallen oft wegen allgemeinem Chaos in den ersten paar Wochen aus, weil Studenten oder Dozenten am falschen Ort zur falschen Zeit sind.

Für ausländische Studenten gibt es oft einen Sprachkurse gratis, der i.d.R. auch ziemlich gut und praktisch angelegt ist.

Arbeiten[Bearbeiten]

Arbeit finden ist schwer in Neapel. Die Arbeitslosigkeit ist weit verbreitet, Armut macht sich insbesondere in den Vororten breit. Studentenjobs sind selten und wenn, sehr schlecht Bezahlt (2€ die Stunde). Die meisten italienischen Studenten arbeiten nicht sondern werden von deren Familien unterhalten.

Sicherheit[Bearbeiten]

In Neapel sollte man stets auf der Hut sein. Die Stadt hat einen mehr als schlechten Ruf, andere Italiener setzen nach Möglichkeit nicht mal einen Fuß nach Neapel und wo immer Neapolitaner hinkommen, schlagen Ihnen die Vorurteile und der Rassismus ins Gesicht. Dementsprechend verhalten sich Neapolitaner auch. Sie sind allen Fremden gegenüber skeptisch und mißtrauisch, können aber unglaublich herzlich, freundlich und hilfsbereit sein, wenn man mit Ihnen vorbehaltslos umgeht.

Neapel bleibt aber eine Stadt, die von Kriminalität, Gewalt und Armut gezeichnet ist: Überall gibt es Taschendiebe, besonders in Bussen, und man sollte stets auf seine Sachen aufpassen und Taschen verschlossen halten. Am besten man nimmt nur kleine Mengen Bargeld mit, kein Portemonnaie, sondern nur ein paar kleine Scheine und Münzen. Größere Geldscheine sind sowieso nicht gerne gesehen und oft können kleine Händler nicht wechseln.

Auch mit EC- oder Kreditkartenzahlungen sollte man sich zurückhalten, Betrug ist auch hier, insbesondere in kleinen Läden gut möglich. Bargeld bekommt man am Bancomat, den Bargeldautomaten der Banken, die normalerweise von Kameras überwacht werden (trotzdem empfiehlt es sich, nur tagsüber Geld abzuheben).

Tagsüber und abends muss man auf Räuber achten: Tagsüber ist es nicht selten, dass Sciappatori, zwei Räuber auf einem Motorrad (eine neapolitanische Erfindung), im dichten Gedränge der Einkaufsstraßen fahren und im Vorbeifahren insbesondere Frauen ihre Handtaschen entreißen, um dann in einer der vielen Seitenstraßen im Zentrum auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Deswegen tragen Neapolitanerinnen ihre Tasche auch nahezu immer quer unter dem Arm, und Taschengeschäfte sind darauf spezialisiert Taschen mit langen Gurten herzustellen.

Abends sind es oft Jugendbanden von denen man ausgeraubt werden kann - wenn man von dem selben Auto oder Roller ein oder zweimal passiert wird und die Fahrer einen beobachten, könnte es sinnvoll sein, die Straße schnellstmöglich zu wechseln; andernfalls könnte beim dritten Mal ein Beifahrer aussteigen und mit vorgehaltener Waffe fordern "Ramma tutt'!" - Gib mir alles!

Grundsätzlich gibt es in Neapel kein Stadtviertel, das absolut sicher ist, aber es gibt bessere und schlechtere, und insbesondere die Einwohner werden einen warnen vor dem Gebiet um den Hauptbahnhof, vor den Quartieri Spagnoli, vor Forcella oder Stella. Berühmt-berüchtigte Viertel, welche man ebenfalls meiden sollte, sind Scampia und Secondigliano. Allerdings sind die Grenzen fließend - es gibt in nahezu allen Vierteln gute und schlechte Ecken und selbst die Neapolitaner können nicht sagen wo ein Viertel aufhört oder das nächste anfängt.

Was die Gewalt betrifft, so ist es ratsam sich nicht in anderer Leute Konflikte einzumischen. Privatsphäre ist zwar öffentlich aber doch irgendwie auch nicht, und als Fremder sind die Grenzen oft schwer zu sehen. Die Kriminalität und die Mafia von der hierzulande ab und zu im Fernsehen berichtet wird, sind sehr real und allgegenwärtig: Die Camorra, die neapolitanische Mafia, kontrolliert alles und ist auch stets über alles auf dem laufenden: Wirkliche Anonymität existiert in Neapel nicht, trotz seiner circa 1,5 Millionen Einwohner. Allerdings bekommt man als Ausländer auch nicht viel von dieser Kriminalität mit und die Camorra hatt auch kein Interesse daran, Ausländer zu belästigen. Diese bringen immerhin Geld in die Stadt, was dringend benötigt wird, und leichter dann den neapolitanischen Geschäftsleuten abgenommen werden kann. Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie die Camorristi, die neapolitanischen Mafiosi, schon erkennen. Als Fazit bleibt, dass man mit ein bisschen Menschenverstand ganz gut in Neapel zurecht kommen und sich nicht fürchten muss.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Das Leitungswasser in Neapel ist sauber und trinkbar. Keine besonderen Vorkehrungen sind notwendig. Das Gesundheitssystem ist relativ kompliziert. Mit einem Auslandskrankenschein kann man nur bestimmte, öffentliche Krankenhäuser in Anspruch nehmen. Die meisten niedergelassenen Ärzte sind Privatärzte.

