Lemberg
Aus Wikitravel
Inhaltsverzeichnis
Lemberg (ukrainisch Львів/Lviv) ist eine Stadt in der Ukraine. Unter der Herrschaft der Habsburger war Lemberg Verwaltungszentrum der Region Galizien. Heute ist die Stadt Hauptstadt der gleichnamigen Oblast.
[bearbeiten] Hintergrund
1256 wurde die Stadt das erste Mal erwähnt. Erbaut wurde sie als Burg von König Danylo und nach dessen Sohn Lev benannt. Lev bedeutet Löwe, somit ist Lviv die Stadt des Löwen, was sich im Wappen, wie auch in zahlreichen Skulpturen in der Stadt zeigt. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts fiel Lemberg an Polen und gehörte Jahrhunderte lang zur polnisch-litauischen Adelsrepublik. Nach der ersten polnischen Teilung fiel es 1772 an Österreich und nach dem Ersten Weltkrieg wieder an Polen. Seit 1945 gehörte es zur UdSSR und ist seit 1991 ukrainisch. Das historische Zentrum von Lemberg aus der Blütezeit ab Ende des 19. Jh. wurde 1998 von der UNESCO in das Welterbe aufgenommen.
Lemberg ist eine dynamische Stadt mit jungem Publikum, vielen Baustellen, und langsam wachsendem Tourismus. Beherrschende Sprachen sind neben ukrainisch auch polnisch und russisch. Manchmal kommt man mit deutsch weiter, bei jüngerem Publikum kann man es mit englisch versuchen. Beschilderungen sind überweigend in kyrillisch.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Lemberg wird regelmäßig von Frankfurt, München, Dortmund und unregelmäßig auch aus anderen deutschen Städten angeflogen. Ukraine International Airline bietet gelegentlich sehr günstige Flüge von Frankfurt aus. Seit 2009 gibt es 2x wöchentlich (zur Zeit Montag und Freitag) eine sehr preiswerte Verbindung von Dortmund nach Lemberg und zurück. Für größere Maschinen ist die Startbahn des gemütlichen neo-klassizistischen Flughafens 10 km westlich vom Zentrum zu kurz.
Wer sparen will, der fliegt nach Krakow in Polen. Von dort aus kauft man einen Zugfahrschein bis Przemysl und an der Grenze löst man bis Lemberg nach. Je nach Reisetermin und Airline kann so eine Menge gespart werden, vorausgesetzt, man hat es nicht eilig.
Am Flughafen fährt der Trolleybus 9 direkt ins Stadtzentrum. Für eine Taxifahrt ins Zentrum sollten 50 UAH ausreichen (Stand 2009).
[bearbeiten] Bahn
Es gibt täglich eine direkte Zugverbindung von/nach Wien (21 Stunden) und Budapest (14 Stunden) sowie Montags, Mittwochs und Freitags nach Krakau (6 Stunden).
Der Zug, der von Wien Südbahnhof täglich um 12.28 Uhr abfährt, kommt um 10.30 Uhr des nächsten Tages in Lemberg an.
Für eine Online-Abfrage bei der [DB] ist der russische Name Lvov zu benutzen, auf der Seite der [ÖBB] ebenfalls.
Auf der Strecke zwischen Lemberg und Kiew wird vom Lemberger "Grand Hotel" ein komfortabler Schlafwagen betrieben [1].
Vom Bahnhof fahren die Straßenbahnlinien 1, 6, 9 und 9A in das Stadtzentrum. Etwas südlich vom Hauptbahnhof liegt in der Horodotska Straße der Vorortebahnhof (Приміський Вокзал). Von dort gibt es eine Verbindung mit einem sehr modernen Triebwagenzug nach Worochta (Vorokhta) in den Ukrainischen Karpaten und zu zahlreichen anderen Städten und Dörfern in der Umgebung.
[bearbeiten] Bus
Es bestehen von und nach Lemberg verschiedene internationale Busverbindungen, beispielsweise nach Berlin und Wien. Jeder potentielle Reisende muss sich jedoch der langen Fahrtdauer und der unter Umständen sehr langen Grenzkontrolle bewußt sein.
[bearbeiten] Auto
Man sollte daran denken, dass man eventuell sehr lange an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine warten muss, ebenso an der Grenze Slowakei-Ukraine. Falls der Eigentümer des Fahrzeugs nicht am Steuer sitzt bzw. mitfährt, benötigt der Autofahrer eine Bescheinigung, dass er mit dem jeweiligen Fahrzeug fahren darf. Man benötigt eine grüne Versicherungskarte. Auch eine Versicherung in ukrainischer Sprache ist ratsam. Ein weiteres Problem ist der stellenweise sehr schlechte Zustand der ukrainischen Straßen und die manchmal lückenhafte Beschilderung. In der Ukraine gelten 0,0 Promille! In Lemberg gibt es einige bewachte Parkplätze.
