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Kroatien

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Europa : Südeuropa : Kroatien
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Lage
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Flagge
Hr-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Zagreb
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: Kuna (HRK)
Fläche: 56.500 km²
Bevölkerung: 4,5 Mio.
Sprachen: Kroatisch
Religionen: Römisch-Katholisch 87.8%, Orthodox 4.4%, Muslimisch 1.3%
Telefonvorwahl: +385
Internet TLD: .hr
Zeitzone: UTC +1


Karte von Kroatien

Kroatien liegt in Europa. Angrenzende Länder sind Slowenien, Ungarn, Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina.

Regionen[Bearbeiten]

Kroatien ist in 20 Gespanschaften und die Hauptstadt Zagreb, die selbst die Kompetenzen einer Gespanschaft hat, gegliedert.

Touristische Unterteilung Kroatiens von Nord nach Süd:

  • Slawonien - Ostteil Kroatiens zwischen den Flüssen Save und Drau.
  • Istrien - die Halbinsel im Nordwesten der kroatischen Küste.
  • Kvarner Bucht - Kroatisches Küstenland mit den Inseln der Kvarner-Bucht.
  • Mittelkroatien - Kroatisches Hügelland zwischen Rijeka und Karlovac.
  • Dalmatien - die zerklüftete Adria-Küste ab etwa Zadar südwärts einschließlich der vorgelagerten Inseln.

Städte[Bearbeiten]

  • Karlovac - wichtigste Stadt Mittelkroatiens.
  • Makarska - Badeparadies in Dalmatien
  • Pula - südlichste Stadt Istriens, römisches Kolosseum.
  • Umag - Tor Kroatiens zu Europa (an der Grenze zu Slowenien)
  • Rijeka - drittgrößte Stadt des Landes.
  • Zagreb - Eine sehr lebendige Hauptstadt. Am Abend kann man im Zentrum sehr gut ausgehen.
  • Zadar - Klein Rom, mit vielen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Sehr interessant ist die Wasserorgel in Zadar. Außerdem gibt es in Zadar eine sehr schöne Jugendherberge. Diese befindet sich ein wenig außerhalb von Zadar. Folge der Küstenstraße im Norden, welche aus Zadar herausführt. Ein Bus fährt ebenfalls direkt bis zur Jugendherberge.
  • Sibenik - HL. Jakobs Kathedrale-Weltkulturerbe





Weltkulturerbe[Bearbeiten]

  • Dubrovnik
  • Trogir - vermeintlich schönste Stadt des Landes
  • Porec - wichtigste Touristen Stadt, mit der Euphrasius Basilika
  • Split - zweitgrößte Stadt des Landes, Wichtiger Fährhafen für die dalmatischen Inseln, Dioklitians Palast.
  • Šibenik - der kleine Ort mit venezianischem Flair und verwinkelten Altstadtgassen liegt 85 km nordwestlich von Split. Im Ort befindet sich die Renaissance-Kathedrale des Heiligen Jakob (kroat. Katedrala svetog Jakova), die seit 2000 zu den Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes gehört.
  • Plitwitzer Seen - weltberühmter Nationalpark mit wunderschönen Wasserfällen - Weltnaturerbe

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Nationalparks[Bearbeiten]

Inseln[Bearbeiten]

Es empfiehlt sich mit einem Roller die Inseln zu erkunden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Kroatien wird durch mehrere Klimazonen eingeteilt. Im Norden und Osten herrscht kontinentales, zentraleuropäisches Klima. Mit wenigen Niederschlägen, kalten Wintern und warmen Sommern. Die Übergangsjahreszeiten sind ziemlich stark ausgeprägt. In Dalmatien herrscht mildes mediterranes Klima, mit sehr heißen Sommern und milden Wintern. Eine angenehme Reisezeit ist der Oktober. Das Wetter ist nicht zu heiß, jedoch kann man noch angenehm Baden gehen. Zu beachten ist außerdem, dass man im Oktober schöne Strände für sich hat.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Von Deutschland aus fliegen AirBerlin, Easyjet, Germanwings, Tuifly, Ryanair, Intersky sowie Lufthansa nach Kroatien. Außerdem kann man mit Croatia Airlines ab Hamburg, Frankfurt, München ,Frankfurt Hahn und Düsseldorf fliegen.

