Nationalpark Donauauen
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Der Nationalpark Donauauen liegt größtenteils in Niederösterreich und erstreckt sich über eine Flußlänge von 36 km entlang beider Ufer der Donau von der Lobau in Wien/Donaustadt bis zur Einmündung der March, die die Grenze zur Slowakei bildet.
[bearbeiten] Anreise
In die Lobau: Von der Station Kagran der U1 mit dem städtischen Bus 26A bis Groß-Enzersdorf. Ans niederösterreichische Nordufer: Mit dem Bus von Wien / Donauzentrum nach Orth/Donau bzw. Stopfenreuth. Ans Südufer: Ab Bahnhof Wien Mitte mit Schnellbahn S7 (Haltestellen Maria Ellend, Haslau, Regelsbrunn, Bad Deutsch-Altenburg, Hainburg).
[bearbeiten] Mobilität
Zwischen Wien und Hainburg gibt es keine Brücke über die Donau, jedoch verkehrt eine Fähre zwischen Orth/Donau und Haslau.
[bearbeiten] Hintergrund
In den frühen 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts war geplant, bei Hainburg ein Flußkraftwerk zu errichten. Die Donauauen wären in dem aufgestauten Strom verschwunden. Als 1984 die Bauarbeiten beginnen sollten, wurde die Au westlich von Hainburg nach vergeblichen Protesten von Umweltschützern einfach besetzt. Tagelang harrten die Kraftwerksgegner bei Minusgraden in der Au aus und es kam auch teilweise zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Behörden. Schließlich wurde das Kraftwerksprojekt aufgegeben und in der Folge die Au zum Schutzgebiet und schließlich zum Nationalpark erklärt.
[bearbeiten] Natur
Die (im Durchschnitt 350 m breite) Donau ist auf der gesamten Strecke nahezu naturbelassen. Viele stark gefährdete Tier- und Pflanzenarten haben sich seit 1984 wieder angesiedelt. Derzeit gelten besondere Projekte dem Seeadler und der Schleiereule, die hier bereits beinahe ausgerottet waren.
[bearbeiten] Information
Eine ausführliche Dokumantation über die hier vorhandenen Tier- und Pflanzenarten findet man im Nationalparkzentrum im Schloss Orth/Donau.
[bearbeiten] Weblinks
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