Mali
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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Bamako |
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | CFA-Franc (XOF) |
| Fläche: | 1,24 Mio km² |
| Bevölkerung: | 12 Mio |
| Sprachen: | Französisch (offiziell), Bambara 80 %, Arabisch |
| Religionen: | Muslime 90 %, Naturreligionen 9 %, Christen 1 % |
| Stromsystem: | 220V/50Hz (Europäischer Stecker) |
| Telefonvorwahl: | +223 |
| Internet TLD: | .ml |
| Zeitzone: | MEZ-1h (WEZ) |
Mali liegt in Afrika. Angrenzende Länder Mauretanien, Algerien, Niger, Burkina Faso, die Elfenbeinküste, Guinea und Senegal.
[bearbeiten] Regionen
[bearbeiten] Städte
[bearbeiten] Weitere Ziele
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Point Afrique: Fliegt einmal wöchentlich Bamako und Mopti/Sevare(Ankunft am Sonntag, Rückflug nach Paris am Montag) von Paris aus an. Die Flüge nach Gao sind zur Zeit eingestellt. (Stand Februar 2009)
Air France: Fliegt beinahe täglich von Paris nach Bamako.
[bearbeiten] Bahn
Die einzige Eisenbahnstrecke Malis verbindet Bamako mit Dakar. Sie befindet sich in keinem guten Zustand. Obwohl es in Mali selten zu Diebstählen kommt sollte man besonders an den Bahnhöfen aufpassen, da sich beim Ein- und Aussteigen auf Grund des Gedränges gute Möglichkeiten für Taschendiebe bieten.
[bearbeiten] Bus
Es gibt Busverbindungen zwischen Mali und Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Guinea und dem Senegal. Die im Bradt Guide erwähnte Busverbindung von Ouahigouya nach Koro existiert nicht. Es verkehren jedoch Bacheés zwischen den beiden Städten. Es ist empfehlenswert früh am Busbahnhof zu sein, auch wen dies bedeuten kann sehr lange zu warten. Wer von Ouagadougou kommt sollte damit rechnen eine Nacht in Ouahigouya zu verbringen, bevor er nach Mali weiterreisen kann.
[bearbeiten] Auto
Es ist möglich aus allen Nachbarländern mit dem Auto einzureisen. Wer aus dem Norden kommt sollte allerdings wissen was er tut. Zwar hat sich die Situation in den letzten Jahren wohl gebessert. Wer jedoch in der Sahara alleine mit dem Auto liegen bliebt oder sich verfährt, kann sich in realer Todesgefahr befinden. Es ist also ratsam sich mit Anderen zusammenzutun oder sich von einem Kenner der Gegend führen zu lassen.
[bearbeiten] Schiff
Theoretisch ist es möglich per Boot aus dem Senegal (auf dem Fluss Senegal) oder aus dem Niger (auf dem Fluss Niger) nach Mali einzureisen. Diese Möglichkeit wird jedoch in der Praxis kaum wahrgenommen.
[bearbeiten] Mobilität
Es gibt in Mali keine Transportmittel, die nicht mit einem Unfallrisiko behaftet sind. Wer ein eigenes Auto bleibt wahrscheinlich am seltensten liegen. Sollte jedoch wissen, dass es nicht viele geteerte Straßen in Mali gibt. Eine führt von Bamako über Mopti nach Gao und Bandiagara. Weitere führen von Bamako und Mopti über Sikasso zu den Grenzen der Elfenbeinküste und Burkina Fasos. Segou und San liegen an den benannten Hauptstraßen. Wer mit einem eigenen Auto in den Norden fährt, der auch von Banditen bewohnt wird, erhöht das Risiko überfallen zu werden für sich selbst.
Es gibt regelmäßige Busverbindungen zwischen allen größeren Städten. Außerdem verkehren Bacheés und Taxis. Diese findet man am Busbahnhof (Gare Routier) der jeweiligen Stadt und sie sind stets überfüllt. Bevor man sein Ticket kauft sollte man fragen wie viele schon verkauft wurden, da die Wagen erst los fahren, so bald sie voll sind. Sie jedoch auch ihre Vorteile. Die Wahrscheinlichkeit in einem der öffentlichen Verkehrsmittel überfallen zu werden ist deutlich geringer als in einem der touristischen 4WD, da es hier für Banditen nichts zu holen gibt. So sarkastisch makaber es auch klingt, es ist nicht sehr wahrscheinlich in einem dieser Fahrzeuge einen tödlichen Unfall zu haben, da ihr Zustand meistens einfach zu schlecht ist, um waghalsige Überholmanöver zu unternehmen. Das am häufigsten vorkommende Ärgernis ist, dass man liegen bleibt. Man sollte nach Möglichkeit keine Nachtfahrten unternehmen, da nicht alle Autos funktionierende Scheinwerfer besitzen.
