Lübeck

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Lübeck
Die Hansestadt Lübeck mit dem Holstentor aus der Luft gesehen
Lage
Lage von Lübeck
Lübeck
Lübeck
Kurzdaten
Bevölkerung: 211.213
Fläche: 214,14 km²
Höhe über NN: 8 m
Koordinaten: 53° 52' 11" N, 10° 41' 11" O
Vorwahlnummer: 0451
Postleitzahl: 23501 − 23570
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)
Sommerzeit: UTC+2 (MEZ+1)
Website: offizielle Website von Lübeck
Website: Fremdenverkehrsamt
Im Notfall
Polizei: 110
Feuerwehr: 112

Lübeck ist eine an der Ostsee in der "Lübecker Bucht" liegende Hafen- und Hansestadt im Südosten von Schleswig-Holstein, an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und ca. 65km entfernt von Hamburg. Sie liegt am Fluss Trave und ist nach Kiel die zweit größte Stadt Schleswig-Holsteins. Die Mittelalterliche Altstadt ist Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO.

[bearbeiten] Hintergrund

Lübeck ist mit ihren ca. 214.000 Einwohnern nach Kiel die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins. Flächenmäßig jedoch die größte Stadt des Bundeslandes. Zugleich ist Lübeck eine der ältesten Hansestädte Europas. Ihre mittelalterliche Altstadt, welche auf einer vom Fluss Trave umgebenen Insel liegt, ist seit 1987 ein Teil des Unesco Weltkulturerbes. Das wohl bekannteste mittelalterliche Bauwerk der Altstadt ist das Holstentor, das bis zur Einführung des Euros auf dem ehm. 50-Mark-Schein abgebildet war. Die Altstadt wird geprägt von den sieben Kirchtürmen, die von weither sichtbar sind. Das alte Rathaus, ebenfalls aus dem Mittelalter, wurde in einem historischen Reisebericht als "steinernes Märchen" bezeichnet. Noch heute wird von dort die Stadt regiert und verwaltet. Unter anderem der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt. Man kann sagen, dass kaum eine andere deutsche Stadt noch heute über soviel mittelalterlichem Gut verfügt wie Lübeck. Noch immer werden von Archäologen stetig Funde aus vergangener Zeit gefunden.

[bearbeiten] Geschichte

Zahlreiche Hühnengräber im Stadtgebiet künden noch heute von ersten Besiedelungen in der Jungsteinzeit. Nach der Abwanderung der germanischen Siedler in den Westen, wurde die Region Ost-Holstein um etwa 700 n. Chr. von Slawen besiedelt, die wiederum in der Zeit "Karl des Großen" (784 bis 814)den Ort Luibice (Die Liebliche) gründeten. Dieser Ort lag im Norden der Altstadtinsel auf der heutigen Teerhofinsel. Um 1143 wurde Lübeck durch Adolf II., Graf v. Schauenburg und Holstein, als Hafenstadt an der Ostsee neu gegründet. Nach einem Brand um 1157 wurde die Stadt nach Abtretung des Grafen Adolf II. von Heinrich dem Löwen wieder aufgebaut. 1160 erhielt Lübeck das Soester Stadtrecht, welches laut Historikern als der Beginn der Kaufmannshanse (später ersetzt durch die Städtehanse) bezeichnet wird. Dieses Stadtrecht räumte den Lübeckern Kaufleuten gleiche Rechte ein, wie den gotländischen Kaufleuten, die bis dato den Ostseeraum dominierten. Fortan entwickelte sich Lübeck zu jener Zeit zur wichtigsten und größten Hansestadt im Ostseeraum. Erst später, etwa im 13. Jahrhundert, wurde Lübeck durch die Erschließung der Nordsee als Handelsraum von ihrer Nachbarstadt Hamburg abgelöst. In jener Zeit trieben auch die bekannt-berüchtigten Piraten, die "Vitalien Brüder", auf der Ost- und Nordsee ihr Unwesen. Der wohl bekannteste der "Vitalien Brüder" ist Klaus Störtebeker. Auch Lübeck wurde nicht von den Brüdern verschohnt. Dementsprechend unterhielt auch Lübeck eine Kriegsmarine zum Schutze der Handelsinteressen der Hanse und vor den Seeräubern. Eines der bekanntesten Schiffe der Marine ist die "Bunte Kuh" (ein Stadtteil Lübecks ist nach diesem Schiff benannt).

