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Los Angeles

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Los Angeles ist einer der beliebtesten Städte in der USA, daher gibt es dort auch viele Sehenswürdigkeiten.

Z.B. Walk of Fame (Hollywood)
Los Angeles ist eine große Stadt, die wir in Stadtteilartikel aufgeteilt haben. Dort gibt es evtl. genauere Informationen und umfangreichere Listen!


Los Angeles
Lage
Lage von Los Angeles
Los Angeles
Los Angeles
Kurzdaten
Bevölkerung: 3.877.129
Fläche: 1.290,6 km²
Höhe über NN: 32 m ü. NN
Koordinaten: 34° 3' 7" N, 118° 14' 34" W 
Vorwahlnummer: 213 für das Zentrum
Postleitzahl: 90001 - 90103
Zeitzone: Pacific Standard Time (UTC-8)
Website: offizielle Website von Los Angeles




Los Angeles ist eine Stadt in Kalifornien im Südwesten der USA.

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile[Bearbeiten]

  • Brentwood
  • Downtown
  • Hollywood - obwohl die meisten Studios mittlerweile in Richtung Burbank abgewandert sind, DER Inbegriff der Filmindustrie. Die meisten Promis sind jedoch eher öffentlichkeitsscheu.
  • San Pedro – exklavenförmige Nachbarschaft im Süden, über den "Harbor Gateway" administrativ mit der eigentlichen Stadt verbunden.
  • Beverly Hills - das Wohnviertel der Reichen und Schönen, der Filmstars und Musiker. Geprägt von Villen und Palmen lohnt es sich auf jeden Fall, hier einfach mal durchzufahren. (Kein Stadtteil von L.A., sondern eigenständige Stadt, jedoch vollständig von L.A. eingeschlossen.)
  • Santa Monica - kilometerlange Sandstrände, äußerst beliebt aufgrund der zentralen Lage hin zu Hollywood, Beverly Hills, Los Angeles International Airport, u.s.w. (Ebenso wie Beverly Hills ist Santa Monica verwaltungstechnisch eine eigene Stadt.)
  • Venice – der optisch etwas heruntergekommene Badeort bietet meilenweite Strände, ein unerschöpfliches Nachtleben, aber auch den Muscle Beach, ein Trainingsgelände für Bodybuilder. - Der "Big Blue Bus" fährt vom Centrum über Venice Beach nach Santa Monica.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte

Um 1500 ist die Besiedlung des heutigen Großraumes Los Angeles durch etwa 300 bis 500 Tongvá-Indianer beschrieben. 1542 segelte der spanische Forschungsreisende Juan Cabrillo in die Bay von San Pedro und beanspruchte das Gebiet für die spanische Krone. 1781 rekrutierte Gouverneur Felipe de Neve 44 Siedler, um in diesem Gebiet ein pueblo zu gründen. Erst 1835 wurde Los Angeles zur Stadt und gleichzeitig zur Hauptstadt von Mexikos nördlichster Region Alta California erhoben. Ein erster Aufschwung ließ die Bevölkerung bis auf 2.228 Einwohner anwachsen. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Mexiko wurde Los Angeles 1850 Teil des neugegründeten US-Bundesstaates Kalifornien. Die Bevölkerung stieg nun rasant an und erreichte 1930 etwa 1,23 Millionen für das Stadtgebiet. Heute hat das Stadtgebiet von Los Angeles etwa 3,95 Millionen Einwohner, der Ballungsraum gehört heute mit ca. 17,5 Millionen Einwohnen allerdings zu den größten Metropolregionen der Welt.

Klima

Los Angeles Downtown

Das Klima in der Los Angeles Area ist heiß und trocken, zwischen April und Oktober regnet es meist gar nicht, was im Herbst zu extrem hoher Waldbrandgefahr führt. In dieser Jahreszeit sind ausgedehnte Flächenbrände häufig und man tut gut daran, die lokalen Nachrichten zu verfolgen, vor allem, wenn es in die Randgebiete gehen soll.

