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Bombay

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Bombay
noframe
Lage
Lage von Bombay
Bombay
Bombay
Kurzdaten
Bevölkerung: 12.883.645 (2006)
Fläche: 437,77 km²
Höhe über NN: 11 m ü. NN
Koordinaten: 18° 55' 40" N, 72° 49' 45" O
Vorwahlnummer: 022
Website: offizielle Website von Bombay

Bombay, heute offiziell Mumbai genannt, ist die größte Stadt Indiens und Hauptstadt des Bundesstaats Maharashtra. Bombay war ursprünglich eine Ansammlung von 7 Inseln an der Konkan-Küste, die durch Landgewinnung zu einer einzigen Insel zusammenwuchsen. Diese Insel wurde später mit der benachbarten Insel Salsette zusammengeschlossen, wodurch Greater Bombay zustande kam. Die Metropolregion hatte um 2005 eine geschätzte Bevölkerungszahl von über 17 Millionen. Damit ist Bombay die fünftgrößte Agglomeration der Erde und mit seinen 12,9 Mio. im direkten Stadtgebiet die größte Stadt der Welt. Bombay ist auch eine der größten Hafenstädte Indiens und erhebt für sich den Anspruch, die kommerzielle Hauptstadt des Landes zu sein. Symbol der weltoffenen Stadt ist heute Bollywood, das Zentrum der indischen Filmindustrie.

[bearbeiten] Stadtteile

Bombay besitzt sehr viele Stadtteile oder Nachbarschaften. Nahezu jede dieser Nachbarschaften hat ihren Charakter von den ursprünglichen Gruppen, die dort siedelten, erhalten und auch nach Generationen noch beibehalten. Die Zahl solcher Nachbarschaften ist jedoch sehr groß und es gibt keine allgemeine Regel, mit der man diese Nachbarschaften zu größeren Einheiten zusammenfassen könnte. Unglücklicherweise bedeutet das, dass die "Bezirke", die hier aufgeführt sind, nicht jeden zufriedenstellen können und die Namen auch nicht gebräuchlich sind. Deswegen ähneln sich die Stadtteile, die folgend in geographische Gruppen zusammengefasst sind, auch nur selten:

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Der Chhatrapati Shivaji International Airport (IATA-Code: BOM, ICAO-Code: VABB) ist ein großer internationaler Verkehrsflughafen in Mumbai (bis 1995 Bombay) in Indien. Der Flughafen befindet sich ungefähr 15 km nördlich des unmittelbaren Stadtzentrums. Hier verkehren regulär 46 internationale Fluggesellschaften. Air India, Indian Airlines, Jet Airways und JetLite haben hier ihr Drehkreuz. Dieser Flughafen verzeichnet täglich 600 Flugbewegungen (jährlich 17,5 Mio. Passagiere und 400.000 t Fracht).

Vom nationalen Flughafen kann man von Mumbai aus bequem zu allen Zielen in ganz Indien reisen. Die Hauptfluggesellschaften sind Air India, Jet Airways, Indigo, Kingfisher und Spice Jet. Je früher man die Flüge bucht um so günstiger sind diese.

[bearbeiten] Bahn

Man kann von vielen Orten Indiens aus mit dem Zug anreisen. Allerdings sind die hygenischen Verhältnisse in den Zügen sehr schlecht, selbst in der ersten Klasse sind nicht selten Bettwanzen als Mitreisende anzutreffen.

[bearbeiten] Schiff

[bearbeiten] Mobilität

[bearbeiten] Bahn

Seit 1928 gibt es eine S-Bahn (Mumbai Suburban Railway) meistens sind die Züge selbst außerhalb der Stoßzeiten überfüllt. Die Züge fahren alle paar Minuten. Da die beidseitigen Türen der Wagen während der Fahrt nicht geschlossen werden, gibt es fast täglich tödliche Unfälle. Eine Bahnstrecke beginnt am Chhatrapati Shivaji Terminus und führt nach Thane und Kalyan-Dombivali. Die andere Linie verläuft von Churchgate über Chowpatty Beach und verläuft dann über Mumbai Central, Dadar, Santacruz bis Vasai-Virar. Betreiber des 302 Kilometer langen S-Bahn-Netzes sind Western Railways und Central Railways.