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Der Flughafen Lübeck-Blankensee (Auch Hamburg-Lübeck) wird von diversen Ryan-Air- und Wizz-Air-Flügen, sowie der Airline Jet2.com bedient. U.a. nach Mailand und London. Der Flughafen verfügt über ein Restaurant und ein Cafe mit Internet PC's. Zum Flughafen gelangt man vom Lübecker Hauptbahnhof mit der Buslinie 6. Eine weitere Buslinie (Airport Express) verbindet den Flughafen mit Hamburg (ZOB). Außerdem verfügt der Flughafen über einen eigenen Bahnhof ("Flughafen-Lübeck"), der ca. 300 m vom Terminal entfernt. Die Regionalbahn aus Lüneburg verkehrt stündlich und benötigt vom Flughafen acht Minuten bis zum lübecker Hauptbahnhof.

[bearbeiten] Bahn

Der Anschluss Lübecks an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn ist eher dürftig. Der EuroCity der Dänischen Staatsbahn [1] verbindet Hamburg und Kopenhagen mit drei Zugpaaren täglich und hält auch in Lübeck. Des Weiteren verkehrt im Sommer ein InterCity einmal täglich von Frankfurt am Main Hauptbahnhof nach Puttgarden.

Im Regionalverkehr existiert eine gute Anbindung Lübecks in Richtung Hamburg. Auf dieser Strecke verkehrt die Regionalbahn Schleswig-Holstein GmbH mit modernen Doppelstockzügen im Stundentakt. In den Hauptverkehrszeiten wird auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet.

Die sich derzeit im Bau befindliche Elektrifizierung der Strecke Hamburg-Lübeck-Travemünde lässt derzeit keine signifikante Verbesserung des Schienenpersonenverkehrs erkennen.

In folgende Richtungen bestehen weitere Direktverbindungen:

  • Nord: Neustadt/Holstein, Puttgarden, Lübeck-Travemünde
  • West: Kiel
  • Süd: Lüneburg
  • Ost: Bad Kleinen, Stettin

[bearbeiten] Bus

Zahlreiche Direktverbindungen, u.a. nach Hamburg, Kiel, Berlin, Osteuropa werden vom ZOB angeboten. Der Zob befindet sich vor dem Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe zum Holstentor (Altstadt).

[bearbeiten] Auto

Nach Lübeck führen die Autobahnen A1 und A20 und diverse Bundesstraßen.

[bearbeiten] Schiff

Vom Hafen in Travemünde gibt es Fährverbindungen nach Skandinavien. Außerdem gibt es ebenfalls Fährverbindungen von Puttgarden Richtung Rodby.

[bearbeiten] Mobilität

[bearbeiten] Bus

Das Busnetz von Lübeck bietet tagsüber in alle Vorstädte (Bad Schwartau, Stockelsdorf, Eichholz, Herrnburg) dichte Verbindungen. Fast alle Busse fahren durch den Zentralen Omnibus Bahnhof Lübeck. Die Taktzeiten sind 10-40 Minuten. So fährt die Linie 1 alle 20 Minuten bis Bad Schwartau/ZOB und alle 20 Minuten bis Groß Parin. Solche Ausnahmen sind allerdings nur auf bestimmten Strecken zu finden. Da es keine Nachtbusse in Lübeck gibt, fahren die sogenannten Anruf Sammel Taxis (ASTi), diese muss man vorher unter unter der Nummer 29 01 98 98 telefonisch benachrichten. Weitere Informationen [2]. Züge vom Hauptbahnhof nach Travemünde können mit dem gleichen Ticket wie die Busse genutzt werden.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Lübeck ist die "Stadt der Sieben Türme". Eigentlich ist die gesamte Altstadt ein einziges Schmuckkästchen mit Fachwerk, Kirchtürmen, Backsteinbauten, engen Gässchen, und schönen Plätzen am Wasser. Die Neustadtviertel jenseits der Insel haben viele Straßenzüge mit gut erhaltenen Gründerzeithäusern.