Hinweis: Bei dem Wetterphänomen Santa Ana Winds kann es sehr heiß werden. Es wurden schon über 40°C gemessen.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Los Angeles International Airport (LAX)[Bearbeiten]

Der Los Angeles International Airport, kurz LAX, ist der größte und wichtigste Flughafen der Stadt und von ganz Kalifornien. Er liegt etwa 20 km südwestlich von Downtown Los Angeles und 10 km südlich von Santa Monica und wird von mehreren Fluggesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen (alle werden im Tom Bradley International Terminal, kurz TBIT, abgefertigt):

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel und Düsseldorf (saisonal)
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München
  • Swiss aus Zürich

Alternativ bieten sich unter Umständen auch Umsteigeverbindungen an, beispielsweise über New York City. Zu beachten sind hier allerdings die Ausmaße der USA - ein Inlandsflug von der Ost- zur Westküste dauert etwa sechs Stunden und durchquert mehrere Zeitzonen.

Alternativen[Bearbeiten]

Neben einem Flug zum "LAX" kann auch einer der folgenden Regionalflughäfen Ziel einer Umsteigeverbindung innerhalb der USA sein:

  • Long Beach Airport (LGB) - Unter Inkaufnahme eines längeren Weges kann man auch auf den Flughafen von Long Beach auszuweichen (ca. 40 km südlich von LA Zentrum), der z.B. von der Billig-Fluggesellschaft JetBlue angeflogen wird - nur inneramerikanische Flüge.
  • Ontario International Airport (ONT) - Etwa 35 Meilen östlich von Downtown Los Angeles - keine Flüge aus Europa
  • Palmdale Regional Airport (PMD) - Im Antelope Valley etwa 60 Meilen nordöstlich von Downtown Los Angeles am Highway 14.
  • Burbank Airport (BUR) - dieser kleine Flughafen kann für Flüge innerhalb USA genutzt werden zb. mit Southwest-Airlines, und liegt in North-Hollywood.

Bahn[Bearbeiten]

Die Los Angeles Union Station wird von Amtrak- und Metrolink-Zügen angefahren. Derzeitige Amtrak-Fernzüge sind:

Bus[Bearbeiten]

Die Metropolregion Los Angeles kann über mehrere Stationen mit Bussen der Gesellschaft Greyhound erreicht werden. Von der Station in Downtown Los Angeles (1716 E 7TH ST) kann die Union Station per Taxi in wenigen Minuten erreicht werden (ca. 10$). Von dort hat man Anschluss an das U-Bahn-Netz sowie den Schienenfernverkehr mittels Amtrak- und Metrolink-Zügen.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Die ganze Region Los Angeles ist von einem ebenso dichten wie überfüllten Highwaysystem durchzogen. Als Ortsunkundiger sollte man eine gute Karte zur Hand haben oder ein Navigationssystem nutzen. Für lange Strecken oder Fahrten in die Randbereiche ist das Auto unvermeidbar, die benötigte Zeit kann allerdings erheblich von der veranschlagten abweichen. In der Rushhour ist mit einem ähnlichen Verkehrsaufkommen wie Freitags Nachmittags auf Deutschlands Autobahnen zu rechnen, nur eben auf zehn Spuren. Teilweise geht es für Fahrzeuge mit mindestens zwei Insassen auf den sogenannten Car Pool Lanes schneller. Wenn man ein Auto mieten will, dann empfiehlt sich das bereits von Deutschland aus (z.B. über den ADAC). Es ist wesentlich billiger als direkt vor Ort und man staunt manchmal welchen Sportwagen man für die kleinste Klasse zur Verfügung gestellt bekommt.

Parken Parken ist in LA relativ teuer. Parkhäuser kosten oft 2,- Dollar und mehr pro Stunde. Am Hollywood Boulevard gar pro Viertelstunde. Hier wird es in den Seitenstraßen schnell billiger, wenn man sich nicht an den Tatoo- und Sex-Läden stört. Vorrausgesetzt man hat noch Tageslicht.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Wie in jeder Stadt lässt sich Los Angeles zu Fuß am besten erforschen, allerdings müssen die enormen Entfernungen berücksichtigt werden - eine Adresse in derselben Straße heisst noch nicht, dass man von Punkt A zu Punkt B zu Fuß innerhalb eines Tages kommt. Oft sind auch keine Gehwege vorhanden, was bei dem Verkehrsaufkommen ein Problem ist.

