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Malaysia

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Asien : Südostasien : Malaysia
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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Kuala Lumpur
Staatsform: Parlamentarische Wahlmonarchie
Währung: 1 Ringgit (MYR)
= 100 Sen
Fläche: 329.758 km²
Bevölkerung: 23,5 Mio
Sprachen: Malaiisch (offiziell), Englisch, chinesische Dialekte (Cantonese, Hokkien, Teochew, Hakka, Mandarin)
Religionen: Muslime 53 %, Buddhisten 17 %, Taoisten, Hindus, Christen, Sikhs
Telefonvorwahl: +60
Internet TLD: .my
Zeitzone: UTC+8


Karte von Malaysia

Malaysia ist ein Land in Südostasien. Es liegt zum einen Teil auf dem asiatischen Festland und zum anderen Teil auf der Nordseite der Insel Borneo. Malaysia besitzt gemeinsame Grenzen mit Thailand, Singapur, Indonesien und Brunei.

Regionen[Bearbeiten]

Der Großteil der Bevölkerung lebt in Westmalaysia, das sich zwischen Thailand und Singapur erstreckt.

  • Westküste - der entwickeltere Teil der Malaysia-Halbinsel mit der Hauptstadt Kuala Lumpur.
  • Ostküste - traditioneller und muslimischer geprägt. Die Inseln hier sind glitzernde, tropische Juwelen.
  • Ostmalaysia (Malaysia Timur), liegt 800 km östlich und nimmt zusammen mit Brunei den Nordteil der Insel Borneo ein.

Städte[Bearbeiten]

Westmalaysia

Ostmalaysia (Borneo)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist durchweg tropisch. Das heißt besonders die extreme Schwüle, die ganzjährig vorherrscht. Diese hohe Luftfeuchtigkeit zieht natürlich eine hohe Gewitteraktivität nach sich. Die Temperaturen liegen nachmittags zwischen 31 und 35 Grad, nachts bei 26-29 Grad. So bieten auch die Nächte keine Abkühlung.

Spezialfall El-Nino:

Bei El Nino gibt es signifikante Auswirkungen auf das Klima in Borneo! Niederschläge werden weniger, die Temperaturen nachmittags erreichen dann des öfteren in langen Perioden 35 Grad und mehr.

Anreise[Bearbeiten]

Der Flughafen Kuala Lumpur International (KLIA) wird von diversen namhaften internationalen Flugesellschaften angeflogen. Von Deutschland aus fliegt Malaysia Airlines nonstop nach Kuala Lumpur. Malaysia Airlines gehoert zu den von SKYTRAX ausgezeichneten 5-Star-Airlines und erhielt mehrfach die Auszeichung "World Best Cabin Staff" und "Best Economy Class". Ein Flug von Frankfurt nach Kuala Lumpur dauert ca. 12 Stunden und die Landung erfolgt gegen 6.30 Uhr morgens in Kuala Lumpur.

Außer Malaysia Airlines bedient auch die deutsche Lufthansa die Strecke, allerdings fliegt Lufthansa zuerst nach Bangkok und von dort - nach einem kurzen Zwischenstop - weiter nach Kuala Lumpur. Die Reisezeit betraegt so 14,5 Stunden und die Landung in Kuala Lumpur erfolgt zwischen 18 und 19 Uhr. Die Landung am Abend kann Menschen, welche stark unter Jetlag leiden, die Anpassung an die Ortszeit erleichtern.

Zudem kann man mit Singapore Airlines via Singapore und Thai Airlines via Bangkok nach Kuala Lumpur gelangen. Kostengünstiger ist Qatar Airways, allerdings muss man bei dieser Umsteigeverbindung mit einem 4-stündigen Aufenthalt in Doha rechnen. Die derzeit günstigste Verbindung ist mit AirAsia X von London-Stansted nach Kuala Lumpur (ca. 280€ einfach). Stansted wird von vielen deutschen Flughäfen aus kostengünstig angeflogen (u.a. Ryanair ab ca. 20€ einfach).

