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Melle

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Melle
Lage
Lage von Melle
Melle
Melle
Kurzdaten
Bevölkerung: 46.650
Fläche: 254,00 km²
Höhe über NN: 76 m
Koordinaten: 52° 12' 11" N, 8° 20' 9" O 
Vorwahlnummer: +49-5422 (Melle, Gesmold, Oldendorf);

+49-5427 (Buer);

+49-5428 (Neuenkirchen);

+49-5429 (Wellingholzhausen);

+49-5226 (Riemsloh, Bruchmühlen)

Postleitzahl: 49324–49328
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)
Website: offizielle Website von Melle
Im Notfall
Notruf: 112
Polizei: 110
Feuerwehr: 112




Melle, eine Stadt in Niedersachsen, liegt im Osnabrücker Land im Städtedreieck Osnabrück, Bielefeld, Münster an der Else zwischen dem Wiehengebirge im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden. Ausläufer dieser beiden Mittelgebirge liegen auf dem Meller Stadtgebiet. Die Stadt ist Teil des Naturparks "Nördlicher Teutoburger Wald - Wiehengebirge" im Osnabrücker Land und ist flächenmäßig die drittgrößte Stadt in Niedersachsen.

Stadtteile[Bearbeiten]

Als Flächenstadt gliedert sich die Stadt in 8 Stadtteile:

  • Melle-Mitte

Mit den Ortsteilen Altenmelle, Bakum, Dielingdorf, Drantum, Eicken-Bruche, Eickholt, Gerden, Laer, Melle, Niederschlochtern, Redecke, Sondermühlen.

  • Bruchmühlen

Mit den Ortsteilen Bennien, Düingdorf.

Mit den Ortsteilen Barkhausen, Buer, Bulsten, Holzhausen, Hustädte, Markendorf, Meesdorf, Sehlingdorf, Tittingdorf, Wehringdorf, Wetter.

Mit den Ortsteilen Dratum-Ausbergen, Gesmold, Üdinghausen-Warringhof, Wennigsen.

  • Neuenkirchen

Mit den Ortsteilen Holterdorf, Insingdorf, Küingdorf, Neuenkirchen, Ostenfelde, Redecke, Schiplage, Suttorf.

  • Oldendorf

Mit den Ortsteilen Föckinghausen, Niederholsten, Oberholsten, Oldendorf, Westerhausen, Ostenwalde.

Mit den Ortsteilen Döhren, Groß-Aschen, Hoyel, Krukum, Westendorf, Westhoyel,

Mit den Ortsteilen Handarpe, Himmern, Kerßenbrock, Nüven, Peingdorf, Oberschlochtern, Vessendorf, Uhlenberg, Wellingholzhausen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Melle wurde erstmalig im Jahre 1169 urkundlich erwähnt. Die heutige Stadt Melle entstand aus der Stadt Melle und den Gemeinden des alten Landkreises Melle. Am 1. Juli 1972 wurde der alte Landkreis mit 56 Gemeinden zur Stadt umgewandelt und gehört seitdem zum Landkreis Osnabrück.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen (ca. 60 km entfernt) ist der Flughafen Münster-Osnabrück (FMO), der aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen wird - für Details siehe Münster#Anreise. Vom Flughafen Münster-Osnabrück gelangt man über die Autobahnen A 1 und A 30 nach Melle.

Bahn[Bearbeiten]

Melle liegt an der Hauptbahnlinie Berlin-Amsterdam. Am Bahnhof in Melle halten allerdings nur Regionalbahnen.

Bus[Bearbeiten]

Über Regionalbuslinien ist Melle mit Osnabrück und Bielefeld verbunden. Die Meller Stadtteile sind ebenso über diese Buslinien miteinander verbunden.

Auto[Bearbeiten]

Vom Ruhrgebiet und aus Norddeutschland kommend erreicht man Melle am besten über die A1 und dann vom Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück über die A 30 in Richtung Hannover.
Von Amsterdam und Hannover erreicht man Melle über die A30, von Bielefeld kommend über gut ausgeschilderte Landstraßen.

