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Malawi

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Afrika : Ostafrika : Malawi
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Lage
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Flagge
Mi-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Lilongwe
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: Malawi Kwacha (MK)
Fläche: 118.484 km²
Bevölkerung: 11,9 Mio
Sprachen: Englisch (offiziell), Chichewa (offiziell), Lomwe, Yao, Ngoni, Tumbuka
Religionen: Protestanten 55%, Katholiken 20%, Muslime 20%, traditionelle Religionen 3%
Stromsystem: 230V/50Hz (Britischer Stecker)
Telefonvorwahl: +265
Internet TLD: .mw
Zeitzone: UTC+2


Karte von Malawi

Malawi ist ein Binnenstaat in Südostafrika.

Regionen[Bearbeiten]

Malawi gliedert sich in drei Regionen:

Zentralregion (Lilongwe), mit den Distrikten: Dedza, Dowa, Kasungu, Lilongwe, Mchinji, Nkhotakota, Ntcheu, Ntchisi, Salima

Nordregion (Mzuzu) mit den Distrikten: Chitipa, Karonga, Likoma, Mzimba, Mzuzu, Nkhata Bay, Rumphi

Südregion (Blantyre) mit den Distrikten: Balaka, Blantyre, Chikwawa, Chiradzulu, Machinga, Mangochi, Mulanje, Mwanza, Nsanje, Phalombe, Thyolo, Zomba

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Der Malawi-See

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Bei der Einreise wird für Deutsche ein kostenfreies Visum für 30 Tage ausgestellt. Dieses kann kostenfrei auf drei Monate verlägert werden. Es empfielt sich dies bei den Immigration Offices in Lilongwe oder Blantyre zu machen. Bei der Ausreise ist eine Ausreisesteuer von 30 USD (bar)zu entrichten. Österreichische Staatsbürger benötigen ein Visum - dieses muss bei der malawischen Botschaft in Berlin vorab erworben werden. Kosten: 80€ für ein Single Entry Visa, gültig für 3 Monate.

Flugzeug[Bearbeiten]

Malawi hat 6 Flughäfen mit geteerten Landebahnen die beiden größten sind Lilongwe Kamuzu International Airport und Blantyre Chileka Airport. Kamuzu International Airport wird regelmäßig (gegenwärtig 5x/Woche) von der südafrikanischen SAA von Johannesburg, sowie von der Kenyan Airways von Nairobi aus und von Ethiopian Airlines von Addis Abeba aus angeflogen. 2x/Woche fliegt SAA auch von Johannesburg nach Blantyre. Der Preis liegt zwischen 700-1200 Euro.

Bahn[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Von Dezember bis April ist Regenzeit, was das Fortkommen auf den z.T. ungeteerten Straßen erschweren kann.

Schiff[Bearbeiten]

Es gibt eine Schiffsverbindung von Mbamba Bay (Tanzania) nach Nkhata Bay die ca. einmal wöchentlich bedient wird und eine Verbindung zwischen den malawischen Inseln im Nyasa See und Mosambique.

Mobilität[Bearbeiten]

Für die Fortbewegung im Lande kommen vor allem Sammeltaxen, Busse oder Taxen in frage.

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprachen sind Englisch und Chichewa. Daneben werden viele andere einheimische Sprachen gesprochen. Der normale Tourist kommt mit fast ausschließlich mit Personen in Kontakt, die ein Mindestmaß Englisch sprechen.

Kaufen[Bearbeiten]