Der internationale Flughafen von Kuala Lumpur gehört zu den besten der Welt und erhielt in den Jahren 2005, 2006 und 2007 die Auszeichung "World Best Airport". Der Flughafen liegt fast 70km ausserhalb des Stadtzentrums im Ortsteil Sepang. Alle Full Service Airlines benutzen den dafür vorgesehen Teil des Flughafens, der sich in das Kontakt Pier und das Satellite Terminal gliedert. Alle internationalen Fluggesellschaften nutzen das Satellite Terminal, ebenso werden Langstreckenfluege von Malaysia Airlines dort abgefertigt. Vom Satellite Terminal faehrt ein kosteloser Aerotrain alle 90 Sekunden zum Kontakt Pier (Haupterminal,) wo diverse Fluege von Malaysia Airlines abgefertigt werden. Ebenso erfolgt dort die Abwicklung der Einreiseformalitaeten und die Gepaeckausgabe. Vom Hauptterminal faehrt der "KLIA Ekspres" in nur 28 Minuten nach KL Sentral (Hauptbahnhof). Die Fahrt kostet MYR 35 pro Person (ca. EUR 7,00). Der KLIA Ekspres ist die schnellste und effizienteste Moeglichkeit vom Flughafen in die Stadt zu gelangen.

Am Flughafen von Kuala Lumpur gibt es weiterhin ein sogenanntes Low Cost Carrier Terminal (LCCT) welches von Air Asia und Tiger Airways bedient wird. Das LCCT ist mit dem Kontakt Pier durch einen Busservice verbunden, welcher alle 15 Minuten verkehrt. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten, da die Terminals zwar nur 300 Meter weit (Luftlinie) auseinander gelegen sind, aber der Bus die oeffentliche Flughafenstrasse benutzt und erst den Flughafen umrunden muss, um an das Hauptterminal zu gelangen. Plant man das Umsteigen von einer Full Service Airline (zum Malaysia Airlines) auf Air Asia (oder umgedreht), sollte man eine Umsteigezeit von mindestens 3 Stunden einplanen.

Das LCCT ist leider nicht an den KLIA Ekspres angeschlossen, daher hat man einen Shuttle Service mit Bussen nach KL Sentral eingerichtet. Dieser kostet mit den Bussen von Air Asia MYR 9,- (ca. EUR 1,80). Tickets sind im Bus und an Bord von Air Asia Fluegen erhaeltlich. Weiterhin gibt es noch ein Konkurrenzunternehmen, welches fuer MYR 8,- die gleiche Strecke bedient. Die Fahrtzeit betraegt je nach Verkehrslage zwischen 60 und 75 Minuten. Besonders Montags bis Freitags sollte man in der Zeit von 17 Uhr bis 20 Uhr mit einer Fahrtzeit von ca. 90 Minuten rechnen, da es hier zu einem hohen Verkehrsaufkommen in KL kommt.

Ebenso ist die Fahrt mit dem Taxi von KLIA nach Kuala Lumpur möglich. Um zu verhindern, dass den Fahrgästen überteuerte Fahrpreise abverlangt werden, wurde ein Cuponsystem eingeführt. Der Fahrgast teilt einem Angestellten der Taxigesellschaft das Ziel mit und erhält nach Zahlung (Kreditkartenzahlung ist möglich) einen Cupon. Mit diesem geht er zum Taxistand vor dem Terminal und bekommt ein Fahrzeug zugewiesen. Die Preise orientieren sich an einem Zonensystem und liegen zwischen MYR 70 und MYR 120. Von Mitternacht bis 6.00 Uhr morgens fällt ein Zuschlag von 50% an. Die Schalter befinden sich im internationalen Terminal nach der Zollkontrolle vor den Schiebetüren oder in der Ankunftshalle bei den Mietwagenschaltern.

