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Ludwigshafen am Rhein

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Ludwigshafen am Rhein
Lage
Lage von Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen am Rhein
Kurzdaten
Bevölkerung: 163.560
Fläche: 77,68 km²
Höhe über NN: 96
Koordinaten: 49° 16' 48" N, 8° 15' 36" O 
Vorwahlnummer: 0621
Website: offizielle Website von Ludwigshafen am Rhein
Im Notfall
Polizei: 110
Feuerwehr: 112




Ludwigshafen liegt am östlichen Rand von Rheinland-Pfalz, Deutschland, direkt gegenüber von Mannheim (Baden-Württemberg) und ist nach Mainz die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes. Sie liegt am Rhein und hat etwa 164.000 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtkern[Bearbeiten]

Äußere Stadtteile:[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1843 von König Ludwig I. angelegt, 1853 eine selbständige Gemeinde und 1859 zur Stadt erhoben. Durch die hier ansässige chemische Industrie ist Ludwigshafen schnell gewachsen und hat heute über 160 000 Einwohner.

Ludwigshafen liegt in der Vorderpfalz, Pfalz und ist die bedeutenste Stadt des Rhein-Neckar-Dreiecks westlich des Rheins, gegenüber der Mündung des Neckar.

Große Teile Ludwigshafens gehören zur Rheinniederung.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächst größeren Flughäfen sind Frankfurt und Stuttgart. Karlsruhe.

Bahn[Bearbeiten]

Ludwigshafens Hauptbahnhof wurde bei seiner Einweihung 1969 als Europas modernster gefeiert. Er wird nur von wenigen überregionalen Zügen angefahren und wird mittlerweise ergänzt durch den Bahnhof Ludwigshafen Mitte.

Sehr gute Anbindung in Mannheim, von dort DB-Regionalverkehr, Straßenbahn / Stadtbahn

Rhein-Hardt-Bahn von Bad Dürkheim

Bus[Bearbeiten]

Fernbusbahnhof[Bearbeiten]

  • Hauptbahnhof: Alzey, Hahn, Heidelberg, Mannheim

Auto[Bearbeiten]

Die Stadt ist sehr gut über die Autobahn erreichbar, sie liegt in unmittelbarer Nähe der wichtigen Nord-Süd-Verbindung A61 (AB-AS-blau.png xx).


Die A650, die Bad Dürkheim mit Ludwigshafen verbindet, kreuzt die A61 (Autobahnkreuz Ludwigshafen) und führt direkt in die City von Ludwigshafen.

Direkt nördlich von Ludwigshafen führt die A6 vorbei, die Kaiserslautern mit Mannheim verbindet.

Die A 65 verbindet Landau, Neustadt an der Weinstraße, Speyer und weiter die südlicheren Teile Baden-Württembergs mit dem Südwesten von Ludwigshafen und kreuzt die A61 am Autobahnkreuz Mutterstadt.

Schiff[Bearbeiten]

Schifffahrt auf Rhein und Neckar

Mobilität[Bearbeiten]

öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Mobilität ohne Auto ist kein Problem in Ludwigshafen.

Der ÖPNV wird von 5 Straßenbahn (dabei 1 Überlandlinie bis nach Bad Dürkheim,)-, mehreren Bus- und 2 Ruftaxilinien bedient. Außerdem gibt es Regionalbusse, die die Vororte bedienen und auch einige Stadtteile von Ludwigshafen anfahren. Dadurch gibt es sehr dichte Verbindungen. Ludwigshafen liegt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Ab 21.00 Uhr verkehren keine Straßenbahnlinien mehr (mit Ausnahme einer Linie, diese bis Bad Dürkheim. Letzte Abfahrt um 23:30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich um 0:30 Uhr) sondern nur noch Spätbusse. Die letzten Busse fahren um 0.30 Uhr am Berliner Platz ab. An Wochenenden und Feiertagen sogar ganztägig rund um die Uhr im Stundentakt. Der Einzelfahrschein für eine Fahrt im ganzen Stadtgebiet von Ludwigshafen und Mannheim zusammen kostet 2,20 Euro (Stand 2010). Zentraler Umsteigepunkt ist die Haltestelle Berliner Platz, wo sich alle Linien treffen. Ausnahme: Für eine Fahrt innerhalb des Haltestellendreiecks Hauptbahnhof, Berliner Platz, Rathaus (Kernstadtbereich) gibt es einen Kurzstreckentarif von 1,10 Euro (Stand 2010). Es werden außerdem auch noch das Rheinland-Pfalz Ticket sowie das Schöne Wochenend Ticket anerkannt. Bei Veranstaltungen in der Region und Stadt gibt es meistens zusätzliche Fahrtangebote (z.B. Wurstmarkt Bad Dürkheim). Ab 20 Uhr kann man in den Stadtbussen auch zwischen den Haltestellen aussteigen. Seit Mai 2008 gibt es eine Eilstraßenbahn von Heidelberg nach Bad Dürkheim, die an Sonn und Feiertagen unterwegs ist. Die Bahn hält nicht an allen Haltestellen. Die Bahn hat keine Liniennummer, sondern auf der Bahn steht rnv-Express Bad Dürkheim bzw. rnv-Express Heidelberg. Die Bahn bedient Heidelberg-Edingen-Mannheim-Ludwigshafen-Bad Dürkheim. Es gibt 5 Zugpaare davon.