Schiff[Bearbeiten]

Bootsbesitzer können über den Mittellandkanal nach Bad Essen (ca. 18 km entfernt) fahren und dann mit Auto oder Bus nach Melle gelangen. Mit Ruder- oder Paddelbooten kann Melle auch über Ems und Hase oder über Weser, Werre und Else erreicht werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Alle Ziele in der Innenstadt von Melle können bequem zu Fuß erreicht werden. Zum Besuch der Stadteile sollte aber das eigene Auto oder die guten Busverbindungen innerhalb der Stadt genutzt werden. Das Radwegenetz ist gut ausgebaut.

Nachtbus[Bearbeiten]

Eine Besonderheit in Melle ist der Nachtbus.
Er fährt seit 1993 jährlich an 45 Samstagen, an 2 Freitagen, während der Maiwoche in Osnabrück, an Silvester, sowie an 2 variablen Abenden (z.B. Open-Air-Kino, Gesmolder Kirmes Montag,...).

Jedes Ticket kostet pro Abend und Fahrgast 4,00 Euro und ist die ganze Nacht gültig.

Die Route des Nachtbusses richtet sich nach den am jeweiligen Tage stattfindenden Veranstaltungen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Kirchen in Melle-Mitte[Bearbeiten]

Die Türme der beiden Kirchen von St. Matthäus und St. Petri prägen weithin sichtbar das Stadtbild von Melle.

  • St. Matthäus

Die St. Matthäus-Kirche auf dem Kohlbrink ist ursprünglich eine romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die ältesten Bauteile der Kirche Turm und Nordwand sind aus dieser Zeit.
1400 wurde die Kirche in eine gotische Hallenkirche umgewandelt. Nach dem großen Brand von Melle im Jahre 1720 wurde das Dach erneuert und der Turm erhielt eine barocke Spitze.
1973 wurde die Kirche durch einen zeltförmigen Anbau an die alte Kirche erweitert. Die Südmauer der alten Kirche mit seinem spätromanischen Säulenportal, dieses wurde während der Umbauarbeiten zur gotischen Hallenkirche aus der romanischen Nordwand in die gotische Südwand eingebaut, ist nun die Nordmauer der neuen Kirche.
Heute bilden die neue und alte Kirche eine Doppelkirche mit zwei voll funktionsfähigen Kirchenräumen.
Die Orgel der alten Kirche, die Clausingorgel, 1713 gebaut von Hinrich Clausing, gehört zusammen mit der Vaterorgel von St. Petri zu den ältesten Orgeln Norddeutschlands.

  • St. Petri

Die St. Petri-Kirche am Markt wurde 1720 im gotischen Stil mit barocker Innenausstattung errichtet..
Die Orgel von St. Petri, die Vaterorgel, 1724 gebaut von Christian Vater, gehört zusammen mit der Clausingorgel von St. Matthäus zu den ältesten Orgeln Norddeutschlands.

Kirchen im weiteren Stadtgebiet[Bearbeiten]

Im ehemaligen Landkreis Melle, der 1972 zur Stadt Melle umgewandelt wurde, gab und gibt es eigenständige Kirchengemeinden mit eigenen Kirchen.

  • Martinikirche - Buer

Die Martinikirche, eine neoromanische Kirche aus der Zeit von 1853 – 1855. Um die Kirche herum wurden die Bürgerhäuser in Form einer Kirchhofsburg erbaut. Die Kirchhofsburg ist heute noch als geschlossene Einheit vorhanden. In die Kirchhofburg gelangt man über das Einfahrtstor.

  • St. Johann - Riemsloh

Im gotischen Stil erbaute Kirche zählt zu einer der ältesten Kirchen im Grönegau. Das genaue Baujahr st nicht bekannt. Der Turm wurde im Jahr 1462 errrichtet.

