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Lima

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Südamerika : Peru : Lima
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Lima ist die Hauptstadt von Peru. Mit etwa 6,9 Millionen Einwohnern ist Lima auch die größte Stadt des Landes. Mit der Hafenstadt Callao ist Lima zusammengewachsen.

Stadtteile[Bearbeiten]

neben dem Zentrum gibt es noch

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Aeropuerto Internacional Jorge Chávez ist der internationale Flughafen von Lima, er liegt in der angrenzenden Hafenstadt Callao 12 km nordwestlich von Lima, direkt am Pazifischen Ozean. Verbindungen zur Stadt bestehen nur per Bus oder Taxi. Der Flughafen wird von einer Reihe internationaler Fluggesellschaften angeflogen. Direktflüge von Deutschland gibt es derzeit nicht, Umsteigeverbindungen von Frankfurt existieren beispielsweise über Madrid, Atlanta oder Caracas, von Düsseldorf über Amsterdam oder von München über Madrid, Amsterdam, Atlanta oder Toronto nach Lima.

Lima erreicht man direkt aus Europa über Amsterdam (KLM), Madrid (Iberia, LAN Peru) und Paris (Air France).

Daneben spielt der Flughafen eine wichtige Rolle als nationales Drehkreuz.

Bahn[Bearbeiten]

Es gibt keine regelmäßigen Zugverbindungen von bzw. nach Lima. In unregelmäßigen Abständen wird die Strecke Lima - Huancayo / Huancayo - Lima bedient (Ferrocarril Central Andino S.A.).

Bus[Bearbeiten]

Ein zentraler Busbahnhof existiert nicht. Jedes Unternehmen unterhält ein odere mehrere eigene Terminals.

Zu den wichtigsten Busgesellschaften gehören:

  • Movil Tours, Verbindungen von/nach Caraz, Chachapoyas, Chiclayo, Huaraz, Jaen, Tarapoto, Trujillo

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Der gesamte öffentliche Nahverkehr wird bis heute weitestgehend privat von Bussen, Kleinbussen, Taxis und in einigen Stadtvierteln auch von Mototaxis abgewickelt. Wer mitfahren möchte, stellt sich an den Straßenrand und macht ein Handzeichen, wobei die Busse mittlerweile fast nur noch an den angezeigten festen Haltestellen anhalten, da die Verkehrspolizei das Anhalten außerhalb der Haltestellen streng kontrolliert und mit hohen Geldstrafen ahndet. Haltestellen sind durch ein blaues Schild mit einem Bus und der Aufschrift "Parada" gekennzeichnet. Auf den Hauptverkehrsachsen der Stadt verkehren Transportmittel im Sekundentakt. Das Fahrtziel steht an der Frontscheibe angeschrieben. Wer aussteigen möchte, signalisiert das mit dem Wort "Baja" oder indem man die "Haltestelle" - wie zum Beispiel die Straße oder einen wichtigen/zentralen Punkt (Einkaufszentrum) nennt. Der Fahrpreis richtet sich dementsprechend nach der Länge der Reise. Der niedrigste Fahrpreis liegt bei ca. 1,20 S /. (0,30 €) pro Erwachsener für eine kurze Fahrt. Dieser wird bei Fahrtantritt bzw. während der Fahrt eingesammelt. Nachts bezahlt man mehr.

Taxis gibt es in Lima wie Sand am Meer. Darunter gibt es viele private Taxis. Es wird daher empfohlen nur Taxis zu nutzen, die an der Frontscheibe deutlich eine Lizenz und eine Registriernummer der Taxi-Innung aufgeklebt und auf dem Dach ein fest montiertes Taxi-Schild haben. Die Taxis sind meist gelb oder weiß. Der Fahrpreis wird mit dem Taxifahrer vor Fahrtantritt am Fenster ausgehandelt, indem man das Fahrtziel nennt. Als Tourist sollte man dabei aufpassen, da die Taxifahrer viel zu hohe Preise ansetzen oder sogar die Preise in Dollar nennen. Man sollte deswegen versuchen, den Preis soweit wie möglich runter zu handeln. Es kann sein, dass das Taxi - nach dem anhalten - wieder weiterfährt, da das gewünschte Ziel für den Taxifahrer zu weit weg liegt.