Bahn[Bearbeiten]

Die Bahn wurde in Kroatien lange Jahre vernachlässigt. Weite Teile der Strecke sind noch aus Zeiten Österreich-Ungarns. Die Verbindungen zwischen Nordwesten und Osten sind schneller und komfortabler als die Route nach Dalmatien. In letzter Zeit verkehren auf der Route nach Split moderne Züge mit Neigetechnik, welche die Reisezeit erheblich reduziert haben. Der Ausbau einer Schnellzug-Trasse ist für die nächsten Jahre geplant. Von Deutschland nach Zagreb kommt man täglich mit einem EC über München.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt Kurzstreckenbusse in Kroatien und zwar sowohl in den Städten als auch auf dem Land von wo aus man in die regionalen Zentren fahren kann. Die Langstreckenbusse sind in der Regel komfortabler und schneller als die Bahn. Doch generell muss man doppelt soviel Zeit einplanen im Vergleich zu Deutschland. Bspw. hat eine Busfahrt von Split nach Zadar ca. drei Stunden gedauert. An der Küste ist eins der größten Busunternehmen Autotrans[1] aus Rijeka.

Auto[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem eigenen Auto lohnt eigentlich schon wegen der Flexibilität. Man sollte jedoch bedenken, dass in den Sommermonaten an der Küste/Küstennähe mit relativ hohen Temperaturen zu rechnen ist. Sobald man allerdings einige Kilometer in eins der vorgelagerten Gebirge (z. B. Dinarisches Gebirge) fährt, werden die Temperaturen erträglichm schon allein durch den Unterschied an Höhenmetern.

Autobahn gibt es Zwischen Zagreb - Rijeka, Zagreb - Belgrad, Zagreb - Split und sind generell Mautpflichtig. Wer schnell vorankommen möchte, sollte das mittlerweile recht große Autobahnnetz nutzen. Aktuelle Maut Preise findet man hier (Istrien) und hier (Rest Kroatien).

Trampen[Bearbeiten]

Trampen nach Kroatien ist gut möglich. Man sollte aus Norden kommend lieber den "Umweg" über Ljubljana wählen als das kurze Eck über Italien. In Kroatien selber ist das Trampen allerdings schwierig und zeitraubend. Im Hinterland wesentlich besser als an der Küste. Für Frauen angeblich sehr einfach.

Schiff[Bearbeiten]

Von vielen Orten fahren regelmäßig, mehrmals am Tag Fähren auf die Inseln, die vor der Küste liegen. Die Überfahrten sind relativ billig. Verschiedene Reedereien bieten Überfahrten von Italien nach Kroatien an (Ancona, Venedig, Triest -- Rijeka, Zadar, Split Dubrovnik).

Jadrolinija[2]ist die größte kroatische Reederei und bietet neben Überfahrten auf die diversen Inseln, Verbindungen entlang der Adriaküste an (z.B. Rijeka - Split - Dubrovnik). Die Schiffe fahren meist über Nacht und sind eine günstige und erholsame Alternative zu langen Autofahrten innerhalb Kroatiens.


Geld[Bearbeiten]

Seit 1994 ist die kroatische Kuna das gesetzliche Zahlungsmittel in Kroatien. Die Kuna ist in 100 Lipa unterteilt. Es sind Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Lipa sowie 1, 2 und 5 Kuna im Umlauf. Die 1 und 2 Lipa sind seit 2010 nicht mehr gesetzliches Zahlungsmittel und somit auch nicht mehr im Umlauf. Sie werden nur noch für numismatische Zwecke, für Münzsätze, geprägt. Die Kuna wird in zwei Varianten geprägt. In ungeraden Jahren tragen die Münzen den Namen der abgebildeten Pflanze beziehungsweise des Tieres in der kroatischer Sprache und in geraden Jahren den lateinischen Namen. Der Rand der Lipa-Münzen ist glatt und der Kuna-Münzen geriffelt. In der oberen Hälfte der Rückseite aller Münzen ist der Namenszug des Staates "Republika Hrvatskazu" sehen. Mittig befindet sich das Staatswappen Kroatiens. Banknoten gibt es zu 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Kuna. Bis 2008 existierte auch eine 5-Kuna-Banknote, diese wurde durch die 5-Kuna-Münze ersetzt und aus dem Zahlungsverkehr genommen. Die 5-Kuna-Scheine können weiterhin in Filialen der Kroatischen Nationalbank umgetauscht werden.