Für Touristen ist die Fahrt mit der S-Bahn nicht empfehlenswert. Es sei denn man möchte unbedingt ein gefährliches Abenteuer erleben.

Die Metro Mumbai ist im Bau, die erste Strecke soll 2011 fertig sein.

[bearbeiten] Taxi

Es gibt in Mumbai verschiedene Möglichkeiten ein Taxi zu nutzen.

a.) Vom Flughafen nimmt man am besten ausschließlich ein sogennantes "Prepaid"-Taxi, das man noch im Flughafenterminal sicher und einfach buchen kann. Diese Taxen sind meist klimatisiert und auf jeden Fall sicher. Der Preis in die Innenstadt liegt zwischen 350 und 550 Rupien (inclusive Benutzung des "Sealinks" - der Fahrer wird sicher hier jedoch extra rückversichern, ob man diesen für die zusätzlichen 50 Rupien nutzen möchte).

b.) In Mumbai selbst kann man sehr gut die schwarz-gelben Taxen nutzen, diese sind nicht zu übersehen und wenn nicht gerade zu Stoßzeiten leicht zu kriegen, allerdings nicht klimatisiert und ohne Sicherheitsgurt. Dabei sollte man darauf achten, dass der Fahrer den Taxameter einschaltet (außen am Auto) und wenn man anschließend bei der Umrechnung Zweifel hat, kann man sich die Umrechnungtabelle zeigen lassen. Mancher Fahrer versuchen mit den Touristen ein "Festpreis" auszuhandeln, in dem Fall kann man einfach das nächste Taxi nehmen.

c.) Auch in der Innenstadt kann man die klimatisierten, blauen "Coolcabs" nehmen, wie oben können diese einfach auf der Straße angehalten werden. Vorteil: es ist deutlich angenehmer wenn man nicht so schwitzt, die Coolcabs sind grundsätzlich mit Sitzgurten ausgestattet und man kann die Fenster zu machen, das hilft oft gegen die vielen manchmal doch lästigen Straßenhändler.

d.) In den Vororten fahren auch die "Rikschas" = Dreiräder. Diese sind ein wenig günstiger als die schwarz-gelben normalen Taxis, sind allerdings nicht ungefährlich denn sie sind wenig stabil und man sieht sie des öfteren auf der Seite liegen.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Tempeln, Kirchen und Moscheen

Banganga Tempel

Babulnath Tempel

Jain Tempel

Haji Ali Moschee

Gebäude

Taj Mahal Palace and Towers Hotel

Gateway of India

Chatrapati Shivaji Terminus (auch bekannt als Victoria Terminus)

BMC Zentrale (direkt gegenüber von Victoria Terminus)

Crawford Market - Hauptgebäude

Museen

Chatrapati Shivaji Museum (ehemal Prince of Wales Museum)

Mani Bhavan - Ghandi Museum

http://www.gandhi-manibhavan.org/

Märkte

Crawford Market

Chor Bazar

Fashion Street

Linking Road Market (Bandra)

[bearbeiten] Aktivitäten

Wer die aktuellsten Informationen über was aktuell in Mumbai los ist haben möchte kaufe sich am besten "Time-out-Mumbai", das Magazin erscheint neu alle zwei Wochen und kann an jedem Zeitungsstand erworben werden.

In Mumbai und Umgebung kann man einiges Unternehmen. Eine Empfehlung ist der "Besuch" in Dharavi, dem größten Slum Asiens. Hier sollte man sich allerdings besser nicht auf eigene Faust herumtreiben. Reality Tours and Travel (www.realitytoursandtravel.com) bietet eine ca. zweieinhalb-stündige geführte Tour durch Dharavi für Rs 500 (ca. 7,50€) an. Hier lernt man einiges über die Entstehungsgeschichte des Slums, die Einwohner, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die Bestrebungen das Gebiet, das in einem der besten Gebiete Mumbais liegt, zu resozialisieren. 80% des Gewinns durch die Dharavi- und andere Touren geht an verschiedene gemeinnützige Projekte vor Ort und Mumbai.