[bearbeiten] Schiff
Da Lemberg weder an einem schiffbaren Fluß noch am Meer liegt erübrigt sich diese Option! ;)
[bearbeiten] Mobilität
In Lemberg gibt es verschiedenste Verkehrsmittel. Jedes existiert für sich. Umsteigefahrscheine oder Tarifverbünde sind unbekannt. Besondere Vorsicht ist bei den Liniennummern angebracht. Die Linie 3 kann eine Strassenbahn, ein O-Bus oder ein Marschrutka sein. Bei Fragen oder Wegbeschreibung daher unbedingt nach dem Verkehrsmittel erkundigen.
[bearbeiten] Marschrutki
Marschrutki (Link zu Wikipedia) sind privat betrieben Minibusse (meist MB Sprinter o.ä.), die in einer unglaublichen Linienvielfalt zahlreiche Direktverbindungen quer durch die Stadt anbieten. Aufgrund der Vielzahl von Linien und des nicht vorhanden Fahrplanes sind sie für Ausländer bedingt zu empfehlen. Der Zustand der Fahrzeuge ist mittlerweile recht gut. Der Fahrpreis innerhalb der Stadt beträgt einheitlich 1,25 UAH (Stand 2009).
Marschrutki mit dreistelligen Liniennummern bieten Verbindungen in das Umland an. Unter Umständen fährt ein Marschrutka 100 km oder mehr. Die auf Überlandstrassen übliche, sehr sportliche, Fahrweise muss der Reisende einkalkulieren.
[bearbeiten] Autobus
Lemberg hat einen großen Autobus-Bahnhof mit zahlreichen Verbindungen in andere Städte und Dörfer. Der praktische Verkehrswert ist gering, wenn man nicht ukrainisch, polnisch oder russisch spricht.
[bearbeiten] Straßenbahn
Die Straßenbahn erschließt mit relativ alten Garnituren große Teile der Stadt. Sie ist ein langsames, jedoch sehr zuverlässiges Verkehrsmittel. Lediglich mit dem Betriebsbeginn nimmt man es nicht immer so genau. Das Linienschema besteht aus zwei Ringlinien (Linien 1 und 9) sowie sieben Radiallienen die die Stadt durchqueren (Linien 2 bis 8). Verstärkerzüge die nur einen Teil der Strecke befahren haben zur Nummer ein A - zum Beispiel 9A.
Der Fahrpreis beträgt 60 Kopeken (100 Kopeken = 1 UAH). Ob für das Gepäck ein Fahrschein gelöst werden muss hängt von der Grösse des Gepäcks ab. Die offiziellen Höchstmaße sin 20x40x60cm. Diese wird von der Schaffnerin geschätzt. Die Schätzung erfolgt meist zugunsten des Reisenden. In der Regel wird nur für deutlich grössere Gepäckstücke als die angegebenen Höchstmaße ein Fahrgeld eingehoben. Der Fahrpreis für ein Gepäckstück beträgt 60 Kopeken.
In allen Garnituren fahren Schaffnerinnen mit. Der Sitz der Schaffnerin ist oft mit einem mitgebrachten Polster gekennzeichet und nich für Fahrgäste vorgesehen! Wer diese Regel beachtet, kann mit der Hilfsbereitschaft der Schaffnerin rechnen.
[bearbeiten] Trolleybus
Der O-Bus ergänzt das Strassenbahnnetz. Neben älteren Fahrzeugen gibt es beim O-Bus auch modernste Niederflurbusse aus örtlicher Produktion. Das Liniennetz ist umfangreicher als jenes der Strassenbahn.
Der Fahrpreis beträgt 60 Kopeken (100 Kopeken = 1 UAH). Auch der Gepäcktarif entspricht jenen der Strassenbahn. Im O-Bus fahren ebenfalls Schaffnerinnen mit.
Abschließend kann festgestellt werden das der Reisende in Lemberg mit Strassenbahn und O-Bus gut zurechtkommt. Die Fahrscheine werden bei allen genannten Verkehrsmitteln direkt im Fahrzeug erworben. Bitte daran denken, den gekauften Fahrschein selbst zu lochen. Alle Fahrpreisangaben Stand 1.1.2008.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Vom pl. Rynok in der Mitte fährt die Bimmelbahn 'Chudo Train' in einer 1h-Tour die wichtigsten Stadtteile ab.