  • St. Bartholomäus - Wellingholzhausen

Neugotische Hallenkirche, erbaut 1856. Diese Kirche wird im Volksmund "Grönegauer Dom" genannt.

  • St. Marien - Sondermühlen

Neugotische Kirche mit neoromanischem Turm, erbaut 1869.

  • Christophoruskirche - Neuenkirchen

Zwischen 1883 und 1887 errichetete neugotische Hallenkirche.

  • St. Petrus - Gesmold

Die Kirche in Gesmold, erbaut 1834, ist die einzige Kirche in Melle mit einem 12-eckigen, dem Pantheon in Rom nachempfundenem Kirchenschiff.

  • Antoniuskirche - Hoyel

Die Antoniuskirche in Hoyel stammt aus der Reformationszeit. Sie wurde 1829 mit Ausnahme des Turmes neu erbaut.

  • Marienkirche - Oldendorf

Einschiffige Kirche aus aus dem 13. Jahrhundert.

  • St. Anna - Sankt Annen

Die Kirche in Sankt Annen wurde 1505 als Wallfahrtskirche zu Ehren der Heiligen Anna erbaut.

  • Kapelle Groß-Aschen - Groß Aschen

Die Kapelle in Groß Aschen wurde im Jahre 1697 erbaut. Die Kapelle liegt im Stadtgebiet von Melle / Niedersachsen, gehört aber zur Gemeinde Spenge / Nordrhein-Westfalen.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Auf Meller Stadtgebiet befinden sich einige Schlösser und Herrenhäuser deren Geschichte bis ins Jahr 1200 zurückreicht.
Viele dieser Schlösser und Herrenhäuser befinden sich noch heute in Privatbesitz und können nur nach Rücksprache mit den Eigentümern besichtigt werden.

  • Schloß Gesmold

Wasserschloß im Stadteil Melle-Gesmold, dessen Kernburg 1200 errichtet wurde. Erweiterungen Mitte des 16. Jh. Erweiterung und Umwandlung in ein Renaissanceschloss, später Umgestaltung der Vorburg, Barock. Der barocke Garten ist seit Ende des letzten Jahrhunderts wieder in seiner ursprüngliche Architektur erfahrbar.
Der Binnenhof dient zeitweise als Aufführungsort kultureller Veranstaltungen.

Schlossallee 5, 49326 Melle

  • Gut Ostenwalde

Das Gut Ostenwalde liegt im Stadteil Melle-Oldendorf. Es ist ein dreiflügeliges Herrenhaus (17./18. Jh. und 1906/08). Zum Gut Ostenwalde gehört ein Wildpark mit Freigehege in den Meller Bergen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Gut Ostenwalde das Hauptquartier der britischen Besatzungstruppen in Deutschland unter dem Oberbefehlshaber Feldmarschall Montgomery.

Eine Besonderheit ist die Orangerie in der Vorburg, hier und in der "Galerie 24" in der restaurierten Ostenwalder Scheune, finden Ausstellungen und Konzerte statt.

Osnabrücker Straße 75, 49324 Melle

  • Gut Bruche

Gut Bruche im Meller Ortsteil Eicken-Bruche ist eine Wasserburg mit zweigeschossigem Herrenhaus von 11 Achsen, Vorburg mit 2 Ecktürmen von 1733.

Brucher Allee, 49324 Melle

  • Gut Sondermühlen

Gut Sondermühlen im Meller Ortsteil Sondermühlen ist eine Wasserburg mit Torhaus, Herrenhaus mit Renaissancegiebel und Erker und Wirtschaftsgebäuden innerhalb der Graft aus dem 16. Jahrhundet.

Nordenfelder Weg, 49324 Melle

  • Schloß Königsbrück

Schloß Königsbrück im Stadtteil Melle-Neuenkirchen ist ein Wasserschloß mit dreigeschossigem Herrenhaus, Tordurchfahrt und repräsentativem Südgiebel im Stil der Weserrenaissance erbaut.

