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Malapascua

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Asien : Südostasien : Philippinen : Malapascua
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Malapascua Island ist eine kleine, tropische Insel nördlich der großen Insel Cebu und gehört zu den Philippinen.

Malapascua ist ein Tauchspot erster Güte. Man kann hier, einzig in der Welt, die Fuchshaie (Treshersharks), regelmässig am frühen Morgen beobachten, wenn sie zur Körperreinigung durch die Putzerfische zur "versunkenen Insel" Monad Shoal hochkommen. Die Fuchshaie sind ungefährlich und bestechen durch ihren langen Schwanz den sie elegant, wie eine Flagge im Wind, benutzen. Man ist immer wieder fasziniert von der Schönheit und der Anmut der bis etwa 2,5 m langen Tiere. An gleicher Stelle kann man später, zwischen 10 und 14 Uhr, allerdings mit Glück, auch grosse Mantas und kleinere Devilmantas sehen. Sie kommen ebenfalls an die Putzerstation Monad Shoal. Neben tollen Hausriff Tauchgängen rund um die Insel, an tieferen Stellen, ab etwa 10m, übersät mit Weichkorallen und wenigen Hartkorallen - eine Pracht die man selten sieht. Etwa 1 Stunde Bootsfahrt weg von Malapascua befindet sich Gato. Ein einsames Felseneiland mit einem 15 m langen Tunnel, den man mir einer Taucherlampe ausgerüstet, gefahrlos durchschwimmen kann. Die Tauchguides helfen wo sie können und schwimmen voran. Hier auf Gato kann man auf 15 - 25 m Tiefe kleine und grosse Weissspitzen Riffhaie beobachten. Meistens sind sie in Felshöhlen am Schlafen oder drehen dort ihre Runden. Man kann sie aber auch schwimmend beobachten, wenn man aus der Höhle rausschwimmt oder in der Nähe ihrer Liegeplätze. Gato ist ein Tauchplatz mit einer Vielfalt an Meeresgetier und Korallen wie man sie nur im Dreieck Philippinen, Indonesien, Neu Guinea findet. Die Kosten für's Tauchen sind verglichen mit andern berühmten Tauchplätzen in der ganzen Welt, eher bescheiden. Sie liegen um die 20 US$ pro Tauchgang, Boot und Service inklusive. Es gibt bereits etwa 12 Tauchshops, die sich in den letzten 12 Jahren, nach der Entdeckung der Fuchshaie, etabliert haben. Ich persönlich tauche lieber mit einem, von einheimischen Besitzern geführten Tauchshop. Ich bin einfach dagegen, dass Ausländer das Geschäft machen, aber das ist meine persönliche Meinung.

Malapascua kann man erreichen von Cebu-City aus. Von der North Busstation fahren täglich viele Busse nach Maya, dem Ort, von wo aus man dann mit dem Auslegerboot auf Malapascua übersetzt. Zur Zeit kostet ein Ticket zur Überfahrt 80 Pesos. Die Bootsführer warten, bis genügend Passagiere an Bord sind. Ist die nicht der Fall oder man kommt spät, nach 16 Uhr, in Maya an versuchen sie einem einen Special Trip aufzuschwatzen der dann etwa 1000 bis 1500 Pesos kostet. In einer kleinen Gruppe kann man dann den Betrag teilen, dann wird's wieder erschwinglich. Von Cebu-City aus kann man auch mit einem Taxi nach Maya fahren. Das kostet zur Zeit zwischen 2000 und 2500 Pesos. Die Strecke Cebu-City nach Maya ist nur 130 km aber die Zeit, die man dafür braucht, ist 3,5 bis 4 Stunden. Der Bus kann manchmal auch etwas länger brauchen.

Malapascua hat sich in den letzten 5 Jahren sehr verändert. Der schöne Strand ist viel breiter geworden. Viele Gebäude mussten abgebrochen werden weil sie zu nahe am Wasser standen. Dafür sind nun schöne grössere Neubauten entstanden die einen guten Komfort gewährleisten. Eine gute Webseite für Unterkünfte und Informationen ist www.malapascua.de. Aber auch Tripadvisor hat viele Unterkunftsangebote. Auf Malapascua hat es keine Autos aber ziemlich viele Motorbikes. Was man auch beachten muss, sind die vielen Kampfhähne, die für den sonntäglichen Hahnenkampf gezüchtet werden. Die krähen nicht nur am frühen Morgen! Ein Spaziergang rund um die Insel dauert etwa 3 Stunden. Die Insel hat seit 2010 eine 24-stündige Stromversorgung. Allerdings ist der Strom mit 30 Pesos/kWh sehr teuer. Das ist der Grund, dass Airconzimmer rund 500 Pesos pro Tag mehr kosten. Wichtig ist auch, dass man eine Taschenlampe mit sich führt, es gibt kaum Wegbeleuchtungen. Eine Bank oder einen Geldautomaten gibt es nicht auf der Insel. Also in Cebu-City die Fremdwährung in Pesos umwechseln und dann cash bezahlen. VISA-Karten werden zwar von manchen Tauchshops und Hotels akzeptiert aber der Zuschlag von 8 % ist doch ziemlich happig. Das einzige Gasthaus das Fenstergitter und einen Zimmersafe hat, heisst MG Matterhorn. Es hat aber nur 3 Zimmer, also früh buchen und sicher bestätigen. Tel. 006391 555 433 10 oder E-Mail an maritesmonteclar@yahoo.com. Das kleine Gasthaus liegt nur etwa 3 min zu Fuss von der Mainbeach entfernt und in unmittelbarer Nähe sind 2 gute und preiswerte Restaurants. Die 3 Zimmer sind in Europäischem Standard ausgebaut, entweder als Fan- oder Airconzimmer buchbar. Auf der Insel gibt es seit 1 Jahr ein kleines Healthcenter. Das wird aber vorallem von Einheimischen Frauen aufgesucht. Es gibt keinen Arzt auf der Insel! Medikamente von zuhause mitnehmen! Zum Einkaufen der wichtigsten Dinge gibt es einige kleine Verkaufsgeschäfte, aber kein Einkaufszentrum! Die Bevölkerung ist durchwegs sehr freundlich und immer zu Spässchen aufgelegt. Es wird viel gelacht unter den Einheimischen. Die Insel ist sicher, bis jetzt wenigstens. Trotzdem sollte man die nötigen Vorsichtsmassnahmen nicht ausser Acht lassen. Nur wenig Bargeld mitführen, nur wenig Schmuck tragen etc. Man lässt das besser im Hotelsafe. Mit z.B. 2000 Pesos in der Tasche kann man den ganzen Tag mit Essen und Trinken auskommen. Die Tauchshops verlangen die Bezahlung erst nach dem letzten Tauchgang. Eine Inselumrundung mit Schnorchelstops kann ich jedem empfehlen. Auch ein Tagesausflug nach Kalanggaman, einer wunderschönen, kleinen, halbmondförmigen Insel kann ich empfehlen. Man muss sich erkundigen, wer einen Trip dorthin durchführt. Kosten ca. 800 bis 1500 je nachdem ob mit oder ohne Essen und Trinken. Auf der Insel Kalanggaman wird ein Eintritt von 500 Pesos verlangt. In Kalanggaman kann man auch wunderbar tauchen.






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