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Bombay

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Bombay
noframe
Lage
Lage von Bombay
Bombay
Bombay
Kurzdaten
Bevölkerung: 12.883.645 (2006)
Fläche: 437,77 km²
Höhe über NN: 11 m ü. NN
Koordinaten: 18° 55' 39" N, 72° 49' 45" O 
Vorwahlnummer: 022
Website: offizielle Website von Bombay





Bombay, heute offiziell Mumbai genannt, ist die größte Stadt Indiens und Hauptstadt des Bundesstaats Maharashtra. Bombay war ursprünglich eine Ansammlung von 7 Inseln an der Konkan-Küste, die durch Landgewinnung zu einer einzigen Insel zusammenwuchsen. Diese Insel wurde später mit der benachbarten Insel Salsette zusammengeschlossen, wodurch Greater Bombay zustande kam. Die Metropolregion hatte um 2005 eine geschätzte Bevölkerungszahl von über 17 Millionen. Damit ist Bombay die fünftgrößte Agglomeration der Erde und mit seinen 12,9 Mio. im direkten Stadtgebiet die größte Stadt der Welt. Bombay ist auch eine der größten Hafenstädte Indiens und erhebt für sich den Anspruch, die kommerzielle Hauptstadt des Landes zu sein. Symbol der weltoffenen Stadt ist heute Bollywood, das Zentrum der indischen Filmindustrie.

Stadtteile[Bearbeiten]

Bombay besitzt sehr viele Stadtteile oder Nachbarschaften. Nahezu jede dieser Nachbarschaften hat ihren Charakter von den ursprünglichen Gruppen, die dort siedelten, erhalten und auch nach Generationen noch beibehalten. Die Zahl solcher Nachbarschaften ist jedoch sehr groß und es gibt keine allgemeine Regel, mit der man diese Nachbarschaften zu größeren Einheiten zusammenfassen könnte. Unglücklicherweise bedeutet das, dass die "Bezirke", die hier aufgeführt sind, nicht jeden zufriedenstellen können und die Namen auch nicht gebräuchlich sind. Deswegen ähneln sich die Stadtteile, die folgend in geographische Gruppen zusammengefasst sind, auch nur selten:

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Chhatrapati Shivaji International Airport (BOM) ist ein internationaler Verkehrsflughafen etwa 15 km nördlich des unmittelbaren Stadtzentrums Mumbais. Er ist einer der größten Flughäfen Indiens und aus dem deutschsprachigen Raum direkt oder mit einmaligem Umsteigen erreichbar:

  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München
  • Swiss aus Zürich
  • Turkish-Airlines aus Düsseldorf - umsteigen in Istanbul

Vom nationalen Flughafen kann man von Mumbai aus bequem zu allen Zielen in ganz Indien reisen. Die Hauptfluggesellschaften sind Air India, Jet Airways, Indigo, Kingfisher und Spice Jet. Je früher man die Flüge bucht um so günstiger sind diese.

Bahn[Bearbeiten]

Man kann von vielen Orten Indiens aus mit dem Zug anreisen. Allerdings sind die hygenischen Verhältnisse in den Zügen sehr schlecht, selbst in der ersten Klasse sind nicht selten Bettwanzen als Mitreisende anzutreffen.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Local Trains[Bearbeiten]

Seit 1928 gibt es eine S-Bahn (Mumbai Suburban Railway) meistens sind die Züge selbst außerhalb der Stoßzeiten überfüllt. Die Züge fahren alle paar Minuten. Da die beidseitigen Türen der Wagen während der Fahrt nicht geschlossen werden, gibt es fast täglich tödliche Unfälle. Eine Bahnstrecke beginnt am Chhatrapati Shivaji Terminus und führt nach Thane und Kalyan-Dombivali. Die andere Linie verläuft von Churchgate über Chowpatty Beach und verläuft dann über Mumbai Central, Dadar, Santacruz bis Vasai-Virar. Betreiber des 302 Kilometer langen S-Bahn-Netzes sind Western Railways und Central Railways.