Königsbrücker Weg, 49326 Melle

  • Haus Rabingen

In der Stadtmitte gelegenes Herrenhaus Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet.

  • Haus Engelgarten

In der Stadtmitte gelegenes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert.

Burg im Wildpark Gut Ostenwalde 220m über NN mit Burgturm mit Aussichtsplattform und Burggaststätte. Fertiggestellt 1860. Der Rittersaal in der Burg kann für Veranstaltungen genutzt werden.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Fachwerkhäuser

In der Stadt Melle finden sich verschiedene Varianten des sogenannten Niedersachsenhauses.

  • Alte Posthalterei

Eines der wenigen erhaltenen Fachwerkhäusern in der Meller Innenstadt. Erbaut 1644. Die Alte Posthalterei wird heute für Ausstellungen, Konzerte, usw. genutzt.

  • Rathaus auf dem Rathausplatz

Das Rathaus mit Touristinformation, Standesamt und Sitzungssaal wurde im Jahre 1910 erbaut. Im Glockenturn befindt sich ein Glockenspiel. Es spielt zwei mal pro Tag.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Das Heimatmuseum auf dem Gelände des Grönenbergparkes. Im Grönenbergpark sind Fachwerkhäuser aus dem Grönegau im Original wieder aufgebaut worden. Der Grönenbergpark ist öffendlich ganzjährig zugänglich.

Öffnungszeiten des Grönegaumuseums:

April bis Oktober: Mittwochs, Samstags und Sonntags von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr, November bis März: geschlossen

Das Automuseum Melle, in einer ehemaligen Möbelfabrik mit denkmalgeschützem Gebäude in Gründerzeitarchitektur, zeigt durch wechselnde Ausstellungen einen Überblick über die Entwicklung des Automobils aus verschiedenen Epochen. Es werden ca. 200 Exponate gezeigt. Alle Autos sind fahrbereit und sind von den Besitzern dem Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Alle Fahrzeuge müssen nach 6 Monaten außerhalb des Museums gefahren werden. So sieht man auch öfters in der Stadt einen guterhaltenen Oldtimer.

Pestelstrasse 38-40, 49324 Melle, +49/5422/46838 (, fax: +49/5422/965320). Samstags 14.00 - 18.00 Uhr, Sonntags 10.00 - 18.00 Uhr. Erwachsene 5 €, Familienkarte 13 €.

  • Traktoren- und Landmaschinenmuseum

Museum für Alte Traktoren und historische Landmaschinen im Ortsteil Meesdorf des Stadtteiles Buer.

Am Bergsiek, 49328 Melle

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Kohlbrink

Der Kohlbrink bildet zusammen mit dem Markt den zentralen Platz im Zentrum der Innenstadt. Auf dem Kohlbrink befindet sich die St. Matthäuskirche, sowie ein alter, renovierter Stadtbrunnen mit moderner Bronzeplastik. Weitere Bronzeplastiken zeigen eine Wasserträgerin und einen Schüler der an die Bedeutung des Kohlbrinkes als Standort verschiederner Schulen erinnert. Die Kohlbrink-Schule stand auf dem Gelände der heutigen neuen St. Mathäuskirche.

  • Markt

An den Kohlbrink schließt der Markt an, zweimal in der Woche, am Mittwoch und Sonnabend, findet hier ein Wochenmarkt statt, ein beliebter Treffpunkt der Bevölkerung. Auf dem Markt befindet sich die St. Petri Kirche und ein Brunnen zur Erinnerung an die verschiedenen Städtepartnerschaften Melles, mit Gemeinden in der ganzen Welt.

Parks / Naturdenkmale[Bearbeiten]

  • Wildpark Gut Ostenwalde

Im 200 ha großen Wildpark leben Dam- und Schwarzwild in freier Natur. Spaziergänger können diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Öffnungszeiten:
01.04.-30.09. j.J. täglich ab 10.00 Uhr bis zur Dämmerung
01.10.-31.03. j.J. Sa., So. u. Feiertags ab 10.00 Uhr bis zur Dämmerung.
Der Eintritt ist frei.