[bearbeiten] Kirchen

  • St.Marien-Kirche
  • St.Jakobi-Kirche
  • St.Aegidien-Kirche
  • St.Petri-Kirche
  • Dom zu Lübeck

[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

[bearbeiten] Bauwerke

  • Holstentor

Das Holstentor (auch Holsten-Tor) als das Wahrzeichen Lübecks erwartet den vom Bahnhof kommenden Besucher auf dem Weg in die Innenstadt. Es wurde um 1464 bis 1478 von Hinrich Hemstede im Zuge der Modernisierung der Befestigungsanlage erbaut. Es ist das bedeutenste und bekannteste spätmittelalterliche Stadttor Deutschlands. Einst zierte es den 50-Mark-Schein. Die historische Inschrift "CONCORDIA DOMI FORIS PAX" prangt über dem eigentlichen Tor-Durchgang, der noch heute passierbar ist. Umgeben von einer kleinen Grünanlage, beherbegt das Bauwerk auch das historische Holstentor-Museum. Dort kann man sich u.a. den alten Kerker besichtigen. Das Tor wurde auf einer Balkenrost-Konstruktion erbaut, die wiederrum auf einer Pfahlgründung ruht. Der Boden unter dem Gebäude hielt allerdings das gewaltige Gewicht nicht stand. So sank das Tor langsam in sich zusammen und man kann bei genauen Betrachten die schiefe Lage des Tors sehen.

  • Rathaus

Mit dem Bau des Lübecker Rathauses wurde um 1200 begonnen und im laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und umgebaut. Doch von seinem mittelalterlichen Charm hat das Rathaus bis heute nichts verloren. Ein historischer Reisebericht nannte das Lübecker Rathaus einmal ein "steinernes Märchen".Prägnant ist der Spitzbogige Hauptportal aus grün-lasierten Backstein aus der Zeit 1350. Die Eingangshalle wurde 1850 im Stil der Neogothik erbaut. Noch heute wird Lübeck von hier aus regiert und verwaltet. Auf dem davor liegenden Marktplatz, der im Osten und vom Gebäude des Rathauses abgehend von einem Neogothischen Arkadengang eingerahmt ist, findet u.a. der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt statt.

[bearbeiten] Denkmäler

[bearbeiten] Museen

  • Das Buddenbrookhaus in der Mengstraße ist ein Muss für jeden Lübeck-Besuch. Ausstellungen zu Leben und Werk der Lübecker Brüder Thomas und Heinrich Mann sowie kulturelle Veranstaltungen erwarten den Besucher in dem liebevoll restaurierten Kaufmannshaus, das als Vorbild für Thomas Manns Jahrhundert-Roman "Buddenbrooks" diente.

[bearbeiten] Straßen und Plätze

  • Holstentorplatz

Sehr schön gelegen kann man entspannen und das Holstentor bewundern. Umrahmt wird der Platz von Weiden und im Frühling bunt blühenden Tulpen und Rhodadendron.

  • Rathausplatz

Auf dem vor dem Rathaus liegenden Marktplatz, der im Osten und vom Gebäude des Rathauses abgehend von einem Neogothischen Arkadengang eingerahmt ist, findet u.a. der bekannte Lübecker Weihnachtsmarkt statt.

[bearbeiten] Parks

  • Stadtpark

Herrliche Parkanlage inmitten alter Stadtvillen, direkt vor dem Burgtor an der Roeckstraße.

