Manila

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Manila ist die Hauptstadt der Philippinen.

[bearbeiten] Stadtteile

Der Großraum Manila ("Metro Manila") besteht eigentlich aus 16 Städten, in denen insgesamt 15 Millionen Menschen leben. Wichtige (Teil-)Städte und Stadtviertel sind:

  • Intramuros - Historische Innenstadt mit den ältesten Gebäuden der Stadt.
  • Makati - Geschäftsviertel, das über gehobene Restaurants und Bars (Greenbelt) sowie Einkaufsmöglichkeiten (Glorietta Mall) verfügt.
  • Malate - Szeniges Ausgehviertel in Meeresnähe.
  • Quezon - Größte der (Teil-)Städte, bekannt für reges Nachtleben (Eastwood) und günstiges Shopping (Greenhills Shopping Center).

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Sieben Kilometer außerhalb der Stadt befindet sich der größte Flughafen der Philippinen, der Ninoy Aquino International Airport. Über diesen werden wohl die meisten Touristen die Philippinen erreichen.

[bearbeiten] Bahn

[bearbeiten] Bus

Leider gibt es in Manila keinen zentralen Bushof. Jede der unzähligen Busgesellschaften hat ihren eigenen, oder sogar mehrere. Am besten fragt man also im Hotel welcher für einen günstig gelegen ist.

[bearbeiten] Auto

[bearbeiten] Schiff

[bearbeiten] Mobilität

Manila genießt die Reputation, eines der schlimmsten Verkehrschaose der Welt zu beherbergen. Besonders in den frühen Abendstunden 17-21 Uhr bewegt man sich oft kaum vor und zurück. Eine Strecke die Nachts nur 15 Minuten dauert kann sich dann schon mal über eineinhalb Stunden hinziehen. Den Verkehr sollte man immer einplanen wenn man sich abends fortbewegt.

Die einfachste Möglichkeit sich in Manila fortzubewegen sind Taxis, die sehr günstig sind. Solange man in Manila unterwegs ist, sind Taxis das bequemste Fortbewegungsmittel, da sie in der Regel mit Klimaanlage ausgestattet sind. Die Taxis die vor Hotels oder dem Flughafen stehen, haben teilweise höhere Preise (und geben sich oft als Hoteltaxi zu erkennen). Sollte man kein Taxi finden, helfen einem die Schutzmänner oft, ein Taxi herbeizuwinken. Generell halten Taxis überall, auch auf der mittleren von vier Spuren um einen Fahrgast aufzunehmen. In manchen Gegenden gibt es spezielle Taxieinstiegspunkte, an denen man sich in eine Warteschlange einreihen muss, um ein Taxi zu bekommen, z. B. bei der Landmark-Mall. Beim Einsteigen sollte man darauf achten, dass der Fahrer das Taxameter einschaltet, ansonsten kann der Endpreis schon mal etwas astronomisch ausfallen. Die Fahrt beginnt mit 30 Peso und kostet einen weiteren Peso für 500 Meter. Selten übersteigt der Fahrpreis in der Stadt 150 Peso, die Fahrt von Makati zum Flughafen kostet ungefähr 120 Peso (einigermassen fliessender Verkehr vorausgesetzt). Trinkgeld ist optional, aber zehn Prozent werden gerne gesehen.

Jeepneys - Allgegenwärtig in Manilas Verkehr
Jeepneys - Allgegenwärtig in Manilas Verkehr

Die Jeepneys sind einst aus den Hinterlassenschaften der US-Armee entstanden und längst ein Wahrzeichen Manilas geworden. Die zurückgelassenen Jeeps wurden umgebaut und als öffentlichen Verkehrsmittel eingesetzt. Die Jeepneys sind praktisch allgegenwärtig im Stadtbild und sehen aus wie verlängerte Jeeps und sind meist bunt bemalt, oft mit religiösen Motiven. Auf den Seiten stehen die Routen der Jeepneys angeschlagen. Meist fahren sie nur relativ kurze Strecken. Die Fahrzeuge sind nicht klimatisiert und oft überfüllt, so dass eine Fahrt durchaus zum Erlebnis werden kann. Um einen Jeepney anzuhalten schlägt man einfach auf's Dach.

Wer auf Klimaanlagen nicht verzichten will oder größere Strecken zurücklegen will kann auf Busse zurückgreifen.