  • Kurpark mit Friedenspark

Der Kurpark mit Friedenspark im Stadtzentrum, an der Else gelegen, bietet Gelegenheit zur Entspannung. Im Kurpark ist auch das Kurmittelhaus mit Solebad.
Vom Kurpark führt ein Weg, die Elsepromenade, ca.1 km entlang der Else und der Hochzeitsalle zum Grönenbergpark.

  • Grönenbergpark

Der Grönebergpark befindet sich im östlichen Teil des Stadtzentrums. Spazierwege, Kinderspielplatz, Wildgehege, Minigolfanlage, Teiche mit Wassergeflügel laden zum Verweilen ein.

Im Meller Stadteil Gesmold befindet sich eine der seltenen Flußgabelungen (Bifurkationen), bei der sich ein Fluß in zwei Flüsse teilt.
Auf Meller Gebiet teilen sich die Flüsse Hase und Else. Die Hase fließt in Richtung Westen zur Ems, die Else in Richtung Osten zur Weser. Informationstafeln geben einen Überblick über die Entstehung und die Geschichte dieser Bifurkation.

  • Hochzeitsallee

Am Fußweg entlang der Else zwischen dem Kurpark und dem Grönenbergpark, der Elsepromenade, befindet sich die Hochzeitsallee. Hochzeitspaare, junge Eltern und Großeltern haben hier einen Baum zum Hochzeitsfest oder zur Geburt eines Kindes gepflanzt. Ein kleines Schild erinnert an den Anlaß. Mit der Zeit ist eine Allee mit den unterschiedlichsten Baumarten entstanden.

  • Hasequellen

Die Hase entspringt im Teutoburger Wald im Stadtteil Wellingholzhausen nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.

  • Huntequelle

Die Hunte entspringt in einem Sumpfgebiet im Wiehengebirge in Hustädte im Stadtteil Buer.

Sternwarten[Bearbeiten]

Sternwarte im Stadteil Oldendorf. Errichtet in Jahr 2000 als Projekt zur EXPO 2000 in Hannover. Das eingebaute Teleskop ist das größte Amateur-Teleskop Europas.

  • Sternwarte des Naturwissenschaftlichen Vereins

Sternwarte im Stadtteil Oldendorf auf dem Oldendorfer Berg. Endpunkt des Planetenweges

Mühlen[Bearbeiten]

Mühlen haben in der Enwicklung der Stadt eine große Rolle gespielt. Im Stadtgebiet gibt es sowohl Wind- als auch Wassermühlen.

Die Windmühle im Riemsloher Ortsteil Westhoyel ist eine Wallholländermühle aus dem Jahre 1870 mit Back- und Müllerhaus. Im Sommer finden hier regelmäßige Mahl- und Backtage statt.

  • Windmühle an der Meyer-zum-Gottesberge-Straße in Melle

Mühlenfragment im Stadtzentrum.

  • Wassermühle in Tittingdorf

Wassermühle im Stadtteil Buer aus dem Jahr 1822, die ursprünglich als Öl- und Getreidemühle genutzt wurde.

  • Die Ölmühle des Rittergutes Ostenwalde

Die Ölmühle ist eine Wassermühle am Oldendorfer Mühlbach. Heute kann in der restaurierten Mühle wieder Öl aus Ölsaaten hergestellt werden.

Aussichtstürme[Bearbeiten]

In Melle bieten eine Anzahl von hölzernen Aussichtstürmen eine gute Rundsicht in den Grönegau.

  • Aussichtsturm - Friedenshöhe

Aussichtsturm in Melle-Buer im Wiehengebirge.

  • Aussichtsturm - Ottoshöhe

Aussichtsturm in Melle im Wiehengebirge.

  • Aussichtsturm - Beutling

Aussichtsturm in Melle-Wellingholzhausen im Beutling im Teutoburger Wald.