Seit 14. Dezember 2008 hat sich das Angebot auf den Bus und Straßenbahnlinien verbessert. Musste man vorher sich 15-min. oder Halbstundentakte merken, fahren nun alle Busse im einheitlichen 20 Minuten Takt, mit Verdichtungen auf einen 10 Minuten Takt während den Berufspendlerzeiten morgens und nachmittags. Die Straßenbahnen verkehren wie bisher, jedoch sonn- und feiertags auch im 20 Minuten Takt. Das gleiche gilt auch in der Nachbarstadt Mannheim.


Ludwigshafen ist auch an die S-Bahn RheinNeckar angebunden.

Folgende Linien gibt es: (nicht alle Halte aufgelistet)

S1: Osterburken, Mosbach, Eberbach, Neckargemünd, Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Schifferstadt, Neustadt(Weinstr.), Kaiserslautern, Landstuhl, Homburg(Saar)

S2: Mosbach, Eberbach, Neckargemünd, Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Schifferstadt, Neustadt(Weinstr.), Kaiserslautern

S3: Karlsruhe, Bruchsal, Bad Schönborn, Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Schifferstadt, Speyer, Germersheim

S4: Bruchsal, Bad Schönborn, Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Schifferstadt, Speyer, Germersheim

An Wochenenden und Feiertagen gibt es auch zusätzlich um ca. 1:15 Uhr eine Nacht S-Bahn bis nach Kaiserslautern mit Halt an allen Bahnhöfen und Haltepunkten. An Werktagen fährt die letzte S-Bahn nach Kaiserslautern um ca. 0:30 Uhr ab, nach Heidelberg um 1:05 Uhr (mit Durchbindung an Wochenenden und Feiertagen bis Bruchsal). Ausserdem gibt es noch um 2:05 Uhr und 3.05 Uhr je eine Nacht-S-Bahn bis nach Heidelberg mit Halt an allen Bahnhöfen und Haltepunkten.


Die Linien S2 und S4 halten ausserdem an den Haltepunkten Ludwigshafen-Mundenheim und Ludwigshafen-Rheingönheim. Alle anderen S-Bahn Linien und Arbeiterzüge hier nur in den Früh und Spätstunden. Jede Linie fährt im Stundentakt. Alle S-Bahnen und Haltepunkte (Ausnahme: MA-Rangierbahnhof, MA-Seckenheim-Hochstätt, diese werden noch umgebaut) sind rollstuhlgerecht, klimatisiert und mit Toiletten ausgestattet.

Bei großen Veranstaltungen in der Region wird das Angebot ausgeweitet (z.B. Lange Nacht der Museen/Wissenschaft).

Ausserdem gibt es noch Regionalbahn bzw. Regionalexpresslinien nach Mainz (Halbstundentakt bzw 2 Stunden Takt), Trier (2 Zugpaare werktags) und Arbeiterzüge auf das BASF Gelände. Die Arbeiterzüge kommen von Wörth, Landau und Neustadt(Weinstr.) Die Regionalbahnen in Richtung Mainz sowie die BASF Arbeiterzüge halten auch am Bahnhof Ludwigshafen-Oggersheim. Der Fahrkartenschalter befindet sich am Bahnhof Ludwigshafen-Mitte. Am Hauptbahnhof gibt es seit der S-Bahn Eröffnung keinen Schalter mehr.

Die Bahnstrecke Ludwigshafen-Mainz wird im Jahr 2014 auch auf S-Bahn Betrieb umgestellt. Dazu sollen auch noch weitere Haltepunkte auf der Strecke entstehen sowie Taktverdichtungen angeboten werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]


Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Maudacher Schloss, am Ende der Maudacher Straße gelegen

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Tortenschachtel, Kaufhaus in Mitte beim Berliner Platz
  • Friedenskirche, Stadtteil Friesenheim in der Leuschnerstraße

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Straße 23, +49 (0) 621/504 30 45 (, fax: +49 (0) 621/504 37 80), [1]. Di.: 12 - 18, Mi. - So.: 10 - 18, Frei.: 10 - 20, Mo.: geschlossen. Das wohl bekannteste Museum ist das Wilhelm-Hack-Museum in der Innenstadt (vorwiegend moderne Kunst). Eintrittspreis: 7,- €.  edit

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks und Grünflächen[Bearbeiten]

Ludwigshafen hat mehr Grünflächen, als es sein Ruf als Chemiestadt erahnen lässt:

  • Maudacher Bruch (zwischen Maudach, Oggersheim und Gartenstadt), ein Auenwald mit einem künstlichem Berg
  • Friedrich-Ebert-Park (Friesenheim) neben der Friedrich-Ebert-Halle
  • Friedenspark (Hemshof)
  • Stadtpark auf der Parkinsel
  • Wildgehege in Rheingönheim und weitere Ausflugsziele, die man ab dort auch zu Fuß erreichen kann

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • BASF bietet an jedem 1 Samstag im Monat Werksrundfahrten an. Die Anmeldung erfolgt vor Ort im Besucherzentrum der Basf an Tor 2.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

an der Rheinpromenade flanieren, Festival des Deutschen Films, Werksführungen der BASF, Ausflug ins Maudacher Bruch, Konzerte und Sportveranstaltungen in der Eberthalle und im Südwest-Stadion. Das Stadtfest Spektakulum lockt auch Besucher fast aus der ganzen Metropolregion RheinNeckar an. Besonderheit: Gemeinsamer Fastnachtsumzug von Mannheim und Ludwigshafen. Immer jedes Jahr abwechselnd in Mannheim und Ludwigshafen.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Rathaus-Center

Im Fuße des 72m hohen "gläsernen" Rathauses im Zentrum der Stadt befindet sich das größte Einkaufszentrum. Die 1979 eröffnete Einkaufs-Passage bietet dem Besucher 80 Fachgeschäfte auf rund 26.000qm Fläche.

  • Walzmühlcenter

Als Gegenpol entstand 1999 am südlichen Ende der Innenstadt das 2. große Einkaufszentrum, u.a. mit einem großen Kino-Center und einem Zweistöckigem Supermarkt.

  • Fußgängerzone

Zwischen Rathaus-Center und Walzmühle. Zahlreiche Ramschläden, 1€ Shops, Handyläden und Bäckereien.

  • Rhein-Galerie

Ein neues Kaufhaus, direkt am Rhein gelegen, mit über 30.000 m² Verkaufsfläche das größte und neuste seiner Art in der Region!

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Pfälzer Küche

internationale Küche

Ausgehen[Bearbeiten]

Theater Pfalzbau, Diskotheken (z.B. Musikpark am Berliner Platz, Loft, MusicHall)

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

in Ludwigshafen gibt es wenige preiswerte Unterkünfte. Ausweichen auf Nachbarorte Frankenthal und Altrip kann erwogen werden. Jugendherberge in Mannheim

Lernen[Bearbeiten]

Fachhhochschulen

Arbeiten[Bearbeiten]

Größter Arbeitgeber der Stadt ist das in Ludwigshafen ansässige größte Chemieunternehmen der Welt BASF.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ludwigshafen ist natürlich wie jede andere Stadt nicht frei von Kriminalität, gilt als weitgehend sicher (wie jede andere deutsche Großstadt auch).

Bekannte Problemzonen sind Oggersheim-West, Notwende (Oggersheim-Nord), die Gegend um den Schlachthof (inkl. Bayreuther-Siedlung), Süd-Ost-Mundenheim (Gegend um Flurstraße), Hemshof ,Pfingstweide und das Westend (inkl. Hauptbahnhof) der Innenstadt. Nachts sollte man diese Gebiete meiden, um unnötigen Provokationen oder Gewaltakte aus dem Weg zu gehen. Jedoch sind die Gebiete sowiso von vornherein für Besucher unattraktiv (Wohnhochhäuser usw.) Auch sollte man generell den Bahnhof Heinrich-Pesch-Haus der Straßenbahnlinie 4 meiden, er ist ein bekannter Treffpunkt für Alkoholiker, Obdachlose und Vandalisten (Graffiti). In letzter Zeit patroulliert die Polizei besonders an Wochenenden abends häufiger, besonders am Berliner Platz verstärkt.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Auch wenn die Luft manchmal seltsam (nicht unangenehm) riecht (durch BASF), ist sie in der Regel nicht gefährlich, wenn doch, dann erfährt das die Bevölkerung unmittelbar und nach einer Stunde ist der Spuk wieder vorbei. Allerdings passiert soetwas nur alle 3-4 Jahre einmal und die austretenten Stoffe sind nicht tödlich, sondern gelten eher als reizend (z.B. für die Augen), sprich man braucht keine Angst zu haben, wenn es mal nach Chemie riecht! Für einen Ludwigshafener gehört es zu den typischen Merkmalen der Stadt.


Im Sommer muss mit drückender Schwüle bei großer Hitze gerechnet werden. Ebenfalls sind Gewitter in dieser Region stark ausgeprägt und sollten nicht unterschätzt werden!

Klarkommen[Bearbeiten]

Ludwigshafener sind Pfälzer, und diese generell recht aufgeschlossen und hilfsbereit. Das eigentliche Problem könnte darin bestehen das ein Norddeutscher den pfälzischen Dialekt nicht versteht. In diesem Fall die eigene Herkunft erläutern und um Hochdeutsch bitten. Es folgt ein Grinsen und die Erklärung auf Hochdeutsch.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]





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