Seit 2003 verfügt Lima mit der Tren Urbano Lima über eine erste 21 km lange Stadtbahnlinie. Sie verkehrt täglich von 6.00 - 22:00 Uhr, alle 15 Minuten.

Seit Mitte des Jahres 2010 verkehren städtische Linienbusse auf eigenen Fahrspuren in Nord-Süd Richtung („Metropolitano“) - von "Los Olivos" bis "Chorillos".

Des weiteren befindet sich eine Straßenbahnstrecke („tren electrico“) im Bau.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Historisches Zentrum[Bearbeiten]

Das historische Zentrum von Lima ist von der Unesco als Weltkulturerbe gelistet.

  • Plaza Mayor ist wohl der schönste Palast der Stadt und guter Ausgangspunkt für Rundgänge durch die Altstadt. Der auf ihm stehende Brunnen ist der Nullpunkt für alle Entfernungen in Peru und stammt aus dem Jahr 1651.
  • Catedral de Lima. Der jetzige Bau stammt aus dem Jahre 1746. In der ersten Seitenkapelle rechts befinden sich die Überreste von Pizarro. Der Eintritt außerhalb der Gottesdienste kostet 10 Soles. Mit inbegriffen ist das Museum religiöser Kunst rechts des Hauptaltars.
  • Palacio de Arzobispo, befindet sich direkt neben der Kathedrale. Der Bau ist eine Rekonstruktion aus dem Jahre 1924.
  • Palacio de Gobierno. Der Regierungspalast erhebt sich an der selben Stelle, an der einst der Palast Pizarros stand. Er kann nur über geführte Touren besichtigt werden. Um 12 Uhr (außer So) mittags kann man der Farbenprächtigen Wachablösung mit Kapelle zuschauen.
  • Convento de San Francisco, ist nur zwei Blocks von der Plaza de Armas entfernt. Eine geführte Tour durch die Kirche, das Kloster und die Katakomben kosten 7 Soles und ist ein absolutes Muss.
  • Parque de la Muralla, in diesem Park sind Teile der alten Stadtmauer freigelegt.

Archäologische Stätten[Bearbeiten]

  • Huaca Pucllana, eine vorinkaische Ausgrabungsstätte in Miraflores. Ein kleines Museum und eine Führung über das Ausgrabungsgelände geben einen Einblick in die Kultur und Religion der 'Lima'.
  • Huaca Huallamarca, diese Kultstätte der 'Hualla' liegt im Stadtteil San Isidro.
  • Pachacamac, etwas außerhalb von Lima gelegene weitläufige Ausgrabungsstätte.

Museen[Bearbeiten]

  • Museo Nacional de Antropología, Arqueología e Historia, Austellung von Artefakten der wichtigsten Kulturen des prähispanischen Perus.
  • ...

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Stadtrundfahrten[Bearbeiten]

Mirabus biete verschiedene Rundfahrten im oben offenen Doppeldeckerbus an.

Surfen[Bearbeiten]

Paragliding[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lima hat eine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten unter anderem in Miraflores, sowie in anderen Stadtteilen diverse mittlere und größere Einkaufszentren.

Das Zentrum von Lima verfügt mit der Jiron de la Unión über eine ausgedehnte Fußgängerzone, die sich zwischen Plaza San Martín und Plaza de Armas erstreckt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Lima sollte auf keinen Fall der Besuch in einem Fischrestaurant ausgelassen werden. Zu empfehlen ist Ceviche, roher Fisch oder Meeresfrüchte in Limonensaft eingelegt. Eines der besten Restaurants des Landes für Ceviche ist die Rosa Nautica an der Costa Verde unterhalb von Miraflores direkt am Strand.

Ausgehen[Bearbeiten]

Discos und Bars[Bearbeiten]

Einige Discos und Bars, teilweise mit Livemusik, findet man unter anderem in Miraflores im "Larcomar"

Theater[Bearbeiten]

  • Teatro Municipal de Lima
  • Teatro Segura
  • Teatro de la Alianza Francesa
  • ...