Aus Sicherheitsgründen sollten Angebote von freien Fahrern sogenannten "touts", die sich im Ankunftsbereich aufhalten, abgelehnt werden. Sollte man auf den Kauf eines Coupons verzichten, dann muss im Taxi darauf bestehen, dass mit Zaehler (Meter) gefahren wird. Ansonsten werden vorallem ortsunkundigen Gaesten gerne Preise zwischen MYR 300 und MYR 500 berechnet.

In allen Terminals (Kontakt Pier, Satellite und LCCT) gibt es ein kostenloses, aber manchmal etwas langsames WLAN.

Bahn[Bearbeiten]

Der westliche Teil Malaysias verfügt über ein gut ausgebautes Bahnnetz, möchte man lange Strecken bequem zurücklegen. Es gibt auch eine Direktverbindung von Singapur nach Kuala Lumpur. Bequem ist es, den Nachtzug zu nutzen, der einen von z.B. Kota Bharu (im Nordosten) bis Kuala Lumpur in knapp 13 Stunden bringt (Kosten im Sept. 2005: 46 RM/oben und 54 RM/unten)). Reserviert man sich eine Schlafkabine (Superior Night Class), so hat man die Möglichkeit, während der Fahrt beqem zu liegen und zu schlafen.
Allerdings sollte man sich keinen allzu tiefen Schlaf erwarten, da der Zug eigentlich permanent laut hörbar rumpelt und man ordentlich durchgeschüttelt wird.

Fahrkarten kauft man sich am besten vor Ort im Ticketschalter am jeweiligen Bahnhof. Einige Guesthäuser bieten auch einen "Reservierungsservice" an.

In Sarawak gibt es keine Bahnverbindungen.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt ein gut ausgebautes Netz von öffentlichen Bussen und teilweise sehr gut ausgebaute Fernstraßen. Tickets (sind immer mit Sitzplatzreservierung) kauft man an den jeweiligen Schaltern in den Busbahnhöfen vor Ort, allerdings sinnvollerweise am Tag vor der geplaneten Fahrt, um sicher zu gehen, eine Fahrkarte zu bekommen, da die Busse hoch frequentiert sind.

Es gibt "normale" Busse mit ca. 40 Pätzen und "Super Vip Busse" mit 24 Plätzen, die nur unwesentlich teurer, dafür aber neuer sind und mehr Platz bieten, was bei langen Fahrten sehr angenehm ist. Bei den VIP Bussen befinden sich nur 3 Sitze in einer Reihe. Die Sitze lassen sich meistens sehr weit zurückklappen und mit der dazugehörigen Fußstütze entsteht ein fast flaches Bett. Diese Busse haben immer eine Klimaanlage, und die Temperatur wird auf ein Minimum herunter gekühlt, was eine Jacke und eine lange Hose sowie Socken unerlässlich macht.

Auto[Bearbeiten]

Das Autobahn- und Straßennetz ist relativ gut ausgebaut, allerdings chronisch überlastet, vor allem in Großstädten und im Berufsverkehr. Große Städte sind mit mehrheitlich mautpflichtigen Autobahnen verbunden. Die Maut wird direkt an der Ausfahrt in Mautstationen kassiert, für Vielfahrer gibt es Abosysteme. Die Autobahnraststätten bieten zum Essen Food-Courts mit guter Auswahl zu sehr moderaten Preisen. Benzin ist im Vergleich zu Deutschland sehr preiswert, ein Liter kostet umgerechnet ca. EUR 0,30 (Stand 2005).

