Mauretanien

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Lage
noframe
Flagge
Bild:Mr-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Nouakchott
Staatsform: Präsidialrepublik
Währung: 1 Ouguiya (UM)
= 5 Khoums
Fläche: 1,03 Mio km²
Bevölkerung: 3 Mio
Sprachen: Arabisch (offiziell), Französisch, afrikanische Stammessprachen
Religionen: Muslime 100 %
Stromsystem: 220 Volt/ 50 Hertz (europäische Stecker)
Telefonvorwahl: +222
Internet TLD: UTC
Zeitzone: .mr

Karte von Mauretanien

Mauretanien liegt in der westlichen Sahara. Angrenzende Länder sind Senegal im Süden, Mali im Südosten und Osten, Algerien im Nordosten und Westsahara im Norden.

[bearbeiten] Regionen

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[bearbeiten] Weitere Ziele

In Mauretanien gibt es zwei Nationalparks:

  • Banc-d'Arguin-Nationalpark
  • Diawling Nationalpark

[bearbeiten] Hintergrund

Mauretanien war bis 1960 französische Kolonie und wurde am 28.11.1960 unabhängig. Mauretanien bildet ein Übergangsland zu Schwarzafrika. In der nördlichen Region sind überwiegend Mauren und zum Süden (Senegal Fluß) Schwarzafrikaner beheimatet. Die Staatsreligion ist der Islam sunnitischer Ausrichtung. Die Haupteinnahmequelle ist die Förderung von Eisenerz und der Export, wobei in letzter Zeit einige Ölfunde wirtschaftliche Erfolge versprechen. Der Tourismus ist wenig entwickelt.

[bearbeiten] Anreise

EU-Bürger benötigen für Mauretanien einen gültigen Reisepass und ein Visum. Ein Visum ist bei der Botschaft der islamischen Republik Mauretanien (Kommandantenstr. 80, 10117 Berlin, Tel. 030-206 58 83, Fax. 030-206 74 750) in Berlin für etwa 21 Euro, im mauretanischen Konsulat in Rabat (6, Rue Thami Lamdawar, B.P 207, Rabat-Souissi, Tel. 00212-37656679, Fax. 00212-37656680) für etwa 20 Euro (200 DH) oder an der mauretanischen Grenze für etwa 20 Euro erhältlich. Das an der Grenze erhaltene Visum ist nur 15 Tage gültig, kann aber in Nouakchott verlängert werden. In Casablanca gibt es kein mauretanisches Konsulat mehr.

In Mauretanien gibt es (außer in den größeren Hotels zur Begleichung von Hotelrechnungen) z.Zt. noch keine Akzeptanz für Kreditkarten. Reisende sollten entweder über Devisen oder Reiseschecks verfügen. Im Notfall kann ein Geldtransfer über das Western-Union-Büro in Nouakchott (Tel. 00222 - 525 33 18, Notruf 641 12 32, Fax 00222 - 525 54 94, Av. Gamal Abdel Nasser, Nähe Hotel El Amane) erfolgen.

[bearbeiten] Zollbestimmungen

Reisenden aus Europa ist die zollfreie Einfuhr von 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak gestattet. Die Einfuhr von Alkohol ist für den persönlichen Gebrauch in einer Menge von maximal 2 Litern Wein oder 0,5 Liter Spirituosen über 22% gestattet. Bei der Einreise sind diese Mengen jedoch zu deklarieren.

Devisen dürfen von Touristen bis zu einem Gegenwert von 1000 USD eingeführt werden. Hierbei ist zu beachten, das die einheimische Währung Ouguiya nicht ein- und ausgeführt werden darf. Bei höheren Beträgen ist die Genehmigung der mauretanischen Zentralbank erforderlich. Quittungen sollten sorgfältig aufbewahrt werden.

Bei der Einreise sind Zollgebühren in der Regel nicht zu entrichten. Bei erhöhtem Aufwand kann eine Gebühr „pour Travail supplémentaire TS“ erhoben werden. Diese wird quittiert.

Der Verkauf eines privat eingeführten KfZ muß zollrechtlich über die Zolldirektion in Noukchott abgewickelt werden (Entzollung), da sonst bei der Ausreise Maximalbeträge verlangt werden.

[bearbeiten] Bahn

Es existiert keine länderübergreifende Bahnverbindung. Die Eisenbahnlinie, die von einer Mine im Norden des Landes quer durch die Sahara zur Hafenstadt Nouadhibou führt, ist die wichtigste Verkehrsverbindung des Landes. Der hier verkehrende Zug war lange Zeit der längste und schwerste der Welt. Über 200 Waggons werden von bis zu vier Lokomotiven gezogen. Die Ladung: bis zu 21.000 Tonnen Eisenerz. Der größte Feind der Bahnstrecke ist der Sand, der so aggressiv ist, dass die Gleise und auch die Verschleißteile des Zuges nur 1/6 der normalen Lebenszeit haben.