  • Burgturm der Dietrichsburg

Ein weiterer Aussichtsturm ist der Burgturm der Dietrichsburg in den Meller Bergen (Wiehengebirge).

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Kalkofen in Westerhausen

Um 1900 erbauter und in den Jahren 1996 bis 1999 als Industriedenkmal restaurierter Brennofen zur Kalkherstellung aus den Vorkommen im Wiehengebirge.

Theater / Veranstaltungen[Bearbeiten]

Freilichtbühne im Meller Berg.

Veranstaltungs- und Kongresszentrum im Kurpark.

Mühlenstr. 39A, 49324 Melle

Veranstaltungsort für Konzerte, Theater, Lesungen.

Haferstr. 7, 49324 Melle

Veranstaltungsort für Konzerte, Theater, Lesungen im Meller Stadtteil Buer.

Alter Handelsweg 22, 49328 Melle

  • Städtischer Festsaal am Schürenkamp

Veranstaltungsort des Kulturringes Melle e.V für Theater, Konzert, usw.

Bibliotheken[Bearbeiten]

Weststraße 2, 49324 Melle

Öffnungszeiten:

Di.-Fr. 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Sa. 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Radwandern[Bearbeiten]

Die Stadt Melle ist gut geeignet als Ausgangspunkt für Radwanderungen. Innerhalb des Stadtgebietes laden ca. 365 km gut ausgebaute und ausgeschilderte Radfahrwege zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten des Grönegaus ein.

Der Radweg beginnt im Stadtteil Gesmold an der Bifurkation. Auf einer Strecke von 54,5 km führt dieser entlang der Else durch Bünde und Kirchlengern, dann entlang der Werre durch Löhne und Bad Oeynhausen. Endpunkt ist schliesslich der "Werre-Weser-Kuss" in Bad Oeynhausen.

Informationen und Karten: Amt für Schule, Sport, Kultur und Tourismus Stadt Melle; Markt 22, 49324 Melle

Auf einer Strecke 265 km folgt dieser Radwanderweg, von der Hasequelle im Meller Stadtteil Wellingholzhausen, entlang der Hase über Osnabrück durch das Osnabrücker Land nach Meppen und von dort entlang der Ems nach Rheine.

Informationen und Karten: Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal; Poststraße 19, 49624 Löningen

Der 395 km lange Radwanderrundweg von Bramsche über Fürstenau, Quakenbrück, Osnabrück, Melle, Bad Essen, Bad Iburg nach Bramsche führt in Melle zu einigen markanten Wind- und Wassermühlen.

Information und Karten: Tourismusverband Osnabrücker Land e. V.; Postfach 4149, 49031 Osnabrück

Der 125 km lange Radwanderrundweg führt über Melle zu den schönsten Schlössern und Herrenhäusern des Osnabrücker Landes.

Informationen und Karten: Amt für Schule, Sport, Kultur und Tourismus Stadt Melle; Markt 22, 49324 Melle

Wandern[Bearbeiten]

Im gesamten Stadtgebiet gibt es ca. 500 km gut ausgeschilderte Wanderwege. Die Hauptwandergebiete sind in den Ausläufern des Wiehengebirges z. B. im Meller Berg, nördlich von Melle und im Teutoburger Wald (Beutling) südlich von Melle. Die Else- und Haseniederungen laden zu einem Streifzug durch Wiesen und Felder ein. Hier lassen sich noch Wiesen- und Wasservögel beobachten.

  • Meller Ringweg

Meller Ringweg ist 89,6 km lang. Er führt durch Wiehengebirge und Teutoburger Wald durch den Grönegau rund um Melle herum.

Informationen und Karten: Amt für Schule, Sport, Kultur und Tourismus Stadt Melle, Markt 22, 49324 Melle

  • Planetenweg

Der Planetenweg ist ca. 10 km lang und beginnt in Melle an der Jugendherberge (Sonne) und folgt den einzelnen Planten unseres Sonnensystems im Maßstab 1 : 1 Milliarde bis zum Planeten "Pluto" im Oldendorfer Berg an der Sternwarte. Jede Station ist mit einer Beschreibung des jeweiligen Planeten versehen.