Klarkommen[Bearbeiten]

In ihrer Armut muß man den Neapolitanern eins zu Gute halten - Sie verlieren selten die Hoffnung und schon gar nicht den Humor; auch wenn letztere für Ausländer oft nicht so humorvoll scheint. Das Chaos in der Stadt spiegelt die zerrissene Gesellschaft wieder: Der Verkehr ist verrückt, wer Angst hat, kommt kein zehn Meter weit - Die Devise lautet einfach gehen.

Man kommt mit jedem über alles zu jeder Zeit ins Gespräch, Unterhaltungen quer durch den Bus sind vollkommen normal. Das Grundprinzip der Stadt lautet Arrangiarsi - Sich (miteinander) Arrangieren, ein Prinzip das bald schon zur Lebenskultur erhoben wird.

Es gibt Stadtviertel in denen sollte man immer einen Blick nach oben werfen - Müll wird hier durch das Fenster entsorgt und Größe, Form oder Konsistenz spielen keine Rolle. Zu Neujahr kauft man sich, wenn Geld vorhanden ist, traditioneller weise neue Sachen wie Möbel oder Elektrogeräte, die alten Sachen fliegen dann auch mal aus dem Fenster, Waschmaschinen oder Kühlschränke nicht ausgeschlossen. Vorsichtshalber parken daher auch alle Anwohner zuvor Ihre Autos um.

Zu Karneval mögen die Neapolitaner es Leute zu teeren und zu federn, oder besser zu eiern und zu mehlen - Kinder laufen mit Mehltüten und Eierschachteln umher und die Plätze sind voller Eierschalen. Um die Weihnachtszeit ist der Kunstschnee aus der Sprühdose ein beliebtes Kinderspielzeug, zum Leidwesen insbesondere der Frauen, die dieses oft nur mit einem "Ma che rompi i coglioni!" kommentieren.

An schönen Sommertagen kann die Stadt aber auch wunderschön sein, und die Atmosphäre beflügelt alle Einwohner. Am Ende ist es eine Einstellungsfrage, ob man sich um das Chaos schert oder nicht. Überleben wird man es mit ziemlicher Sicherheit.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Kommunizieren ist leicht. Die Neapolitaner reden gerne und viel, egal ob man selbst versteht oder nicht, und können sehr herzlich sein, wenn man Ihnen offen begegnet. Zumeist findet man einen Weg zum Ziel, egal wie. Erwarten Sie nicht, daß viele Leute Englisch sprechen. Französisch, Spanisch oder sonstige romanische Sprachen sind da schon leichter anzutreffen. Einige Einwohner können nicht mal Italienisch - In Neapel spricht man neapolitanisch, ein Dialekt von dem Sie selbst mit sehr guten Italienisch Kenntnissen kaum etwas verstehen werden. Nur mit Ausländern oder in offiziellen Situationen spricht man Italienisch.

Spracheinflüsse, Kultureinflüsse[Bearbeiten]

Das Neapolitanische ist ein italienischer Dialekt, der viele verschiedene Einflüsse aufweist. Die kastillisch-spanischen Elemente stammen noch aus der Zeit der Spanischen Fremdherrschaft. Genauso wie das Französische aus der Zeit stammt, als das südfranzösischen Adelsgeschlecht der Anjou über die Stadt regierten. Einwanderer aus dem Süden brachten auch Arabische und Sizilianische Element mit. Schon immer ist Neapel (zusammen mit Bari und Palermo) die "Hauptstadt" Süditaliens gewesen und damit eine potentielle Einwandererstadt. Viele Neapolitaner kommen ursprünglich aus ländlichen Gebieten, andere als "Glücksritter" aus Albanien, Griechenland, Marokko, Tunesien, Algerien oder anderen arabischen und afrikanischen Ländern, oftmals illegal, eingewandert. Zunehmend sieht man auch Menschen aus Pakistan und Bangladesch im Stadtbild von Neapel






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