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Obwohl Los Angeles eher auf Autos ausgerichtet ist und über ein vergleichsweise schwach ausgebautes öffentliches Nahverkehrsangebot verfügt, ist es mittlerweile für einige Ziele eine echte und auch zeitsparende Alternative. Allerdings ist für echte Flexibilität und Reisende mit wenig Zeit der eigene Mietwagen nach wie vor die erste Wahl. Die Metropolitan Transportation Authority (MTA) betreibt unter dem Markennamen Metro mehrere Verkehrsmittel:

Metro Local Service

Dieses Bus-Netzwerk mit mehreren hundert Linien erstreckt sich über das ganze Stadtgebiet. Darüber lassen sich prinzipiell auch abgelegenere Gegenden erreichen, allerdings sind hier dann häufig zahlreiche Umstiege und Fahrzeiten von mehreren Stunden einzukalkulieren. Für kurze Strecken tagsüber (Nachts muss aus Sicherheitsgründen für viele Gegenden von den Bussen abgeraten werden) sind die Busse aber auch für Touristen einfach und unbedenklich zu nutzen. Ein lange Busfahrt kann durchaus ein Erlebnis sein, da die Mitfahrerzusammensetzung über längere Strecken in gleichem Maße wechselt wie die durchfahrenen Stadtgebiete.

Metro Rail Service

Es gibt insgesamt fünf Linien, die einige - aber längst nicht alle - Gebiete im Großraum Los Angeles erschließen und verbinden. Einige davon sind auch für Touristen interessant:

  • Red Line (U-Bahn) von der Union Station in Downtown Los Angeles über Hollywood in das San Fernando Valley
  • Purple Line (U-Bahn) von der Union Station in Downtown Los Angeles nach Koreatown
  • Blue Line (Tram-Bahn) von der Metro Center Station in Downtown Los Angeles über South Los Angeles nach Long Beach
  • Gold Line (Tram-Bahn) von East L.A. über Chinatown nach Pasadena
  • Green Line (Tram-Bahn) von South Bay beim Flughafen von Los Angeles nach Osten bis Norwalk
Metro Transitway

Mit "Bus-Zügen" werden zwei Linien bedient:

  • Orange Line verkehrt durch das San Fernando Valley von North Hollywood zum Warner Center
  • Silver Line von El Monte nach Artesia

Eine Tageskarte ist mit US-$ 6 (Einzelfahrt US-$ 1,50) recht günstig und gilt für alle Linien der Metro-Gesellschaft, für Municipal Busse sind allerdings Zuschläge fällig, ebenso für einige Expressbusse, die auf Highways verkehren. Fahrpläne und weitere Informationen auf der Webpräsenz der MTA / Metro