Innerhalb der Stoßzeiten sollte man die Züge, insbesondere die 2. Klasse, unbedingt meiden. Die Abteile sind völlig überfüllt und oft ist nur noch ein Platz auf dem Trittbrett zu bekommen. Die Züge halten nur wenige Sekunden am Bahnsteig, so dass schon aus dem Zug gesprungen wird, wenn er noch in Bewegung ist. Dabei entsteht ein Druck der Menge, der für unvorbereitete Reisende gefährlich werden kann. Der Behnsteig befindet sich je nach Station links oder rechts. Die richtige Seite erfahren Sie durch Erfahrung oder Ihre Mitreisenden. Es ist ratsam, sich 2 Stationen vor dem Ausstieg auf die richtige Seite eizuordnen.

Außerhalb der Stoßzeiten, Wochentags zwischen 10 und 15 Uhr und an den Wochenenden ist eine Fahrt mit dem Vorortzug eine sehr preiswerte und authentische Erfahrung, die man einmal gemacht haben sollte. Am Besten löst man ein Ticket (das Betreten des Bahnsteigs ohne Ticket ist verboten) und schaut sich an, wie das Ein- und Aussteigen abläuft. Es steckt ein festgelegtes Ritual dahinter, dem man folgen sollte um Unfälle zu vermeiden!

Am sichersten ist die Fahrt in den 1. Klasse Waggons. In der 2. Klasse ist es wesentlich voller, aber auch lebendiger und interessanter. Achten Sie sehr gut auf Ihre Wertsachen, Taschendiebe sind häufig und die prallen Taschen der Touristen sind eine Verlockung.

Für Frauen gibt es spezielle Abteile, die alleinreisende Frauen auch nutzen sollten. Sie sind weniger voll und bieten Schutz vor Belästigung. In den Abend und Nachtstunden werden die meisten Frauenabteile für Männer freigegeben, die verbliebenen werden durch mitreisende Polizei geschützt.

Metro[Bearbeiten]

Die Metro Mumbai befindet sich im Bau. Eine erste Strecke soll im Frühjahr 2013 in Betrieb genommen werden und die Stadtteile Versova im Nordwesten und Ghatkopar im Osten mit dem Flughafen verbinden. Die Fertigstellung aller 8 geplanten Linien ist bis 2021 vorgesehen.

Taxi[Bearbeiten]

Es gibt in Mumbai verschiedene Möglichkeiten ein Taxi zu nutzen.

a.) Vom Flughafen nimmt man am besten ausschließlich ein sogennantes "Prepaid"-Taxi, das man noch im Flughafenterminal sicher und einfach buchen kann. Diese Taxen sind meist klimatisiert und auf jeden Fall sicher. Der Preis in die Innenstadt liegt zwischen 350 und 550 Rupien (inclusive Benutzung des "Sealinks" - der Fahrer wird sicher hier jedoch extra rückversichern, ob man diesen für die zusätzlichen 50 Rupien nutzen möchte).

b.) In Mumbai selbst kann man sehr gut die schwarz-gelben Taxen nutzen, diese sind nicht zu übersehen und wenn nicht gerade zu Stoßzeiten leicht zu kriegen, allerdings nicht klimatisiert und ohne Sicherheitsgurt. Dabei sollte man darauf achten, dass der Fahrer den Taxameter einschaltet (außen am Auto) und wenn man anschließend bei der Umrechnung Zweifel hat, kann man sich die Umrechnungtabelle zeigen lassen. Mancher Fahrer versuchen mit den Touristen ein "Festpreis" auszuhandeln, in dem Fall kann man einfach das nächste Taxi nehmen.

c.) Auch in der Innenstadt kann man die klimatisierten, blauen "Coolcabs" nehmen, wie oben können diese einfach auf der Straße angehalten werden. Vorteil: es ist deutlich angenehmer wenn man nicht so schwitzt, die Coolcabs sind grundsätzlich mit Sitzgurten ausgestattet und man kann die Fenster zu machen, das hilft oft gegen die vielen manchmal doch lästigen Straßenhändler.

d.) In den Vororten fahren auch die "Rikschas" = Dreiräder. Diese sind ein wenig günstiger als die schwarz-gelben normalen Taxis, sind allerdings nicht ungefährlich denn sie sind wenig stabil und man sieht sie des öfteren auf der Seite liegen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Tempeln, Kirchen und Moscheen