Informationen und Karten: Amt für Schule, Sport, Kultur und Tourismus Stadt Melle, Markt 22, 49324 Melle

Der Ahornweg ist ca. 100 km lang und führt als Rundwanderweg über Melle-Wellingholzhausen - Hilter a.T.W. - Bad Rothenfelde - Bad Laer - Bad Iburg - Hagen a.T.W - Georgsmarienhütte durch das waldreiche südliche Osnabrücker Land im und am Teutoburger Wald.

Fliegen[Bearbeiten]

Der Flugplatz Melle-Grönegau ist idealer Ausgangspunkt für Motor- Segel- und Ultraleichtflieger. Von hier aus kann der Grönegau aus der Luft erkundet werden.

Modellfliegen[Bearbeiten]

In Melle gibt es zwei Flugplätze für Modellflugzeuge, einer im Stadtteil Gesmold ein zweiter im Stadtteil Riemsloh.

Baden und Schwimmen[Bearbeiten]

Meller besitzt 6 Bäder, davon 5 Freibäder. Melle-Mitte hat ein Wellenfreibad. Weitere Freibäder sind in den Stadtteilen Neuenkirchen, Oldendorf, Riemsloh und Wellingholzhausen. In Melle-Mitte ist außerdem ein kleines Hallenbad. Die Freibäder sind nur im Sommer geöffnet, das Hallenbad nur im Herbst und Winter.

Das Solebad Melle im Kurgarten besteht seit 1879. Die Sole wird aus Meller Quellen gefördert. Im Angebot der Anwendungen im Kurmittelhaus sind Sauna, Solarium, Massage, Bewegungsbad mit Sole.

Jährliche Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Mai
    • Geranienmarkt
    • Meller Ökomarkt
    • Melle tischt auf

Auf dem Marktplatz zeigen die Gastronomen der Stadt von Donnerstag (Fronleichnam) bis Sonntag einen Querschnitt ihrer Kochkunst. In den Buden wird frisch gebraten und gekocht.
Jedes Gericht für max. 5,00 €, so kann man von Bude zu Bude schlendern und schlemmen.

  • Juli
    • Internationales Schnauferl-Treffen
  • Oktober
    • Meller Puppenspielfestival

Jährliches Puppenspielfestival mit der Verleihung der "Goldenen Else".

Programme und Information: Amt für Schule, Sport, Kultur und Tourismus Stadt Melle; Markt 22, 49324 Melle

  • September
    • Meller Herbstfest
    • Gesmolder Kirmess

Die Gesmolder Kirmess ist das größte Volksfest im Grönegau.

  • September bis April
    • Spielzeit des Kulturinges Melle e.V.

Der Kulturring ist Veranstalter eines umfangreichen Kulturprogrammes mit Theater, Balett, Konzert, usw.

  • September - November
    • Meller Kulturherbst

Kulturveranstaltungen wie Theather, Konzert, Kleinkunst, Tanz in verschieden Veranstaltungsräumen im gesamten Stadtgebiet.

Programme und Information: Amt für Schule, Sport, Kultur und Tourismus Stadt Melle; Markt 22, 49324 Melle

  • Dezember
    • Meller Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt rund um die St. Matthäuskirche und Rathaus. Der Meller Weihnachtsmarkt ist einer der beliebtesten Weihnachtsmärkte im Osnabrücker Land.

  • Schützenfeste

In Melle gibt es eine lange Tradition der Schützenfeste. In fast jedem Stadtteil ist ein Schützenverein, der im Sommer sein Schützenfest ausrichtet. Das größte Schützenfest findet im Juni im Stadtteil Wellingholzhausen statt.