Landeswährung ist der Malawi-Kwacha(MK). Ein Malawi Kwacha gliedert sich in 100 Tambala. Es gibt Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Kwacha, sowie Münzen zu 1Mk, 50, 20, 10, 5, 2, und 1 Tambala, wobei die Tambalamünzen wegen ihren geringen Wertes langsam verschwinden . Die Ausfuhr von Malawi-Kwacha ist bis auf einen Trivialbetrag verboten. Überschüssige Beträge müssen bei der Ausreise in andere Währungen umgetauscht werden. In den groesseren Städten (Mzuzu, Lilongwe, Blantyre...)gibt es in Geldautomaten, an denen man mit internationalen Karten Geld abheben kann. (Meistens Visa, aber auch Mastercard und sogar Maestro.) In Banken und Wechselstuben ist das Wechseln von Bargeld, Auszahlungen mit gängigen Kreditkarte und das Einlösen von Reiseschecks möglich. Euro werden neben USD, Pfund Sterling und südafrikanischen Rand beim Bargeldwechsl problemlos akzeptiert. Es ist zu beachten, dass für die Ausreisesteuer auf jeden Fall 30 USD pro Person in bar zu entrichten ist. Der Kwacha ist das gängige Zahlungsmittel in Geschäften, auf Märkten, in Minibussen und Bussen, in Restaurants und Backpacker-Hotels. Mit Kreditkarten und ausländische Währungen (überwiegend USD) kann man in Hotels, manchen Tankstellen und touristisch erschlossenen Gebieten bezahlen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wenn sich jemand um die Definition einer eintönigen Küche bemüht, würde sich Malawi als Studienobjekt anbieten. Es gibt üblicherwiese folgendes zu essen: Huhn und Rindfleisch. Dazu wahlweise Nsima (ein fester Maisbrei ähnlich dem ostafrikanischen Ugali), Reis oder Pommes Frites. Dieses Menü wird vom Marktstand bis zum mittelteuren Restaurant serviert. Der einzige Unterschied ist der Preis. Eine Schüssel Reis mit einem Stück Huhn bekommt man in der Bretterbuden am Markt fuer 100 Kwacha im Restaurant eines Motels mag sie um die 230 kosten. Auf der Speisekarte stehen manchmal noch Bohnen, was aber nicht heissen muss, das es die auch wirklich gibt.

Am Markt gibt es sehr günstig (und auch gut) "Chips" (= Pommes Frites, oftmals aber eher warme Kartoffeln) mit Tomaten und Kohlsalat fuer 30 bis 50 Kwacha (je nach Portion). Ausserdem werden dort gekochte (und zum Teil anschliessend fritierte) Eier (20 Kwacha), fritierte Hünchenteile (40 Kwacha), fritierte Hünchenreste wie Füsse usw. (20 Kwacha), fritierte Würstchen (40 Kwacha), geröstete Maiskolben (15 Kwacha), gekochte Süsskartoffeln (5 - 20 Kwacha) sowie fettgebackenes und Brötchen in verschiedenen Formen angeboten (5 bis 25 Kwacha).

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Nähe des Liwonde Nationalparks, beim Makanga Gate, eine kulturelle Lodge: Njobvu Cultural Lodge. Das Geld, das sie verdienen, geht an AIDS-Waisen. Weitere Informationen: Njobvu Cultural Village

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Erde, und doch hat das Land, verglichen z. B. mit Südafrika, eine recht geringe Kriminalitätsrate. Hierbei ist ein eindeutiges Stadt-Land Gefälle zu beobachten. Es ist generell nicht ratsam, in den größeren Städten wie Lilongwe oder Blantyre nach Einbruch der Dunkelheit allein zu Fuß unterwegs zu sein, da häufiger von Überfällen auf Touristen berichtet wird. Hier ist es ratsam, sich ein Taxi zu bestellen. In Touristengebieten wie z. B. Nkhata Bay gilt dies ebenfalls. Man sollte eine gewisse Vorsicht walten lassen, mit wem man hier "um die Häuser" zieht, da es durchaus Kriminelle gibt, die aus den Städten in die Touristengebiete kommen, um auf Beutezug zu gehen. In den ländlichen Gebieten ist es generell sehr viel sicherer als in den Stadtzentren. Trotzdem sollte man selbstverständlich auch hier nicht mit einer teuren Kamera um den Hals oder auffälligem Schmuck herumlaufen, um nicht zu einer Straftat zu provozieren.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Wie auch bei anderen Ländern des südlichen Afrika ist es sehr ratsam, sich gegen Hepatitis impfen zu lassen, gerade auch im Hinblick auf längere Aufenthalte in Malawi. Eine gewisse Vorsicht im Umgang mit Lebensmitteln und Trinkwasser ist ebenfalls angebracht. Die Qualität des Leitungswassers ist bei weitem nicht immer gleich. Im Zweifelsfall sollte es deshalb nicht getrunken werden.