Gerade im touristischen Sektor werden Preise gerne in € angegeben und bei Zahlung dann in Kuna umgerechnet. Dies sollte zum jeweils gültigen Tagessatz geschehen. Leider kommt es immer wieder vor, dass für die Umrechnung ein Phantasiekurs als Grundlage genommen wird. In Restaurants wird gerne der gereichte Brotkorb mitgerechnet, auch wenn man ihn nicht bestellt und auch nichts davon gegessen hat.

Wenn man kein Brot möchte, sollte man das Brot gleich ablehnen, wenn es serviert wird. Das erspart spätere Reklamationen bei der Rechnung und unwillige Kommentare des Servicepersonals.

Beim Bezahlen sollte man auf sein Wechselgeld achten. Gerade gegenüber Touristen versagen oft die Rechenkünste der Verkäuferinnen und Kellner, so dass der Kunde übervorteilt wird.


Reisekosten / Budget[Bearbeiten]

Kroatien ist längst kein Billigreiseland mehr. Gerade in den touristisch stark frequentierten Gegenden und Orten sowie bei der für touristischen wichtigen Infrastruktur (Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Unterkünfte) liegen die Preise oft auf mitteleuropäischem Niveau oder deutlich höher. Oft entspricht die Leistung dann nicht dem Preis.

Mobilität[Bearbeiten]

Wenn man etwas vom Land sehen will, ist es sinnvoll mit dem eigenen Auto zu fahren. Die Gegenden sind meist sehr weitläufig und man ist ungebunden. Ansonsten gibt es Fähren und vereinzelt öffentliche Busse, die größere Sehenswürdigkeiten anfahren. Manchmal kann man auch Fahrräder, Roller, Autos oder Boote leihen. Davon ist aber eher abzuraten - die Geräte sind selten technisch einwandfrei.

Bei Fahrten mit dem Auto ist im Winter auch unter tags stehts das Licht einzuschalten. Warnwesten mitzuführen ist Vorschrift.

Ab 2011 ist ein neues Gesetz in Kraft (Tagfahrlicht). Die Lichter an den Fahrzeugen müssen nur während der "Winterzeitrechnung" (MEZ) 24 Std. eingeschaltet sein! In der Sommerzeit (MESZ) kann man (tagsüber) ohne eingeschaltete Lichter fahren. Weiß es 100% da ich in Kroatien lebe.

wenn es jemand nicht glaubt..guckst du hier..kroatisch:http://www.hak.hr/vijesti/vijesti-iz-kluba/dnevna-svjetla-vise-nisu-obavezna oder deutsch: http://www.adac.de/_mm/pdf/tuz_fas_iftk_tag_fahrl_lichtpflicht_26585_51207.pdf

Sprache[Bearbeiten]

In Hotels mit deutschen Reiseführern kommt man schon oft mit Deutsch zurecht. Englisch ist in manchen Gegenden recht häufig, aber nicht in allen. Vor allem in kleineren Orten bekommt man schnell Sprachprobleme. Ein paar Brocken Kroatisch sind sinnvoll. Durch einen kleinen Reiseguide lernt man schnell das Wichtigste. Die junge Generation spricht fast ausnahmslos ziemlich gut Englisch. Die ältere Garde kann dafür noch oft Deutsch. In der Schule lernen viele Kroaten noch heute als 2. Fremdsprache Deutsch (nach Englisch).

Kaufen[Bearbeiten]

Zahlungsmittel ist die Kuna, derzeit bekommt man für 1 Euro ca. 7,30 Kuna (Stand 07/13).

Souvenirs sind günstig zu erwerben. Für bis zu 10 € bekommt man schon das ein oder andere Mitbringsel wie Sonnenbrillen, Tücher, Uhren, Gürtel, Badeschlappen, Taucherbrillen etc.! Henna-Tattoos sind sehr beliebt und ebenfalls für umgerechnet ca. 10 € zu erhalten.

Die Preise für die meisten Produkte liegen in etwa auf deutschem Niveau. Allerdings gilt in Kroatien seit 2012 ein Mehrwertsteuersatz von 25% (Ermäßigt: 5-10%), was bei bestimmten Produkten schon einen etwas größeren Preis bewirkt. In Kroatien haben sich viele internationale Hypermärkte niedergelassen. So wie Billa aus Österreich oder Kaufland aus Deutschland hat auch Lidl in Kroatien seine Kette eröffnet. Supermärkte sind in der Regel Mo - Sa 7 - 21 Uhr geöffnet und So geschlossen. In größeren Städten gibt es kleinere spezialisierte Läden, in denen man das eine oder andere Schnäppchen machen kann, Preisvergleich vorausgesetzt.