Manila verfügt auch über zwei Bahnen: Den Light Rail Transit (LRT) und den Metro Rail Transit (MTR). Ersterer verkehrt zwischen fünf Uhr morgens und neun abends zwischen Baclaran (Flughafennähe) entlang der Taft und Rizal Avenue nach Monumento. Die MTR verläuft entlang der EDSA von der Taft Avenue nach Quezon City zur North Avenue.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die imposante Manila Cathedral ist bereits die sechste Kirche an dieser Stelle.
Die imposante Manila Cathedral ist bereits die sechste Kirche an dieser Stelle.
  • Kirchen
    • San Augustin. Die Kirche San Augustin ist die älteste Steinkirche der Philippinen. Die Bauarbeiten unter Aufsicht verschiedener Ausgustinermönche an der Kirche begannen 1587 und wurden 1607 abgeschlossen. Die Kirche hat allem Unbill der Jahrhunderte getrotzt: den unzähligen Erdbeben, der britischen Invasion 1762, dem spanisch-amerikanischen Krieg und der japanischen Invasion. Der Kirchenchor besteht aus 68 aus Molave-Holz geschnitzten Stühlen. Im vorbeigehen unbedingt einen Blick in die Kirche werfen, ob nicht gerade eine Hochzeit stattfindet. Die Kirche wurde 1993 zum Weltkulturerbe erklärt. Intramuros, General Luna Street.
    • Kathedrale. Die heutige Kathedrale ist bereits das sechste Gebäude an dieser Stelle und wurde zwischen 1953 und 1958 mit Hilfe des Vatikans errichtet. Die erste Kirche stand hier bereits 1581 und Bestand noch aus Mangrovenholz und Bambus. Die fünfte Kathedrale verlor ihren Glockenturm bei einem Erdbeben 1880, nur ein Jahr nach der Vollendung des Baus. Im zweiten Weltkrieg bei den Gefechten um Manila 1945 wurde die Kirche dann endgültig zerstört. Die Kirche wurde 1981 von Papst Johannes Paul II in den Rank einer Päpstlichen Basilika (Basilica Minore) erhoben. Intramuros, General Luna Street.
  • Burgen, Schlösser und Paläste
    • Fort Santiago. Im Stadtzentrum im am Pasig River gelegen befindet sich das historische Fort Santiago. Im Fort befinden sich ehemalige spanische Kasernen, die von den japanischen Besetzern als Gefägniss für Kriegsgefangene umfunktioniert wurden. Der philippinische Volksheld Jose Rizal war hier in den Tagen vor seiner Exekution eingesperrt, an ihn erinnert heute eine Austellung in einem der Gebäude (Rizal Shrine). Der Ausblick über den Fluss wird etwas durch dessen Gestank gestört. Der Pasig wird immer noch als eine Hauptabwasserleitung verwendet. Intramuros, General Luna Street.
    • Kokusnuss Palast (Coconut Palace) Er wurde von Marcos gebaut um den Papst zu beherbergen, der hat dann aber doch nie darin gewohnt. Zeitweise diente er als Gästehaus. Derzeit wird er zwar gut unterhalten, aber praktisch nur als Museum. So wird der Pool zwar schön sauber gehalten, das Wasser soll aber so voll Chemie sein, daß man besser nicht reingeht.
Rizal Monument, Grabmal des philippinischen Volkshelden Jose Rizal.
Rizal Monument, Grabmal des philippinischen Volkshelden Jose Rizal.
  • Denkmäler
    • Lapu Lapu Statue
    • Rizal Monument. Im Südosten des Rizalparks befindet sich das Rizal Monument über Grab des philippinischen Volkshelden Jose Rizal. An dieser Stelle wurde Rizal 1896 von spanischen Militärs exekutiert. Das Monument besteht aus einem Obelisken der mit mehreren Bronzestatuen versehen ist und von einer Ehrengarde bewacht wird. Rizal Park.
  • Museen
    • Ayala Musem. Kern der Austellung sind 60 handgefertigte Dioramas (kunstvoll bemalte Tapeten), die die Geschichte der Philippinen darstellen. Daneben werden Miniaturmodelle verschiedener Schiffe verschiedener Epochen ausgestellt. Öffnungszeiten: Di-Fr 6-18 Uhr, Sa & So 10-19 Uhr. Eintritt 350 PHP (ermäßigt 250 PHP). Adresse: Makati Avenue cor. De La Rosa Street, Greenbelt Park, Ayala Center, Makati City. Tel. 757 7117.
    • Casa Manila. Restauriertes spanisches Kaufmannhaus aus dem späten 19. Jahrhundert, das einen guten Einblick in das damalige Leben gewährt. Das Museum liegt gegenüber der San Augustin Kirche in der General Luna Street in Intramuros. Tel 527 4084.
    • Metropolitan Museum, Manila, Tel. 532 7855
    • National Museum, Rizal Park, Tel. 527 0278
    • Cultural Center of the Philippines (CCP)
  • Parks
    • Rizal Park (Lunetta)
  • Verschiedenes
    • China Town

[bearbeiten] Aktivitäten

[bearbeiten] Einkaufen

[bearbeiten] Küche

Sehr günstig sind die verschiedenen amerikanischen Fastfoodketten, die sich praktisch überall in Manila finden. McDonalds, Burger King und KFC sind sehr günstig, ein Menü kostet ungefähr 120 PHP. Auch Star Bucks sehr gut in Manila etabliert und ist sehr häufig anzutreffen. Daneben finden sich noch andere Ketten (z. B. tokyo tokyo) und Straßenstände, an denen man auch traditionelle Philippinische Gerichte und frischen Saft (unbedingt mal Green Mango Saft probieren) für sehr wenig Geld bekommt.