Kinos[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Hostal España Azángaro 105/Ecke Ancash. Tel: 4279196 und 428-5546. Wohl der Backpacker-Treff schlechthin im Zentrum. Wunderschönes altes Kolonialhaus mit vielen Kunstwerken an den Wänden, Dachgarten, Restaurant, Internet (teuerstes in Lima), Schließfächer, Gepäckaufbewahrung, Laundry. Schlafsaal 13 Soles.
  • Flying Dog Hostel Ein klassisches B&B Hostel, beliebt wegen seines trendy Ambientes und seiner unschlagbaren Lage. Ganz zentral, in der Mitte von Miraflores, direkt am Kennedy Park. Englisch und Deutsch sprechender Staff. Alle Services inlusive. Siehe http://www.flyingdogperu.com Flying Dog Peru
  • Miraflores Suites in Lima-Peru Miraflores. Wohnungen zur Miete und für Touristen und Besuchen. Mehr als eine Woche kann sein. Ferienhäuser in Miraflores. [1]
  • J. W. Marriott Lima, Malecon De La Reserva 615, Miraflores
  • Casa Ana [2] Jirón Pichincha 415, Breña, Lima. Casa Ana ist eine kleine Pension, das Rucksacktouristen Übernachtung mit Frühstück anbietet. Das Haus wird geführt von Ana Félix Mendoza zusammen mit Tochter Angie. Unterstützt werden sie dabei von einem Niederländer Hein. Die Lage der Pension ist zentral in der Nähe zum historischen Stadtkern von Lima.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

In Lima, so wie überhaupt in Peru heißt es fast überall aufpassen. In der Altstadt (im centro) soll man auf keinen Fall Fotoapparate, Schmuck oder ähnliches offen mit sich herum tragen, am besten ist es, einfach ein bißchen Kleingeld in die Hosentasche zu stecken und sonst alles im Hotel zu lassen.

Besondere Vorsicht ist für Touristen in der Gegend um den "Plaza de Armas" geboten. Hier lauern viele ehrlich wirkende junge Menschen, die sich als Studenten ausgeben und einen in ein Gespräch verwickeln. Grundregel: Sich auf keinen Fall von einem dieser Leute an einen anderen Ort führen lassen. Es kommt vor, dass diese Leute mit korrupten Polizisten oder Verbrechern, die sich als Polizisten ausgeben, zusammenarbeiten und das/die Opfer in eine Falle bezüglich Drogenbesitzes laufen lassen. Dabei genügt schon, dass der angebliche Student kurzerhand eine Marijuana-Zigarette aus seiner Tasche zückt und dem Opfer anbietet. Das Opfer wird anschliessend unter grossem Druck von den "Polizisten" gezwungen in ein Auto einzusteigen und auf den Polizei Posten mitzukommen. Unterwegs wird das Opfer beklaut und oder Lösegeld verlangt. Allgemein sind vorallem junge Touristen betroffen, die unerfahren wirken. Sollte man dennoch in eine solche Situation kommen, heisst es sich nicht einschüchtern zu lassen. Bevor man irgendwo einsteigt, sollte man den Ausweis der Polizisten verlangen und versuchen klarzumachen, dass man mit der Touristenpolizei sprechen will.

Vorsichtig sollte man auch bei der Wahl des Taxis sein, da es in letzter Zeit öfters zu sogenannten "Expresskidnappings" kommt.

Am Strand muss man auch überall aufpassen, außer in Miraflores (mitten in der Stadt) und den Stränden, die ca. eine Stunde außerhalb Limas liegen (z.B. punta hermosa) soll man sich gar nicht aufhalten, und selbst beim Strand von Miraflores ist es nicht ratsam an Stellen hinter denen sich jemand verstecken kann vorbeizugehen.

Frauen sollten nach Einbruch der Dunkelheit eher nicht alleine unterwegs sein, die peruanischen Männer sind es aber gewöhnt einen nach Hause zu begleiten.

Wenn man auf gewisse Dinge achtet (also nicht als typischer Tourist mit vielen Wertgegenständen herumläuft) und auf die Einheimischen hört kann man sich aber ziemlich sicher durch Lima bewegen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

In vielen südamerikanischen Ländern wird mit Fäkalien von Tieren gedüngt, deshalb ist es unabdingbar Früchte (und besonderes von der Straße gekaufte) nicht zu essen ohne sie vorher gründlich abzuwaschen. Viele Krankheiten lassen sich von anal nach oral übertragen, so wird man schnell durch ein krankes Tier angesteckt. Diese Düngung bleibt an der Haut der Früchte hängen, auch wenn nicht sichtbar. Wasser sollte grundsätzlich abgekocht werden und wenn möglich sollte auch sonst nichts rohes gegessen werden.

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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