[bearbeiten] Einkaufen

Es gibt unzählige Einkaufsmöglichkeiten in Mumbai. Man muss sich nur entscheiden was man genau kaufen möchte.

Für kleinere Mitbringseln eigent sich sehr gut der Markt am Colaba Causeway, der sich unweit des berühmten Gateway of India und des Taj Hotels befindet. Entlang der Straße reihen sich hier viele Marktstände und kleinere Geschäfte aneinander, leider bieten diese zum größten Teil die gleiche Ware an. Man sollte, falls man nicht unnötig zu viel bezahlen möchte, viel Verhandlungsgeschick und viele Geduld mitbringen. Als kleiner Tipp: bitte keinen Einladungen in die Seitenstraßen folgen auch nicht den Frauen mit "nicht ihren Kindern" auf dem Arm, die "No Money but Milkpowder for my child" wollen. Den zu aufdringlichen Verkäufern entgeht man am besten in dem man mit einem Lächeln im Gesicht, aber ohne diese zu beachten einfach weiter geht. Eine weitere Möglichkeit bietet das "Mother Earth" Geschäft, das sich in der Sobo Central Mall (unweit von Haji Ali Moschee) befindet. Die Qualität der Produkte ist oft besser als am Colaba Causeway, die Auswahl an touristischen Mitbringseln ein wenig kleiner, dafür kann man hier jedoch fair gehandelte Produkte erhalten, muss um die Preise nicht feilschen und kann Kleidungsstücke auch in Ruhe anprobieren.

[bearbeiten] Küche

Indien ist ein Genuß was das Essen betrifft. In Mumbai gibt es unzählige Restaurants in allen Preisklassen. Wer länger bleibt kann sich den "Times Food Guide" herausgegeben von Times of India besorgen, hier findet man Informationen zu fast allen Restaurants in Mumbai.

Wer nicht so lange bleibt gerne jedoch die indische und speziell die "Mumbai" Küche probieren möchte sollte unbedingt das kleine Restaurant "Soam" unweit von Chowpatty Beach und direkt gegenüber von Babulnath Tempel besuchen. Hier kriegt man die Spezialitäten von Maharashtra (speziell Mumbai) sowie Speisen aus Gujarat und Marwari angeboten. Bitte unbedingt die Pani-Puri probieren.

[bearbeiten] Ausgehen

Blue Frog

[bearbeiten] Unterkunft

Für Business Reisen ist das 'The Leela Kempinski Mumbai' sehr zu empfehlen (Besuch Dezember 2007). Das Zimmer war absolut sauber und auch sehr komfortabel ausgestattet. Im Hotel befinden sich sehr gute Restaurants und Bars, wobei die sehr schöne Außenanlage (mit Garten, Pool, Bar- und Restaurantbereich) besonders hervorzuheben ist. Vom Flughafen sind es zum Leela mit dem Taxi 'normalerweise' nur einige Minuten. Am Flughafen sollte, ein im Arrival-Bereich buchbares, Prepaid-Taxi bevorzugt oder der Shuttle-Service des Hotels genutzt werden. Am Ausgang des Flughafens wird man recht selten ein Taxi zu fairen Konditionen finden. Wer Zeit hat, sollte sich akklimatisieren, denn Mumbais Klima hat es in sich: meistens ist es schwül-warm, in der Regenzeit (Juni bis September) extrem. Um sich an das Klima zu gewöhnen ist es günstig, nicht weit vom Flughafen an der Küste, z.B. in Juhu, ein Zimmer zu nehmen. Nicht alles dort ist super-teuer und für Bollywood-Stars. Das "King's International" ist ganz ordentlich und nur etwa 15 Minuten vom wunderbareb Juhu-Beach entfernt. Wer das multi-kulti Mumbai erleben will, kommt natürlich um den Stadtteil Colaba nicht herum. Das "Godwin Hotel" ist zentral und für dortige Verhältnisse ruhig in einer Seitenstraße gelegen: nicht ganz preiswert, aber sauber und zentral.