Banganga Tempel

Babulnath Tempel

Jain Tempel

Haji Ali Moschee


Gebäude

Taj Mahal Palace and Towers Hotel

Gateway of India

Chatrapati Shivaji Terminus (auch bekannt als Victoria Terminus)

BMC Zentrale (direkt gegenüber von Victoria Terminus)

Crawford Market - Hauptgebäude


Museen

Chatrapati Shivaji Museum (ehemal Prince of Wales Museum)

Mani Bhavan - Ghandi Museum

http://www.gandhi-manibhavan.org/


Märkte

Crawford Market

Chor Bazar

Fashion Street

Linking Road Market (Bandra)

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wer die aktuellsten Informationen über was aktuell in Mumbai los ist haben möchte kaufe sich am besten "Time-out-Mumbai", das Magazin erscheint neu alle zwei Wochen und kann an jedem Zeitungsstand erworben werden.

Kino[Bearbeiten]

Bombay ist die Heimat Bollywoods. Kaum eine Nation ist so Film- und Kinoverliebt wie die Inder. Wenn Sie ein paar Stunden frei haben, gönnen Sie sich einen Bollywood-Film. Kinos gibt es unzählige, vom klassischen Filmtheater bis zum modernen Multiplex und die Tickets kosten zwischen 30 ct und 3 Eur. Oft ist der Plot simpel und auch ohne Sprachkenntnisse leicht zu verfolgen. Meiden Sie Thriller (düster und schwieriger zu folgen) und Comedy (zu überdreht für den deutschen Geschmack). Mit Liebesfilmen und Action-Popcornkino liegen Sie meist richtig. Ein guten Indiz für einen unterhaltsamen Film ist ein knallig-buntes Plakat und ein hochkarätiger Schauspieler wie Shahrukh Khan, Hrithik Roshan, Abishek Bachchan oder Salman Khan.

Authentisches alte Kinos mit Seele sind Regal, Eros und Liberty in South Mumbai und die Kinos Galaxy, Gemini, Gaity etc (mehrere mit "G", alle im selben Gebäude) in Bandra.

Für ein besonderes Kulterlebnis sollten Sie die Mittagsvorstellung des Maratha Mandir Kinos besuchen. Dort läuft seit 1995 tagtäglich und ohne Unterbrechung der Film "Dilwale Dulhania Le Jayenge", die Essenz des Bollywood Liebesfilms. Das Band ist ausgeleiert und zerkratzt, der Ton schrill und knisternd, aber die Atmosphäre ist Einzigartig und das Publikum sind junge Männer voller Filmstar-Träume.

Touren[Bearbeiten]

In Mumbai und Umgebung kann man einiges Unternehmen. Eine Empfehlung ist der "Besuch" in Dharavi, dem größten Slum Asiens. Hier sollte man sich allerdings besser nicht auf eigene Faust herumtreiben. Reality Tours and Travel (www.realitytoursandtravel.com) bietet eine ca. zweieinhalb-stündige geführte Tour durch Dharavi für Rs 500 (ca. 7,50€) an. Hier lernt man einiges über die Entstehungsgeschichte des Slums, die Einwohner, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die Bestrebungen das Gebiet, das in einem der besten Gebiete Mumbais liegt, zu resozialisieren. 80% des Gewinns durch die Dharavi- und andere Touren geht an verschiedene gemeinnützige Projekte vor Ort und Mumbai.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt unzählige Einkaufsmöglichkeiten in Mumbai. Man muss sich nur entscheiden was man genau kaufen möchte.