Generell ist Essen gehen in den Philippinen sehr günstig, auch wenn sich nicht auf Fast Food beschränkt. In der Regel wird man Schwierigkeiten haben, für mehr als 15 Euro zu Essen. Eine sehr gute Auswahl an Restaurants der mittleren Presiklasse findet sich beispielsweise in Fort Bonifacio, dass meist nur The Fort genannt wird. Ein sehr angenehmes Restaurant mit philippinischer Küche ist das Pier One, in dem man draussen sitzen kann und Curry oder Sizzler - eine Art gebratenes Hackfleisch - mal probieren sollte. Die vielen anderen Restaurants in The Fort bieten daneben auch internationale Küche an.

Eine kulinarische Weltreise kann man auch im Greenbelt in Makati erleben, wo sich nicht nur viele Bars finden sondern auch Restaurants aus aller Welt. Leider schwankt die Qualität des Essens sehr von Restaurant zu Restaurant.

[bearbeiten] Ausgehen

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[bearbeiten] Unterkunft

  • Prince Plaza II. Großzügig geschnittene Räume mit Kücheneinrichtung, Fernseher und viel Stauraum. Das Hotel liegt in Makati in unmittelbarer Nähe zu Greenbelt. Businesscenter, Fitnessraum, Sauna und Swimmingpool sind vorhanden. Safe nur an der Rezeption. Doppelzimmer gibt es für ungefähr 40-50 USD pro Raum und Nacht. Adresse: 101 Dela Rosa St., Legaspi Village Makati City.
  • Bayview Park Hotel. Das Bayview Park Hotel befindet sich gegenüber der amerikanischen Botschaft. In den oberen Etagen ist der Blick auf die Bucht besser. Das Hotel verfügt über Fitness Center und einen kleinen Swimming Pool. Preis für ein Zimmer starten mit 60-70 USD. Adresse: 118 Roxas Boulevard corner United Nations Avenue, Ermita. Tel. 526 1555.
  • Makati Shangri-La. Momentan das beste Hotel der Stadt. Ungeschlagener Service, gutausgestattetes Fitness Center, Swimming Pool, Sauna, Tennisplätzen, Cafés, Restaurants und Nachtclub mit Live-Musik. Die Räume sind groß und gut ausgestattet mit Bad mit Dusche und Badewanne, Großbildfernseher, Schreibtisch, Telefonen, Faxmaschine und Minibar. Täglich erhält man zwei Tageszeitungen und frisches Obst und Wasser. Für wen die Zimmer (ab 160 USD) zu teuer sind, sollte trotzdem dem Hotel einen Besuch abstatten. Die Lobby ist sehr eindrucksvoll und auch der Nachtclub steht der Öffentlichkeit offen und wird auch von vielen Einheimischen besucht. Adresse: Ayala Avenue corner Makati Avenue, Makati City. Tel. 813 8888.

[bearbeiten] Lernen

[bearbeiten] Arbeiten

[bearbeiten] Sicherheit

[bearbeiten] Gesund bleiben

[bearbeiten] Klarkommen

[bearbeiten] Kommunizieren

[bearbeiten] Sicherheit

Manila hat wie jede andere Metropole dieser Welt auch ihre Sicherheitsmakel. Wenn man sich mit gesundem Menschenverstand fortbewegt und dunkle Bereiche meidet wird einem aber kaum etwas passieren. Gewisse Sicherheitsvorkehrungen sollten aber immer getroffen werden, da man als Ausländer besonders hervorsticht. Wenn man protzig auftritt, wird man auch eher in die Bekanntschaft von Raubtaten kommen als wenn man sich gelassen gibt und sein Hab und Gut nicht übermässig zeigt. Manila hat eine hohe Mordrate, jedoch trifft das eher die einheimische Bevölkerung als die Touristen. Solche Gewalttaten treten vermehrt in ärmlichen Vororten und Slums im Allgemeinen auf, wo man als Tourist ohnehin nicht hingeht. Im Falle einer Demonstration aus dem Weg gehen, es kommt oft zu Randelen und Auseinandersetzungen. Frauen sollten besonders Acht geben, auf Schmuck und protzige Sachen verzichten und nachts auf gar keinen Fall allein durch die Gegend laufen!

[bearbeiten] Weblinks

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