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La Palma

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Die Insel La Palma eigentlich San Miguel de la Palma gehört zu den Kanaren und wird von Spanien verwaltet. Sie liegt zwischen Marokko, Kap Verde und Madeira sowie den Azoren. Letztere sind portugiesisch. Der Spitzname von La Palma lautet "La Isla Bonita" (die schöne Insel).

La Palma aus dem All

Regionen[Bearbeiten]

Die anderen Inseln der Kanaren sind La Gomera, El Hierro, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.

Orte[Bearbeiten]

Santa Cruz de La Palma, die Hauptstadt der Insel. Sie liegt auf der östlichen Seiter der Insel.

Los Llanos de Aridane, die größte Stadt der Insel. Sie liegt auf der westlichen Seite im Aridane Tal. Zu Ihr gehören die Dörfer Todoque, La Laguna, und Puerto Naos (grösstes Touristenzentrum der Westlichen Seite der Insel).

El Paso ist die geografisch gesehen größte Gemeinde. Sie liegt oberhalb von Los Llanos unter der Cumbre Vieja (Hügelszug). Zu Ihr gehören Dörfer wie La Manchas und San Nicolas.

Tazacorte streckt sich entlang der Westlichen Küste La Palmas, neuerdings wurde der Fischerhafen von Tazacorte ausgebaut und nun können auch Fähren anlegen.

Fuencaliente, auch Los Canarios genannt, ist das südlichste Dorf der Insel, es liegt in einer neuzeitlichen Vulkanlandschaft in welcher sehr gut Wein gedeiht, was das Dorfbild sehr prägt.

Garafia ein sehr bäuerliches Dorf im Norden-Westen der Insel.

Punta Gorda liegt zwischen Garafia und Tijarafe.

Barlovento liegt im Nord-Osten der Insel.

Mazo liegt im Süd-Osten der Insel.

Tijarafe ein kleines Dorf westlich der Insel, ca 30min mit dem Auto von Los Llanos de Aridane entfernt.

San Andres y Los Sauces das grünste Dorf der Insel, hier gedeiht sogar ein Tropischer Lorbeerwald.

Puntallana liegt zwischen San Andres y Los Sauces und Barlovento.

Breña Alta

Breña Baja

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte La Palma

Auf der Insel leben weniger als 100.000 Menschen. Ethnisch setzt sich die Bevölkerung hauptsächlich aus Hispaniern zusammen (Mischung aus Spaniern, Berbern und Portugiesen) auch kommt ein Großteil aus dem Mittel- und Südamerikanischen Raum. Der Anteil an afrikanischen und osteuropäischen Immigranten nimmt jedoch zu. Die Insel exportiert hauptsächlich Bananen und Tabak und besitzt ein wichtiges Erdobservatorium. Neuzeitlich setzt die Insel auf Tourismus.

Sprache[Bearbeiten]

Vor der Eroberung der Kanarischen Inseln wurde von den Ureinwohnern, den "Guanchen", die Sprache GUANCHE gesprochen, welche vom berberischen abstammt und von Afrika her kommt. Seit der Eroberung ist Spanisch die Amtsprache auf La Palma und wird von allen Bewohnern gesprochen, die Ursprache ist ausgestorben und man kennt nur noch wenige Wörter daraus. Es haben auch viele Worte, gramatikalische Änderungen und Aussprachen aus Südamerika und Mittelamerika Einzug in das Spanisch, welches auf den Kanarischen Inseln gesprochen wird, gefunden, weshalb man auch von einem kanarischen Dialekt spricht. Ein Beispiel dafür ist das "S" im kanarischen Dialekt als Wortendung zu verschlucken, was ein Verstehen oft erschwert.

Anreise[Bearbeiten]

La Palma besitzt zwei Häfen (Santa Cruz de la Palma und Puerto de Tazacorte) (letzterer wurde erst in den letzten Jahren gebaut und wird kaum genutzt), sowie einen internationalen Flughafen auf der östlichen Seite der Insel bei Santa Cruz de La Palma. Regelmäßige Flüge und Fähren verkehren auch von Teneriffa aus.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Mieten von Autos ist die beste Möglichkeit, um in die wilden und abgelegenen Gebiete der Insel zu gelangen.

Busse sind die am weitesten verbreitete Methode des öffentlichen Transports. Der Kilometerpreis liegt höher als auf dem spanischen Festland, die geringen Entfernungen gleichen diesen Nachteil jedoch wieder aus. Erwarte vom Fahrer nicht, dass er mehr als ein Paar Brocken Englisch oder Deutsch kann, meistens versucht er jedoch, hilfreich zu sein.