  • Drägerpark

An der Marlistraße, direkt an der Wakenitz mit fantastischem Blick auf die Altstadt. Hier befinden sich auch ein großer Spielplatz und ein Freibad.

  • Wallanlagen

Park in den mittelalterlichen Wallanlagen zwischen Holstentor und Dom. Im Sommer mit Freilichtkino, Minigolfanlage und Freiluftkonzerten.

[bearbeiten] Verschiedenes

[bearbeiten] Aktivitäten

[bearbeiten] Kultur

Für eine Stadt seiner Größenordnung verfügt Lübeck über eine äußerst lebendige und vielfältige Theaterlandschaft, die für jeden Geschmack etwas bereithält und unterschiedlichste Sparten und Genres bedient.

  • Das Stadttheater Lübeck in der Beckergrube 16 verfügt über drei Bühnen: Im Großen Haus (792 Plätze) mit seinen wunderschön restaurierten Deckenmalereien wird in erster Linie Musiktheater (Oper, Operette und Musical) geboten, in den Kammerspielen (327 Plätze) vorwiegend Sprechtheater (Komödien, Dramen etc.), auf der Studiobühne finden wechselnde kleinere Produktionen statt. Auch Gastspiele und Sonderveranstaltungen finden während der Saison zwischen September und Juli regelmäßig statt. Vor allem die "Niederdeutsche Bühne" ist mit ihren plattdeutschen Volksstücken fest im Spielplan etabliert.
  • Das 2002 eröffnete Volks- und Komödientheater Geisler ist das jüngste Lübecker Theater und sehr zentral in der Dr.-Julius-Leber-Straße gelegen. Neben Gastspielen werden in einem regelmäßigen Spielplan unterschiedliche Boulevard- und Volksstücke von einem engagierten Ensemble in einer sehr gemütlichen familiären Atmosphäre (mit reichhaltigem gastronomischem Angebot im Foyer) dargeboten.
  • Das Theater Partout ist das kleinste Lübecker Theater und erfährt seit vielen Jahren großen Zuspruch vom Publikum. Die Liebhaber des feinen, hintersinnigen Humors erwarten dort liebevoll-augenzwinkernd inszenierte Kleinode der Theaterkunst, darunter viele Uraufführungen, die einen oft sowohl zum Schmunzeln bringen als auch nachdenklich stimmen. Im Sommer finden Open-Air-Produktionen an der Lübecker Falkenwiese statt.
  • Die Lübecker Sommeroperette ist nach über 10 Spielzeiten zu einer festen Institution der Hansestadt geworden, die alljährlich im Sommer ihr Publikum auf wechselnden Lübecker Freilichtbühnen (seit 2001 "Neue Freilichtbühne Johanneum") mit Operetten-Produktionen begeistert. Neben der Produktion einschlägiger populärer Vertreter dieses Genres (u.a. Die Fledermaus" 2004) profiliert sie sich auch durch die erfolgreichen Inszenierungen von unbekannteren Werken. Außerhalb des Sommerspielplans finden Gastspiele v.a. im Volks- und Komödientheater Geisler ("Operette am Klavier") statt.

[bearbeiten] Einkaufen

  • Zu einem Aufenthalt in Lübeck gehört auch immer ein Besuch im Café Niederegger, Breite Str. 89. Das traditionsreiche Familien-Unternehmen, das seit 1806 das weltberühmte Lübecker Marzipan herstellt, lädt neben dem Genuss der süßen Ware auch zum Besuch im Marzipan-Museum ein.
  • Auf der "grünen Wiese" befindet sich der "Citti-Park Lübeck", ein Einkaufszentrum im amerikanischen Mall-Stil. So geht´s hin: [3]

[bearbeiten] Küche

[bearbeiten] Günstig

[bearbeiten] Mittel

  • Der "Kartoffel-Keller" direkt am Heilig-Geist-Hospital (Koberg 8) bietet typisch-lübsche Küche und maritime Spezialitäten in urigem Lübecker Ambiente.
  • Der "Ratskeller zu Lübeck" (Markt 13) in den historischen Gewölben des Lübecker Rathauses verspricht original-hanseatisches Flair. Tipp: Das Buddenbrook-Menü!
  • Block House, An der Untertrave 111-115. Steakhaus
  • Das "Shanghai" ist das 1. chin. Restaurant Lübecks gewesen. 1966 an der Königstraße eröffnet,

sind sie seit 2006 am Koberg 6. Bieten gegenüber dem Heiligen-Geist-Hospital chinesische Spezialitäten in einem schönen modernen Ambiente.

