Lefkás
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Auf Lefkás (Lefkada), der griechischen Insel im Ionischen Meer, gibt es bisher keinen Massentourismus wie auf Kreta oder Korfu. Und eigentlich ist Lefkás auch gar keine richtige Insel, denn die Anfahrt ist zwar nur über eine Schwenkbrücke möglich, doch geographisch ist Lefkás durch eine langgestreckte Lagune mit dem Festland verbunden. Aber ob Insel oder nicht: Dass bis heute recht wenige Menschen auf Lefkás Urlaub machen, ist wegen der touristischen Attraktivität der Destination eher verwunderlich.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Strände
Kaum ein Landstrich in Griechenland bietet bessere Bademöglichkeiten als Lefkás. Sauberes Wasser, zahlreiche ruhige Stellen, gemütliche Hafenorte sind neben einer bizarr verkarsteten Bergwelt die Hauptmerkmale der Insel. Unter der vielen erstklassigen Stränden ist Porto Katsiki am südlichen Inselende nur der bekannteste und schönste. Weitere Strände der Extraklasse findet man z. B. in den Dörfern Kariotes und Ligia an der Ostküste, in Vassiliki im Süden und in Agios Nikitas im Westen. Lefkás bietet zudem einige Wassersportmöglichkeiten, insbesondere bei Nidri (Ostküste) und Vassiliki.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Der klassische Touristenort Nidri ist u. a. für seine vorgelagerten kleinen und ausgesprochen grünen Inseln bekannt. Eine dieser Inseln kaufte einst der legendäre griechische Milliardär Aristoteles Onassis, um sie für sich allen zu nutzen: Skorpios, die "Onassis-Insel". Die Insel kann im Verlauf der von Nidri aus stattfindenden Inselrundfahrten von See aus betrachtet werden. Die Insel ist weiterhin im Privatbesitz der Familie Onassis und darf nicht betreten werden.
Eine weitere Attraktion bei Nidri ist der örtliche Wasserfall (etwa 4 Kilometer vom Ort entfernt), der ein beliebtes Wanderziel darstellt.
Auch Touren durch die karstige "Gebirgslandschaft" von Lefkás haben ihren speziellen Reiz. Der höchste Berg ist der Elati (1158 Meter Seehöhe). Um die Schönheit der Insel vollständig zu "erfahren" empfiehlt sich die Besichtigung mit einer Enduro oder einem geländegängigen Auto abseits der asphaltierten Straßen. Eine eigene Entdeckungstour sind Lefkás' kleine, entlegene Bergdörfer wert, z. B. Karia. Hier pflegen die Bewohner noch zahlreiche alte Bräuche - und zwar aus echter Traditionsverbundenheit und nicht um Touristen mit "Attraktionen" zu versorgen! Karia ist besonders bekannt für die Stickereiwaren der einheimischen Frauen.
Die Stadt Lefkás an der Inselnordspitze ist für das Gros der Besucher lediglich eine Durchgangsstation zu den populären Badestränden. Doch auch Lefkás Stadt ist nicht ohne Reize. Eine gemütliche Fußgängerzone, hübsche Blumengärten, kleine Cafes und nette Museen laden (eigentlich) zum längeren Verweilen ein. Zudem lockt Lefkás Stadt mit interessanten Veranstaltungen wie etwa dem Literaturfestival oder dem Internationalen Festival von Folklore und Tanz, die im Sommer von Urlaubgästen aus aller Welt besucht werden. Die Marina ist nach dem Erdbeben 2004 neu gestaltet. Jedes Jahr im Juli findet in Lefkás am beliebten Kite-Surfing Spot ein internationaler Kite-Surfing Wettbewerb statt.
Neben dem auch bei Windsurfern beliebten Spot in Lefkás ist auch der Spot in Vassiliki bei den Windsurfern sehr beliebt, da hier nachmittags regelmäßig kräftige Winde und eine flache See für viel Freude beim Surfen sorgen.
Zu den Hauptattraktionen zählt auch das sagenumwobene Kap Dukato, dessen weißen Kalkklippen Lefkás (die "Weiße") seinen Namen verdankt.
Hierhin, an die rauhe Südspitze von Lefkás, verlegte einst Homer den Eingang zur "Unterwelt". Im Altertum sollen sich von den hohen Klippen unglücklich verliebte Mädchen in den Tod gestürtzt haben; der Legende nach auch die Dichterin Sappho, nachdem der Jüngling Phaon ihre Liebe zurüchgewiesen hatte.
Auch als religiöse Opferstelle diente der Felsen. Am Platz des heutigen Leuchtturms stand einst ein Apollontempel. Verbrechern, die man "rituell" den Felsen herunterstürzen ließ, wurden Federn und lebende Vögel angebunden, die den Sturzgeschwindigkeit dämpfen sollten. Wer den Aufprall überlebte, hatte Glück und wurde freigesprochen: die Götter hatten sich auf ihre Weise gnädig gezeigt.
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Sicherheit
[bearbeiten] Klima
[bearbeiten] Weblinks
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