Mazedonien
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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Skopje |
| Staatsform: | Republik |
| Währung: | Mazedonischer Denar (MKD) ca. 61,5 MKD = 1 EUR |
| Fläche: | 25.300 km² |
| Bevölkerung: | 2,050,554 |
| Sprachen: | Mazedonisch, Albanisch, Türkisch, Serbokroatisch |
| Religionen: | Mazedonisch-Orthodox 70 %, Muslimisch 29 % |
| Stromsystem: | Wechselstrom 220 Volt |
| Telefonvorwahl: | +389 |
| Internet TLD: | .mk |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) |
Mazedonien (offizielle Namen von der UNO anerkannt: Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien) ist ein Binnenland in Südeuropa. Es grenzt im Norden an Serbien, im Osten an Bulgarien, im Süden an Griechenland und im Westen an Albanien.
[bearbeiten] Regionen
Da das Land zu einem großen Teil vom Fluss Vardar durchflossen wird, lässt es sich traditionell in Ost- und Westmazedonien enteilen. Während der Westen sehr gebirgig ist, ist der Osten eher flach und wird von weiten Feldern geprägt. Auch wenn Mazedonier generell angenehm, freundlich und hilfsbereit wirken, ist es doch interessant, dass die Menschen in Westmazedonien oft netter sind und zu offeneren Freundlichkeiten tendieren.
[bearbeiten] Städte
- Skopje - Hauptstadt
- Tetovo - zweitgrößte Stadt
- Bitola - große Stadt in Mazedonien
- Ohrid - große Stadt in Mazedonien
- Kumanovo - letzte große Stadt vor der serbischen Grenze
- Strumica - 38km bis zur bulgarischen Grenze
- Novo Selo - 8km bis zur bulgarischen Grenze
- Gevgelija - 4km bis zur griechische Grenze
[bearbeiten] Weitere Ziele
Ohrid-See, Mavrovo Nationalpark, Mavrovo (Skigebiet), Strumica, St. Dojran (Camping, Schwimmen), N.Dojran, Smolarski Vodopad (Smolarski Wasserfall) und Brana Novo Selka (Fischen)
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Anreise über die beiden Flughäfen Skopje (SKP) und Ohrid.
[bearbeiten] Bahn
Zugverbindungen nach Skopje gibt es von Belgrad und von Thessaloniki aus.
[bearbeiten] Bus
Es gibt internationale Busverbindungen von Deutschland und der Schweiz aus, die mehrmals wöchentlich nach Skopje fahren (Deutsche Touring).
[bearbeiten] Auto
Vom Norden her über Belgrad und Nis über den ehemaligen Autoput. Vom Süden her über eine Autobahn von Thessaloniki.Und es geht durch Italien,Slowenien,Kroatien,Serbien,und dann Mazedonien rein in Skopjen.
[bearbeiten] Schiff
Es gibt keine Schiffsverbindungen nach Mazedonien. Am Ohrid-See gibt es Fähren aus dem benachbarten Albanien.
[bearbeiten] Mobilität
Falls man nicht ohnehin mit dem eigenen PKW unterwegs ist, empfehlen sich Busse. Diese sind billig, dafür aber langsam. Die Geschwindigkeit von Autos und Bussen wird vor allem durch folgende Hindernisse gebremst: Schlaglöcher, Baustellen und Mautschranken. Zwar beträgt die Maut umgerechnet nur wenige Cent, doch wird altmodisch per Hand kassiert. Bei Bussen kommt noch hinzu, dass jeder an jedem beliebigen Ort per Handzeichen ein- oder aussteigen darf. Von der Möglichkeit machen vor allem Bauern Gebrauch, die auf ihre Felder möchten.
Das Bahnnetz ist weitmaschig und die Züge verkehren unregelmäßig. Zumindest für westliche Touristen ist Bahnfahren weniger ein Mittel zur Fortbewegung. Dagegen führen die Gleise an Berghängen und Schluchten vorbei, die man anders nie erreichen könnte und der Zug fährt so langsam, dass es ohne weiteres möglich ist, vom Zugfenster aus zu fotografieren.
Fast jeder Mazedonier, der sich ein Auto leisten kann, ist im Nebenberuf auch Taxifahrer und versucht, durch die Beförderung von Fahrgästen ein Zubrot zu verdienen. Den Preis muss man vorher ausmachen. Ein Anhaltspunkt ist 1 € pro Kilometer.
[bearbeiten] Sprache
Die Amtssprache ist Mazedonisch (Makedonski). Die ethnischen Minderheiten sprechen zudem u.a. Albanisch, Türkisch, Valahisch und Serbokroatisch.
[bearbeiten] Kaufen
Zwar ist der Denar die Währung, doch auch Euro werden gerne genommen. Der Umrechnungskurs ist manchmal willkürlich und das Wechselgeld wird nur in Denar herausgegeben.