[bearbeiten] Gehoben

  • Schabbelhaus

Sehr bekanntes Restaurant in der berühmten (unteren) Mengstraße, zwischen der Untertrave und Schüsselbuden/Fünfhausen.

  • Schiffergesellschaft

Weltbekanntes Traditionsrestaurant direkt gegenüber der Jakobikirche. Hier werden Staatsgäste auf Lübeck-Besuch empfangen.

[bearbeiten] Ausgehen

Es gibt eine Vielzahl gemütlicher Kneipen und guter Clubs vorallem auf der Altstadt-Insel. Gerade im Sommer kann es einem passieren, nachts auch mal über angetrunkene Skandinavier zu stolpern.

[bearbeiten] Günstig

  • Hüx, Hüxterdamm 14. Schöner, alteingesessener und oft brechend voller Laden in Travenähe mit abwechslungsreicher Musik und gemischtem Publikum. Kann man eigentlich fast immer hingehen.
  • Eishaus, Geniner Str. 199, [4]. Etwas außerhalb und mit wechselndem Programm, daher vielleicht besser vorher mal auf die Homepage schauen.
  • „Alternative“(VEB/Brasil/Treibsand), Willy-Brandt-Allee, gegenüber der MuK

Absolutes Muss für Freunde des Abseitigen. VEB und Brasil sind Kneipen, Treibsand ist ein Konzert-Club bzw. eine Alternativdisco. Hier gibt's das billigste Bier (Flasche Astra 1,30 €, Beck's/Jever 1,40 €). Allerdings gehört hier auch Wohnwagenplatz dazu, deren Bewohner nicht immer zum Feiern aufgelegt sind.

  • Parkhaus, Hüxstraße, schräg gegenüber dem "Hüx".

Mehrere "Floors", Musik je nach Veranstaltung von Electro über Dance bis Britpop und Rock. Bar auf dem Dach, Lounge mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, moderate Preise, hübsche Brüste auf dem Herren-WC. Unter der Woche meist freier Eintritt.

[bearbeiten] Mittel

  • Body & Soul, Kanalstr. 78, in der Nähe vom Hüx, [5]. Partyboot, nettes Ambiente, Musik variiert.

[bearbeiten] Gehoben

In Travemünde gibt es ein Kasino.

[bearbeiten] Gay

Zentraler Treffpunkt der Schwulen- und Lesben-Szene ist das traditionsreiche "Chapeau Claque" in der Hartengrube.

[bearbeiten] Unterkunft

[bearbeiten] Günstig

  • Das Hotel garni "Stadtpark" (Roeckstr.9) befindet sich nur wenige Gehminuten von der Innenstadt und dem großen Bus- und Verkehrsknotenpunkt am Gustav-Radbruch-Platz entfernt. Der nahe Stadtpark lädt zu Spaziergängen ein.
  • Das Rucksack-Hotel Lübeck auf der Altstadtinsel. Bereits für schlappe 13 € kann man in diesem Backpacker-Hostel übernachten.
  • Das Aquamarin-Hotel Lübeck nahe der Altstadt bietet günstige Übernachtungen in zentraler Lage.