[bearbeiten] Lernen

[bearbeiten] Arbeiten

[bearbeiten] Sicherheit

Mumbai ist eine der sichersten Großstädte in Indien. Wie in jeder Großstadt gibt es auch hier ein paar Probleme mit Dieben oder Trickbetrügern. Man sollte daher die üblichen Sicherheitsmaßnahmen treffen wie: sein Geld am besten im Brustbeutel unterbringen, die großen Scheine nicht unbedingt vor Augen aller "zur Schau" stellen, dunkle Ecken vermeiden und Einladungen von Unbekannten, sei es "Stadtführern", "Englischstudenten", "armen Bettlerfrauen, die eben nur eine Pulvermilch gekauft haben möchten" und ähnlichen höflich aber bestimmt ablehnen.

Eine häufige Touristenfalle stellen die sich allerorts aufdrängden "Guides" dar, welche einem Besichtigungen von Orten anbieten, die man sonst nicht zu sehen bekommt: zum Beispiel die Verbrennungsstätten der Hindus. Dort wird man dann unter mehr oder weniger Zwang dazu veranlasst, für die Hinterbliebenen oder für Armenverbrennungen zu "spenden". Da diese Orte von Zeugen nicht eingesehen werden können, kann ein solches Abenteuer auch lebensgefährlich sein. Vor den Verbrennungsstätten (parallel zur Strandstraße "Queen's Necklace") verläuft eine große Straße. Wer dort in eine brenzlige Lage kommt, sollte lieber Geld abdrücken und schnell auf der Straße nach einem Taxi rufen.

[bearbeiten] Gesund bleiben

Es ist sehr wichtig, dass man darauf achtet was man ißt und was man trinkt. Obst am besten nur geschält, alles andere gekocht, frische Salate, sofern man diese nicht selbst zubereitet hat, sind eher in den teureren Hotelrestaurants zu empfehlen. Die hygienischen Verhältnisse sind noch recht schlecht und das Wasser, das von den Straßenstandverkäufern zum Kochen oder auch abputzen des Geschirrs benutzt wird ist im Normalfall recht fragwürdiger Herkunft. In der Regenzeit kann dieses durchaus aus der Straßenpfütze kommen (wer es nicht glaubt, sollte das Straßengeschehen beobachten und sich selbst überzeugen). Man sollte daher, so verlockend es auch sein mag, auf das Straßenessen eher verzichten und die lokalen Spezialitäten in einem der vielen Restaurants ausprobieren. Es ist auch wichtig darauf zu achten, dass man Mineralwasser nur aus original verschlossenen Flaschen trinkt und nie das "Trinkwasser" an den öffentlichen Trinkwasserstellen trinkt, dieses kann sogar mit Hepatitiserregern infiziert sein. Selbst die besser betuchten Inder warnen davor, insbesondere in der Regenzeit, Straßenstände aufzusuchen oder diese öffentlichen Wasserstellen zu nutzen. In und nach der Regenzeit gibt es auch viele Moskitos, es ist wichtig sich vor Stichen entsprechend zu schützen, denn es gibt in Mumbai durchaus Fälle von Malaria sowie Dengue-Fieber.

Eine Impfberatung vor Anreise sollte man ebenfalls auf jeden Fall machen.

[bearbeiten] Klarkommen

[bearbeiten] Kommunizieren

In Mumbai spricht fast jeder, mit dem man als Reisender für gewöhnlich zu tun hat, Englisch somit ist das Kommunizieren im Normalfall kein Problem.

[bearbeiten] Weiter geht's

Wer von Mumbai in nicht so weit entfernte Orte, wie z.B. Pune, Nashik oder die "Hill station" Matheran in den Ghats weiterreisen möchte, sollte die Möglichkeit, mit dem Taxi zu fahren, in Betracht ziehen. Die Flüge sind nur kurz aber teuer, und man muss ja erst wieder aus der Innenstadt zum Flughafen (das kann 2 Stunden dauern). In jedem Hotel kann man Taxifahrten buchen.