In Kroatien kauft man Lebensmittel am besten auf lokalen Märkten. Dort gibt es erstklassige Qualität zu vernünftigen Preisen. Wer in Kroatien Tomaten gegessen hat, will nie wieder die Retortenprodukte in Deutschland essen. Das Gemüse und die Früchte werden nicht in großen Kulturen angebaut und kaum auf Ertrag optimiert. Es gibt noch viele alte Sorten, die in Deutschland nicht oder nur für sehr viel Geld zu bekommen sind.

Die Auswahl an Lebensmitteln in den Supermärkten ist nicht so groß wie in Deutschland, jedenfalls in den kleineren Orten. Deutsche Produkte sind erhältlich, kosten aber mehr. In großen Supermärkten ist die Auswahl an Produkten größer als in Deutschland, da es einheimische als auch deutsche und viele andere Produkte gibt, die in Deutschland seltener angeboten werden. z.B. Süßigkeiten aus der Türkei, Slowenien, Österreich, Italien. Die Preise ähneln jenen in Deutschland und Österreich (Mehrwertsteuer 25% => preiswerter im Restaurant essen aufgrund niedriger Löhne).

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Hotels[Bearbeiten]

Sternehotels haben in der Regel auch gute Küche. Die billigeren Hotels sind auch sehr gut.

Konobas[Bearbeiten]

Waren früher kleine traditionelle Wirtschaften mit einfachen mediterranen (dalmatinischen) Gerichten. Dort wurde auch häufig hausgemachter Wein angeboten. Cevapcicis und Pljeskavicas kann man günstig bei den einheimischen Albanern genießen.

Typisch kroatische Spezialitäten[Bearbeiten]

Nord-Kroatien:

  • Purica s Mlincima (gebackener Truthahn mit Mazen)
  • Krvavice (Gebratene Blutwurst)
  • Strukli (salziger Kürbiskuchen mit Frischkäse)
  • Pećenice (geräucherter Schinken vom Nacken)
  • Odojak (Spanferkel)

Dalmatien:

  • Pašticada ( eine mediterrane Variante des Gulaschs auf Nudeln oder Njoki)
  • Bijeli/Crni Rižot (Dalmatinische Risottos teils mit der "Tinte" vom Calamar eingefärbt)
  • Salata od Hobotnice (Oktopussalat)
  • Brudet (Der dalmatinische Fischeintopf)
  • Skarpina, Zubatac, Orada pod Pekom (Drachenkopf, Zahnbrasse, Goldbrasse (Dorade) unter einer Tonglocke gebacken)
  • Dalmatinski Pršut (ist ein nach alter dalmatinischer Herstellungsart luftgetrockneter Schinken, der durch die trockene, kalten Fallwinde getrocknet eine ganz individuelle Note bekommt) (Der Schinken ist dem italienischen Prosciutto ähnlich aber nicht vergleichbar.)
  • Paški Sir (eine der weltbesten Käsesorten, aus Schafsmilch hergestellt und von der Bora getrocknet)

Slawonien:

  • Kulen (edle Salami aus reinem Muskelfleisch mit Paprika gewürzt)
  • Fispaprikas (feuriger Süßwasserfischeintopf)

Ausgehen[Bearbeiten]

Auswärts essen gehen kann man sehr gut. Das Essen ist reichlich und vergleichsweise günstig. In den Touristengebieten sind die Speisekarten in der Regel sehr vielfältig, so dass jeder etwas für seinen Geschmack findet. Neben dem hoteleigenen Programm kann man - je nachdem, wo man ist - Wasserski fahren, Rundfahrten buchen oder einfach nahegelegene Inseln mit der Fähre erkunden. Das kommt allerdings immer auf den Ort an. Am besten im Vorfeld informieren.

In Kroatien gibt es viele Möglichkeiten auszugehen. Im Sommer gibt es zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, von Konzerten über Ritterspiele zu Theaterstücken auf offenen Bühnen; hierzu werden auch internationale Künstler eingeladen. Es gibt überall eine vielzahl an Cafés und Bars, die abends auch zum kleinen Club mutieren können. Die großen DJs werden aber meistens nur in den größeren Touristenzentren und in Zagreb gebucht. Regelmäßige Gäste in kroatischen Clubs sind Sven Väth, Carl Cox, Steve Bug, John Aquaviva, Jeff Mills und andere weltbekannte DJs. Die bekanntesten Clubs sind: The Best (Zagreb), Aquarius (Zagreb bzw. Novalja Pag), Aurora (Primosten), La Hacienda (Vodice).

