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Meidum

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Meidum (arab.: ميدوم, Maīdūm) ist eine Ortschaft in Unterägypten (Ägypten) im Governement Beni Suef. Die nahe gelgene Nekropole ist Teil der Memphitischen Nekropole.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Pyramide von Meidum wird häufig dem letzten König der 3. Dynastie, Huni, zugeschrieben. Sicher ist dies nicht, ebenso könnte dies, was viel wahrscheinlicher ist, die (erste) Grabstätte seines Sohnes Snofru sein, der selbst noch zwei Pyramidenanlagen in Dahschur besaß. Für die letzte Annahme spricht, dass in meidum Söhne des Snofru begraben sind.

Eine Baukatastrophe – wohl nach dem Neuen Reich – lässt uns heute den Aufbau der Pyramide erkennen: es handelt sich hier um eine zuerst siebenstufige, später achtstufige Steinpyramide, die Steinlagen wurden mantelförmig um die Pyramide angelegt. Um die Pyramide wurde ein Mastaba-Friedhof für Beamte der 4. Dynastie angelegt.

Anreise[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Es ist sinnvoll, sich für den Besuch von Meidum ein Taxi zu mieten.

Bahn[Bearbeiten]

In der Nähe des Dorfes befindet sich die Bahnstation ar-Rikka.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Pyramide von Meidum. Öffnungszeiten: 9 – 17 Uhr. Eintrittspreis: LE 30. Die rekonstruierte Kantenlänge beträgt 145 m, die ursprüngliche Höhe 92 m. Die Pyramide gilt als erste geometrisch echte Pyramide. Über einen abwärts führenden Gang gelangt man zum Fuß des Gangsystems, von dem aus man über eine aufwärts führende Treppe die mit einem Kraggewölbe gedeckte Grabkammer erreicht. Auf der Ostseite der Pyramide befindet sich ein Heiligtum, hinter dem sich wohl der Totentempel der Anlage verbirgt. Teil der Opferanlage sind zwei unbeschriftete Stelen hinter diesem Gebäude. Reste des Aufweges sind sichtbar; die Lage des Taltempels ist unbekannt.
  • Mastabagräber der 4. Dynastie
    • Meidum 6. Rahotep und Gemahlin Nefert, etwa 500 m nördlich der Pyramide von Meidum. Rahotep, Leiter der Bauarbeiten und Expeditionen, und Gemahlin Nefert waren wahrscheinlich Sohn und Schwiegertochter des Snofru. Die 1871 von Mariette entdeckten bemalten Kalksteinstatuen sind heute Glanzstücke der Alten-Reichs-Denkmäler im Ägyptischen Museum Kairo.
    • Meidum 16. Mastaba des Nefermaat und Gemahlin Atet, etwa 500 m nördlich der Pyramide von Meidum. Aus dem Grab des Nefermaat, wohl Sohn des Snofru, und der Atet stammen bedeutende Darstellungen. Dies sind zum einen der „Gänse von Meidum“ und die so genannten Pastenreliefs (beides heute im Ägyptischen Museum Kairo. Bei den Pastenreliefs handelt es sich um eingetiefte Reliefs, in dessen Vertiefungen Farbpasten eingelassen wurden. Diese Technologie wurde nur in diesem Grab verwendet. Dargestellt wurden Jagd- und landwirtschaftliche Szenen.
    • Meidum 17, nördlich der Pyramide von Meidum. Der Namen des Grabherrn ist unbekannt, es handelt sich wohl auch um einenen Sohn des Snofru. Man kann diese Lehmziegel-Mastaba über einen Grabräuberschacht betreten, der Gang ist zuweilen sehr eng. In einer Nische der Grabkammer findet man einen großen Granitsarkophag.

Von den nördlichen Lehmziegelmastabas ist heute im Wesentlichen nur noch die Nischengliederung der Ost-Fassade auszumachen.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Meidum verfügt über keine Unterkunftsmöglichkeiten, diese werden üblicherweise in Kairo gewählt.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Sie können den Besuch von Meidum mit den Nekropolen von Saqqara, Abusir und/oder Dahschur verbinden.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Meidum von Su Bayfield (englisch)






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