Vor allem Produkte des Kunsthandwerks werden gerne als Souvenirs verkauft. Dazu zählen vor allem Stickereien, Schnitzereien und Ölbilder in naiver Malerei.
Sonst gibt es Artikel des alltäglichen Bedarfs zu kaufen. Gut und günstig sind vor allem Lebens- und Genussmittel aus mazedonischer Erzeugung. So vor allem: Joghurt, Äpfel, Zwiebeln, Wein und nicht zuletzt Tabak.
[bearbeiten] Küche
Das bekannteste Gericht ist "Tavtsche Gravtsche" und entspricht ungefähr der serbischen Bohnensuppe. Daneben gibt es eine Reihe von Grillgerichten wie beispielsweise Cevapcici. Besonders am Ohrid-See ist frischer Fisch zu empfehlen.
Getränke: Unter dem Begriff "Rakija" wird ein Obstler verstanden. Manchmal entspricht er dem italienischen Grappa, manchmal dem jugoslawischen Sliwowitz und oftmals ist es ein Aprikosenschnaps wie ungarisch "Palinka". Das Wort ist also ein dehnbarer Begriff. Es gibt gute Weine und auch Mokka, der aber nicht "türkisch" genannt werden darf. Üblich ist der Ausdruck "natural".
[bearbeiten] Ausgehen
Cafés, Bars und Discos gibt es vor allem in den Städten Tetovo, Skopje, Ohrid und Bitola. Davon abgesehen, wird der Begriff "Ausgehen" anders interpretiert. Die Mazedonier sind ein gastfreundliches Volk und feiern sehr gerne. Eigentlich müsste es heißen: "einladen und eingeladen werden". Das gibt es an allen Orten und das ist eine Frage der persönlichen Beziehungen.
[bearbeiten] Unterkunft
Die meisten Unterkünfte wurden erst nach der Wende gebaut. Sozialistische "Kästen" sieht man nur noch ganz vereinzelt. Diese sind riesengroß und unzureichend gepflegt.
Die meisten Reisenden werden wohl eine moderne Unterkunft vorziehen. Diese gibt es in allen Preisklassen. So eine einfache Pension ohne Frühstück für 12 € pro Nacht. Ein Fünf-Sterne-Hotel verlangt etwa 100 € pro Nacht. Leider sind die wenigsten mazedonischen Hotels im Internet vertreten und wenn überhaupt, dann werden Mondpreise angegeben. So können locker mal 100 € in 200 $ umgerechnet werden. Diesen Angaben sollte man lieber nicht trauen und so bleibt nur die Möglichkeit, dass man erst hinfährt und sich im Anschluss informiert. Der Andrang von Touristen ist noch nicht sonderlich groß und so wird wohl jeder ein freies Zimmer finden.
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
01.01. Neujahr
07.01. Bozik (Orthodoxes Weihnachten)
08.03. Internat. Frauentag
01.05. Tag der Arbeit
24.05. St. Cyrilus und St. Methodius-Tag
02.08. Ilinden (Nationalfeiertag)
08.09. Unabhängigkeitstag
11.10. Tag des Aufstandes des mazedonischen Volkes
[bearbeiten] Sicherheit
Dazu ein Beispiel aus dem Jahr 2004. Damals warnte das auswärtige Amt vor einem Besuch in Tetovo. Damals gab es keinen Buss, der überhaupt nach Tetovo fuhr. Die Lage mag sich zwar innerhalb von drei Jahren geändert haben, doch die Fahrpläne von Bussen sind ein gutes Indiz. Natürlich halten die Busse nur an solchen Stationen, an denen man ohne Lebensgefahr aussteigen kann. Zur eignen Sicherheit sollte ein Autofahrer Einheimische um Rat bitten. Wer dagegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist, der kommt gar nicht erst in die Lage, gefährliche Gebiete zu betreten.
Die Mazedonier sind ein anständiges Volk und wenn es zu Gewalttaten kommt, dann gibt es im Hintergrund politische Motive. Nach Möglichkeit will man Ausländer heraushalten. Eine Gefahr besteht höchstens in Form von Verwechslungen.
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klima
Kalte Winter und heiße Sommer; Kontinentalklima. Das hängt auch von der Höhenlage ab. Kalte Winter gibt es nur im Gebirge. Im Flusstal des Vardars fällt Schnee äußerst selten und Skifahren ist dort unmöglich. Umgekehrt gibt es nur direkt am Vardar schwülheiße Sommer. Schon ab 1.000 Meter ü.M. ist die Temperatur auch im Juli durchaus erträglich. Regen fällt zu allen Jahreszeiten, doch am meisten in den Monaten April und Mai.
[bearbeiten] Kommunizieren
Mazedonien ist das erste Land Weltweit, dass Flächendeckend WiFi anbietet http://biz.on.net.mk GSM Standard T-Mobil und Cosmofon
[bearbeiten] Weblinks