Für Jugendliche sind zwei Locations in Kroatien sehr attraktiv. Das „kroatische Ibiza“ (Zrce bei Novalja auf der Insel Pag), sowie Hvar auf der Insel Hvar. Aber auch in unzähligen anderen Orten kann man in Kroatien ordentlich Spaß haben.

Es gibt jedoch auch Orte, die einen ruhigen Tourismus bevorzugen und strikt um 1.00 Uhr die Kneipen und Bars schließen lassen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Gegen Abend stehen vor den Orten der Küstenstraße sehr oft Hausfrauen mit Pappschildern in der Hand um auf ihre Privatpensionen aufmerksam zu machen. Es empfiehlt sich die Zimmer vor der Zusage anzusehen.

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Die Dalmatiner haben eine etwas andere Mentalität als die Nordkroaten. Es wird nach mediterraner Art alles etwas lockerer genommen: Eine schwere Arbeit kann man im Notfall immer noch auf morgen verschieben. Einen Touristen kann dies zur Weißglut bringen; trotzdem wird man nicht viel damit bewirken können, wenn man versucht, die Einheimischen zur Eile anzutreiben.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Nova godina Neujahr
6. Januar Sveta tri kralja Heilige drei Könige
21. April 2014 Uskrsni ponedjeljak Ostermontag
1. Mai Dan rada Tag der Arbeit
19. Juni 2014 Tijelovo Fronleichnam - 60 Tage nach Ostern.
22. Juni Dan antifašističke borbe Tag des antifaschistischen Kampfes
25. Juni Dan državnosti Tag der Staatlichkeit
5. August Dan domovinske zahvalnosti Tag der heimatlichen Dankbarkeit
15. August Velika gospa Mariä Himmelfahrt
8. Oktober Dan neovisnosti Unabhängigkeitstag - erinnert an den 8. Oktober 1991, als das kroatische Parlament die Unabhängigkeit von Jugoslawien erklärte.
1. November Svi sveti Allerheiligen
25. Dezember Božić 1. Weihnachtstag
26. Dezember 2. Weihnachtstag

Sicherheit[Bearbeiten]

Kroatien ist eines der sichersten Urlaubsziele der Welt. Die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig. Man muss nie Angst haben irgendwo nachts überfallen zu werden. Kleinere Gaunereien bei der Touristen betrogen werden kommen allerdings vor, man muss halt sein Wechselgeld überprüfen und sich vorher über Wechselkurse etc. informieren. Dies kommt aber nicht überproportional vor und kann überall passieren.


In einigen Gebieten Kroatiens besteht die Gefahr von Landminen. Dort sollte man nicht abseits der Straßen unterwegs sein. Eine Karte, in der Gebiete mit Minenverdacht eingezeichnet sind, findet sich hier. Istrien ist laut dieser Karte nicht betroffen, aber schon der Weg zu den Plitvicer Seen, die jährlich von vielen Touristen besucht werden, führt durch Gebiete mit Minenverdacht.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Impfungen für eine Reise nach Kroatien sind prinzipiell nicht notwendig.

Vorallem am Abend und in der Nacht kann es schwierig werden, einen Arzt zu finden. Teilweise müssen grosse Strecken ins nächste Spital zurückgelegt werden, um eine ausreichende Behandlung zu erhalten.

Respekt[Bearbeiten]

Deutschen Urlaubern wird Freundlichkeit entgegengebracht. Die Verhältnisse außerhalb der Hotels sind im allgemeinen natürlich nicht so hoch wie in Deutschland, aber durchaus mit anderen südeuropäischen Ländern zu vergleichen. Das Land hat viel durchgemacht, und es ist eine positive Stimmung festzustellen.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die Kroaten sind sehr gastfreundlich. Einige Worte lernt man schnell. In der Touristengebieten kommt man aber durchaus mit Deutsch oder Englisch weiter. Einige Eigenheiten muss man allerdings beachten. Ein mürrischer Kellner in Dalmatien hat nichts persönliches zu bedeuten. Es könnte einfach ein nicht ausgeschlafener Kater sein.






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