Für kleinere Mitbringseln eigent sich sehr gut der Markt am Colaba Causeway, der sich unweit des berühmten Gateway of India und des Taj Hotels befindet. Entlang der Straße reihen sich hier viele Marktstände und kleinere Geschäfte aneinander, leider bieten diese zum größten Teil die gleiche Ware an. Man sollte, falls man nicht unnötig zu viel bezahlen möchte, viel Verhandlungsgeschick und viele Geduld mitbringen. Als kleiner Tipp: bitte keinen Einladungen in die Seitenstraßen folgen auch nicht den Frauen mit "nicht ihren Kindern" auf dem Arm, die "No Money but Milkpowder for my child" wollen. Den zu aufdringlichen Verkäufern entgeht man am besten in dem man mit einem Lächeln im Gesicht, aber ohne diese zu beachten einfach weiter geht. Eine weitere Möglichkeit bietet das "Mother Earth" Geschäft, das sich in der Sobo Central Mall (unweit von Haji Ali Moschee) befindet. Die Qualität der Produkte ist oft besser als am Colaba Causeway, die Auswahl an touristischen Mitbringseln ein wenig kleiner, dafür kann man hier jedoch fair gehandelte Produkte erhalten, muss um die Preise nicht feilschen und kann Kleidungsstücke auch in Ruhe anprobieren.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Indien ist ein Genuß was das Essen betrifft. In Mumbai gibt es unzählige Restaurants in allen Preisklassen. Wer länger bleibt kann sich den "Times Food Guide" herausgegeben von Times of India besorgen, hier findet man Informationen zu fast allen Restaurants in Mumbai.

Wer nicht so lange bleibt gerne jedoch die indische und speziell die "Mumbai" Küche probieren möchte sollte unbedingt das kleine Restaurant "Soam" unweit von Chowpatty Beach und direkt gegenüber von Babulnath Tempel besuchen. Hier kriegt man die Spezialitäten von Maharashtra (speziell Mumbai) sowie Speisen aus Gujarat und Marwari angeboten. Bitte unbedingt die Pani-Puri probieren.

Ausgehen[Bearbeiten]

Bombay ist vielleicht die pulsierendste Metropole Indiens, wenn es um das Nachtleben geht. Trendige Restaurants, Bars und Diskotheken schießen aus dem Boden und schließen oft wieder so schnell, wie sie gekommen sind. Wo sich letztes Jahr noch reiche Studenten, Juppies und Bollywood-Starlets tummelen, da kann es heute schon wieder vorbei sein. Man muss also am Puls bleiben, um die echten In-Spots zu finden.

Dennoch gibt es ein ganze Reihe an Ausgehtips, die sich über die Jahre gehalten haben. Die zentren des Nachtlebens sind die Stadtteile Colaba, Bandra und Juhu und zunehmend die jungen, hippen Ecken in den nördlichen Vorstädten wie Andheri.


Clubs[Bearbeiten]

• Blue Frog

• Enigma, im J.W. Marriott, Juhu

• Insomnia, im Taj Mahal Hotel, Colaba

Bars[Bearbeiten]

• The Hawaiian Shack, Bandra/Khar - Bar mit Tanzfläche, 90s Rock & Pop und aktueller indischer Pop

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Für Business Reisen ist das 'The Leela Kempinski Mumbai' sehr zu empfehlen (Besuch Dezember 2007). Das Zimmer war absolut sauber und auch sehr komfortabel ausgestattet. Im Hotel befinden sich sehr gute Restaurants und Bars, wobei die sehr schöne Außenanlage (mit Garten, Pool, Bar- und Restaurantbereich) besonders hervorzuheben ist. Vom Flughafen sind es zum Leela mit dem Taxi 'normalerweise' nur einige Minuten. Am Flughafen sollte, ein im Arrival-Bereich buchbares, Prepaid-Taxi bevorzugt oder der Shuttle-Service des Hotels genutzt werden. Am Ausgang des Flughafens wird man recht selten ein Taxi zu fairen Konditionen finden. Wer Zeit hat, sollte sich akklimatisieren, denn Mumbais Klima hat es in sich: meistens ist es schwül-warm, in der Regenzeit (Juni bis September) extrem. Um sich an das Klima zu gewöhnen ist es günstig, nicht weit vom Flughafen an der Küste, z.B. in Juhu, ein Zimmer zu nehmen. Nicht alles dort ist super-teuer und für Bollywood-Stars. Das "King's International" ist ganz ordentlich und nur etwa 15 Minuten vom wunderbareb Juhu-Beach entfernt. Wer das multi-kulti Mumbai erleben will, kommt natürlich um den Stadtteil Colaba nicht herum. Das "Godwin Hotel" ist zentral und für dortige Verhältnisse ruhig in einer Seitenstraße gelegen: nicht ganz preiswert, aber sauber und zentral.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Mumbai ist eine der sichersten Großstädte in Indien. Wie in jeder Großstadt gibt es auch hier ein paar Probleme mit Dieben oder Trickbetrügern. Man sollte daher die üblichen Sicherheitsmaßnahmen treffen wie: sein Geld am besten im Brustbeutel unterbringen, die großen Scheine nicht unbedingt vor Augen aller "zur Schau" stellen, dunkle Ecken vermeiden und Einladungen von Unbekannten, sei es "Stadtführern", "Englischstudenten", "armen Bettlerfrauen, die eben nur eine Pulvermilch gekauft haben möchten" und ähnlichen höflich aber bestimmt ablehnen.