Auch wenn es auf Malaysias Straßen im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern wie Vietnam, Kambodscha oder Indien eher manierlich zu geht, so ist das Fahrverhalten der Einheimischen für einen Westeuropäer ohne entsprechende Erfahrungen doch zunächst gewöhnungsbedürftig: Ampeln, Vekehrszeichen und Vorfahrtsregeln werden von vielen eher als unverbindliche Empfehlung angesehen, wer am lautesten hupt gewinnt. Wer sich daran und am Linksverkehr nicht stört, für den ist ein Leihwagen eine gute Möglichkeit, das Land kennenzulernen.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Beabsichtigt man, innerhalb Malaysias (oder auch weiter) zu reisen, ist ein Transferflug mit einer der Billigairlines, z.B. Air Asia - http://www.airasia.com, äußerst preisgünstig und zuverlässig. Vergleichbar mit z.B. Easy Jet ist hier der Service auf ein Minimum reduziert. Da die Flüge in der Regel sehr kurz sind, nimmt man diese Komforteinbuße zugunsten eines äußerst billigen Tarifes gerne mal in Kauf. Gebucht werden kann direkt über die Website. Für die Bezahlung ist eine Kreditkarte erforderlich. Bringt man den Ausdruck der Buchungsbestätigung und seinen Pass mit, bekommt man umgehend die Bordkarten. Air Asia bietet zudem an jedem seiner asiatischen Flughäfen die Möglichkeit, direkt zu buchen. Völlig unkompliziert, genauso, wie wenn man in der Bäckerei Brot kaufen geht, kauft man da sein Flugticket und steigt kurze Zeit später ins Flugzeug in Richtung Wunschdestination.

Sprache[Bearbeiten]

Bahasa Malaysia ist die offizielle Amtssprache, Englisch wird in weiten Teilen des Landes verstanden und gesprochen. Ebenso chinesisch und eine Vielzahl an Dialekten.

Kaufen[Bearbeiten]

Kleidung ist weitaus billiger als im Westen, so lange man nicht in den teuren Shopping-Komplexen einkauft.

Ausgehen[Bearbeiten]

Wer neu in Kuala Lumpur ist, kann abends im Stadtteil Sultan Ismail ausgehen. Dort wird westlicher Standard geboten. Allerdings sind die Preise dem Westen auch angepasst und demzufolge trifft man nur reiche Einheimische bzw. Touristen, aber für den ersten Tag, zum Eingewöhnen nicht schlecht. Es kann auf jeden Fall gut gefeiert und abgeschaltet werden. Aufpassen: Leider halten sich auch viele Damen des horizontalen Gewerbes im Sultan Ismail auf. Prostitution ist in Malaysia strengstens verboten und wird hart bestraft.

Die Bewohner von KL lieben es auch nachts auf einen Bummel zu gehen und so haben ganze Quartiere 24 Stunden Öffnungszeit!

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die malayische Küche bietet viele Delikatessen. Eine besondere Empfehlung ist "Laksa Sarawak", eine Art Nudelgericht das nur auf Borneo zu finden ist.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

25.12
31.12
01.01
20.01
18. + 19.01
11.02
31.03
01.05
Bitte beachten: An Feiertagen können Banken, Geschäfte, öffentliche Einrichtungen geschlossen sein

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Es wird davon abgeraten, Leitungswasser zu trinken. Auch das Eis in Getränken ist nicht sehr hygienisch und kann mindestens zu Magenverstimmungen führen.

Aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Impfungen findet man auf Tropeninstitut.de.

Respekt[Bearbeiten]

Malaysia ist ein multikulturelles Land. Neben den einheimischen Malaien, Muslimen von weitenteils toleranter Gesinnung, ist eine starke Minorität von Auslands-Chinesen im Land, sowie Immigranten aus Südindien und die Nachkommen der vielen verschiedenen Ureinwohner.

Generell gilt es, asiatische Höflichkeit zu wahren. Man wird nicht laut. Man schimpft nicht, all das führt nur zu eigenem Gesichtsverlust; man macht sich damit lächerlich. Man spricht nicht Politik an, das ist schon für Malaysier intern ein heißes Eisen. Man tätschelt Kindern nicht den Kopf. Man sei des Freitags ein wenig vorsichtiger, er entspricht dem ["muslimischen"->christlicher] "Sonntag", auch wenn die Wochenend-Regelungen von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind. (Sonntags Ruhetag, oder Freitags Ruhetag).