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Public Library
Walt Disney Concert Hall
  • Downtown
    • Los Angeles Public Library, 630 W. Fifth Street. Ein eher verstecktes Juwel ist die Public Library der Stadt Los Angeles, die in ihrem Inneren interessante Architektur bietet u.a. mit alten bemalten Holzdecken und einer kirchenartigen Turmhalle. Eintritt wird nicht erhoben, die Räume sind während normaler Öffnungszeiten zugänglich. Für Interessierte gibt es auch ein bis zwei Führungen am Tag (Mo-Fr 12.30, Sa 11.00 u. 14.00, So 14.00)
    • Walt Disney Concert Hall, 111 S. Grand Avenue (Ecke 1st Street). Die im Oktober 2003 eröffnete Music Hall ist ein weiteres architektonisches Highlight in der neueren Baugeschichte von Los Angeles. Der spektakuläre Bau von Architekt Frank Gehry ist unbedingt sehenswert und sollte bei einem Rundgang durch Downtown mit eingeschlossen werden. Innenbesichtigungen mit geführten Audiotouren sind ebenfalls möglich (10 US$).
    • Union Station, 800 N. Alameda St. Der Hauptbahnhof von Los Angeles wurde von John Parkinson und seinem Sohn Donald B. Parkinson entworfen, die auch das Rathaus von Los Angeles entwarfen und deren Unternehmung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts vielen bedeutenden Gebäuden der Stadt ihren Stempel aufdrückte. Der Baustil kombiniert spanischen Kolonialstil, Mission Revival und späten Art Déco mit maurischen Architekturdetails wie den Sternen mit acht Spitzen. Auf beiden Seiten des Warteraums befinden sich Patios, Innenhofgärten. Reisende, die die Züge verließen, gingen ursprünglich durch den südlichen Garten. Der untere Teil der Innenwände ist mit Travertin-Marmor und der obere Teil mit einer frühen Form der akustischen Fliese verkleidet. Der Fußboden im Wartesaal ist mit Terrakotta-Fliesen und in der Mitte mit Marmor bedeckt (einschließlich Travertin, ein wenig ungewöhnlich in den Fußböden, da er weich ist). Andere Teile des Bodenbelags der Station sind farbige Fliesen mit aztekischen Einflüssen. Südlich des Hauptgebäudes schließt sich ein kleines Meisterwerk, die bemerkenswerte Bahnhofsgaststätte an, die von der im Südwesten der USA agierenden Architektin Mary Colter entworfen wurde. Die Gaststätte war das letzte "Harvey House"-Restaurant, das an Bahnhöfen errichtet wurde.
Universal Studios
  • Universal Studios Hollywood, Universal City. Auch wenn Trubel á la Disneyland nicht jedermanns Sache ist, an den Universalstudios kommt man kaum vorbei. Der Eintritt ist happig (beispielsweise 1 Tag mit bevorzugtem Einlass bei allen Attraktionen: über 100,- US-$, Stand 2011), lässt sich aber durch Verwendung der überall (z.B. Tourist-Info) erhältlichen Ermäßigungsscheine, oder einen vorherigen Onlinekauf auf 43 US$ (alter Wert) reduzieren. Geboten wird dafür perfekte Unterhaltung zusammen mit amerikanischem Vergnügungsmarkttrubel. In jedem Fall sollte man die 45 minütige, moderierte Tour durch die Studios und Sets mitmachen, es gibt viel zu sehen, was man aus dem Kino kennt und hier gedreht wurde, von Bates Motel aus Psycho bis hin zum Film-Set der abgestürzten 747 aus Krieg der Welten, sowie zahlreiche Spezialeffekte. Man erfährt vieles über gerade laufende Projekte und fährt z.B. durch gerade im Aufbau befindliche Kulissen. Ebenfalls empfehlenswert ist die unglaublich aufwändig gemachte Stuntshow Waterworld - übrigens wird man auf den grünen Sitzplätzen wirklich nass, das ist keine leere Drohung. Anreise: Mit dem Auto werden zusätzlich Parkgebühren fällig (12-20 US$, Stand 21.08.08), eine gute und günstige Alternative ist die U-Bahn (Red Line bis Universal City) und dann mit dem kostenlosen Shuttle direkt zum Eingang.
Getty Center
  • Getty Center, 1200 Getty Center Drive. Wer auch nur ein wenig Interesse an moderner Architektur hat, muss sich das Getty Center in Brentwood in den Santa-Monica-Bergen ansehen. Kein Museumsbau auf der Welt hatte jemals zuvor ein Budget von einer Milliarde Dollar und was Architekt Richard Meier daraus gemacht hat, ist wirklich besuchenswert, selbst wenn einen die ebenfalls zahlreichen spektakulären Kunstschätze nicht interessieren sollten. Das Museum wird von der Getty-Stiftung getragen, der Eintritt ist frei. Da das Museum etwas außerhalb liegt, ist eine Anreise mit dem Auto ratsam (Direkt am Freeway I-405, Ausfahrt Getty Center). Entgegen den Hinweisen in vielen Reiseführern ist eine Voranmeldung für das Parkhaus nicht mehr notwendig und auch nicht mehr möglich. Wer zuerst kommt, kann also am Fuße des Museums parken (Parkgebühr 7 US$), danach geht es mit einer Standseilbahn (monorail) zum Museum hinauf. Fotofreunde sollten unbedingt ein gutes Weitwinkelobjektiv mitnehmen, da die Dimensionen einen 'normalen' Fotoapparat sprengen (Ein Stativ-Tripod mitzunehmen ist untersagt).
  • Koreanische Friedensglocke. Die Koreanische Friedensglocke (Corean Peace Bell) in San Pedro war zu sehen im Film Die üblichen Verdächtigen.
  • Griffith Observatory Von diesem in den Hügeln Hollywoods im Griffith Park gelegenen Aussichtspunkt hat man eine atemberaubende Sicht über Los Angeles. Das Gebäude selbst beherrbergt wissenschaftliche Ausstellungen.
  • Der Hollywood-Schriftzug - Den besten Ausblick auf die weltberühmten Lettern in Hanglage (die ursprünglich übrigens "Hollywoodland" zeigten und für eine Immobilieninvestition warben) hat man vom Mount Lee im Griffith Park. Es ist nicht möglich, wirklich nah an den Schriftzug zu kommen, weder von unten noch von der Rückseite.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Venice Beach
  • Venice Beach. Der Küstenstadtteil zwischen Marina del Rey und Santa Monica ist weltbekannt und kommt immer wieder in Filmen vor. Hier ist ein wirklicher toller Strand mit zahllosen Beachvolleyballfeldern und auf der Promenade tummeln sich unzählige Radler, Jogger, Skatboardfahrer und mehr oder weniger Verrückte. Venice ist allerdings auch Heimstadt vieler gestrandeter Existenzen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall und es lohnt sich, einen ganzen Tag einzuplanen, ein Fahrrad zu mieten und den Küstenfahrradweg von Los Angeles zu erkunden. Nach Einbruch der Dunkelheit sind aus Sicherheitsgründen alle Parkplätze am Strand gesperrt. Parkgebühren ca. 6-10 US$.
  • TV-Aufzeichungen - Viele bekannte Sitcoms, beispielsweise The Big Bang Theory, oder auch Disney-Produktionen werden in Studios im Großraum L.A. vor Livepublikum gedreht. Tickets hierfür sind begehrt und je nach Drehplan nur saisonal zu bekommen. Tickets gibt es beispielsweise bei tvtickets.com.