Taxis können teuer werden, und innerhalb der Städte sind sie ihr Geld nicht wert, es sei denn, du bist besonders in Eile oder findest nach einem Einkaufsbummel nicht mehr ins Hotel zurück. Es ist unwahrscheinlich, dass du preismäßig beschummelt wirst.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt eine ganze Reihe Möglichkeiten auf La Palma sich den Urlaub noch schöner zu machen. Erkunden Sie die Insel zu Fuß mit einem Wanderführer, machen Sie eine atemberaubende Mountainbiketour oder mit dem Motorrad. Es bietet sich auch eine Bootsausflug zu den Delfinen und alten Piratenbuchten an, die etwas Gewagteren können es mal mit Paragliden oder einem Rundflug im Kleinflugzeug versuchen. Sollte Ihnen das Meer besser gefallen, wie wäre es dann mit einem Tauchgang (Schnupperkurs!?), Hochseefischen oder Segeln?

Wandern[Bearbeiten]

Route: Refugio El Pilar, 1489m - Vulkan Deseada II, 1949m (Cumbre Viaje)[Bearbeiten]

Diese Wanderung gehört zur "Ruta de los Vulcanos", die, wenn man sie bis zum Ende läuft, in Fuancaliente endet. Loslaufend am Zeltplatz "Refugio El Pilar" geht es auch sofort etwas steiler bergauf durch Fichtenwälder. Nach ca. 20-30min erreicht man die Baumgrenze und die Landschaft geht über in karge Vulkanlandschaft mit dunklen Steinen und nur noch spärlichem Bewuchs. Von hier hat man bei schönem Wetter eine gute Sicht auf Los Llanos und umliegende Gegenden, sowie auf die Caldera. Mit ein bisschen Glück befindet man sich über den Wolken und kann von oben sozusagen beobachten, wie sich diese über die Gipfel des Vulkankraters bewegen und ihn verschlucken. Es wirkt wie ein Wasserfall nur aus Wolken. Jedoch führt der Weg nach einem kurzen Stück wieder in Fichtenwälder, wo die Sonne nur spärlich zu sehen ist durch relativ dichten Bewuchs. Der Weg ist jedoch so ausgebaut, dass das Laufen keine Probleme bereitet. Kurze Zeit später wird die Landschaft wieder karg und man erreicht als ersten Vulkan den Nambroque. Danach folgen weitere: Hoyo Negro, Crater de Duraznero und Deseada II. Da man an den Rändern der Vulkane entlangläuft, kann man in all diese hineingucken, wobei sich das Bild verändert: bei einem sieht der Schlund eher aus wie nach einem Felsrutsch, der andere wirkt eher wie eine Moor-Landschaft mit schwarzem erkalteten Stein. So fühlen sich die umliegenden erkalteten Lavastein-Rückstände auch an. Ähnlich wie Holzkohle, leicht, brüchig und es knirscht beim darüber laufen. Der Hinweg endet mit der Umrundung des Deseada in einer Schleife. Wer ein bisschen mehr sehen möchte, geht einfach noch ca. 5min geradeaus und hat einen atemberaubenden Blick auf die Caldera de Taburiente. Bei schönem Wetter ist man ca. 6 Stunden unterwegs inklusive 2 Pausen zu jeweils 20 min.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Da es auf La Palma das ganze Jahr über relativ warm ist, sind auch die Abende relativ mild. So bietet es sich oft an, das Tagesende bei einem Glas Wein oder einem kühlen Bier an den sogenannten Kioskos (kleine runde Stände, wo man Essen und Trinken kaufen und sich unterhalten kann, meist mit Sitzgelegenheiten) zu verbringen. Dort trifft man oft auf die Palmeros, welche einen auch sofort in ein Gespräch verwickeln durch ihre lockere und offene Art. Wer es lieber ein bisschen geschlossener mag, für den ist das Millenium in Los Llanos de Aridane ein guter Tipp. In diesem Gebäude befinden sich ein Kino, eine Clubbar, eine Spielhölle und eine Discothek, wobei sich diese in 4 Räume unterteilt, welche unterschiedliche Musik spielen: Pop, Techno, Salza und ein Raum, in dem man sich unterhalten kann bei gedämpften Klängen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Notfallnummer lautet 112.

Klima[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

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