Eine häufige Touristenfalle stellen die sich allerorts aufdrängden "Guides" dar, welche einem Besichtigungen von Orten anbieten, die man sonst nicht zu sehen bekommt: zum Beispiel die Verbrennungsstätten der Hindus. Dort wird man dann unter mehr oder weniger Zwang dazu veranlasst, für die Hinterbliebenen oder für Armenverbrennungen zu "spenden". Da diese Orte von Zeugen nicht eingesehen werden können, kann ein solches Abenteuer auch lebensgefährlich sein. Vor den Verbrennungsstätten (parallel zur Strandstraße "Queen's Necklace") verläuft eine große Straße. Wer dort in eine brenzlige Lage kommt, sollte lieber Geld abdrücken und schnell auf der Straße nach einem Taxi rufen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Es ist sehr wichtig, dass man darauf achtet was man ißt und was man trinkt. Obst am besten nur geschält, alles andere gekocht, frische Salate, sofern man diese nicht selbst zubereitet hat, sind eher in den teureren Hotelrestaurants zu empfehlen. Die hygienischen Verhältnisse sind noch recht schlecht und das Wasser, das von den Straßenstandverkäufern zum Kochen oder auch abputzen des Geschirrs benutzt wird ist im Normalfall recht fragwürdiger Herkunft. In der Regenzeit kann dieses durchaus aus der Straßenpfütze kommen (wer es nicht glaubt, sollte das Straßengeschehen beobachten und sich selbst überzeugen). Man sollte daher, so verlockend es auch sein mag, auf das Straßenessen eher verzichten und die lokalen Spezialitäten in einem der vielen Restaurants ausprobieren. Es ist auch wichtig darauf zu achten, dass man Mineralwasser nur aus original verschlossenen Flaschen trinkt und nie das "Trinkwasser" an den öffentlichen Trinkwasserstellen trinkt, dieses kann sogar mit Hepatitiserregern infiziert sein. Selbst die besser betuchten Inder warnen davor, insbesondere in der Regenzeit, Straßenstände aufzusuchen oder diese öffentlichen Wasserstellen zu nutzen. In und nach der Regenzeit gibt es auch viele Moskitos, es ist wichtig sich vor Stichen entsprechend zu schützen, denn es gibt in Mumbai durchaus Fälle von Malaria sowie Dengue-Fieber.

Eine Impfberatung vor Anreise sollte man ebenfalls auf jeden Fall machen.

Respekt[Bearbeiten]

Respekt und das Einhalten der Hierarchien ist das, was die indische Gesellschaft zusammenhält. Als westlicher Tourist hat man selbst in der Hand, wie man wahrgenommen und behandelt wird. Man kann eine "wohlhabende, hochstehende Persönlichkeit" sein, der man mit großem Respekt und möglicherweise einer Einladungen nach Hause begegnet oder ein "schlampiger Hippie ohne Moral und Anstand, aber mit Geld", der hofiert, aber übers Ohr gehauen und insgeheim verachtet wird. Das gilt für Männer, aber mehr noch für Frauen.


Bettler[Bearbeiten]

Es kann herzzerreißend sein, mit der Armut und dem Elend der Stadt konfrontiert zu werden. Mit Kindern im Grundschulalter mit Ihren kleinen Geschwistern auf dem Arm, die an der Ampel ihre Arme ins Fenster strecken, die gebrechlichen Alten in Lumpen, Kindern mit schlimmen Entstellungen, magere junge Mütter mit ihren kraftlosen Säuglingen im Arm, die vor dem Hotel um Milch betteln.

