Libysche Wüste (Ägypten)
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Die Libysche oder Westliche Wüste liegt im Westen Ägyptens, westlich des Niltals. Sie ist der östliche Teil der Sahara.
[bearbeiten] Regionen
- Das Wādī an-Natrūn (Sketis) befindet sich am Ostrand der Libyschen Wüste westlich der Autobahn von Kairo nach Alexandria.
- Die Oase el-Faiyūm befindet sich am Ostrand der Libyschen Wüste südwestlich von Beni Suef. Im Süden des el-Faiyūm befinden sich das Wādī er-Raiyān und das Tal der Wale.
- Die Mittelmeerküste bildet den Abschluss der Libyschen Wüste im Norden.
- Qattara-Senke
- Ägyptische Sandsee
- Wanderdüne Ghurd Abū Muḥarrik
[bearbeiten] Gouvernements
[bearbeiten] Oasengürtel (Senken)
[bearbeiten] Orte
- Bāwīṭī (Senke el-Bahrīya)
- al-Ḥaīz (Senke el-Bahrīya)
- Mūṭ (Senke ed-Dāchla)
- Chārga (Stadt) (Senke el-Chārga)
- Farāfra (Stadt) (Senke Farāfra)
[bearbeiten] Weitere Ziele
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in oder nahe der Oasen der oben genannten Senken. Nachfolgend finden Sie Reiseziele, die sich keiner der genannten Senken zuordnen lassen.
- Die Weiße und Schwarze Wüste sind Wüstenregionen im Bereich der Senke Bahrīya und zwischen Bahrīya und Farāfra.
- Die Tropfsteinhöhle el-Gāra befindet sich etwa auf der halben Strecken zwischen Farāfra und Asyūṭ.
- Das Gilf Kebir im Südwesten der Libyschen Wüste zählt zu seinen herausragenden landschaftlichen und archäologischen Regionen.
- ʿAin Amūr ist eine römische Tempelanlage mit Wasserquelle zwischen ed-Dāchla und el-Chārga an der Wüstenpiste zwischen ed-Dāchla und Asyūṭ.
- Wadi al-ʿUbayyid
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Sprache
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Motorrad-Tourismus
Es ist durchaus möglich, die Libysche Wüste mit einem Motorrad zu durchqueren, ein entsprechend ausgerüstetes Motorrad und fahrerisches Können vorausgesetzt. Da es nicht sehr einfach ist, mit einem Fahrzeug nach Ägypten einzureisen, seien für Interessenten nachfolgend Motorrad-Touristik-Unternehmen genannt, die auch die Motorräder zur Verfügung stellen:
- German’s Motos, 9 Said Zo el-Fakar, App. 603, Kairo, Tel.: +20 (02) 365 2025, Mobil: +20 (012) 786 9273, Fax: +20 (02) 365 9099, Email: Info@germanmotos.com; General-Manager ist German Sulzmann, 46 Manial St., Flat 29, Floor 7, Kairo, Tel. und Fax: +20 (02) 532 1042, Mobil und Email wie genannt.
- Franco Picco Racing Team, P.F.R. s.r.l. Via dei Muzzi 59, 36050 Sovizzo Vicenca, Italien, Tel.: +39 (0444) 357936, 379017, Fax: +39 (0444) 379010, Mobile +39 339 5371664, Email: über die genannte Internet-Präsenz.
Natürlich werden die Fahrer von Jeeps begleitet, die auch das Material transportieren.
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Sicherheit
[bearbeiten] Klima
Das Klima ist ganzjährig warm bis heiß und trocken. Regenfälle stellen eine absolute Ausnahme dar, die Regendauer überschreitet wenige Minuten nie.
Gefürchtet sind die Sandstürme, die Chamsīn (arab. خماسين, Chamāsīn, oder خمسين, Chamsīn) genannt werden. Dies sind heiße Süd- und Südostwinde, die den Wüstensand aufwirbeln und mit sich fortreißen. Die Entstehungsursache sind Tiefdruckgebiete im Mittelmeerraum. Die Stürme können ganzjährig auftreten, ihre Hauptsaison sind die Monate März bis Mai (ein Zeitraum von 50 Tagen nach Frühlingsanfang – auf den Zeitraum bezieht sich auch das arabische Wort), auch im Herbst treten sie gehäuft auf. Die Stürme dauern mehrere Tage an und sind in weiten Teilen Ägyptens anzutreffen. Weit gefährlicher, aber örtlich begrenzter, sind die Sandwirbelwinde, Soba'a genannt. Hier muss man in jedem Fall Augen und elektronische Geräte schützen. Die Stürme tragen nicht selten dazu bei, dass Flugpläne nicht mehr eingehalten werden. Im Jahr 2006 trat der erste Sandsturm bereits Ende Februar auf (Einheimische sagten, dass sie das seit 20 Jahren nicht erlebt hätten), irgendwo im Staub waren sogar die Pyramiden kaum zu erkennen.