Man betritt Privathäuser nur ohne Schuhe: eine Frage elementarer malaiischer Höflichkeit. Man geht in Moscheen nur hinein, indem man sich vorsichtig erkundigt, ob ein Besuch statthaft sei. In vielen Moscheen ist es nicht ohne weiteres erwünscht, dass Nicht-Muslime anwesend sind. Teils wird man gar "abgefangen" und befragt, ob man Muslim sei. Man sollte sich jedoch angewöhnen, immer zu fragen: "Excuse me, is it acceptable to enter as non-muslim?" - "Bolehkah saya masuk? Saya bukan islam." In vielen Moscheen wird das tragen einer "Jubah", für Männer, und eines Kopftuches, für Frauen, vorrausgesetzt.

Eng kann es im Umgang mit öffentlich Bediensteten werden. Malaysia steht zwar aus Kolonialzeiten in alter englischer Rechtstradition und ist im allgemeinen ein recht sicheres Land. Allerdings machen einem die einheimischen "Bumiputra"-Offiziellen ggfs. ganz schnell klar, dass die Zeiten der kolonialen weißen Vorherrschaft und Superiorität lange bereits vorbei ist: Malaien sind äußerst selbstbewußt, bei aller Freundlichkeit und Höflichkeit. Wer als Tourist versucht, sich als weißer Herr aufzuspielen, wird effizient eingebremst werden.

Man sollte wissen, dass es Korruption in Malaysia gibt. Man kann das nur nicht überall voraussetzen... Das macht es schwierig in manchen Situationen: Wenn man an den "falschen" Officer gerät, der einen wegen eines Verkehrsdeliktes stellt, kann man auf lange Zeit eingebuchtet werden, wenn man versucht, sein Problem mit Bakschisch lösen zu wollen! Es sei denn, er äußere etwas von einer Spende für das Polizei-Jahresabschlussfest oder für die notleidenden Witwen von Kollegen... Dann kann man diskret dem Vorgang einen Abschluss geben. Es empfiehlt sich jedoch absolut nicht, von sich aus "Spenden" anzubieten.Ergänzung eines täglichen Maly Reisenden: Falls man selbst aktiv werden möchte um die Sache zu regeln, dann ist die Frage an den Officer "ob er helfen könnte" . Das ist die offizielle inoffizielle Frage nach Bestechung. Ich möchte dies einfügen, da man nicht wirklich zu schnell gefahren sein muss um dafür angehalten und bestraft zu werden. Das Regelschmiergeld beträgt 50 RM. Will der Bengel mehr sich nicht darauf einlassen. Er wird die 50 später nehmen ;).

Keine Drogen einführen, handeln, bei sich tragen! (häufig stecken Schmuggler ihre Ware in die Rucksäcke von ahnungslosen Touristen). Im schlimmsten Fall kann es sonst zur Todesstrafe kommen, auch bei westlichen Ausländern.