So hart es ist: Geben Sie nicht und gehen Sie nicht mit!! Viele dieser Bettler gehören einer Art Bettel-Mafia an. Sie werden gekauft, verstümmelt, unter Drogen gesetzt und zum Betteln geschickt. Am Abend müssen sie ihre Einnahmen abgeben und die "Chefs" kaufen neue Kinder, Amputations-Operationen oder betäubte Leihbabies. In Touristenvierteln sind alle Bettler Teil der Organisation. Tun Sie den Kindern einen Gefallen und geben Sie nichts. Auch keine Kugelschreiber. Auch die werden zu Geld gemacht.

Außerhalb der Touristenviertel wird die Situation besser, aber nicht gut. Geben Sie nur dort etwas, wo Sie vermuten, nicht die Mafia zu unterstützen. Alte Menschen, besonders Frauen, sind oft auf Spenden angewiesen, ebenso Familien, die auf dem Gehsteig leben. Geben Sie einige Rupien oder etwas Obst. Wenn Sie sich abends im Restaurant die Reste einpacken lassen, findet sich sicher am Straßenrand jemand, der sich darüber ehrlich freut.


Körperkontakt[Bearbeiten]

In Indien ist Körperkontakt zwischen den Geschlechtern tabu. Er findet nur Zuhause statt. Öffentliche Liebkosungen und Küsse sind unangebracht und werfen ein schlechtes Licht auf die Touristen. In der Stadt und in besseren Kreisen hat sich dieses Tabu gelockert und in Discos und Bars sieht man durchaus Pärchen in enger Umarmung. Man sollte aber vorsichtig sein und sich im Zweifelsfall zurückhalten. Auch das Händeschütteln zwischen den Geschlechtern ist unüblich. Junge Männer, die Arm in Arm Spazieren gehen, sind dagegen normal. Sie sind keinesfalls homosexuell sonder nur enge Freunde.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

In den touristischen Zentren spricht fast jeder, mit dem man als Reisender für gewöhnlich zu tun hat, Englisch. Somit ist das Kommunikation dort im Normalfall kein Problem.

Sofern man sich außerhalb der Touristengebiete aufhält, und dies kann schon am Bahnhof der Fall sein, spricht in der Regel nur noch die obere Mittelschicht Englisch. Bei gut gekleidete Personen, ab besten Ihres Geschlechts, stehen die Chancen gut.

Für Notfälle ist es nützlich, ein paar Ausdrücke Hindi bereit zu haben. Ein - je nach Situation - energisch oder auch nett gesprochenes "bas" (wie der "Bass" = Stop! Es reicht!) hilft immer weiter. Im Taxi (Anhalten bitte!), auf dem Markt (Danke, das ist genug.) oder bei hartnäckigen Bettlern (Er reicht, verschwinde!).

Telefonieren[Bearbeiten]

In Mumbai findet man an jeder Ecke ein Münztelefon. Diese werden meist privat betrieben und sind oft Teil eines Kiosk oder Verkaufsstands. Die Telefone sind mit STD oder ISD gekennzeichnet. STD-Telefone sind in der Lage Ferngespräche zu führen, mit ISD kann man auch internationale Nummern anwählen. Die Leitungen sind schlecht und Verbindungen stehen oft erst nach mehrfachem Wählen.

Die komfortabelste Lösung sind Prepaid-Simkarten. Leider ist es heute, aufgrund der engen Anti-Terror-Überwachung kaum noch machbar, als Tourist legal eine Simkarte zu erwerben. Mehrere Passfotos und eine feste Adresse in Indien sind für den Antrag nötig.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Wer von Mumbai in nicht so weit entfernte Orte, wie z.B. Pune, Nashik oder die "Hill station" Matheran in den Ghats weiterreisen möchte, sollte die Möglichkeit, mit dem Taxi zu fahren, in Betracht ziehen. Die Flüge sind nur kurz aber teuer, und man muss ja erst wieder aus der Innenstadt zum Flughafen (das kann 2 Stunden dauern). In jedem Hotel kann man Taxifahrten buchen.





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