[bearbeiten] Flugzeug

Linienflugverbindungen bestehen nach Nouakchott und Atar.

[bearbeiten] Bus

Zwischen Nouadhibou und Nouakchott verkehrt täglich ein klimatisierter Bus. Abfahrt in Nouadhibou ist um 16 Uhr, in Nouakchott um 17 Uhr. Die Fahrtdauer beträgt fünf bis sechs Stunden.

[bearbeiten] Auto und Motorrad

Auf dem Landweg erreicht man Mauretanien am Besten via Marokko und Westsahara. Von der französischen Grenze bis Nouadhibou sind etwa 5.000 km zurückzulegen. Zwischen der marokkanischen Grenze und der mauretanischen Grenze existiert noch ein Teilstück, das nicht asphaltiert ist (4km). Die Konvoipflicht für die Westsahara ist aufgehoben, im Grenzgebiet liegen jedoch noch viele Minen, so dass die Piste nicht verlassen werden sollte. Die Weiterfahrt in die Hauptstadt Nouakchott und nach Nouadhibou ist auf einer neuen asphaltierten Strasse möglich.

Mitgeführt werden muß eine international gültige Versicherung, die idealerweise eine französiche Übersetzung beinhaltet. Liegt diese Versicherung nicht vor, muß eine bei der Einreise oder spätestens in Nouadhibou abgeschlossen werden. Ein Carnet de Passage ist nicht erforderlich, da das Fahrzeug für eine Gebühr von ca. 10 Euro bei der Einreise in den Pass eingetragen wird.

Bei Verlust des Fahrzeuges ist unbedingt vor Ort ein entsprechendes polizeiliches Protokoll anzulegen, um den hohen Entzollungsgebühren bei der Ausreise zu entgehen.

[bearbeiten] Schiff

[bearbeiten] Mobilität

[bearbeiten] Sprache

Amtssprache ist offiziell Arabisch. Französisch ist allerdings sehr weit verbreitet und daher für Touristen die Hauptsprache. Daneben existieren zahlreiche Dialekte. Englisch ist kaum verbreitet.

[bearbeiten] Kaufen

[bearbeiten] Küche

[bearbeiten] Ausgehen

[bearbeiten] Unterkunft

[bearbeiten] Lernen

[bearbeiten] Arbeiten

[bearbeiten] Feiertage

Datum Name Erläuterung
28.11. Unabhängigkeitstag am 28.11.1960 wurde Mauretanien unabhängig
variabel Fastenmonat Ramadan sowie das Hammelfest richtet sich nach dem Mondkalender

[bearbeiten] Sicherheit

Vor Reisen in das Grenzgebiet zu Mali und Algerien wird dringend abgeraten, da hier eine vermehrte Bandentätigkeit berichtet wird. Das Grenzgebiet zur Westsahara ist stark vermint. Aktuelle Hinweise befinden sich auf der Website des Auswärtigen Amtes. Homosexuelle Handlungen sind verboten und können formell mit harten Strafen geahndet werden.

[bearbeiten] Gesund bleiben

Die medizinische Versorgung ist, wie in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, nicht mit der Westeuropäischen vergleichbar. Eine sinnvoll zusammengestellte Reiseapotheke sollte immer mitgeführt werden.

Es werden Schutzimpfungen gegen Tetanus, Polio, Diphterie und Hepatitis A empfohlen. Darüber hinaus sollte bei längerem Aufenthalt auch ein Impfschutz für Tollwut, Typhus und Meningokokken vorliegen. Eine Gelbfieberschutzimpfung ist bei der Einreise aus Risikogebieten in Guinea und aus dem Senegal vorgeschrieben.

ACHTUNG: Die Gesundheitstipps ersetzen keinen ärztlichen Rat. Vor Antritt einer Reise informieren sie sich bitte bei ihrem Arzt über notwendige Impfungen und Ähnliches.

[bearbeiten] Klima

[bearbeiten] Respekt

Im Fastenmonats Ramadan sollte man auf die Besonderheiten Rücksicht nehmen (z. B. dass öffentliches Essen und Trinken tagsüber muslimische Gepflogenheiten verletzen kann (Ausnahme: größere Hotels)).

[bearbeiten] Kommunizieren

Das GSM Mobilfunknetz wird durch zwei Betreiber abgedeckt: MATTEL und MAURITEL MOBILES. Prepaidkarten werden für beide Netze angeboten. Weitere Infos zur Netzabdeckung und Roamingpartnern findet man unter GSM-World.

Für längeren Aufenthalt bzw. für Wüstentouren empfiehlt sich ein Satellitentelefon der Thuraya Satellite Telecommunications Co. Geräte können in fast allen europäischen Ländern geliehen werden.

[bearbeiten] Weblinks

Dieser Artikel ist erst ein Entwurf und noch sehr unvollständig.

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