Malawi ist ein Land mit einer hohen Ansteckungsgefahr durch Malaria. Malariaprophylaxe bzw. Standby-Medikamente sollten unbedingt mit einem Hausarzt besprochen werden. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme kann es sein, sich nach Sonnenuntergang lange Hemden und Hosen anzuziehen.

Bei einem Aufenthalt am Malawisee sollte beachtet werden, dass dieser nicht als bilharziosefrei betrachtet werden kann. Gerade stehendes Wasser mit Schilf sollte gemieden werden, da die Parasiten hier besonders häufig sind. Im Zweifelsfall kann man sich nach der Rückkehr in die Heimat untersuchen lassen.

HIV/AIDS ist ein zentrales Problem in Malawi, da das Land eine sehr hohe Infektionsrate hat. Von ungeschützten Sexualkontakten sollte deshalb unbedingt abgesehen werden, gerade im Bereich der Prostitution.

Klima[Bearbeiten]

Das tropische Klima ist wegen großer Nord-Süd-Ausdehnung des Landes und starker Höhenunterschiede differenziert. Jahresdurchschnittstemperatur ca. 22°, Spitzenwerte ca. 5° bzw. 35°, Niederschlag Jahresmittelwert: 1.100 mm

Respekt[Bearbeiten]

In Malawi ist, wie in anderen Ländern auch, ein gewisses Maß an Respekt gegenüber den lokalen Gepflogenheiten geboten. Malawier sind allgemein ausgesprochen höflich und überaus freundlich gegenüber Fremden (daher Malawis Beiname "The Warm Heart of Africa"). So ist es nicht ungewöhnlich, wenn man auf der Straße angesprochen und in eine Konversation verwickelt wird. Es kommt allerding häufiger vor, dass man nach Geld gefragt wird; in diesem Fall genügt es meist, freundlich aber bestimmt "Nein" zu sagen.

Wichtig in Malawi ist eine angemessene Kleidung. Dies gilt in erster Linie für die Dörfer; städtische Gebiete sind bereits stärker gegenüber der modernen westlichen Kultur geöffnet, und Touristen oder Backpacker gehören hier zum alltäglichen Stadtbild. Etwas anders verhält es sich in den ländlichen Regionen, die seltener von Reisenden besucht werden. Trotz des warmen bis heißen Klimas und der vorherrschenden Armut sieht man viele Malawier, die sich auffällig förmlich kleiden. Anzüge und Krawatten werden nicht selten auch von Kleinbauern in den Dörfern getragen. Es ist durchaus möglich, dass man auf einer Reise in Malawi die Möglichkeit erhält, ein solches Dorf zu besuchen. Insbesondere weibliche Reisende sollten beachten, dass hier kurze Hosen oder kurze Röcke nicht angebracht sind; auch die Schultern sollten nach Möglichkeit bedeckt sein. Dies ist ganz einfach eine Frage der Höflichkeit. Weibliche Reisende gehen gerade bei längeren Aufenthalten in Dörfern einen sicheren Weg, wenn sie das traditionelle Kleidungsstück der Frauen, den "Chitenji" (eine Art Wickelrock) übernehmen. Diese können sehr günstig auf den Märkten erworben werden. Falls ein längerer Aufenthalt in einem Dorf geplant ist (z. B. als Zivildienstleistender oder Projektmitarbeiter), sollte man sich außerdem zu einem Besuch beim Dorfhäuptling (village headman) anmelden. Dieser hat häufig noch eine wichtige Stellung in der dörflichen Gemeinschaft und sollte über "Langzeitbesucher" informiert sein.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Malawi verfügt über zwei Mobilfunknetze. In großen Städten und vielen regionalen Zentren ist der Empfang gut bis sehr gut. Allerdings gibt es immer noch große Funklöcher im landlichen Raum (auch in Nationalparks). Mittlerweile haben einige (nicht alle!) deutsche Mobilfunkanbieter malawische Roamingpartner. Internetcafés mit guten Verbindungen gibt es in Lilongwe, Blantyre und Mzuzu. In manchen höherklassigen Hotels und Lodges besteht für Gäste die Möglichkeit das Internet zu nutzen.

Weblinks[Bearbeiten]





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