Auf dem Niger verkehren Comanov Boote sowie Transportpinassen (pinasse publique). Das Befahren des Flusses ist jedoch nicht ganzjährig möglich. Zwei der Comanov Boote fahren von Kaulikoro über Mopti nach Timbuktu. Eines fährt weiter bis nach Gao. Es gibt auch noch deutlich teurere Pinassen die ausschließlich für die Touristen betrieben werden.
[bearbeiten] Sprache
Neben der Amtsprache Französisch, die jedoch nur von wenigen Einwohner gesprochen wird, gibt es in Mali zahlreiche einheimische Sprachen wie Bambara Fulani oder Songhai. Die meisten Sprachen werden mit mehreren eingebürgerten Dialekte gesprochen, die von Ort zu Ort verschieden sind. Von vielen Maliern werden mehrere dieser Sprachen verstanden.
[bearbeiten] Kaufen
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Unterkunft
Das Hotel Tamana in Bamako gehört zu den Mittelklassehotels. Die Zimmer sind klimatisiert, sauber und gut ausgerüstet. Im Hotel kann man vorzüglich essen und zwar draussen im Garten unter einem Gummibaum. Zusätzlich hat das Hotel einen Swimmingpool.
[bearbeiten] Lernen
Es gibt auch Internetanschluss, dieser funktioniert jedoch nur sehr langsam.
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | |
| 22. September | Unabhängigkeitstag |
[bearbeiten] Sicherheit
Vor Reisen in die Gebiete nördlich des 15,5 Breitengrades (malisch-mauretanische Grenze bis nach Youvaru und ab dort nördlich des Niger-Flusses bis zur Grenze von Algerien und Niger), mit Ausnahme der Städte Timbuktu und Gao, wird ausdrücklich gewarnt.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr. Gesund bleiben in Mali ist schwer. Malaria ist ein schwerwiegendes Problem. Mali liegt genau in einer Malariazone.
[bearbeiten] Klima
Mali liegt im Bereich von drei Klimazonen:
- Die südliche, sudanesische Zone mit einem jährlichen Niederschlag von 700 bis 1.000 mm;
- Die Sahelzone mit einem jährlichen Niederschlag von 200 bis 400 mm;
- Die sehr trockene Sahara-Zone im Norden, die für etwa 40% von Mali bestimmend ist.
Es gibt im Land drei Jahreszeiten: die (im Norden kaum vorhandene) Regenzeit von Juni bis Oktober, die kühlere Trockenzeit von November bis Februar und eine sehr heiße Trockenzeit von März bis Mai. Die durchschnittliche Temperatur in Bamako liegt im Januar zwischen 16 und 32 °C und im April zwischen 24 bis 39 °C.
Im Februar, nach der kühlen Trockenzeit, bläst meist von Nordosten der heiße, trockene Harmattan. Die beste Reisezeit ist von November bis Anfang März.
[bearbeiten] Respekt
[bearbeiten] Kommunizieren
Es gibt Handynetze der Anbieter Orange, Malitel und Inkatel. Die Netzabdeckung ist ziemlich gut, nur in ländlicheren Gebieten sollte es zu Problemen mit dem Empfang kommen. Gespräch nach Deutschland sind relativ teuer. Internetcafés gibt es in:
Mopti: Die Verbindung ist relativ schnell und die Cafés sind gut ausgestattet. 750 CFA pro Stunde. (Stand Februar 2009)
Sevare: Am besten ausgerüstet ist das Internetcafé der Sotelma. Preis: 750 CFA pro Stunde. (Stand Februar 2009) Das Mankante B&B bietet seinen Gästen kostenloses Internet über Wifi und stellt einen Laptop zum Surfen bereit.
Timbuktu: In der Bibliothek neben der Djingerber-Moschee. Preis 1000 CFA pro Stunde. (Stand Februar 2009)
Bandiagara: Auf dem Gelände des Rathauses befindet sich ein Internetcafe. Achtung die Verbindung ist zeitweise sehr langsam. Preis 1000 CFA pro Stunde. (Stand November 2008)
Segou: Es gibt mehrere Internetcafés. Die Preise liegen um 600 CFA pro Stunde. (Stand November 2008) Das Hotel Djoliba bietet Gästen kostenloses Internet über Wifi.
[bearbeiten] Weblinks
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