[bearbeiten] Mittel

[bearbeiten] Gehoben

  • Das Radisson SAS Senator Hotel [6] , Willy-Brandt-Allee 6, liegt direkt an der Untertrave und bietet daher einen uneingeschränkten Blick auf die Lübecker Altstadt. Seine unmittelbare Nähe zum Holstentor (dem Lübecker Wahrzeichen) und der Musik- und Kongresshalle, sowie ein luxuriöses Ambiente und die moderne Ausstattung, die gehobenen Ansprüchen genügen, berechtigen zu gehobenen Preisen.

[bearbeiten] Camping

[bearbeiten] Lernen

Es gibt in Lübeck eine Uni mit den Schwerpunkten Medizin/Informatik/Life Sciences, eine technische Fachhochschule FH Lübeck und eine Musikhochschule Musikhochschule Lübeck. Es werden bis mindestens 2010 keine Studiengebühren in Schleswig-Holstein erhoben.

[bearbeiten] Arbeiten

Eher schwierig in Lübeck, da die Arbeitslosigkeit hoch ist.

[bearbeiten] Sicherheit

Bei Dunkelheit südliche Stadtteile (Moisling, Buntekuh, Hudekamp) besser meiden, ebenso Eichholz im Osten und Kücknitz im Norden. Die beiden großen Straßen, die in Richtung Westen aus der Stadt führen (Fackenburger Allee, Schwartauer Allee) nachts nicht allein entlangschlendern, besonders nicht am Wochenende. Sowie die Falkenstraße wegen den nah anliegenden Discotheken. Sie führen durch Neubaugebiete, die als soziale Brennpunkte bekannt sind. Manche dunkle Gassen in der Innenstadt laden Gelegenheitsräuber ein, ihr Glück zu versuchen, also besser auf den belebten Straßen bleiben.

[bearbeiten] Gesund bleiben

Die beiden größten Krankenhäuser sind das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck (Lübecker Jargon: "Krankenhaus Ost") in der Ratzeburger Allee und die Sana-Kliniken ("Krankenhaus Süd") an der Kronsforder Allee. Dazu kommen noch in der Innenstadt das Marienkrankenhaus (auf der Rückseite der C&A-Filiale, Parade), das Priwall-Krankenhaus in Travemünde sowie das Agnes-Karll-Krankenhaus im Vorort Bad Schwartau. An der Untertrave gibt es eine Notfall-Ambulanz, die von den niedergelassenen Ärzten Lübecks betrieben wird. Hier kann man sich melden, wenn man akut erkrankt, jedoch noch in der Lage ist, selbständig einen Arzt aufzusuchen. Den zahnärztlichen Notdienst erreicht man (ebenso wie die Notfall-Ambulanz) über den Notruf der Feuerwehr (112).
Ansonsten muss man, vor allem in der Innenstadt, nicht lange suchen, um eine Arzt- bzw. Zahnarztpraxis zu finden. Allerdings empfiehlt es sich, einen Termin zu vereinbaren, da besonders die Ärzte in der Innenstadt häufig überlaufen und Wartezeiten bis zu drei Stunden somit keine Seltenheit sind.
Der Kranken- bzw. Rettungstransport erfolgt in Lübeck durch einen Zusammenschluss der Berufsfeuerwehr, Johanniter, ASB und dem Roten Kreuz.
Über Notaufnahmen verfügen die Uniklinik und die Sana-Kliniken, die jeweils im täglichen Wechsel von den Rettungsdiensten angefahren werden (ungerade Tage -> Sana-Kliniken, gerade Tage -> Uniklinik).

[bearbeiten] Klarkommen

Je nachdem, welche Art von abendlicher Unterhaltung man vorzieht, sollte man sich darauf vorbereiten, vor den Clubs in der Innenstadt (Hüx, Body & Soul, Parkhaus) von pubertären Trunkenbolden "angeschnackt" (angesprochen) und Opfer von Spötteleien zu werden, was in der Regel aber harmlos ist und am besten mit weltmännischem Gleichmut hingenommen werden sollte. Großraumdiscos wie das A1, Eishaus oder Abaco sind auswärtigen Besuchern eher nicht zu empfehlen, hier kommt es regelmäßig zu grundlosen Streitereien und Aggressionen.