Man sollte in Los Angeles auf jeden Fall das berühmte Disneyland gesehen bzw. besucht haben.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Melrose Blvd, West Hollywood - zwischen den Hausnummern 7000 und 8000 (La Brea bis Fairfax) finden sich zahllose Modeläden, jung, flippig, angesagt. Dazwischen viele Cafés und Restaurants. Ein Bummel lohnt sich in jedem Fall. Die Buslinien 10 und 11 fahren den gesamten Melrose Blvd entlang.
  • 3rd Street Promenade, Santa Monica - Äußerst selten in Amerika, aber dennoch nicht weniger beliebt ist die Fußgängerzone 3rd Street Promenade. Vom Wilshire Blvd aus bis zum vom Frank O. Gery erbauten Santa Monica Place (Mall) gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants, die im Durchschnitt etwas individueller als das amerikansiche Durchschnitts-Mall-Einerlei ist.
  • Broadway, Downtown Los Angeles - Für alle Sparfüchse, die beim Shoppen noch etwas vom Ruhm vergangener Zeiten einfangen wollen. In den alten Kinos am Broadsway haben sich bereits seit einigen Jahrzenten zahlreiche Mexikanische Händler niedergelassen. Hier gibt es alles, meist preiswert und oft kann man auch handeln. Auch wenn es nicht so glamourös aussieht wie auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills, kann man hier schon das ein oder andere Schnäppchen machen. Nicht abschrecken lassen, es ist sicher dort.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Downtown
    • La Bella Cucina, 950 S Figueroa Street. Italienisches Restaurant mit richtig guter Küche und angenehm niedrigem Lärmpegel. Bei mittlerem Preisniveau ist hier essen ohne Zeitdruck möglich.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Sunset Strip. Der Sunset Strip ist eine der bekanntesten Ausgehmeilen von Los Angeles. Er liegt auf dem Sunset Boulevard und wird im Westen vom Doheny Drive und im Osten vom Crescent Heights Boulevard begrenzt. Neben Restaurants und Boutiquen findet man hier eine Vielzahl von Rockclubs, welche z.T. im Besitz von Hollywoodstars sind oder waren (bspw. The Viper Room, 8852 Sunset Boulevard). Auch wenn die Parkplätze nicht gerade günstig sind ($ 20 für die Nacht) und Traffic Jam droht, ist die An- bzw. Rückfahrt mit dem Bus genau zu überlegen. Zum einen aus Gründen der Sicherheit (für größere Gruppen jedoch unproblematisch), zum anderen weil die Busse nicht unbedingt zuverlässig fahren.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Figueroa Hotel, 939 South Figueroa - Den besonderen Charme dieses Hotels der mittleren Preiskategorie macht die einzigartige Innenarchitektur des Gebäudes aus, die sich ganz an einem marokkanischen Stil ausrichtet und sich für Europäer angenehm vom eher geschmacklosen Stil vieler amerikanischer Hotels abhebt. Die Zimmer sind eher klein, aber nicht ungemütlich - die Hotellobby ist ein Hit. In US-amerikanischen Hotelkritiken läuft das Hotel auch unter bestes Low-Budget-Hotel von Los Angeles. Parken 8US$ pro Tag. Das Wlan kostet 5 Dollar pro Tag und wird über eine externe Firma abgerechnet. Nur mit Kreditkarte möglich.
  • Millennium Biltmore, 506 South Grand Avenue. Das aus Filmen (z.B. Independence Day) bekannte Hotel, in dem schon Präsidenten abgestiegen sind, besticht durch seine Eleganz und Renaissencestil. Parken 24US/Tag. Zimmer: 460US-3000US$

Sicherheit[Bearbeiten]

Mit Drachen ist zu rechnen

Los Angeles ist - vor allem in sämtlichen Touristengebieten - tagsüber eine relativ sichere Stadt, bei Dunkelheit bewegt man sich besser in bekanntem Gebiet und generell sollten einige einschlägige Viertel und Gegenden unbedingt gemieden werden.