[bearbeiten] Kirchen
[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[bearbeiten] Bauwerke
- Oper & Ballett-Theater
Prospekt Svobody 28
Tel: 728860
Die Oper wurde zwischen 1897 und 1900 von dem polnischen Architekten Zygmunt Gorgolewski
mit Elementen aus den architektonischen Stilen der Renaissance und des Barock errichtet.
Gegen den Neubau gab es damals Widerstand aus der Bevölkerung und man prophezeite dem
Architekten, dass das Gebäude einstürzen würde. Angeblich hielt Gorgolewski den
öffentlichen Druck nicht aus und beging deshalb 1903 Selbstmord.
Karten für die Oper- und Ballett-Aufführungen können an den Kassen im Hauptgebäude
oder in dem Kartenvorverkauf in der Prospekt Svobody 37 (schräg gegenüber vom Hauptgebäude)
bezogen werden.
http://www.lvivopera.org/
- In der Mitte des Platzes Pl. Rynok befindet sich das Rathaus. Der Rathausturm darf für 10 UAH erklommen werden, die Kasse befindet sich vom Haupteingang aus gesehen auf der linken Gebäudeseite (dort die Treppen hinunter).
[bearbeiten] Denkmäler
[bearbeiten] Museen
[bearbeiten] Straßen und Plätze
- Der Prospekt Svobody ist die Hauptstraße in der Stadt mit einer schönen Allee in der Mitte.
- Der "Marktplatz" (auf ukrainisch Plostscha Rynok) ist das alte Zentrum der Stadt. Dort befinden sich vier Brunnen, die als antike Götte gebaut sind.
[bearbeiten] Parks
[bearbeiten] Verschiedenes
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Einkaufen
Eine sehr billige und in der Ukraine verbreitete Form des Einkaufens ist der Bazar. Ein Bazar befindet sich gegenüber des Vorortebahnhofs. Es gibt dort neben Lebensmitteln alle mögliche Waren und zumindest einheimische Produkte sind dort sehr billig. Das Warenangebot ist sehr vielfältig. Achtung am Bazar sind immer sehr viele Menschen unterwegs und es herrscht oftmals dichtes Gedränge. Daher kommen vereinzelt Taschendiebstäle vor. Einheimische haben am Bazar meist nur wenig Geld bei sich, da bei den Preisen auch selten grosse Summen notwendig sind.
Man kann sich am Bazar auch sehr günstig verpflegen. Von kleinen Sebstbedienungsbuffets bis zur am Tisch kochenden Babjusa (Großmutter) findet man einfach alles. Ein deftiges Gericht ("Fingerfood") und ein Getränk sind oftmals schon um 6 UAH zu haben. Wenn man unterwegs ist, wenig Zeit hat und lecker essen will ein ideale Lösung.
In der Innenstadt findet man die üblichen internationalen "westlichen" Produkte eher etwas teuerer als in Österreich, der Schweiz oder Deutschland. Wer des Ukrainischen oder Russischen mächtig ist kann sich auch mit Büchern eindecken. Computerspiele sind ebenfalls günstig, die Urheberrechte allerdings nicht immer eindeutig.
Freie Mobiltelefone ohne Vertragsbndung sind ebenfalls günstiger erhältlich. Ältere Modelle die in der EU nicht mehr verkauft werden oft sogar zu Spottpreisen (Fabriksneu um € 20,-). Der Vorteil dieser Handies liegt in der fehlenden Betreibersperre. Somit kann jede SIM-Karte verwendet werden und es muss auch kein Vertrag geschlossen werden. Üblicherweise erkundigt sich der Verkäufer erst nach dem Gerät und bietet erst anschließend eine Prepaid Karte an. Wenn der Laden keinen Vertrag mit einem bestimmten Betreiber hat kann man auch eine faire Beratung betreffend des günstigsten Tarifs erwarten.
[bearbeiten] Küche
Generell ist zu sagen dass die Küche tendentiell defitger als im deutschsprachigen Raum ist.
[bearbeiten] Günstig
Die günstigste Art zu Essen sind die vielen kleinen Imbissstände. Die meisten findet man am Bazar, es gibt sie auch sonst in der Stadt, meist an größeren Verkehrsknotenpunkten. Neben Hot Dog (eher American style) gibt es frittierte Teigtaschen, die mit allem möglichen gefüllt sein können, wie zB Fleisch, Kraut, Pilze, Wurst, etc. Außerdem ist eine Art Kebap erhältlich, welches jedoch kein "Döner" ist, sondern auf gemeinsamen Handelswegen basierend bereits seit Jahrhunderten in der Ukraine bekannt ist und "ukrainisiert" wurde. In letzter Zeit tauchen auch vermehrt Burger auf.