  • Drachenfest

Alle drei Jahre findet auf dem Flugplatz Melle-Grönegau ein Internationales Drachenfest statt.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Bauerncafé Hof Wobker (Bauerncafé in Markendorf, einem Ortsteil von Buer), In den Höfen 16, [1].  edit
  • Up´n Lanne (Das kleine Bauerncafé), Groß Aschen 84 (im Kastaniengarten in Groß Aschen), [2].  edit

Mittel[Bearbeiten]

Gemütliches Kartoffelrestaurant im Keller des Rathauses.

Markt 22, 49324 Melle

  • Ruan Thai

Thailändisches Spezialitätenrestaurant in guter Qualität.

Herrenteich 39, 49324 Melle

Gut geführtes Restaurant mit Deutscher Küche.

Allendorfer Str. 59, 49326 Melle

Weinstube und Restaurant mit abwechselder saisonabhängiger Speisekarte, hervorragende Weinkarte und gute Qualität.

Haferstr. 4, 49324 Melle

Gehoben[Bearbeiten]

Restaurant im Fachwerkhaus auf dem Gelände des Grönenbergparkes.

Am Grönenberg, 49324 Melle

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Innenstadt und die Zentren der einzelnen Stadtteile von Melle bieten dem Besucher eine große Auswahl an Kneipen, Restaurants und Bistro's.

Großraumdiscothek im Meller Ortsteil Gerden.

Adresse: Industriestraße 7, 49324 Melle

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Camping[Bearbeiten]

Campingplatz im Stadtteil Gesmold

Nemdener Str. 12, 49326 Melle

  • Jugendzeltplatz Meesdorf

Jugendzeltplatz im Stadtteil Buer

Am Bergsiek 14, 49328 Melle

Jugendherberge[Bearbeiten]

Jugendherberge in einem alten Fachwerkhaus im Grönenbergpark.

Fr.-Ludwig-Jahn-Straße 1, 49324 Melle

Günstig[Bearbeiten]

  • Bauernhofpension Mönter

Pension mit Ferien auf dem Bauernhof im Wellingholzhausener Ortsteil Kerßenbrock.

Küingdorfer Straße 85, 49326 Melle

Mittel[Bearbeiten]

Bahnhofstraße 14, 49324 Melle

Gut geführtes Hotel mit Restaurant in Westerhausen, einem Ortsteil von Melle-Oldendorf. Das Hotel liegt direkt am Bahnhof von Westerhausen.

Westerhausener Straße 50, 49324 Melle

Gehoben[Bearbeiten]

Hotel der Van der Valk - Gruppe im Meller Ortsteil Drantum.

Wellingholzhausener Straße 7, 49324 Melle

Lernen[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet sind alle Schulformen vertreten.

Die Universitäten in Osnabrück, Vechta, Bielefeld und Münster sind von Melle aus gut zu erreichen.

Die Berufsakademie Holztechnik bildet ihre Studenten in Zusammenarbeit mit der regionalen Möbelindustrie zu Holztechnikern aus.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Im Solebad Melle stehen die Heilanzeigen

  • Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Frauenkrankheiten
  • Krankheiten des Verdauungssystems
  • Hautkrankheiten

zur Anwendung.

  • Gesundheitszentrum Solebad Melle, Mühlenstr. 39, 05422 958050. Mo-Fr 14.30 Uhr - 17 Uhr u. 17.30 Uhr - 19 Uhr, Sa und So 8.30 Uhr - 11 Uhr.  edit

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

  • Saurierspuren

An der Grenze zwischen Bad Essen und Melle im Bad Essener Ortsteil Barkhausen sind die Saurierspuren, hier finden sich die Fußabdrücke verschiedener Saurierarten in einer senkrecht stehenden Felswand.

  • Varusschlacht

Im Bramscher Ortsteil Kalkriese hat sehr wahrscheinlich im Jahre 9 nach Chr. die sogenannte Varusschlacht stattgefunden. Hier wurden die Römer unter den Heerführer Varus durch die Germanen unter dem Cherusker Arminius entscheidend geschlagen und die Ausbreitung des römischen Reiches nach Norden gestoppt.




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