Achtgeben sollte man auf die Sitten auf den häufig anzutreffenden Märkten. Insbesondere der "Chinese Night Market" in Kuala Lumpur hat mit der Vielzahl von Händlern, z.b. den Uhrenhändlern, seine eingespielten Regeln. Das Wichtigste: man steht zu seinem Wort. Man macht nicht im Scherz irgendwelche Ansagen, die dann hinterher nicht mehr gelten sollen. Handel wird zwar spielerisch begonnen, ist jedoch tiefer Ernst: Wenn Ihnen ein Händler eine Uhr anbietet für 100 Ringgit, und Sie das Angebot belächeln und ihm im Gegenzug 15 Ringgit anbieten, weil Sie sich sicher wähnen, dass er darauf nicht eingehen wird, dann kann es beim Weggehen nach etlichem Hin und Her geschehen, dass er zuletzt auf der Erfüllung Ihres Angebotes von 15 Ringgit besteht! Sie sind verpflichtet, dann 15 RGT zu zahlen, und werden die Uhr bekommen. Denn Sie boten das an, und darauf kann der Händler sich berufen. In KL sind schon Touristen warenfrei ins Hotel zurückgegangen, weil kein Händler ihnen noch etwas verkaufen wollte. Die Händler riefen sich untereinander zu, mit einer bestimmten weißen, langnasigen Person kein Geschäft abzuschließen, weil diese die Regeln mißachte. Eine tiefe Demütigung!

Interessant können die Sitten und Gebräuche im Verkehr sein. Überland ist das Autofahren gar kein Problem. Linksverkehr, aber daran gewöhnt man sich schnell. In Kuala Lumpur jedoch kann es hektisch werden. Insbesondere muss man darauf rechnen, dass die Malaysier in KL äußerst gewiefte Lückennutzer sind. Die Mopedfahrer quetschen sich durch jede kleine verfügbare Lücke. Sich darüber aufzuregen ist vollkommen nutzlos, das IST in dem Lande so Sitte, und man hat sich als Reisender daran zu gewöhnen. Die Leute wollen einen auch nicht ärgern, das Verkehrsverhalten ist einfach ein anderes als in Europa, und dennoch relativ sicher: Die Malaysier fahren, oder gerade deshalb, sehr konzentriert. Sie haben einen hohen Übungsstand in "ihrer Art", sicher zu fahren. Das gleiche sollte man selbst auch tun: hellwach autofahren. Trödeln, durch die Gegend gucken und riesige Abstände zu halten ist gar keine gute Idee. Man sollte sich dem Verkehrsfluss anpassen und immer hellwach sein.

Ein böses Foul wäre, betrunken am Steuer erwischt zu werden. Die Gesetze können streng sein: Malaysia hat etwas gegen Alkohol, aufgrund der islamischen Tradition weitaus stärker als in unseren westlichen Gesellschaften. Die malaysischen Gefängnisse sind auch alles andere als eine Art einfachen Hotels. Es kann richtig übel werden, in Malaysia eingelocht zu sein; das gilt es in jedem Fall zu vermeiden, denn dann könnte man die böse Kehrseite des ansonsten freundlichen Landes kennenlernen.

Häufige Besuche von Nachtclubs können als Zeichen einer schlechten Erziehung angesehen werden.

Die linke Hand gilt als "unrein", sie wird nicht zum Essen oder Grüssen verwendet.

Im allgemeinen jedoch hat man es in Malaysia mit entspannten, freundlichen und aufgeschlossenen Menschen zu tun, mit denen eine Verständigung auf Englisch nicht nur fast immer möglich ist, sondern die auch den freundlichen Kontakt und den Smalltalk sehr schätzen.

Wenn man die Gesetze respektiert und den Menschen mit Respekt begegnet, wird man in Malaysia kaum Probleme bekommen. Malaysia ist fast überall ein sehr angenehmes Reiseland.

Ergänzung: Gefahr besteht eigentlich nur von großen Gruppen jugendlicher Motorradfahrer auf ihren 125 cc Motorrädern. Ab ca. 1 Uhr Nachts, auch wenn einer gegen die Tür tritt nicht halten. Eine rote Ampel sind max. 50 RM - anhalten dagegen wird schmerzhaft und alles ist weg.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Internetcafes gibt es in grosser Anzahl sogar in kleinsten Dörfern. Drei Mobilfunkbetreiber sorgen für fast vollständige Verfügbarkeit von Funknetz. Es gibt ausreichend Filialen von DHL und der Pos Malaysia Bhd.

Weblinks[Bearbeiten]









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