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Masuren

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Masuren (polnisch Mazury) ist eine Region des ehemaligen Ostpreußens in der im Norden Polens gelegenen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Geografisch ist die Region nicht eindeutig festgelegt. Grob beschrieben liegt es im Sechseck Ełk (Lyck), Pisz (Johannisburg/Johannisburger Heide), Mrągowo (Sensburg), Kętrzyn (Rastenburg), Węgorzewo (Angerburg), Olecko (Treuburg) mit Giżycko (Lötzen) und Mikolajki (Nikolaiken) an der masurischen Seenplatte.

rosa: Masuren
(polnische Karte)
Ruciane-Nida (Niedersee), Masurische Seenplatte

Regionen[Bearbeiten]

Die Hauptregion Masurens ist das Gebiet der Masurischen Seen. Mit einer Fläche von 114 km² ist der Jezioro Sniardwy (dt. Spirdingsee) das größte Binnengewässer in Polen und ein bevorzugtes Wassersportrevier. Mit 104 km² ist der nördlich gelegene Jezioro Mamry (dt. Mauersee) kaum kleiner. Viele Inseln sind dort als Schutzgebiete für Vögel ausgewiesen. Etwa 40 Prozent der masurischen Seenplatte stehen unter Naturschutz. Das Reservat um den Luknajno-See in der Nähe von Mikołajki, in dem die größte polnische Höckerschwankolonie lebt, steht als Biosphärenreservat unter dem besonderen Schutz der UNESCO. Diese beiden großen Seenkomplexe sind durch Flüsse, Kanäle und weitere Seen miteinander verflochten. Rund um die Seenplatte gibt es reizvolle Ferienorte mit guten Übernachtungs- und Freizeitmöglichkeiten. Überall bestehen gute Bademöglichkeiten. Das Gebiet zählt zu den größten Ferienregionen Polens.

Orte[Bearbeiten]

  • Masurische Seenplatte
    • Giżycko (dt. Lötzen) ist ein bedeutendes touristisches Zentrum.
    • Mikolajki (dt. Nikolaiken) liegt malerisch zwischen Spirding- und Talter Gewässer (poln. Jezioro Talty).
    • Pisz (dt. Johannisburg) ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Puszczta Piska,die Johannisburger Heide
    • Ruciane-Nida (dt. Rudczanny-Nieden) ist ein attraktiver Ferienort und Endstation der Paddeltouren über den Krutynia-Fluss.
    • Ryn (dt. Rhein (Stadt)) Web ist ein Kur- und Ferienort am Rheinischen See.
    • Wegorzewo (dt. Angerburg) liegt nördlich des Mauersees und ist ebenfalls ein wichtiges Ferienzentrum.
    • Wojnowo (dt. Eckertsdorf) bietet als Attraktion ein Kloster der aus Russland emigrierten Philipponen.
  • Ostmasuren
    • Ełk (dt. Lyck), der Geburtsort von Siegfried Lenz. .
  • Westmasuren
    • Grunwald (dt. Grünfelde), südlich von Osterode, ist ein kleiner, aber dennoch sehr geschichtsträchtiger Ort.
    • Ilawa (dt. Deutsch Eylau) verfügt über ein großes Wassersportzentrum am 25 km langen See Jeziorak.
    • Morag (dt. Mohrungen) Hier wurde Johann Gottfried Herder 1744 geboren.
    • Olsztynek (dt. Hohenstein) liegt südlich von Osterode. Dort befindet sich das sehr sehenswerte Masurische Freilichtmuseum.
    • Ostroda (dt. Osterode) wird von zwölf Seen umgeben und ist ebenfalls ein beliebtes Zentrum für Wassersportler. Hier beginnt der 80 km lange Oberländische Kanal.
    • Stare Jablonki (dt. Altfinken) ist ein Ferienort östlich von Ostroda.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist ein Übergangsklima von gemäßigt zu kontinental. Die Sommer sind allgemein warm bis heiss mit Mitteltemperaturen zwischen 16° und 21°C und die Winter sehr kalt, mit Mitteltemperaturen um -5°C. Niederschlag fällt vor allem im Frühjahr und Herbst, wobei die Niederschlagsmengen geringer sind als in Südpolen.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug kann man die internationalen Flughäfen in Warschau, Bromberg und Danzig anfliegen.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ruine vom Schloss Dohna-Schlobitten
Gasthaus, heute im Freilichtmuseum von Olsztynek

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Masuren gehören:

  • Barockschloss Dönhoffstädt in Drogosze
  • Borkener Heide, Puszcza Borecka nähe Gizycko bekannt durch die dortige Aufzuchtstation für Wisente
  • Freilichtmuseum der Volksbauweise, bei Olsztynek (dt. Hohenstein). Es gehört zu den größten in Polen
  • Galindia Paradies, Wikingersiedlung mit großen Holzkriegern
  • Große Wildnis, die Rominter Heide ist Teil des 60.000 km² großen Gebietes, zusammen mit dem Białowieża-Urwald einer der letzten Urwälder Europas
  • Święta Lipka (dt.Heilige Linde) - ist einer der bekanntesten polnischen Marienwallfahrtsorte
  • Johannisburger Heide (pl. Puszcza Piska), Polens größtes Waldgebiet
  • Liski Trakehnergestüt, polnisches Hauptgestüt nordöstlich von Bartenstein
  • Lycker Kleinbahnen, im Sommer wird regelmäßiger Touristenverkehr auf dem Abschnitt Ełk–Sypitki angeboten
  • Masurischer Kanal, eine 50,4 Kilometer lange, nicht fertiggestellte künstliche Wasserstraße
  • Masurisches Heimatmuseum in Owczarnia
  • Pyramide in Rapa, ein 1811 erbautes Grabmal der ostpreußischen Adelsfamilie von Fahrenheid in der Nähe des polnischen Dorfes Rapa ( Angerapp)
  • Rominter Heide, einer der letzten Urwälder Europas
  • Schloss Schlobitten, in Słobity, einst ostpreußisches Königsschloss
  • Schloss Steinort, in Sztynort, Stammsitz der Familie von Lehndorff
  • Wolfsschanze, war der Tarnname für ein militärisches Lagezentrum des Führungsstabes der deutschen Wehrmacht in der Nähe von Kętrzyn (dt. Rastenburg)

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Viele der Seen sind durch Kanäle wie den Oberländischen Kanal verbunden; der Kanal Talcki verbindet den Jezioro Tałty mit dem Jezioro Tałtowisko. Über sie kann man große Teile der Seenplatte bis hin zur Ostsee befahren. Die Seenplatte ist eines der Hauptzielgebiete des Tourismus in Polen mit einer Vielzahl von Badestellen, Angelmöglichkeiten, Anlegestellen, ausgebauten Fahrradwegen, Campingmöglichkeiten, Hotels und Gastronomie.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Varianten

Aktionen

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