Vereinzelt findet man Selbstbedinungsrestaurants mit unterschiedlicher Qualität, einfach ausprobieren. Meiden sollte man Pizzerien, da die Qualität der Pizzen eher bescheiden ist.
[bearbeiten] Mittel
Restaurants mittlerer Kategorie sind eher selten zu finden, da es überwiegend arme und einige sehr reiche Leute gibt. Am ehesten findet man derartiges im Umfeld der Oper, dort auch in ansprechender Qualität. Das klassische Gasthaus wie wir es kennen ist in Lemberg unbekannt. Etwas außerhalb liegt das Restaurant Dynamo Blues (ul Stusa 4) mit einen guten Angebot von Steak und Salat.
[bearbeiten] Gehoben
Gehobene Restaurants findet man in jedem teuren Hotel. Vielfach kann die Qualität jedoch nicht mit dem Preis mithalten.
[bearbeiten] Ausgehen
Es gibt viele schöne Bars und Jazz Clubs in Lemberg. Tollen Strudel gibt es in "Pid synoju Flazkoju" (unter der blauen Flasche), in einer Seitenstr. vom pl. Rynok).
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Sicherheit
Grundsätzlich ist in der Ukraine keine besondere Sicherheitsgefährdung zu erwarten. Es gibt Taschendiebstäle, falsche Taxis, die allerdings nicht zwangläufig ein Sicherheitsrisiko sind, sehr vereinzelt Überfälle. Konflikte innerhalb der organisierten Krimminalität werden mittlerweile intern ausgetragen. Es gelten daher die üblichen Vorsichtsmaßregeln:
- Nie mehr Bargeld als notwendig mitführen
- Ausweise und sonstiges in gesonderter Brieftasche mitführen
- meiden sie dunkle und einsame Strassen
Eine Besonderheit sind die Taxis. Nicht dass eine Taxifahrt immer gefährlich wäre, sie kann jedoch sehr teuer werden. Man sollte möglichst immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Tram oder Trolleybus) fahren und wenn ein Taxi unumgänglich ist, den Preis vorher ausmachen und die Fahrt nicht am Bahnhof oder am Flughafen beginnen. Ausländer zahlen immer deutlich mehr.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Auch hier ist es nicht notwendig die Lebensweise grundlegend zu verändern. Manches Gericht verträgt sich vielleicht nicht mit einem empfindlichen Magen. Das Wasser ist trinkbar.
Wenn doch etwas sein sollte: Keine Frage, die sowjetische Ausbildung der Mediziner war gut. Davon leben die Ärzte auch heute. Es mangelt aber an der Ausstattung. Niedergelassene Praxen gibt es nicht, dafür jedoch Polikliniken mit sehr großzügigen Ambulanzen. Der Vorteil ist, dass jeder Facharzt vorhanden ist. Generell wird direkt vor Ort bezahlt, es sind jedoch in der Regel keine großartigen Beträge. Grundsätzlich ist jedoch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung inklusive Krankentransport nach Hause zu empfehlen.
Kostenlos ist die "Schnelle Medizinische Hilfe". Das ist die Rettung, die vor Ort behandelt oder in die Poliklinik transportiert. Ebenfalls kostenlos sind in der Poliklinik alle lebensrettenden Maßnahmen. Danach muß der Patient "am Heilungserfolg interessiert sein", was nichts anderes als zahlen bedeutet.
Apotheken gibt es sehr zahlreich (auch im Krankenhaus) und Medikamente sind relativ billig. Rezepte gibt es nicht es wird frei verkauft.
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Kommunizieren
Am besten kommuniziert man auf Ukrainisch. Russisch wird fast immer verstanden, ist aber vereinzelt unbeliebt. Oftmals wird auch Polnisch oder Jiddisch verstanden. Jüngere Leute sprechen sehr oft ein wenig Englisch, ältere manchmal Deutsch.
Die kyrillischen Schriftzeichen sollten unbedingt erlernt werden, da es kaum Anschriften in lateinischer Schrift gibt. Allerdings gewöhnt man sich nach wenigen Tagen daran und wenn man vorher Schriftzeichen gelernt hat, kommt man von Anfang an gut klar.
[bearbeiten] moderne Kommunikationsmittel
Internetcafes sind sehr billig. Allerdings sollten nach Verwendung alle Daten aus dem Cache gelöscht werden, was nicht immer einfach ist, da der Computer auf russische Benutzeroberfläche eingestellt ist.
Handys können problemlos verwendet werden. Es empfiehlt sich eine ukrainische Prepaidkarte (zB UMC, KIEVSTAR,...), da die Roaminggebühren sehr hoch sind.