Zwei Faustformeln können als Richtgröße gelten: Je näher man an der Küste liegt, desto sicherer gelten die Gebiete. Unabhängig davon sollte man nachts die direkten Strandgebiete meiden (gilt auch für Venice Beach). In den nördlichen Gebieten kann man sagen, dass alles was westlich (Richtung Küste) der Interstate 110 (Long Beach - Pasadena) liegt, zu den so genannten sicheren Gebieten zählt. Die östlich davon gelegen Gebiete sollte man zumindest nachts nicht als Fußgänger erkunden. Wobei man sagen muss, als Fußgänger ist man außerhalb der Touristengebiete von L.A. immer verdächtig (auch tagsüber) und wird misstrauisch betrachtet, weil in der Autostadt L.A. eigentlich niemand auch nur kurze Strecken zu Fuß zurücklegt.

  • Generell gemieden werden sollten (auch per PKW, in jedem Fall aber als Fußgänger!) das Obdachlosenviertel Skid Row (dort befindet sich allerdings der Greyhound-Busbahnhof) das von den Straßen Main Street, 3rd Street, Alameda Street und 7th Street eingegrenzt wird sowie die Vororte Compton, Watts, Inglewood, Lynwood und Lomita und der Bezirk South Los Angeles (South Central) und East Lost Angeles. Einige dieser weisen mit die höchsten Kriminalitätsraten der USA aus, nicht zuletzt durch die sich dort rivalisierenden Gangs.
  • Nach Sonnenuntergang gemieden werden sollten sämtliche Strände im Stadtgebiet, auch Venice Beach! Teils ist der Aufenthalt und das Parken dort dann auch untersagt. Auch Downtown L.A. sollte abends kein Ziel mehr sein, erst Recht nicht zu Fuß.

Erdbeben[Bearbeiten]

Los Angeles liegt in einem für Erdbeben anfälligen Gebiet. Sollte es zu einem Erdbeben kommen, bleiben Sie an Ort und Stelle und versuchen Sie wenn möglich, unter einem Tisch oder hinter einer Tür etc. Schutz vor herab- oder umfallenden Gegenständen und zerspringenden Scheiben zu suchen. Erst wenn das Beben aufhört, sollten Sie ins Freie gehen - die Gebäude in der Region sind bis zu einem gewissen Grad erdbebensicher.

Gesundheit[Bearbeiten]

In Los Angeles selbst gibt es zahlreiche Apotheken, die sich in den meist lang bis in die Nacht geöffneten Supermärkten befinden, dort kann man allerlei Medikamente rezeptfrei bekommen. Lohnenswert ist es, von Deutschland aus eine Auslandsversicherung abzuschliessen, falls man doch wegen einer Krankheit, Verletzung etc. ins Hospital muss. Bei Notfällen ist die Nummer 911 der Notrufzentrale. Als Mitteleuropäer ist es in den Sommermonaten von Mai bis September nicht ratsam, sich zu lange in der Sonne aufzuhalten da man sich leicht einen Sonnenbrand beziehungsweise einen Sonnenstich holen kann.

Klarkommen[Bearbeiten]

  • Los Angeles Visitor Information Center, 685 South Figueroa Street (zwischen Wilshire Boulevard und 7th Street), Tel: (213) 689-8822, Öffnungszeiten: Wochentags 09:00-17:00 Uhr - Hier gibt es jede Menge Infos, Linienpläne für die Nahverkehrssysteme und Gutscheine für verschiedenste Eintrittsermäßigungen.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Lohnende Ausflugsziele sind die Vororte Malibu und Pacific Palisades. Weiter entfernt im Osten liegen Palm Springs und der Joshua Tree Nationalpark; im Süden La Jolla und San Diego.

Weblinks[Bearbeiten]






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