Lübecker sind, wie alle Norddeutschen, im Alltag bzw. in nüchternem Zustand im Allgemeinen keine Labertaschen, lassen sich aber hin und wieder zu kleinen Frotzeleien hinreißen, besonders in der Rush-Hour in den Bussen oder am Bahnhof. Ist niemals böse gemeint, sondern stets Ausdruck des feinen norddeutschen und besonders hanseatischen Humors. Fragen sind im täglichen Miteinander oft rhetorischer Natur und bedürfen außer eines Hebens der Augenbraue plus angedeuteten Lächelns meist keiner weiteren Antwort. Einen mittelgroßen Fauxpas stellt der Smalltalk mit Verkäuferinnen im Supermarkt dar, vor allem in den Supermärkten der Innenstadt, ebenso das Zahlen mit abgezähltem Kleingeld.

In den Bussen des ÖPNV darf man nur vorne beim Fahrer einsteigen und muss dabei dem Busfahrer einen gültigen Fahrausweis vorzeigen bzw. einen erwerben. Hat man einen gültigen Fahrausweis, sollte man diesen bereits beim Einsteigen in der Hand halten; muss man einen beim Busfahrer kaufen, sollte man, besonders während der Stoßzeiten, beim Einstieg möglichst das abgezählte Geld bereithalten.

An Spieltagen der Regionalliga Nord möglichst vom Stadion an der Lohmühle und im Anschluss an das Spiel des VfB Lübeck auch vom Hauptbahnhof fernbleiben, es sei denn, man ist selbst ein Hooligan oder Fan der Gastmannschaft. Die Fans des VfB sind nicht übermäßig gewaltbereit, aber in der Regel doch ziemlich betrunken und dementsprechend unberechenbar. Auch die Kneipen in Stadionnähe sind Auswärtigen nicht zwingend zu empfehlen, besonders nicht an Spieltagen.

Erwähnenswert ist auch noch der Kreisverkehr am Lindenplatz. Er ist für Fremde nicht einfach zu verstehen, muss auf dem Fußweg zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof bzw. LindenArcaden aber überquert werden. In jedem Falle gilt vor der Überquerung der dreispurigen Straßen, die auf den Lindenplatz zulaufen: Einmal tief durchatmen, dann den Fahradweg überqueren, fragenden Blick aufsetzen und auf die heranbrausenden Autos werfen, die sich dem Zebrastreifen nähern. Erst gehen, wenn ALLE (wie gesagt, drei Spuren!) Autos STEHENBLEIBEN! Und dann die Beine in die Hand und rüber. Viel Glück!

[bearbeiten] Kommunizieren

Vorwahl:

  • 0451 Lübeck
  • 04502 (Travemünde)
  • 04508 (Krummesse)

[bearbeiten] Weiter geht's

  • Zum Beispiel zum Ostseestrand nach Travemünde, empfehlenswert ist vorallem die mit der Fähre erreichbare Ostseite, der Priwall. Wer gut zu Fuß ist, sollte ein paar Kilometer Richtung Osten am Strand laufen: An der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze, lange Zeit Sperrgebiet, ist ein herrlicher und nahezu unberührter Strand vorzufinden. Leider soll auf dem Priwall bald ein touristisches Großprojekt entstehen, so dass es mit der Unberührtheit bald vorbei sein dürfte.
  • Oder landeinwärts mit dem Zug Richtung Lüneburg, dem Auto über die B 208 oder dem Fahrrad an die Ratzeburger Seenplatte und das Biosphärenreservat Schaalsee. Neben den alten Fachwerkstädtchen Ratzeburg und Mölln bietet die Gegend viel Natur mit Badeseen und Spazier- und Radwegen.
  • Für Unterhaltung nach Sierksdorf in den Freizeitpark Hansapark: mit dem Auto über die A1, mit dem Zug die Regionalbahn Richtung Neustadt in Holstein nehmen.

[bearbeiten] Weblinks